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Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

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Wenn der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) auf den Feldern zu beobachten ist, hat der Vogelzug begonnen. Denn dieser schöne Vogel ist schon längere Zeit als Brutvogel aus dem Zollernalbkreis verschwunden. Früher hat er in den Steinriegeln zwischen den Feldern gebrütet, doch die Sünden der Flurbereinigung und die Intensivierung der Landwirtschaft haben ihm leider die Möglichkeiten genommen. Man hat zwar zwischenzeitlich umgedacht und an etlichen Stellen neue Brutmöglichkeiten geschaffen - trotzdem ist er noch nicht wieder einheimisch geworden.
Foto: Ernst Haug, 31.08.2017


Nachrichten aus der Region

Lieber verschenken statt wegwerfen
Herbst-Warentauschtag ist am Samstag, 21. Oktober, von 9 bis 13 in der Stadthalle Museum. Es darf all das gebracht werden, was im eigenen Heim nicht mehr gebraucht wird, für andere Menschen aber durchaus noch verwendbar ist.
Weitere Informationen beim ▶▶ Schwarzwälder Boten.

Neues Schwalbenhaus in Schörzingen: Eine neue Heimat für gefährdete Vögel
Am 29. September wurde das vierte Schwalbenhaus-Projekt des NABU Zollernalb in Schörzingen eingeweiht. Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Fledermäuse und Hermann-Hesse-Bahn: Alles lag schon auf dem Tisch
Sind bei der Planung der Hermann-Hesse-Bahn vier wertvolle Jahre ungenützt verstrichen? Ein ehemaliger Mitarbeiter des Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe legt diesen Schluss nahe. "Wenn man gewusst hätte, wie viel Zeit – auch hier sind ja erhebliche Kosten angefallen – gewonnen worden wäre, wenn man den Vorschlag damals mutig geprüft hätte, wäre die Maßnahme wohl nicht abgelehnt worden." Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

"Schotten dicht" im Hinterzartener Hochmoor
Vor vier Jahren begann das NABU-Projekt "Moore mit Stern". Mit Unterstützung einer zweckgebundenen Spende der Daimler AG sollen zwei Moore renaturiert werden. Das Teilprojekt in Hinterzarten wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. ▶▶ mehr

Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg
Das Umweltministerium und die LUBW haben gemeinsam den ersten Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg vorgestellt. Der Bericht beschreibt die wesentlichen Folgen des Klimawandels sowie die Umsetzung und Wirkung wichtiger Anpassungsmaßnahmen.
▶▶ Download und Bestellmöglichkeit


Für junge Naturschützer

Schüler werden zu Forschern
Ein europaweites Citizen-Science-Projekt in der Biologie braucht die Unterstützung von Schulklassen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news681593

NaWiT AS: Neues Online-Portal für modernen Sachunterricht
Neues Internetportal (▶▶ http://nawitas.uni-koeln.de) für die Weiterentwicklung des Sachunterrichts mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften und Technik geht heute online – Gezielte Förderung des MINT-Nachwuchses ▶▶ http://idw-online.de/de/news681583


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Australien: Katzen töten eine Million Vögel pro Tag
Katzen besiedeln fast ganz Australien. Das hat Folgen für die einheimische Tierwelt. Eine neue Studie zeigt, wie vielen Vögeln verwilderte Hauskatzen jeden Tag den Garaus machen. ▶▶ Mehr

Menschenaffen wissen, wenn sie etwas nicht wissen
Schimpansen und Orang-Utans suchen nach Informationen, um Wissenslücken zu schließen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news680726

Wie Zugvögel das Längengrad-Problem lösen
Den Längengrad zu bestimmen, war über Jahrhunderte für Seefahrer eine große Herausforderung. Erst im 18. Jahrhundert konnten die Menschen ihre Ost-West-Position durch zwei sehr genaue Uhren, eine auf Ortszeit und eine auf Heimatzeit, ermitteln. Zugvögel finden aber ihren Weg, ohne zwei Uhren zu besitzen. Nun zeigen Prof. Dr. Henrik Mouritsen von der Universität Oldenburg und ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachmagazin Current Biology: Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) ermitteln ihre Ost-West-Position, in dem Sie den Winkel wahrnehmen, mit dem der magnetische Nordpol vom geografischen Nordpol abweicht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news679887

Der Kakadu hat (k)einen Haken: Schlaue Vögel biegen sich ihre Werkzeuge zurecht
Goffin-Kakadus benötigen in der freien Natur keine Werkzeuge. In Experimenten hat sich jedoch gezeigt, dass diese indonesische Kakadu-Art sehr wohl geschickt genug ist, solche einzusetzen. KognitionsbiologInnen der Universität Wien sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien um Isabelle Laumer und Alice Auersperg haben die Fähigkeit dieser Vögel, Werkzeug zu benutzen, untersucht und nachgewiesen, dass die Tiere verblüffenderweise Hakenwerkzeuge (sowie in einem weiteren Test Stoßwerkzeuge) herstellen, ohne jemals zuvor Haken gesehen oder benutzt zu haben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news680451

Glasfassaden – Fallen für Fledermäuse
Eine glatte, senkrechte Fläche wird von Fledermäusen bis kurz vor der Kollision wie ein freier Flugweg wahrgenommen. Die glatte Oberfläche reflektiert die Ultraschalllaute von der sich nähernden Fledermaus weg und ist so für die Tiere unhörbar. In Zeiten von Gebäuden mit Glasfassaden ein fataler Irrtum. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben in Experimenten und im Freiland das Flug- und Echoortungsverhalten dreier Fledermausarten untersucht, die versuchten, durch eine glatte senkrechte Fläche zu fliegen. Die Anzahl der Laute und die Zeit, die sie vor der Oberfläche verbrachten, beeinflusste dabei die Wahrscheinlichkeit einer Kollision. ▶▶ http://idw-online.de/de/news680639

Klimawandelbedingtes Aussterben von Arten kann kaum verhindert werden
Tier- und Pflanzenarten versuchen sich durch Änderung ihrer Verbreitungsgebiete dem Klimawandel anzupassen. Intensiv vom Menschen genutzte Landschaften lassen solche Anpassungen aber immer weniger zu. Eine Forschergruppe des Departments für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und des Umweltbundesamtes hat nun erstmals nachgewiesen, dass Maßnahmen wie die Rückwandlung von Land in naturnahe Lebensräume wichtig sind, ihrer Wirksamkeit aber zumindest in Mitteleuropa klare Grenzen gesetzt sind. Insbesondere das regionale Aussterben eines Teils der untersuchten Arten lässt sich auch mit beträchtlichem Aufwand kaum verhindern. ▶▶ http://idw-online.de/de/news682402

Für Schmetterlingsbeobachter/innen: Admirale melden
Er ist ein Federgewicht und erreicht eine Flügelspannweite von gerademal wenigen Zentimetern. Und trotzdem überquert er Gebirge und Meere, trotzt er Wind und Wetter. Die Rede ist vom Admiral, dem Wanderfalter mit den unverkennbaren, weiß gefleckten und rot gebänderten schwarzen Flügeln. Ein Team der Universität Bern in der Schweiz untersucht die Wanderung des Admirals nun mit Hilfe von Bürgerbeobachtungen und ruft zum Mitmachen auf. Nähere Infos gibt's hier zum ▶▶ Download


Mitteilungen der Naturschutzverbände

Effiziente Forststrukturen zum Aufbau klimastabiler Wälder notwendig
Der sich abzeichnende Klimawandel muss die Waldbehandlung in den nächsten Jahren bestimmen. Der LNV begrüßt daher, dass Forst-Minister Peter Hauk in seiner heutigen Pressemeldung zum Waldzustandsbericht 2017 auf die Entwicklung klimastabiler Mischwälder setzt. ▶▶ Mehr

BUND-Kommentar zum EnBW Planungsstopp Pumpspeicherwerk Atdorf
"Dass die EnBW AG davon abgekommen ist, das Pumpspeicherwerk Atdorf inmitten streng geschützter Natur zu bauen, ist eine gute Nachricht für Mensch, Umwelt und Natur vor Ort. Durch den Bau des PSW Atdorf hätten viele sehr seltene Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum unwiederbringlich verloren", so Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg. ▶▶ Mehr

NABU-Jahresbericht 2016
2016 war für den NABU ein ereignisreiches Jahr: Die Wahl eines neuen Vorsitzenden, erstmals mehr als 90 000 Mitglieder und ein solider Haushalt sind Thema im Jahresbericht. ▶▶ Mehr

Windenergie in Baden-Württemberg
Die Arbeitskreise des Landesnaturschutzverbandes hatten im September 2017 eine Email der "Initiative Vernunftkraft BW" mit einem offenen Brief zum LNV-Faktencheck Windenergie und Energiewende (LNV-Info 2/2017) sowie einer entsprechenden Pressemitteilung als Anhang erhalten. Der Landesnaturschutzverband hat nun ebenfalls in Form eines Offenen Briefes eine Klarstellung verfasst. ▶▶ Mehr

Keine Bebauung auf Kosten von Natur und Umwelt
Durch die Änderung des Baurechts können Städte und Gemeinden Flächen, die ökologisch besonders wertvoll sind, schnell und unkompliziert in Wohnbauland umwandeln - ohne Überprüfung der Umweltauswirkungen. Dies verstößt gegen geltendes EU-Recht. ▶▶ Mehr


Natur des Jahres

Star ist "Vogel des Jahres 2018"
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben den Star (Sturnus vulgaris) zum "Vogel des Jahres 2018" gewählt. Der schillernde Singvogel löst den Waldkauz ab. ▶▶ Mehr


Was sonst noch interessiert

Petition: Stoppt die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat
Sven Giegold und Martin Häusling, beide Mitglieder des Europaparlaments, haben eine Petition in Gang gebracht. Sie schreiben: "Noch in diesem Jahr muss die EU eine wichtige Entscheidung treffen: Soll die Zulassung für Glyphosat verlängert werden oder soll das gefährliche Herbizid von unseren Äckern verbannt werden? Schon seit zwei Jahren verhandeln die Regierungen der EU-Länder in Brüssel darüber. Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa haben sich gegen die Zulassungsverlängerung von Glyphosat engagiert - mit Erfolg: Länder wie Frankreich, Italien und Österreich haben sich bereits gegen eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ausgesprochen. Doch gerade Deutschland will sich bisher nicht positionieren." Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Unterzeichnung der Petition ▶▶ hier.

Petition: Unsere heimische Natur stirbt - Aufschrei jetzt!
Für eine weitere Petition bittet Valentin Gutekunst um Unterstützung. Er fordert u.a. ein sofortiges und endgültiges Verbot von Pestiziden wie Neonicotinoiden und Glyphosat, eine umfangreiche und dauerhafte staatliche Beobachtung (Monitoring) der biologischen Vielfalt sowie • Anreize für Landwirte, Teile ihres Landes zur Förderung der biologischen Vielfalt zu verwenden. Weitere Forderungen sowie Informationen finden Sie ▶▶ hier.

Preisgünstige Batterien aus Abfall-Graphit
Lithium-Ionen-Akkus sind brennbar, und der Preis für den Rohstoff steigt. Gibt es Alternativen? Ja: Forscher der Empa und der ETH haben vielversprechende Ansätze entdeckt, wie man Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen könnte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news682596

Petition "Ban Vet Diclofenac"
Seit langem bekannt ist, dass der Einsatz von Diclofenac die Geier in Asien an den Rand des Aussterbens gebracht hat. Nun hat sich eine Initiative gebildet, die den Einsatz des Stoffes in der Tiermedizin in Europa künftig verbieten will. Es gibt Alternativen – nur der politische Wille fehlt:
▶▶ Bitte unterschreiben (weitere Infos, Seite auf Englisch)

 

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Update: 19. Oktober 2017

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