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Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

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Im September waren an wenigen Stellen im Kreis Windenschwärmer (Agrius convolvuli) aufgetaucht - Wanderfalter, die jedes Jahr über die Alpen zu uns geflogen kommen. Bei Friedemann Treuz in Bitz hat ein Weibchen zwei Eier abgelegt, aus denen sich eine Raupe erfolgreich entwickelt hat. Zwischenzeitlich hat sie sich schon im Boden verpuppt.
Foto: Friedemann Treuz, 17.10.2016


Nachrichten aus der Region

Mauersegler am Haigerlocher Rathaus
Im Mai berichteten wir vom Pech der Mauersegler am Haigerlocher Rathaus, weil deren Brutstätten im Zug von Sanierungsmaßnahmen verschlossen wurden - zunächst ohne rechtzeitig Ersatz zur Verfügung zu stellen. Jetzt wurden speziell dafür angefertigte Nisthilfen am Rathaus befestigt und wir konnten ein Update veröffentlichen:
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/vogelschutz/haigerloch2016.htm
Auch der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.

Rätsel-Adventskalender Schmetterlinge 2016
Nachdem auf den Schmetterlingsseiten des Naturschutzbüros schon 2012 ein "Rätsel"-Adventskalender erschienen und 2015 neu aufgelegt worden war, der Bestimmungsübungen zu ein paar einheimischen Nachtfalterarten enthielt, ist nun ein neuer Kalender erschienen, der auf den Seiten der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis veröffentlicht wurde.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Bläulingen, Schecken- und Perlmuttfaltern - allesamt Arten, bei denen wenig Geübte immer wieder Bestimmungsschwierigkeiten haben. Wenn der "Falter des Tages" nicht auf Anhieb richtig erkannt wird, gelangt man zu einer Hilfeseite mit weiteren Bestimmungshinweisen und Tipps - und der Möglichkeit, das Rätsel auflösen zu lassen. Aber wie beim echten Adventskalender kann man erst am 1. Dezember beginnen. Dafür gibt's eine "Zugabe" für den 25. Dezember.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/advent2016.htm


Presseschau regional

Plettenberg und kein Ende? Landratsamt setzt das Verfahren aus
Es geht um den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg: Die Änderung der Grenzen des Landschafts­schutzgebiets Großer Heuberg liegt vorläufig auf Eis. Das Landratsamt wird das vom Regional­verband Neckar-Alb eingeleitete Verfahren zur Änderung des Landschaftsschutzgebiets "Großer Heuberg" bis zu einer Entscheidung über die Grenze des künftigen Gesteinsabbaus durch die Gemeinde Dotternhausen vorläufig aussetzen. Diese Entscheidung gab die Kreisbehörde bekannt. ▶▶ Artikel im http://www.zak.de/

Hierzu der Kommentar:
Die Naturschutzverbände im Zollernalbkreis haben schon lange deutlich Stellung bezogen und sind der Auffassung, der Abbau gehöre beendet und der Plettenberg in seiner Gänze unter Naturschutz gestellt. Ob das eine realistische Forderung ist, bleibt dahingestellt. Ebenfalls unbeantwortet bleibt seither die Frage, ob Holcim tatsächlich, wie verschiedentlich behauptet, schon längst weit über die bestehenden Genehmigungen hinaus Gestein abgebaut hat. Klar erscheint jedoch, dass Holcim ohne Ausweitung des Steinbruchs den Standort etwa 2030 dicht machen würde - mit Abbau­erweiterung erst im Jahr 2055. Ist es wirklich sehr ketzerisch zu fragen, ob wegen dieser wenigen Jahre Unterschied tatsächlich der Rest der Plettenberg-Hochfläche unwiederbringlich geopfert werden muss?


Nachrichten aus Baden-Württemberg

NABU kritisiert vorgezogene Rodungen - Landkreis missachtet Naturschutzrecht
Der NABU Baden-Württemberg kritisiert den Landkreis Calw scharf für sein Vorgehen bei der Hermann-Hesse-Bahn. "Der Landkreis hat mit der Motorsäge unverfroren Fakten geschaffen und bereits jetzt der Natur beträchtlichen Schaden zugefügt. Es ist absolut inakzeptabel, dass der Landkreis vorprescht, obwohl der Planfeststellungsbeschluss nicht rechtskräftig ist und obwohl das Verwaltungsgericht Karlsruhe mitgeteilt hat, dass die Rodungen zu unterlassen sind. Damit zeigt der Vorhabenträger einmal mehr, dass er mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen", sagt Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/verkehr/21150.html


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Die "Klimatische Schuld" der Tagfalter
Die Zusammensetzung dieser Artengemeinschaft ist ein guter Indikator, das Fortschreiten des Klimawandels zu bestimmen. Mehr unter ▶▶ http://www.eskp.de/klimatische-schuld-tagfalter/

Auf der Roten Liste: Regenwürmer und Co
Senckenberg-Wissenschaftler haben maßgeblich an der Erweiterung der "Roten Liste" Deutschlands mitgearbeitet. Erstmals wurden in der bundesweiten Liste Bodenlebewesen, wie Regenwürmer, Hundert- und Doppelfüßer aufgenommen. Um die Grundlage für die Erweiterung zu schaffen, führten die Wissenschaftler eine umfassende Bestandsaufnahme der Bodentiere durch. Die "Rote Liste" dient zur Gefährdungsabschätzung und letztlich zum Erhalt von Tiergruppen – derzeit gelten beispielsweise zwei Regenwurmarten in Deutschland als bestandsgefährdet. Etwa 20 Prozent der Doppelfüßer und drei Arten der Hundertfüßer werden als extrem selten angesehen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664352

Neue Arten in der Nordsee-Kita
Senckenberg-Wissenschaftlerinnen haben die Veränderung der Faunenzusammensetzung im Jadebusen von 1972 bis 2014 untersucht. In ihrer kürzlich im Fachjournal "Estuarine, Coastal and Shelf Science" erschienenen Studie zeigen sie, dass der Klimawandel die Lebensgemeinschaft dort nachhaltig verändert hat. Im Jadebusen, der als Teil des Wattenmeeres als Kinderstube für kommerziell genutzte Fischarten gilt, wandern kälteliebende Arten ab und neue Arten nehmen ihre Plätze ein. Insgesamt hat sich die Artenanzahl in der Meeresbucht erhöht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664530

Bedrohte Artenvielfalt kennt keine politischen Grenzen
Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem Kooperationsprojekt gemeinsam fast 80% der mitteleuropäischen Heuschrecken (Orthoptera) genetisch registriert und stellen deren Gencodes in einer frei zugänglichen Online-Bibliothek zur Verfügung. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher Anfang dieser Woche.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664644


Mitteilungen der Naturschutzverbände

EU-Naturschutzrichtlinien werden beibehalten
Riesige Erleichterung beim NABU Baden-Württemberg: Die EU-Kommission hat heute entschieden, die beiden EU-Naturschutzrichtlinien beizubehalten. "Die EU-Naturschutzrichtlinien sind das Rückgrat des europäischen Naturschutzschutzes und der wichtigste Stützpfeiler des Naturschutzes in Baden-Württemberg. Es ist absolut richtig, dass die Kommission diesen Pfeiler nun verstärkt, anstatt ihn einzureißen", sagt Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21638.html

250.000 Stunden im Einsatz für die Natur - NABU-Landeschef dankt Aktiven
Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts (5.12.) hebt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle die tragende Rolle der ehrenamtlich Aktiven für den Natur- und Umweltschutz in Baden-Württemberg hervor. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21606.html


Natur des Jahres

Gottesanbeterin ist "Insekt des Jahres"
Seit 1999 küren Forscher das "Insekt des Jahres". Diesmal fiel die Wahl auf die Gottesanbeterin – eine Gewinnerin des Klimawandels. Sie wird in der Artenschutzverordnung als 'besonders geschützte Art' geführt und wird in der 'Roten Liste der Geradflügler Deutschlands' in die Gruppe 3 ('gefährdet') eingruppiert. Mehr Infos unter ▶▶ http://www.insektenbox.de/sonsti/gemgot.htm

Schmetterling des Jahres 2017: Goldene Acht
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben die "Goldene Acht" (Colias hyale) zum Schmetterling des Jahres 2017 gekürt, um auf den Rückgang des Falters aufmerksam zu machen. Seine Raupen ernähren sich von Luzerne und Klee und brauchen naturnahe blütenreiche Wiesen oder Weiden. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft schwindet der Lebensraum der Goldenen Acht zusehends.
▶▶ http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/

Reptil des Jahres 2017: Die Blindschleiche
Die beinlosen Echsen, die trotz Namen und Aussehen weder blind noch Schlangen sind, zählen zu den häufigsten Kriechtieren unserer Heimat und sind in weiten Teilen Mitteleuropas fast flächendeckend verbreitet. Die verbliebenen Lebensräume unserer Kulturlandschaft besiedelt die Blindschleiche in relativ gesunden Beständen – so scheint es zumindest, denn unter allen einheimischen Reptilien ist sie tatsächlich die Art, deren Biologie am wenigsten erforscht ist.
▶▶ http://www.feldherpetologie.de/lurch-reptil-des-jahres/


Was sonst noch interessiert

Auswirkungen der Landnutzung auf das Klima
Ob ein natürlicher Wald existiert oder ein Reisfeld angelegt wurde, ist für das Klima sehr entscheidend. Mehr unter ▶▶ http://www.eskp.de/klimawandel-aenderung-landnutzung/

Europäische Kommission will Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien kippen
Die EU-Kommission will den Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien für Deutschland und alle EU-Vorreiterländer aufheben, sobald diese mehr als 15% der jährlich erzeugten elektrischen Energie aus Erneuerbaren Quellen gewinnen. Das bedeutet, dass in Deutschland (mit 20% Solar- und Windstrom) in Zukunft Solar- und Windstrom nicht nur aus technischen, sondern auch aus finanziellen Gründen abgeregelt werden darf, um Strom aus klimabelastender Braunkohle- oder Kernkraftwerken zu Dumpingpreisen im Netz zu verteilen. Bei ▶▶ https://ec.europa.eu/ können Europas Bürger den Originaltext lesen. Mit einem Wortschwall wird hier überdeckt, dass es sich faktisch um ein Zurückdrängen der Erneuerbaren Energien handelt. Die Kommission erwartet, dass das EU-Parlament zustimmt.
Der Solarenergie-Förderverein erklärt zu diesem Vorhaben: "Der Strommarkt ist ein preisgesteuertes Verteilsystem. Wenn dieses Verteilsystem ökologische Funktionen übernehmen soll, müssen auch die ökologischen Kosten, d.h. die volkswirtschaftlichen "externen Kosten" berücksichtigt werden. Dazu ist es notwendig, die externen Kosten durch eine Internalisierungssteuer (CO2- und Brennelemente-Steuer) einzupreisen. Das ist bisher nicht geschehen. Solange die externen Kosten nicht eingepreist worden sind, stellt der Kommissionsvorschlag eine Verletzung des Pariser Klimaabkommens dar, weil seine Befolgung dem Klimawandel Vorschub leistet."

"Before the Flood" - ein Film zum Klimawandel von und mit Leonardo di Caprio
(aus dem sfv-Newsletter) Ein großartiger Film mit Symbolik und Emotionen und mit furchtbaren Fakten. Der Film wendet sich an Politiker und Bewohner der USA und fordert sie zum nationalen Engagement gegen weitere Klimagasemissionen auf. Man kann ihn aber - völlig berechtigt - auch auf Deutschlands unrühmliche Rolle beim Ausbremsen der Energiewende anwenden.
▶▶ https://www.youtube.com/watch?v=dvlMdEtotEk

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Update: 08. Dezember 2016

aktualisierte Themen:
>Adventskalender Tagfalter-Rätsel


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