Schriftzug
Home Kontakt Links Archiv AG Schmetterlinge  
wer wir sind häufige Fragen Themen unsere Natur  
Meinung
 
Geier in Deutschland
 

 
 
 
 

Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

 

 


Jetzt ist er zurück, der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus). Mit dem Auflichten von Wäldern, der Anlage parkartiger Landschaften und Streuobstwiesen hatte der Mensch jahrhundertelang günstige Lebensräume für den Gartenrotschwanz geschaffen. Doch sein Name täuscht: Inzwischen ist der Gartenrotschwanz in den meisten Gärten Deutschlands kaum mehr antreffen. Mehr dazu → hier. Foto: Ernst Haug, 13.04.2022


Veranstaltungen nach aktueller Corona-Verordnung

Die aktuellen Corona-Regeln erlauben mittlerweile Veranstaltungen ohne Einschränkungen, in Innenräumen empfehlen wir jedoch weiterhin das Tragen von Masken. Darüber hinaus entscheiden Sie bitte selbst, welche Schutzmaßnahmen Sie für sich wünschen.

Sollten hiervon abweichende Regelungen erforderlich sein, werden Sie ggf. über die Tagespresse informiert.


Nachrichten aus der Region

Artenkenntnisse bei Naturführungen erwerben
Dass die Natur förmlich "explodiert" ist auch an den vielen naturkundlichen Veranstaltungen abzulesen, die von den verschiedenen Gruppen bis zum Ende der nächsten Woche angeboten werden: Rund 10 Veranstaltungen, darunter allein 6 mit Schwerpunkt auf der Vogelwelt bieten eine ausgezeichnete Gelegenheit, das eigene Wissen über die Natur wieder aufzufrischen und zu ergänzen. Besonders die Vogelstimmen-Führungen sind dabei auch für Anfänger gut geeignet, weil die Anzahl jetzt noch überschaubar ist und sich zum jetzigen Zeitpunkt meist weniger als 30 verschiedene Arten blicken lassen. Mehr unter "Termine".

Zum Bebauungsplan Trieb in Grafenberg
Besonders dreist: Um eine geschützte Streuobstwiese u. a. in eine Tank- und Waschanlage umzuwandeln, wurden bereits vor Genehmigung des Bebauungsplans alte Habitat-Obstbäume gefällt und ihre Torsos am Rande des geplanten Baugebietes “installiert” (siehe Foto des NABU RT im Anhang). In lebenden, alten Streuobstbäumen zwitschert und piepst es dagegen gerade unablässig. Denn die Ast- und Spechtlöcher sind hochwillkommene Nistplätze für Stare, Meisen, Kleiber und natürlich Spechte.
Mehr

FFH-Mähwiese Hinterwiese, Tübingen
Dort hat man trotz der Verbände-Stellungnahme im Juni 2021 "versehentlich" mit der Bebauung begonnen. Schade, dass manchmal der Klageweg unvermeidbar ist. Gut, wenn ein Gericht dann für den Erhalt eines Lebensraums und - trotz starker pro-Bau-Lobby - gegen den Flächenfraß entscheidet. Der BUND Hessen hatte Erfolg mit einer Normenkontrollklage für den Erhalt einer wertvollen Streuobstwiese (“faktisches Vogelschutzgebiet)! Hier und hier Berichte zu diesem Sonderfall, anhand derer übrigens klar wird, dass es auch in diesem Verfahren keineswegs um sozialen Wohnungsbau sondern um Gewinnmaximierung ging. Der Fall wird auch im neuesten
IdUR-Heft beschrieben. Das ▶ Originalurteil ist selbst für Nicht-Jurist*innen relativ verständlich und interessant zu lesen.


Presseschau regional

Experten ärgern sich über Bürger, die zur Säge greifen
Schock-Fotos von der Baumschutzkommission: Hier haben offenbar Anwohner einfach Kronen von Straßenbäumen abgesägt, weil sie das Laub nervte.
Schwarzwälder Bote


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Land will Kiebitze wieder ansiedeln
Kiebitze sind im Südwesten akut vom Aussterben bedroht. Baden-Württemberg will Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Vögel wieder mehr Lebensräume finden. Das Land hat im vergangenen Jahr die 13 Hektar großen "Kiebitzäcker" im Vogelschutzgebiet Schönbuch im Ammertal für den Artenschutz erworben. Diese Flächen sollen nun nach und nach wieder feucht gemacht werden, damit der Kiebitz dorthin zurückkehren kann.
Schwarzwälder Bote

Stärkerer Schutz für Streuobstwiesen im Land
Durch einen neuen Vollzugserlass sollen Streuobstwiesen in Baden-Württemberg künftig besser geschützt werden. Der NABU ruft die Unteren Naturschutzbehörden als Prüfinstanz von kommunalen Bauvorhaben dazu auf, diesen neuen Erlass stringent umzusetzen.
Mehr beim NABU BW


Für junge Naturschützer, Betreuer*innen und Lehrkräfte

Neue BUND-Kindergruppenregionalbetreuerin
Beim BUND RV Neckar-Alb startet Mirjam Schostek als Kindergruppen-Regionalbetreuerin. Sie schreibt: "Um auch Kindern in unserer Region Natur, Tiere und Umwelt näher bringen zu können, möchte ich durch meine Beratung und Hilfestellung Interessierte dazu ermutigen, weitere Kindergruppen zu gründen. Außerdem werde ich bereits bestehende Gruppen unterstützen. Kindern die Natur näher zu bringen kann unheimlich viel Freude bereiten und bin überzeugt davon, dass Umweltbildung bereits bei den Kleinsten beginnt!"
Mehr beim BUND-Regionalverband

NABU-Birder's Camp Mai 2022 in Konstanz
Die NAJU schreibt: Vom 26. – 29. Mai diesen Jahres findet, nach zwei Jahren Corona-bedingten Ausfällen, dieses Mal hoffentlich wirklich das Birder’s Camp für Vogel-interessierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene statt. Wir zelten vier Tage lang am Uni-Wassersportgelände in Konstanz-Egg und machen von dort aus Ausflüge in ornithologisch spannende Gebiete rund um Konstanz.
Es wird ein Angebot für zwei Altersgruppen geben: eine Gruppe von 12 – 15 Jahren und eine von 16 – 27 Jahren.
Weitere Informationen und Anmeldung

Für Jugendliche – Jugendumweltfestival Rock die Farm
Vom 3. bis 6. Juni findet ROCK DIE FARM statt – das Umweltfestival der NAJU auf der Dreptefarm bei Bremen. Auf einem tollen Gelände im Grünen werden wir am langen Pfingstwochenende coole Naturschutzeinsätze und vielfältige Workshops anbieten. Wir sehen das Umweltfestival als Ort, an dem du mit anpacken, dich weiterbilden und vernetzen, tolle Leute kennenlernen und natürlich auch entspannen und feiern kannst.
Mehr bei der NAJU


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Hälfte aller Vogelarten weltweit mit Bestandsrückgang Dass es der Natur schlecht geht, ist bekannt. In welchen Dimensionen dies passiert, zeigt ein Blick auf die Vogelwelt.
Spektrum.de

Drohnen über dem Storchenhorst
Während der Brutzeit stellen sich viele Fragen: Wie viele Eier liegen im Nest? Sind die Küken schon geschlüpft? Wie viele sind es? Liegt womöglich Plastikmüll im Nest? Mit Hilfe einer Drohne wäre das alles schnell und einfach zu klären – warum also nicht mal kurz übers Nest fliegen und nachsehen?
Deshalb nur zur Erinnerung:
Drohnenflüge stellen eine erhebliche Störung brütender und rastender Vögel dar. Deshalb sind sie in Schutzgebieten aber auch an Brutplätzen verboten. In Baden-Württemberg ist der Weißstorch eine streng geschützte Art, die u.a. während der Fortpflanzungszeiten besonderen Schutz genießt und nicht erheblich gestört werden darf.
ein Beispiel aus der Zeitung (HNA)

Entwicklung & Schutz der Storchenpopulation
In der Landtags-Drucksache 17/1746 informiert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft über die Entwicklung und den Schutz der Storchenpopulation in BW
PDF zum Download

Aktueller Kormoranbericht (2021)
Kormorane werden in Baden-Württemberg gezählt (auch die Abschüsse) und in verschiedenen Fließgewässern werden an ausgewählten Probestrecken die Auswirkungen der Prädation durch Kormorane auf Fischbestände untersucht. Die Ergebnisse werden ca. alle vier Jahre in den Berichten ausführlich dargestellt.
Mehr beim Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg

Schimpansen kombinieren Rufe zu einer Vielzahl von Lautsequenzen
Verglichen mit dem menschlichen Sprachgebrauch erscheint Tierkommunikation einfach. Unklar blieb bisher, wie sich unsere Sprache aus einem so einfachen System entwickelt haben könnte. Forschende der Max-Planck-Institute für evolutionäre Anthropologie und Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des CNRS-Instituts für Kognitionswissenschaften in Lyon zeichneten in Taï (Elfenbeinküste) Tausende Lautäußerungen freilebender Schimpansen auf und konnten nachweisen, dass die Tiere Hunderte von verschiedenen Lautsequenzen produzierten, die aus bis zu zehn unterschiedlichen Rufen bestanden. Dabei folgte die Reihenfolge der Rufe ganz bestimmten Regeln.
https://idw-online.de/de/news793926

Was Heuschrecken fressen
Über die Nahrungsnetze pflanzenfressender Insekten ist nicht viel bekannt. Ein Team vom Biozentrum forscht nach – in Unterfranken ebenso wie in den Berchtesgadener Alpen.
https://idw-online.de/de/news793648

Wie lebende Zäune Klima und Umwelt schützen
Im 19. und 20. Jahrhundert verschwanden Hecken aus der Landschaft. Nun hätte man sie gern zurück, denn sie nützen gleich auf mehrere Arten. Doch das gestaltet sich schwierig.
Spektrum.de


Mitteilungen der Naturschutzverbände

NABU-App "Vogelwelt"
Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android.
Mehr beim NABU

Im Blickpunkt: Kein Land in Sicht beim Flächenfraß
Mitteilung des LNV: Nach wie vor beschäftigt uns der ungezügelte Flächenverbrauch, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit Fragen des Bodenschutzes, der Ernährungssicherheit, des Klimawandels. Beispielhaft soll dies auf zwei fachlichen Ebenen und zeitlichen Perspektiven dargestellt werden. Auch der LNV-Infobrief Mai 2022 ist erschienen.
Mehr beim LNV BW


Natur des Jahres

Natur-Objekte des Jahres 2022

Die Natur-Objekte des Jahres wollen auf bedrohte Pflanzen- und Tierarten sowie Lebensräume aufmerksam machen. So hat beispielsweise die Wechselkröte Schutz bitter nötig, denn mit ihrer kontrastreich gefleckten Färbung zählt sie zu den attraktivsten, aufgrund drastischer Bestandsrückgänge aber auch zu den am stärksten bedrohten Amphibienarten Deutschlands.
Mehr beim LNV


Rund ums Thema Energie, Emissionen und Klima

Fast 30 Prozent mehr Dürren als vor 20 Jahren
Bisher treten Dürren vor allem auf dem afrikanischen Kontinent auf. Aber auch Europa wird zunehmend trockener. Bis 2050 könnte ein Großteil der Weltbevölkerung betroffen sein.
Spektrum.de

Die Politik unterschätzt das Treibhausgas Methan
Die Methanemissionen sind in den letzten Jahren stark gestiegen und tragen erheblich zur Klimaerwärmung bei. Von nationalen und internationalen Regelwerken wird Methan dennoch nur unzureichend reguliert. Forschende des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam) verdeutlichen in einer neuen Studie den dringenden Handlungsbedarf.
https://idw-online.de/de/news793784

Fünf Thesen zum Ausbau der Windenergie
Deutschland bemüht sich um Klimaneutralität, doch vor allem der Ausbau der Windenergie an Land kommt nur stockend voran. Was sind die Gründe dafür? Was müsste passieren, um diese Energieart stärker als bisher nutzen zu können? Wo sind die Hürden? – Wissenschaftler:innen der Nachwuchsforschungsgruppe Multiple Umweltwirkungen Erneuerbarer Energien (MultiplEE) der Universität Leipzig haben gerade gemeinsam mit Kolleg:innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) Leipzig einen Policy Brief zu dieser Thematik verfasst.
https://idw-online.de/de/news792995


Was sonst noch interessiert

Mit Messer und Gabel die Artenvielfalt schützen
Neue Studiendaten zeigen, wie groß der Einfluss unserer Ernährungsgewohnheiten ist und welches Potenzial in einem veränderten Bewusstsein liegt.
Spektrum.de


The English language section

Bats buzz like hornets to scare off owls
Some bats can imitate the sound of buzzing hornets to scare off owls — the first documented case of a mammal mimicking an insect to deter predators. Researchers compared the sound structure of buzzing by the European hornet (Vespa crabro) to that of the distress call of greater mouse-eared bats (Myotis myotis). At most frequencies, the two sounds were not dramatically similar, but they were when the bat’s call was stripped down to include only frequencies that owls can hear. "It makes total sense to me that bats, with their remarkable vocal abilities, would resort to acoustic means to fool predators," says animal-behaviour ecologist Mirjam Knörnschild.
Nature

Big ships are killing huge sharks
Tracking data from endangered whale sharks (Rhincodon typus) suggest that the endangered gentle giants are being killed by large vessels. Researchers tracked the movements of large vessels, such as tankers and cargo ships, and a total of 348 whale sharks for seven years. Each month, more than 90% on average of vessel traffic worldwide overlapped with areas used by sharks. And sharks whose tracking tags showed that they were sinking — and were therefore likely to be dead — tended to be on busy shipping routes. "As a first step to address this crisis, the International Maritime Organization (IMO) could develop a global reporting scheme" for collisions, say the scientists.
Nature

 

* * * * * * * * * * * * * * *

Die Informationen auf dieser Seite wurden unserem kostenlosen Newsletter entnommen. Wenn Sie "automatisch" informiert werden wollen, dann ist ein Newsletter-Abo am einfachsten: Schicken Sie uns mit folgendem Link eine kurze E-Mail und wir werden Sie in den Verteiler aufnehmen:

Erläuterung:
Die Bestellung des Newsletters folgt den Bestimmungen des Datenschutzes. Wir werden also Ihre angegebene E-Mail-Adresse ausschließlich für den Versand des Newsletters verwenden und außer dieser keine weiteren Informationen dazu speichern – auch wenn Sie uns z.B. Ihren Namen und Ihre Postadresse bekannt gegeben haben. Alles Weitere finden Sie erklärt, wenn Sie den "Newsletter-Bestellung"-Link anklicken und den Text aufmerksam bis zu Ende lesen.

Und nicht zu vergessen:
Informationen darüber, wie Sie uns und unsere Arbeit unterstützen können, finden Sie → hier.

 

 


Naturschutzbüro auf Facebook


 

▶▶ Programme der Verbände

Update: 20. Mai 2022


▶▶ zuletzt bearbeitete Seiten

 

 

Übrigens:
Nisthilfen für Schwalben beim
▶▶ NABU Zollernalb.

Und:
Wir sammeln nach wie vor Handys. ▶▶ Mehr ...

 

Suchen Sie etwas auf unserer Seite? Versuchen Sie's mal hier:

 

Online-Vogelführer

Online-Vogelführer Amsel, Drossel, Fink oder Star? Mit wenigen Klicks lassen sich 225 heimische Vogelarten online bestimmen. Mehr beim NABU ...

 

 

Die Nachrichten auf dieser Seite bleiben in der Regel ein bis zwei Wochen lang hier stehen. Danach werden sie ins Nachrichten-Archiv verschoben, wo die Meldungen der vergangenen zwölf Monate gespeichert werden. Danach werden sie endgültig gelöscht. → Archiv.

 

zum Seitenanfang

Impressum/ Haftungsausschluss Datenschutzerklärung

Naturschutzbüro Zollernalb e.V. - Geislinger Straße 58 - 72336 Balingen - Fon 07433-273990 - E-Mail