Schriftzug
Home Kontakt Links Archiv AG Schmetterlinge  
wer wir sind häufige Fragen Themen unsere Natur  
Meinung
 
Geier in Deutschland
 

 
 
 
 

Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

Termine:

 


Noch bis vor 15 Jahren war der Silberreiher (Ardea alba) hierzulande eine Seltenheit. Das hat sich im Zuge des Klima­wandels deutlich geändert. Waren anfangs auch hier im Zollernalbkreis "nur" Überwinterer aus Südosteuropa zu sehen, so gibt es nun bereits erste Hinweise auf erfolgreiche Bruten in Baden-Württemberg. Foto: Ernst Haug, 20.11.2017


Nachrichten aus der Region

Rätsel-Adventskalender Schmetterlinge 2017
Nachdem auf den Schmetterlingsseiten des Naturschutzbüros schon 2012 ein "Rätsel"-Adventskalender erschienen und 2015 neu aufgelegt worden war, der Bestimmungsübungen zu ein paar einheimischen Nachtfalterarten enthielt, war 2016 ein neuer Kalender erschienen, der auf den Seiten der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis veröffentlicht wurde. Diesen haben wir nun pünktlich zum 01. Dezember wieder aufgelegt.
Der Schwerpunkt liegt auf Bläulingen, Schecken- und Perlmuttfaltern - allesamt Arten, bei denen wenig Geübte immer wieder Bestimmungsschwierigkeiten haben. Wenn der "Falter des Tages" nicht auf Anhieb richtig erkannt wird, gelangt man zu einer Hilfeseite mit weiteren Bestimmungshinweisen und Tipps - und der Möglichkeit, das Rätsel auflösen zu lassen. Aber wie beim echten Adventskalender kann man erst am 1. Dezember beginnen. Dafür gibt's eine "Zugabe" für den 25. Dezember.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/advent2017.htm

AG Schmetterlinge im Dienste der Wissenschaft: Fund-Nachweise
Neben der Unterstützung der Naturschutzbehörden hat sich die AG Schmetterlinge auch das Ziel gesetzt, das Wissen über Schmetterlings-Vorkommen landesweit zu unterstützen. Jetzt wurden erstmals Ergebnisse des Jahres 2015 veröffentlicht: Insgesamt 42 Arten konnten neu auf den Schmetterlings-Seiten beschrieben werden. Von 28 Arten fanden sich laut InsectIS bereits einzelne ältere Nachweise aus dem Zollernalbkreis. Doch 14 Arten waren tatsächlich "neu".
Update vom 23.11.: Jetzt sind auch die Ergebnisse der Jahre 2016 und 2017 online. ▶▶ Mehr

Kritik an Rodungen auf dem Plettenberg
Heftiger Protest gegen eine vom Schwäbischen Albverein Dotternhausen auf dem Plettenberg durchgeführte Aktion hatte zu einer Anzeige geführt. "Erst nach Abschluss des gesamten Verfahrens steht fest, ob bei der Rodung gegen naturschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen worden ist", teilte das Landratsamt nach einer Begehung auf dem Plettenberg mit.
Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.
Hierzu ein kurzer Kommentar:
Man kann bei Pflegemaßnahmen immer unterschiedlicher Meinung sein und allen kann man es ohnedies nie recht machen. Doch was man verlangen muss, ist in diesem Fall zweierlei: Erstens eine auf fachlicher Grundlage erstellte Planung und die dazu gehörenden behördlichen Genehmi­gungen und zweitens Fingerspitzengefühl. Zumindest letzteres haben die Verantwortlichen auf jeden Fall deutlich vermissen lassen. Wenn ich nicht möchte, dass ich als Teil einer "Verschwörung" betrachtet werde, dann achte ich peinlich genau darauf, wann und was ich tue und wie ich hierbei die Öffentlichkeit mitnehme.


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Naturschutztage in Radolfzell am Bodensee
BUND und NABU in Baden-Württemberg laden zu über 40 Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen ins Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk nach Radolfzell ein. Die Veranstaltung ist mit 1.000 erwarteten Teilnehmern das größte Treffen von ehren-und hauptamtlichen Naturschützer*innen im deutschsprachigen Raum. Die Themen reichen von sozialer Gerechtigkeit bis zur zukunftsfähigen Landwirtschaft. Anmeldung bis zum 15.12. online möglich:
▶▶ https://www.naturschutztage.de

Lebensgrundlagen gemeinsam erhalten!
Die NABU-Landesvertreterversammlung hat am Samstag in Stuttgart einen eindringlichen Appell an die Landesregierung gerichtet, sich in Berlin und Brüssel für einen Kurswechsel in der EU-Agrar­politik und für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einzusetzen. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

36 Millionen Euro für den Artenschutz
Baden-Württemberg übernimmt Verantwortung dafür, die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Die Landesregierung sieht die Stärkung der biologischen Vielfalt als dringendste Aufgabe der Umwelt-, Naturschutz- und Landwirtschaftspolitik. Für das heute vom Ministerrat beschlossene Sonder­programm stehen in den kommenden beiden Jahren rund 36 Millionen Euro zur Verfügung. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Sonderprogramm Ökologie ist Meilenstein für den Naturschutz
NABU, BUND und LNV loben Landregierung, fordern aber klare Ziele für die Pestizidreduktion.
▶▶ Mehr


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Längere Krummschnäbel wegen eingewanderter Riesenschnecke
In Südamerika beobachten Biologen einen Evolutionsprozess im Zeitraffer: Greifvögel verändern sich rasch, weil ein besonders leckerer Neuankömmling sonst kaum zu fressen ist. ▶▶ Mehr

Wisente: Die Rückkehr der großen Rinder ist möglich
Deutschland hat genug Platz, um Wisente wieder anzusiedeln. Das ist eine der zentralen Kernaussagen einer neuen WWF-Studie zu den europäischen Verwandten der Bisons. Besonders geeignet sind der Müritz-Nationalpark mit der Mecklenburgischen Seenplatte, die Region Cottbus-Spreewald-Guben, der Harz und der Pfälzer Wald. Auch Schwarzwald, Spessart, Bayerischer und Thüringer Wald, sowie die deutschen Alpen und die Region rund um Celle/Hermannsburg kämen als Lebensraum für die großen Wiederkäuer in Frage. ▶▶ Mehr

Mit Rotmilan-Patenschaft den Artenschutz fördern
Gibt es einen persönlicheren Weg als die Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ werden seit 2014 Rotmilane in Deutschland mithilfe von Satellitensendern erforscht. Dieses Projekt können Sie maßgeblich durch eine Patenschaft unterstützen und bekommen gleichzeitig ganz besondere Einblicke in das Leben der imposanten Greifvögel. ▶▶ http://www.dda-web.de/rotmilanpaten

Maisschädling schlägt Mais mit dessen eigenen Waffen
Der Maiswurzelbohrer ist auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Warum Versuche, dem Ernteschädling biologisch mit Hilfe von insektenpathogenen Fadenwürmern zu Leibe zu rücken, bisher fehlschlugen, erklärt eine erstaunliche Verteidigungsstrategie, die jetzt ein Team von Forschern der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena entschlüsselt hat: Die Larven des Käfers können Abwehrstoffe, die Maispflanzen über ihre Wurzeln abgeben, in ungiftiger Form speichern, um die Gifte bei Bedarf zu aktivieren und zum Schutz vor ihren eigenen Feinden einzusetzen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news685381

Neue Zeckenart in Deutschland entdeckt: Überträgt sie Viren?
DZIF-Wissenschaftler in München untersuchen die Ausbreitung der Frühsommer-Meningo­enzephalitis – FSME – in Deutschland und stoßen dabei auf einen neuen möglichen Überträger der gefürchteten Hirnhautentzündung: die Zeckenart namens Ixodes inopinatus.
▶▶ http://idw-online.de/de/news685586

Zugvogel sein lohnt sich
Schätzungen zufolge leben allein in Europa mehr als anderthalb Milliarden Singvögel. Etwa die Hälfte davon bricht im Herbst in nicht einmal einem Dutzend Nächten in Richtung Süden auf. Dort ist es zwar wärmer, und es gibt ausreichend Nahrung. Der Flug dorthin ist jedoch entbehrungsreich und gefährlich. Lohnt sich der Aufwand für Zugvögel also überhaupt?
Mehr unter ▶▶ https://hpd.de/artikel/zugvogel-sein-lohnt-sich-15018


Mitteilungen der Naturschutzverbände

Flop für Umwelt und Steuerzahler
Die jetzt von der EU-Kommission veröffentlichten Pläne für die künftige Gestaltung der Agrarpolitik legen den Fokus allein auf Handel, Digitalisierung und Intensivierung - ungeachtet einer fatalen Umweltbilanz. ▶▶ Mehr

Gutachten zur Umweltverwaltung: FDP ist auf dem Holzweg
Der LNV, Dachverband von 33 Naturschutzverbänden in BW, hält die Kritik der FDP am geplanten Stellenaufwuchs in der Umweltverwaltung für nicht nachvollziehbar. In der Studie wurde eine im Bundesländervergleich miserable Personalausstattung der Umweltverwaltung in BW belegt. Deshalb hat die Landesregierung einen Stellenaufwuchs im niedrigen dreistelligen Bereich beschlossen.
"Wenn die Parteizugehörigkeit eines von mehreren Autoren das einzige Argument der FDP gegen die Studie ist, so ist das ein Armutszeugnis für der FDP", kritisiert Bronner. Die Naturschützer weisen darauf hin, dass für Insider die Ergebnisse der Studie keine Überraschung waren. Die Studie habe das Offensichtliche mit Zahlen untermauert, so der LNV.
▶▶ Mehr

EU-Agrarpolitik versagt bei eigenen Zielen
Der mit rund 60 Milliarden Euro im Jahr größte Posten des EU-Haushalts, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), ist ineffizient und überwiegend umweltschädlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue internationale Studie, die am 21. November 2017 in Brüssel vorgestellt wurde. ▶▶ Mehr


Natur des Jahres

Der Grasfrosch – Lurch des Jahres 2018
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und ihre Partnerorganisationen haben den Grasfrosch (Rana temporaria) zum Lurch des Jahres 2018 ernannt. ▶▶ https://www.dght.de/grasfrosch

Die Zwerglibelle ist "Libelle des Jahres 2018"
Der BUND und die Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen (GdO) haben die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) zur "Libelle des Jahres 2018" gekürt. Der Umweltverband und die Libellenkundler geben damit zum siebten Mal in Folge die "Libelle des Jahres" bekannt, um auf die Vielfalt der Arten und ihre Bedrohung aufmerksam zu machen. Von den 80 heimischen Libellenarten stehen neben der Zwerglibelle 48 Arten auf der Roten Liste gefährdeter Insekten. ▶▶ Mehr

Die Gelbbindige Furchenbiene ist "Wildbiene des Jahres 2018"
Beim Blütenbesuch sind die Weibchen der Gelbbindigen Furchenbiene mit ihren rund 14 Millimetern Körpergröße und den markanten ockergelben Querstreifen auf dem Hinterleib kaum zu übersehen. Die etwa gleich großen Männchen sind schlanker und tragen sehr lange schwarze Fühler.
▶▶ https://www.nabu.de/news/2017/12/23600.html

Tier des Jahres 2018 – die Wildkatze
Die Europäische Wildkatze wurde von der Deutschen Wildtier Stiftung zum "Tier des Jahres 2018" ernannt. Wildkatzen sind keineswegs verwilderte Hauskatzen! Sie unterscheidet sich schon optisch: alle haben eine gelblich-graue Unterwolle, einen stumpf endenden Schwanz mit zwei bis drei schwarzen Ringen und eine fleischfarbene Nase. Wildkatzen (Felis silvestris) sind – im Gegensatz zu ihren domestizierten Verwandten – außerdem selten. "Die streng geschützte Art ist auf Schutzmaßnahmen und den Erhalt naturnaher Wälder sowie hecken- und gehölzreiche Kulturlandschaften angewiesen", sagt Malte Götz. ▶▶ https://idw-online.de/de/news685768


Was sonst noch interessiert

Ackern gegen das Artensterben
Insektensterben? Vogelsterben? Ein Modellprojekt versucht, konventionelle Landwirtschaft und Artenvielfalt unter einen Hut zu bringen – mit beachtlichem Erfolg. ▶▶ Mehr

Klimawandel begünstigt Methanfreisetzung aus Gewässern
Es ist ein Teufelskreis: Infolge des Klimawandels und steigender Temperaturen tritt immer mehr Methan aus Binnengewässern auf der ganzen Welt aus. Die Freisetzung des Treibhausgases Methan wiederum führt zu einem weiteren Temperaturanstieg und einer Beschleunigung des Klimawandels. WissenschaftlerInnen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) waren an einer niederländischen Studie beteiligt, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und Methanemissionen aus Gewässern zeigt. Ein Temperaturanstieg von nur einem Grad Celsius steigert die Methanfreisetzung um sechs bis 20 Prozent.
▶▶ http://idw-online.de/de/news685072

Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung
Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter oder Maßnahmen zum Klimaschutz - positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news685527

Lichtverschmutzung: Die gescheiterte LED-Revolution
Die Umstellung auf LED in der Außenbeleuchtung soll Energiekosten sparen - und vielleicht sogar helfen, den Sternenhimmel zurückzubringen. Doch es ist leider anders. ▶▶ Mehr

 

* * * * * * * * * * * * * * *

Die Informationen auf dieser Seite wurden unserem kostenlosen Newsletter entnommen. Wenn Sie "automatisch" informiert werden wollen, dann ist ein Newsletter-Abo am einfachsten: Schicken Sie uns mit folgendem Link eine kurze E-Mail und wir werden Sie in den Verteiler aufnehmen:

Informationen darüber, wie Sie uns unterstützen können, finden Sie hier.

 

 

▶▶ Programme der Verbände

Update: 07. Dezember 2017

aktualisierte Themen:
> Meinungsäußerungen
> Tagfalter-Adventskalender
> Schmetterlings-Nachweise
> neue Schmetterlings-Fotos


▶▶ zuletzt bearbeitete Seiten

 

 

Übrigens:
Wir sammeln nach wie vor Handys für das NABU-Havel-Projekt. Mehr ...

Impressum/ Haftungsausschluss
Datenschutzerklärung

Kontakt

 

Suchen Sie etwas auf unserer Seite? Versuchen Sie's mal hier:

 

Online-Vogelführer

Online-Vogelführer Amsel, Drossel, Fink oder Star? Mit wenigen Klicks lassen sich 225 heimische Vogelarten online bestimmen. Mehr beim NABU ...

 

Recycling von Toner und Tinten-Patronen

Umweltherz fuer Tonerkartuschen / Tintenpatronen

 

Ältere Nachrichten und Tipps finden Sie hier.

 

zum Seitenanfang