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Nachtfalter im Zollernalbkreis: Glucken (Lasiocampidae)

Im Gegensatz zu den Tagfaltern ist die Artengruppe der Nachtfalter weitaus weniger einheitlich. In der neuen Systematik werden insgesamt 5 Überfamilien genannt. Dabei gibt es solche, die in Mitteleuropa nur jeweils eine Familie mit wenigen Arten enthalten. Andere wurden hingegen zusammengefasst: Die Schwärmer sind jetzt mit den Pfauenspinnern in einer Überfamilie und die meisten "Spinner", Schwärmer und Eulenfalter gehören jetzt ebenfalls zusammen. Auch die Verwandtschaft untereinander ist sehr unterschiedlich. So sind z.B. die Sichelflügler und Eulenspinner näher mit den Tagfaltern verwandt als mit den übrigen Nachtfaltern.

Die Familie der Glucken ist in Baden-Württemberg mit 19 Arten in vier Unterfamilien vertreten, von denen derzeit drei schon ausgestorben sind und nur 5 noch nicht gefährdet erscheinen. Die Falter können wegen des Fehlens eines Saugrüssels keine Nahrung aufnehmen und sterben nach der Paarung bzw. Eiablage rasch ab.

 
 

Malacosomatinae

Lasiocampinae

Poecilocampinae

Pinarinae



Ringelspinner (Malacosomatinae)


Ringelspinner (Malacosoma neustria)



Haigerloch-Owingen, 14.07.2013 (Foto: H. Fuchs)



Bitz, 18.07.2014 (Foto: F. Treuz)



Bitz, 07.08.2016 (Foto: F. Treuz)



Raupe L5
Haigerloch-Stetten, 11.05.2015 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Haigerloch-Stetten, 11.05.2015 (Foto: H. Fuchs)


Den Namen "Ringelspinner" erhielt die Art dadurch, dass die Weibchen die Eier kompakt ringförmig um einen Zweig aneinandergereiht ablegen. Die Falter fliegen in einer Generation von Anfang Juli bis Mitte/ Ende August und kommen gerne ans Licht.

Die Raupen stellen gemeinschaftlich ein Gespinst her und können größere Teile der Nahrungspflanze mit Gespinststraßen über­ziehen. Als Raupennahrungspflanzen gilt


eine Vielzahl von Gehölzen. Aus diesem Grund zählen für diesen Kulturfolger auch Obstgärten, Parkanlagen oder Anpflanzungen an Straßen, Autobahnen und Parkplätzen zu seinem Lebensraum.


Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis) - RL V



Balingen, 03.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Balingen, 03.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 02.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Albstadt-Ebingen, 22.05.2012 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Albstadt-Ebingen, 22.05.2012 (Foto: H. Fuchs)



Bitz, 11.07.2015 (Foto: F. Treuz)
 



♀ Dotternhausen, 23.06.2017 (Foto: H. Fuchs)


Der Wolfsmilch-Ringelspinner ist eine typische Art der Mager- und Trockenrasen. Dort kann die Art häufig vorkommen. Allerdings nur dann, wenn keinerlei Kunstdünger zur Anwendung kommt.

Zunächst leben die Jungraupen in Raupen­gesellschaften in der Boden­vegetation. Neben der dort vorkommenden Zypressen-Wolfsmilch zählen auch etliche andere Pflanzen zur Raupennahrung. Ähnlich wie der Ringelspinner überziehen die Raupen von Malacosoma castrensis den Boden mit einem lockeren Gespinst. Die erwachsene Raupe lebt einzeln. Die Falter fliegen von Ende Juni bis Mitte August in einer Generation.



(Lasiocampinae)


Frühlings-Wollafter (Eriogaster lanestris) - RL V



Ex larva-Zucht
Geislingen, 17.03.2017 (Foto: B. Schlude)



Ex larva-Zucht
Geislingen, 17.03.2017 (Foto: B. Schlude)



Haigerloch-Stetten, 30.03.2019 (Foto: H. Fuchs)
 



Nest mit Raupen
Geislingen, 28.06.2015 (Foto: D. Mezger)



Nest mit Raupen
Haigerloch-Stetten, 10.05.2007 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Haigerloch-Stetten, 04.06.2007 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Rangendingen, 23.06.2019 (Foto: H. Fuchs)



Eigelege
Geislingen, 29.03.2017 (Foto: B. Schlude)



Kokon aus Ex larva-Zucht
Geislingen, 29.03.2017 (Foto: B. Schlude)


Ihren Namen hat diese Art durch das Eiablageverhalten des Weibchens: Dieses legt seine Eier bandförmig um dünne Zweige und bedeckt sie mit Haaren aus einem Haarschuppenbüschel am Hinter­leibsende (Afterwolle). Die Raupen spinnen sofort nach dem Schlüpfen ein Nest, das sie ständig erweitern und in dem sie bis zur letzten Häutung leben. Sie verlassen das Nest nur nachts zum Fressen oder tags­über, um sich darauf zu sonnen.

Die erwachsene Raupe verlässt das Nest und lebt noch einige Tage einzeln, ehe sie sich zur Verpuppung am Boden begibt.

Den Hauptlebensraum stellen Wacholderheiden mit Gebüschen (vor allem Schlehe) dar aber auch gebüschreiche Ränder von Laubmischwäldern und sogar im Hochmoorbereich. Die Falter werden eher selten gefunden, fliegen aber von Mitte März bis Mitte April.


Kleespinner (Lasiocampa trifolii) - RL 3



Hechingen-Beuren, 27.08.2019 (Foto: H. Fuchs)



Hechingen-Beuren, 27.08.2019 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 08.08.2020 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 08.08.2020 (Foto: H. Fuchs)
 



Raupe L5
Hechingen-Beuren, 29.05.2011 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Hechingen-Beuren, 29.05.2011 (Foto: H. Fuchs)


Der Lebensraum des Kleespinners reicht vom Halbtrockenrasen bis zu den Feucht­wiesen. Da die Raupen selten bei der Nahrungsaufnahme beobachtet werden, ist über ihre Nahrung relativ wenig bekannt. Auf jeden Fall gehören verschiedene Gräser und Schmetterlingsblütler zum Spektrum.

Die intensive Grünlandwirtschaft hat auch bei dieser Art zu einer deutlich rückläufigen Bestandsentwicklung geführt.

Die Flugzeit des Falters liegt im August. Das Männchen fliegt vorwiegend am Tag, das Weibchen gewöhnlich erst nach Einbruch der Dunkelheit. Die Paarung findet am Abend statt und dauert nur wenige Minuten.


Eichenspinner (Lasiocampa quercus)



Haigerloch-Stetten, 12.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 12.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Owingen, 14.07.2013 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 22.09.2015 (Foto: H. Fuchs)



Raupe aus Hgl.-Stetten, 23.09.2015 (Foto: F. Treuz)



Raupe aus Hgl.-Stetten, 28.02.2016 (Foto: F. Treuz)



Raupe aus Hgl.-Stetten, 09.04.2016 (Foto: F. Treuz)



Raupe aus Hgl.-Stetten, 12.06.2016 (Foto: F. Treuz)



Puppe aus Raupe, 10.07.2016 (Foto: F. Treuz)



Der Eichenspinner ist in Baden-Württem­berg weit verbreitet. Die Schwäbische Alb und das Albvorland scheinen nach bisherigen Daten eher spärlicher besiedelt. Trotzdem konnte er im Zollernalbkreis bereits mehrfach nachgewiesen werden.

Auch beim Eichenspinner fliegen die hell- bis dunkelbraun gefärbten Männchen am Tag je nach Region von Mitte Juni bis Ende August. Die ockergelben Weibchen bleiben tagsüber meist in der Bodenvegetation verborgen. Als Raupennahrung sind 33 verschiedene Gehölzarten bekannt. Dementsprechend ist die Art nicht auf einen bestimmten Lebensraum fixiert.


Brombeerspinner (Macrothylacia rubi)



♂ Haigerloch, 25.05.2015 (Foto: H. Fuchs)



♂ Haigerloch-Stetten, 28.05.2015 (Foto: H. Fuchs)



♀ Haigerloch-Owingen, 12.06.2013 (Foto: H. Fuchs)



♀ Haigerloch-Stetten, 28.05.2015 (Foto: H. Fuchs)
 



Raupe L5
Haigerloch, 22.10.2006 (Foto: H. Fuchs)



Raupe L5
Haigerloch-Stetten, 18.09.2008 (Foto: H. Fuchs)


Der Brombeerspinner ist der häufigste einheimische "Wollraupenspinner". Die Männchen fliegen bei Sonnenschein auf der Suche nach den Weibchen in unruhigem Zickzackflug weit umher, während diese in der niederen Vegetation ruhen, wo auch die Paarung stattfindet. Nach Einbruch der Dunkelheit fliegen sie dann weg um ihre Eier abzulegen.

Die Falter fliegen in einer Generation von Mai bis Anfang Juli. Nahezu alle Bereiche des Offenlandes, auch Straßenböschungen und Weg­rändern, werden besiedelt.

Die Raupen leben mitunter in sehr großer Zahl an einer Vielzahl von Pflanzen und über­wintern. Im Frühjahr verpuppen sie sich ohne erneute Nahrungsaufnahme in einem Kokon am Boden. Obwohl die Raupen auf der Suche nach einem Überwinterungs­platz mitunter massenhaft überfahren werden, erscheint die Art bei uns bislang noch ungefährdet.



(Poecilocampinae)


Weißdornspinner (Trichiura crataegi) - RL V



♂ Salmendingen, 19.09.1985 (Foto: A. Steiner)



♂ Haigerloch-Stetten, 11.09.1919 (Foto: H. Fuchs)



♂ Haigerloch-Stetten, 11.09.1919 (Foto: H. Fuchs)


Der Weißdornspinner ist in allen Hauptnaturräumen unseres Bundeslandes nachgewiesen. Trotzdem ist die Art unregelmäßig verbreitet und an vielen "alten" Fundorten sind keine Nachweise mehr gelungen. Die Schwäbische Alb galt noch bis in die 1980er Jahre als Vorkommens-Schwerpunkt, es gibt jedoch keine aktuellen Nachweise östlich des Neckars mehr.

Das hier links veröffentlichte Foto wurde zufällig im EBERT entdeckt und dieser Fund war bis 2019 auch der einzige Nachweis aus unserem Kreisgebiet.

Die Falter fliegen in einer Generation vorwiegend im September im Bereich von Schlehengebüschen auf Magerrasen. Die Raupen sind vorwiegend im Mai/ Juni vorwiegend an Schlehe (Prunus spinosa), Weißdorn (Crataegus spec.) und Eiche (Quercus spec.) zu finden.



Kleine Pappelglucke (Poecilocampa populi)



♂ Erlaheim, 26.10.2014 (Foto: H. Fuchs)



♂ Haigerloch-Owingen, 09.11.2013 (Foto: H. Fuchs)



Bitz, 04.11.2014 (Foto: F. Treuz)



♀ Haigerloch-Owingen, 09.11.2013 (Foto: H. Fuchs)
 



Ei von ♀ aus Haigerloch-Stetten
09.03.2017 (Foto: F. Treuz)



Ei von ♀ aus Haigerloch-Stetten
09.03.2017 (Foto: F. Treuz)



Jung-Raupe, Ex-ovo-Zucht
21.05.2017 (Foto: F. Treuz)



Raupe, Ex-ovo-Zucht
01.06.2017 (Foto: F. Treuz)



Raupe, Ex-ovo-Zucht
15.06.2017 (Foto: F. Treuz)



Kokon, Ex-ovo-Zucht
23.06.2017 (Foto: F. Treuz)



Puppe, Ex-ovo-Zucht
22.10.2017 (Foto: F. Treuz)



♂ Ex-ovo-Zucht
26.10.2017 (Foto: F. Treuz)


Die Kleine Pappelglucke fliegt erst im Spätherbst ab Ende Oktober, oft bis in die ersten Wintertage Ende November/ Anfang Dezember hinein. Die Falter fliegen sehr gerne ans Licht und können z.B. auch an der Haustür-Beleuchtung gefunden werden.

Die Raupe der Kleinen Pappelglucke ernährt sich mitnichten nur von Pappel, bisher wurden schon etliche andere Laubbäume als Raupen­nahrung nachgewiesen.

Derzeit kann ein Rückgang der Bestände bei dieser häufig vorkommenden Art glücklicherweise noch nicht festgestellt werden.

Zuchtbericht von 2017



(Pinarinae)


Kiefernspinner (Dendrolimus pini)



Haigerloch-Stetten, 03.06.2016 (Foto: H. Fuchs)



Hechingen, 01.07.2013 (Foto: H. Fuchs)



Ostdorf, 04.06.2015 (Foto: B. Schlude)



Haigerloch-Stetten, 09.07.2016 (Foto: H. Fuchs)



Raupe - Bitz, 25.04.2017 (Foto: F. Treuz)



Raupe - Bitz, 25.04.2017 (Foto: F. Treuz)



Puppe - Bitz, 14.05.2017 (Foto: F. Treuz)



Puppe - Bitz, 25.05.2017 (Foto: F. Treuz)


Der Kiefernspinner ist in allen nadelholz­reichen Wäldern Baden-Württembergs vertreten. Er kommt auch in Siedlungs­gebieten vor, wo die Raupe vermutlich an Koniferen lebt.

Die Gefährdung der Art hängt vor allem vom Vorkommen der Raupennahrung (Kiefern, Fichten und Tannen) ab. Abzu­warten bleibt die Bestands­entwicklung, wenn aufgrund des Klimawandels die Nadelholzbestände in unseren Breiten immer mehr zurückgehen.


Die Falter fliegen bei uns von Anfang Juni bis Mitte August.



Mondfleckglucke (Cosmotriche lobulina)



Rosenfeld, 04.05.2018 (Foto: H. Fuchs)



Bitz, 30.06.2016 (Foto: F. Treuz)



Bitz, 02.07.2015 (Foto: F. Treuz)



Bitz, April/ Mai 1982 (Foto: F. Treuz)



Bitz, April/ Mai 1982 (Foto: F. Treuz)



Geislingen, 21.05.2016 (Foto: B. Schlude)


Die Mondfleckglucke fliegt im Bereich der Schwäbischen Alb vorwiegend im Juli bis Mitte August im Bereich von Tannen-Fichtenwäldern und Laubmischwäldern mit hohem Nadelholz-Anteil. Während es etliche Nachweise aus den 1980er-Jahren gibt, ist der Anflug in Bitz 2015 der erste neuere Nachweis dieser als ungefährdet eingestuften Art.

Die Raupen ernähren sich wohl aus­schließlich an Fichten (Picea abies) und überwintern als Jungraupe.



Grasglucke, Trinkerin (Euthrix potatoria)



Haigerloch-Stetten, 18.07.2017 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 18.07.2017 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 12.07.2020 (Foto: H. Fuchs)



Haigerloch-Stetten, 18.07.2017 (Foto: H. Fuchs)
 



Haigerloch-Owingen, 01.08.2013 (Foto: H. Fuchs)
 



Raupe L5
Grosselfingen, 13.04.2014 (Foto: R. Zwiener)


Die Grasglucke ist vor allem in Wäldern (Kahlschläge und Lichtungen, breite Waldwege) und feuchten Tälern zuhause, ebenso in Moorwiesen und in den Auenlandschaften. Die schwäbische Alb und der Schwarzwald scheinen nicht oder nur sehr spärlich besiedelt zu sein.

Bei dieser Art werden die Raupen deutlich häufiger gefunden als die Falter, welche gerne ans Licht fliegen. Sie fressen an verschiedenen Seggen- und Grasarten und überwintern nach der zweiten Häutung frei am Stängel oder an den Zweigen von allen möglichen Pflanzen. Dabei ertragen sie durchaus auch stärkeren Frost.

Die Falter fliegen von Anfang Juli bis Ende August in einer Generation.



Kupferglucke (Gastropacha quercifolia) - RL 3



Geislingen, 14.07.2014 (Foto: B. Schlude)



Geislingen, 14.07.2014 (Foto: B. Schlude)



Haigerloch-Stetten, 14.07.2015 (Foto: H. Fuchs)



Eier von ♀ am Licht in Haigerloch-Stetten
29.07.2016 (Foto: F. Treuz)



Räupchen geschlüpft, Ex ovo-Zucht
03.08.2016 (Foto: F. Treuz)



Raupe Ex ovo-Zucht
16.08.2016 (Foto: F. Treuz)



Raupe L3 Ex ovo-Zucht
07.10.2016 (Foto: F. Treuz)


Bei uns häufige Pflanzen, wie Apfelbaum, Schlehe oder Weißdorn stellen die Raupen­nahrung der Kupferglucke dar. Früher soll die Art "überall häufig" vorgekommen sein. Davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Sie gilt als gefährdet und konnte im Zollernalbkreis bisher erst wenige Male nachgewiesen werden.

Die im Rahmen einer zunehmenden Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft in­zwischen stark dezimier­ten Feld- und Waldrandgehölze (Flur­bereinigung!) haben bei dieser Art in vielen Gebieten zu erheblichen Bestands­einbußen geführt. Inwiefern Luft­verschmutzung der überwinternden Raupe schadet, lässt sich noch nicht abschätzen.

An der typischen Ruhehaltung (bei der die weit hervorragenden Hinterflügel besonders auffallen) und an seiner kupferigen Färbung (Name!) ist die von Mitte Juni bis Mitte August fliegende Art leicht zu erkennen.

Zuchtbericht von 2016-17


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