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Aktuelles, Nachrichten und Tipps:

 

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Kaum ist der Dauerfrost vorbei, fliegen schon wieder die ersten Nachtfalter ans Licht. Dieser Schneespanner (Phigalia pilosaria) tauchte im Hausgarten in Haigerloch-Stetten auf - wohl auf der Suche nach einem (im Übrigen flügellosen) Weibchen. Foto: Herbert Fuchs, 17.02.2017


Nachrichten aus der Region

Der NABU trauert um Richard Schneider
Völlig unerwartet ist Richard Schneider, der stellvertretende Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen, vergangenen Sonntag im Alter von 54 Jahren verstorben. Richard Schneider hat sich mit größter Hingabe für den Naturschutz eingesetzt. Mit seinem freundlichen Wesen, seiner Leidenschaft und seiner immensen Fachkompetenz hat er viele Menschen für seine Herzens­themen begeistert. Er war maßgeblich an Aufbau und Weiterentwicklung des NABU-Vogelschutz­zentrums Mössingen beteiligt. Das bleibt gleichermaßen unvergessen wie sein großes ehren­amtliches Engagement beim NABU Rottenburg, im Kreis Tübingen und weit darüber hinaus. Wir verlieren mit Richard Schneider einen überaus geschätzten Kollegen und lieben Menschen. Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 23.03.2017 um 14 Uhr auf dem Klausen-Friedhof, Schadenweilerstraße, Rottenburg am Neckar statt.

Windenergieanlagen im Raum Haigerloch
Der NABU Haigerloch bekennt sich zur naturverträglichen Energiewende und betrachtet die Windenergie als ein bedeutendes Element bei der Energieerzeugung aus erneuerbarer Energiequellen sowie als Beitrag zum Klimaschutz. Das bedeutet aber nicht, dass Windenergie­anlagen überall an jedem Ort befürwortet werden, denn der NABU vertritt als Verein in erster Linie die Interessen von Natur und Umwelt und dieser Satzungszweck hat, trotz aller Differenzen im Detail, Vorrang vor anderen Interessen - mögen diese noch so berechtigt sein.
Nachdem zwar noch keine Anlagenplanungen auf dem Tisch liegen, die zunehmenden Anfragen aus der Bevölkerung jedoch eine Positionierung erforderte, hat sich der NABU Haigerloch anlässlich seiner Mitgliederversammlung ausführlich mit der Thematik befasst. Das dort beschlossene Vorgehen wird jetzt - mit weiteren Informationen - auf einer Internetseite dargestellt.
▶▶ Hier geht's weiter.

Preis des Zwiefalter Naturfonds für zwei Gruppen im Zollernalbkreis
Die Brauerei Zwiefalter Klosterbräu honoriert den ehrenamtlichen Einsatz für Natur- und Umwelt­schutz im Bereich der Schwäbischen Alb mit jährlich 3.000 Euro. In diesem Jahr prämiert der Zwiefalter Naturfonds sechs Umwelt- und Naturschutzprojekte, darunter zwei aus dem Zollernalbkreis: die Albvereinsgruppe Bisingen für ihren Einsatz bei der Pflege des Naturschutz­gebietes Zollerhalde sowie die Vogelfreunde Hausen für ihr Schwalbenhaus.
Die ▶▶ Hohenzollerische Zeitung berichtete ...

JHV und Vortrag: Die Biber sind zurück - und willkommen?
Herzliche Einladung zur öffentlichen Jahreshauptversammlung des BUND RV Neckar-Alb. Zeit: Mittwoch, 29.03.2017 um 19 Uhr, Ort: Naturschutzzentrum Reutlingen, Weingärtnerstr. 14.
Um 20.30 Uhr folgt ein Vortrag von Franz Spannenkrebs, Biberbeauftragter des Regierungspräsidiums Tübingen: Der Biber - Rückkehr eines alten Bekannten nach Süddeutschland. Welche Probleme können dabei entstehen und wie versucht das Bibermanagement, diesen gegen zu steuern?


Nachrichten aus Baden-Württemberg

Rotmilan stoppt Windrad - Eilantrag von Naturschützern erfolgreich
Weil es unweit eines Brutwaldes für den geschützten Rotmilan steht, darf ein Windrad bei Braunsbach (Kreis SHA) derzeit nicht betrieben werden. Der Landesnaturschutzverband (LNV) und der Naturschutzbund (NABU) setzten beim Verwaltungsgericht Stuttgart einen Stopp für die kürzlich erst gebaute Anlage durch. Es bestünden "ernstliche Zweifel" an der vom Landratsamt erteilten Baugenehmigung für das Windrad, teilte das Gericht am Mittwoch mit. (Az: 13 K 9193/16) Lesen Sie weiter z.B. in den ▶▶ Stuttgarter Nachrichten.

Keine Felchenmast am Bodensee
Der NABU und 31 weitere Organisationen und Verbände aus Deutschland, Schweiz und Österreich lehnen eine Felchenmast im Bodensee ab und haben dies gemeinsam in einem offenen Brief an Landwirtschaftsminister Peter Hauk kundgetan.
Weitere Informationen finden Sie hier: ▶▶ http://nabu-bw.de/news/2017/maerz/22127.html

Wanderfalkenwebcams
Der schnellste Vogel der Welt war 2017 im Ländle besonders schnell: Im Nistkasten auf dem Turm der Heiliggeistkirche Heidelberg wird bereits gebrütet. Über drei Webcams kann man bei uns den Vögeln live beim Brüten und Aufziehen des Nachwuchses zuschauen, ohne sie zu stören. Rund einen Monat dauert es noch, bis die Jungen schlüpfen. ▶▶ zu den Webcams


Für junge Naturschützer

Raus aus dem Haus, rein in die Natur - Kinderwettbewerb "Erlebter Frühling"
Huu-hu-huhuhuu! Wer ruft da nachts im Wald? Von wem ist die silbrige Schleimspur dort? Warum fliegt die Biene auf die Salweide und woher weiß der Igel, wann es Zeit ist, aufzuwachen?
Die NAJU lädt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, die diesjährigen Frühlingsboten draußen zu suchen und zu erforschen: den Waldkauz, die Bänderschnecke, die Salweide und den Igel.
Weitere Infos unter ▶▶ https://www.naju.de/kinderbereich/erlebter-frühling/


Aus der Welt der Pflanzen und Tiere

Auch bei Keas ist Lachen ansteckend
Neuseelands Bergpapageien gelten als verspielte Clowns, die Touristen auch Streiche spielen. Eine Studie zeigt: Wenn sie in Spiellaune sind, steckt das Artgenossen an.
▶▶ http://www.spektrum.de/news/auch-bei-keas-ist-lachen-ansteckend/1442217

Exemplare der Fischart Kessler-Grundel erstmals in der Elbe festgestellt
Ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Thiel vom Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg hat bestätigt, dass erstmals Individuen der Fischart Kessler-Grundel (Ponticola kessleri) in der Elbe erfasst wurden. Es ist die nördlichste Sichtung bisher. Den Nachweis haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Journals "BioInvasions Records" veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news669196

Vogelzug bei Wiesenweihen stark windabhängig
Für den Vogelzug über große Distanzen haben sich unterschiedliche Zugstrategien entwickelt. Werden große Strecken besser möglichst schnell zurückgelegt oder sind häufige Zwischenstationen eine günstigere Vorgehensweise? Um herauszufinden inwiefern sich der Ablauf des Zuges der Wiesenweihe räumlich und saisonal sowie bei besonderen Windbedingungen verändert, haben niederländische Wissenschaftler die GPS-Daten besenderter Wiesenweihen ausgewertet. ▶▶ Mehr

Monitoring frühe Falter
Bei naturgucker.de findet in diesem Jahr wieder das Monitoring "Frühe Falter" statt. Es ist bereits die dritte Saison, in der dieses Projekt durchgeführt wird. Das Augenmerk des Monitorings "Frühe Falter" ist auf den Admiral, den Zitronenfalter, den Aurorafalter und den Trauermantel gerichtet und auch wenn ein "Kleiner Fuchs" über den Weg fliegt, sollte er gemeldet werden. Beobachtungen dieser Tiere im März, April und Mai sind für das Monitoring besonders wichtig. Wer sich beteiligen möchte, kann auf ▶▶ http://www.naturgucker.de/nabu_fruehe-falter seine Beobachtungen eingeben. Dort reicht ein Klick auf das grüne Fernglas-Symbol, und schon öffnet sich ein Formular, in dem es Bilder der fünf Schmetterlingsarten gibt.


Mitteilungen der Naturschutzverbände

NABU und LNV: Gerichtsentscheid mit Signalwirkung
Zur heutigen Verkündung des Verwaltungsgerichts Stuttgarts zur Entscheidung vom 15. März sehen sich die beiden klagenden Naturschutzverbände NABU und LNV bestätigt: "Das Gericht bestätigt unsere Auffassung, dass dieses Windrad von der Genehmigungsbehörde so nicht hätte genehmigt werden dürfen und es einer Umweltverträglichkeitsprüfung bedurft hätte", sagen die beiden Vorsitzenden Johannes Enssle (NABU) und Gerhard Bronner (LNV). Das Gericht hat entschieden, dass die Anlage in Braunsbach derzeit nicht betrieben werden darf. "Dieser Gerichtsentscheid hat Signalwirkung für ähnliche Infrastrukturprojekte im Land." Die Natur- und Umweltschutzverbände fordern, dass bei Infrastrukturprojekten wie Windenergieanlagen grundsätzlich eine Umwelt­verträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden muss, wenn negative Umweltauswirkungen nicht auszuschließen sind. "Wir unterstützen die Energiewende und den Ausbau der Windkraft. Aber die gesetzlichen Naturschutzvorgaben müssen strikt eingehalten werden", stellt Bronner klar.
NABU und LNV hatten bereits vor knapp einem Jahr und damit vor dem Bau der Anlage Wider­spruch eingelegt, auf den die Behörden jedoch nicht reagiert und den Bau zugelassen hatten. "Weil die Mühlen der Verwaltung zu langsam mahlen, muss die nun bereits gebaute Windmühle still stehen. Das ist tragisch. Und es zeigt uns, dass beim Artenschutz sauber gearbeitet werden muss", betont Enssle. Wie es mit der Anlage weitergeht, ist noch unklar.
Hintergrund:
LNV und NABU Baden-Württemberg haben Mitte Dezember einen Eilantrag beim Verwaltungs­gericht Stuttgart eingereicht, um die Genehmigung für die Inbetriebnahme eines bereits errichteten Windrades in Braunsbach im Kreis Schwäbisch Hall auszusetzen. Grund dafür ist, dass die Anlage mitten in den Brutrevieren von vier streng geschützten, windkraftsensiblen Greifvogelarten steht – unter anderem in einem Dichtezentrum des Rotmilans, wo besonders viele dieser Vögel brüten. Weitere Informationen: ▶▶ www.NABU-BW.de/news/2017/januar/21879.html

Mangelhafte Qualität von Artenschutzgutachten?
NABU und BUND wollen die artenschutzrechtlichen Gutachten überprüfen, auf deren Basis die Verwaltungen Ende 2016 weit über 100 Windenergieanlagen in Baden-Württemberg genehmigt haben. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://nabu-bw.de/news/2017/maerz/22168.html

NABU fordert Anstalt des öffentlichen Rechts für Staatswald
Aufgrund der heutigen Entscheidung des OLG Düsseldorf zum Kartellverfahren gegen den Staatsforstbetrieb ForstBW fordert der NABU die grün-schwarze Landesregierung auf, schnell zu handeln und eine Anstalt des öffentlichen Rechts für den Staatswald zu gründen. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://nabu-bw.de/news/2017/maerz/22140.html

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat
Der BUND Naturschutz ruft zur Teilnahme an der Europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat mit einer Online-Aktion unter ▶▶ www.aktion.bund.net/.
Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam könnten die VerbraucherInnen jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen und fordern: "Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!"
Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften gesammelt werden.


Was sonst noch interessiert

Monitoring-Programme unterschätzen den Einfluss des Menschen
Ob Orchideen oder Säugetiere, Insekten oder Schnecken: Viele Tiere und Pflanzen stehen inzwischen unter ständiger Beobachtung. Akribisch erfassen Wissenschaftler und engagierte Mitbürger ihre Verbreitungsgebiete, zählen ihre Bestände, dokumentieren jede Zu- oder Abnahme. Leider reichen die Daten nicht sehr weit zurück in die Vergangenheit. Deshalb können Ökologen nur schwer beurteilen, wie viel biologische Vielfalt durch die moderne Zivilisation tatsächlich verloren gegangen ist. Wahrscheinlich werde der Einfluss des Menschen auf die Biodiversität stark unterschätzt, warnt ein internationales Forscherteam unter Leitung des UFZ in einer neuen Studie im Fachjournal Scientific Reports. ▶▶ http://idw-online.de/de/news669676

Zucht oder Raubbau – woher stammen Froschschenkel in den Supermärkten?
Froschschenkel verbinden die meisten mit französischen Feinschmeckerrestaurants oder mit exotischen Urlaubszielen, man findet sie aber auch in Berliner Supermärkten. Der jährliche Verzehr von ca. 500 Millionen Fröschen kann sich dramatisch auswirken. Frösche sind nicht nur wichtige Nahrung für viele Vögel und Säugetiere, sie vertilgen auch Unmengen an Gliedertieren. Dadurch tragen sie maßgeblich zur Kontrolle von Schadinsekten in der Landwirtschaft oder auch von Krankheitsüberträgern bei. Um zu überprüfen ob das Fleisch in Berliner Supermärkten von wildlebenden Fröschen oder von Farmen stammt, hat ein Forscherteam des Museums für Naturkunde Berlin nun eine ungewöhnliche Methode angewandt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news669792

Winfried Kretschmann will für CETA stimmen?
Ludwig und Nils, beide 15 Jahre alt, schreiben auf change.org: "Wir sind enttäuscht. Der einzige "grüne" Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus Baden-Württemberg wird dem umstrittenen Freihandelsabkommen CETA im Bundesrat voraussichtlich seine Zustimmung geben. Doch grün ist an CETA gar nichts. Das Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU schafft Sonderrechte für Konzerne, öffnet Tür und Tor für Gentechnik und Fracking und verwässert den Umwelt- und Verbraucherschutz.
Wir fordern Winfried Kretschmann dazu auf, CETA im Bundesrat abzulehnen. Bitte helfen Sie und unterschreiben Sie unsere Petition!" ▶▶ zur Petition

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Update: 23. März 2017

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