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Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

 

 


Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra), ein zwischen Zimmern u.d.B. und Hechingen früher durchaus verbreiteter Charakter­vogel der ausgedehnten Wiesenflächen, ist aus unserem Raum wohl vollständig verschwunden und kann hier deshalb nur noch auf dem Zug beobachtet werden. Und wenn dann sogar noch ein Foto gelingt, ist das ein wirklicher Glücksfall. Foto: Ernst Haug, 23.05.2021


Naturschutzbüro für Besucher*innen geschlossen

Das Naturschutzbüro bleibt aus Corona-Vorsorge weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Während unserer regulären Öffnungszeiten am Dienstag und Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr sowie am Mittwoch zwischen 18 und 19 Uhr sind wir jedoch telefonisch erreichbar, darüber hinaus auch weiterhin über E-Mail und Anrufbeantworter.

Veranstaltungen nach aktueller Corona-Verordnung

Weiter sinkende Inzidenzzahlen machen es möglich: Ab sofort sind Veranstaltungen wieder möglich, im Freien unter gewissen Umständen ggf. sogar ohne Testnachweis und Maske. In jedem Fall ist aber die vorherige Anmeldung erforderlich – weitere Informationen erhalten die angemeldeten Personen dann per E-Mail.
Manche Veranstaltungen bleiben jedoch nach wie vor abgesagt, weil z.B. die Umsetzung der Auflagen zu kompliziert wäre oder die jeweilige Exkursionsleitung das Risiko nach wie vor als zu hoch einschätzt. Hierzu bitten wir die Presseveröffentlichungen zu beachten.

Veranstaltungen, von denen wir schon wissen, dass sie stattfinden werden, führen wir wieder in der Einzeltermin-Liste der rechten Spalte auf.
 


Nachrichten aus der Region

Naturschützer gegen Baugebiet "Wettegärten" in Weilen u.d.R.
(...) Seit dem 01.08.2020 ist das sog. Biodiversitäts-Stärkungsgesetz in Kraft. Dass die sich aus der Neufassung des § 22 (Biotopverbund) sowie der Einführung des § 33a (Streuobstschutz) NSchG ergebenden Konsequenzen in dieser am 29.04.2021 vorgelegten Planung noch nicht einmal erwähnt werden, stellt u.E. einen eklatanten Mangel dar. Deshalb ist die vorgelegte Planung aus Sicht der Natur- und Umweltschutzverbände grundsätzlich abzulehnen.
Stellungnahme (PDF)
weitere aktuelle Stellungnahmen

Neue Zuchtberichte auf den Schmetterlingsseiten
Mitunter gibt es solche Geschichten, die irgendwo im Bereich zwischen "echt crazy" und "total bescheuert" angesiedelt sind. Eine davon ist die erfolgreiche Zucht von Eichen-Prozessionsspinnern. Aber auch die Entwicklung einer Meldenflureule wurde fotografisch dokumentiert:
Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) und
Meldenflureule (Anarta trifolii)

Leiter/-in Bezirksgeschäftsstelle Neckar-Alb (m/w/d)
Für die neu zu gründende NABU-Bezirksgeschäftsstelle Neckar-Alb in Mössingen sucht der NABU Baden-Württemberg zum nächstmöglichen Zeitpunkt (zunächst befristet für zwei Jahre) eine erfahrene Mitarbeiterin/einen erfahrenen Mitarbeiter in Teilzeit (80 %). Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juni 2021.
Mehr


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Erfolgreiches Kiebitzprojekt in Gärtringen
Im Kiebitzprojekt der Gemeinde Gärtringen und der lokalen NABU-Gruppe wurde idealer Lebensraum für die bedrohten Kiebitze und ihre Jungvögel geschaffen. In wenigen Jahren ist hier die Zahl der Kiebitz-Brutpaare von null auf mehr als 20 gestiegen.
Mehr beim NABU BW


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Junge Seeadler bleiben länger im elterlichen Revier als vermutet – die Horstschutz-Zeiträume greifen zu kurz
Seeadler reagieren sensibel auf Störungen durch den Menschen, weshalb in unmittelbarer Umgebung der Horste forst- und landwirtschaftliche Nutzungen beschränkt sind. Diese saisonalen Schutzzeiträume sind in Brandenburg (bis 31. August) und in Mecklenburg-Vorpommern (bis 31. Juli) jedoch zu kurz, wie eine neue wissenschaftliche Untersuchung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigt. Mittels detaillierten Bewegungsdaten von 24 juvenilen Seeadlern mit GPS-Sendern konnten sie nachvollziehen, wann diese flügge werden und wann sie das elterliche Revier verlassen: im Durchschnitt gut 10 beziehungsweise 23 Wochen nach dem Schlüpfen.
https://idw-online.de/de/news769956

Dramatische Veränderung der Brutvogelgemeinschaft
Im Bonner Stadtteil Dottendorf hat die Zahl der Brutvogelarten in den vergangenen 50 Jahren deutlich abgenommen. Viele Spezies wurden seltener oder sind lokal ausgestorben, wenige neue kamen hinzu, und ein paar Arten wurden deutlich häufiger. Ein Team von ehrenamtlichen Biologen, Förstern und Geographinnen der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (OAG) Bonn am Museum Koenig und Forschern der Universität Bonn hat die Vergleichsuntersuchung durchgeführt, die sich auf eine Kartierung aus dem Jahr 1969 stützt. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal "Bird Study - The Journal of the British Trust for Ornithology" erschienen.
https://idw-online.de/de/news770797

In warmen Sommern geborene weibliche Bechsteinfledermäuse werden größer, sterben jedoch früher
Eine Langzeitstudie Greifswalder Forscher*innen zeigt einen neuen, unerwarteten Effekt des Klimawandels: In warmen Sommern geborene weibliche Bechsteinfledermäuse werden größer. Als ausgewachsene Tiere haben diese Weibchen jedoch eine höhere Sterblichkeit. Für die Studie wurden Tiere aus vier freilebenden Kolonien individuell markiert. Über einen Zeitraum von 24 Jahren wurden Daten zur Körpergröße und dem Überleben erhoben. Diese wurden in Bezug gesetzt zu den Sommertemperaturen im jeweiligen Geburtsjahr der Tiere. Die Ergebnisse der Studien sind in Proceedings of the Royal Society B (doi.org/10.1098/rspb.2021.0508) erschienen.
https://idw-online.de/de/news770104

"Zombie-Frosch" entdeckt
Senckenberg-Wissenschaftler*innen haben mit einem internationalen Team drei neue Froscharten aus dem nördlichen Amazonasgebiet beschrieben. Die zur Gattung Synapturanus gehörenden Tiere leben vergraben und sind daher noch nahezu unerforscht. Die Forschenden gehen davon aus, dass die Artenvielfalt dieser Gattung aus der Familie der Engmaulfrösche mindestens sechsmal höher ist, als bislang bekannt. Die Studie erscheint im "Zoologischen Anzeiger".
https://idw-online.de/de/news770160


Mitteilungen der Naturschutzverbände

Beim Insektensommer zählen wir, was zählt
Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der "Insektensommer" und das in diesem Jahr schon zum vierten Mal. Der erste Zählzeitraum ist zwar schon zu Ende, aber Sie können noch bis zum 20. Juni Ihre Beobachtungen an uns melden. Vom 6. bis 15. August findet der nächste Zählzeitraum statt.
Mehr beim NABU

Kompensationsmaßnahmen: Dauer der Unterhaltungspflicht
Kompensationsmaßnahmen für dauerhaft bestehende Eingriffe müssen auch dauerhaft bestehen und unterhalten werden. Viele Akteure (Eingreifer, Maßnahmenträger, Kommunen) gehen davon aus, dass nach 25 Jahren die Unterhaltsverpflichtungen automatisch erlöschen. Dies ist definitiv falsch.
Mehr beim LNV BW


Rund ums Thema Energie, Emissionen und Klima

Was wir heute übers Klima wissen: aktuelle Fakten zum Klimawandel
Die Temperaturen steigen weltweit, Extremwetter nehmen zu, das Meereis geht dramatisch zurück – das Klima ist im Wandel. Mit Folgen für uns und unsere Umwelt. Was sind Ursachen für die Veränderungen? Wie zeigen sie sich? Und worauf müssen wir uns in Zukunft einstellen? Sechs namhafte Organisationen geben in einer aktualisierten Faktensammlung einen Überblick über Erkenntnisse, die in der Wissenschaft unumstritten sind.
https://idw-online.de/de/news770369

Bremsen sich Windparks gegenseitig aus?
Immer mehr Länder treiben den Ausbau von Windparks auf dem Meer voran. Werden diese Offshore-Windparks aber zu dicht nebeneinander errichtet, nehmen sie sich gegenseitig den Wind und damit die Stromausbeute weg. Dass die Verluste erheblich sein können, zeigt eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon, die jetzt im Fachjournal Nature Scientific Reports erschienen ist.
https://idw-online.de/de/news770083

Nachhaltige Stromversorgung auf dem Land
Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. So sieht es das neue Klimaschutzgesetz der Bundesregierung vor. Bis zum Jahr 2030 soll der Ausstoß von Treibhausgasen um 65 Prozent unter den Wert von 1990 sinken. Um dieses ehrgeizige Vorhaben umzusetzen, bedarf es vieler innovativer Ideen und Lösungen. Einen Beitrag leisten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF gemeinsam mit Partnern im Projekt RIGRID: Ziel ist die nachhaltige, kostengünstige und zuverlässige Stromversorgung in ländlichen Regionen.
https://idw-online.de/de/news769913


Was sonst noch interessiert

Kleingewässer in Agrarlandschaften stark mit Pestiziden belastet
Pestizide sichern die Erträge in der Landwirtschaft, indem sie schädliche Insekten, Pilze und Unkräuter bekämpfen. Sie gelangen aber auch in Bäche und schädigen die aquatischen Lebensgemeinschaften, die für den Erhalt der Artenvielfalt entscheidend sind, Teil des Nahrungsnetzes sind und die Selbstreinigung des Wassers unterstützen. In einem bundesweiten Monitoringprogramm haben Wissenschaftler*innen unter UFZ-Leitung gezeigt, dass die Grenzwerte für Pestizide zu hoch angesetzt sind und selbst diese in über 80 Prozent der Gewässer überschritten werden. Wie sie schreiben, kann der Verlust der Artenvielfalt nur gestoppt werden, wenn die Umweltrisikobewertung der Pestizide reformiert wird.
https://idw-online.de/de/news770715

RWE bekommt den Goldenen Geier für die dreisteste Umweltlüge
Aus dem DUH-Newsletter: Mit grünen Slogans wirbt RWE fürs eigene Unternehmen. Der Realitätscheck zeigt aber: RWE ist einer der größten CO2-Verursacher Europas. Der Konzern wehrt sich zudem massiv gegen den Kohleausstieg vor 2038. Schlimmer noch: Weiterhin werden ganze Dörfer für den Tagebau umgesiedelt. Gleichzeitig verklagt RWE die Niederlande, die richtigerweise einen Kohleausstieg für das Jahr 2030 beschlossen haben. RWE passt das überhaupt nicht, denn fast 80 % erwirtschaftet RWE über Erdgas und Kohle. Der Anteil der Erneuerbaren Energien macht hingegen nur etwa 20 % der Stromerzeugung aus. Damit heizt RWE das Klima weiter an. Alles Gründe warum 44 % der 25.000 Teilnehmenden finden, dass RWE den Goldenen Geier für die dreisteste Umweltlüge 2021 verdient hat.
zur Protestmail-Aktion


The English language section

Climate-policy models need to get real
There is good news for decarbonizing the global economy: political support is at an all-time high, and most carbon emissions come from countries that have committed to reach ‘net zero’ by mid-century. But to plan how to get there, analysts use computer models that don’t recognize the difficult trade-offs faced by decision makers, argue ten climate-policy experts. They outline exactly how insights from political economy lead to 11 ways that models can better reflect social realities and possibilities.
nature.com

A cartoon guide to bioinformatics
Ed Himelblau was a cartoonist before he learnt to write code. Now, the geneticist hopes his drawings will help others who embrace bioinformatics later in their careers. "Most of my illustrations document biology laboratories and the people who work there," he says. "I thought they might be a good way to capture some of my experiences while learning this new skill, and that they might resonate with other experimental biologists trying to figure things out."
nature.com

 

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Update: 17. Juni 2021

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