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Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

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Wenn der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) auf den Feldern zu beobachten ist, hat der Vogelzug begonnen. Denn dieser schöne Vogel ist schon längere Zeit als Brutvogel aus dem Zollernalbkreis verschwunden. Früher hat er in den Steinriegeln zwischen den Feldern gebrütet, doch die Sünden der Flurbereinigung und die Intensivierung der Landwirtschaft haben ihm leider die Möglichkeiten genommen. Man hat zwar zwischenzeitlich umgedacht und an etlichen Stellen neue Brutmöglichkeiten geschaffen - trotzdem ist er noch nicht wieder einheimisch geworden.
Foto: Ernst Haug, 31.08.2017


Nachrichten aus der Region

Pflege von Lochen und Schafberg
Weil der Termin in der letzten Woche noch nicht im Newsletter war, machen wir im redaktionellen Teil des Newsletters auf den diese Woche am Samstag ab 9 Uhr anstehenden Arbeitseinsatz des Schwäbischen Albvereins am Lochen und Schafberg aufmerksam. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

Vogel-Exkursion zum Klingnauer Stausee
Der NABU bietet am Wahlsonntag die traditionelle Herbst-Exkursion zum Klingnauer Stausee an. Eine gute Gelegenheit, Wasser- und Watvögel, die man im Zollernalbkreis eigentlich nie zu Gesicht bekommt, aus der Nähe zu betrachten. Nähere Details finden Sie unter "Termine". Als "Appetithappen" finden Sie ▶▶ hier einen Bericht von der Exkursion aus dem Jahr 2015.

Neue Stellungnahmen der Naturschutzverbände im Zollernalbkreis
Winterlingen, Ratshausen, Burladingen, Naturpark, Schömberg - in jedem Jahr dasselbe: Ausgerechnet in der Urlaubszeit landen eine ganze Reihe von Verfahren zur Stellungnahme auf unserem Schreibtisch. Dabei sind wir im Gegensatz zu Behörden eben nicht durchgehend besetzt. Glücklicherweise räumen uns die meisten Stellen großzügig Fristverlängerungen ein. Unsere aktuellen Meinungsäußerungen finden Sie ▶▶ hier.

NABU-Ausstellung "Nachhaltiger Konsum" in Hechingen
Am letzten Freitag wurde die jährliche Ausstellung des NABU Hechingen im Rathaus eröffnet - gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Philipp Hahn und unter anderen vielen anwesenden Gemeinderäten. Gemeinderätin Almut Petersen von der Bunten Liste hat einen äußerst beeindruckenden Einführungsvortrag gehalten. Weitere Informationen und eine Download-Möglichkeit finden Sie hier:
▶▶ https://www.nabu-zollernalb.de/nabu-gruppen-im-kreis/nabu-hechingen/aktuelles/

Buchsbaumzünsler endgültig im Zollernalbkreis angekommen?
Im vergangenen Jahr berichteten wir von der Erstbeobachtung des eingeschleppten Zünslers im Landkreis. Jetzt, ein Jahr später, gibt's ein Update mit weiteren Beobachtungen. Mehr darüber im verlinkten Artikel.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/bbz/perspectalis.htm#update


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Forderung: Daimler-Werkserweiterung nicht in den Rheinauen
Bei einem Gespräch zu den geplanten Umgehungsstraßen in Rastatt mit dem Oberbürgermeister der Stadt und einem Vertreter der Daimler AG haben die Vorsitzenden der Naturschutzverbände LNV, BUND und NABU klar verdeutlicht, dass sie eine Erweiterung des Werksgeländes nach Süden sowie die geplanten Umgehungsstraßen ablehnen. „Zwar haben wir Verständnis für den Wunsch nach Arbeitsplatz- und Standortsicherung, doch gleichzeitig lehnen wir eine Erweiterung des Werksgeländes mitten in bislang unberührte Natur sowie die geplanten Umgehungsstraßen ab“ so die Verbandsspitzen Brigitte Dahlbender (BUND), Johannes Enssle (NABU) und Gerhard Bronner (LNV). ▶▶ http://lnv-bw.de/daimler-werkserweiterung-nicht-in-den-rheinauen/

Windenergie: Gutachten-Check belegt Mängel
NABU, BUND und LNV haben das Ergebnis ihres Qualitäts-Checks von Windenergie-Gutachten vorgestellt. Dabei hat sich bestätigt, dass die Gutachten teilweise in erheblichem Umfang methodische Mängel aufweisen. ▶▶ Mehr


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Die Schmetterlinge fliegen nicht mehr
Vom sommerlichen Brummen und Summen auf den Wiesen ist nur ein schwaches Echo geblieben. Die Insekten sind verstummt. Umso lauter schlägt der Kirchheimer Vogelkundler Wulf Gatter Alarm. Der Wissenschaftler führt an seiner Beobachtungsstation am Randecker Maar nicht nur Buch über die alljährlich nach Süden fliegenden Vögel, sondern dokumentiert auch seit dem Jahr 1972 den herbstlichen Zug der Schmetterlinge und Schwebfliegen. "Was wir hier am Albrand feststellen, ist eine dramatische Entwicklung", sagt er. Noch dramatischer sei allerdings, dass das Sterben offensichtlich niemanden interessiere. Mehr in der ▶▶ Stuttgarter Zeitung

Neues Ranking: Welche eingeschleppten Arten stören uns am meisten?
Durch den Menschen eingeschleppte invasive Arten können in ihrer neuen Heimat große Schäden verursachen. Sie können nicht "nur" zum Aussterben heimischer Arten beitragen und Ökosysteme schädigen, sondern auch die Gesundheit und die Lebensumstände des Menschen direkt beeinträchtigen. Ein internationales Forscherteam hat nun ein Einstufungssystem entwickelt, das aufzeigt, welche eingeschleppten Arten uns das Leben besonders schwer machen und eingedämmt werden sollten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news678981

Lichtverschmutzung bedroht die Bestäubung
Künstliches Licht stört nachtaktive Insekten beim Bestäuben von Pflanzen und reduziert die Anzahl produzierter Samen und Früchte. Dieser Verlust der nächtlichen Bestäubungsleistung kann auch durch tagaktive Bestäuber nicht kompensiert werden. Pflanzen werden dadurch in ihrer Fortpflanzung beeinträchtigt, wie Ökologinnen und Ökologen der Universität Bern erstmals nachweisen konnten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news679024

Klimaerwärmung ist schuld am Rückgang der Braunbären in Europa
Die Klimaerwärmung ist verantwortlich dafür, dass der Bestand der Braunbären in Europa seit dem Ende der letzten Eiszeit dramatisch geschrumpft ist. Steigende Wintertemperaturen während der letzten 12.000 Jahre haben die Fortpflanzungsrate der Braunbären verringert und zu deren Verschwinden beigetragen, berichtet eine internationale Forschergruppe, darunter ein Senckenberg-Wissenschaftler, im Fachblatt „Scientific Reports“. Die Klimaerwärmung hat dem Braunbären zudem indirekt geschadet: größere Flächen wurden für den Ackerbau nutzbar, was den Lebensraum der Tiere zusätzlich verkleinerte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news680586

Klimawandel live: Ein wärmeliebender Falter erobert die Nordsee
Als der Karstweißling vor zehn Jahren nördlich der Alpen gefunden wurde, galt dies bereits als kleine Sensation. In nur einem Jahrzehnt hat sich der wärmeliebende Tagfalter bis zur Nordsee verbreitet. Ein spektakuläres Beispiel eines bekannten Phänomens: Der Klimawandel verändert unsere Fauna und Flora. Dass die Schmetterlinge ihr Territorium aber derart explosionsartig erweitert haben, sei einzigartig, sagt der Schmetterlingskenner Hans-Peter Wymann vom Naturhistorischen Museum Bern. ▶▶ http://idw-online.de/de/news678912


Mitteilungen der Naturschutzverbände

Bauernverband beklagt Umweltauflagen
Der NABU sieht in der vom Deutschen Bauernverband veröffentlichten Studie zu den angeblichen Kosten europäischer Umweltauflagen reine Augenwischerei. Die Agrarlobby versucht damit die milliardenschweren Pauschalsubventionen zu rechtfertigen. ▶▶ Mehr


Was sonst noch interessiert

Freizeitaktivitäten im Wald reduzieren Vielfalt und Häufigkeit von Vögeln
Freizeitaktivitäten finden oft draußen in der Natur statt und tangieren die Lebensräume und deren Bewohner. Viele Freizeitaktivitäten benötigen zudem gewisse Infrastrukturen von Wanderwegen bis zu Skiliften, welche teilweise die Habitate der Arten stark verändern. Eine der häufigsten Infrastrukturen sind Wege und Straßen. Durch ihren Bau geht Fläche verloren, und das Habitat wird z.B. über veränderte Lichtverhältnisse oder beeinträchtigten Wasserhaushalt unmittelbar sowie in der nahen Umgebung verändert. Außerdem zerschneiden Wege Lebensräume in kleinere Fragmente mit Folgen für die Tierwelt. ▶▶ Mehr

Der Wald von Bialowieza ist unser Welterbe! Schützen wir ihn!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Rücksichtsloser geht es nicht: Polens Regierung rodet weiter im Wald von Bialowieza – trotz EU-Protest, trotz EuGH-Urteil, trotz Unesco-Warnung. Mehr als hundert Jahre alte Bäume sind dem Irrsinn bereits zum Opfer gefallen. Jetzt reicht's! Die Regierung muss kapieren, dass sie wachsame Bürger aus vielen Ländern gegen sich hat. 130.000 Naturfreunde haben bereits ihre Stimme erhoben und unsere Petition unterzeichnet. Jede zusätzliche Unterschrift hilft, den Wald von Bialowieza zu erhalten." ▶▶ zur Petition

Samsung, raus aus dem Regenwald!
Ein weiteres Schreiben von Reinhard Behrend erreicht uns: "Samsung verdient Geld mit Smartphones – und viele von uns nutzen ein solches. Was kaum jemand weiß: Samsung verdient auch an Regenwaldvernichtung. Der Konzern investiert in Palmöl-Plantagen, für die in Papua Wälder zerstört werden. Seit Juni 2017 ist Samsung in einem Joint Venture mit der Korindo-Gruppe liiert – für Palmöl. Korindo, ein südkoreanisch-indonesisches Unternehmen, holzt seit Jahrzehnten Regenwald in Papua, aber auch auf den Molukken und Borneo ab. Mehr als 50.000 Hektar Primärwald hat Korindo gnadenlos zerstört. Samsung muss auf seine Geschäftspartner einwirken, keinen Regenwald zu vernichten und die Indigenen-Rechte zu achten! Kein Business mit Korindo! ▶▶ zur Petition

Artenvielfalt entschleunigt den Bauern
Wenn man den Einsatz von Landwirten für den Naturschutz honoriert, sind diese offen für Maßnahmen, die ihren Betrieb weniger effizient machen. Brandenburger Wissenschaftler lösen einen scheinbar unüberwindlichen Gegensatz auf, indem sie sich die richtigen Partner suchen.
▶▶ Mehr

Software-Update illegal: Prof. Dr. Martin Führ zum "Diesel-Gipfel"
Auf dem "Diesel-Gipfel" am Mittwoch, 2. August, haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit der Automobilindustrie über konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen bei Diesel-Pkw gesprochen. Laut Presseberichten war man sich bereits vorher einig: Die Auto-Hersteller sollen per Software-Update nachrüsten. Dies wäre eine "Verabredung zum illegalen Tun", schreibt Prof. Dr. Martin Führ in einer Stellungnahme. Der Umweltrechtler ist Professor am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Hochschule Darmstadt (h_da). Die Stellungnahme ergänzt Führs Gutachten für den Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Abgas-Skandal.
▶▶ http://idw-online.de/de/news679072

Antworten auf die energiepolitischen Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl
(aus dem Newsletter des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V.):
"Der SFV hat gemeinsam mit befreundeten Nicht-Regierungs-Organisationen Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 zusammengestellt. Wir haben die Antworten der Parteien zu ein- und derselben Frage im Internet so untereinander angeordnet, dass unsere Leser den unmittelbaren Vergleich durch Hinunter-Scrollen vornehmen können. Ganz unten finden Sie dann jeweils in einem gelben Kasten auch eine Muster-Antwort des SFV." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

 

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Update: 21. September 2017

aktualisierte Themen:
>u.a. neue Schmetterlings-Fotos
>Geier-Meldungen
>Meinungsäußerungen


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