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Archiv Nachrichten

An dieser Stelle werden alle Nachrichten archiviert, die in den letzten 12 Monaten auf unserer Startseite standen. Danach werden sie endgültig gelöscht.
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21.12.2023

Adventskalender für Schmetterlingsfreund*innen
06.12. - Entstanden ist der Kalender schon vor ein paar Jahren, doch weil wir immer wieder positive Rückmeldungen erhalten haben, machen wir heute wieder ein wenig Werbung - versehentlich nicht mehr rechtzeitig vor dem Start am 01. Dezember. Der Schwerpunkt des Kalenders liegt auf der Bestimmung von im Zollernalbkreis heimischen Bläulingen, Schecken- und Perlmuttfaltern. Viel Freude damit!
Rätselfalter-Adventskalender

Zuchtbericht: Endromis versicolora, der Birkenspinner
29.11. - Am 30.03.2014 war der Leuchtabend auf dem Warrenberg eigentlich schon beendet und der Abbau der Anlage hatte begonnen. Da machte es plötzlich Bumm! und zwei richtig "fette Brummer" saßen am Netz des Leuchtturms. Birkenspinner! Dass es die hier geben würde, hatten wir zwar vermutet, doch noch nie welche gefunden. Jetzt konnten wir sie zum ersten Mal auch leibhaftig sehen - und dann gleich 2!
https://www.schmetterlinge-zollernalb.de/

60 Unterschriften für den Erhalt der Bäume in Hausen am Tann
06.12. - Christa Bruder setzt sich dafür ein, dass eine alte Kastanie, die unter Naturschutz steht und zwei Linden an der Kirche nicht gefällt werden. Für ein mögliches Bürgerbegehren hat sie die nötigen Unterschriften im Dorf gesammelt. Wie geht es nun weiter?
Schwarzwälder Bote

Meisen: So bestimmen Sie die Meisenart
13.12. - Meisen sind gerade im Winter häufig im Garten zu Gast. So können Sie die Meisen unterscheiden.
Mehr beim BUND

Die große Vielfalt der Fischmäuler: Welse haften anders als gedacht
13.12. - Welse kennen einige aus dem heimischen Aquarium als "Fensterputzer" – denn sie verfügen über ein Mundwerkzeug, mit dem sie sich an ganz unterschiedlichen Oberflächen festsaugen können. Das passiert nicht nur mit einem Unterdruck, den die Fische erzeugen, sondern auch aufgrund der Beschaffenheit ihrer speziellen Münder. Ein Team von Forschenden hat diese besonderen Saugmäuler genauer untersucht und ihre Ergebnisse in einer jüngst erschienenen Studie zusammengefasst.
https://idw-online.de/de/news825765

Erfolg für den Naturschutz: Die Saiga-Antilope ist nicht mehr 'vom Aussterben bedroht'
13.12. - Diese positive Statusänderung in der Roten Liste spiegelt die bemerkenswerte Erholung der Art in Kasachstan wider. Zurückzuführen ist das auf konsequente und koordinierte Bemühungen zur Erhaltung der Art.
https://idw-online.de/de/news825774

Marderhunde: Gebietsfremde Allesfresser breiten sich in Europa aus
13.12. - Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Sven Klimpel hat gemeinsam mit Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen des Verbundprojektes ZOWIAC das Fressverhalten von Marderhunden sowie deren potenzielles Übertragungsrisiko von Parasiten untersucht. Die Ergebnisse der Studie bestätigen die Vermutung, dass die aus Asien eingewanderten Tiere mit einer vielfältigen Parasitenfauna befallen sind. Anders als die ebenfalls invasiven Waschbären scheinen sie aber noch keine Gefahr für die heimische Tierwelt darzustellen.
https://idw-online.de/de/news825560

Wandernde Mückenfledermäuse können Erdmagnetfeld wahrnehmen
13.12. - Mückenfledermäuse verfügen über einen magnetischen Kompass und kalibrieren diesen bei Sonnenuntergang – darauf deuten die Ergebnisse einer neuen Studie hin, die in der Fachzeitschrift Biology Letters erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Oldenburg zeigt anhand von Verhaltensexperimenten, dass zwei unterschiedliche Komponenten des Erdmagnetfelds die Orientierung der Tiere beeinflussen.
https://idw-online.de/de/news825490

40 Prozent aller Amphibienarten vom Aussterben bedroht
13.12. - Eine Fallstudie in der Biogeographie der Universität Trier zu Harlekin-Kröten zeigt aber auch Erfolge von Schutzmaßnahmen auf.
https://idw-online.de/de/news825766

Schmetterling nach 86 Jahren wiederentdeckt
13.12. - Ein schöner Erfolg ist ehrenamtlichen und hauptberuflichen Schmetterlingsforschern aus Bosnien-Herzegowina, Österreich und Deutschland im Vlašić-Gebirge gelungen: Nach 86 Jahren konnte die Art Lignyoptera thaumastaria Rebel, 1901 dort wiedergefunden werden.
smnk.de

Wetterfest und wenig beobachtet: Herbst-Kreuzflügel (Alsophila aceraria)
13.12. - Lichtfang bei Hundewetter, und das nach dem Nikolaustag, macht das Sinn? Natürlich, die Artenzahl ist zwar gering, aber im Frühwinter sind selten beobachtete Falterarten unterwegs. Eine kurze Exkursionsgeschichte.
Melanargia

Kotfressender Kraftprotz: Der Stierkäfer wird "Insekt des Jahres 2024"
06.12. - Heute wurde der Stierkäfer zum "Insekt des Jahres 2024" gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut Müncheberg, wählte die unter Naturschutz stehende Mistkäferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der glänzend schwarze Käfer ernährt sich vom Kot pflanzenfressender Tiere und besetzt damit eine Schlüsselrolle in Ökosystemen. Durch den zunehmenden Einsatz von Arzneimitteln bei Weidetieren sowie deren ansteigende Stallhaltung, verzeichnen die Mistkäferbestände in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen Rückgang. Die Schirmherrschaft für das "Insekt des Jahres 2024" übernimmt Bundesministerin Steffi Lemke.
https://idw-online.de/de/news825110

Igel zum »Tier des Jahres« 2024 gewählt
06.12. - Bei Gefahr rollt sich der Igel bekanntlich zu einer Stachelkugel zusammen. Gegen die fortschreitende Zerstörung seines Lebensraum hilft das dem »Tier des Jahres« nicht.
Spektrum.de

Falsches Versprechen
06.12. - Praktisch jeder Großkonzern gibt vor, den eigenen CO2-Ausstoß zu reduzieren und klimaneutral zu werden. Doch statt die Herstellung klimafreundlicher zu machen, setzen die Konzerne auf CO2-Kompensationen. Ein Blick auf deren Werbeversprechen stimmt erstmal optimistisch: So werden schon heute zahlreiche Produkte als klimaneutral beworben. Doch Recherchen von ZDF frontal zeigen, dass diese ambitionierten Klimaversprechen häufig wenig mehr als heiße Luft sind.
Greenwashing mit CO2-Zertifikaten (zdf.de)

Wolf, Elch und Gnu als Klimaretter
13.12. - Wildtiere können helfen, große Mengen Kohlenstoff im Boden einzulagern. Ihre Wiederansiedlung ist eine unterschätzte Chance für den Klimaschutz, sind sich Fachleute sicher.
Spektrum.de

Klimawandel bedroht Wale und Delfine
13.12. - Die Temperaturen steigen weltweit – auch in den Ozeanen. Das hat verheerende Folgen für die Meeresbewohner, mahnt eine Tierschutzorganisation am Rande der COP28 an. Unser Blog.
Spektrum.de

Great natural-history hoaxes
13.12. - "The most successful hoaxers give their targets exactly what these individuals most desire," writes palaeontologist Daniel Ksepka, the curator of an exhibition that aims to get inside the mind of the deceiver. Exhibits at the Bruce Museum in Greenwich, Connecticut, include an early fake by Charles Dawson, the British solicitor behind 'Piltdown Man' — a fusion of a human skull and a modern orangutan jawbone that misled anthropologists for decades. "Piltdown Man escaped detection for so long because it gave British anthropologists exactly what they yearned for: the perfect missing link," writes Ksepka — and modern audiences should not consider themselves immune to such deceptions.
Scientific American | 13 min read

Combat greenwashing with better science
13.12. - "The planet cannot afford delays, excuses, or more greenwashing," writes climate leader Catherine McKenna in a United Nations report on how to hold 'non-state actors' — industry, financial institutions, cities and regions — to account on their net-zero promises. Researchers need to rise to this challenge by scrutinizing disclosures, targets and metrics for progress, and advising on what they should look like, argues a Nature editorial.
Nature | 6 min read

Solar panels might be getting an upgrade
13.12. - Materials called perovskites could help solar panels to deliver 20% more power than the current silicon-only technology. Rather than totally replacing silicon, a dozen or so companies are layering perovskites on top of the less-efficient material to create tandem cells. But there are worries about tandems' durability. And solar panels are already so cheap that some critics argue there's no real need for an upgrade. But where space is tight, the technology could be a game-changer — if it can break into a notoriously competitive market.
Nature | 14 min read

13.12.2023

Zügelpinguine nicken mehr als 10 000-mal am Tag ein
06.12. - Für Menschen kann Sekundenschlaf gefährlich sein, etwa beim Autofahren. Bei manchen Tieren ist jedoch das Gegenteil der Fall: Sie schlafen nur kurz, um Gefahren im Blick zu haben.
Spektrum.de

Erneuter Stopp der Fischotter-Abschusspläne in Bayern
06.12. - Wieder einmal hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Abschuss von Fischottern ausgebremst, wenn auch nur vorläufig. Bis zur Hauptverhandlung darf kein Fischotter in Bayern getötet werden.
riffreporter.de

Große Tümmler spüren elektrische Felder
06.12. - Delfine nehmen mittels kleiner Gruben an der Schnauze elektrische Felder wahr. Vermutlich hilft das bei der Nahrungssuche. Können sie sich damit auch am Erdmagnetfeld orientieren?
Spektrum.de

Stark bedrohte Haie und Rochen sind unzureichend geschützt
06.12. - Haie und Rochen sind die am stärksten bedrohte Gruppe der marinen Wirbeltiere. Ihre Funktionen im Ökosystem haben Forschende unter der Leitung von UZH-Professorin Catalina Pimiento nun in einer internationalen Studie zu einem entscheidenden Kriterium für den Artenschutz gemacht. Die Autor:innen sehen dringenden Handlungsbedarf nicht nur bei den zu schützenden Arten, sondern auch für neue marine Schutzgebiete.
https://idw-online.de/de/news825021

Artenschutz auf dem Acker: Feldbewohner freuen sich über mehrjährige Blühflächen
29.11. - Nach dem Biodiversitätsstärkungsgesetz müssen bis 2030 rund zehn Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Refugialflächen umgewandelt werden. Landwirt Rolf Enderle hat bereits jetzt auf einem Viertel seiner Betriebsfläche mehrjährige Blühflächen angelegt.
NABU BW

Ausbreitung der Mistel im Südwesten: Beliebte Weihnachtsdeko bedroht Bäume
29.11. - Misteln sind als Weihnachtsdeko beliebt. Für die Bäume, an denen sie wachsen, sind sie jedoch eine Bedrohnung, denn sie rauben ihnen lebensnotwendige Energie. Daher ist es wichtig, die Misteln möglichst frühzeitig zu entfernen.
NABU BW

Schmutziges Geschäft mit Palmöl
29.11. - Dass die industrielle Gewinnung von Palmöl schlecht für die Umwelt ist, ist allgemein bekannt. Deshalb haben sich einige deutsche Unternehmen verpflichtet, nur noch Palmöl zu verwenden, für dessen Produktion keine neuen Wälder abgeholzt werden. Ein Hersteller hat aber offenbar einen Weg gefunden, diese Nachhaltigkeitsregeln zu unterlaufen. So kontrolliert dieser ein Firmengeflecht in Indonesien, das dort illegale Abholzungen betreibt. Eine schmutzige Strategie, aufgedeckt von einem internationalen Rechercheteam.
Dreckiges Palmöl für deutsche Konzerne? (tagesschau.de)

Sparrow expands its brain before mating
06.12. - When it’s time to find a mate, the parts of songbird brains that are responsible for singing get bigger — and then shrink down again at the end of the season. But none do it quite like the Gambel’s white-crowned sparrow (Zonotrichia leucophrys gambelii). In males of the species, a brain area called the HVC nearly doubles in size, expanding from 100,000 neurons to 170,000. How the bird pulls off this feat is still a mystery — but it might one day point to ways of treating anomalies in the human brain.
Nature | 4 min read

The climate theory of everything
06.12. - The 'climate theory of everything' proposes that pushing forwards into a greener world promises to yield a win–win scenario in pretty much every sphere, writes BusinessGreen editor James Murray. Build well-insulated homes in walkable communities, for example, and "you get not just economic growth, but also lower energy bills, enhanced energy security, improved health, reduced risks, lower insurance premiums, less atomised communities, greater entrepreneurialism, and lower emissions". It’s also a process by which so many failures — the halting path to global peace, the promise of a better world for our children — can be renewed. In a wide-ranging and personal essay, Murray outlines why COP28, the UN climate conference currently under way in Dubai, is still worth rooting for.
BusinessGreen | 13 min read

07.12.2023

Schmetterlinge-zollernalb.de ist online
15.11. - Nachdem die seitherige Homepage des Naturschutzbüros in absehbarer Zeit nicht mehr aktualisiert werden wird, haben die Mitarbeiter*innen der AG Schmetterlinge beschlossen, einen eigenen Internet-Auftritt zu erstellen. Hierzu wurden zunächst alle hierfür relevanten Inhalte von den Naturschutzbüro-Seiten übernommen. Damit der Aufwand überschaubar bleibt, wurden z.B. die Formatierungen im Wesentlichen beibehalten. Die ersten Aktualisierungen sind auch schon "drin".
https://www.schmetterlinge-zollernalb.de

Pinguine erkennen Partner am Pünktchenmuster
29.11. - Brillenpinguine sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Doch die Pünktchen am Bauch sind entscheidend: Pinguine erkennen ihre festen Partner anhand ihres individuellen Musters.
Spektrum.de

Die Geheimnisse der Fledermaus: neuer Paarungsmechanismus bei Säugetieren entdeckt
29.11. - Das Fortpflanzungsverhalten in der Tierwelt ist äußerst vielfältig. Bei Säugetieren galt bisher, dass beim Paarungsverhalten immer ein Eindringen des Penis in den weiblichen Genitaltrakt stattfindet. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung unter der Leitung der Universität Lausanne und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) dokumentiert eine völlig andere Vorgehensweise bei Fledermäusen, einer Gruppe von Säugetieren, über deren Sexualverhalten immer noch wenig bekannt ist: Breitflügelfledermäuse paaren sich ohne ein Eindringen des Penis in den Genitaltrakt der Weibchen.
https://idw-online.de/de/news824376

Viele Wege führen ins Winterquartier: Muster saisonaler Zugbewegungen der Fledermäuse komplexer als bisher angenommen
29.11. - Einige Fledermausarten ziehen im Spätsommer aus dem Norden Europas entlang der Küstenlinien in ihre Überwinterungsgebiete in Zentral- und Westeuropa. Bisher galt die Vermutung, dass alle Fledermäuse dabei dieselbe Richtung einschlagen. Die Realität ist jedoch komplexer. An der lettischen Ostseeküste rekonstruierte ein Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) mit Hilfe von Ultraschallmikrofonen die Flugbahnen von Rauhautfledermäusen. Die Tiere flogen im Spätsommer mehrheitlich nach Süden, an manchen Tagen war jedoch ein Fünftel der Tiere – vermutlich wetterbedingt – in entgegengesetzter Richtung gen Norden unterwegs.
https://idw-online.de/de/news824474

Das erste Bild der Riesenratte
29.11. - Zu selten verirren sich Biologen auf die Solomenen. Dabei lohnt ein Besuch der artenreichen, aber wenig erforschten Inselkette. Das belegt ein legendäres Riesennagetier.
Spektrum.de

Wird das Mittelmeer für die Fischwelt zur Sackgasse?
29.11. - Die große Biodiversität im Mittelmeer ist durch Klimawandel, Überfischung und Lebensraumzerstörung gefährdet. Sind Neuankömmlinge aus dem Sueskanal die Zukunft?
Spektrum.de

Flügelmerkmale bei ursprünglichen Insekten entschlüsselt
29.11. - Eintagsfliegen sind ursprüngliche Insekten, die eine Eigenschaft besitzen, die sie von allen anderen Fluginsekten unterscheidet: Aus deren Larven schlüpft ein geflügeltes Zwischenstadium des Tieres, die so genannte Subimago, das noch nicht fortpflanzungsfähig ist und das sich nach kurzer Zeit samt seiner Flügel erneut zum erwachsenen Insekt häutet. Einem internationalen Team um Dr. Arnold Staniczek, Insektenspezialist am Naturkundemuseum Stuttgart, ist es nun mit modernen Technologien gelungen, einen wesentlichen Mechanismus bei dieser so genannten "Subimaginalhäutung" zu entschlüsseln.
https://idw-online.de/de/news824716

Fleisch fressender Pilz legt tödliche Fallen aus
29.11. - Ein bodenbewohnender Pilz lockt Beutetiere in klebrige Fangnetze, um sie dort zu verdauen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie er das macht.
Spektrum.de

Gefleckte Höhlenspinne – Spinne und Höhlentier des Jahres 2024
29.11. - Die Gefleckte Höhlenspinne (Nesticus cellulanus) wurde im Jahr 1757 vom schwedischen Entomologen Carl Alexander Clerck erstmals für die Wissenschaft beschrieben. Die Art ist in Höhlen, Kellern und Bergwerksstollen stellenweise sehr häufig. Im Freiland kommt sie in Geröllhalden, Mauern, vereinzelt auch in Wäldern vor. Sie lebt gewöhnlich an der Höhlenwand und der Decke, bevorzugt in der Übergangs- und Tiefenregion.
https://hoehlentier.de/gefleckte-hoehlenspinne/

Die Kreuzotter ist Reptil des Jahres 2024
22.11. - Vor 120 Jahren wurden noch Fangprämien ausgesetzt und zehntausende dieser Giftschlangen jährlich erschlagen, sogar ein Kreuzotter-vertilgungsverein wurde gegründet. Heute gilt das Reptil des Jahres 2024 in Deutschland als „stark gefährdet“, und die Art benötigt unseren besonderen Schutz.
https://feldherpetologie.de/

Workshop: Förderung von Artenvielfalt in der Landwirtschaft
22.11. - Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, ist die Ackerwildkrautflora als repräsentativer Teil der biologischen Vielfalt höher als auf Feldern mit konventionellem Anbau. Um aber eine Trendumkehr des Artenverlustes herbeizuführen, bedarf es größerer Anstrengungen als spezielle Getreidesorten einzusetzen und auf synthetischen Pflanzenschutz zu verzichten. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt "Ökosorten für Biodiversität und Klimaschutz" (AgroBioDiv). Die Forschungsergebnisse sollen im Rahmen eines Workshops am 24. November 2023 an der Universität Heidelberg vorgestellt werden.
https://idw-online.de/de/news824343

Anglerfish lives life upside down
29.11. - Several species of whipnose anglerfish (Gigantactis spp.) have been spotted swimming belly-up, suggesting that this is normal behaviour for these deep-sea creatures. "Just when you think they couldn’t get any weirder, anglerfish outdo themselves," says biologist Pamela Hart. Whipnose anglerfish live in the lightless depths of the ocean. Females use the bioluminescent tip of their long fishing-rod-like nose appendage to lure in prey — apparently while upside down. The researchers suggest that this position allows the fish to take down larger and faster animals without accidentally biting themselves.
The New York Times | 4 min read

Deep-sea mining might harm wildlife
29.11. - Mining of the ocean floor for minerals could harm deep-sea jellyfish by stressing them out with sediment, suggests the first study of how resource harvesting might affect animals living in the depths. Researchers collected helmet jellyfish (Periphylla periphylla) and exposed them to sediment at concentrations that could be churned up by mining. After a day, the animals had mucus covering much of their bodies, among other signs that they were really not happy. Being stressed uses a lot of energy, which could be harmful over extended periods, say the researchers.
Nature | 3 min read

30.11.2023

Naturschutzbüro: Auflösung läuft
11.10. - Die Abwicklung des Naturschutzbüros bei laufendem Betrieb gestaltet sich arbeitsintensiv, doch es geht voran.
• Homepage: Der NABU Zollernalb hat den Vertrag übernommen, so dass die Homepage vorerst erhalten bleiben kann. Nach und nach wird sie jedoch abgespeckt und wird nur noch als Archiv erhalten bleiben.
• Newsletter: Der heutige Newsletter ist einer der letzten, denn dieser Service wird komplett eingestellt, sofern sich niemand findet, der dies auch künftig ehrenamtlich weiterführt.
• AG Schmetterlinge: Der NABU Zollernalb hat die Trägerschaft übernommen und die seitherigen Schmetterlings-Inhalte der Büro-Homepage ziehen in eine neue Domain um. Diese wird dann künftig unter schmetterlinge-zollernalb.de erreichbar sein.
• Akten, Vereinsunterlagen: Das Kreisarchiv wird den größten Teil der Unterlagen übernehmen und damit bleibt die Geschichte des Naturschutzbüros für die Nachwelt erhalten.
• Material: Am Ende werden etliche Möbel und vor allem leere Aktenordner übrig bleiben. Wer Interesse daran hat, kann während der voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten weiter betriebenen Bürozeiten vorbei kommen und ein Auge darauf werfen.

NABU Albstadt: Ersatzlaichgewässer am Naturfreibad
15.11. - Nach zweijähriger Planung des NABU Albstadt rückte vor kurzem oberhalb des Tailfinger Naturbads der Bagger an, um am Fuße des steil ansteigenden Waldgebietes im Abstand von 20 Metern vier etwa zwei Meter tiefe Gruben auszuheben. In unzähligen Stunden haben Mitglieder der NABU-Gruppe in Albstadt Laichtümpel angelegt, um die Zahl der zeitintensiven „Krötentaxis“ zu minimieren und die Amphibien vom Laichen im Naturbad abzuhalten.
Südwest-Presse

Gelungene Renaturierung am Mollenbach
15.11. - Im Rahmen des Projekts „Naturvielfalt Westallgäu“ wurde der Mollenbach erfolgreich renaturiert. Bei einem Besuch vor Ort zeigte sich Andreas Schwarz (MdL) begeistert über den Einsatz der beteiligten Akteure.
Mehr beim NABU BW

StorchenbetreuerInnen weiterhin gesucht
15.11. - Erforschen und schützen Sie unsere Weißstörche gemeinsam mit dem NABU: Der NABU Baden-Württemberg bietet am 27. Januar 2024 in Rastatt wieder eine Schulung für Storchenbetreuerinnen und -betreuer an.
Mehr beim NABU BW

Ein Fünftel der Tiere und Pflanzen in Europa bedroht
22.11. - Umweltplanerin Melanie Bilz erklärt im Interview die Hintergründe zu den alarmierenden Zahlen einer kürzlich u.a. von ihr veröffentlichten internationalen Studie. Lebensraumverlust durch Landwirtschaft, Bebauung und Umweltverschmutzung sind Hauptursachen für Artensterben in Europa.
https://idw-online.de/de/news824048

Bundesweite Rebhuhn-Kartierung 2024/2025
22.11. - Um die deutschlandweite Verbreitung und Bestandsdichte des Rebhuhns flächendeckend zu beschreiben, findet in den Jahren 2024 und 2025 eine bundesweite Rebhuhn-Kartierung im Rahmen des Projektes "Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!" statt.
Mehr beim DDA

Goldabbau verseucht Tropenvögel
22.11. - Illegaler Goldabbau ist in Lateinamerika weit verbreitet. Er zerstört die Umwelt und verpestet Mensch und Tier mit Quecksilber.
Spektrum.de

Räumliche Modellierungen zeigen im Detail, wie Wölfe Deutschland wiederbesiedelten und wo sie in Zukunft leben könnten
22.11. - Sahnestücke zuerst! Die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland, die vor rund 23 Jahren in der Lausitz begann, ist ein Prozess von enormer ökologischer und gesellschaftlicher Tragweite. Daher sind ein genaues Verständnis der Wiederbesiedelung des ursprünglichen Lebensraums durch die Raubtiere sowie verlässliche Vorhersagen zu ihrer künftigen potenziellen Verbreitung wertvoll. Ein detaillierter Vergleich unterschiedlicher räumlicher Modellierungsverfahren auf der Basis von Verbreitungsdaten aus 20 Jahren zeigt nun, wie vielschichtig der Prozess ist. Von frühen bis zu späten Phasen änderten sich die Habitatpräferenzen des Wolfs von hoher Selektivität hin zu vergleichsweise geringeren Ansprüchen.
https://idw-online.de/de/news824109

Wächter über Südbayerns Waldbäche: Der Grubenlaufkäfer
22.11. - Alle sechs Jahre führt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) turnusmäßige Erhebungen zu den EU-weit geschützten Waldarten und Lebensräumen durch. Ein ganz besonderer Schatz unter diesen Arten ist der Grubenlaufkäfer (Carabus variolosus nodulosus). Dieser mit etwa 3 Zentimetern Größe sehr stattliche Käfer ist in Deutschland außerhalb Bayerns bis auf ein Vorkommen vollständig ausgestorben. In Südbayern kommt der Grubenlaufkäfer jedoch noch an ca. 100 Standorten vor. Daher hat Bayern eine ganz besondere Verantwortung für diese Art. Folgerichtig liegen von den bundesweit 63 Monitoringpunkten nicht weniger als 62 in Bayern.
https://idw-online.de/de/news824204

Tiefseebergbau und Erwärmung bedeuten Stress für Tiefseequallen
22.11. - Die offene Tiefsee beherbergt nicht nur eine der größten Tiergemeinschaften der Erde, sie ist auch einer wachsenden Zahl von Umweltbelastungen ausgesetzt. Unser Wissen über ihre Bewohner und deren Reaktion auf vom Menschen verursachte Stressfaktoren ist jedoch nach wie vor begrenzt. Eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel gibt jetzt erste Einblicke in die Stressreaktion einer pelagischen Tiefseequalle auf die Erwärmung des Ozeans und durch den Tiefseebergbau verursachte Sedimentwolken. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler:innen heute im Fachmagazin Nature Communications.
https://idw-online.de/de/news824407

Quagga-Muschel: Prognosen für betroffene Seen
22.11. - Ein Vergleich des Bodensees, Genfersees und Bielersees mit den Großen Seen Nordamerikas zeigt, dass sich die invasive Quagga-Muschel auf beiden Kontinenten mit einer ähnlichen Dynamik ausbreitet. Dies erlaubt Europa einen Blick in die Zukunft.
https://idw-online.de/de/news824171

Erweiterung von Mega-Kuhstall in Ellwangen ist rechtswidrig
22.11. - Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat der Klage des BUND Baden-Württembergs gegen eine erweiterte Rinderhaltung mit über 1.000 Tieren im Ostalbkreis stattgegeben. Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen an die Behörden im Land, die Auswirkungen auf die Umwelt ernster zu nehmen.
BUND BW

Lang-Lkw sind ein gefährlicher Irrweg und kontraproduktiv zum Klimaschutz
22.11. - Unzufrieden zeigt sich der BUND über die neuen Kriterien des Landes für den Einsatz von überlangen Lastwagen in Baden-Württemberg. „Sie führen dazu, dass immer mehr Bundes- und Landesstraßen für Lang-Lkw freigegeben werden. Damit stärkt die Landesregierung den Güterverkehr auf der Straße. Das ist ein Irrweg und unverständlich, schließlich soll der Güterverkehr mehr und mehr auf die Schiene verlagert werden. Bereits 2017 hat eine Studie des Landes belegt: Der Beitrag der Lang-Lkw zum Klimaschutz ist minimal.
BUND BW

Klimawandel gefährdet Getreideerträge
22.11. - Die Auswirkungen des Klimawandels stellen den Getreideanbau in vielen Regionen vor große Herausforderungen. In einer kürzlich in "Nature Reviews Earth & Environment" veröffentlichten Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZALF untersucht, wie sich wärmere Temperaturen, ein erhöhter Kohlendioxidgehalt und eine veränderte Wasserverfügbarkeit auf weltweit wichtige Getreidearten wie Weizen, Mais, Hirse, Sorghum und Reis auswirken.
https://idw-online.de/de/news824314

Countdown für Deutschlands Gletscher
22.11. - Den vier verbliebenen Gletschern in Deutschland geben Fachleute nur noch wenige Jahre. Daran ändern auch halbwegs gute Nachrichten aus dem Sommerhalbjahr 2023 nichts.
Spektrum.de

Photovoltaik-Stromrichter: Kleiner, leichter und kosteneffizienter durch höhere Taktfrequenzen und reduzierte Verluste
22.11. - In dem vom BMWK geförderten Projekt »PV-MoVe« haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE in Kassel gemeinsam mit ihren Industriepartnern von 2019 bis 2023 untersucht, wie sich Methoden zur aktiven Reduktion von Schaltverlusten dazu nutzen lassen, Photovoltaik-Stromrichter kleiner, leichter und kosteneffizienter herzustellen. Durch neuentwickelte Zusatzbeschaltungen konnten in einem 50 kW-Wechselrichter die Schaltfrequenzen in der DC-Eingangsstufe um den Faktor 2,5 bis 3 und der Wechselrichter-Ausgangsstufe um den Faktor 10 bis 12,5 gesteigert werden.
https://idw-online.de/de/news824241

Recycelte Seltenerdmagnete erfolgreich in Lautsprechern und Antriebsmotoren getestet
22.11. - Permanentmagnete auf Basis von Seltenen Erden (SE) sind kritische Komponenten in vielen technologischen Produkten. Allerdings wird nur ein Bruchteil des Bedarfs in der EU auch durch EU-Produktion gedeckt und die Versorgung ist gefährdet. Recycling kann ein Teil der Lösung sein, wenn es keine Kompromisse bei der Performance gibt. Erfolgreiche Demonstrationstests in Lautsprechern und elektrischen Antriebsmotoren, die im Rahmen des EU Projekts SUSMAGPRO durchgeführt wurden, zeigen nun, dass Recycling eine praktikable Option ist und Qualitätsanforderungen erfüllt werden können.
https://idw-online.de/de/news824419

Startschuss für weltweit erste Pilotanlage zur kosteneffizienten Produktion von grünem Methanol
22.11. - Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing weihte heute die Pilotanlage im Chemiepark in Leuna im Rahmen des Projekts »Leuna100« ein: Der weltweit einzigartige und innovative Ansatz zur Methanolerzeugung mit neuartigem Katalyseverfahren ermöglicht den Markthochlauf von grünem Methanol. Grünes Methanol ist ein Schlüssel für die Energiewende und bietet der Schiff- und Luftfahrt eine klimaneutrale Kraftstoffalternative.
https://idw-online.de/de/news824349

Die Erde heizt sich auf
22.11. - Die Menschheit heizt der Erde ein. Welche Folgen des Klimawandels sind spürbar? Was kommt in den nächsten Jahrzehnten auf uns zu? Wie können Mensch und Natur sich anpassen?
Spektrum.de

Von wegen dicht bewaldet
22.11. - Europa – ein einziger dichter Urwald? Das traf selbst vor Ankunft der Menschen nicht zu. Grasländer nahmen wohl mindestens die Hälfte der Fläche unseres Kontinents ein.
Spektrum.de

Warum die Dürre im Amazonasgebiet alle Rekorde bricht
22.11. - Amazonien erlebt derzeit eine verheerende Dürre. Schuld ist ein Zusammenspiel aus Klimawandel, Abholzung und ungünstigen Wetterphänomenen. Und es wird erst einmal nicht besser.
Spektrum.de

Bats mate more like birds than mammals
22.11. - Scientists have filmed what seem to be the first known instances of non-penetrative reproductive sex in mammals. In most mammals, fertilization happens internally, with penises thought to have evolved to deliver sperm close to eggs. Male serotine bats (Eptesicus serotinus) seem to use their enormous penis more like an arm to press against their partner’s vulva. This resembles mating between songbirds, which transfer sperm by touching together specialized openings called cloacas.
Nature | 4 min read

23.11.2023

Eier legendes Säugetier nach 60 Jahren wiederentdeckt
15.11. - Sie hat Stacheln, eine schnabelartige Schnauze und wurde 1961 zuletzt gesichtet. Die kuriose Kreatur gehört zu der sehr seltenen Linie der Kloakentiere.
Spektrum.de

Ehrenamt trifft Wissenschaft: Wildbienen in Nisthilfen bestimmen
15.11. - Wildbienen und Wespen sind anhand ihrer Brutzellen bestimmbar. Ein neuer Ratgeber des Thünen-Instituts für Biodiversität unterstützt Interessierte jenseits aller Artenkenntnis dabei, Bestäuber-Insekten zu identifizieren.
https://idw-online.de/de/news823667

Ein Penis in Form eines Flaschenöffners
15.11. - Die Genitalien von Insekten sind wichtige Bestimmungsmerkmale. Und manchmal verschaffen sie einer Art sogar fragwürdigen Ruhm: Ein Prost auf Loncovilius carlsbergi!
Spektrum.de

Historische Blattflohsammlung erweist sich als wertvoller Schatz für die Wissenschaft
15.11. - Eine historische Blattflohsammlung des deutschen Forstwissenschaftlers Theodor Hartig aus den Jahren 1834 bis 1851 wurde vor Kurzem in der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) wiederentdeckt und analysiert. Die Sammlung erwies sich nun als wissenschaftlich äußerst wertvolles Archiv sogenannter Originalbelege vieler Blatt- und Schildlausarten. Artenforscher aus Kanada, den USA und Deutschland veröffentlichten ihre Erkenntnisse jetzt im zoologischen Fachjournal Zootaxa.
https://idw-online.de/de/news823569

Insektensterben in Nordrhein-Westfalen geht ungebremst weiter
15.11. - Seit den 1980er Jahren untersucht und dokumentiert der Entomologische Verein Krefeld (EVK) zahlreiche Naturschutzgebiete auf ihre Artenvielfalt und den Zustand der Lebensräume. Die Kollegen vom EVK – einige sind auch Mitglied in unserer Arbeitsgemeinschaft – waren maßgeblich an der Aufdeckung des "Insektensterbens" beteiligt. Die folgende Pressemitteilung des Vereins zeigt, dass der Trend ungebremst weitergeht: Die Biomasse der Insekten in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2021 und 2022 war so niedrig wie noch nie.
Melanargia

Rettet den Wilden Wald
15.11. - Thea Ehrlich schreibt: Nur noch ein Gummibärchen, nur noch ein Video anschauen – das kenne ich von meinen Kids. Leider hat die Politik einen ähnlichen Ansatz beim Flächenfraß. Hier noch ein Gewerbegebiet, dann ist Schluss mit Naturzerstörung, da noch eine Autobahn, dann aber wirklich. Für unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlagen ist dieses Vorgehen fatal. Ein aktuelles Beispiel ist der artenreiche „Wilde Wald“ in Hamburg, den der Senat für ein Wohngebiet zerstören will. Das wollen wir nicht hinnehmen!
Mehr zur Protestaktion beim NABU

Finanzielle Kürzungen im Ehrenamt
15.11. - Naturschutzverbände wie der NABU sind auf die Unterstützung der Bundesfreiwilligen und FÖJler*innen angewiesen. Die Bundesregierung plant jedoch, die finanziellen Mittel für diese Arbeiten drastisch zu kürzen, obwohl der Naturschutz bereits unterfinanziert ist.
NABU BW

Fortbildung NABU-Nistkasten-App
15.11. - Mit der neuen Nistkasten-App des NABU kann man betreute Nistkästen einfach und zugleich professionell digital erfassen. Bei der Online-Fortbildung zeigt Inge Bücker, die zusammen mit ihrem Mann Christoph und NABU|naturgucker die App für den NABU Baden-Württemberg entwickelt hat, wie die App funktioniert und wie sie erfolgreich bei der Nistkasten-Kontrolle eingesetzt werden kann.
NABU Hessen

Klein aber oho! Die Mehlbeere ist Baum des Jahres 2024
08.11. - Mit der Echten Mehlbeere (Sorbus aria) wurde ein heimischer Laubbaum zum Baum des Jahres 2024 gewählt, den viele Menschen vermutlich noch gar nicht kennen. Auch für die Holzverwertung spielt diese Baumart gegenüber anderen Laubbäumen wie Eiche, Buche, Ahorn, Esche oder Linde eine Nebenrolle. Und mit Baumhöhen von maximal 15 – 20 Metern ist die Mehlbeere vergleichsweise eher ein Zwerg – waldökologisch hingegen ist sie ein wahrer Riese!
https://idw-online.de/de/news823310

Gleichstrom statt Wechselstrom: Offenes Gleichstromnetz für den breiten Einsatz in der Industrie
15.11. - Hocheffizient und energieflexibel – herstellerunabhängig und standardisiert: Das Fraunhofer IPA hat zusammen mit 39 renommierten Partnern ein Systemkonzept entwickelt, das die Einführung von Gleichstromnetzen in Fabriken ermöglicht.
https://idw-online.de/de/news823974

Grüner Wasserstoff aus Windenergie: Probebetrieb bereit
15.11. - Senatorin Kristina Vogt und Oberbürgermeister Melf Grantz starten gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES den Probebetrieb am Hydrogen Lab Bremerhaven (HLB). Damit ist die Infrastruktur bereit für die Forschungsaktivitäten, die sich in Bremerhaven auf das Zusammenspiel von Windenergieanlagen mit der elektrolytischen Wasserstofferzeugung konzentrieren.
https://idw-online.de/de/news823796

Bereits wenig künstliches Licht gefährdet Ökosysteme
08.11. - Neue Studien über künstliches Licht bei Nacht zeigen, dass die Auswirkungen der Lichtverschmutzung weitreichender sind als gedacht. Geringe Mengen künstlichen Lichts können Artengemeinschaften und Ökosysteme stören. Die in der Fachzeitschrift Philosophical Transactions of the Royal Society B veröffentlichte Sonderausgabe befasst sich mit den Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Ökosysteme. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena betonen in der Sonderausgabe den Dominoeffekt, den Lichtverschmutzung auf Funktionen und Stabilität von Ökosystemen haben kann.
https://idw-online.de/de/news823065

Rats can 'reminisce' about another place
15.11. - Rats can navigate in a virtual-reality system using only their minds. The finding suggests that the animals have the ability to access a mental map of somewhere they’ve been before. First, researchers trained rats to scamper through a virtual arena by running on top of a spherical treadmill, and then recorded the rats’ brain activity as the animals wandered. When the treadmill was disconnected, the rats had to 'imagine' the goal location — by reproducing the same brain activity — to receive a reward.
Science | 4 min read

15.11.2023

Für den Artenschutz wird Wald gerodet
25.10. - Das Regierungspräsidium Tübingen will am Irrenberg bei Pfeffingen einen Kiefernforst durch Magerwiesen ersetzen und damit sowohl das einstige Landschaftsbild wiederherstellen als auch den Artenreichtum steigern.
Schwarzwälder Bote

Who the Bug?! - Workshops für Krabbeltierfans und solche, die es werden wollen
18.10. - Die Themen Insekten und Insektenschutz lassen dein Herz summen, aber du weißt nicht, wie du dich ihrer enormen Artenvielfalt nähern sollst? Die Kinder aus deiner NAJU-Gruppe löchern dich mit Fragen zum neuesten sechsbeinigen Fang in ihrer Becherlupe und du suchst nach Antworten? Du interessierst dich für den Schutz von Insekten, den Gefahren, denen sie ausgesetzt sind und den aktuellen wissenschaftlichen Stand? Dann bist du genau richtig bei der Online-Workshopreihe der NAJU rund um das Thema Insekten!
Mehr bei der NAJU

Erfolgreiche Vogel-Flirts: Weniger ist mehr
08.11. - Balzen will gelernt sein und am erfolgreichsten sind nicht unbedingt die größten Angeber. Alternative Flirt-Strategien sind durchaus erfolgsversprechend. Zum Beispiel macht subtiles, spielerisches Verhalten wie eine vordergründige Schüchternheit neugierig und kann bei potenziellen Sexual-Partnerinnen das Interesse erhöhen. Was sehr menschlich klingt, analysierte nun eine aktuelle Studie des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Veterinärmedizinischen Universität Wien anhand der Vogelbalz. Veröffentlicht wurde die Review in der renommierten britischen Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B".
https://idw-online.de/de/news823463

Mäuse töten jetzt auch große Seevögel
08.11. - Eingeschleppte Hausmäuse auf Inseln bedrohen zahlreiche Seevogelarten. Dabei attackieren und fressen sie nicht nur Eier und Küken, sondern sogar richtig große Tiere.
Spektrum.de

Großer Schillerfalter (Apatura iris) in der 2. Generation
08.11. - Am 11.10.2023 gelang in Kerpen-Buir (NRW, Rhein-Erft-Kreis) ein sensationeller Fund! Der Hobbyfotograf Dirk Olefs konnte in seinem Garten ein Weibchen des Großen Schillerfalters der 2. Generation beobachten und vortreffliche Fotos davon anfertigen. Die Zufalls-Entomologen liefern immer wieder sehr spannende Beobachtungen!
Melanargia

16 statt 6: Rätsel um "überzählige" Raupenbeine gelöst
08.11. - Woher stammen, evolutionär gesehen, die zahlreichen Raupenbeine – wenn doch das fertige Insekt nur sechs besitzt? Forschende fanden die Antwort nun in den Genen der Falter. Und in 400 Millionen Jahre alten Versteinerungen von Krustentieren.
geo.de

Pestizid beeinflusst Paarungsverhalten von Wildbienen: Männchen werben kürzer, Weibchen produzieren weniger Pheromone
08.11. - Biologen der Universität Ulm haben in einer neuen Studie untersucht, wie sich Pestizide auf das Paarungsverhalten von Wildbienen auswirken. Die Wissenschaftler vom Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik analysierten den Einfluss des Wirkstoffs Flupyradifuron. Sie konnten zeigen, dass das Insektizid in subletalen Dosen sowohl die Kommunikation während der Anbahnung des Geschlechtsaktes als auch das Paarungsverhalten selbst beeinflusst. Dabei ist Flupyradifuron als bienenfreundliches Mittel deklariert. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachpublikation "Insect Science" erschienen.
https://idw-online.de/de/news823339

Herbstlaub im Garten belassen
08.11. - Wenn im Herbst das Laub zu Boden fällt, sollte auf Laubsauger und -bläser verzichtet werden. Wer es stattdessen im Garten liegen lässt, bietet für Pflanzen und Tiere einen Winterschutz.
NABU BW

Insektenfreundlicher Garten im Winter
08.11. - Insekten überwintern als Ei, Larve, Puppe oder als erwachsenes Tier geschützt in Spalten, Laubhaufen und Schuppen. Je weniger in den heimischen Gärten für den Winter weg- und aufgeräumt wird, desto mehr natürliche Rückzugsmöglichkeiten finden die Insekten.
NABU BW

Winterverstecke für Amphibien im eigenen Garten
08.11. - Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere ziehen sich im Winter in wohlige Verstecke zurück. Wer seinen Garten jetzt winterfest macht, kann mit einigen einfachen Tipps heimischen Amphibien beim Überwintern helfen.
BUND BW

Laubbläser – mehr als nur Krach!
25.10. - Sie sind laut, fressen viel Energie, verschmutzen die Luft mit Abgasen und töten Insekten. Trotzdem nutzen viele Menschen Laubbläser oder Laubsauger und haben neuerdings sogar ein gutes Gefühl dabei.
Mehr beim BUND

Ist allein das Wetter verantwortlich für das Insektensterben?
25.10. - Kürzlich rauschte eine Meldung zum Insektensterben durch die Medienwelt: Eine neue wissenschaftliche Studie aus Deutschland suggeriert, dass das Insektensterben nur durch Witterungseinflüsse erklärt werden könne. Reaktionen hierzu, vor allem auch aus der Wissenschaft, folgten postwendend. Wie ist die neue Studie einzuordnen und welche Bedeutung hat sie für den Schutz unserer Insekten?
https://blogs.nabu.de/

Die EU kann ihre Klimaziele wesentlich schneller durch den verbesserten Transfer von Energietechnologien erreichen
08.11. - Geht es um Klimaschutz, nehmen die EU und ihre Mitgliedstaaten international eine führende Rolle ein. Sie wirken nicht nur als treibende Kraft bei der Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens, sondern haben auch ihre eigenen ambitionierten Klimaziele noch einmal nachgeschärft. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis diese erreicht werden können. Eine neue Studie zeigt nun: Die EU könnte ihre Klimaziele wesentlich schneller erreichen, wenn die Mitgliedstaaten sich unter anderem in punkto Energietechnologien besser austauschen würden.
https://idw-online.de/de/news823510

Erfolg: Doñana-Nationalpark gerettet
08.11. - Im spanischen Nationalpark Doñana wollte die örtliche Regierung Wasserraub für den Erdbeeranbau erlauben. Dabei trocknet der Park seit Jahren aus. Dagegen hat Campact heftig protestiert – mit Erfolg: Die Regierung hat das gefährliche Gesetz zurückgenommen!
blog.campact.de

Die Werte der Natur
08.11. - Wie misst man ökologische Ressourcen, die nicht unmittelbar wirtschaftlichen Nutzen abwerfen? Beim Umweltschutz begegnen sich divergierende Einschätzungen.
Spektrum.de

Plan to breed domestication out of wildcats
08.11. - Researchers trying to rebuild the Scottish wildcat (Felis silvestris) population are gaining insights from ancient genomics. At a remote wildlife park in the Scottish Highlands, a captive-breeding programme is considering an audacious breeding strategy to eliminate the house-cat DNA that has infiltrated the wildcat genome. To help them to unpick the problem, researchers analysed the genomes of dozens of ancient and modern cats, including the 2,000-year-old remains of a domestic cat found at a Roman palace in West Sussex and those of a wildcat that died 600 years ago, uncovered at a now-ruined castle in the north of England.
Nature | 8 min read

Are these moths blinding children?
08.11. - Researchers in Nepal are carrying out environmental surveys and genomic sequencing to determine the cause of an eye infection that can cause children to lose their vision within days. Cases of seasonal hyperacute panuveitis seem to spike every two years, baffling scientists. Now researchers are racing to examine a possible link with white moths of the genus Gazalina, which swarm through Nepal at the end of the monsoon season — but funding is scarce.
Nature | 6 min read

08.11.2023

Meilenstein für Volksantrag
25.10. - Es ist fast geschafft! Der Volksantrag gegen den Flächenverbrauch "Ländle leben lassen" ist beinahe am Ziel, wie die aktuellen Zählergebnisse, die der Steuerungskreis heute bekannt gegeben hat, deutlich machen.
NABU BW

Singvögel lernen schon im Ei den Ruf ihrer Mütter
25.10. - Das Schlaflied der Vogelmutter spielt eine größere Rolle als bisher angenommen
https://idw-online.de/de/news822673

Warum so viele Vögel bunte Augen haben
25.10. - Gelb, blau, rot …: Das Sehorgan vieler Vögel leuchtet oft farbenprächtig. Die Tiere haben davon durchaus auch Vorteile, wie eine Übersichtsstudie zeigt.
Spektrum.de

Ursache für Massensterben von Grauwalen gefunden?
25.10. - Nach Ende des Walfangs hat sich die Zahl der Grauwale im Pazifik wieder deutlich erhöht. Doch der Bestand nimmt momentan stark ab – was mit der Arktis zusammenhängen könnte.
Spektrum.de

Mittels Käfer-Evolution die geologische Geschichte Indonesiens erklären
25.10. - DNA-Analyse der Käferart macht Rückschlüsse auf eine heute unter Wasser liegende, damalige Insel möglich
https://idw-online.de/de/news822455

Milliarden Schneekrabben sind verschwunden
25.10. - Der Arktische Ozean steht unter Druck: Klimawandel und Eisschwund verändern das Ökosystem rapide. Leidtragende sind unter anderem Schneekrabben - und Fischer.
Spektrum.de

Evolution lässt Pilze in andere Lebewesen eindringen
25.10. - Einige Pilze setzen zum evolutionären Sprung an. Normalerweise bauen Helmlinge tote Materie ab – doch das scheint sich zu ändern. Eine mögliche Ursache ist auch der Mensch.
Spektrum.de

NABU: Kritik an Deutschland-Pakt
25.10. - Die Politik will das Land "schneller, moderner, sicherer" gestalten, verfolgt mit dem "Deutschland-Pakt" aber das Gegenteil, kritisieren Umweltverbände scharf. Der NABU bietet in einem offenen Brief Unterstützung für einen besseren Weg an.
Mehr beim NABU

Insektenfreundliches Mahdregime I - Richtig mähen in Zeiten des Insektensterbens
18.10. - Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich die Landwirtschaft rasant verändert. Es gilt das Motto "Wachsen oder weichen", weshalb immer größere Betriebe mit mehr Vieh entstehen. Mehr Vieh bedeutet auch mehr Futter. Die Gewinnung großer Mengen Futter in möglichst kurzer Zeit, ist das Ergebnis dieser Entwicklung.
Heute werden große Flächen auf einen Schlag gemäht. Der Supergau für alles, was auf diesen Wiesen kreucht und fleucht. Bei bis zu 6 Mahden pro Jahr bleibt kein Lebensraum mehr für Insekten und andere Wiesenbewohner, geschweige denn, dass sie noch Möglichkeiten finden, sich zu vermehren.
• Dienstag, 31.10.2023, 19:00 bis 21:00 Uhr
• Mähtechnik und Biodiversität
• Die Veranstaltung findet online statt.
Anmeldung und Flyer beim LNV

Kiebitz hat die Wahl zum Vogel des Jahres 2024 gewonnen
11.10. - Rund 28 Prozent der Stimmen erhielt der sympathische "Gaukler der Lüfte", der durch den Verlust von Feuchtwiesen leider mittlerweile stark gefährdet ist. Fast 120.000 Menschen haben in diesem Jahr ihre Stimme für ihren Lieblingsvogel abgegeben, dafür ein großes Dankeschön! Denn ob Kiebitz, Steinkauz, Rebhuhn, Rauchschwalbe oder Wespenbussard – alle Vögel, die zur Wahl standen, sind auch Botschafter für den Schutz unserer Natur.
Mehr beim NABU

TU Berlin for Future – Die Ringvorlesung zum Klimaschutz im Wintersemester 2023/24
25.10. - Start mit Vortrag "Ist das Klima – nein, sind wir noch zu retten?" Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), am 23. Oktober 2023
https://idw-online.de/de/news822563

Neue Studie zeigt, wie grüner Wasserstoff durch flexible Produktion sinnvoll eingesetzt werden kann
25.10. - Wasserstoff sollte vor allem dann produziert werden, wenn viel grüner Strom verfügbar ist, um zusätzliche CO2-Emissionen im Stromsystem zu vermeiden. So produzierte H2-Mengen lassen sich in sinnvollen Anwendungsbereichen zeitlich flexibel einsetzen. Ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien ist entscheidend für eine klimafreundliche Produktion von grünem Wasserstoff. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Reiner Lemoine Instituts im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy.
https://idw-online.de/de/news822458

Schelfeis steht laut Studie unweigerlich vorm Abschmelzen
25.10. - Simulationen zufolge hat das Amundsensee-Schelfeis den Punkt ohne Wiederkehr bereits überschritten. Damit droht auch der Westantarktische Eisschild seinen Halt zu verlieren.
Spektrum.de

Mehr Tierwohl oder mehr Umweltschutz?
25.10. - Für welches Nachhaltigkeitsziel wollen sich die Menschen in Deutschland eher engagieren: Für das Tierwohl? Oder doch für den Umweltschutz? Auch die menschliche Gesundheit ist eines der Nachhaltigkeitsziele, das mit den anderen konkurrieren kann. Ein Forscherteam der Abteilung Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Universität Bonn hat jetzt herausgefunden, dass die befragten Konsumenten eher bereit sind, mehr Geld für eine Salami mit dem Label "Antibiotikafrei" auszugeben als für eine Salami mit der Auszeichnung "Offener Stall", das die Förderung des Tierwohls anzeigt. Die Ergebnisse sind nun im Journal "Q Open" erschienen.
https://idw-online.de/de/news822815

Greenland’s ice sheet can be saved
25.10. - The massive ice sheet covering most of Greenland could experience runaway melting if the average global temperature increases by 2.3 ℃ above pre-industrial levels. But even if temperatures soar past this threshold, a complete meltdown could be prevented if warming is throttled back to 1.5 °C within a few centuries, suggest climate models. This doesn’t mean that humanity should wait to take action against climate change, the researchers say, because the melting ice sheet could still cause devastating sea-level rise. "It gets only harder the longer we wait," says climate scientist and study co-author Nils Bochow.
Nature | 5 min read

26.10.2023

Karsten Schwanke zu Gast beim NABU-Projekt "Naturvielfalt Westallgäu"
11.10. - Was ist ein Moor, wie entsteht es? Warum ist es so wichtig, unsere Moore zu erhalten und wieder zu vernässen – und was hat das mit dem Klima zu tun? Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke führt uns durch Moorlandschaften in Deutschland, zeigt uns die Besonderheiten und erklärt, warum wir im Kampf gegen die Klimakrise intakt Moore benötigen.
naturvielfalt-westallgaeu.de

Altdorfer Wald: Naturschutzverbände fordern Ausgleich für geplanten Windpark
11.10. - Für die Naturschutzverbände BUND, NABU, AG Fledermausschutz und Landesnaturschutzverband sind die aktuellen Planungen zum Bau von Windkraftwerken, sowie zum Kies- und Torfabbau im Altdorfer Wald (Kreis Ravensburg) Anlass, ein ambitioniertes und nachhaltiges Waldnaturschutzkonzept für diesen größten zusammenhängenden Wald Oberschwabens zu fordern.
Mehr beim BUND BW

Die Bartgeier breiten sich weiter aus
18.10. - In der Schweiz haben dieses Jahr 25 Bartgeierpaare erfolgreich je ein Jungtier aufgezogen. Dies ist ein neuer Rekord. Zudem können wir von drei neuen Brutpaaren berichten.
https://probartgeier.cmail19.com/t/j-l-sgokt-jijrlyyh-i/

Bartgeier kollidiert mit Helikopter
18.10. - Im Wallis kollidierte ein Bartgeier mit einem Helikopter und hat sich dabei tödlich verletzt. Mehr zu diesem unglücklichen Unfall finden Sie in folgendem Newsbeitrag:
https://probartgeier.cmail19.com/t/j-l-sgokt-jijrlyyh-p/

Überraschend feines Näschen
18.10. - Vögel haben einen ausgeprägten Geruchssinn und nutzen Chemosignale in einem viel größeren Ausmaß als früher angenommen.
Spektrum.de

See-Elefanten haben die absolute Informationshoheit
18.10. - Faszinierende Sensordaten verraten: See-Elefanten erspähen ihre Beute im Stockdunkeln auf über zehn Meter Entfernung. Da ahnt der Fisch nicht einmal die Gefahr. Wie machen die das?
Spektrum.de

Grasfroschweibchen stellen sich tot um Männchen los zu werden
18.10. - Auch sehr häufige und gut untersuchte einheimische Arten halten immer noch große Überraschungen bereit. Die Forschenden Carolin Dittrich und Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde Berlin konnten zeigen, das Grasfroschweibchen, entgegen vorherigen Annahmen, Männchen ablehnen können und dafür verschiedene Abwehrverhalten entwickelt haben. Das Spektrum reicht vom Drehen des Körpers, "Lass-mich-Los-Grunz-Rufen" und wenn alles nichts hilft: Tot stellen!
https://idw-online.de/de/news822065

Warum ist die Coloradokröte so extrem halluzinogen?
18.10. - Die Amphibien produzieren eines der stärksten bekannten Halluzinogene. Doch der Grund dafür ist unklar. Die Untersuchung ihrer Nahrung liefert jedenfalls Überraschungen.
Spektrum.de

Ganz und gar nicht faul: Honigbienen-Drohnen
18.10. - Manchmal lohnt es sich, ins Detail zu gehen, scheinbar uninteressante oder bisher unbeachtete Aspekte zu untersuchen – und es kommen bemerkenswerte Tatsachen zum Vorschein. Genau so ging es Forschenden vom Exzellenzcluster Kollektives Verhalten an der Universität Konstanz und dem Konstanzer Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigten sie, dass männliche Honigbienen (Drohnen), die lange Zeit als faul galten, zeitweise die aktivsten Mitglieder des Bienenvolkes sind.
https://idw-online.de/de/news822128

Gemeinsam für das Rebhuhn – Start eines großen deutschlandweiten Schutzprojekts
11.10. - Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) sowie die Abteilung für Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen fordern, die Artenvielfalt in den Fokus der Agrarpolitik zu nehmen, um dem Rebhuhn unter die Flügel zu greifen. Bei der Auftaktveranstaltung des Projektes "Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!" im Bundesprogramm Biologische Vielfalt stellten sich das Verbundprojekt, seine 15 Projektpartner und die Projektgebiete vor.
Mehr beim DDA

Das große Schmelzen
18.10. - In nur 25 Jahren haben 40 Prozent der antarktischen Eisschelfe deutlich an Volumen eingebüßt. Besonders stark ist die Westantarktis betroffen.
Spektrum.de

KI-Modelle identifizieren Biodiversität anhand von Tierstimmen im tropischen Regenwald
18.10. - Tierlaute zeigen sehr gut an, wie es um die Biodiversität auf tropischen Wiederbewaldungsflächen bestellt ist. Das hat ein Team um Professor Jörg Müller mit Tonaufnahmen und KI-Modellen nachgewiesen.
https://idw-online.de/de/news822315

Biodiversitätsbewusstsein in Land- und Forstwirtschaft - Wie eine Trendwende beim Biodiversitätsschutz gelingen kann
18.10. - Land- und Forstwirt*innen in Deutschland haben ein hohes Problembewusstsein für den Verlust der Artenvielfalt und möchten einen Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten. Bei der Umsetzung von Maßnahmen sehen sie sich jedoch hohen Hürden gegenüber. Das zeigt die Studie "Zielvorstellung Biodiversität – Biodiversitätsbewusstsein in der Land- und Forstwirtschaft", für die rund 500 Landwirt*innen und 500 Forstwirt*innen zu ihren Einstellungen gegenüber Biodiversität, zu ihrer Bereitschaft und zu ihren Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt befragt wurden.
https://idw-online.de/de/news822117

Antarktis-Kommission ringt um Ausweisung von Schutzgebieten
18.10. - Noch immer streiten die Teilnehmer der Antarktis-Kommission über den Erhalt des fragilen Südpolarmeers. Ein Durchbruch wäre die Ausweisung dreier Schutzgebiete.
Spektrum.de

Artenvielfalt im Wald: Mischwälder sind produktiver, wenn sie strukturell komplex sind
11.10. - Je baumartenreicher Wälder sind, desto schneller wachsen die Bäume und desto mehr CO2 können sie binden. Welche Mechanismen dahinter legen, zeigt eine gemeinsame Studie von TU Dresden, Leuphana Universität Lüneburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universität Leipzig, Universität Montpellier und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Die Ergebnisse sind nun im Journal Science Advances erschienen.
https://idw-online.de/de/news821913

19.10.2023

Die Windparkanlage in Winterlingen scheint Gestalt anzunehmen
27.09. - Das Thema Windkraft beschäftigt die Winterlinger erneut. Seit Kurzem sind die Pläne, die laut Bürgermeister Michael Maier nie wirklich vom Tisch waren, plötzlich doch wieder auf dem Tisch. Wie geht das zusammen? Und warum jetzt?
Zollern-Alb-Kurier (leider nur hinter eine Bezahlschranke)

Fischadler auf dem Weg nach Westafrika
04.10. - Im Mai geschlüpft und jetzt bereits auf großer Tour: Der Fischadler-Nachwuchs aus Baden-Württemberg tritt gemeinsam mit seinen Eltern den Flug in Richtung Westafrika an. Der NABU wünscht Balbü und Kju eine gute Reise.
NABU BW
Das SWR-Fernsehen hat eine schöne Reportage über die Fischadler zusammengestellt, die in diesem Jahr erstmals seit über 100 Jahren wieder in Baden-Württemberg gebrütet haben. Sehr sehenswert!
ARD Mediathek

Massenhafte Ankunft arktischer Blässgänse
11.10. - Aktuell ziehen zehntausende Blässgänse von ihrem Brutgebiet, der arktischen Tundra, in ihre Überwinterungsgebiete nach Mittel- und Westeuropa. Bedingt durch das gute Wetter der letzten Wochen hat sich der Blässganszug in diesem Jahr etwas verzögert und ist nun seit dem 8. Oktober in vollem Gange.
Die Beobachtungskarte auf ▶ ornitho.de zeigt, in welchen Teilen Deutschlands die Art bereits beobachtet wurde. Die Ankunft kommt genau zu der bundesweiten Zählung rastender Gänse und Schwäne am 15. Oktober.
Mehr beim DDA

Mehr als 100 tote Flussdelfine entdeckt
11.10. - Der Norden von Brasilien ächzt unter Trockenheit und Hitze. Die hohen Wassertemperaturen von teils mehr als 39 Grad wurden nun wohl etlichen Flussdelfinen zum Verhängnis.
Spektrum.de

Zwei von fünf Amphibienarten vom Aussterben bedroht
11.10. - Im Auftrag der International Union for Conservation of Nature's Species Survival Commission (IUCN) haben mehr als 100 Forschende – darunter Mark-Oliver Rödel vom Berliner Naturkundemuseum - den Bedrohungsstatus der Amphibienarten erneut untersucht. Sie stufen mehr als 40% aller bekannten Arten als vom Aussterben bedroht ein. Die Zerstörung und Verschlechterung von Lebensräumen sind immer noch die wichtigsten Bedrohungsfaktoren. Aber auch der globale Klimawandel wird für den Amphibienrückgang immer wichtiger. Innerhalb der Amphibien sind Salamander die am stärksten bedrohte Gruppe. Eine neu auftretende Pilzkrankheit könnte verheerende Folgen für Salamander in Europa und den USA haben.
https://idw-online.de/de/news821757

Überfahrene Schlange entpuppt sich als neue Art
11.10. - Einst gesammelt, aber nie bestimmt: Museen bergen viele unbekannte Arten. Eine neue Schlange aus Simbabwe könnte sogar der einzige noch verbliebene Vertreter ihre Spezies sein.
Spektrum.de

Tiefseeforschung: Team entdeckt weltweite Verbreitung eines räuberischen Krebses
11.10. - Ein Forschungsteam unter Leitung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg hat erstmalig die räuberische Flohkrebsart Rhachotrops abyssalis in drei verschiedenen Ozeanen entdeckt, die bis zu 20.000 Kilometer voneinander entfernt sind. Die Tiere leben jeweils in mehr als drei Kilometern Tiefe. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Scientific Reports" veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news821940

Artensterben in Sachsen-Anhalt? Neue Ausstellung an der MLU
11.10. - Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Tierwelt in Sachsen-Anhalt aus? Gibt es nur Verlierer oder auch Gewinner? Welche Rolle spielen naturkundliche Sammlungen dabei, diese Rätsel zu lösen? Antworten auf diese und andere Fragen liefert die Sonderausstellung "Artenwende – Biodiversitätswandel in Sachsen-Anhalt" des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Doms zu Halle. Die Schau ist ab Montag, 23. Oktober, zu sehen.
https://idw-online.de/de/news822022

NABU-Nistkasten-App veröffentlicht
04.10. - Die NABU-Nistkasten-App ist ab sofort im Google Play Store für Android-Geräte verfügbar. Als WebApp kann man im Browser (Firefox, Chrome, Edge etc.) am Computer, Tablet & Co. die Nistkästen ebenso betreuen. Eine iOS-Version wird in Zukunft für Apple-Geräte zur Verfügung stehen.
NABU BW

Gäubahn kann (doch!) weiterbetrieben werden
04.10. - Aus Fahrgastsicht ist eine S-Bahn bis Horb/Rottweil in Kombination mit der Fortführung der IC-Züge bis Stuttgart Hbf auf den bestehenden Gäubahngleisen die beste Lösung. Stuttgart sollte die Scheuklappen absetzen, berechtigte Interessen anderer endlich wahrnehmen und angesichts der Fakten konstruktiv an guten Lösungen für die Fahrgäste mitarbeiten.
LNV BW

Kleben bleiben bei der Verkehrswende
04.10. - Im Grunde haben sie ja Recht, die Klimakleber, findet unser Kolumnist Ralf Stork. Denn so unambitioniert die Verkehrspolitik ist, so zäh kommt sie voran.
Spektrum.de

Preissturz bei Solarstrom und Speicherung macht die globale Klimawende günstiger als erwartet
27.09. - Die Stromerzeugung aus Solarkraft wurde zuletzt in nur zehn Jahren um 87 Prozent billiger, das Speichern in Batterien um 85 Prozent, auch Windkraft, Wärmepumpen und weitere fossilfreie Technologien erleben einen starken Preisverfall. Eine Studie gleicht entsprechende Befunde aus Innovationsreports jetzt mit den gängigen modellgestützten Szenarien zur Klimawende ab und zeigt: Der Kampf gegen die Erderhitzung bleibt zwar eine enorme politische Herausforderung – doch immerhin eröffnen sich neue, günstigere Wege.
https://idw-online.de/de/news821133

Die Giftigkeit von Mikro- und Nanoplastik auf Ökosysteme bewerten
11.10. - Für die meisten Schadstoffe gibt es Standardprotokolle, um bewerten zu können, welche Risiken sie für natürliche Ökosysteme bergen. Auch von Mikro- und Nanoplastik (MNP) gehen Gefahren aus. Allerdings gibt es für diese Stoffe noch keine harmonisierten Richtlinien für die zuverlässige Prüfung ihrer Ökotoxizität. Forschende mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben neue Protokolle entwickelt, mit denen sich die Giftigkeit dieser Substanzen auf Boden- und Gewässerökosysteme standardisiert bewerten lässt.
https://idw-online.de/de/news822034

Biomüllverwertung: BAW-Sammelbeutel aktuell nicht empfehlenswert
11.10. - Zum Sammeln von organischen Haushaltsabfällen sind seit einigen Jahren Tüten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen, sogenannte BAW-Beutel, am Markt verfügbar. Jetzt wurde erstmals in einem groß angelegten Modellversuch wissenschaftlich untersucht, ob diese Beutel sich wie beabsichtigt komplett in bestehenden Bioabfallverwertungsanlagen zersetzen und wie groß das Interesse der Bevölkerung an BAW-Beuteln wirklich ist. Koordiniert wurde das Projekt vom Fraunhofer ICT mit Forschungspartnern der Universitäten Bayreuth und Hohenheim sowie der BEM Umweltservice GmbH. Das Ergebnis: Die Forschenden empfehlen die Nutzung von BAW-Beuteln derzeit aus mehreren Gründen nicht.
https://idw-online.de/de/news821676

Künstliche Intelligenz ökologisch ausrichten
04.10. - Der Vorschlag des Europäischen Parlaments für die Verordnung zur künstlichen Intelligenz kann als eine sozial-ökologische Wende gegenüber dem bisherigen Gesetzentwurf der EU-Kommission verstanden werden: Der Entwurf des Parlaments sieht eine ganze Reihe von umwelt- und klimaschutzbezogenen Regelungen vor, die aus Sicht des Öko-Instituts technisch umsetzbar und praktikabel sind. In einem Policy Paper hat das Öko-Institut diese Vorschläge untersucht. Um die umwelt- und digitalpolitischen Ziele der Europäischen Union zu erreichen, sollten alle vorgeschlagenen Regeln vollständig umgesetzt werden.
https://idw-online.de/de/news821544

Kieler Klimaforscher Mojib Latif erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
04.10. - 29.09.2023/Kiel/Berlin. Zum Tag der Deutschen Einheit erhält Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für seinen langjährigen Einsatz für den Klimaschutz. Latif sei einer der Ersten gewesen, die vor den Folgen des Klimawandels gewarnt haben, heißt es in der Begründung, dabei habe er in vielen Büchern die Folgen der globalen Erwärmung für eine breite Öffentlichkeit verständlich dargelegt. Die Auszeichnung wird ihm am 9. Oktober im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen.
https://idw-online.de/de/news821552

Cats purr without muscles or brain input
11.10. - Domestic cats’ (Felis silvestris catus) voice boxes contain pads of fatty tissue that slow down the vibrations of their vocal cord. This allows the cats to purr at a lower frequency than would be expected for such a small animal — something that puzzled researchers for a long time. Sustaining the sound doesn’t seem to require input from muscles or the brain. Pumping air through surgically removed cat larynxes produced self-sustaining vibrations, which challenges the common explanation that purring is produced through fast, repeated muscle contraction.
Science | 5 min read

13.10.2023

Genesener Rotmilan erobert Lüfte zurück
27.09. - Ein vor drei Wochen bei Ringingen verunglückter Rotmilan-Jungvogel wurde nach intensiver Pflege und Betreuung durch das NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen in die Freiheit entlassen. Starthilfe gab es dabei vom CDU-Abgeordneten Manuel Hailfinger.
NABU BW

Waldrappe unterwegs vom Bodensee nach Spanien ausgebüxt
27.09. - Auf der Strecke vom Bodensee in ihr neues Winterquartier in Südspanien sind einige Waldrappe ausgebüxt. Insgesamt 17 Vögel seien auf der Etappe von Pérouges zur Ardêche-Schlucht in Frankreich verloren gegangen, teilte das Waldrappteam dem SWR mit.
Mehr bei SWR aktuell

Aktuelle Zählungen: 1,4 Millionen Wale, Delfine und Schweinswale im europäischen Atlantik
04.10. - Wo leben welche Walarten? Und wie entwickeln sich die Bestände? Ein internationales Forschungsteam stellte Ergebnisse des bisher umfangreichsten Projekts zu Populationsgrößen und zur Verteilung von Kleinwalen in der Nordsee, Ostsee und angrenzenden Gewässern des europäischen Atlantiks vor.
https://idw-online.de/de/news821639

Wohin die Weißen Haie fliehen
04.10. - Schwertwale verschmähen eine gute Haileber nicht. Die Raubfische wandern deshalb vor Südafrika ab – nicht unbedingt zur Freude von Strandbesuchern.
Spektrum.de

Ist das Wetter schuld am Insektensterben?
04.10. - In den letzten 30 Jahren ist die Zahl fliegender Insekten drastisch zurückgegangen. Eine neue Studie macht das Wetter dafür verantwortlich. Doch Experten zweifeln die Methodik an.
Spektrum.de

Rückgang von Wirbellosen wirkt sich negativ auf Schädlingsbekämpfung und Zersetzungsprozesse aus
04.10. - Der Rückgang wirbelloser Tierarten beeinträchtigt die Funktionsweise von Ökosystemen, darunter zwei wichtige Ökosystemleistungen: Die natürliche Schädlingsbekämpfung und die Zersetzung organischer Stoffe. Das zeigt eine Studie unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) sowie der Universität Leipzig, die im Fachmagazin Current Biology veröffentlicht wurde. Die Studie beweist, dass der Verlust von Wirbellosen zu einem Rückgang wichtiger Ökosystemleistungen und zu einer Entkopplung von Ökosystemprozessen führt und daher sofortige Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.
https://idw-online.de/de/news821344

Elektrisierend blaue Vogelspinne überrascht Biologen
04.10. - Im Exotenhandel war dieser Achtbeiner schon länger unterwegs. Doch war er weder wissenschaftlich beschrieben noch wusste man, wo er lebt. Seine Heimat überrascht durchaus.
Spektrum.de

Nach fast 200 Jahren wiederentdeckt
04.10. - Die Pernambuco-Stechpalme galt seit 1838 als verschollen. Doch nun wurde sie wiedergefunden, sie gehört aber wohl zu den seltensten Pflanzen der Erde.
Spektrum.de

Dem Grasfrosch auf der Spur
20.09. - Der Grasfrosch ist eine typische Allerweltsart und auch bei uns in Baden-Württemberg flächendeckend verbreitet. Durch seine hohe Anpassungsfähigkeit zählt er neben der Erdkröte zu unserer häufigsten Amphibienart. Leider ist aber auch er zunehmend gefährdet. Mit etwas Glück haben Naturbegeisterte dennoch jetzt die Chance, voll entwickelten Grasfröschen zu begegnen.
BUND BW

Mit dem Stampflehm-Roboter auf die Baustelle
27.09. - Er ist klimafreundlich, feuchteregulierend, wiederverwertbar, leicht abbaubar und ein fast überall verfügbarer Rohstoff: Lehm. Als nachhaltig-ökologischer Baustoff rückt er jetzt wieder in den Fokus. Wie Stampflehmbauteile robotisch-gestützt hergestellt werden können, untersucht die Technische Universität Braunschweig. In einem zuvor von der Forschungsinitiative Zukunft Bau und nun von der Initiative GOLEHM geförderten Projekt entwickeln die Braunschweiger Wissenschaftler*innen diesen Prozess jetzt weiter, um die additive Fertigung direkt auf der Baustelle einzusetzen.
https://idw-online.de/de/news821288

How to grow a hammerhead
04.10. - Hammerhead sharks start to grow their iconic head shape about halfway through gestation, discovered scientists who conducted the first study of bonnethead (Sphyrna tiburo) embryos at different developmental stages. In this small species of hammerhead shark, the cartilage that forms the hammer develops about two months after conception. It first appears near the nose and then expands sideways.
Science | 2 min read

05.10.2023

Fischadler auf dem Weg nach Westafrika
20.09. - Im Mai geschlüpft und jetzt bereits auf großer Tour: Der Fischadler-Nachwuchs aus Baden-Württemberg tritt gemeinsam mit seinen Eltern den Flug in Richtung Westafrika an. Der NABU wünscht Balbü und Kju eine gute Reise.
NABU BW

Palmkakadus knabbern den perfekten Trommelstock zurecht
27.09. - Sie trommeln, um zu imponieren. Palmkakadus sind wahre Percussionspezialisten. Die Papageien schlagen mit Stöckchen auf Bäume und stellen dabei individuelle Vorlieben zur Schau.
Spektrum.de

Erstmals seit 2012 gibt es wieder mehr Breitmaulnashörner in Afrika
27.09. - Schätzungen zufolge sind die Populationen von Spitzmaul- und Breitmaulnashörnern 2022 gewachsen. Dennoch werden weiterhin zahlreiche Tiere gewildert.
Spektrum.de

Streetlife - Naturkundemuseum erforscht Insektenvielfalt auf Berliner Straßenmittelstreifen
27.09. - Das Museum für Naturkunde Berlin beobachtet seit 2017 im Rahmen des Projektes "Stadtgrün" die Insektenvielfalt auf den Grünflächen der Mittelstreifen ausgewählter Straßen in der grünen Hauptstadt Europas. Die Ergebnisse sind bemerkenswert – an allen drei Standorten fanden die Forschenden wunderbare vernetzte Biotope vor und eine deutlich über den Erwartungen liegende Artenvielfalt. Auch verschollen geglaubte Arten wie die Heuschreckensandwespe wurden dokumentiert. Mit dem Projekt wird der Bewusstseinswandel hin zu mehr ökologischer Vielfalt weiter vorangetrieben. Die Bezirksämter etwa verpflichten sich nun, nur einmal pro Jahr zu mähen, um die Artenvielfalt zu erhalten.
https://idw-online.de/de/news821006

Sehr seltene Arten sind selten. Seltene Arten aber sind häufig
27.09. - Forschende haben über eine Milliarde Artbeobachtungen analysiert – und stießen auf ein möglicherweise universelles Muster der globalen Artenhäufigkeit
Mehr bei geo.de

Blaue Holzbiene im Südwesten in Top 3
20.09. - Seit sechs Jahren zählen tausende Menschen im Juni und August alles, was sechs Beine hat. Bei der diesjährigen bundesweiten Insektenzählung gingen fast 14.000 Meldungen, darunter mehr als 1.900 aus Baden-Württemberg, beim NABU ein
NABU BW

Fernwärme: Groß-Wärmepumpe fit für die Wärmewende
27.09. - Auf dem Weg zur Klimaneutralität braucht es neue Ideen, wie Stadtwerke ganze Quartiere ohne Kohle und Gas mit Fernwärme versorgen. Die Kombination von Solarthermie, Wärmepumpen und Grubenwasser als Wärmespeicher ist ein weltweit einzigartiger Ansatz, den das Fraunhofer IEG nun als Prototypen in Bochum testet. Die leistungsstarke Wärmepumpe für den Temperaturbereich bis 120 Grad Celsius hat nun ihren Platz im System eingenommen und wird zeigen, wie das lokale Wärmenetz davon profitieren kann.
https://idw-online.de/de/news821212

Wärmewende lokal und sozial gestalten
20.09. - Die Wärmewende braucht einen Mix aus Ausstieg aus fossilen Energien, Förderung für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter und den Aus- und klimafreundlichen Umbau der Fernwärme – alles mit Blick auf lokale und regionale Gegebenheiten. In einer neuen Studie für den WWF analysiert das Öko-Institut den Gebäudesektor und gibt Empfehlungen, wie die Wärmewende sozialverträglich gestaltet werden kann. Höhere Energieeffizienz, ein Hochlauf der Wärmeversorgung durch Wärmepumpen sowie ein Ausbau des Fernwärmenetzes und ein Umstieg auf erneuerbare Energien sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche klimafreundliche Umgestaltung des Gebäudesektors.
https://idw-online.de/de/news820890

Über Jahre getäuscht
20.09. - Exxon Mobil, ein Gigant in der Öl- und Gasindustrie, zeigt ein doppeltes Gesicht im Umgang mit dem Klimawandel. Öffentlich spricht das Unternehmen von der Notwendigkeit globaler Maßnahmen, während interne Dokumente eine Strategie der Verwirrung und des Zweifels offenbaren. In Teilen wusste man das schon. Doch besonders brisant ist: Rex Tillerson, ehemaliger CEO, spielte eine Schlüsselrolle in dieser Doppelstrategie. Aktuell ist Exxon in zahlreichen Klagen verwickelt, die dem Unternehmen Täuschung über die Klimakrise vorwerfen. Eine spannende und wichtige Recherche des Wall Street Journals.
Inside Exxon's Strategy to Downplay Climate Change (Wall Street Journal)

Donauwasser soll Neusiedler See retten
27.09. - Österreichs größtes Gewässer braucht einen Wasseranschluss. Weil Regenfälle ausbleiben, soll der Steppensee mit Donauwasser vor dem Austrocknen bewahrt werden.
Spektrum.de

Scientists 'under attack for political gain'
27.09. - During the COVID-19 pandemic, vaccine specialist Peter Hotez experienced first-hand what it’s like to become a target of "anti-science aggression": "It’s an organized, well-financed, politically motivated campaign that’s meant to tear down the fabric of science. They couldn’t care less about me; it’s what I represent." In his new book, The Deadly Rise of Anti-science, he calls for more vigorous pushback against attacks on science and scientists. "This has become a political problem that will require political solutions."
Nature | 7 min read

28.09.2023

Rebhuhn-Erfassung im Herbst
13.09. - Nils Anthes schreibt: Wie ihr wisst, laufen in der Region seit Jahren intensive Bemühungen zum Schutz des Rebhuhns. Ein wichtiger Baustein zur Bewertung des Erfolgs der Maßnahmen sind jegliche Hinweise über Rebhuhn-Ketten jetzt im Spätsommer und Herbst. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn bei Beobachtungen solcher Verbände auch Informationen über die Zusammensetzung der Trupps mitgeteilt werden (insbesondere Anzahl Altvögel vs. diesjährige Jungvögel). Genau dazu ist jetzt vom DDA eine Handreichung erschienen, auf die ich nachfolgend verweisen möchte. Vielleicht fühlen sich ja manche stimuliert, demnächst mal die Abendstunden auf der Suche nach Rebhühnern zu verbringen
Download der PDF beim DDA

Umweltministerin Thekla Walker besucht das Aueninstitut des KIT
13.09. - Das Naturschutzgebiet Rastatter Bruch ist ein Niedermoor in der Randsenke des Rheins bei Rastatt. Es ist von großem naturschutzfachlichem und landschaftlichem Wert, jedoch trocknet es seit Jahrzehnten immer weiter aus. Forschende des KIT untersuchen nun den Zustand des Gebietes in Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt. Ziel ist es, Optionen für ein verbessertes Wassermanagement zur Sicherung des Niedermoores und seiner Pflanzen, Tiere und Lebensräume sowie seiner Kohlenstoffvorräte im Boden zu bewerten. Über dieses Projekt des Aueninstituts des KIT informiert sich die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker am 5. September 2023 ab 12 Uhr direkt vor Ort.
https://idw-online.de/de/news819640

Unterrichtsmaterial: Papier - Von Natur bis Kultur
12.07. - Das zentrale Thema des Unterrichtsmaterials ist "Papier". Dieses wird umfangreich und facettenreich aufbereitet - vom geschichtlichen Ursprung, über die heutige Produktion, den Verbrauch, die sozialen Folgen, relevanten Nachhaltigkeitsaspekten sowie dem Thema Wald und Bäume als Ressource uvm. Das Material ist für beliebig viele Unterrichtseinheiten von der Grundschule bis zur Oberstufe, Projekttagen, -wochen oder weiteren außerschulischen Bildungsmaßnahmen anwendbar ...
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Flieg mir einfach nach
20.09. - Der Waldrapp gehört zu den seltensten Vogelarten weltweit. Das soll sich ändern. Doch wie lernt ein ausgewilderter Vogel, in den Süden zu ziehen? Menschen bringen es ihm bei!
Spektrum.de

Augen und Ohren auf: Gelbbrauen-Laubsänger sind wieder unterwegs
20.09. - Gelbbrauen-Laubsänger stammen aus den Wäldern der Taiga zwischen Ochotskischem Meer und Ural. Die Art ist im Herbst seit etwa 30 Jahren ein jährlicher Gast in Europa, obwohl die Hauptüberwinterungsgebiete eigentlich in den Subtropen und Tropen Asiens liegen. Die Gründe für das alljährliche Auftreten von Hunderten von Gelbbrauen-Laubsängern in Europa sind noch nicht endgültig geklärt. Als mögliche Ursache wird unter anderem eine genetisch fixierte, anhaltende Missorientierung der Vögel genannt. Die Zusammenarbeit von Beringern, Vogelkundlern und Wissenschaftlern ist gefragt, um mithilfe genauer Altersbestimmung gefangener Gelbbrauen-Laubsänger, dem Einsatz von Geolokatoren oder der Durchführung von Isotopenanalysen mehr über die Herkunft und den Verbleib dieser Vögel zu erfahren.
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Seltenheiten: Erster Streifenschwirl in Deutschland seit über 150 Jahren
20.09. - Über 3000 km entfernt liegen die nächsten Brutvorkommen des Streifenschwirls im östlichen Sibirien. Nun hat sich so ein Vogel bis nach Deutschland verflogen und wurde am Dienstag (12.9.) bei der wissenschaftlichen Vogelberingung im Saarland gefangen. Fast alljährlich gibt es inzwischen Nachweise in Europa, vor allem auf den schottischen Shetlandinseln. Für Deutschland ist es allerdings erst der zweite Nachweis. Der erste liegt sehr lange zurück, genauer mehr als 167 Jahre. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1856 fing der bekannte Ornithologe Heinrich Gätke am Helgoländer Leuchtturm einen solchen Irrgast – damals war es die erste Feststellung dieser asiatischen Vogelart für ganz Europa.
Mehr beim DDA

Kuhreiher neuer Brutvogel in Deutschland!?
20.09. - Kuhreiher sind abgesehen von der Antarktis heute auf allen Kontinenten verbreitet und haben insbesondere im 20. Jahrhundert ihr Brutareal deutlich vergrößert. In Europa bildet die Iberische Halbinsel einen Verbreitungsschwerpunkt, vereinzelt brütet die Art aber auch schon in Belgien und den Niederlanden. In Deutschland sind Kuhreiher seltene, aber alljährliche Gäste. Nun sieht es so aus, als hätte der Kuhreiher in Deutschland auch zum ersten Mal gebrütet.
Mehr beim DDA

Größere Fledermäuse durch Klimaerwärmung
20.09. - Die Körpergröße von Fledermäusen ist eng mit der Umgebungstemperatur während der Wachstumsphase der Jungtiere verknüpft. Mit Hilfe eines mehrjährigen Feldexperiments konnte ein Forschungsteam der Universität Greifswald zeigen, dass dieser Zusammenhang bei Bechsteinfledermäusen direkt von der Temperatur im Tagesquartier bestimmt wird. Mit fortschreitender Klimaerwärmung bei gleichzeitigem Rückgang der Insekten könnte sich dieser direkte Mechanismus negativ auf die Populationsentwicklung dieser Art auswirken. Die Ergebnisse der Studie sind in der renommierten Fachzeitschrift Current Biology erschienen.
https://idw-online.de/de/news820790

Colossal Biosciences unterstützt BioRescue bei der Rettung des nördlichen Breitmaulnashorns
20.09. - Vom nördlichen Breitmaulnashorn gibt es Weltweit nur noch zwei lebende Weibchen. Die Partnerschaft mit Colossal Bioscience könnte dazu beitragen, die genetische Vielfalt einer zukünftigen Population von nördlichen Breitmaulnashörnern mittels musealer Proben wiederherzustellen. Dafür hat das amerikanische Unternehmen bahnbrechende Methoden und Techniken entwickelt.
https://idw-online.de/de/news820926

Große Fische werden kleiner und kleine Fische immer zahlreicher
20.09. - Organismen werden im Laufe der Zeit weltweit immer kleiner – das liegt zum einen am Austausch der Arten untereinander und zum anderen an Veränderungen innerhalb der Arten selbst. Das zeigt eine in Science veröffentlichte Studie, die die Entwicklung der Körpergröße von Tier- und Pflanzenarten auf der ganzen Welt innerhalb der letzten 60 Jahre untersucht hat.
https://idw-online.de/de/news820306

Neue Bienenart für Deutschland in Regensburg entdeckt
20.09. - Regenburger Masterstudent entdeckt die Östliche Schlürfbiene erstmals in Regensburg
https://idw-online.de/de/news820499

Erstmals Rote Feuerameisen in Europa gesichtet
20.09. - Sie gilt als eine der schlimmsten invasiven Arten, nun erreicht die Ameise nach Nordamerika und Ostasien auch Europa. Auf Sizilien wurden Nester der »Unbesiegten« entdeckt.
Spektrum.de

Ausbau der Windenergie: Vogelschutz im Fokus
20.09. - Der DDA beginnt im Rahmen der nationalen Artenhilfsprogramme ein neues, vom BfN und BMUV gefördertes Projekt mit dem Ziel, den Schutz von Großvogelarten und den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien möglichst verträglich zu gestalten. Ziel ist es, die wichtigsten Verbreitungsgebiete sowie potenziell geeignete Entwicklungsflächen für die betroffenen Arten zu identifizieren und so die effektive Umsetzung von Schutzmaßnahmen durch die Artenhilfsprogramme zu ermöglichen.
Mehr beim DDA

Nachhaltige Zink-Ionen-Batterien für die Energiewende
20.09. - Stationäre Energiespeicher zur Entlastung des öffentlichen Stromnetzes bei auftretenden Lastspitzen sind ein wichtiger Bestandteil zur Umsetzung der Energiewende. Zink-Ionen-Batterien stehen für diese und andere Anwendungen seit längerem im Fokus – bislang jedoch ohne kommerziellen Erfolg. Wie eine industrielle Umsetzung gelingen kann, wird nun in dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt »Wässrige Zink-Ionen-Batterien ZIB2« untersucht. Zentrale Entwicklungsziele sind die Verwendung von unkritischen, kostengünstigen Materialien, eine Erhöhung des Wirkungsgrades und Verlängerung der Lebensdauer sowie die Anwendung industrieller Zelldesigns.
https://idw-online.de/de/news820801

Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen und erschließt neue Geschäftsmodelle
13.09. - Produkte langlebig auslegen, reparaturfreundlich gestalten, zu neuen Produkten umarbeiten – geschlossene Materialkreisläufe minimieren den Rohstoffverbrauch und führen insbesondere ausgediente Produkte nach einer möglichst langen Nutzungsdauer einem weiteren Leben zu. In mehreren Forschungsprojekten erarbeitet das Fraunhofer IWU dazu Lösungsvorschläge, welche die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über die Produktion und die Demontage bis zur Aufarbeitung oder den Umbau abbilden. Der Schlüssel sind effiziente, industrialisierbare Prozesse. Denn nur wirtschaftlich tragfähige Konzepte können den Abschied von der Wegwerfwirtschaft einläuten.
https://idw-online.de/de/news820426

Bestäubung: Nicht nur auf die Bienen schauen
13.09. - Forscherinnen der Technischen Universität München (TUM) haben herausgefunden, dass in der Frühsaison Insekten wie Wespen, Käfer und Fliegen eine entscheidende Rolle für die Bestäubung von Pflanzen in städtischen Umgebungen spielen. Für die so bedeutende Artenvielfalt ist zudem das Nahrungsangebot entscheidender als beispielsweise die Flächenversiegelung, so die Studienautorinnen. Gärtner:innen bekommen dadurch eine Schlüsselfunktion für die Biodiversität und Bestäubung im städtischen Raum.
https://idw-online.de/de/news820510

Ackerbau-Studie zu Zwischenfrucht-Mischungen mit unerwartetem Ergebnis
13.09. - Nach der Ernte im Herbst werden meist sogenannte Zwischenfrüchte angebaut. Diese verhindern die Erosion und die Auswaschung von Nährstoffen. Zudem stabilisieren sie mit ihren Wurzeln das Bodengefüge. Bislang nahm man an, dass Mischungen aus mehreren Zwischenfrüchten zu einer besonders intensiven Durchwurzelung führen. Eine Studie der Universitäten Bonn, Kassel und Göttingen findet dafür jedoch nur bedingt Belege. Stattdessen bilden die Mischungen dünnere Wurzeln, als wenn nur eine einzelne Zwischenfrucht-Art angebaut wird. Das Ergebnis ist unerwartet. Es dokumentiert, wie wenig die Interaktionen von Pflanzenwurzeln bislang verstanden sind.
https://idw-online.de/de/news820145

Octopuses might get ethics oversight
20.09. - The US National Institutes of Health has proposed new guidelines for work with cephalopods (such as octopuses and squid) because of growing evidence that the animals perceive pain and have advanced cognitive abilities. Cephalopod researchers have welcomed the move. "Things that are good for animal welfare are also good for the quality of research," says octopus biologist Clifton Ragsdale. But determining best research practices is tricky, because so little is known about how to effectively anaesthetize the animals.
Nature | 5 min read

21.09.2023

Tierischer Hotspot auf der Balinger Gartenschau
20.07. - Der NABU BW hat das Projekt unserer NABU-Gruppen auf seinen Seiten nun ebenfalls dargestellt:
Der vom NABU Balingen gestaltete Teil "Insektenland Kräutersand" des Gartenschau-Geländes in den Erlebnisauen an der Eyach, macht seinem Namen alle Ehre. So wie es hier zwitschert und surrt könnte man meinen das bunte Biotop sei schon bereits seit Jahrzehnten etabliert. Tatsächlich ist es jedoch dank vieler ehrenamtlicher Stunden des NABU KV Zollernalb und dem Einsatz vieler Helfenden in den letzten zwei Jahren entstanden.
NABU BW

Schwalbenhaus in Stetten: 42 Nester stehen zum Bezug bereit
06.09. - Sieben Jahre hat das Schwalbenhaus in Stetten leergestanden, seit drei Jahren hat das luftige "Hotel" in fünf Metern Höhe endlich dankbare Bewohner gefunden. Dabei sollte der Turm vor einigen Jahren schon fast abgebaut werden.
Schwarzwälder Bote

So lassen sich nachtaktive Insekten von Lichtquellen fernhalten
06.09. - Nächtliche Lichtverschmutzung kann Menschen stören, während sie für nachtaktive Insekten eine Bedrohung darstellt. Das Licht lockt die Insekten an, stört ihre Orientierung und beeinträchtigt ökologische Prozesse. Dabei gibt es weniger schädliche Beleuchtungsmethoden für Straßen und öffentliche Plätze.
Schwarzwälder Bote

Baumsterben im Schwarzwald nimmt zu – Klimawandel zentraler Treiber
06.09. - Freiburger Forstwissenschaftler analysieren in Langzeitstudie Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Bäume in der Region
• Rückläufige klimatische Wasserbilanz in Folge von Niederschlagsarmut und Hitze als Ursache für steigende Mortalität und reduziertes Baumwachstum identifiziert
• "Die uns vorliegende Zeitreihe zum Wachstum und zur Mortalität der Bäume im Schwarzwald ist einzigartig und erlaubt eine quantitative Analyse der Folgen von Hitze und Dürre", sagt Prof. Dr. Kahle
https://idw-online.de/de/news819457

Von der Roten Liste direkt in die Schusslinie
13.09. - In Bayern dürfen Fischotter seit neustem wieder geschossen werden. Zuvor hatten Teichwirte über eine »Bestandsexplosion« geklagt. Fachleute zweifeln jedoch am Sinn der Maßnahme.
Spektrum.de

Gut versteckt seit drei Millionen Jahren
13.09. - Die Gattung der Eurasischen Maulwürfe ist um eine Art und eine Unterart reicher. Sie bewohnen den Osten der Türkei und haben sich offenbar lange vor Forschern versteckt.
Spektrum.de

Faultier und Ozelot kämpfen vor laufender Kamera
13.09. - Mit blitzschnellen Hieben macht das Faultier dem Angreifer das Leben schwer. Aber reicht das gegen die flinke Katze?
Spektrum.de

Kleine Spinne frisst große Beute vor Biologin-Schlafzimmer
13.09. - Diesen Anblick hätte nicht jeder begeistert studiert: Direkt vor ihrem Schlafzimmerfenster beobachtete die Biologin Dawn Sturgess das Ende einer Zwergspitzmaus im Spinnennetz.
Spektrum.de

Nur wenige Falter zu sehen: Was das aus Expertensicht bedeutet
13.09. - Beobachtungen deuten darauf hin, dass es in diesem Jahr weniger Falter gibt als sonst. Aber lässt sich daraus gleich auf ein Schmetterlingssterben schließen?
geo.de

Schmetterlingskunde für Anfänger – Sitzwarte oder Fraßpflanze?
13.09. - Warum es wichtig ist, genau hinzuschauen Bei vielen Arten sind die Nahrungspräferenzen der Raupen noch ungenügend bekannt. Deshalb ist es sinnvoll und hilfreich, die Fraßpflanzen zu dokumentieren. Außerdem ist die Nahrungspflanze natürlich eine Hilfe bei der Bestimmung von Raupen. Bei Raupenfunden ist es besonders wichtig, zu unterscheiden, ob die Raupe an einer bestimmten Pflanze, ob (...)
Axel Steiners Lepiblog

Why cats love tuna
13.09. - Cats have receptors in the taste buds on their tongues that detect umami, the savoury flavour found in meat — and tuna in particular. In cats, as in humans, the umami receptors are triggered by a combination of amino acids and nucleotides. Cats’ taste buds seem to be particularly attuned to histidine and inosine monophosphate, compounds tuna contains in high amounts. In tests with 25 cats that were given flavoured water, “it was one of the most preferred combinations”, says flavour researcher and co-author Scott McGrane. "It really seems to hit that umami sweet spot." Why cats have evolved a taste for tuna remains a mystery.
Science | 5 min read

Blue crabs are invading Italian seas
13.09. - Invasive Atlantic blue crabs (Callinectes Sapidus) are threatening Italy’s clam-farming and fishing industries. The Italian government has allocated nearly €3 million (US$3.2 million) to fund the capture of as many crabs as possible. It is unlikely that this will eradicate the species, which seems to spread in already-degraded ecosystems, but it could create a new industry. In 2015, a similar crisis in Tunisia left fishers with little in their nets but blue crabs and damaged fish that could not be sold, recalls biodiversity researcher Jamila Ben Souissi. Now the country has nearly 50 crab-processing plants. "At first fishers wanted this species to disappear, but now they are asking the authorities for regulations to protect it," says Ben Souissi.
Nature Italy | 5 min read

14.09.2023

Trashbusters-Aktionspaket gewinnen!
20.07. - Ihr möchtet an den Trashbusters-Aktionswochen mit einer Müllsammelaktion teilnehmen? Dann könnt ihr hier eines von 100 kostenlosen Aktionspaketen gewinnen! Jedes Cleanup-Kit besteht aus: Handschuhen, Müllsäcken, Müllzangen, Schild "Wir haben hier gerade aufgeräumt" und Merchendise. Optional Aktionsheft: "Bekämpft das Müllmonster"
trashbusters.de

Die meisten Arten sind selten. Aber nicht sehr selten
06.09. - Über 100 Jahre Naturbeobachtungen haben ein potenziell universelles Muster der Artenhäufigkeit enthüllt: Die meisten Tier- und Pflanzenarten sind selten, aber nicht sehr selten, und nur wenige Arten sind sehr häufig. Diese sogenannte "globale Artenhäufigkeitsverteilung" ist für intensiv untersuchte Artengruppen wie die Vögel mittlerweile lückenlos erfasst. Für andere Artengruppen wie die Insekten ist das Muster noch unvollständig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht wurde. Sie zeigt, wie wichtig das Monitoring der Biodiversität ist, um die globale Artenhäufigkeit zu bestimmen und ihren Wandel zu verstehen.
https://idw-online.de/de/news819928

Galt als ausgestorben: Takahe läuft wieder durch die Berge Neuseelands
06.09. - Südinsel-Takahes wurden 1898 für ausgestorben erklärt. Und bekommen nun eine zweite Chance. Naturschützer geben sich optimistisch, dass die gänsegroßen, flugunfähigen Vögel in Neuseeland eine Zukunft haben.
GEO.de

Waschbär: Invasiver Jäger bedroht heimische Amphibien und Reptilien
06.09. - Im Rahmen des Verbundprojektes ZOWIAC (Zoonotische und wildtierökologische Auswirkungen invasiver Carnivoren) hat ein Team rund um den Parasitologen Prof. Dr. Sven Klimpel das Jagdverhalten von Waschbären in ausgewählten Naturschutzgebieten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die invasiven Raubtiere in bestimmten Gebieten eine bestandsbedrohende Auswirkung auf unterschiedliche, teilweise stark gefährdete Amphibien- und Reptilienarten haben.
https://idw-online.de/de/news819618

Vaquitas: Die letzten zehn ihrer Art
06.09. - Die Internationale Walfangkommission warnt, der Kalifornische Schweinswal sei kurz davor auszusterben. Nur die sofortige Umsetzung eines Stellnetzverbots könne die Art noch retten.
Spektrum.de

Auf Mallorca sind erstmals Meeresschildkröten geschlüpft
06.09. - Weil das Wasser sich durch den Klimawandel erwärmt, kommen Meeresschildkröten inzwischen auch auf die Balearen zur Eiablage. Ein Dutzend Tiere sind seit Sonntagabend geschlüpft.
Spektrum.de

LNV-Infobrief Juli 2023
26.07. - Der LNV-Infobrief Juli hat wieder viele Informationen aus dem Natur- und Umweltschutz für Sie.
mehr beim LNV BW

Volksantrag Ländle leben lassen: Erste Zwischenbilanz ist positiv
12.07. - Die Initiatoren des Bündnisses zum Volksantrag "Ländle leben lassen" zeigen sich hochzufrieden. Seit dem Start am 28. April sind rund 20.000 Unterschriften bei der zentralen Sammelstelle eingegangen. "Damit haben wir gut die Hälfte der erforderlichen Unterschriften bereits erreicht", freut sich Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg.
LNV BW

Wo Beton und Asphalt die Stadt aufheizen
06.09. - Correctiv schreibt: Was besonders wirksam ist, um sich vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen: Flächen entsiegeln! Wer Parkplätze, Einkaufspassagen und Fahrradwege von Beton und Asphalt befreit, lässt nicht nur Regen in die vertrockneten Böden einsichern. Auch heizen sich die Städte mit jedem grünen Quadratmeter weniger auf. Welche Orte am meisten versiegelt sind, zeigen wir uns unserer Recherche.
Hitzewelle: Das sind Deutschlands Betonwüsten (CORRECTIV)

Natürlicher Wasserstoff könnte die Energiewende antreiben
06.09. - Lange glaubte man, dass man Wasserstoff nicht wie Erdgas aus der Tiefe fördern kann. Doch tatsächlich scheint es enorme Reserven zu geben. Womöglich ist das Gas sogar erneuerbar.
Spektrum.de

Mischfruchtanbau bietet Insektenschutz ohne Ertragsverluste
06.09. - Wie können wir den drastischen Rückgang der Artenvielfalt stoppen? Eine aktuelle Studie unter Federführung des Leibniz-Institutes zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) zeigt Lösungsmöglichkeiten für Agrarlandschaften. Die Untersuchungen belegen, dass Mischfruchtanbau die Vielfalt von Insekten und anderen Gliederfüßlern in der Landwirtschaft fördert, ohne die Erträge zu beeinträchtigten. Die Studie wurde jetzt im Fachmagazin Ecological Solutions and Evidence veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news819918

"Mehr Brachen - mehr Arten" – DDA-Studienergebnisse in der Tagesschau
06.09. - "Intensive Landwirtschaft hat viele Vogelarten aus Deutschland vertrieben - etwa den Kiebitz oder das Rebhuhn. Doch es gibt eine Möglichkeit, sie wieder anzulocken: mit mehr Brachflächen." - So äußerte sich Stephan Hübner von der Tagesschau Anfang August zu der Studie über Brachflächen für den Artenschutz, die der DDA in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut und der Universität Göttingen im Mai veröffentlicht hat.
Mehr beim DDA

Hochsommer-Exkursion zu Kaisermantel, Schachbrett und Mohrenfalter
06.09. - Wenn erwachsene Männer in Gruppen auf dem Bauch herumkriechen und freudig erregte Soziallaute von sich geben – dann ist mal wieder Eifel-Exkursion. Mehr als 35 Tagfalterarten in wenigen Stunden, die Hochsommer-Exkursion ins Lampertstal und nach Nettersheim bot einiges an Überraschungen. Falter in Menge und Top-Lebensräume direkt am Wanderweg, barrierefreies Terrain für die ältere Generation, keine (...)
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§ 13b BauGB ist mit Unionsrecht unvereinbar
20.07. - Pressemitteilung Nr. 59/2023 vom 18.07.2023: Freiflächen außerhalb des Siedlungsbereichs einer Gemeinde dürfen nicht im beschleunigten Verfahren nach § 13b Satz 1 BauGB ohne Umweltprüfung überplant werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.
Bundesverwaltungsgericht
Obwohl diese Nachricht ganz Deutschland betrifft, veröffentlichen wir es hier unter den Nachrichten aus der Region. Nachdem in den letzten Jahren sehr zu unserem Ärger etliche Bebauungsplanverfahren unter dem "Deckmantel" der dringend erforderlichen Wohnraumoffensive betrieben wurden, werden wir uns nun überlegen, welche Verfahren wir nun nachträglich "offiziell bemängeln" müssen.

Invasive species are costing billions
06.09. - An exhaustive report by the Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) reveals that invasive species play a key part in most extinctions and cost the economy hundreds of billions of dollars. “Invasive alien species have been a major factor in 60% and the only driver in 16% of global animal and plant extinctions that we have recorded,” says forest ecologist Aníbal Pauchard, the co-chair of the assessment group. Introduced animals and plants can spread disease, hobble agriculture and make ecosystems more fire-prone. Once established, invaders are hard to remove, so the report recommends investing in better border biosecurity to stop them before they arrive.
The New York Times | 5 min read

Emperor penguins flee melting ice
06.09. - Last year was catastrophic for Emperor penguin (Aptenodytes forsteri) breeding in Antarctica because of the record-low extent of winter sea ice. Satellite images revealed that penguins abandoned all but one of their breeding colonies in the Bellingshausen Sea. "This one event is not going to doom the species," says seabird ecologist Annie Schmidt. But for these colonies — about 10,000 breeding pairs in total — "I think we’re past the tipping point", says ecologist Gerald Kooyman. Climate change is the key cause, but scientists recommend limiting fishing and tourism so that penguins are at least well-fed and less stressed.
Science | 3 min read

07.09.2023

Drei neue Luxushotels für Albstadt
26.07. - Am Traufgang Ochsenbergtour sind Attraktionen entstanden, an denen Wanderer staunen und etwas lernen können. Gebaut haben sie Walter Scheffold und seine Freunde – und mit Hilfe eines Hobby-Imkers mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Schwarzwälder Bote
Kommentar: An sich eine sehr lobenswerte Initiative. Aber warum fragen die Verantwortlichen denn nicht wirkliche Fachleute, bevor sie so etwas bauen? Man muss es klar sagen: Für Wildbienen und auch andere Insekten ist der größte Teil dieser imposanten Bauwerke leider völlig wertlos.
https://www.wildbienen.info/index.php

Zementwerk Dotternhausen: Verwaltungsgericht fällt Urteil zugunsten des Vereins NUZ
20.07. - Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat dem Verein NUZ recht gegeben. Das Regierungspräsidium muss die bei der Emissionsmessung erfassten Halbstundenmittelwerte des Holcim-Zementwerks öffentlich machen.
Schwarzwälder Bote

Projekt "Saalbachniederung" ausgezeichnet
20.07. - Der NABU Hambrücken wurde wieder einmal für seinen jahrelangen Einsatz zum Erhalt und der Wiederherstellung der Natur ausgezeichnet. Bei einem Wettbewerb von Edeka Südwest und der Stiftung NatureLife-International wurden wir in diesem Jahr mit dem höchsten zu vergebenden Preisgeld ausgezeichnet, welches am 28.06.2023 durch einen symbolischen Scheck in der Saalbachniederung übergeben wurde.
NABU Hambrücken

Youth in Nature – wir sind dann mal draußen
24.05.2023 - Dies ist ein Projekt der "Initiative Artenkenntnis". Es richtet sich in erster Linie an Jugendliche, die unsere Tier- Pflanzen- und Pilzarten fundiert kennenlernen möchten.
Mehr beim LNV BW

Seltene Mischbrut: Schwarzstorch hat Küken mit Weißstorch
26.07. - Die wohl weltweit erste dokumentierte Mischbrut zwischen Schwarz- und Weißstorch in freier Wildbahn findet aktuell im niedersächsischen Lüder (Landkreis Uelzen) statt. Dort fanden im Frühjahr ein weiblicher Schwarzstorch und ein männlicher Weißstorch zusammen. Die Schwarzstörchin war in den Vorjahren bereits in der Umgebung durch bisher erfolglose Kontaktversuche zu Weißstörchen aufgefallen. Aufgrund einer deutlich unterschiedlichen Ökologie der Arten gab es bei dem ungleichen Paar hinsichtlich des Nestbaus einige Meinungsverschiedenheiten.
mehr beim DDA

Bartgeier Sardona lebt nicht mehr
26.07. - Vergangenen Monat ist der St. Gallische Wildhüter Rolf Wildhaber im Calfeisental auf die Überreste eines grossen Greifvogels aufmerksam gemacht worden. Er stellte fest, dass es sich um einen beringten, adulten Bartgeier handelt. Die Nummer, die auf den Ringen eingraviert war, verriet uns, dass es sich beim Bartgeier um Sardona handelt. Dieses Männchen haben wir im Jahr 2010 im Calfeisental ausgewildert.
bartgeier.ch

Wie beeinflusst der Faktor Klima europäische Brutvögel in ihrer Verbreitung?
26.07. - Dieser Frage hat sich ein Forscherteam von europäischen Experten unter der Leitung der Universität Durham gewidmet. Das Ergebnis: Lokale Ansiedlungen und das Aussterben europäischer Vögel lassen sich nur schlecht durch Klimafaktoren erklären. Die Erkenntnisse unterstreichen hingegen, wie wichtig es ist, Netzwerke lokaler Populationen zu erhalten, um Populationen in Zeiten des Klimawandels robust aufzustellen.
mehr beim DDA

Beliebter Zierfisch war bislang noch unbeschriebene Art
26.07. - Seit 2006 wird der Rotschwanz-Garra weltweit in Aquarien gehalten. Nun stellt sich heraus: Der kuriose Fisch ist eine ganz neue Art – und lebt nur in einem einzigen Flusssystem.
Spektrum.de

Ein Gift wie kein anderes bei Insekten
26.07. - Flanellmotten sehen aus wie kuschelige Plüschtiere. Ihre Raupen besitzen aber ein potentes Gift. Sein Ursprung könnte von Bakterien stammen.
Spektrum.de

Bienenwolf-Symbiose: Schutzschirm für Verbündete
26.07. - Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz berichten in einer aktuellen Studie in der Zeitschrift PNAS, dass die Symbiose von Bienenwölfen mit ihren bakteriellen Helfern auch den Schutz der Symbionten vor giftigem Stickstoffmonooxid, das Bienenwolf-Eier zur Desinfektion der Bruthöhle abgeben, umfasst. Die weißliche Absonderung aus den Antennen der Bienenwolf-Weibchen, die auch die Symbionten beinhaltet, stellt eine wirksame Diffusionsbarriere dar.
https://idw-online.de/de/news818290

Hummel-Challenge per App: Hummel-Fotos für die Wissenschaft gesucht
26.07. - Nach dem Erfolg der Hummel-Challenge im letzten Jahr heißt es auch 2023 wieder: Wer fotografiert die meisten Hummeln? Naturbegeisterte in ganz Deutschland können vom 24. Juli bis 6. August 2023 mit der Bestimmungs-App ObsIdentify mitmachen.
https://idw-online.de/de/news818152

NABU-Sommerakademie 2023: Spannende Workshops und schöne Atmosphäre
26.07. - In fünf Workshops wurden die Teilnehmenden auf der NABU-Sommerakademie fit gemacht fürs Ehrenamt. Dazu ein gelungener Austausch, ganz viel Gemeinschaft und eine schöne Atmosphäre.
mehr beim NABU BW

Trockenheit macht Amphibien im Land zu schaffen
26.07. - Die heißen und trockenen Sommer in Folge der Klimakrise machen nicht nur den Menschen in Baden-Württemberg zu schaffen. Auch für die Amphibien im Land sind sie eine zusätzliche Bedrohung. Ein Baustein zur Sicherung der Bestände ist ein landesweites Projekt, das die Lebensräume der Amphibien stärkt.
mehr beim BUND BW

Später Heckenschnitt schützt Vögel
20.07. - Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer fragen beim NABU Baden-Württemberg um Rat, wie lange sie noch mit dem Heckenschnitt warten müssen. Der NABU erläutert, warum damit aktuell noch gewartet werden sollte.
NABU BW

Verbände sehen Biogasstrategie kritisch
20.07. - Die baden-württembergischen Umweltverbände NABU, LNV, und BUND sehen die Biogasstrategie des Landes kritisch. die Verbände bemängeln unter anderem, dass die Biogasnutzung die Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen extrem verschärft hat.
NABU BW

Mit einem Zehntel der Kosten zur Energiewende: Zink-Batterie hat doppelten Wirkungsgrad und produziert Wasserstoff
26.07. - Mit der Energiewende soll eine klimaverträgliche Zukunft gesichert werden. Solang jedoch effiziente Speichertechnologien fehlen, bleibt die Abkehr von fossilen Energieträgern eine Herausforderung. Ein deutsches Forschungskonsortium entwickelt hierfür eine kostengünstige Zink-Batterie, die nicht nur als Langzeitspeicher von Energie, sondern auch zur Wasserstoffproduktion genutzt werden kann. Erste Tests weisen einen Wirkungsgrad von 50% zur Stromspeicherung und 80% zur Wasserstofferzeugung bei einer prognostizierten Lebensdauer von zehn Jahren aus.
https://idw-online.de/de/news818325

Klimakrise beschleunigt Artensterben – auch in den Anden
26.07. - Die Erderwärmung verändert die Pflanzengemeinschaften der Berggipfel weltweit. In den südamerikanischen Anden, der längsten Gebirgskette der Erde, breiten sich Pflanzenarten in höher gelegenen Bergregionen aus, während immer mehr angestammte Gebirgspflanzen – auch von Arten aus Europa – zurückgedrängt werden.
https://idw-online.de/de/news818125

Steht der Golfstrom wirklich vor dem Kollaps?
26.07. - Der Golfstrom könne schon in wenigen Jahren zusammenbrechen, sagt eine neue Studie voraus. Die Forschergemeinde hält diese Prognose allerdings für unhaltbar.
Spektrum.de

Organische Abfälle in hochwertige biobasierte Bernsteinsäure umwandeln
26.07. - Im EU-Projekt LUCRA wird ein einzigartiges Verfahren zur Umwandlung von ungenutzten organischen Anteilen fester Siedlungsabfälle und Holzabfällen in biobasierte Bernsteinsäure demonstriert. Zehn Industriepartner und renommierte Forschungszentren aus sieben Ländern stellen mit dem Projekt eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung für die biobasierte Industrie zur Verfügung, um die steigende Nachfrage nach dieser vielseitigen Plattformchemikalie in der Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik- und Chemieindustrie zu decken.
https://idw-online.de/de/news818330

Artenschutz durch Braukunst: Forschungsprojekt zeigt Eignung der seltenen Dicken Trespe für die Bierherstellung
26.07. - Die Dicke Trespe (Bromus grossus) ist eine uralte Getreideart, die nachweislich schon in der Bronzezeit kultiviert und als Nahrungsmittel genutzt wurde. Heute zählt sie zu den vom Aussterben bedrohten Arten. In gemeinsamen Forschungsarbeiten haben die Universität Bayreuth, das Bezirkslehrgut Bayreuth und die Firma IREKS in Kulmbach untersucht, ob sich diese Pflanze zum Bierbrauen eignet. Das Ergebnis sind zwei schmackhafte Biere: ein Pils und ein Hefe-Weizen. Sie wurden am 20. Juli 2023 zum erfolgreichen Abschluss des von der Oberfrankenstiftung geförderten Projekts auf dem Campus der Universität Bayreuth verkostet. Die Bierproduktion könnte ein Weg zum Erhalt der Dicken Trespe sein.
https://idw-online.de/de/news818232

Colombia’s ecological treasure trove
26.07. - When the Colombian government made peace with the guerrilla force known as FARC in 2016, huge tracts of unexplored forests, caves and mountains became accessible to science. "We are living in the spring, in terms of research interests in the country," says botanist Mauricio Diazgranados. But loggers, ranchers and miners are moving in, too. Discover the country’s unparalleled biodiversity — and overlapping challenges — in this richly illustrated feature.
Nature | 11 min read

27.07.2023

Neue Inhalte auf den Schmetterlingsseiten
12.07. - Pünktlich zum Schmetterlings-Stammtisch am Dienstag (siehe Termine!) sind drei neue Artbeschreibungen fertig und eine ganze Reihe von weiteren Fotos auf den Schmetterlingsseiten veröffentlicht worden. Außerdem wurde der Bericht über den Buchsbaumzünsler aktualisiert.
Neue Schmetterlingsfotos

Erneut Schwalbennester zerstört
28.06. - Mitte des Monats in Schömberg, am letzten Wochenende in Haigerloch-Stetten: Es gibt einfach Zeitgenossen, die sich einen Sch… um geltende Gesetze kümmern und einfach tun, was sie selbst für richtig halten, nämlich Schwalbennester mitsamt den Jungen drin einfach herunter"stupfen". In Stetten besonders extrem: Da kommt ein Hubsteiger und sämtliche Nester werden entfernt – die Alten fliegen aufgeregt umher. Dann wird alles fein sauber gemacht, damit man ja nicht mehr sieht, dass dort noch vor Kurzem beflogene Nester dran waren.
Die Naturschutzbehörde kümmert sich meist sofort, wenn sie dann eingeschaltet wird. Doch wenn es keine Beweisfotos gibt oder wenigstens zwei Leute zur Zeugenaussage bereit sind, ist ärgerlicherweise nichts zu machen. Also: Am besten sofort die Polizei rufen und alles mit Fotos belegen ...
Zur Rechtslage: https://www.nabu-zollernalb.de/artenschutz/schwalbenschutz/

Weiterhin aktuell: Beton wächst im Kopf - s'Ländle wächst im Herzen
31.05.2023 - Flächenfraß zerstört unsere Kulturlandschaft und die artenreiche Natur. Um die Landespolitik zu wirkungsvollen Maßnahmen zum Flächenschutz zu bewegen, hat der BUND Baden-Württemberg zusammen mit mehr als 15 weiteren Organisationen und Verbänden einen Volksantrag auf den Weg gebracht. Den Lippenbekenntnissen der Politik müssen endlich Taten folgen!
Jetzt unterschreiben!

Melodischer Vogelgesang, präzise gestimmt
20.07. - Nachtigallen sind weithin für ihre außergewöhnlichen Gesangskünste bekannt. Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz konnten nun zeigen, dass die Männchen während der Paarungszeit nicht nur um die Wette singen um Weibchen anzulocken, sondern den eigenen Gesang flexibel an den ihrer Rivalen anpassen können. Dieses Verhalten konnte in den Brutrevieren in Deutschland und auch im Überwinterungsquartier in Gambia beobachtet werden, wo die Vögel üblicherweise kaum singen. Die Ergebnisse deuten auf die Existenz eines neuronalen Schaltkreises hin, der es den Nachtigallen ermöglicht, bestimmte Komponenten ihres Gesangs in Echtzeit anzupassen.
https://idw-online.de/de/news817783

Vögel tricksen Vogelhasser aus
20.07. - Um Vögel fernzuhalten, bringen Menschen Dornen- und Stachelbänder auf Gebäuden und sogar Bäumen auf. Doch die Tiere drehen den Spieß bisweilen um.
Spektrum.de

Ergebnisse aus dem bundesweiten Rebhuhnmonitoring 2023 veröffentlicht!
20.07. - Im Spätwinter 2023 fand pünktlich zur Balzzeit der Rebhähne der zweite Durchlauf des Rebhuhnmonitorings in den Projektgebieten des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ statt. Zeitgleich wurden außerhalb der Projektkulisse Rebhühner im Rebhuhn-Modul des Monitorings seltener Brutvögel (MsB) erfasst. Im aktuellen Bericht präsentieren wir die Ergebnisse der beiden Kartierungen, erläutern die angewandte Methodik und Datenauswertung und heben einige Highlights des diesjährigen Monitorings hervor.
DDA

Ein Käfer aus der Asche
20.07. - Senckenberg-Forscherin Dr. Marianna Simões hat gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Lukáš Sekerka vom Nationalmuseum Prag eine neue Art aus der Gattung der Schildkrötenkäfer entdeckt. Der nun als Dorynota phoenix im Fachjournal "Zootaxa" beschriebene Käfer stammt aus den Sammlungen des Brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro, die 2018 fast vollständig durch ein außer Kontrolle geratenes Feuer vernichtet wurden.
https://idw-online.de/de/news818051

Schmetterlingskunde für Anfänger – Körperpflege bei Schmetterlingen
20.07. - Auch Schmetterlinge müssen sich gelegentlich putzen. In der Natur kommt man schließlich mit allerlei Staub, Härchen, Fasern, Pollen und dergleichen in Kontakt. Das ist an den meisten Körperteilen nicht so schlimm, aber die Fühler und die Augen müssen möglichst sauber bleiben. Bei den Nymphaliden und Riodiniden hat die Putzmanie solche Formen angenommen, dass ihre Vorfahren im Verlauf der Evolution auf ein Beinpaar fürs Sitzen verzichtet haben: Ihre Vorderbeine sind zu sogenannten "Putzpfoten" umgebildet.
Axel Steiners Lepiblog

Schlangen sind in Baden-Württemberg selten
12.07. - Noch sind sechs der weltweit mehr als 2.700 Schlangenarten in Baden-Württemberg zuhause, darunter sind vier ungiftige Natternarten. Hinzu kommen Kreuzotter und Aspisviper, die als einzige Arten auch Giftzähne besitzen.
NABU BW

Resilienz der Stromversorgung: Erfolgreiche Feldtests zum Hochfahren des Netzes mit Windparks und Flächenkraftwerken
20.07. - Expertinnen und Experten des Fraunhofer IEE und der Unternehmen ENERCON, Alterric Deutschland, DUtrain und Westnetz haben in Rheinland-Pfalz gemeinsam gezeigt, wie ein Windpark gesteuert werden muss, so dass er nach einem großflächigen Stromausfall zum Wiederaufbau des Stromnetzes beitragen kann. Weitere Feldtests mit einem Solar-Flächenkraftwerk verliefen ebenfalls erfolgreich. Diese und weitere Ergebnisse wurden im Abschlussbericht des dreijährigen Forschungsprojektes "SysAnDUk – Systemdienliche Anforderungen an Dezentrale Erzeugungsanlagen zur Unterstützung in kritischen Netzsituationen und des Netzwiederaufbaus" veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news818097

Nein, Deutschland beeinflusst nicht nur 0,000028 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes
12.07. - Ein Video verbreitet sich im Netz, es zeigt eine Rede von Robert Farle, fraktionsloses Mitglied im Deutschen Bundestag. Er präsentiert eine Rechnung, die belegen soll, dass der Einfluss des Menschen und Deutschlands auf das Klima gering sei. Seine Rechnung stimmt jedoch nicht.
Faktencheck bei correctiv.org

Amazonas in der Feuerfalle: Abholzung und Erwärmung können aus Regenwald auf lange Sicht beschädigtes Grasland machen
20.07. - Die Kombination aus globaler Erwärmung und drastischer Abholzung könnte den Amazonas schneller austrocknen lassen und zu einer regelrechten Feuerfalle für den Regenwald führen. Das zeigt eine neue Studie, die im Fachjournal "Nature Communications Earth and Environment" veröffentlicht wurde. Feuer kann ein entscheidender Faktor für ein potenzielles Kippen des Amazonas-Regenwaldes sein, da es in der Lage ist, große Teile des Amazonas in einem baumlosen Zustand zu halten. Obwohl Feuer in Regenwäldern eigentlich nicht vorkommt, spielt es eine zunehmende Rolle, wenn der Wald beschädigt oder ausgedünnt wird oder ganz verloren geht.
https://idw-online.de/de/news817754

Wie Tiefseebergbau die Tierwelt belastet
20.07. - Noch hat der Rohstoffabbau im Ozean nicht in großem Maßstab begonnen. Doch erste Versuche zeigen, wie stark die Lebewesen beeinträchtigt werden könnten.
Spektrum.de

EU-Parlament stimmt für weit reichenden Naturschutz
20.07. - Das ambitionierteste EU-Naturschutzprojekt seit Jahrzehnten hat eine wichtige Hürde genommen, gegen den Widerstand der Christdemokraten. Nun sind die Mitgliedsländer am Zug.
Spektrum.de

Deutschland hinkt bei Naturschutzgebieten weit hinterher
12.07. - Die EU will bis 2030 mindestens zehn Prozent ihrer Fläche unter strengen Naturschutz stellen. Das Ziel liegt noch in weiter Ferne – vor allem für Deutschland, Belgien und Dänemark.
Spektrum.de

A water-pollution 'timebomb'
20.07. - Up to 5.5 billion people worldwide could be exposed to polluted water by 2100 — and people living in lower-income countries will be disproportionately affected. Researchers mapped surface water quality under three future scenarios: 'business-as-usual' rapid and unconstrained growth, an optimistic ‘green’ future and a ‘rocky road’ scenario characterized by regional rivalries and persistent inequalities. The latter turns out to be the worst-case scenario for water pollution, in which sub-Saharan Africa is the hardest hit, with an estimated 1.5 billion people exposed to unsafe water.
Nature | 4 min read

21.07.2023

Zukunft des Naturschutzbüros, erneutes Update
"Stehsatz" seit 29.03. - Damit sich unsere Nachfolger schon mal "warmlaufen" und besser einschätzen können, welche Aufgaben auf sie zukommen könnten, haben wir eine erste Zusammenstellung verfasst – auch was das Anforderungsprofil betrifft.
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Selbstdarstellung/zukunft.htm

"Gemeinsam Boden gut machen" – zwölf Bio-Betriebe ausgezeichnet
28.06. - Seit 2015 zeichnet der NABU-Förderpreis "Gemeinsam Boden gut machen" Landwirt*innen aus, die auf ökologische Landwirtschaft umstellen. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Unter den diesjährig ausgezeichneten sind 2 Betriebe aus Baden-Württemberg!
NABU.de

Balbü und Kju willkommen: Fischadler-Nachwuchs wurde beringt
28.06. - Der NABU und die Südwest-Vogelszene jubeln! Der Fischadler-Nachwuch aus Baden-Württemberg wurde heute beringt. Der NABU heißt die Hoffnungsträger Balbü und Kju willkommen. Seit 116 Jahren ist es die erste erfolgreiche Brut im Ländle. Eine Sensation!
NABU-BW.de

Termiten als Ursache der Feenkreise in der Namib-Wüste bestätigt
12.07. - In der Diskussion um die Ursache der mysteriösen kahlen Kreise in Grasflächen am Ostrand der Namib-Wüste wurde nun bestätigt, dass Termiten die Ursache sind. Das ist das Resultat einer Veröffentlichung von Forschenden des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg, die in der Fachzeitschrift "Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics" (PPEES) erschienen ist.
https://idw-online.de/de/news817655

Immer der Nase nach
12.07. - Wie erkennen solitär lebende Bienen und Wespen ihre Unterschlüpfe? Dieser Frage sind Dr. Sylvie Vandenabeele und Professor Thomas Schmitt nachgegangen. Dabei konnten sie die Bedeutung geruchlicher Marker nachweisen.
https://idw-online.de/de/news817294

Artenvielfalt der Vogelspinnen Ecuadors größer als erwartet
12.07. - Gleich mehrere Zweige sind im Baum des Lebens mit der aktuellen LIB-Studie hinzugekommen. Mit der im Fachmagazin Arthropoda veröffentlichten Beschreibung von 38 neuen Vogelspinnenarten der Gattung Linothele wird klar: Die Artenvielfalt in der stark bedrohten Andenregion Ecuadors ist deutlich größer als erwartet und umfangreicher als in der Küstenregion oder dem Amazonasgebiet. Bislang war nur die Hälfte der Arten der Linothele bekannt. 21 Arten der neu beschriebenen Arten sind in Ecuador endemisch und kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor.
https://idw-online.de/de/news817553

Hoffnung für die Esche: Gegen das Eschentriebsterben resistente Bäume sind auch gegen Käfer gewappnet
12.07. - Die Pilzkrankheit Eschentriebsterben hat schon 90% der Eschen in Mitteleuropa befallen. Zusätzlich bedroht die Bäume ein invasiver Käfer. Es gibt aber nun eine gute Nachricht: Bäume, die gegen den Pilz resistent sind, halten auch dem Käfer besser stand, wie ein von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL geleiteter Versuch zeigt.
https://idw-online.de/de/news817547

Umweltverbände sehen Biogasstrategie kritisch
05.07. - Die baden-württembergischen Umweltverbände NABU, LNV, und BUND sehen die Biogasstrategie des Landes kritisch. die Verbände bemängeln unter anderem, dass die Biogasnutzung die Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen extrem verschärft hat.
Mehr beim NABU BW

Bunte Naturgärten statt graue Steinwüsten
28.06. - Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere nützliche Insekten finden in Naturgärten einen Lebensraum und bestäuben nebenbei unser Zier- und Nutzpflanzen. Und wo es viele Insekten gibt, finden Vögel und Igel Nahrung.
Im Gegensatz dazu sind Schottergärten biologisch tot – über und unter der Erde. Hier finden die Tiere weder Nahrung noch Unterschlupf.
Der LNV hat deshalb einen Flyer herausgegeben, mit dem die Bevölkerung einfach und kurz über das Thema "Naturgärten" informiert werden kann. In der Hoffnung, es finden sich viele, die solch einen für die Natur wertvollen Garten anlegen.
LNV-BW

4000 Szenarien für die Klimawende
05.07. - Mit einer umfangreichen Computer-Simulation von Klima, globaler Wirtschaft und globalem Energiesystem haben Forschende des PSI gemeinsam mit Kollegen aus den USA, China, Irland, Finnland und Schweden unterschiedliche Möglichkeiten für eine Klimawende analysiert.
https://idw-online.de/de/news817041

Kommunale Wärmeplanung in kleinen Kommunen – Antworten auf 10 wichtige Fragen
05.07. - Kleine Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre Wärmeversorgung nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. Um sie dabei zu unterstützen, haben die Mitgliedskommunen des vom Deutschen Institut für Urbanistik koordinierten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz eine Praxishilfe entwickelt.
https://idw-online.de/de/news816970

Die Ökodiktatur wird nicht kommen
05.07. - Die Debatte über das Heizungsgesetz mag von der Regierung dilettantisch angegangen worden sein. Nur eines war sie nicht, findet unser Kolumnist: undemokratisch. Ein Kommentar von Ralf Stork.
Spektrum.de

13.07.2023

Klimawandel und Winterschlaf: Gartenschläfer reagieren flexibel
05.07. - Wie wirkt sich der Klimawandel auf Tiere aus, die Winterschlaf halten? In einer experimentellen Versuchsanordnung ging ein Forschungsteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien dieser Frage nach. Dabei zeigte sich, dass die untersuchten Gartenschläfer (Eliomys quercinus) – enge Verwandte der Siebenschläfer – durchaus in der Lage sind, sich auf wärmere Klimabedingungen einzustellen. Allerdings nur, sofern genug Futter vorhanden ist.
https://idw-online.de/de/news817187

Jagd auf den König des Dschungels
05.07. - Die letzten Jaguare sind auf dem Rückzug. Allein in den vergangenen 50 Jahren haben sie in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet von Mexiko bis Argentinien durch Abholzung rund die Hälfte ihres Lebensraums verloren. Hinzu kommt, dass die majestätische Raubkatze immer wieder von skrupellosen Wilderern gejagt und getötet wird.
Mehr beim WWF

Otter: Rückkehr der scheuen Jäger
05.07. - Länderübergreifendes Projektteam untersucht Konfliktpotenzial zwischen eurasischem Fischotter, Fischereiwirtschaft und anderen Artenschutzprojekten in Schleswig-Holstein
https://idw-online.de/de/news816982

Keine Nachwuchssorgen bei den Kegelrobben
05.07. - Im Schnitt um 13 Prozent pro Jahr wächst der Jungtierbestand der Kegelrobben im Wattenmeer. Auch in diesem Jahr vermeldet die Robbenvolkszählung erfreuliche Daten.
Spektrum.de

Honigdachs und Honiganzeiger bilden ein diebisches Duo
05.07. - Beide stehen auf Bienenprodukte. Doch allein kommen sie jeweils nur schwer an die begehrte Beute. Dachs und Vogel setzen daher lokal auf Kooperation.
Spektrum.de

Die Brombeereule unterwegs nach Norden
05.07. - Armin Dahl und Armin Radtke von der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e. V. haben wieder einen interessanten Artikel veröffentlicht: Der Klimawandel beschert uns exotisch anmutende Arten. Aktuell gibt es weitere Funde von Dysgonia algira, jetzt auch aus dem Ruhrgebiet / Niederrhein. Bei einem Leuchtabend am 30. Juni / 1. Juli 2023 in Mühlheim/Ruhr haben wir zu unserer angenehmen Überraschung ein Exemplar der Brombeereule - Dysgonia algira (Linnaeus, 1767) angetroffen.
Melanargia – Schmetterlinge und mehr

Weberknechte haben drei Formen der Männlichkeit
05.07. - Bei den neuseeländischen Spinnentieren sind Männchen nicht gleich Männchen, vor allem nicht, wenn sie ein Bein verloren haben. Ihre Gene können diese Invaliden dennoch weitergeben.
Spektrum.de

Wie Chemikalieneinsatz und der Verlust der Artenvielfalt zusammenhängen
05.07. - Chemikalien in der Umwelt werden in der Wissenschaft nicht ausreichend als eine der Ursachen für den Schwund der Artenvielfalt in den Blick genommen. Dies zeigen 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsnetzwerks RobustNature von Goethe-Universität und kooperierenden Instituten in einer Studie, die jetzt in der Zeitschrift "Nature Ecology and Evolution" veröffentlicht worden ist. Die Forschenden sehen in einem interdisziplinären Ansatz eine neue Chance, den Verlust der Biodiversität besser zu verstehen, um effizienter Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dazu untersuchen sie die Wechselwirkungen zwischen chemischer Belastung und Biodiversitätsverlust.
https://idw-online.de/de/news816917

Unterschätzter Wärmespeicher
28.06. - Der Klimawandel hat viele Effekte – der bekannteste davon ist die globale Erwärmung. Die überschüssige Wärme wird zu 89 Prozent in den Ozeanen gespeichert, der Rest von Eis und Gletschern, der Atmosphäre und von Landmassen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) hat nun die gespeicherte Wärmemenge an Land (inklusive der Binnengewässer) untersucht und deren Verteilung aufgezeigt. Die im Fachjournal Earth System Dynamics veröffentlichten Berechnungen zeigen, dass dort im Jahr 2020 mehr als das 20-fache im Vergleich zu 1960 gespeichert wurde, wobei der stärkste Anstieg unter der Erde stattfand.
https://idw-online.de/de/news815274

Universität Hohenheim ist artenreichster Campus Europas
05.07. - Dank Artenschutz & Expertise: Universität Hohenheim zählt über 2000 wilde Tier- und Pflanzarten und entscheidet europaweiten Wettbewerb für sich
https://idw-online.de/de/news817125

"Living Wall" verbindet Nachverdichtung mit Hochwasserschutz
05.07. - Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen und Unwetter nehmen zu. Vor allem in den Innenstädten werden die Sommer für die Menschen zur Belastung. Durch Nachverdichtung wird zwar bestehende Infrastruktur genutzt und Zersiedelung vermieden, aber es steigt der Anteil an versiegelten Flächen. Das wirkt sich negativ auf Umwelt und Klima aus. Fassadenbegrünungen bringen hier mehr Grün in die Städte. Werden textile Speicherstrukturen eingesetzt, können sie sogar aktiv zum Hochwasserschutz beizutragen. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben eine entsprechende „Living Wall“ entwickelt.
https://idw-online.de/de/news817105

Wie Deutschlands Kommunen ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen können
28.06. - Unter dem Motto "Nachhaltigkeit aktiv gestalten – die Kommunen gehen voran“ haben die Bertelsmann Stiftung und die “Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global” mehr als 150 kommunale Expert:innen zu ihrem Kommunalkongress vom 05. bis 06. Juni 2023 nach Potsdam eingeladen. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Bertelsmann Stiftung eine kommunale „Halbzeitbilanz“ zur Agenda 2030. Das Ergebnis: Die Kommunen in Deutschland machen beim Thema Nachhaltigkeit Fortschritte, sind aber noch nicht am Ziel. Deswegen zeigt die Studie 10 konkrete Maßnahmen, um die Nachhaltigkeitsziele in den Kommunen schneller zu erreichen.
https://idw-online.de/de/news815480

How snakes lost their legs
05.07. - Snakes are missing DNA from three parts of a gene that helps to control limb development, which is probably the cause of their leglessness. Mice with an equivalent mutation have much shorter toe bones, according to researchers who sequenced the genomes of 14 snake species and analysed another 11 that had previously been sequenced. Snakes are also missing two genes that usually guide an embryo’s symmetrical development, which is how they end up with only one lung to fit into their elongated bodies.
Science | 3 min read

Coral reefs host unfathomable diversity
05.07. - The largest-ever survey of Pacific Ocean corals has found that coral reefs are home to microbes with astonishing genetic diversity. Across some 5,000 samples, researchers found more than half a million DNA markers that indicate the genetic variation of bacteria — one-fifth of estimates for the diversity of all of Earth’s bacterial and archaeal communities. The data were collected during a two-year, 100,000-kilometre research voyage, which surveyed the genetic, chemical and microbial diversity of coral reefs in 249 locations.
Nature | 5 min read

06.07.2023

Endlich mal wieder Störche in Weildorf
28.06. - Nachdem sich auch dieses Frühjahr zur Enttäuschung der Arbeitsgruppe "Weißstorch für Weildorf" wieder kein Storchenpaar zum Brüten im mit viel Mühe errichteten Storchenhorst einfand, statteten gleich vier Störche dem Ort wenigstens einen Besuch ab.
Schwarzwälder Bote

Gefährdetes Braunkehlchen macht sich am Federsee breit
21.06.2023 - Es tut sich was am größten Moor in Baden-Württemberg. Das Naturschutzgebiet am Federsee in Bad Buchau ist die perfekte Brutstätte für Vögel verschiedener Arten. So macht sich auch das selten gewordene Braunkehlchen wieder breit. Wir waren vor Ort und hat sich auf die Suche nach dem kleinen Singvogel begeben.
regio-tv.de

Pläne bedrohen Paradies für Wildbienen
21.06.2023 - Dort, wo sich am Ortsrand von Ursendorf vor 18 Millionen Jahren die Haifische wohlfühlten, haben heute viele gefährdete Wildbienen– und Grabwespenarten einen der letzten Rückzugsorte in der Region gefunden. Mit der Übernahme der als Schotter Teufel bekannten Firma durch die Holcim AG vor knapp zwei Jahren hat die Sandgrube in Ursendorf nun einen neuen Eigentümer.
Schwäbische Zeitung

SWR natürlich! Natur und Umwelt im Südwesten
21.06.2023 - Moderatorin Tatjana Geßler ist im Naturschutzgebiet "Wiestal mit Rauber" bei Kirchheim unter Teck. Hier sorgen Wasserbüffel für mehr Artenvielfalt. Im zweiten Teil besucht sie den Reyerhof in Stuttgart. Er steht für innovative und nachhaltige Landwirtschaft. Außerdem: ein Froschkonzert bei Nacht, eine Kämpferin für Wildbienen und einer, der zeigt, warum Kuhfladen wichtig sind.
https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2823110914022812

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Winter 2022/23
28.06. - In der Juni-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Winter 2022/23 zurück. Das Wetter war in den Monaten Dezember bis Februar erneut sehr mild und der vergangene Winter reiht sich als bereits zwölfter zu warmer Winter in Folge ein. Rund 1,9 Millionen in diesen Monaten bei ornitho.de gemeldete Vogelbeobachtungen bildeten die Grundlage unserer Auswertungen.
DDA

Verlorene Giganten: Neue Studie enthüllt den Rückgang der Häufigkeit afrikanischer Megafauna
28.06. - Eine neue Studie, die Faysal Bibi (Museum für Naturkunde Berlin) und Juan L. Cantalapiedra (Universität Alcalá, Madrid) in Science veröffentlichten, untersucht die Größe und Häufigkeit heutiger sowie fossiler afrikanischer Großsäuger und beleuchtet die ökologischen Dynamiken dahinter. Die Ergebnisse stellen die bisherige Annahmen über die Ursachen des Aussterbens der Megafauna in Afrika in Frage und liefern neue Erkenntnisse über die Umstrukturierung von Ökosystemen über Millionen von Jahren.
https://idw-online.de/de/news815758

Forscher entdecken neue Glasfrosch-Art in Peru
28.06. - Die überraschend neu entdeckte Glasfrosch-Art Chimerella mira aus Zentral-Peru kann durch ihre Augenfärbung von anderen Arten unterschieden werden.
https://idw-online.de/de/news815366

Eingesponnene Bäume – nicht immer war es der Eichenprozessionsspinner!
28.06. - Aktuell sind an vielen Baum- und Straucharten auffällige Gespinste zu finden. Verursacher sind die Raupen von Gespinstmotten, die vor allem an Traubenkirsche, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Schlehe und Wildpflaume fressen. "Diese Raupen, deren Gespinste bereits von weitem gut sichtbar sind, sind für uns Menschen völlig ungefährlich", betont Ludwig Straßer, Waldschutz-Experte der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF). Auch der umfangreiche Blattfraß ist für die Bäume meist kein großes Problem.
https://idw-online.de/de/news815628

Wüstenameisen erhöhen in Abwesenheit von Landmarken die Sichtbarkeit ihres Nesteingangs
28.06. - Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie berichten in der Zeitschrift Current Biology, dass Wüstenameisen höhere Nesthügel bauen, um futtersuchenden Arbeiterinnen die Rückkehr ins Nest zu erleichtern, wenn andere visuelle Orientierungshilfen fehlen.
https://idw-online.de/de/news815171

Lokales Artensterben womöglich oft unterschätzt
28.06. - Eine neue Studie zur Biodiversität zeigt, dass die Artenzahl kein verlässliches Maß ist, um Ökosysteme zu überwachen. Demnach können scheinbar gesunde Ökosysteme mit konstanter oder sogar steigender Artenzahl bereits auf dem Weg in einen schlechteren Zustand mit weniger Arten sein. Solche Übergangsphasen zeigen sich aufgrund systematischer Verzerrungen selbst in langjährigen Datenreihen erst mit Verzögerung, so ein Ergebnis der Untersuchung unter Leitung der Universität Oldenburg, die jetzt in der Zeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen ist.
https://idw-online.de/de/news815630

Abholzung am Amazonas geht deutlich zurück
28.06. - In den ersten Monaten der Amtszeit von Präsident Lula wurde deutlich weniger Amazonasregenwald vernichtet als im Vorjahr. Doch die Krisenmonate stehen erst an.
Spektrum.de

Europas größter Naturschutzinitiative droht die Bruchlandung
28.06. - Bis 2030 will die EU ein Fünftel der Landfläche renaturieren. Was dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen dienen soll, droht an einer rechtskonservativen Allianz zu scheitern.
Spektrum.de

Zurück auf die Weide
21.06.2023 - Wo Rinder und Pferde in geringen Dichten grasen, wächst die Artenvielfalt. Eine Rückkehr der »Wilden Weiden« könnte für wenig Geld der Natur einen großen Schub verleihen.
Spektrum.de

Moths are great pollinators, too
28.06. - Moths are the unsung heroes of pollination in cities, accounting for one-third of pollinator visits in a study of moths and bees in Leeds, UK. “The whole reason why they’re overlooked is because bees, you see them in the day, but moths are obviously out at night,” says pollinator ecologist Emilie Ellis. Her team collected bees and moths in the city and examined the DNA of the pollen that they carried. Not only did the moths have a bigger role than expected, but the insects’ preferences differed: bees visited more wildflowers, whereas moths chose woody plants, such as trees and shrubs.
Wired | 6 min read

Indian national park too small for cheetahs?
28.06. - The future of the world’s first intercontinental cheetah-introduction programme is under question after it emerged that three relocated animals, and three of their cubs, had died in the space of eight months. Last September, India launched with great fanfare the ambitious programme to introduce the South African cheetah (Acinonyx jubatus jubatus) into Kuno National Park. Critics say the park is too small for the intended number of animals, and that local farmers have not been properly prepared. "The fact that we had multiple [adult] deaths occurring in a short space of time is not unusual in the sense that it’s the high-risk period," says veterinarian Adrian Tordiffe, a consultant for the project. However, "I wasn’t expecting these cubs to succumb," he says.
Nature | 6 min read (behind paywall)

30.06.2023

Wespenbussard erhält Peilsender vor Freilassung
24.05.2023 - Ein Wespenbussard, der mit einer leichten Gehirnerschütterung ins NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen gebracht wurde, erhielt kurz vor seiner Freilassung einen Peilsender. So können die Vogelschutzteams mehr über die Art lernen und sie künftig besser schützen.
NABU BW

Neu auf der Homepage: Stellungnahmen und Schmetterlinge
17.05.2023 - Gleich sechsmal waren die Naturschutzverbände in diesem Monat zur Stellungnahme aufgerufen und zwei davon betrafen Anträge auf Vernichtung von Streuobstbeständen über 1.500 m2. In beiden Fällen haben wir der Naturschutzbehörde vorgeschlagen, die Anträge abzulehnen.
Meinung und Stellungnahmen
Auch auf den Schmetterlingsseiten hat sich Neues getan: eine Neubeschreibung und bei 6 Arten neue Fotos. Außerdem haben wir jetzt die Neuaufnahmen des Jahres 2022 zusammengefasst.
neue Schmetterlings-Fotos
Nachweise 2022

Nach 116 Jahren wieder Fischadler-Nachwuchs in BW
21.06.2023 - Im Jahr 1907 war der Fischadler in BW vollständig ausgerottet. Mehr als ein Jahrhundert später kann der Naturschutzbund (NABU) feiern: In der Region Rastatt gibt es Nachwuchs.
SWR aktuell

Vögel stoßen bei ihrer Flucht vor der Klimaerwärmung auf Berg und Meer
21.06.2023 - Eine aktuelle Studie zeigt, dass europäische Vögel, die wegen der Klimaerwärmung in kühlere Gebiete ziehen wollen, durch natürliche Hindernisse gebremst werden.
https://idw-online.de/de/news816217

Vom Verschwinden der Sturmschwalben
21.06.2023 - Langzeitstudie unter Federführung der Universität Gießen zum kleinsten antarktischen Seevogel zeigt über 90 Prozent Rückgang der Population
https://idw-online.de/de/news815694

Seeadler und Rotmilan bei Peine vergiftet - 5.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter
21.06.2023 - Der Seeadler und der Rotmilan, die beide Ende April bei Ilsede (Landkreis Peine) tot aufgefunden wurden, waren Opfer eines illegalen Giftköders. Das ist das Ergebnis der Untersuchung, die das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Auftrag der Polizei Peine durchführte. Die Vorgeschichte ergab den dringenden Verdacht einer Vergiftung. Dieser wurde jetzt durch die Ergebnisse der tierärztlichen Untersuchungen im Leibniz-IZW bestätigt, zu der auch die toxikologische Analyse der Rechtsmedizin der Universität Göttingen beitrug.
https://idw-online.de/de/news815776

Eine Art stirbt vor unseren Augen aus
21.06.2023 - Vaquitas gehören zu den am stärksten gefährdeten Arten unserer Erde und sind die meist bedrohten Meeressäuger überhaupt. Die kleinsten Wale der Welt leben ausschließlich im Norden des Golfs von Kalifornien. Nach aktuellen Untersuchungen gibt es höchstens noch 14 Exemplare. Für die rasanten Einbrüche der Vaquitabestände in den letzten Jahrzehnten ist der Mensch und seine Gier nach Geld verantwortlich. Totoaba, ein großer, barschartiger Fisch, der auch als Kokain des Meeres bezeichnet wird, ist Ziel der illegalen Wildtiermafia.
WWF

Photoperiode: Kürzere Tage lassen Hirsche zur Ruhe kommen
21.06.2023 - Um Nahrungsknappheit und Kälte zu überleben, reduzieren viele Vögel und Säugetiere ihren Energiebedarf im Winter durch Absenken des Stoffwechsels (Hypometabolismus) und der Körpertemperatur. Dieses Phänomen ist vor allem von Winterschläfern bekannt. Es wird durch die Photoperiode gesteuert. Das Ausmaß des Hypometabolismus und der Abnahme der Körpertemperatur wird bei Winterschläfern aber auch von der Nahrung beeinflusst, und zwar durch die Zufuhr essenzieller mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Ob ähnliche Effekte auch bei nicht-winterschlafenden großen Säugetieren zu finden sind, untersuchte nun ein Team der Veterinärmedizinischen Universität Wien an Rothirschen.
https://idw-online.de/de/news816107

Klimawandel treibt Schmetterlinge in höhere Gefilde
21.06.2023 - Die Lebensräume von 119 Schmetterlingsarten im Bundesland Salzburg haben sich in den letzten Jahrzehnten um rund 300 Meter nach oben verschoben, vor allem seit dem Jahr 2000.
Spektrum.de

Klimawandel-Gewinner? – Der Rote Ampfer-Glasflügler auf dem Vormarsch
21.06.2023 - Der Rote Ampfer-Glasflügler, Pyropteron chrysidiformis (Esper, [1782]), ist eine wärmeliebende Art, die in der Vergangenheit im Rhein- und Moseltal und an der Nahe, vereinzelt auch an der Ahr beobachtet wurde. Jetzt gibt es zwei Nachweise im Nordwesten von Köln.
Melanargia

Traumpfade durch vergiftete Landschaften
21.06.2023 - Der Mosel-Apollofalter, der wohl berühmteste Schmetterling im Arbeitsgebiet, geht seit etwa zehn Jahren dramatisch zurück. Parallel dazu sind im Weinbau seit dieser Zeit neue Spritzmittel im Einsatz, die nicht nur für Pilze giftig sind. Man kann an Zufall glauben – wir tun es nicht. Die Aufsichts- und Umweltbehörden, die Weinbaulobby und einige Umweltverbände wissen sehr wohl, was vorgeht, drücken aber die Augen fest zu oder sind auf Tauchstation.
Melanargia

Mit welchen Tricks sich Ameisen in der Wüste orientieren
21.06.2023 - In der Salzwüste Tunesiens erstreckt sich Ödnis bis zum Horizont. Ameisen verlaufen sich hier leicht – und sterben in der Hitze. Doch die Tiere nutzen raffinierte Strategien, um zu überleben
geo.de

Weniger Sex im Weißlichtbezirk
21.06.2023 - Eine Studie im Labor zeigt: Künstliches Licht bei Nacht stört männliche Leuchtkäfer – so sehr, dass sie vermehrt mit Sonnenbrille auf Partnersuche gehen.
Spektrum.de

Wildblumen erwecken englischen Rasen zum Leben
21.06.2023 - Eine Forschungsgruppe der Universität Cambridge hat eine bereits 1772 angelegte, historische Rasenfläche in eine blühende Wiese verwandelt - mit überraschenden Ergebnissen.
Spektrum.de

LNV für die Nutzung der Tiefen Geothermie
31.05.2023 - Der Landesnaturschutzverband, Dachverband von 36 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, unterstützt ausdrücklich das Ansinnen, verstärkt Energie aus der Tiefengeothermie zu gewinnen. "Relativ konfliktfrei können so insbesondere in der Rheinebene Kohlekraftwerke ersetzt und Wärmenetze auf klimaneutrale Energieträger umgestellt werden", so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner. "Wenn München in absehbarer Zeit seine Wärmeversorgung fast komplett auf Geothermie umstellen kann, sollte das auch in Mannheim oder Karlsruhe möglich sein."
LNV-BW.de

Studie: Großwärmepumpen können grüne Wärmequellen für Gemeinden und Industrie erschließen
21.06.2023 - Noch immer decken Hausherren und Industrieunternehmen rund 80 Prozent ihres Wärmebedarfs durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Großwärmepumpen in Wärmenetzen könnten nachhaltige Alternativen wie Geothermie, Seethermie, Abwärme und Solarthermie samt Speicher effizient erschließen und so helfen, die deutschen Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Deutschland könnte so seinen gesamten Wärmebedarf für Temperaturen bis 200 °C aus Kohlendioxid-freien Quellen decken und Fernwärme und Industrieprozesse betreiben. Die aktuelle Studie »Rollout von Großwärmepumpen in Deutschland« des Fraunhofer IEG im Auftrag von Agora Energiewende analysiert umfassend den aktuellen Marktstatus von Großwärmepumpen.
https://idw-online.de/de/news815972

Neue Daten zeigen eine Verschärfung der Klimakrise
21.06.2023 - Die menschengemachte Erderhitzung hat seit der vor zwei Jahren veröffentlichten letzten großen Bewertung des Klimasystems in einem "beispiellosen Tempo" weiter zugenommen, sagen 50 führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie haben eine Open-Data- und Open-Science-Plattform entwickelt – die „Indikatoren des globalen Klimawandels“, die künftig jährlich aktualisiert werden. Zu der von der Universität Leeds geleiteten Initiative gehört auch das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Eine Studie mit den Daten der ersten Runde wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Earth System Science Data veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news815727

Fracking: eine Option für Deutschland? Wissenschaftsakademien benennen Chancen, Risiken, Ungewissheiten
21.06.2023 - Fracking in nicht konventionellen Lagerstätten wurde in Deutschland 2016 verboten und schien seitdem ad acta gelegt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat jedoch neue Voraussetzungen für die deutsche Energiepolitik geschaffen und die Verfügbarkeit von Erdgas für Deutschland stark eingeschränkt. Wie das Gas ersetzen, das nicht mehr geliefert wird? Diese Frage wird auch in den kommenden Jahren für die deutsche Energieversorgung von Bedeutung sein. Könnte Fracking einen relevanten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten? Das Akademienprojekt "Energiesysteme der Zukunft" (ESYS) ordnet Chancen und Risiken von Fracking ein und benennt Ungewissheiten.
https://idw-online.de/de/news815647

Neues EU-Projekt: Wie wichtig ist Biodiversität für den Einzelnen und die Gesellschaft?
21.06.2023 - Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) leitet ein neues europaweites Forschungsprojekt zu den sozialen Aspekten der Artenvielfalt. Ziel ist ein besseres Verständnis dafür, wie Menschen Biodiversität wahrnehmen und welche Rolle dies bei der Entscheidungsfindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene spielt. Gemeinsam mit 16 internationalen Partnern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sollen so neue Maßnahmen erprobt werden, die ein Umdenken ermöglichen. Das Projekt wird im Rahmen von "Horizon Europe" mit rund fünf Millionen Euro gefördert.
https://idw-online.de/de/news815990

The species lost before they were ever found
21.06.2023 - Researchers trawling museum collections for new wonders are uncovering the troubling evidence of ‘dark extinctions’ — species that are gone before ever being described by science. "It seems trivial on a planet with millions of species to sit back and go, 'Okay, well, you documented two stingless bees that were lost,'" says entomologist Michael Engel, who while studying a museum collection found two bees trapped in amber that had lived in destroyed coastal forests in east Africa. But it’s "a very common phenomenon".
Undark | 11 min read

22.06.2023

"Stunde der Gartenvögel" bringt im Kreis Überraschungen
31.05. - Die "Stunde der Gartenvögel", die bundesweit größte Vogelzählung, hat nach Angaben des Naturschutzbunds auch im Zollernalbkreis für Überraschungen gesorgt – sowohl bezüglich der gezählten Arten in den Spitzenrängen als auch was die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr angeht.
Schwarzwälder Bote

Storch fasziniert Erstklässler
24.05.2023 - Wie schnell fliegen Störche? Und woher wissen die Vögel, wann der Winter naht? Die Erstklässler der Heimbachschule Fluorn-Winzeln hatten so einige Fragen an den Storchen-Experten Hartmut Polet.
Schwarzwälder Bote

Zuflucht für den Jahresvogel 2023: Braunkehlchen brüten am Federsee
24.05.2023 - Das Braunkehlchen ist in den vergangenen Jahren immer seltener geworden. Nur sieben Brutgebiete in ganz Baden-Württemberg sind geblieben. Eines davon am Federsee. Das Braunkehlchen ist gefährdet, aber noch besteht Hoffnung für den kleinen Wiesenbrüter.
NABU BW

Blühflächen werden mit jedem Jahr wertvoller
24.05.2023 - Engagierte Landwirtinnen und Landwirte schaffen mit mehrjährigen Blühflächen wichtige Rückzugsflächen für bedrohte Arten. Mit jedem Jahr wächst die Zahl von wertvollen Pflanzenarten auf den Blühflächen, die bedrohten Tieren Nahrung und Schutz bieten.
NABU BW

Die Geier Europas
31.05.2023 - Die Stiftung Pro Bartgeier schreibt: Der gesellige Gänsegeier und der mächtige Mönchsgeier sind immer häufiger in den Schweizer Alpen zu beobachten. Diese erfreuliche Entwicklung ist das Resultat des europaweiten Geierschutzes, der diese eindrücklichen Segler mit gezielten Massnahmen fördert. Mehr zu diesen Geiern erfahren Sie in unseren neuen Artportraits.
https://www.bartgeier.ch/bartgeier/die-geier-europas

Live am Horst der Fischadler
31.05.2023 - Bei Familie Fischadler aus der Goitzsche-Wildnis sind bereits drei Küken aus ihren Eiern geschlüpft. Schon seit 2010 brüten die Fischadler jedes Jahr auf einem Gittermast, der vom ehemaligen Tagebauwerk übriggeblieben ist. Der BUND hat bereits vor 23 Jahren Flächen der Goitzsche in Sachsen-Anhalt und Sachsen gekauft, um aus der ehemaligen Tagebau-Landschaft wieder ein Naturrefugium zu machen.
BUND-Sachsen-Anhalt.com

Gartenschläfer mit der Live-Kamera beobachten
31.05.2023 - Die Gartenschläfer geben uns gerade seltene Einblicke in ihr Privatleben. Als nachtaktive Tiere sind sie meist schwer zu entdecken. Jetzt aber haben wir ihnen im Rahmen des Projekts „Spurensuche Gartenschläfer“ gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Tierpark Nordhorn eine eigene kleine Werkstatt gebaut. Dahin ziehen sich Gartenschläfer nämlich ganz gerne zum Winterschlaf zurück.
https://www.gartenschlaefer.de/live_beobachten/

Frosch mit Fracht: Invasive Arten kommen nicht allein
31.05.2023 - Senckenberg-Forschende haben in ihrer heute im Fachjournal "Microbial Ecology" veröffentlichten Studie ein neues invasionsbiologisches Konzept, die "nested invasions" (verschachtelte Invasionen) vorgestellt. Anhand des Johnstones Pfeiffrosch zeigen sie, dass das Amphib nicht nur selbst fremde Regionen besiedelt, sondern auch invasive Mikrobiome im Gepäck hat. Die Wissenschaftler*innen liefern damit den ersten umfassenden Datensatz für eine invasive Gemeinschaft und warnen vor den noch unbekannten Einflüssen auf die neu besiedelten Ökosysteme.
https://idw-online.de/de/news815094

Was macht den Aurorafalter zum Gewinner?
31.05.2023 - In Deutschland und Europa flattern immer weniger Tagfalter über die Wiesen. Eine Ausnahme bildet der Aurorafalter. Warum der Falter gegen den Trend zunimmt – darüber können Forschende bislang nur spekulieren
https://www.geo.de

Die Geier Europas
31.05.2023 - Die Stiftung Pro Bartgeier schreibt: Der gesellige Gänsegeier und der mächtige Mönchsgeier sind immer häufiger in den Schweizer Alpen zu beobachten. Diese erfreuliche Entwicklung ist das Resultat des europaweiten Geierschutzes, der diese eindrücklichen Segler mit gezielten Massnahmen fördert. Mehr zu diesen Geiern erfahren Sie in unseren neuen Artportraits.
https://www.bartgeier.ch/bartgeier/die-geier-europas

Live am Horst der Fischadler
31.05.2023 - Bei Familie Fischadler aus der Goitzsche-Wildnis sind bereits drei Küken aus ihren Eiern geschlüpft. Schon seit 2010 brüten die Fischadler jedes Jahr auf einem Gittermast, der vom ehemaligen Tagebauwerk übriggeblieben ist. Der BUND hat bereits vor 23 Jahren Flächen der Goitzsche in Sachsen-Anhalt und Sachsen gekauft, um aus der ehemaligen Tagebau-Landschaft wieder ein Naturrefugium zu machen.
BUND-Sachsen-Anhalt.com

Gartenschläfer mit der Live-Kamera beobachten
31.05.2023 - Die Gartenschläfer geben uns gerade seltene Einblicke in ihr Privatleben. Als nachtaktive Tiere sind sie meist schwer zu entdecken. Jetzt aber haben wir ihnen im Rahmen des Projekts „Spurensuche Gartenschläfer“ gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Tierpark Nordhorn eine eigene kleine Werkstatt gebaut. Dahin ziehen sich Gartenschläfer nämlich ganz gerne zum Winterschlaf zurück.
https://www.gartenschlaefer.de/live_beobachten/

Frosch mit Fracht: Invasive Arten kommen nicht allein
31.05.2023 - Senckenberg-Forschende haben in ihrer heute im Fachjournal "Microbial Ecology" veröffentlichten Studie ein neues invasionsbiologisches Konzept, die "nested invasions" (verschachtelte Invasionen) vorgestellt. Anhand des Johnstones Pfeiffrosch zeigen sie, dass das Amphib nicht nur selbst fremde Regionen besiedelt, sondern auch invasive Mikrobiome im Gepäck hat. Die Wissenschaftler*innen liefern damit den ersten umfassenden Datensatz für eine invasive Gemeinschaft und warnen vor den noch unbekannten Einflüssen auf die neu besiedelten Ökosysteme.
https://idw-online.de/de/news815094

Was macht den Aurorafalter zum Gewinner?
31.05.2023 - In Deutschland und Europa flattern immer weniger Tagfalter über die Wiesen. Eine Ausnahme bildet der Aurorafalter. Warum der Falter gegen den Trend zunimmt – darüber können Forschende bislang nur spekulieren
https://www.geo.de

Macht der Emissionshandel die bessere Klimapolitik?
31.05.2023 - Ein Emissionshandel für Gebäude und Verkehr macht das Klein-Klein mit Verboten überflüssig, sagen Fachleute. Allerdings hat er einen Haken: Er muss im Geldbeutel spürbar weh tun.
Spektrum.de

Staaten einigen sich auf globale Überwachung von Treibhausgasen
31.05.2023 - Mit der Initiative »Global Greenhouse Gas Watch« sollen CO2, Methan und Lachgas weltumspannend beobachtet werden. Bislang gibt es keinen umfassenden Austausch von Messungen.
Spektrum.de

Stadtwerke finanzieren Erdgas-Verband
24.05.2023 - Rund 70 Stadtwerke hat CORRECTIV danach gefragt, warum sie Mitglied beim Lobbyverband Zukunft Gas waren oder sind. Und vor allem: Wie viel Geld sie jährlich zahlen. Denn das Stadtwerke-Geld ist letztlich das Geld ihrer Kundinnen und Kunden, das über den Verband Werbung und Kampagnen im Sinne der fossilen Unternehmen wie Shell oder Wintershall finanziert. Über die Jahre sind wahrscheinlich Millionen Euro über die Stadtwerke an den Verband geflossen.
correctiv.org

Nutzungsaufgabe verändert die Natur
31.05.2023 - In den vergangenen 50 Jahren sind immer mehr Menschen vom Land in die Stadt gezogen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in oder nahe einer Stadt. Bis 2050 wird ein Anstieg auf etwa 70 Prozent erwartet. Zurück bleiben verlassene Felder, Weiden, Minen, Fabriken und ganze Dörfer. Seit den 1950er Jahren ist die Fläche der brachliegenden Landschaft weltweit auf ungefähr 400 Millionen Hektar angewachsen. Kriege und der Klimawandel treiben die Entwicklung zusätzlich voran. Wie sich die Veränderung auf die Natur auswirkt, ist noch wenig verstanden.
https://idw-online.de/de/news815243

Afghanistans Wälder schwinden
31.05.2023 - In Afghanistan sind die Waldflächen extrem zurückgegangen. Schuld ist vielerorts der illegale Holzeinschlag, ohne den viele Familien nicht überleben können.
Spektrum.de

Tiefseebergbau bedroht 5000 unbekannte Arten
31.05.2023 - In der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik sollen bald Manganknollen gefördert werden. Dabei besiedeln einzigartige Tiere dieses Gebiet - viele sind noch unbeschrieben.
Spektrum.de

US moves to protect condors from bird flu
31.05.2023 - US officials have authorized the vaccination of the critically endangered California condor (Gymnogyps californianus) against a type of avian flu that has killed hundreds of millions of birds around the world. It is the first time that the country has approved the inoculation of any bird against the virus. There is no promise that it will work — the vaccine was developed for chickens, and still needs testing in condors. But there are only around 540 condors left, after a heroic effort to save them from extinction in the 1980s and 90s. “This authorization opens the opportunity to add another tool for how we address this threat,” says Ashleigh Blackford, the California-condor coordinator at the US Fish and Wildlife Service.
Nature | 6 min read

Baby mice hearts mature with mother's milk
31.05.2023 - A component in their mother’s milk triggers a diet switch in baby mice’s heart cells. Mouse embryos’ heart-muscle cells burn sugar and lactic acid, but within 24 hours of birth, they shift to fatty acids as their fuel. After seven years of experiments, some of which involved milking mice by hand, researchers now zeroed in on ɣ-linolenic acid as a key compound that drives the switch, and identified the receptor and genes involved. Human breast milk also contains ɣ-linolenic acid, and a precursor is found in baby formula, although it’s unclear whether it has the same role in humans.
Nature | 4 min read

01.06.2023

Wasserbüffel fressen für die Artenvielfalt
17.05.2023 - Seit Anfang Mai sind sechs Büffel im Naturschutzgebiet Wiestal mit Rauber bei Kirchheim unter Teck für den NABU Baden-Württemberg und die NABU-Gruppe Teck unterwegs. Ihre Aufgabe: fressen und suhlen für die Artenvielfalt.
NABU BW

Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?
17.05.2023 - Asiatische Hornissen jagen Honigbienen und breiten sich auch im Südwesten immer weiter aus. Die 2004 nach Europa eingeschleppte Art ist kaum mehr zu stoppen. Wird sie auch zu einer Gefahr für Menschen?
Schwarzwälder Bote

Skurrile Tierwelt Diese zehn Tiere sind einfach unglaublich
24.05.2023 - In der faszinierenden Welt der Tiere gibt es jede Menge Skurrilitäten, die manchmal sogar so abwegig erscheinen, dass sie kaum zu glauben sind. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise rund um die Welt und stellen kuriose Gestalten und Fakten aus dem Tierreich vor, mit denen Sie beim nächsten Small Talk glänzen.
geo.de

Die letzten Giganten der Flüsse
24.05.2023 - Schmutz und begradigte Flüsse belasten besonders die großen Süßwasserbewohner. Dabei ist nur wenig über Riesenfische bekannt – zu wenig, um sie zu schützen. Ein Biologe ändert das.
Spektrum.de

380 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt
24.05.2023 - Entlang Südostasiens größtem Strom finden sich zahllose Arten, die nie wissenschaftlich beschrieben wurden. Unter den 380 Neuentdeckungen: ein Frosch, der sich als Moos tarnt.
Spektrum.de

Streuobstwiesen der Zukunft: Artenreiche Kulturlandschaft durch Nutzung erhalten
17.05.2023 - Der landesweite Streuobsttag bietet vielen Streuobstakteuren eine gute Plattform, praxisnah über neue Entwicklungen und Problemlösungen zu diskutieren.
NABU BW

Kakaoanbau treibt Abholzung in Westafrika voran
24.05.2023 - Um die Nachhaltigkeit des Kakaoanbaus zu beurteilen, fehlten bislang gute Karten. Satellitenbilder verraten nun, wie die Plantagen in geschützte Gebiete vordringen.
Spektrum.de

Umweltverbände fordern Lemke zu Rücknahme von Kürzungsplänen auf
24.05.2023 - Nach "Spektrum"-Informationen plant das Umweltministerium, wichtige Artenhilfsprogramme zu kürzen. Kritiker sehen den ohnehin unterfinanzierten Naturschutz mit Füßen getreten.
Spektrum.de

Brachen fördern die Artenvielfalt
17.05.2023 - Vogelbestände profitieren deutlich von landwirtschaftlichen Brachflächen, vor allem in Landschaften mit mittlerer struktureller Komplexität
https://idw-online.de/de/news813278

What 1.5 ℃ of global warming really means
24.05.2023 - Last week, meteorologists predicted that the global average temperature for a single year is likely to hit 1.5 ℃ above pre-industrial levels within the next five years. The landmark evokes the Paris climate agreement’s aspirational goal: to keep global warming below 1.5 ℃. But the two milestones are not the same.
• The Paris goal is defined as the midpoint of the first 20-year period when the average global surface air temperature is 1.5 ºC warmer than the 1850–1900 average.
• A global stocktake in preparation for the next United Nations Framework Convention on Climate Change meeting (COP28), in November, found that, for a 50% chance of achieving the goal, global greenhouse-gas emissions need to peak before 2025; this hasn’t happened yet.
• Because global warming is uneven, more than one-fifth of the world’s population currently live in regions that have already exceeded 1.5 ºC of warming in at least one season.
• More important than when Earth will hit 1.5 ºC is what amount of warming the planet will peak at, and when that will happen. "With every tenth of a degree above 2 ºC, you’re looking at more-sustained, more-systemic impacts," says geographer William Solecki. Those numbers won’t be apparent for decades.
Nature | 5 min read

25.05.2023

Interessante Beobachtung: Waldrapp in der Gegend
10.05.2023 - Die erste Nachricht kam von Ernst Haug aus Heselwangen: Seine Frau hatte auf dem Balkon am Haus einen "komischen Vogel" gesehen, der dort offenbar übernachtet hatte. Weitere Meldungen kamen dann aus Hechingen und aus Ebingen, so dass schnell klar wurde: Das ist Marcello, beringt mit Nummer "300" und mit einem Sender versehen. Wer will, kann die Aktivitäten dieses Vogels am Smartphone mithilfe der App "Animal Tracker" verfolgen. (Foto: Sonja Haug)

Im Auftrag der Vielfalt - Neu entdeckte Wespenart nach Ministerpräsident Winfried Kretschmann benannt
17.05.2023 - Die Erforschung neuer Arten wird durch den voranschreitenden Verlust der Biodiversität zum Wettlauf gegen die Zeit. Im Rahmen der Landesinitiative "Integrative Taxonomie" widmet sich das Naturkundemuseum Stuttgart der Erfassung der Tier- und Pflanzenarten in Baden-Württemberg. Dass es selbst in Deutschland noch viel zu entdecken gibt, zeigt eine Wespe, die Marina Moser, Doktorandin am Naturkundemuseum Stuttgart in Baden-Württemberg entdeckt und nach Ministerpräsident Winfried Kretschmann benannt hat: Die neue Wespenart trägt den Namen Aphanogmus kretschmanni. Im Naturkundemuseum Stuttgart wurde die neue Art heute vorgestellt und dem Ministerpräsidenten ein Modell der Wespe überreicht.
https://idw-online.de/de/news813420

Fischadler brütet wieder im Südwesten
10.05.2023 - Der Einsatz des NABU für die Wiederansiedlung des Fischadlers hat sich gelohnt: Erstmals seit 1907 brütet der imposante Greifvogel nachweislich wieder in Baden-Württemberg. Eine Sensation, die Daniel Schmidt-Rothmund Tränen der Freude in die Augen treibt. Seit 33 Jahren arbeitet der Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen auf diesen Tag hin.
NABU BW

Intensive Landwirtschaft bedroht die Vogelartenvielfalt
17.05.2023 - Klimaveränderungen und die veränderte Landnutzung bedrohen weltweit die Artenvielfalt. Eine aktuelle Studie des European Bird Census Council hat untersucht, welche der Umweltveränderungen in Europa sich besonders auf die Bestände der europäischen Vogelwelt auswirkt. Dafür wurden Geo-Daten über die Bewaldung, das Ausmaß der Intensivierung der Landwirtschaft, die Bebauungsdichte und den Temperaturanstieg im Zusammenhang mit den Beobachtungsdaten von 170 Vogelarten ausgewertet. Die Bestandsdaten der Vogelarten entstammen dem europäischen Brutvogelmonitoring (PECBMS), zu dem Fachverbände aus 28 europäischen Ländern Daten beisteuern. Über einen Zeitraum der letzten 37 Jahre flossen Beobachtungsdaten von bis zu 20.000 Lokalitäten innerhalb Europas in die Datenauswertung ein. Die deutsche Datenbasis beruht auf den Ergebnissen des Monitorings häufiger Brutvögel des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA).
Mehr beim DDA

Umzug der Pinguine
17.05.2023 - Ein Forschungsteam der Universität Jena reist seit Jahrzehnten regelmäßig in die Antarktis. Seine aktuellen Beobachtungen der antarktischen Tierwelt zeichnen ein deutliches Bild des Klimawandels am südlichen Ende der Welt
https://idw-online.de/de/news814191

Verwilderte Pferde zertrampeln australische Bergwelt
17.05.2023 - Australien liegt vorne mit dabei, wenn es um die Zahl bedrohter Pflanzen und Tiere geht. Eine wenig bekannte Ursache dafür sind verwilderte Pferde.
Spektrum.de

Schmetterlinge auf Europas Wiesen und Weiden gehen weiter zurück - neue EU-Verordnung soll diesen Trend stoppen
17.05.2023 - Wiesen-Schmetterlinge werden in der Naturschutz-Gesetzgebung der EU künftig eine größere Rolle spielen. Denn anhand ihrer Vorkommen und Bestandsentwicklungen sollen die Mitgliedsstaaten dokumentieren, welche Fortschritte sie bei der Umsetzung der geplanten "Verordnung zur Wiederherstellung der Natur" gemacht haben. Zum Einsatz kommen soll dabei der sogenannte Tagfalter-Grünland-Indikator. Diese Analyse, in die auch Daten und Expertise vieler Ehrenamtlicher unter Koordination von Fachleuten des UFZ eingeflossen sind, zeigt einen dringenden Handlungsbedarf. Denn seit den ersten Berechnungen im Jahr 1990 hat sich die Situation der Grünland-Falter in Europa deutlich verschlechtert.
https://idw-online.de/de/news814399

Auf dem Weg nach oben – 2023 ist ein Raupenjahr
17.05.2023 - Auf "Melanargia", der Internetseite der AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen finden wir einen netten Bericht: "In diesem Frühjahr erleben wir eine wahre Explosion beim Auftreten der kleinen Raupen unserer Nachtfalter. Die Gartenvögel freut es, die Förster wissen, dass auch kahlgefressene Bäume im Juni rasch wieder austreiben."
Mehr bei Melanargia

Sauron-Falter flattern durch Amazonien
17.05.2023 - Schwarze Augen von Flammen umrandet: Die Flügelfärbung bestimmter südamerikanischer Schmetterlinge inspirierte zu einer besonderen Namensgebung.
Spektrum.de

Verlust der Insektenvielfalt in Naturschutzgebieten – wie Handlungsbereitschaft für Insektenschutz entstehen kann
17.05.2023 - Das Insektensterben schreitet auch in Deutschland voran – sogar in Naturschutzgebieten. Woran liegt das und wie könnten Lösungen für einen wirksamen Insektenschutz aussehen? Diese Fragen hat das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung mit weiteren Einrichtungen der Umwelt- und Biodiversitätsforschung im Projekt „DINA“ unter der Leitung des NABU – Naturschutzbund Deutschland untersucht. Zentrale Ergebnisse des Forschungsprojektes werden heute in einer Pressekonferenz in Berlin präsentiert. ISOE-Biodiversitätsforscher Florian Dirk Schneider stellt die sozial-wissenschaftlichen Befunde und Empfehlungen vor. Sie zeigen, wie Handlungsbereitschaft für Insektenschutz entstehen kann.
https://idw-online.de/de/news813264

Jede Blüte zählt und lässt den Garten zwitschern
10.05.2023 - Wer weniger mäht, lässt Blumen wachsen und Insekten summen. Der NABU ruft dazu auf, bei der "MähfreierMai"-Bewegung mitzumachen – denn eine vielfältige, artenreiche Natur macht auch uns Menschen glücklicher.
NABU BW

Naturschützer beanstanden Dornhaner Baupolitik
17.05.2023 - Der Landesnaturschutzverband BW (LNV), Dachverband von 36 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, hat am 18.1.2023 das Landratsamt als Kommunalaufsichtsbehörde aufgefordert, die parallele Aufstellung von 8 Bebauungsplänen durch die Stadt Dornhan zu unterbinden. Die Einleitung so vieler paralleler Bebauungspläne verstoße gegen die Grundvoraussetzung für Bebauungspläne, nämlich die Erforderlichkeit.
LNV BW

Fortschreitender Klimawandel: Wäldern des Mittelmeerraums droht Versteppung
10.05.2023 - Mit dem Ziel, die Konsequenzen des menschengemachten Klimawandels für mediterrane Ökosysteme vorherzusagen, haben Geowissenschaftler der Universität Heidelberg natürliche Klima- und Vegetationsschwankungen der vergangenen 500.000 Jahre untersucht. Dazu analysierten sie fossile Pollen, die in einem Sedimentkern aus Griechenland erhalten geblieben sind. Ihre Untersuchungen legen nahe, dass bei anhaltender Trockenheit – wie sie aktuelle Klimamodellierungen vorhersagen – in der nahen Zukunft mit einer Versteppung der Wälder im Mittelmeerraum zu rechnen ist.
https://idw-online.de/de/news813539

Frankreich oder Deutschland – wer ist grüner?
10.05.2023 - Der Energiemix in Deutschland und Frankreich könnte kaum unterschiedlicher sein. Beide Länder wollen klimaneutral werden. Wer es besser macht, ist nicht leicht zu beantworten. Auch nicht, wenn man ausschließlich die CO2-Bilanz betrachten will.
Spektrum.de

Europas größtes Feuchtgebiet fällt trocken
17.05.2023 - Nicht nur wegen der anhaltenden Dürre wird es im Naturschutzgebiet Doñana trocken, sondern auch weil viel Wasser in Erdbeerfeldern versickert. Illegaler Anbau verschärft die Lage.
Spektrum.de

Artenhilfsprogramme sollen drastisch gekürzt werden
17.05.2023 - Nur Artenschutz light bleibe, wenn Naturschutz derart zusammengestrichen werde, fürchten Kritiker. Doch genau das plant das Umweltministerium laut "Spektrum"-Informationen.
Spektrum.de

Warum es kein Unkraut gibt
10.05.2023 - Viele Gartenbesitzer*innen stören sich an Pflanzen, die sich ungefragt eingestellt haben – und reißen sie heraus. Dabei sind sie vielleicht die eigentlichen Helden im Beet
https://www.geo.de/

Oil profits rise while climate investment lags
17.05.2023 - Last year, the profits of nine of the biggest oil companies totalled US$457 billion, about one-sixth of the annual investment needed to meet nations’ carbon-cutting pledges. Annual spending on green energy is currently about $1.4 trillion, but more than twice that would need to be spent each year until 2030 to meet climate targets. “Big oil should reinvest its profit in low-carbon-energy infrastructure,” says climate scientist Charlie Wilson. Some countries have tried to encourage this by allowing companies to avoid taxes on bumper earnings if profits are ploughed back into energy-production capacity.
Nature | 4 min read

Hammerhead sharks 'hold their breath'
When diving for delicious squid in the cold ocean depths, scalloped hammerhead sharks (Sphyrna lewini) apparently ‘hold their breath’. Being fish, they don’t breathe as such, but they seem to shut off water flowing over their gills, to keep their bodies warm. It’s the first time such behaviour has been spotted. Heat loss from gills is a key weakness for diving fish, because gills are "essentially just giant radiators strapped to your head", says shark researcher Mark Royer.
Nature | 4 min read

18.05.2023

Schwalben-Aktion des NABU Haigerloch-Rangendingen
12.04. - Als Hilfestellung für Mehl- und Rauchschwalben gibt der NABU Haigerloch-Rangendingen in diesem Jahr an die Bewohner*innen im Einzugsgebiet der Gruppe Nisthilfen ab. Wer also in Haigerloch oder Rangendingen mit Teilorten wohnt, kann sogar eine beschränkte Zahl von Nestern kostenlos mitnehmen. Einzige Gegenleistung: Abgabe der Kontaktdaten und das Versprechen, regelmäßig über den Bruterfolg zu berichten.
Näheres zur Aktion

Vögel und Biologger – auf die richtige Form und Position kommt es an
10.05.2023 - Biologger werden auf Vögeln häufig zu Forschungszwecken angebracht und sammeln wichtige Daten. Anhand des Waldrapps – einem vom Aussterben bedrohten Vogel – untersuchte ein Forschungsteam unter Leitung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni nun im Windkanal den aerodynamischen Einfluss dieser Apparate. Dabei zeigte sich, dass sich die Geräte massiv auf den Energieverbrauch und die zurückgelegten Flugdistanzen auswirken. Durch aerodynamische Optimierung und die richtige Positionierung am Körper der Vögel lassen sich jedoch die nachteiligen Effekte deutlich reduzieren.
https://idw-online.de/de/news813838

Hyänen-WG mit potenzieller Beute
10.05.2023 - Hyänen sind ausdauernde Jäger mit komplexem Familienleben. Dass sie sich ihre Bauten aber mit ungewöhnlichen Partnern teilen, ist neu.
Spektrum.de

Zitronenfalter & Co. Erkennen Sie diese Schmetterlinge?
10.05.2023 - Rund 180 verschiedene Tagfalter gibt es in Deutschland. Können Sie die bekanntesten von ihnen in unserem Quiz bestimmen?
https://www.geo.de/

Garnele trickst mit superweißen Streifen die Physik aus
10.05.2023 - Ein Weiß, das es so eigentlich gar nicht geben dürfte, macht eine tropische Garnele zum Hingucker. Forschende haben nun das Geheimnis der Farbe entschlüsselt
https://www.geo.de/

Insekten & Co machen Wälder produktiver
10.05.2023 - Forschungsteam belegt die Bedeutung von Arthropoden für das Ökosystem: Wälder beherbergen 80 Prozent der weltweiten Pflanzen- und Tierartenvielfalt. Sie sind daher entscheidend für den Naturschutz. Doch die Artenvielfalt in Wäldern ist bedroht, vor allem durch Eingriffe des Menschen und den Klimawandel. Welche Bedeutung die Artenvielfalt für das Ökosystem hat, zeigt ein internationales Forschungsteam mit Forschenden der Universität Göttingen.
https://idw-online.de/de/news813990

Große, alte Mischwälder können den Rückgang einer bedrohten Vogelart stoppen
10.05.2023 - Viele Zugvogelarten, die südlich der Sahara überwintern, zeigen seit Ende der 1990er Jahre einen europaweiten Rückgang ihrer Bestände. Eine Art, die davon besonders betroffen ist, ist der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca). Ein Wissenschaftlerteam des Naturkundemuseums Stuttgart und der ehrenamtlichen Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (OAG) Bonn am Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (Museum Koenig, Bonn) untersuchte die langfristige Populationsentwicklung und Nistplatzwahl der Trauerschnäpperpopulation im Kottenforst bei Bonn.
https://idw-online.de/de/news814024

Invasive Arten sind so teuer wie Naturkatastrophen
10.05.2023 - Die finanziellen Verluste, die eingewanderte Arten wie Bisamratten und Riesenbärenklau hervorrufen, werden stark unterschätzt. Eine aktuelle Studie beziffert erstmals die Höhe.
Spektrum.de

Fish on dry land hint at why we blink
10.05.2023 - Mudskippers (Oxudercinae) are comfortable in water and on land, and they are the only fish that blink. Their similarities to the first animals that emerged from the primordial seas mean that they can shed light on how some form of blinking arose in nearly all four-limbed vertebrates. Researchers found that mudskippers blink for the same reasons that humans do — to clean and protect the eyes. “Having the opportunity to study how and why this behaviour first evolved provides an amazing opportunity to learn more about the way humans came to be as they are,” says evolutionary neuromechanics researcher and study co-author Brett Aiello.
BBC | 3 min

Can wilderness be built by human hands?
10.05.2023 - The islands of the Marker Wadden archipelago in the Netherlands were built with mud and sand dredged from the bottom of the Markermeer — a ‘dead’ lake that formed when a saltwater inlet was dammed off from the sea. "It’s like a simulacrum — it’s a copy of something that has no true original, because there was never ever a freshwater archipelago in that area," notes rewilding specialist Eric Higg. The expensive project raises questions about what ecological restoration can achieve. "What I like about Marker Wadden is that it’s not restoring past conditions, but looking to the future and thinking 'what can we make that would actually benefit the aquatic biodiversity?'" says ecologist Liesbeth Bakker.
Nature | 14 min read

It’ll be a long way to nuclear-fusion power
10.05.2023 - Last year, the US National Ignition Facility (NIF) achieved 'ignition', generating 50% more energy in a nuclear-fusion reaction than was consumed. But the NIF was never designed to generate power (it’s for studying fusion reactions as they relate to nuclear weapons). A laser-fusion power plant would need to output 100 times more energy than was input. “I think fusion energy is inevitable,” says fusion scientist Pravesh Patel. "The question is just how quickly we want it to work, and that depends on resources."
Nature | 6 min read

11.05.2023

forsa-Umfrage: Wolf soll nicht ins Jagdrecht
26.04. - Eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage bestätigt: Eine Mehrheit der Baden-Württemberger*innen blickt der Rückkehr des Wolfes positiv entgegen. Bei der Umfrage ging es auch um die Einstellung zur derzeit diskutierten Aufnahme des Wildtieres ins Jagdrecht.
NABU BW

Citizen Science-Projekt: Gefiederte Glücksboten dem NABU melden
05.04. - Der Frühling naht und die ersten Schwalben wurden bereits in Baden-Württemberg gesichtet. Der NABU möchte wissen, wo die Tiere leben und brüten, um sie besser schützen zu können. Machen Sie mit und melden Sie Schwalben, die sie gesehen haben.
NABU-BW

Monitoring seltener Brutvögel: Start des Zaunammer-Moduls
26.04. - Die Zaunammer ist ein vornehmlich im Südwesten von Deutschland vorkommender, ganzjährig bei uns brütender Vogel. Das Modul zur Bestandserfassung der bedrohten Art wird aus diesem Grund ausschließlich in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern im Rahmen des Monitorings seltener Brutvögel (MsB) durchgeführt.
Mehr beim DDA

Geparde brauchen mehr Platz: Wiederansiedlung in Indien muss deren Raumnutzungsverhalten berücksichtigen
26.04. - Im Herbst 2022 und Winter 2023 wurden insgesamt 20 Geparde aus Namibia und Südafrika im Kuno Nationalpark in Indien angesiedelt, um eine freilebende Population zu etablieren – zum ersten Mal seit ihrem Aussterben in Indien vor 70 Jahren. Obgleich die Idee zunächst großartig erscheint, ist die richtige Umsetzung nicht einfach. Wissenschaftler:innen des Gepardenforschungsprojekts des Leibniz-IZW in Namibia sehen Versäumnisse bei der Planung der Wiederansiedlung, die von zu hohen Bestandsdichten für die Geparde im Kuno-Nationalpark ausgehen.
https://idw-online.de/de/news813001

Frosch tarnt sich als Vogelkot
26.04. - Viele Frösche sind Meister der Tarnung. Ein bislang unbekannte Art aus Neuguinea treibt das Versteckspiel aber auf die Spitze – und setzt auf ein ungewöhnliches Muster.
Spektrum.de

10.000 Heuschrecken unter Beobachtung
26.04. - Ein Experiment wie keines zuvor: Im Speziallabor der Universität Konstanz wurde die Bildung eines Heuschreckensschwarms aus 10.000 Individuen erforscht.
https://idw-online.de/de/news813139

Rasenschnitt: Blühende Wildnis wagen
26.04. - Ob Mähroboter, Rasenmäher oder Freischneider: Bei der Rasenpflege sollte rücksichtvoll vorgegangen werden, um Igel und Grashüpfer nicht zu gefährden. Mit blühender Vielfalt statt kurz geschorenen Grünflächen ist im Garten weniger zu tun.
NABU BW

Schwer enttäuschend für Klima- und Naturschutz
12.04. - Nach einer Marathonsitzung des Koalitionsausschusses präsentieren die Ampelpartner ihre Ergebnisse: deutliche Aufweichungen und Verschlechterungen im Klima- und Naturschutz. Die Ampel fällt damit noch hinter das Ambitionsniveau der Vorgängerregierung zurück. Eine Analyse.
NABU.de

Studie zeigt Verteilung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen für den Netzentwicklungsplan Strom 2037/2045
26.04. - Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben kürzlich den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2037/2045 veröffentlicht und an die Bundesnetzagentur übergeben. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE hat hierfür die Regionalisierung der erneuerbaren Energien modelliert und konkretisiert damit, wo zukünftig Windenergie- und Photovoltaikanlagen für die Energiewende voraussichtlich errichtet werden.
https://idw-online.de/de/news813146

Unser Problem ist nicht der Atomausstieg
19.04. - Am 15. April endet eine Ära in Deutschland. Wer das aus Klimaschutzsicht bedauert, übersieht einige wichtige Punkte, sagt Christian Schwägerl. Ein Gastkommentar.
Spektrum.de

Angeblicher "Klima-Schwindel": Auf1 verbreitet falsche Behauptungen
19.04. - Ein Video im Netz wirbt mit „wahren Fakten“ über den Klimawandel und unterstellt Forschenden und Medien, bewusst „Klimapanik“ zu schüren. Behauptet wird darin unter anderem, Klimamodelle seien falsch und CO2 habe keinen relevanten Einfluss auf das Klima. Die meisten der aufgestellten Behauptungen stimmen nicht und widersprechen dem Stand der Wissenschaft.
correctiv.org

Kein Elektroauto: Video einer Gas-Explosion im falschen Kontext verbreitet
19.04. - In Sozialen Netzwerken wird ein Video verbreitet, das angeblich die Explosion eines Elektroautos in einer Waschstraße zeigen soll. Das ist falsch: Zu sehen ist ein mit Gas betriebenes Auto an einer Tankstelle in Usbekistan.
correctiv.org

Künstliche Intelligenz erkennt versiegelte Flächen
26.04. - Zu den negativen Auswirkungen der Versiegelung städtischer Flächen gehören u. a. erhöhte Überflutungsrisiken, höhere Temperaturen, Luftverschmutzung sowie der Verlust von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Ein Forschungsteam der Westfälischen Hochschule hat in Zusammenarbeit mit dem Kreis Recklinghausen die Software "adois" entwickelt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert und vollautomatisiert versiegelte Flächen erkennen und klassifizieren kann. Eine wichtige Grundlage für die Umsetzung klimawirksamer Maßnahmen für die Kreisstädte.
https://idw-online.de/de/news813188

400 Jungbäume sind ein alter Baum – Dresdner Forstexperte Andreas Roloff fordert mehr Achtung für die großen Gehölze
26.04. - Tag des Baumes am 25. April: Neue Forschungsergebnisse zur Umweltleistung alter Bäume unterstreichen die Notwendigkeit ihres Schutzes. Um die Umweltleistungen eines Altbaumes zu ersetzen, sind etwa 400 Jungbäume notwendig. Dies fand der Dresdner Forstwissenschaftler Prof. Andreas Roloff bei seinen Forschungen zu den sogenannten "Methusalembäumen" heraus.
https://idw-online.de/de/news813095

Klima- und Biodiversitätskrise dürfen nicht isoliert betrachtet werden
26.04. - Der Klimawandel hat zusammen mit dem intensiven Nutzen und Zerstören natürlicher Ökosysteme einen beispiellosen, fortschreitenden Artenschwund ausgelöst. Häufig werden die Klima- und die Biodiversitätskrise aber wie getrennte Katastrophen behandelt. Ein internationales Team aus Forschenden, an dem auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist, fordert nun ein Umdenken: In ihrer im Fachmagazin Science veröffentlichten Übersichtsstudie betonen sie die Dringlichkeit, möglichst nahe am 1,5-Grad-Ziel zu bleiben, und unterstützen unter anderem das Vorhaben, mindestens 30 Prozent der Land-, Süßwasser- und Ozeanflächen unter Schutz zu stellen.
https://idw-online.de/de/news813025

Invasive Arten sind so teuer wie Naturkatastrophen
26.04. - Die finanziellen Verluste, die eingewanderte Arten wie Bisamratten und Riesenbärenklau hervorrufen, werden stark unterschätzt. Eine aktuelle Studie beziffert erstmals die Höhe.
Spektrum.de

Parrots call each other to be less lonely
26.04. - Giving pet parrots the opportunity to video call other birds helps to counter isolation and boredom in the intelligent animals. Researchers trained 18 pet parrots, ranging from macaws (Ara) to cockatiels (Nymphicus hollandicus), to phone a friend using Facebook Messenger. "All caretakers reported perceived benefits, some arguably life-transformative, such as learning to forage or even to fly by watching others," write the authors in their paper, which includes some well-worth-watching video of parrots chatting.
The Guardian | 4 min read

28.04.2023

Hilfen für Wildbienen – Insektenland Kräutersand
05.04. - Peter Faber vom NABU Balingen hat Paul Braun vom Zollern-Alb-Kurier wertvolle Tipps zur Förderung von Wildbienen gegeben.
Mehr beim NABU Zollernalb

Faszinierende Geschöpfe der Dunkelheit
05.04. - Thomas Kost vom SchwaBo hat einen lesenswerten Artikel über den Fledermaus-Vortrag von Christian Dietz in Haigerloch geschrieben.
Mehr beim NABU Zollernalb

Drohnen und Vogelschutz – ein zweischneidiges Schwert
19.04. - Eine aktuelle internationale Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung der Vetmeduni untersuchte die Auswirkungen von Drohnenflügen zu Forschungszwecken bei Geiern. Die Forscher:innen kommen zum Schluss, dass unbemannte Flugsysteme deutliche Vorteile gegenüber anderen Untersuchungsmethoden bieten. Andererseits bestehen Risiken durch potenzielle Störeffekte am Brutplatz der Greifvögel. Die Wissenschafter:innen empfehlen deshalb den Einsatz von Drohnen mit Augenmaß.
https://idw-online.de/de/news812416

Jedes Jahr sterben Vögel am hell erleuchteten Post Tower
19.04. - Millionen von Vögeln kommen aus ihren Winterquartieren zurück nach Mitteleuropa. Für viele endet der Vogelzug vorzeitig und tödlich: Sie kollidieren mit Gebäuden. Eine Fallstudie.
Spektrum.de

Warum Pinguinkot wichtig ist fürs Klima
19.04. - Der Rückgang der Pinguine bringt den Eisenkreislauf im Südpolarmeer ins Wanken. Der wiederum ist wichtig für die natürliche Funktion des Meeres als Kohlenstoffsenke.
Spektrum.de

Tasmanischer Tiger könnte länger gelebt haben als angenommen
19.04. - Der letzte Tasmanische Tiger starb 1936 in einem Zoo in der tasmanischen Hauptstadt Hobart. Oder doch nicht? Ein Forschungsteam hat nun mehr als 1000 Augenzeugenberichte ausgewertet. Und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis.
GEO.de

Einzigartige Entdeckung: Der 'große kleine Fisch' - neue Fischart in der Tiefsee vor Irland
19.04. - Er ist nur fünf Zentimeter lang, aber größer als alle seine Verwandten: Microichthys grandis, wörtlich "großer kleiner Fisch". Forschende des Naturkundemuseums Stuttgart in Deutschland und des Wageningen Marine Research in den Niederlanden entdeckten im vergangenen Jahr während einer Untersuchung vor der irischen Küste diese neue Fischart. Dieser Fund im Nordostatlantik ist für die Wissenschaftler*innen sehr besonders und wurde nun in der Fachzeitschrift "Ichthyological Research" veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news812554

Darum gibt es immer weniger Insekten
19.04. - Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gibt Sonderausgabe der Biology Letters zu den Ursachen und Folgen des weltweiten Insektensterbens und zu möglichen Maßnahmen dagegen heraus.
https://idw-online.de/de/news812735

Hirschkäfer gesucht - Das erfolgreiche Citizen-Science-Projekt für den Waldnaturschutz geht in die nächste Runde
19.04. - Im Jahr 2022 riefen die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und das Biodiversitätszentrum Rhön (BioZ) im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) die Bevölkerung auf, Hirschkäferfunde zu melden. Allein 2022 wurden in Kooperation mit dem Verein Hirschkäferfreunde-NatureTwo e.V. auf diese Weise 1.733 bestätigte Hirschkäfermeldungen von 1.305 Melderinnen und Meldern aufgenommen. Jetzt geht das Projekt in eine neue Runde. Ab sofort heißt es wieder bayernweit: Hirschkäfer gesucht.
https://idw-online.de/de/news812772

Neue Halbnacktschneckenart auf der Insel Borneo entdeckt
19.04. - Im tropischen Regenwald des Sultanats Brunei hat eine Forschungsgruppe eine bislang unbekannte Schneckenart entdeckt. Die Spezies trägt ein unbewohnbares Häuschen mit sich herum.
Spektrum.de

TU Ilmenau: Neue KI für Flora Incognita
19.04. - "Flora Incognita", Deutschlands beliebteste Pflanzenbestimmungs-App, hat neue Künstliche Intelligenz erhalten – die Anzahl der bestimmbaren Pflanzenarten hat sich dadurch verdreifacht: Weltweit können nun rund 16.000 Arten bestimmt werden. Zudem funktioniert die App, die jetzt in 20 Sprachen verfügbar ist, nun auch im Offline-Modus und in ihrem digitalen Bildungsangebot gibt es eine Vielzahl an neuen Informationen, etwa verbesserte Verbreitungskarten vieler Arten.
https://idw-online.de/de/news812720

König Charles informiert sich über NABU-Klimafonds
12.04. - König Charles III. besuchte erstmals Deutschland – und trotz eines vollen Termin¬kalenders stand auch der NABU auf dem Programm des britischen Monarchen.
NABU.de

E-Petition zu Balkonsolaranlagen (Steckersolargeräten)
12.04. - Jörg Lange von Klimaschutz im Bundestag e.V. schreibt: Wir bitten Euch um Verbreitung zur Mitzeichnung der E-Petition im Bundestag zu Vereinfachungen bei Balkonsolaranlagen (Steckersolargeräten). Die von uns mitgetragene E-Petition an den Bundestag kann noch zwei Wochen lang unterstützt werden, z.B. über die Verbreitung der angehängten sharepics zur Petition und dem aktuellen Leitfaden zu Steckersolargeräten (Balkonsolaranlagen). Die Petition umfasst konkrete Textänderungen in den betroffenen Gesetzen für eine Liste an Zielen für Steckersolargeräte, auch Balkonkraftwerke genannt.
zur Petition

How octopuses taste with their arms
19.04. - Octopuses have an unusual way of enjoying their meals: chemical receptors on the suckers on their limbs allow them to taste by touching. On the surface of octopus tentacle cells, scientists found distinct tube-shaped structures — each made of 5 proteins, encoded by 26 genes, with millions of possible combinations — that bind to greasy molecules found in their food, on the sea floor and on their own eggs. The diversity of the structures might allow an octopus to work out what it’s tasting quickly, without sending the information to its brain.
Nature | 4 min read

20.04.2023

Forschungsprojekt zur Förderung von Lichtwaldarten
05.04. - Die Mehrzahl der auf lichte Waldlebensräume spezialisierten Tier- und Pflanzenarten sind stark rückläufig und in ihrem Bestand gefährdet. Tagfalter sind in besonderem Maß von diesem Rückgang betroffen. Neben dem Fehlen von Großherbivoren und der gestiegenen atmosphärischen Stickstoffdeposition ist eine veränderte Waldbewirtschaftung für die Bestandsrückgänge verantwortlich. Letztes Jahr hat Heiko Hinneberg den Blauschwarzen Eisvogel bei der AG Schmetterlinge vorgestellt. Hier gibt's noch mehr interessante Informationen.
https://www.youtube.com/watch?v=TgBYPkq4pr4

Die Elefantenkuh Pang Pha schält Bananen mit ihrem Rüssel
Die meisten Elefanten machen sich nicht die Mühe, Bananen zu schälen. Sie verschlingen sie ganz. Eine Elefantendame im Berliner Zoo aber beherrscht eine spezielle Schältechnik.
Spektrum.de

Schlange schlägt Räder
Schlangen haben viele Fressfeinde – noch dazu, wenn sie ungiftig und klein sind. Die Binden-Riednatter setzt daher auf einen besonderen Trick, um ihren Gegnern zu entkommen.
Spektrum.de

Die männliche Gelbe Spinnerameise: eine Chimäre
Die Männchen der Gelben Spinnerameise tragen zwei Genome in jeweils unterschiedlichen Zellen – sie sind also Chimären.
https://idw-online.de/de/news812318

Gefährdete Ackerwildkräuter erhalten durch Finanzierung und Beratung
Tier- und Pflanzenarten, die auf Ackerlebensräume spezialisiert sind, zählen zu den am stärksten gefährdeten Arten überhaupt. Das gilt besonders für Ackerwildkräuter. Ihr Erhalt wird daher vom Bund und von der EU gefördert. Im Rahmen der Förderprogramme bewirtschaften Landwirtinnen und Landwirte ihre Äcker ohne Dünger und Pestizide. Für Ertragseinbußen und den Zeitaufwand erhalten sie Ausgleichszahlungen. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat die ökologische Wirksamkeit der Förderprogramme und die Motivation der Teilnehmenden untersucht.
https://idw-online.de/de/news812353

Unglücksort: Verspiegelte Scheiben - Tipps für vogelsicheres Glas
05.04. - Mehr als 100 Millionen Vögel in Deutschland kollidieren jedes Jahr allein an Glasscheiben von Gebäuden. Um die Tiere zu schützen, gibt der NABU in seiner Broschüre Tipps für vogelsicheres Glas.
NABU BW

Kurzfassung der Klimastudie "100 % Klimaneutrale Energieversorgung"
05.04. - Baden-Württemberg hat sich angesichts der dramatisch voranschreitenden Klimakrise zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Das Öko-Institut hat im Auftrag des BUND dieses Ziel auf den Südwesten und – in einem weiteren Schritt – auf die zwölf baden-württembergischen Regionen heruntergebrochen. Erstmals wird damit deutlich, wie unterschiedlich die Bedingungen in den Regionen sind und welchen Beitrag jede Region für das Ziel der Klimaneutralität leisten kann.
BUND BW

Meinung: Hat hier jemand "kurz vor 12" gesagt?
05.04. - Keine zwei Wochen nach dem dramatischen Appell des IPCC an die Länder handelt die deutsche Regierung. Aber nicht, indem sie ihre Klimaziele nachschärft. Sondern indem sie Verantwortung verwischt.
geo.de

E-Fuels sind nicht sinnvoll für den großflächigen Einsatz bei Pkw und Lkw
05.04. - Günstigere Alternativen, hoher Energiebedarf zur Herstellung, fragwürdige Umweltbilanz und mögliches Hindernis für die Verkehrswende: Die Gründe, die gegen den Einsatz von mit Strom hergestellten synthetischen Kraftstoffen bei Pkw und Lkw sprechen, sind mannigfaltig. Zu diesem Schluss kommt ein neues Diskussionspapier des Fraunhofer ISI. Es nimmt kritisch und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse Stellung zur jüngsten Entscheidung der Bundesregierung, die vorsieht, dass E-Fuels künftig eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr spielen sollen.
https://idw-online.de/de/news812072

Pflanzenkohle aus Pyrolyseverfahren zur Aufwertung von Böden
05.04. - Das Fraunhofer UMSICHT erforscht Einsatzwege der Pflanzenkohle, die aus TCR®-Pyrolyseverfahren für Biomasse gewonnen wird. Im Projekt InterPyro wird Biokohle zur nachhaltigen Bodenverbesserung genutzt und eine CO2-neutrale Prozesskette entsteht.
https://idw-online.de/de/news811712

Milliarden für ein "Zeitalter der Renaturierung"
05.04. - Mehr Wälder, mehr Moore und mehr hochwertige Ökosysteme: Ein heute auf den Weg gebrachtes, ambitioniertes Aktionsprogramm des Bundes investiert massiv in natürlichen Klimaschutz.
Spektrum.de

Fusion power is hyped up but not impossible
12.04. - A 'major breakthrough' last year renewed the hype around nuclear fusion — recreating the process that powers the sun to make emissions-free electricity on Earth. When the largest fusion reactor being built in France announced another delay, cynics wheeled out the old saw that fusion power is perpetually 20 years away. Progress is undeniable, argues science writer Philip Ball, so long as we keep it in perspective: fusion power won’t save us from global warming. But there’s good reason to think that the second half of the century will see fusion power help to rebalance the energy economy.
The Guardian | 5 min read

13.04.2023

Zukunft des Naturschutzbüros, ein Update
15.03. - Im Newsletter vom 07.12.2022 berichteten wir, dass die Zukunft des Naturschutzbüros als gemeinsame Geschäftsstelle der Naturschutzverbände sowie als Anlaufstelle für die Bevölkerung mit Naturschutzfragen auf der Kippe stehe.
Bislang hat sich noch niemand gefunden, die/der bereit ist, die Arbeit der Geschäftsführung ehrenamtlich fortzuführen. Die Schließung des Naturschutzbüros wird deshalb wohl die unvermeidliche Folge sein.
Die endgültige Entscheidung darüber fällt bei der Mitgliederversammlung im Juli. Weil wir immer noch auf eine andere Lösung hoffen, werden wir auf unserer Internetseite weitere Informationen u.a. über das Anforderungsprofil veröffentlichen.

Seltenheiten: Provencegrasmücke auf Helgoland
05.04. - Der Frühjahrszug hat mit einer ersten großen Rarität begonnen: Deutschlands fünfte Provencegrasmücke hält sich seit dem 31. März auf Helgoland auf. Nachdem stürmische und regnerische Verhältnisse Beobachtungen des kleinen und meist bodennah aktiven Vogels am Tag nach der Entdeckung fast unmöglich machten, zeigt sich der Vogel seit Sonntag bei Idealbedingungen von seiner besten Seite. Die Sonne weckte offenbar sogar leichte Frühlingsgefühle, da der Vogel mehrfach zaghaft zu singen begann.
Mehr beim DDA

Wie Vögel ihren Gesang wahrnehmen
05.04. - Für Singvögel scheint ihr eigenes Tirilieren ganz anders zu klingen als für menschliche Ohren. Offenbar achten die Tiere verstärkt auf feinste akustische Details.
Spektrum.de

Zwei weitere giftige Vogelarten entdeckt
05.04. - In den Urwäldern Papua-Neuguineas kann einem vieles gefährlich werden, wenn man nicht aufpasst. Sogar zwei so hübsche Vögelchen wie diese.
Spektrum.de

Insektensterben auch im Wald - Studie zeigt dramatischen Artenrückgang
05.04. - Die Zahl der Insekten nimmt seit Jahren ab. Für landwirtschaftlich genutzte Gebiete ist dies bereits gut dokumentiert. In Wäldern wurden bislang vor allem Insekten untersucht, die als Schädlinge gelten. Nun wurde von Forschenden unter Leitung der TU Darmstadt die Entwicklung sehr vieler Insektenarten in deutschen Wäldern untersucht. Anders als von den Forschenden vermutet, zeigte sich auch hier: Die Mehrzahl der untersuchten Arten nimmt ab. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Communications Biology" veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news812094

Für wirksamen Artenschutz in der Agrarlandschaft
29.03. - Der NABU begrüßt die neue "Verwaltungsvorschrift Refugialflächen" und fordert die Landesregierung auf, die Förderangebote attraktiv zu gestalten. Eine vielfältige Agrarlandschaft mit naturnahen Rückzugsflächen kann Lebensräume für viele Tiere bieten.
NABU BW

Die chilenische Stachelschnecke ist "Internationales Weichtier des Jahres"
29.03. - Sie ist eine große, fleischfressende Meeresschnecke mit einem robusten Gehäuse – und das "Internationale Weichtier des Jahres 2023". Die chilenische Stachelschnecke (Concholepas concholepas) erhielt bei der öffentlichen Online-Abstimmung die meisten Stimmen. Der internationale Wettbewerb ging in diesem Jahr in seine dritte Runde, nachdem er Ende 2020 von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, dem LOEWE-Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik (TBG) und der internationalen Gesellschaft für Molluskenforschung (Unitas Malacologica) initiiert wurde, um die enorme Artenvielfalt der Weichtiere bekannter zu machen und für ihren Schutz zu sensibilisieren.
https://sgn.one/mgd https://idw-online.de/de/news811326

Schlupflöcher im Montreal-Protokoll: Emissionen von verbotenen ozonzerstörenden Chemikalien nehmen zu
05.04. - Eine neue Studie hat ergeben, dass die Emissionen von fünf ozonabbauenden Chemikalien, deren Herstellung für die meisten Verwendungszwecke im Rahmen des Montreal-Protokolls verboten wurde, zwischen 2010 und 2020 rapide angestiegen sind. Die Emissionen dieser fünf Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) entstehen zum Teil durch Leckagen bei der Herstellung von ozonfreundlichen Ersatzstoffen. Obwohl derartige Emissionen von Neben- bzw. Zwischenprodukten im Rahmen des Montreal-Protokolls erlaubt sind, stehen sie im Widerspruch zu dessen Zielen – und die beobachteten Zunahmen geben Anlass zur Sorge.
https://idw-online.de/de/news812068

Batterien neu denken: Projekt INNOBATT entwickelt neuartige leistungsstarke und ressourcenschonende Batteriespeicher
05.04. - Das Verbundprojekt INNOBATT entwickelt ein neuartiges, modulares und intelligentes elektrisches Batteriespeichersystem. Grundlage ist kostengünstige und sichere Aluminium-Ionen-Zellchemie (AIB), die mit unkritischen Materialien auskommt. Ein funkgestütztes Batteriemanagement mit neuartiger Quantensensorik sorgt für herausragende Betriebssicherheit. Das Speichersystem ist von Beginn an auf ressourcenschonende Herstellung und einfache Wiederverwertbarkeit ausgelegt.
https://idw-online.de/de/news811866

Strom speichern mit Eisen, Natrium und Schwerkraft
05.04. - Für Strom aus Wind und Sonne braucht man riesige Energiespeicher. Doch welche? Manches Konzept erweist sich als Wunschdenken - doch neue Technologien stehen schon bereit.
Spektrum.de

Stressed plants 'cry' in ultrasound
05.04. - Thirsty or stressed plants produce ultrasonic clicks that, when processed to make them audible to humans, sound like popping popcorn. Tobacco (Nicotiana tabacum) and tomato (Solanum lycopersicum) plants that needed water, or that had recently had their stems cut, produced up to roughly 35 clicks per hour. Well-hydrated and uncut plants made only about one sound per hour. The noises possibly come from air bubbles forming or breaking in the plants’ xylem, the tubes that transport water and nutrients from the roots to the stems and leaves. The sounds could be used to monitor plants in farming and horticulture.
Nature | 4 min read

Grinding up batteries helps to recycle them
05.04. - Scientists can recover up to 70% of the lithium inside a battery by grinding up the cathode with aluminium foil. Unlike commercial processes, this one doesn’t need high temperatures or concentrated acids. Mechanical force during milling kicks off a chemical reaction, although how exactly this mechanochemistry works is unclear. Currently, perhaps 15% of the metal in batteries is recovered. The European Union, for example, has set a target of recovering 80% of the lithium in batteries by 2031. The mechanochemical recycling process is a proof of principle rather than a game-changing technology, cautions lithium-battery consultant Hans Eric Melin.
Nature | 4 min read

06.04.2023

Baugebiet in Simmozheim: Ausgleich: 450 neue für 100 alte Bäume
15.03. - Weil das neue Baugebiet am südwestlichen Ortsrand von Simmozheim starke Eingriffe in die Natur mit sich bringt, muss ein erheblicher Ausgleich an anderer Stelle geschaffen werden. Das ist der aktuelle Stand.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Asiatische Hornisse breitet sich in Baden-Württemberg aus
15.03. - Asiatische Hornissen breiten sich aus. Imker in Baden-Württemberg machen sich Sorgen, denn die eingeschleppte Art jagt gerne und belagert die Bienenstöcke.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Mikroplastik verändert Darmflora von Seevögeln Weniger vorteilhafte Bakterien, dafür mehr Krankheitserreger
29.03. - Je mehr Mikroplastik wilde Seevögel wie Eissturmvogel und Corysturmtaucher mit der Nahrung aufnehmen, desto stärker verändert sich die mikrobielle Vielfalt im Darm. Die Folge: vorteilhafte, „gute“ Bakterien nehmen ab und Krankheitserreger zu. Dies kann nicht nur kurzfristig individuelle Schäden, sondern möglicherweise langfristig artübergreifende Folgen haben, da eine Anreicherung der Schadstoffe über die Nahrungskette zu erwarten ist, so Forschende der Universität Ulm zusammen mit Partnern aus Portugal und Kanada.
https://idw-online.de/de/news811574

Zu wenig Aas in der Landschaft
22.03. - Der Gänsegeier mit der eingefallenen Brust, der Mitte Februar bei Weilheim aufgetaucht ist, hat ein mittlerweile großes Problem offenbart. "Es gibt nicht mehr genug tote Tiere in der Landschaft, so dass Aasfresser zunehmend Schwierigkeiten haben, ausreichend Nahrung zu finden", betont Hans-Joachim Fünfstück vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV).
Merkur.de

Gefiederte Glücksboten dem NABU melden
29.03. - Der Frühling naht und die ersten Schwalben wurden bereits in Baden-Württemberg gesichtet. Der NABU möchte wissen, wo die Tiere leben und brüten, um sie besser schützen zu können. Machen Sie mit und melden Sie Schwalben, die sie gesehen haben.
NABU BW

Ministerpräsident hat Ernst der Lage nicht verstanden
29.03. - Der baden-württembergische Ministerpräsident hat sich in einem Schreiben, das dem BUND vorliegt, an die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisch zu den Verordnungsvorschlägen der EU-Kommission über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und zur Wiederherstellung der Natur geäußert.
"Offenbar will Herr Kretschmann aus der Biodiversitätskrise nicht die nötigen Maßnahmen ableiten" kommentiert Sylvia Pilarsky-Grosch, Vorsitzende des BUND-Landesverbandes Baden-Württemberg. "Unsere Ernährung ist nicht durch Pläne zur Pestizidreduktion gefährdet, sondern durch die ökologische Verarmung der Natur, zu der auch die moderne Landwirtschaft erheblich beigetragen hat."
BUND BW

Im Blickpunkt: Wildpflanzen oder Pflanzen am Tropf?
22.03. - Thomas Breunig, LNV-Referent für botanischen Artenschutz, schreibt: Ich muss gestehen, Blühflächen und Blühstreifen begeistern mich nicht, auch wenn sie artenreicher und schöner anzusehen sind als ein Maisfeld. Blumenwiesen-Samentütchen-Aktionen halte ich für wirkungslos was den botanischen Artenschutz betrifft und auch für die Tierwelt dürfte ihre Wirkung bescheiden sein. Gar für Unsinn oder wohlwollend für eine Spielerei halte ich Seedbombs, die von findigen Unternehmern beworben und verkauft werden. Diese Erdkügelchen mit Samen teils exotischer Arten sollen angeblich dazu dienen, dass Pflanzen "unbegrünte Freiräume in Städten erobern". Was solche Aussaat-Aktionen gemeinsam haben, ist die fehlende Wahrnehmung und Wertschätzung der heimischen Flora.
LNV BW - und der aktuelle Infobrief

Batterierecycling: 70 Prozent des Lithiums zurückgewonnen
29.03. - Aus Batterieabfällen bis zu 70 Prozent des Lithiums zurückgewinnen, ohne dass korrosive Chemikalien, hohe Temperaturen oder eine vorherige Sortierung der Materialien erforderlich sind: Dies ermöglicht ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeltes Recyclingverfahren, das mechanische Prozesse und chemische Reaktionen verbindet. Die Methode erlaubt ein kostengünstiges, energieeffizientes und umweltverträgliches Recycling unterschiedlichster Lithium-Ionen-Batterien.
https://idw-online.de/de/news811597

Artenschutz und Windenergie im Einklang: Künstliche Intelligenz erfasst automatisiert sensible Vogelarten
22.03. - Für die Genehmigung von Windparks verlangen die Behörden von den Projektierern umfassende naturschutzbezogene Prüfungen. Das verzögert häufig den Baustart. Das Fraunhofer IEE erarbeitet nun zusammen mit den Universitäten in Kassel, Kiel und Chemnitz sowie Partnern aus der Praxis ein System, mit dem sich Vögel und andere Tiere auf den Flächen anhand von Audio-Signalen automatisiert erkennen und klassifizieren lassen. Dabei kommt Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz: Die Forscher setzen Deep-Learning-Verfahren ein, um die Arten zeitlich und räumlich zu erfassen. Auf diese Weise will das Konsortium dazu beitragen, Rechtssicherheit zu schaffen und die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
https://idw-online.de/de/news811218

»Wenn wir global bei 3 Grad landen, drohen Deutschland etwa 6 Grad«
22.03. - Die Welt liegt auf 2,7-Grad-Kurs. Das wird gravierende Folgen auch für Deutschland haben, sagt der Klimaforscher Stefan Rahmstorf im Interview. Was macht ihm dennoch Hoffnung?
Spektrum.de

Erneuerbare Wärme statt sozialer Kälte
22.03. - Achtung: Die BILD könnte das zentrale Klimaschutz-Projekt der Ampel kippen! Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) plant, unsere Heizungen bis 2045 klimafit und bezahlbar zu machen. Doch weil der Springer-Konzern gegen den Plan schießt, droht die FDP, das Projekt zu stoppen. Stell Dich mit Deiner Unterschrift gegen die Blockade von BILD & FDP – und fordere sozial gerechtes, klimafreundliches Heizen.
Mehr bei Campact

Bats' weird immunity could stop pandemics
29.03. - The COVID-19 pandemic has propelled a niche research field to prominence: bat immunology. Bats are a possible source of catastrophic viral outbreaks in people because the animals can tolerate an exceptionally diverse array of viruses, including coronaviruses, rabies and Ebola. The biological mechanisms behind bats' weird immune systems are slowly emerging: "There’s kind of a peace treaty," between bats and the pathogens they host, explains virologist Joshua Hayward. Bats’ genomes seem to suck up viral information like a sponge. It is possible that this protects bats from the negative outcomes of viral infections, just as a vaccine would.
Nature | 14 min read

30.03.2023

Wie der NABU und der Biber Kröten beim Laichen helfen
15.03. - Acht der 21 in Deutschland heimischen Amphibienarten werden in der „Roten Liste der gefährdeten Arten“ als bedroht geführt, zwei weitere stehen auf der Vorwarnliste. Gründe dafür sind wie bei vielen anderen Tieren auf dieser Liste mangelnder Lebensraum und fehlende Nahrungsquellen. Der Naturschutzbund (NABU) Albstadt bemüht sich, dem Artensterben entgegenzuwirken.
Südwest Presse

BUND bekommt Fördermittel für die Pflege von Streuobstwiesen
15.03. - "Dieser Tag ist perfekt für die offizielle Übergabe der Leader-Förderung für unser Projekt", freute sich Christina Kraus von der BUND-Ortsgruppe Raum Rottweil im Kreise von Mitgliedern des Bundes und der Baum- und Fachwartvereinigung Rottweil-Tuttlingen, allesamt mit Sägespänen auf den Schultern. "Denn heute sind Geräte und Helfer in Aktion, um die Bäume der Streuobstwiese zu pflegen und dieses tolle Biotop wieder in guten Zustand zu versetzen", sagte Kraus. "Wir freuen uns total, dass wir mit der Hilfe der Förderung ein großes Repertoire an Top-Geräten anschaffen konnten."
Mehr im Schwarzwälder Boten

Lahrer NABU ist "empört" über OB Markus Ibert
15.03. - Die "Eigennutz"-Aussagen von Lahrs Rathauschef Markus Ibert beim Frühlingsempfang sorgen für heftige Kritik vom Nabu, der nun seinerseits in die Offensive geht.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Wie funktioniert die Naturschutzjugend NAJU?
15.02. - Eine lebenswerte Welt, in der Natur und Umwelt stärkere Beachtung finden, wünscht sich vor allem auch die zukünftige Generation. Wie können sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene konkret engagieren und welche Umweltbildungs-Angebote bietet die NAJU (Naturschutzjugend im NABU)? Hier erfährst du mehr.
NAJU BW

99 Riesenkrabbenspinnen-Arten
22.03. - Senckenberg-Spinnenforscher Dr. Peter Jäger hat gemeinsam mit Forschern aus China 99 neue Arten aus der Familie der Riesenkrabbenspinnen in Süd-, Ost- und Südostasien beschrieben. Die – erst im Jahr 2000 entdeckte – Gattung Pseudopoda wird durch die im Fachjournal "Megataxa" veröffentlichten Neubeschreibungen zur größten Gattung der Riesenkrabbenspinnen. Die Gesamtanzahl der durch den Arachnologen Jäger neu entdeckten Spezies wächst damit auf 614 Spinnenarten.
https://idw-online.de/de/news811150

Pilze sind zum Fressen da
22.03. - Aktuell und bis in das Frühjahr hinein lohnt es, Pilze und Baumschwämme nach Kotspuren abzusuchen, denn die Raupen verschiedener Tineidae (Echte Motten) fressen darin. Etwa 20 in Deutschland vorkommende Arten können auf diese Weise mit etwas Glück gefunden werden. In der Literatur und im Lepiforum werden Zunderschwämme, Trameten, Porlinge, Kohlenbeeren, Kohlenkrusten und Schichtpilze als Nahrung.
https://www.ag-rh-w-lepidopterologen.de/

Eintagsfliegen, Libellen & Co. beginnen ihr Leben im Wasser – neue 22.03. - Datenbank zu semiaquatischen Insekten
Viele Fluginsekten kennen wir nur als erwachsene Tiere, denn sie haben ihre Kinderstube im Wasser. Die Larven der Eintagsfliegen beispielsweise verbringen fast ein Jahr in den flachen Uferzonen stehender Gewässer, bevor sie als große Fliegen für einige Tage an Land kommen. Diese so genannten semiaquatischen Wasserinsekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere und werden als Bioindikatoren zur Bewertung der Wasserqualität herangezogen. Mit der EPTO-Datenbank steht nun eine Quelle zur Verfügung, die weltweit georeferenzierte und frei verfügbare Datensätze zu ihrem Vorkommen bereitstellt. Das Projekt wurde vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) koordiniert.
https://idw-online.de/de/news811189

Die Fichte stirbt weiter, die anderen Baumarten leiden stark
22.03. - Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2022 zeigen: Kronenverlichtungen für alle Baumarten weiterhin hoch. Fichtenbestände mit sehr hohen Absterberaten. Verlichtungswerte bei Buche bleiben auf sehr hohem Niveau. Weitere Verschlechterung bei der Kiefer.
https://idw-online.de/de/news811186

Unbekannte Orchidee versteckte sich vor aller Augen
22.03. - Sie wächst sogar in Gärten – und dennoch wurde sie jetzt erst erkannt. Eine neue Orchideenart aus Japan überrascht die Wissenschaft.
Spektrum.de

"Natur nah dran 2.0": Neue Oasen für Wildbienen und Schmetterlinge in ganz Baden-Württemberg
22.03. - Aus öffentlichem Grün wird naturnahes Bunt: Insgesamt 16 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg erhalten 2023 eine Förderung zur naturnahen Umgestaltung ihrer innerstädtischen Grünflächen. Dort entstehen in den nächsten anderthalb Jahren artenreiche Biotope
NABU BW

Anti-Atom-Kundgebung
22.03. - Am 15. April muss mit der Atomkraft in Deutschland endlich Schluss sein. Aus diesem Grund ruft der BUND Baden-Württemberg mit zahlreichen Organisationen und Verbänden zur Anti-Atom-Kundgebung beim AKW Neckarwestheim auf. Atomkraft ist eine Hochrisikotechnologie, bei der Nutzen und Gefahr in keinem Verhältnis stehen. (Foto: Laura Buschhaus/BUND BW)
BUND BW

Kreislaufwirtschaft Brennstoffzelle: ein Leben ist nicht genug
15.03. - Wie müssen Stapel aus Brennstoffzellen (Stacks) in Fahrzeugen beschaffen sein, damit die eingesetzten Materialien am Ende des Produktlebens in automatisierten Prozessen demontiert, wiederverwertet oder am besten sogar wiederverwendet werden können? Dieser Frage gehen vier Fraunhofer-Institute im Verbund Stack to Piece (Stack2P) des Nationalen Aktionsplans Brennstoffzellen-Produktion (H2GO) nach. Das Ziel: bereits vor Beginn der industriellen Großserienproduktion von Stacks deren Produktdesign so zu beeinflussen, dass eine zerstörungsfreie Demontage erleichtert wird. Damit es möglichst viele Bauteile aus ausgedienten Stacks in ein zweites Produktleben schaffen.
https://idw-online.de/de/news810722

Fungus is wiping out amphibians in Africa
22.03. - An amphibian-killing fungus is more widespread across Africa than anyone had realized. Chytridiomycosis is a key reason why more than 40% of amphibians worldwide are in danger of extinction. Researchers analysed almost 17,000 amphibian specimens from across Africa and found cases as far back as 1933. Infections abruptly soared in 2000, for unknown reasons. One cause for hope is the fact that "there are quite a few [amphibian] species that get infected and nothing happens", says ecologist Vance Vredenburg.
The Washington Post | 5 min read

23.03.2023

Wiederentdeckt nach über 20 Jahren
15.03. - Wieder einer mehr: Gezielt suchen Biologen nach verschollenen Arten. Auf Madagaskar wurden sie erneut fündig – an unerwartetem Ort.
Spektrum.de

Zehntausende Vogelbruten in der Antarktis vernichtet
15.03. - Stille in der Vogelkolonie: Wie sich Extremwetter auf die empfindlichen Ökosysteme der Polargebiete auswirken, konnte ein Forscherteam jetzt in der Antarktis erfahren.
Spektrum.de

Steinwerkzeuge von Affen und frühen Menschen überraschend ähnlich
15.03. - Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) haben in Thailand von Altweltaffen geschaffene Artefakte entdeckt, die Steinwerkzeugen früher Vertreter der Gattung Homo ähneln. Bisher ging die Fachwelt davon aus, dass unsere frühen Vorfahren diese scharfkantigen Steinwerkzeuge absichtlich gefertigt haben und diese den Beginn der Steinwerkzeugproduktion – einem Alleinstellungsmerkmal während der Evolution der Homininen – einläuten. Eine neue Studie stellt nun bisherige Erkenntnisse über die Ursprünge der bewussten Werkzeugherstellung in unserer eigenen Abstammungslinie in Frage.
https://idw-online.de/de/news810623

Zwerge und Riesen auf Inseln sterben besonders leicht aus
15.03. - Inseln sind Lebensraum für viele Tierarten mit einzigartigen Eigenschaften, darunter sogenannte Zwerge, die im Vergleich zu ihren Verwandten auf dem Festland eine sehr geringe Größe erreichen, sowie Riesen, die wiederum vergleichsweise groß werden. Forschende fanden nun heraus, dass Arten, deren Körpergröße sich besonders stark von der ihrer Festlandsverwandten unterscheidet, mit größerer Wahrscheinlichkeit aussterben. Ihre Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde, zeigt außerdem, dass die Aussterberate von Säugetieren auf Inseln weltweit durch die Ankunft des Menschen deutlich angestiegen ist.
https://idw-online.de/de/news810542

Die kleinstmöglichen Giganten der Meere
15.03. - Südliche Zwergwale kratzen am unteren Ende dessen, was für Furchenwale noch möglich ist: Kleinere Tiere könnten sich durch das typische Aussieben von Plankton nicht mehr ernähren.
Spektrum.de

Luftverschmutzung beeinträchtigt die Paarung von Fliegen
15.03. - Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena konnte an der Taufliege Drosophila melanogaster sowie an weiteren neun Arten der Gattung Drosophila nachweisen, dass hohe Ozonwerte das chemische Paarungssignal der Insekten zerstören und so mutmaßlich zum weltweiten Insektensterben beitragen. Die oxidierende Wirkung des Ozons sorgt dafür, dass die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen, die in den Molekülen vieler Insektenpheromone zu finden sind, aufgebrochen werden. Besonders bemerkenswert ist, dass die gestörte sexuelle Kommunikation auch dazu führt, dass Fliegenmännchen ungewöhnliches Paarungsverhalten gegenüber anderen Männchen ihrer Art zur Schau stellten.
https://idw-online.de/de/news810669

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Herbst 2022
08.03. - In der März-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Herbst 2022 zurück. Das Wetter war von September bis November überwiegend mild und der Herbst 2022 damit sogar der drittwärmste seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Rund 1,8 Millionen bei ornitho.de gemeldete Vogelbeobachtungen bildeten die Grundlage unserer Auswertungen.
Mehr beim DDA

Weißstörche klappern wieder von den Dächern
08.03. - Die ersten Störche sind bereits aus Ihrem Winterquartier in Baden-Württemberg angekommen (auch das Paar von Hechingen-Weilheim), doch drei besenderte Störche waren nicht dabei.
Mehr beim NABU BW

Totholz: Ein Paradies für viele Tiere
22.02. - Wer seine Obstbäume schneidet, muss den Rückschnitt nicht kompostieren oder verbrennen. Wird das Totholz in einer Gartenecke aufgeschichtet, zieht es Insekten, Amphibien, Reptilien, Spinnen sowie Vögel, Fledermäuse und Igel an.
NABU BW

Elektromobilität: Schnell laden mit gebrauchten E-Fahrzeug-Batterien
15.03. - Die Hochschule Fulda und die OsthessenNetz GmbH haben einen intelligenten Second-Life-Batteriespeicher entwickelt, der ebenso umweltschonend wie netzdienlich ist. Mit ihm lässt sich das Angebot an Schnellladesäulen auch bei geringem Netzausbau und geringer Netzanschlussleistung realisieren – in ländlichen Gegenden zum Beispiel.
https://idw-online.de/de/news810504

Keine benzingetriebenen Motorboote auf den Feldberger Seen
15.03. - Der BUND Feldberger Seenlandschaft schreibt: Vor 10 Jahren wurde in einer Allgemeinverordnung beschlossen, dass keine privaten benzingetriebenen Verbrennermotoren mehr auf den Feldberger Seen zum Einsatz kommen dürfen. Da es jedoch massiven Widerstand gab, wurde ein Kompromiss ausgehandelt, der eine 10-jährige Übergangszeit einräumte, währenddessen die BootsbesitzerInnen ihren Verbrenner gegen einen Elektromotor austauschen konnten. Diese Übergangsfrist läuft 2023 aus, und nun plötzlich setzt sich die Mehrheit der GemeindevertreterInnen dafür ein, dass diese Übergangsfrist um weitere 7 Jahre verlängert wird und der Beschluss von 2014 gekippt wird.
Weitere Infos und eine Petition

How a transparent fish gets its shimmer
15.03. - The flickering iridescence of the almost entirely see-through ghost catfish (Kryptopterus vitreolus) comes from microscopic structures in its muscles that bend the light, rather than pigments. Other animals display these shimmering structural colours outside their bodies — a peacock’s feathers or a butterfly’s wings — but the ghost catfish is scaleless. Muscle structures could produce iridescence in other transparent species, such as noodlefishes (Salangidae).
Associated Press | 2 min read

Culling rabid vampire bats doesn’t work
15.03. - Latin American governments’ decades-long campaign of killing vampire bats (Desmodus rotundus) to fight outbreaks of rabies has the opposite effect. When bats were poisoned before rabies was detected in an area, researchers found that the culling could slow the spread of rabies. But reactive culling had little benefit and even increased disease spread, probably because it prompts bats to flee the area. “It’s a little bit like a forest fire, where you’re working on putting out the embers but not realizing that another spark has set off a forest fire in a different location,” says ecologist and study co-author Daniel Streicker.
Nature | 3 min read

16.03.2023

Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison!
01.03. - Nicht nur Spechte und Eulen sind bereits sehr aktiv, auch viele unserer häufigsten Brutvogelarten singen bereits mehr oder weniger intensiv. Kein Zweifel, mit dem Beginn der Brutzeit steht auch die Kartiersaison beim Monitoring häufiger Brutvögel vor der Tür! Am 10. März geht es wieder los, die letzten Vorbereitungen laufen und für Kurzentschlossene sind noch einige freie Probeflächen verfügbar.
Mehr beim DDA

NABU Haigerloch-Rangendingen: Jahresinfo 2023
22.02. - Jedes Jahr aufs Neue veröffentlicht die NABU-Gruppe Haigerloch-Rangendingen einen Rückblick aufs vergangene Vereinsjahr - auch um bei der Mitglieder-versammlung Zeit einsparen zu können. Das aktuelle Berichtsheft ist jetzt online.
NABU Haigerloch-Rangendingen

Fortbestand des Naturschutzbüros auf der Kippe
07.12.22 - Als ein Ergebnis der letzten Mitgliederversammlung des Trägervereins für das Naturschutzbüro Zollernalb muss festgehalten werden, dass die ehrenamtlichen Kapazitäten bei den Naturschutzverbänden im Kreis praktisch erschöpft sind. Weil die Nachfolge für Herbert Fuchs, der von Anfang an als Mitglied im Vorstand ehrenamtlich die Geschäfte geführt hat, völlig offen ist, kann es passieren, dass das Naturschutzbüro im Jahr 2023 nach 30jährigem Bestehen endgültig seine Pforten schließt. Fuchs hatte bei der Mitgliederversammlung angekündigt, für eine Fortsetzung seiner seitherigen Tätigkeit ab 2023 nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Jetzt sind die Mitgliedsverbände auf der Suche nach Aktiven, damit die wichtige Arbeit auch über das Jahr 2023 hinaus fortgeführt werden kann.

Naturschützer wollen Steinkauz wiederansiedeln
08.03. - Ein Schwerpunkt der NABU-Veranstaltungen 2023 liegt auf dem Klima- und Artenschutz. Die Jahres-Fibel liegt zum Mitnehmen aus.
Schwarzwälder Bote

"Dicker schwarzer Brummer" sorgt für Erstaunen
08.03. - Ein "dicker schwarzer Brummer" ist beim Pfarrhaus in Balingen unterwegs. Der NABU Zollernalb dazu: Die imposante Erscheinung ist die die „Blauschwarze Holzbiene“. Und auch ein Taubenschwänzchen wurde gesichtet.
Schwarzwälder Bote

Neueröffnung von Meeres- und Evolutionssaal im Schloss Rosenstein, Naturkundemuseum Stuttgart
22.02. - Zwischen Korallenriff, "Black Smoker", Schwertfisch, Kegelrobbe und Sturmwellenläufer in die Welt der Ozeane eintauchen. Zusammen mit Großem Panda und schwarzem Jaguar eine spannende Entdeckungsreise durch die Artenvielfalt erleben: Das alles ist für die Besucher*innen ab dem 17.02.2023 im Museum Schloss Rosenstein möglich.
https://idw-online.de/de/news809548

Waldschnepfen haben die weißesten Federn
08.03. - Bis vor kurzem wurde vermutet, dass tagaktive Vogelarten häufig ein kontrastreiches und farbenfrohes Gefieder besitzen, um visuelle Informationen zu übermitteln und dass dämmerungs- und nachtaktive Vogelarten akustische und chemische Signale für die Informationsübermittlung nutzen. Aktuelle Forschungsergebnisse des Imperial College London legen nun eine weitere Form der Kommunikation dieser Arten nah.
Mehr beim DDA

Neu entdecktes Wal-Verhalten steckt hinter Seeungeheuer
08.03. - Seit 2014 beobachten Fachleute, dass Wale auf bisher unbekannte Art fressen. Nun zeigt sich: Das wusste man schon in der Antike - und es inspirierte Geschichten von Seeungeheuern.
Spektrum.de

Zahnwale verwenden unterschiedliche Stimmlagen
08.03. - Delfine, Schwertwal und Pottwale und andere Zahnwale jagen, kommunizieren und orientieren sich mit Hilfe ihrer Stimme. Eine aktuelle Studie im Fachmagazin Science beschreibt drei unterschiedliche Stimmlagen und die Anatomie, die es möglichst macht, die Töne unter Wasser zu erzeugen. Zahnwale erzeugen die lautesten Töne im Tierreich.
https://idw-online.de/de/news810286

Neue Geckoart auf australischer Insel entdeckt
08.03. - Der Gecko hat dünne Beine und einen blattförmigen, von einem Stachelsaum umgebenen Schwanz. Es könnte sein, dass es nur etwa 30 Exemplare der Art gibt.
Spektrum.de

Jetzt brauchen Hummelköniginnen Starthilfe
08.03. - Hummelköniginnen landen zum beginnenden Frühjahr oft entkräftet in unseren Gärten noch bevor sie ihr Volk gründen konnten. Mit einfachen Mitteln können wir den Jungköniginnen helfen und Nahrung bieten.
Mehr bei GEO.de

Pistolenkrebs-Kinder zielen schneller als ihre Eltern
08.03. - Pistolenkrebse können einen Knall und eine Schockwelle erzeugen, die ihre Beute betäuben kann. Das schaffen Jungtiere bereits mit Scheren, die nur einen Millimeter messen.
Spektrum.de

Zwergzikaden oszillieren zum Urinieren
08.03. - Die Insekten der Familie Cicadellidae schleudern permanent ihre Ausscheidungen fort – und beschleunigen dafür ihre Urintropfen per Vibration. Das spart Energie.
Spektrum.de

Zu schade für Autos
08.03. - E-Fuels wecken Hoffnungen bei manchen Autofans. Doch sie sind teuer und werden es noch lange bleiben. Dennoch gibt es sinnvolle Anwendungen für sie – zum Beispiel in der Luftfahrt.
Spektrum.de

Kostengünstig und ressourcenschonend zu grünem Wasserstoff
08.03. - Soll die Energiewende gelingen, werden große Mengen an Wasserstoff benötigt. Im Projekt HighHy arbeitet ein internationales Forscherteam daran, die Technologie der AEM-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff effizienter zu machen. Dafür setzen Wissenschaftler auf die gut verfügbaren und ressourcenschonenden Metalle Mangan und Nickel – und wollen das vielversprechende Elektrolyseverfahren so in die großflächige industrielle Anwendung bringen. Neben vergleichsweise geringeren Kosten bietet die neue Technologie eine Reihe weiterer Vorteile.
https://idw-online.de/de/news810100

Emissionszertifikate im Sparstrumpf?
01.03. - Aus der aktuellen sfv-Rundmail: Die jährliche Verknappung von ETS-Emissionszertifikaten und die Erhöhung der Preise sollen Kraftwerksbetreiber, große Industriebetriebe und den innereuropäischen Luftverkehr zwingen, Treibhausgas-Emissionen zu senken. Doch dieser Plan für unser Klima gilt offensichtlich nicht für alle. RWE, einer der größten CO₂-Emittenten Deutschlands, hat bereits seit langem vorgesorgt. Bereits 2021 hat der Konzern gegenüber der Öffentlichkeit getönt, dass die finanziellen Auswirkungen steigender CO₂-Preise bis 2030 abgepuffert seien. Wie dies RWE gelungen ist, warum das für unsere Umwelt schädlich ist und wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) damit umgeht, haben wir in einem Artikel für Sie aufgearbeitet.
Mehr beim sfv

Stadtwerke-Chefin: "Ich bekam sieben Anrufe, damit ich doch bei Gas bleibe"
01.03. - Rund 70 Stadtwerke hat CORRECTIV danach gefragt, warum sie Mitglied beim Lobbyverband Zukunft Gas waren oder sind. Und vor allem: Wie viel Geld sie jährlich zahlen. Die Chefin der Stadtwerke Enercity AG in Hannover, Susanna Zapreva, berichtet von einer „mittleren sechststelligen Summe“, die sie an Zukunft Gas zahlte, bevor sie die Mitgliedschaft kündigte. Über die Jahre sind so wahrscheinlich Millionen Euro über die Stadtwerke an den Verband geflossen.
Erdgas: Wie Stadtwerke die Gaslobby finanzieren (CORRECTIV)

Neue Studie nimmt Energiespeicher unter die Lupe
01.03. - Forscher aus Gießen und Münster veröffentlichen detaillierte Analyse zu Entwicklungsperspektiven von Festkörperbatterien / Review in Nature Energy
https://idw-online.de/de/news809857

Was das Hochseeschutzabkommen bedeutet
08.03. - Erstmals gibt es einen Vertrag über den Schutz der Weltmeere. Doch während die politische Einigung ein Erfolg ist, schützt das Abkommen selbst erst einmal gar nichts.
Spektrum.de

Ökologische Aufwertung von Gewässern nützt Fischen und Menschen
08.03. - Der Verlust der biologischen Vielfalt in Binnengewässern ist besorgniserregend. In groß angelegten Ganzseeexperimenten hat ein Forschungsteam in Zusammenarbeit mit Angelvereinen 20 Seen ökologisch aufgewertet. Die Fische profitierten deutlich von den Verbesserungen der Lebensräume. Fischbesatz hingegen erzielte keine nachhaltig positiven Effekte. Die im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, wie wichtig es sowohl für den Artenschutz als auch für die fischereiliche Nutzung ist, Gewässer zu renaturieren und natürliche Prozesse zu fördern.
https://idw-online.de/de/news810227

Der Mulchzeitpunkt von Waldwiesen beeinflusst die Insektenvielfalt
08.03. - Forschende der Universität Freiburg haben die Auswirkungen verschiedener Zeitpunkte des Mulchens, einer Bewirtschaftungsmethode, auf Insektenlarven und blütenbesuchende Insekten untersucht
https://idw-online.de/de/news810078

Genomik für den Artenschutz. Genomische Analysen liefern wichtige 01.03. - Erkenntnisse für das Naturschutzmanagement
01.03. - Die biologische Vielfalt der Natur zu erhalten, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Bei der Entwicklung von Strategien und effektiven Maßnahmen kann das Feld der Biodiversitätsgenomik einen wichtigen Beitrag leisten. Genomische Daten von Arten, Artgemeinschaften und ganzer Ökosysteme sollten bei weitreichenden Bewertungen und Entscheidungen im Naturschutzmanagement immer berücksichtigt werden – dafür plädiert ein internationales Team von Wissenschaftler*innen in einer neuen Veröffentlichung im Fachjournal "Trends in Genetics".
https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/genomik_fuer_den_artenschutz/
https://idw-online.de/de/news809860

Neue Podcast-Folge zur Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft
01.03. - Insekten sind zum Aushängeschild des weltweiten Verlusts an biologischer Vielfalt geworden, denn sie sind besonders stark vom Rückgang betroffen. Insekten spielen eine wichtige Rolle an vielen Stellen in den Ökosystemen. Als Bestäuber beispielsweise sind sie essenziell für die Produktion vieler wichtiger Nahrungsmittel wie z. B. Äpfel, Raps aber auch Kakao und Kaffee. Damit hat Ihre Bestäubungsleistung auch einen großen Wert für die Landwirtschaft und damit auch für die Volkswirtschaft. Dieser wurde von Forschern der Universität Hohenheim auf 3,6 Milliarden € pro Jahr allein in Deutschland geschätzt.
https://idw-online.de/de/news809795

How the dogs of Chernobyl survive
08.03. - DNA collected from some of the hundreds of feral dogs that live in Chernobyl seems to confirm that they are descendants of the pets left behind after the 1986 nuclear disaster. The finding is the first step in a larger project aimed at determining how the dogs have adapted to survive in one of the most radioactive places on Earth. Because they are large, relatively long-lived mammals that eat foods found in the human diet, the dogs could offer a natural experiment revealing how a similar situation might affect people.
Nature | 4 min read

Recycling the treasure in old solar panels
08.03. - Today, roughly 90% of old solar panels in the United States and European Union end up in landfill, despite containing valuable silver, copper, crystalline silicon and aluminium. As the solar industry booms, some companies are trying to refurbish and recycle the panels that have reached the end of their 25-30-year lifespan. Solar recyclers face significant economic, technological and regulatory challenges. What might eventually make it work is pure scale: by 2050, the value of raw materials recoverable from solar panels could exceed US$15 billion.
YaleEnvironment360 | 8 min read

09.03.2023

Schneisen für einzigartigen Schmetterling
15.01. - Im Burladinger Stadtwald setzen sich das Forstamt des Zollernalbkreises und das Regierungspräsidium Tübingen für den Artenschutz ein. Besonders im Fokus sind dabei Reliktvorkommen vom Aussterben bedrohter Tierarten wie Berglaubsänger, Elegans-Widderchen und Bergkronwicken-Widderchen am dortigen steilen Steppenheidehang.
Schwarzwälder Bote

Lockdown zwang Wanderfalken zur Nahrungsumstellung
01.03. - Die Lockdowns während der Coronakrise hatten auch Folgen für die Tierwelt. Wanderfalken etwa bekamen weniger ihrer Lieblingsnahrung ab.
Spektrum.de

Nährstoffe im Gefieder verraten Wanderungen
01.03. - Wo frisst der Albatros? Und wo der Tauchsturmvogel? Ihre über zigtausend Kilometer verstreuten »Meeresrestaurants« hinterlassen einen aufschlussreichen chemischen Fingerabdruck.
Spektrum.de

Darum verschwinden die Bilche
01.03. - Seit einigen Jahren schwinden die Populationen der Gartenschläfer, auch Bilche genannt, in Deutschland rapide. Aber warum? Ein groß angelegtes Forschungsprojekt soll Licht ins Dunkel bringen. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Sie sind leider nicht sehr ermutigend. Die gute Nachricht: Gartenbesitzer*innen können dort, wo es noch Bilche gibt, einiges für die possierlichen Nager tun.
GEO.de

DiCaprio-Schlange - kaum entdeckt, schon bedroht
01.03. - Leonardo DiCaprio setzt sich für die Umwelt ein, weswegen nun eine neu entdeckte Schlange zu Ehren seiner Mutter benannt wurde. Doch ihr Schicksal ist ungewiss.
Spektrum.de

Die Art der Verteidigung steuert die Dynamik von Räuber-Beute-Systemen
01.03. - Fressen und gefressen werden ist ein normaler Vorgang in der Natur. Diese Räuber-Beute-Beziehung stabilisiert die Ökosysteme: Sie sorgt dafür, dass einzelne Arten nicht überhandnehmen, kontrolliert deren Bestände und vermeidet Schaden durch Überpopulation. Wie aber funktioniert es, dass die Räuber nicht einfach alle Beute wegfressen und so das System zusammenbricht? Ein Forschungsteam von UFZ, TU Dresden und Universität Potsdam anhand von Bakterien und Einzellern untersucht, die in Gewässern leben, und Erstaunliches festgestellt: Bakterien wehren sich mit kooperativem Verhalten und der Evolution gegen räuberische Einzeller, schreiben sie im Fachmagazin ISME Journal.
https://idw-online.de/de/news809983

Bitterstoffe verderben Eichenwickler-Raupen den Appetit
01.03. - Forschungsteam entschlüsselt molekulare Grundlagen des Kampfes zwischen Stieleichen und ihren Fressfeinden
https://idw-online.de/de/news809931

Zum World Wildlife Day am 3. März: Invasive Pflanzenarten werden sich in Deutschland noch weiter ausbreiten
01.03. - Sie heißen Riesen-Bärenklau, Japanischer Staudenknöterich oder Ambrosia und haben eines gemeinsam: Sie sind invasive Pflanzenarten, die bereits vor vielen Jahren ihren Weg nach Deutschland gefunden haben und andere Pflanzenarten zunehmend verdrängen. Viele von ihnen haben ihren potenziell geeigneten Lebensraum noch gar nicht erreicht. Das haben Geographen der Universität Leipzig in einer aktuellen Simulationsstudie ermittelt. Dabei koppelten sie verschiedene Datensätze, um die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten ausgewählter invasiver Pflanzenarten für jeden Ort in Deutschland vorhersagen zu können.
https://idw-online.de/de/news809999

Japanische »Feen-Laterne« lebt doch noch
01.03. - Nach über 30 Jahren wurde eine der merkwürdigsten und seltensten Pflanzenarten wiederentdeckt. Sie bekommt ihre Energie nicht aus Fotosynthese, sondern lebt von Pilzen.
Spektrum.de

BUND zum Klima-Maßnahmen-Register: "Dürftiges und fantasieloses Papier"
15.01. - "Es ist erstaunlich, dass die Landesregierung ein so dürftiges und fantasieloses Papier vorlegt", erklärt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg. "Wir können keine innovativen Maßnahmen erkennen. Die Landesregierung ist anscheinend nicht willens, konkrete, in ihren Minderungszielen benannte, mit Geld und Zeit hinterlegte und priorisierte Vorhaben zu nennen. Weder hat die Landesregierung es geschafft, ...
BUND BW

Natur-Objekte des Jahres 2023
01.02. - Jedes Jahr erstellt der LNV eine Kurz-Liste über die Natur-Objekte des Jahres. Viel Spaß beim Entdecken.
Mehr beim LNV

Der Tod des Wassers
01.03. - Der Nil, der Ganges, der Amazonas, der Rhein... Die größten Flüsse der Erde sind für das Überleben der Menschheit unerlässlich. Und wir dämmen sie ein und verunreinigen sie mit Abwässern, giftigen Chemikalien und Unmengen von Plastik. Doch in wenigen Wochen könnten Regierungen aus aller Welt beschließen, die größte Wasserschutzaktion der Geschichte zu starten! Lasst uns die Länder, die sich dafür einsetzen, mit einer Million Stimmen unterstützen, bevor die großen Verschmutzer den Plan zunichtemachen.
Avaaz.org

Child didn’t die of global bird-flu variant
01.03. - An 11-year-old girl in Cambodia who died after being infected with avian influenza A (H5N1) had a different variant from that causing mass deaths in birds globally. The strain she was carrying is endemic to the region, and last infected people in Cambodia about a decade ago. Investigations are under way into why the virus has spilled over from birds to people again. "Hopefully this is an isolated incident, but it could be indicative of a larger issue," says virologist Erik Karlsson at the Pasteur Institute of Cambodia in Phnom Penh.
Nature | 5 min read

The world’s only seal-hunting lions are back
01.03. - Namibia’s lions are back to prowling the country’s beaches, nearly four decades after they disappeared from these areas. In the 1980s, Namibia’s lions stopped hunting on the beaches after their population was almost wiped out. Even as their numbers recovered, they didn’t return, and scientists thought the knowledge of how to hunt seals and flamingos had been lost. When a drought in 2015 wiped out zebras and other desert prey, three young lionesses led a coastal hunting revival along a 40-kilometre stretch of beach that is also a popular fishing and camping spot. To keep both people and the animals safe, a virtual fence now sends out alerts every time lions approach the area.
Hakai Magazine | 4 min read

02.03.2023

NABU legt Veranstaltungsprogramm vor
15.01. - Frisch auf den Tisch kommt heute das druckfrische Veranstaltungsprogramm der NABU-Gruppen im Kreis. Nach und nach werden die näheren Infos auch im Online-Terminkalender auf der Homepage veröffentlicht. Eine PDF gibt's aber schon jetzt.
NABU Zollernalb

Seltenheiten: Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2021
22.02. - Die zehnte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“ mit dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2020 kann seit Ende 2022 über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Um Ihnen in diesem Jahr einen möglichst umfassenden Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland im Jahr 2021 vorlegen zu können, benötigen wir nun Ihre Mithilfe.
Mehr beim DDA

Wieder mehr Wisente und Elche in Deutschland
22.02. - Eigentlich sind Elche genau wie Wisente seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland ausgestorben. Zwar finden immer wieder einzelne Tiere von Polen kommend den Weg in die ostdeutschen Bundesländer, die wenigsten halten sich hier aber dauerhaft auf. Eine Studie von Wissenschaftler:innen des Geographischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin hat nun aber Interessantes herausgefunden: In Deutschland gibt es genug Platz und geeigneten Lebensraum für die Rückkehr von Elchen und Wisenten.
Mehr beim WWF

Bucklige Verwandtschaft. Genomische Studie verdeutlicht die Vielfalt der weltweit verbreiteten Braunbären
22.02. - Braunbären zählen zu den größten an Land lebenden Raubtieren der Welt. Die etwa zehn derzeit identifizierten Unterarten sind in Nordamerika, Europa, Russland und Asien verbreitet. Ein internationales Team von Forschenden untersuchte in einer in der Nature-Fachzeitschrift „Communications Biology“ veröffentlichten Studie, wie und wann ihre genetische Vielfalt entstanden ist. Damit stellen sie die erste umfassende populationsgenomische Studie am Braunbären (Ursus arctos) vor und zeigen an seinem Beispiel die Auswirkungen der letzten Eiszeit auf die heutige Vielfalt innerhalb der Art.
https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/bucklige_verwandschaft/
https://idw-online.de/de/news809666

Possierliche Beuteltiere entpuppen sich als unerwartete Aaskonsumenten
22.02. - Totes Fleisch ist eine wichtige Nahrung für zahlreiche Tiere. Beobachtungen an Kadavern liefern jedoch immer wieder Überraschungen, wer sich dort so alles einfindet.
Spektrum.de

Geckos kennen ihren eigenen Geruch
22.02. - Geckos können mit ihrer Zunge den eigenen Körpergeruch von demjenigen ihrer Artgenossen unterscheiden, wie Forschende der Universität Bern in einer neuen experimentellen Studie zeigen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Geckos die Fähigkeit haben, sozial zu kommunizieren und somit intelligenter sind als bisher angenommen.
https://idw-online.de/de/news809556

Der Tolkien-Frosch wurde neu entdeckt
22.02. - Nicht alle Tage stößt man auf eine bislang unbekannte, große Amphibienart, die auch noch hübsch ist. Sie wurde zu Ehren J. R. R. Tolkiens benannt, weil sie an Fabelwesen erinnert.
Spektrum.de

Evolution in absoluter Dunkelheit: Neue Fischart in Indien entdeckt
22.02. - Ein indisch-deutsches Forscher*innen-Team, unter ihnen Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Ralf Britz, hat die Wels-Gattung Horaglanis im südindischen Bundesstaat Kerala untersucht. Die winzigen nur etwa drei Zentimeter großen Fische dieser Gattung leben ohne Licht in dortigen Grundwasserleitern. Im Rahmen eines breit angelegten „Citizen Science“-Projektes konnten die Forschenden Informationen zur Verbreitung der Tiere, ihrer Genetik und Abstammungsgeschichte sammeln – und entdeckten anhand genetischer Untersuchungen eine neue Art.
https://idw-online.de/de/news809356

Spinnen, die ihre Augen verlieren
22.02. - In der Finsternis von Höhlen werden Augen verzichtbar. In Israel haben Forscher dort sieben Spinnenarten neu entdeckt, die auf dem Weg zur Blindheit sind.
Spektrum.de

Flächenfraß in BW - Hotspot Oberschwaben. LNV stößt Reportage an
08.02. - Aus dem aktuellen LNV-Info: In einer ausführlichen und lesenswerten Reportage greift die Wochenzeitung KONTEXT den nach wie vor ungebremsten Flächenverbrauch im Land auf und nimmt dabei die besonders auffällige Region Oberschwaben unter die Lupe. Zu den Auslösern der Recherche zählt das LNV-Info 02/2019 sowie weitere LNV-Informationen.
KONTEXT Ausgabe 614 vom 04.01.2023
LNV-Info 02/2019

Wo Photovoltaik, wo Windräder?
01.02. - Die BUND-Klimastudie zeigt, wie ein klimaneutrales Energiesystem der Zukunft in Baden-Württemberg aussehen kann und welche Erneuerbaren Energien am besten in welcher Region ausgebaut werden.
BUND BW

Stromspeicher-Inspektion 2023: Lithium-Batterien sind im Vergleich zu ihren Alternativen noch klar im Vorteil
22.02. - In der neuesten Ausgabe ihres Stromspeichertests nahm die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) nicht nur Lithium-Ionen-Batteriesysteme unter die Lupe. Erstmals analysierte sie zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auch sogenannte Salzwasser- und Hochtemperaturbatterien. Das Fazit: In puncto Energieeffizienz sind Lithium-Ionen-Batterien den alternativen Batterietechnologien derzeit noch deutlich überlegen.
https://idw-online.de/de/news809646

Smarte, vollautomatische Biogasanlage sichert Strom- und Wärmeversorgung von Dörfern, auch wenn die Sonne nicht scheint
15.01. - Im Projekt PowerLand 4.2 entwickelten die Universität Hohenheim, die Hochschule Reutlingen und die Novatech GmbH die Steuerung für eine vollständig automatisierte Biogasanlage, die erneuerbaren Strom und Wärme bedarfsgerecht insbesondere in den Produktionslücken von Sonne und Wind liefert. Die Steuerung wurde erfolgreich in einem Reallabor getestet. Dank Energiebedarfsprognosen und einer angepassten, flexiblen Fütterung können Biogasanlagenbetreiber mit diesem Ansatz Investitionen in größere Gasspeicher einsparen.
https://idw-online.de/de/news809127

Schutz von Fledermäusen an Windenergieanlagen
15.01. - Forschende und Gutachter:innen unter Beteiligung des Berliner Naturkundemuseums veröffentlichten in der Zeitschrift "Mammal Review" eine Studie zum Schutz von Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA). Die Autor:innen argumentieren vor dem Hintergrund eines umfangreichen Datensatzes, dass akustische Aufnahmen die Zahl der an WEA zu Tode kommenden Fledermäusen gut vorhersagen können. Daraus lässt sich der Umfang der für den Schutz der Fledermäuse notwendigen Anpassungen des Anlagenbetriebs ableiten. Voraussetzung für eine verlässliche Bestimmung des Kollisionsrisikos ist jedoch eine standardisierte Erfassung, deren Ergebnisse mit anderen Datensätzen verglichen und referenziert werden können.
https://idw-online.de/de/news809191

Why wombats have cube-shaped poo
22.02. - Researchers have built on their Ig-Nobel-prizewinning research into why wombats are (probably) the only animal in the world that produces cubical faeces. Their surprisingly long and intermittently stretchy intestines compress their stool into cubes. Now the team has pinpointed another factor, which seems to apply to all animals that produce faeces in pellet form: how the poo dries in the animals’ guts. Researchers passed corn-starch ‘poo’ through plastic trough ‘intestines’ under drying heat lamps. Greater drying resulted in more closely spaced cracks — wombat poo, which contains 65% water, cracked into little cubes. Human poo, made up of 75% water, comes out in longer tubes, and cow pat, containing up to 90% water, just slops right out.
ABC News | 5 min read

Snakes can hear better we thought
22.02. - Researchers have dispelled the myth that snakes are deaf to airborne sound and can ‘hear’ only ground vibrations. Snakes were placed in a soundproofed room, and sounds with different frequencies were played on speakers. Death adders (Acanthophis), taipans (Oxyuranus) and brown snakes (Pseudonaja) tended to back away from the source of the sound. Woma pythons (Aspidites), however, often approached the speakers — possibly because they’re large nocturnal snakes with few predators, unlike the others. The experiment suggests that snakes can indeed hear sounds in the frequency range and volume of a human voice.
Science Alert | 3 min read & The Conversation | 4 min read

23.02.2023

Eulen und Greifvögel haben Frühlingsgefühle
15.01. - Bei Eulen und Greifvögeln kommen schon jetzt Frühlingsgefühle auf. Derzeit kann man vor allem die Balzrufe des Waldkauzes früh morgens und abends nach Einbruch der Dämmerung hören.
NABU-BW

Seltenheiten: Kleine Bergenten und Rostflügeldrossel
15.01. - Nach der Entdeckung einer Kamtschatkasamtente Mitte Januar, wurden inzwischen zwei weitere bislang nur wenige Male in Deutschland nachgewiesene Arten entdeckt. Gleich zwei nordamerikanische Kleine Bergenten sowie eine asiatische Rostflügeldrossel.
mehr beim DDA

Acht tote Schnabelwale an Zyperns Küste angeschwemmt
15.01. - Im Mittelmeer sind in den vergangenen Tagen mindestens acht Schnabelwale verendet. Möglicherweise steht ihr Tod mit dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet in Verbindung.
Spektrum.de

Stummer Frosch neu aufgespürt
15.01. - Nicht alle Frösche quaken – und eine neu entdeckte Art in Tansania ist gleich ganz stumm. Und eigentlich waren die Forscher auf der Suche nach einem verschollenen Lurch.
Spektrum.de

Schildkröten-Invasion im Ländle
15.01. - Ein Forschungsteam mit Dr. Melita Vamberger von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden sowie Benno Tietz und Dr. Johannes Penner von der Universität Freiburg konnte erstmals zeigen, dass drei ursprünglich in Nordamerika beheimatete Schildkrötenarten sich in Deutschland in der Natur fortpflanzen – so weit im Norden wie nie zuvor nachgewiesen. Genetische Untersuchungen der Tiere legen nahe, dass dies in den betreffenden Populationen regelmäßig geschieht – die gepanzerten Reptilien haben sich in ihrem neuen Lebensraum in Baden-Württemberg etabliert.
https://idw-online.de/de/news808975

Wie navigieren Bienen?
15.01. - Wie navigieren Bienen? Dieser Frage gehen der Neurobiologe Randolf Menzel und der Informatiker Tim Landgraf in einem von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Forschungsprojekt an der Freien Universität Berlin nach.
https://idw-online.de/de/news809280

Hört mal, wer da hämmert! Start in die Spechtsaison 2023
08.02. - Bestimmt kennen Sie es auch: ein Waldspaziergang gegen Ende des Winters, die ersten Meisen melden sich zaghaft zu Wort, auch der Kleiber ist vereinzelt zu hören. Leichter Wind streicht durch die noch laubfreien Baumkronen, hier und da ein Rascheln im Unterholz, ein Knistern und Knacken aus dem Dickicht des Waldes... doch dann, ganz plötzlich, irgendwo in der Ferne, erklingt ein lautes und schnelles Trommeln. Der "Schuldige" ist schnell identifiziert und allen bekannt: ein Specht. Doch haben Sie sich nicht auch schon mal gefragt: "Welcher Specht hämmert da überhaupt gegen das Holz?"
Mehr beim DDA

Ökologie und Naturschutz im globalen Süden
15.01. - Die Tropen beherbergen den größten Teil der biologischen Vielfalt der Erde. Um dieses wertvolle Gut zu erhalten, müssen sich viele Menschen vor Ort engagieren und gut informiert sein. Die Tropenökologie und die Naturschutzwissenschaften sind jedoch noch häufig von kolonialistischen und diskriminierenden Praktiken geprägt, die den Erfolg des Naturschutzes beeinträchtigen können.
https://idw-online.de/de/news809128

Künstlicher Wohnraum für heimatlose Tiere
15.01. - Wenn der Mensch die Umwelt zerstört, verlieren Tiere ihren Lebensraum. Artenschützer bauen künstliche Habitate an Land und im Wasser – mit Mikrochips und anderen Hightech-Details.
Spektrum.de

Kalifornien wappnet sich für Superblüte und Influencer-Schwemme
15.01. - Der Winter brachte Kalifornien satt Regen. Für viele Blumen ist das ein ersehntes Signal zur massenhaften Blüte. Doch diese lockt viele rücksichtslose Betrachter an.
Spektrum.de

Pflanzenvielfalt nach Landwirtschaft: keine vollständige Erholung ohne Hilfe
08.02. - Die Landwirtschaft gilt als einer der wesentlichen Störfaktoren ökologischer Systeme – und es kann lange dauern, bis sich ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen wieder erholen. Ohne aktive Renaturierungsmaßnahmen kann sich diese Erholung noch weiter herauszögern und ist zudem häufig unvollständig, zeigt ein Forschungsteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). In ihrer Studie im Journal of Ecology beleuchten sie, wie sich ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen auf verschiedenen Ebenen erholen, und zeigen konkrete Renaturierungsmaßnahmen auf, die der Biodiversität helfen können sich zu regenerieren.
https://idw-online.de/de/news808887

Now that’s a good-looking fish
15.01. - The bluestreak cleaner wrasse (Labroides dimidiatus) seems to recognize its own face — an indication of self-awareness that has so far been found only in humans and a few other species. Each fish was shown composite images: its own head photoshopped onto another fish’s body, and its own body with another fish’s head. The fish were less aggressive towards their own faces, even on another fish’s body, suggesting that this fish forms a mental image of its countenance.
Science News | 6 min read

16.02.2023

Regierungspräsidium unterstützt Federseemoor
01.02. - Regierungspräsident Klaus Tappeser und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel haben einen Zuwendungsvertrag über die Betreuung des Federseemoors im Landkreis Biberach unterzeichnet.
NABU BW

Weiblicher Kampf um Nistplätze reduziert den Fortpflanzungserfolg
08.02. - Der Wettbewerb zwischen Weibchen ist normalerweise weniger offenkundig aggressiv als der zwischen Männchen, kann aber dennoch negative Folgen haben. Beispielsweise, wenn Weibchen Schlüsselressourcen benötigen, um sich erfolgreich fortzupflanzen. Eine nun in der Fachzeitschrift "The American Naturalist" erschienene Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Universität Liverpool (UK) untersuchte deshalb anhand von Mäusen, inwieweit sich der Kampf um Nistplätze auf den Fortpflanzungserfolg auswirkt und ob dies durch kooperatives Verhalten beeinflusst wird.
https://idw-online.de/de/news808798

Zwergbeutelmarder sterben für Sex
08.02. - Wenn es die Paarungszeit geht, beginnt für männliche Zwergbeutelmarder der Stress. Ihr Fortpflanzungstrieb sorgt für massenhaftes Frühableben.
Spektrum.de

Fischschwärme funktionieren ähnlich wie das Gehirn
08.02. - Wie es biologischen Systemen wie dem Gehirn oder Tierschwärmen gelingt, die Vielzahl an Einzelinformationen aus verschiedenen Quellen optimal zusammenzuführen, ist wenig bekannt. Es gibt die Hypothese, dass das größte Leistungspotenzial des Gehirns an der Grenze zwischen Ordnung und Chaos liegt, im Zustand der sogenannten Kritikalität. Forschende des Exzellenzclusters "Science of Intelligence" der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), der Technischen Universität Berlin (TU) und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) konnten diese Hypothese nun an einem riesigen Fischschwarm nachweisen
https://idw-online.de/de/news808950

Putzerlippfische erkennen sich selbst auf Fotos
08.02. - Die Fische brillieren nicht nur im Spiegeltest: Auch auf Bildern können sie ihr eigenes Gesicht von dem fremder Fische unterscheiden. Verfügen sie über ein "Selbst-Bewusstein"?
Spektrum.de

76% der erfassten Insektenarten nicht von Schutzgebieten abgedeckt
08.02. - Die Zahl der Insekten ist in vielen Teilen der Welt rückläufig. Schutzgebiete könnten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung bedrohter Insektenarten leisten, doch Forschende unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Queensland zeigen, dass 76 Prozent der erfassten Insektenarten nicht ausreichend durch Schutzgebiete abgedeckt sind. In der Zeitschrift One Earth empfehlen sie Entscheidungsträgern, die mit Abstand größte Artengruppe bei der Umsetzung der neuen Ziele der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt angemessen zu berücksichtigen.
https://idw-online.de/de/news808424

Unentdeckt: Wie Keime die Abwehr ihrer Ameisenwirte umgehen
08.02. - Nicht nur Menschen sind soziale Wesen, auch im Insektenreich finden sich soziale Merkmale. In einer Gruppe pflegen Ameisen erkrankte Individuen und erschweren mit kollektiven Hygienemaßnahmen die Verbreitung von Krankheitserregern. Keime müssen also nicht nur das Immunsystem einer einzelnen Ameise austricksen, sondern auch die Gesundheitsfürsorge der Gruppe. Wie sie das machen, zeigt nun die neueste Studie von Forscher:innen am ISTA, welche in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht wurde. Raffinierte Keime entgehen dem Abwehrsystem der Ameisenkolonie, indem sie ihre eigenen Erkennungssignale reduzieren.
https://idw-online.de/de/news808639

Hochwertige Refugialflächen anlegen - NABU-Projekt wirbt bei Landwirt*innen
01.02. - Das neue NABU-Projekt "Landwirt schaf(f)t Lebensraum – Refugialflächen für die Artenvielfalt" will Landwirtinnen und Landwirte für die Bedeutung hochwertiger Refugialflächen sensibilisieren und für deren Anlage werben.
NABU BW

Weiterbildung Schmetterlings-Guides 2023-2024
Naturschutz-Aktive aus ganz Baden-Württemberg können sich in einer Seminarreihe des BUND Landesverbands Baden-Württemberg e. V. in Zusammenarbeit mit der Ökostation Freiburg zum Schmetterlings-Guide weiterbilden. Die Teilnahme an den insgesamt acht Terminen in Freiburg ist gebührenfrei. BUND-Mitglieder und Mitglieder anderer Naturschutzverbände, die mehr über Schmetterlinge und ihre Lebensräume erfahren und ihr Wissen anschließend in Exkursionen und Vorträgen weitergeben wollen, können sich bis 12. Februar 2023 bewerben.
Mehr beim BUND BW

Wie Sand in alten Bergwerken die Energiewende vorantreiben könnte
08.02. - Für die Energiewende werden gigantische Stromspeicher benötigt. Ein ungewöhnlicher Vorschlag von österreichischen Forschern: tonnenweise Sand in nicht mehr genutzten Bergwerks-Stollen
Mehr bei geo.de

Nur Elektro-LKWs haben die passende Klimabilanz
08.02. - Selbst im aktuellen, nicht klimafreundlichen Stromnetz hängen batteriebetriebene Lkws alternative Antriebsformen weit ab. Sie sparen über 60 Prozent Treibhausgase.
Spektrum.de

Die Energiekrise könnte für Klima und Wirtschaft doppelt günstig ausgehen
08.02. - Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor fast einem Jahr mangelt es nicht an pessimistischen Vorhersagen für das Klima und für die Wirtschaft: Die geopolitischen Spannungen könnten den Kampf gegen die Erderhitzung in den Hintergrund drängen, und die Preisschocks bei Öl und Gas könnten unseren Wohlstand ruinieren. Doch eine neue Studie auf Basis eines angesehenen ökonomischen Gleichgewichtsmodells hält das Gegenteil für denkbar: eine Win-Win-Situation für Klima und Wirtschaft.
https://idw-online.de/de/news808857

Klimawandel: Grafik belegt keinen Trend der globalen Abkühlung
08.02. - Mit einer Grafik wird in Sozialen Netzwerken gegen den menschengemachten Klimawandel argumentiert: Seit 2015 gebe es – trotz starker CO2-Emissionen – einen globalen Abkühlungstrend. Doch die Daten greifen zu kurz: Die vergangenen acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.
Mehr bei correctiv.org

Blackbox Landwirtschaft
08.02. - Die neue Recherche der CORRECTIV Klimaredaktion zeigt: Die offizielle Zahl, dass Landwirte und Bäuerinnen nur rund zwei Prozent des deutschen Wasserverbrauchs ausmachen, ist offenbar stark unterschätzt. Mit weitreichenden Folgen: Wenn es zu Dürrezeiten mal hart auf hart kommt und das verbleibende Wasser gerecht verteilt werden muss, fehlt das Wissen um den tatsächlichen Verbrauch. Ein Verstoß auch gegen die Europäische Wasserrahmenrichtlinie.
Mehr bei correctiv.org

Amazonien in Gefahr: Keine Rodung für Holzkraftwerke in Guayana!
08.02. - Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Frankreich betreibt intensive Lobbyarbeit bei der EU, um neue Biomassekraftwerke in Französisch-Guayana zu bauen - darunter zur Energieversorgung des europäischen Weltraumzentrums in Kourou, und um Biotreibstoffe für die Raumfahrtindustrie zu entwickeln. Die Projekte bedrohen den Amazonasregenwald und die Menschen in Südamerika.
https://www.regenwald.org/nl/4503/1/573224964

Zur geplanten Novelle des Bundeswaldgesetzes: "Wir brauchen ökol. 08.02. - Mindestanforderungen als gute forstliche Praxis"
Die Bundesregierung will das Bundeswaldgesetz noch in dieser Legislaturperiode umsetzen und im Frühjahr 2024 eine Novelle ins Kabinett bringen. Derzeit wertet das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium mehr als 50 Stellungnahmen aus den Ländern und von Verbänden aus. Auf dieser Basis wird dann der Referentenentwurf erarbeitet – und mit anderen betroffenen Bundesressorts sowie den Ländern abgestimmt, vermeldet das Bundeslandwirtschaftsministerium. Der UFZ-Umweltjurist Prof. Wolfgang Köck, Vorstandsmitglied des Deutschen Naturschutzrechtstags und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen, erklärt, wie eine umweltgerechte Reform des Waldgesetzes aussehen sollte.
https://idw-online.de/de/news808703

Solar, wind helped EU stay away from coal
08.02. - In 2022, wind and solar supplied more of the European Union’s electricity than any other power source for the first time ever, reports the think tank Ember. Other sources of low-carbon energy took hits: hydroelectric was hobbled by historic droughts, and an unexpectedly high number of French nuclear reactors had to be taken offline for maintenance. Meanwhile, mild weather and public efforts to reduce energy use kept demand lower than in 2021. The end result: Europe did not return to coal in a big way to replace gas supplies withheld by Russia. "Any fears of a coal rebound are now dead," says Dave Jones, Ember's head of data insights.
Carbon Brief | 6 min read

There’s plenty of materials for renewables
08.02. - There’s enough aluminium, steel and rare-earth metals to build the renewable-energy infrastructure needed to meet climate-change targets. This good news comes from an analysis of the geological reserves of the raw materials that are required to build solar panels, wind turbines and other technologies that can generate renewable electricity. The researchers found that there is even room in the emissions budget for mining and processing those materials, but it could cause significant environmental damage and human-rights violations if not done responsibly. "We really need to come up with solutions that get us the material that we need sustainably, and time is very short," says Demetrios Papathanasiou, global director for energy and extractives at the World Bank.
MIT Technology Review | 4 min read

09.02.2023

Freiwillige gesucht: Rebhuhnmonitoring startet ins zweite Jahr
19.01. - 2022 konnte der DDA in Zusammenarbeit mit den 13 Projektgebieten des Verbundprojektes "Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!" erstmals eine großflächige Rebhuhnerfassung durchführen. Mehr als 500 Ehrenamtliche machten den gelungenen Start ins Monitoring durch Ihre Beteiligung möglich. Zahlreiche weitere Kartierinnen und Kartierer engagierten sich darüber hinaus im ebenfalls 2022 angelaufenen Rebhuhnmodul des Monitorings seltener Brutvögel. So konnten über 3200 Nachweise der inzwischen stark gefährdeten Hühnervögel vermeldet werden. 2023 möchten wir das Monitoring noch weiter ausbauen. Helfen Sie uns dabei und erfassen Sie Rebhühner auf einem Abendspaziergang im Februar oder März!
Mehr beim DDA

Geplante Ausbau der Ski-Infrastruktur zwischen Feldberg und Notschrei bedroht Natur und Umwelt
11.01. - Jetzt treten die Gemeinden Feldberg, Todtnau und Oberried zusammen mit Skiverbänden und Liftbetreibergesellschaften die Flucht nach vorne an. Sie planen in den nächsten Jahren in den höchsten Regionen des Südschwarzwalds einen viele Millionen Euro teuren Ausbau der Ski-Infrastruktur mit neuen Abfahrtsstrecken, Liften, Beschneiungsanlagen, Wasserreservoirs und Wettkampfstätten.
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Sonderheft über Eissturmvogel veröffentlicht
01.02. - Der Verein Jordsand e.V. hat ein Sonderheft zum Eissturmvogel (Fulmarus glacialis), dem Seevogel des Jahres 2022, veröffentlicht. Der Eissturmvogel wurde gekürt, da er in den nächsten Jahren als Brutvogel in Deutschland aussterben könnte und daher besonderer Aufmerksamkeit bedingt. In Deutschland finden Bruten lediglich auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland statt. Nach einer langanhaltenden Zunahme brach der Bestand ein und lag 2021 nur noch bei 25 Brutpaaren.
Mehr beim DDA

Seltenheiten: Kamtschatkasamtente vor Rügen
01.02. - Bei einer Seevogelerfassung im Rahmen des vom DDA im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) durchgeführten Seevogelmonitorings wurde am 14. Januar im Mündungsbereich des Greifswalder Boddens eine Kamtschatkasamtente fotografiert. Bei diesen Seevogelerfassungen wird standardmäßig Fotomaterial gesammelt und ausgewertet, um die Alters- und Geschlechtszusammensetzung von Meeresenten-Trupps zu untersuchen und damit Rückschlüsse auf den Bruterfolg und den Zustand der Populationen zu ziehen.
Mehr beim DDA

Menschlicher Einfluss macht Ameisen aggressiver
01.02. - Kaum ein Lebensraum verändert sich so stark wie die Gebirge. Das stresst auch alpine Ameisen. Klimawandel und Verbrennungsprodukte aus Motoren lassen die Tiere öfter kämpfen.
Spektrum.de

In Gebirgen breiten sich gebietsfremde Pflanzen rasch aus
01.02. - Bisher blieben Gebirgsregionen von biologischen Invasionen weitgehend verschont. Doch jetzt zeigt eine neue Monitoringstudie, dass sich weltweit gebietsfremde Pflanzen entlang von Verkehrswegen rasch in größere Höhen ausbreiten.
https://idw-online.de/de/news808379

Kot ist nahrhafter als Fleisch
01.02. - Manche Fleisch fressenden Pflanzen fressen gar kein Fleisch, sondern Fäkalien. Aber warum? Tatsächlich erweist sich der Lebensstil sogar als sehr ertragreich.
Spektrum.de

LNV kritisiert Plattform "Erneuerbare Energie"
25.01. - Der LNV befürwortet einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne. Er wendet sich jedoch gegen das Ansinnen der EE-Lobby, dafür Naturschutzstandards zu schleifen und EU-Recht zu missachten.
LNV BW

LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten
25.01. - Die LNV-Stiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte und Aktivitäten, die dem Erhalt der Biodiversität und unserer natürlichen Lebensgrundlage dienen.
LNV BW

Frühlings-Seidenbiene ist Wildbiene des Jahres 2023
19.01. - Die Frühlings-Seidenbiene ist die "Wildbiene des Jahres" 2023. Sie gehört zur Gattung der Seidenbienen, die in Deutschland 14 Arten umfasst. Als eine der ersten Wildbienen im Jahr fällt sie schon im März an ihren Nistplätzen durch ihr Schwärmverhalten auf.
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2023/januar/32788.html

Nein, Jane Goodall schlug keine "Entvölkerung" als Lösung für den Klimawandel vor
25.01. - Im Netz wird behauptet, die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall habe beim Weltwirtschaftsforum in Davos gesagt, das Problem des Klimawandels könne durch eine "Entvölkerung" gelöst werden. In dem Video, das das beweisen soll, sagte sie aber etwas anderes.
correctiv.org

Ölkonzern Exxon kannte Klimawirkung ganz genau: neue Studie in 'Science'
19.01. - Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau vorhergesagt. Während bekannt ist, dass das Unternehmen die Risiken der globalen Erwärmung herunterspielte, wurden in der neuen Studie zum ersten Mal die internen Prognosen des Unternehmens zwischen 1977 und 2003 systematisch und quantitativ ausgewertet. Die jetzt im hochrangigen Fachjournal ‚Science‘ veröffentliche Analyse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Universität Harvard und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist verblüffend.
https://idw-online.de/de/news807558

Energiekrise, Strompreise und Gas: Alle Faktenchecks zum Thema
19.01. - Weiterhin kursieren im Netz zahlreiche Falschbehauptungen, aus dem Kontext gerissene Statistiken und irreführende Meldungen um das Thema Gas, Strompreise und eine drohende Energiekrise in Deutschland. Hier sammeln wir alle Faktenchecks dazu.
correctiv.org

Wie sich nicht-einheimische Baumarten auf die biologische Vielfalt auswirken
01.02. - Nicht-einheimische Waldbaumarten können die heimische Artenvielfalt verringern, wenn sie in einheitlichen Beständen angepflanzt sind. Hingegen sind ihre Auswirkungen auf Bodeneigenschaften gering. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Übersichtsstudie ...
https://idw-online.de/de/news808383

Erfolg: Investoren ziehen Bauvorhaben am Grünten zurück
25.01. - Wir können es selbst noch gar nicht glauben, nach 4 1/2 Jahren Kampf sind die Bauvorhaben der Investoren an unserem Heimatberg Geschichte. Die Investoren zogen ihr Bauvorhaben endgültig zurück. Das Projekt sah u.a. vor, mehr als 5,5 Hektar Fläche zu versiegeln und 3,3 Hektar Bergwald zu roden. Der Bund Naturschutz nannte es „Naturzerstörung von überregionaler Bedeutung.“ Das Scheitern dieses Projekts ist wegweisend für den Tourismus im gesamten Alpenraum! Dank dem Engagement vieler Menschen konnte das Projekt verhindert werden.
Mehr bei change.org

How dolphins and people fish together
01.02. - Researchers have confirmed how people and dolphins benefit from a centuries-old practice of fishing together in southern Brazil. Bottlenose dolphins (Tursiops truncatus gephyreus) find schools of fish and herd them to the shallows, where fishers stand and wait. The dolphins even signal, usually by making a sudden deep dive, the perfect time to throw the nets. When the process works in harmony, the fishers are more successful. In turn, their nets separate individual fish that are easier prey for the dolphins. Unfortunately, the traditional practice is on the wane: artisanal fishing methods are dying out, and some fishers are turning to modern gear, such as trammel netting, that actually kills dolphins.
Scientific American | 6 min read

02.02.2023

Handys für Hummel, Biene & Co.
11.01. - Erneut haben zwei Pakete voller Handys unsere Sammelstelle verlassen. Mit dem Erlös finanziert der NABU Schutzmaßnahmen für Insekten
weitere Infos

Vogelgrippe in Tübingen nachgewiesen
11.01. - Bei Schwänen im Landkreis Tübingen wurde die Geflügelpest amtlich festgestellt. Bislang gab es keine Fälle in Baden-Württemberg. Der Schutz vor einem Eintrag der hochpathogenen Viren der Geflügelpest in Hausgeflügelbestände und einer möglichen weiteren Verbreitung der Infektionen hat jetzt Priorität. Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter werden dazu aufgerufen, die Biosicherheitsmaßnahmen in ihrem Bestand zu verstärken, um so ihre Tiere bestmöglich zu schützen.
Pressemitteilung des MLR

Bruterfolgszählung des Zwergschwans 2022 – Hoher Jungvogelanteil bei niedrigem Rastbestand
25.01. - Rund um das Wochenende 17./18. Dezember 2022 fand die europaweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan statt. In Deutschland konnte dabei ein Anteil von 19,1 % Jungvögel erfasst werden. Das ist der höchste Jungvogelanteil, der seit dem Start der Zählung 2013 ermittelt wurde. 2013 lag der Jungvogelanteil bei 14,4 % und in den folgenden Jahren pendelte der Anteil zwischen 4,2 % und 11,2 % bis er 2021 wieder auf 13,6 % anstieg. Im Schnitt lag der Anteil in Deutschland bei 11,1 % und in Nordwesteuropa bei 9,2 %.
Mehr beim DDA

Ein Geier kreist über Bayern
25.01. - Mangels Nahrung haben es Aasfresser in Deutschland schwer. Dennoch verirren sich immer wieder Geier zu uns. In Bayern ist nun ein Gänsegeier unterwegs - der zweite in kurzer Zeit.
Spektrum.de

Unbekannte Pinguinkolonie per Kot aus dem All entdeckt
25.01. - In der Antarktis verbergen sich einige der letzten weißen Flecken der Erde, die bislang nicht von Menschen besucht wurden. Aus dem All lassen sich ihre Geheimnisse aber enthüllen.
Spektrum.de

Kollisionsrisiko und Lebensraumverlust: Windräder in Wäldern beeinträchtigen bedrohte Fledermausarten
25.01. - Um Klimaschutzziele zu erreichen, boomt in Deutschland der Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere der Windkraft. Mehr als 30.000 Anlagen wurden bislang auf dem Festland installiert, jetzt beginnt ein Ringen um weitere, rarer werdende, geeignete Standorte. So rücken auch Wälder als Standorte in den Fokus. Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) wies jetzt in einem Aufsatz in der Fachzeitschrift "Current Biology" nach, dass die Windenergieerzeugung an diesen Standorten mit Kollisionsrisiken und Lebensraumverlusten und somit mit erheblichen Nachteilen verbunden für bedrohte Fledermausarten sein könnte.
https://idw-online.de/de/news807890

Elche und Wisente würden ausreichend Platz in Deutschland vorfinden – wenn sie es zu uns schaffen
25.01. - Neue Studie zeigt Chancen und Herausforderungen für eine Rückkehr von Wisent und Elch
https://idw-online.de/de/news808132

Kurzschnabeligel schnäuzen gegen die Hitze
25.01. - Die meisten Menschen gehen zu dem Schleim, der aus ihrer Nase kommt, lieber auf Abstand. Kurzschnabeligel nutzen ihn geschickt – um sich abzukühlen.
Spektrum.de

Australische Spinne Australomisidia ergandros: Männchen kooperieren häufiger als Weibchen
25.01. - Forschende des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg und der Macquarie Universität in Australien konnten in einer Studie zeigen, dass Männchen der australischen Spinne Australomisidia ergandros ihre erjagte Beute eher mit den anderen Mitgliedern der Verwandtschaftsgruppe teilen als die Weibchen. Das kooperative Verhalten der männlichen Artgenossen kommt der gesamten Gruppe zugute.
https://idw-online.de/de/news808118

Asselspinnen regenerieren nicht nur Gliedmaßen, sondern auch den Hinterleib und innere Organe
25.01. - Neue Hypothese in der Evolutionsbiologie: War eine hohe Regenerationsfähigkeit ein ursprüngliches Merkmal der Gliederfüßer?
https://idw-online.de/de/news808084

Spatz siegt vor Kohl- und Blaumeise
25.01. - Weniger Vögel am Futterhaus: Das Endergebnis der traditionellen Mitmachaktion von NABU und seinem bayerischen Partner LBV liegt nun vor.
Mehr

Kollisionen von Vögeln mit Glasscheiben vermeiden
19.01. - Immer wieder sterben Vögel, den Glastod, weil sie gegen Glasscheiben fliegen. In einer neuen Broschüre zeigt der NABU typische Gefahrensituationen und präsentiert Lösungen, wie man Glas vogelfreundlich einsetzen kann.
NABU BW

Is Indonesia censoring 'negative' wildlife research?
25.01. - Foreign researchers working in Indonesia say that the government is freezing them out to protect its standing as a conservation success story. They say that the result is a data ‘black hole’ that makes it hard to know whether endangered orangutan, elephant, rhino and tiger populations are recovering as much as official figures claim. A group of Indonesian and international non-governmental organizations is planning to launch a court action that seeks to overturn what they say is a pattern of undermining science.
Yale Environment 360 | 10 min read

27.01.2023

Retroviren in Madagaskar-Mausmakis sind vielfältig und überraschend ähnlich zu denen in Eisbären oder Hausschafen
19.01. - Madagaskar beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt mit einer großen Anzahl nur dort vorkommender (endemischer) Arten, darunter zahlreiche Lemurenarten wie Mausmakis. Diese Vielfalt ist besonders beeindruckend bei ihren Retroviren, berichtet ein Wissenschaftsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der University of Stirling in der Zeitschrift "Virus Evolution". Sie analysierten die Genome mehrerer Mausmaki-Spezies und identifizierten Viren zweier Klassen, die alte Infektionen der Keimbahn der Mausmakis darstellen. Die Viren verhalten sich nun ähnlich wie Lemurengene und werden daher endogene Retroviren (ERV) genannt.
https://idw-online.de/de/news807650

Außergewöhnliche Flugkünstler. Kolibris beherrschen ihren Schwebeflug vermutlich aufgrund eines fehlenden Gens
19.01. - Sie zählen zu den kleinsten, aber auch wendigsten Vogelarten der Welt: die in Nord- und Südamerika beheimateten Kolibris. Häufig kaum größer als ein Daumen, können sie als einzige Vogelart nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts und seitlich fliegen. Möglich macht dies ihr charakteristischer Schwebeflug, der jedoch extrem energieaufwändig ist. Ein Team von Wissenschaftler*innen unter der Leitung von Prof. Michael Hiller vom hessischen LOEWE-Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik untersuchte nun in einer im Fachjournal "Science" veröffentlichten genomischen Studie, welche evolutionären Anpassungen des Stoffwechsels die besonderen Flugkünste der Kolibris ermöglicht haben könnten.
https://idw-online.de/de/news807480

Rätsel um wiederentdeckten Tiefseesaibling im Bodensee gelöst
19.01. - Heutige Tiefseesaiblinge (Salvelinus profundus) aus dem Bodensee sind sowohl genetisch als auch in ihrer Gestalt mit historischen Exemplaren nahezu identisch. Zugleich unterscheidet sich der Normalsaibling (Salvelinus cf. umbla) deutlich von früher im See vorkommenden Individuen. Dies zeigt eine neue Studie von Forschern der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM), der Fischereiforschungsstelle Langenargen und der Universität Bergen (Norwegen). Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun in der Fachzeitschrift Ecological Applications.
https://idw-online.de/de/news807487

Expeditionen finden Fisch-Bonanza
19.01. - Der Madidi-Nationalpark in Bolivien gilt als einer der artenreichsten weltweit. Eine Inventur der Fische bestätigt das eindrucksvoll. Ein Zehntel sind sogar unbekannte Arten.
Spektrum.de

Die Einlagerung von Pflanzengiften schwächt bei Monarchfaltern die Warnfärbung ihrer Flügel ab
19.01. - Monarchfalter, die zur Abwehr von Fressfeinden große Mengen an Pflanzentoxinen einlagern, tun dies auf Kosten oxidativer Schäden, die die Auffälligkeit ihrer orangefarbenen Flügel beeinflussen.
https://idw-online.de/de/news807855

Blütenmuster machen Hummeln effizienter
19.01. - Die Suche nach Nektar kostet Insekten viel Energie, sie müssen also möglichst effizient vorgehen. Bunte Muster auf den Blütenblättern helfen dabei kräftig mit.
https://idw-online.de/de/news807843

Schutzgebiete halten Insektensterben nicht auf
19.01. - Viele Naturschutzgebiete in Westeuropa sind sehr klein und in einem schlechten Zustand. Das hat auch Folgen für die Insektenarten, die sie bewahren sollen.
Spektrum.de

Warum Schafe wichtige Naturschützer sind
19.01. - Die Wanderschäferei leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. NABU und LSV wollen sich zukünftig weiterhin gemeinsam dafür einsetzen, die traditionelle Schäferei in Baden-Württemberg zu unterstützen.
NABU BW

Carbon-Farming-Zertifikate kein sinnvolles Instrument für den Klimaschutz
19.01. Einer kürzlich im Journal of Environmental Management erschienenen Studie zufolge sind CO2-Ausgleichszertifikate, die auf einer Steigerung der organischen Kohlenstoffmenge in landwirtschaftlichen Böden beruhen (Humuszertifikate), als Instrument für den Klimaschutz ungeeignet. Vor allem die Dauerhaftigkeit der Speicherung sowie deren Überwachung seien nicht ausreichend gewährleistet. Es sei unwahrscheinlich, dass die Zertifikate den Emissionsausgleich tatsächlich langfristig erbringen, für die sie am Markt gehandelt werden, so die Autorinnen und Autoren. Die dafür eingesetzten Mittel könnten an anderer Stelle wirksamerer eingesetzt werden, etwa im Bereich der Emissionsvermeidung.
https://idw-online.de/de/news807852

Nettostromerzeugung in Deutschland 2022: Wind und Photovoltaik haben deutlich zugelegt
11.01. - Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2022 vorgelegt. Das Jahr war von extremen Preisen und einem starken Wachstum bei den erneuerbaren Energien geprägt. Auch der Stromhandel mit den Nachbarländern zog an. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei 49,6 Prozent und ihr Anteil an der Last lag bei 50,3 Prozent. Einzig die Photovoltaik erreichte die von der Bundesregierung vorgegebenen Ausbauziele und konnte ihren Beitrag zur Stromerzeugung um 19 Prozent steigern.
https://idw-online.de/de/news807215

Nein, diese Grafik belegt nicht, dass es in den vergangenen 9.500 Jahren fast immer wärmer war als jetzt
19.01. - Immer wieder nutzen Klimawandel-Skeptiker eine mehr als 20 Jahre alte Grafik, um vermeintlich zu belegen, dass es in den vergangenen Jahrtausenden fast immer wärmer gewesen sei als jetzt. Doch die Grafik wird in einem völlig falschen Kontext verbreitet – und dass der aktuelle Anstieg der globalen Mitteltemperatur die Entwicklung der vergangenen zehntausend Jahre übersteigt, ist wissenschaftlich belegt.
correctiv.org

Studie zur Toxizität von Pestiziden in Deutschland sieht Handlungsbedarf
19.01. - Pestizidrisiken in Deutschland haben sich über die vergangenen 25 Jahre deutlich geändert, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) in einer kürzlich veröffentlichten Studie berichten. Die Risiken für Landwirbeltiere nahmen in dieser Zeit ab, die für Fische, Landpflanzen und Bodenorganismen gleichzeitig aber zu. Für andere Organismengruppen gab es keinen eindeutigen Trend. Diese Erkenntnisse sind laut des Forschungsteams insbesondere angesichts des Plans der Europäischen Union (EU) von Bedeutung, Pestizidrisiken bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.
https://idw-online.de/de/news807766

Deutschland muss Stickstoff-Überschüsse in der Landwirtschaft dringend abbauen – acatech Position zeigt Wege
19.01. - Ohne Stickstoff kein Pflanzenwachstum – doch erhebliche Mengen aus der Landwirtschaft schädigen ganze Ökosysteme und tragen als Lachgas massiv zum Klimawandel bei. Deutschland verfehlt zudem die EU-Grenzwerte für Nitrat im Grundwasser. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften zeigt entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie Stickstoffüberschüsse wirksam reduziert werden können. Die Akademie empfiehlt unter anderem schärfere Grenzwerte, Anreize für nachhaltige Bewirtschaftungsstrukturen, eine präzisere Düngung verbunden mit einer Bepreisung von Stickstoffüberschüssen und mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher.
https://idw-online.de/de/news807769

Diskussionspapier: Biomasse muss gezielt in der Industrie und der Energiewirtschaft eingesetzt werden
19.01. - Ob für die Ernährungssicherung, zum Umwelt- sowie Klimaschutz, als Baumaterial, zur Herstellung biobasierter Kunststoffe oder zur Energiegewinnung – für diese und weitere verschiedene Einsatzgebiete wird die begrenzte und viel diskutierte Ressource Biomasse bereits genutzt. Das heute veröffentlichte Diskussionspapier der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate gibt Impulse, wo Biomasse in der Industrie und zur Energiegewinnung zukünftig am effizientesten und besonders nachhaltig eingesetzt werden kann.
https://idw-online.de/de/news807588

Europäisches Monitoring-Projekt zum Schutz der Biodiversität in Agrarlandschaften gestartet
19.01. - Mit dem Projekt “BioMonitor4CAP” ging jetzt ein internationales Forschungsprojekt an den Start, das zum Ziel hat, landwirtschaftliche Verfahren und Strategien zu identifizieren, die einen bestmöglichen Erhalt der biologischen Vielfalt zur Folge haben. Hier gilt es neue, fortschrittliche Methoden des Biodiversitätsmonitorings zu entwickeln, um eine ergebnisorientierte Politik in europäischen Agrarlandschaften zum Schutz der Biodiversität umzusetzen. Zwanzig Partnerorganisationen aus 10 europäischen Ländern und Peru nehmen an diesem Projekt teil, das durch das Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizon Europe" finanziert wird.
https://idw-online.de/de/news807617

EU-Agrarsubventionen: Die Großen profitieren, die Kleinen sterben
19.01. - Die Plattform FragDenStaat hat ausgewertet, welche Betriebe seit 2014 Subventionen erhalten - und welche Betriebe ausscheiden. Das Ergebnis: Immer weniger Kleinbauern mit kleineren Flächen sind über die Jahre im System geblieben, die großen kassieren hingegen immer mehr. Gerade die Großbetriebe sind es allerdings, die die Transformation hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft aufhalten.
fragdenstaat.de

Protected Amazon is losing forest fastest
19.01. - In the Brazilian Amazon, the parts of the forest that were meant to be the most protected lost trees twice as fast as other areas between 2018 and 2021. More than half of the forest in the Brazilian Amazon has been officially designated as Indigenous territory or protected area. But protected land was made more vulnerable by weakened environmental regulations and fines under former president Jair Bolsonaro’s administration, which began in January 2019. And COVID-19 caused high mortality rates among Indigenous people, allowing illegal loggers and miners to more easily encroach on their land.
Grist | 4 min read

20.01.2023

Warum frieren Enten nicht auf dem Eis fest?
Wenn im Winter die Seen und Teiche zufrieren, fragt sich so mancher: Warum frieren Enten nicht auf dem Eis fest? Schließlich verbringen die Vögel dort einen Großteil des Tages bei klirrend kalten Temperaturen. Die Enten haben einen Trick
Mehr bei geo.de

Die seltenen Vogelarten Österreichs – ONLINE
Ernst Albegger schreibt im Rundbrief der Bodensee-Ornis: "Ich darf euch alle auf nachstehenden Link hinweisen, der zum kostenlosen Download einer umfangreichen, vor zwei Tagen veröffentlichten Publikation über das Auftreten seltener Vogelarten in Österreich führt und damit auch für das Bodensee-Gebiet entsprechende Relevanz hat. Ich ersuche auch, diesen Link an Interessierte weiterzuleiten, damit die Veröffentlichung auch möglichst alle erreicht, die es interessiert."
https://www.club300.at/

Steigerung: Die seltensten Vögel der Welt
Jede achte Vogelart ist vom Aussterben bedroht. Manche gelten seit Jahrzehnten als verschollen. Gelingt es, sie in einem Wettlauf mit der Zeit zu schützen?
Spektrum.de

Fledermaushäufigkeit und -vielfalt in der Ostukraine sind in alten Laubwaldbeständen an Flussufern am höchsten
Waldbewohnende Fledermäuse benötigen komplexe Waldstrukturen, um im Sommer erfolgreich zu brüten. Neue Forschungsergebnisse eines internationalen Teams des Ukrainian Bat Rehabilitation Center (UBRC) und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) aus der Region Charkiw (Ostukraine) zeigen, dass große Bestände von mindestens 90 Jahre alten Wäldern die Brutaktivitäten von Fledermäusen, die Häufigkeit ihres Vorkommens und die Artenvielfalt verbessern. Das zahlenmäßige Vorkommen und die Vielfalt der Fledermausarten stiegen von Hochlandflächen, die von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben sind, zu Flächen am Fluss oder am Wasser mit hohem Waldanteil deutlich an.
https://idw-online.de/de/news806319

Ungewöhnliche Frosch-Invasion
Senckenberg-Wissenschaftler*innen haben mit einem internationalen Team den invasiven Johnstones Pfeiffrosch genetisch mit einem weiteren eingewanderten und einem heimischen Frosch verglichen. In ihrer nun im Fachjournal "NeoBiota" erschienenen Studie zeigen die Forschenden, dass die Invasion der winzigen Amphibien nicht, wie bislang angenommen, durch ihre genetische Vielfalt begünstigt wurde. Vielmehr erlauben anthropogene und ökologische Faktoren die Ausbreitung der Frösche – mit Auswirkungen auf das Naturschutzmanagement.
https://idw-online.de/de/news807344

Kehren die Seepferdchen in die Nordsee zurück?
Im Wattenmeer tauchen immer mehr Seepferdchen auf. Über die Hintergründe dieser Entwicklung rätseln Fachleute noch.
Spektrum.de

Weniger Nachtfalter, mehr Fliegen
Im hohen Norden hinterlässt der Klimawandel besonders deutliche Spuren. Eine neue Studie in Finnland zeigt nun, dass es parallel dazu dramatische Veränderungen bei den bestäubenden Insekten gegeben hat. Forscher:innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, des UFZ und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) haben festgestellt, dass sich das Netzwerk von Pflanzen und ihren Bestäubern dort seit dem Ende des 19. Jahrhunderts massiv verändert hat. Möglicherweise könne das dazu führen, dass Pflanzen künftig weniger effektiv bestäubt werden und sich dadurch schlechter vermehren, warnen die Wissenschaftler:innen im Fachjournal Nature Ecology & Evolution.
https://idw-online.de/de/news807232

Hornisseninvasion geht auf eine einzige Königin zurück
Seit 2004 breitet sich die Asiatische Hornisse in Europa aus. Wahrscheinlich geht alles auf eine einzige befruchtete Königin zurück, die damals in Frankreich ankam.
Spektrum.de<"a>

Mehr Zaunkönige und Schwanzmeisen gesichtet
Bei der Zwischenbilanz zur Stunde der Wintervögel zeigt sich in Baden-Württemberg eine Flaute am Futterhaus. So waren typische Wintergäste aus Nord- und Osteuropa, wie Erlenzeisig, Wacholderdrossel und Bergfink, nicht zu beobachten.
NABU BW

Milder Winter und die Folgen
Der milde Winter hat für die Natur sehr unterschiedliche Auswirkungen. Während einige Arten vom Klimawandel profitieren, benötigen andere kalte Temperaturen, um die Jahreszeit gut zu überstehen.
NABU BW

Ein Wiedersehen mit Freude: Rund 1.000 Besucher*innen bei 46. Naturschutztagen am Bodensee von BUND und NABU
Die 46. Naturschutztage am Bodensee sind nach vier Tagen mit rund 40 Veranstaltungen und 1.000 Besucher*innen zu Ende gegangen. Schwerpunkte in diesem Jahr waren der Klima- und Artenschutz sowie der Flächenverbrauch. BUND und NABU ziehen eine positive Bilanz.
BUND BW

Mikrobe des Jahres 2023: Bacillus subtilis – für Gesundheit und Technik
Die Mikrobe des Jahres 2023 kann man sogar in der Apotheke kaufen. Bacillus subtilis gilt als gesundheitsfördernd und ist daher als Probiotikum im Handel. Als Nahrungsbestandteil ist die Mikrobe in Asien schon lange bekannt. In der Tierhaltung wird dieses Bakterium als Antibiotika-Alternative eingesetzt. Zudem produziert Bacillus subtilis Vitamine und Enzyme im industriellen Maßstab, etwa für Waschmittel. Und er heilt sogar Risse im Beton. Dieses mikrobielle Multitalent wählte die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) zur zehnten Mikrobe des Jahres.
https://idw-online.de/de/news807166

Geothermie: Rechnerisch 40 Prozent des bayerischen Wärmebedarfs bedienbar
Forschende der Technischen Universität München (TUM) sehen großes Potenzial für den Ausbau der tiefen Geothermie in Bayern. In einer Analyse zum Masterplan Geothermie zeigt der Forschungsverbund Geothermie-Allianz Bayern Möglichkeiten auf, dass mithilfe von Wärmeverbundleitungen auch geologisch benachteiligte Regionen im Freistaat mit nachhaltiger Fernwärme versorgt werden können. Dabei wird erstmals das technische Potenzial der hydrothermalen Geothermie in Südbayern betrachtet. Auftraggeber der Studie ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das den Bericht kürzlich veröffentlicht hat.
https://idw-online.de/de/news806364

Ozonschicht steht vor weiterer Erholung
Der irdische UV-Schutz ist auf einem stetigen Weg der Besserung. Allerdings geht es nur langsam voran: Erst in rund vier Jahrzehnten erreicht die Ozonschicht ihr Ursprungsniveau.
Spektrum.de

Klimawandel verringert Zahl der Bestäuber drastisch
Für viele Ökosysteme dieser Welt sind bestäubende Insekten unentbehrlich. Doch durch die Klimaerwärmung schwindet deren Zahl. Besonders krass fällt die Bilanz in Finnland aus.
Spektrum.de

Warum Wiederaufforstung der Artenvielfalt schaden kann
In tropischen Ländern werden Wälder oft mit Plantagen aufgeforstet. Das kann der Biodiversität in den angrenzenden Wäldern schaden, warnen Forscherteams.
Mehr bei geo.de

Glass frogs hide their blood when they sleep
The glass frog (Hyalinobatrachium fleischmanni) can turn two or three times more transparent when it sleeps, by hiding almost all of its red blood cells in its liver. The organ conceals the blood with a coating of reflective crystals, making the frog almost invisible to predators. It remains a mystery how the frog survives the feat: during this time, it has almost no circulating oxygen and concentrates so much blood in its liver that it should end up with fatal clotting.
The Atlantic | 5 min read

12.01.2023

Aussterben des Rebhuhns vorerst gestoppt
Das Kooperationsprojekt "Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen" startete 2017 und endet nun mit Erfolg. Der kontinuierliche Rückgang der Population konnte verhindert werden.
Mehr beim NABU BW

Petition zum Zementwerk: NUZ beim Regierungspräsidenten
Der Verein Natur- und Umweltschutz Zollernalb (NUZ) mit den Vorsitzenden Norbert Majer und Siegfried Rall haben in Tübingen eine Petition an Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht.
Schwarzwälder Bote

Konstanz als Klima-Vorreiter?
Die Stadt rühmte sich unlängst im Amtsblatt und in einer Pressemitteilung mit "ausgezeichnetem Klimaschutz". Sie hat jüngst den European Energy Award in Gold erhalten. Aber was ist diese Auszeichnung überhaupt wert? Eine Recherche: Mit Goldmedaille in die Klimakatastrophe.
karla-Magazin

Zahl der Weißstörche wächst stetig
Die Zahl der Weißstörche wächst in Baden-Württemberg jedes Jahr weiter an. Seit 2019 wurden etwa 37 Prozent mehr Jungtiere beringt. In den vergangenen sieben Jahren hat sich die Zahl der Weißstorchpaare in Baden-Württemberg sogar mehr als verdoppelt.
Mehr beim NABU BW

Von der Erkenntnis zur Umsetzung? Naturschutz aus Sicht von Schülerinnen und Schülern
Erhebungen unter 11- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schülern zeigt Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Engagement für den Naturschutz
https://idw-online.de/de/news805414

Die Rückkehr der Riesen
Seit Jahrhunderten waren Elche in Deutschland weitgehend ausgestorben. In letzter Zeit wandern zunehmend Tiere über die polnische Grenze ein. Können sie sich wieder etablieren?
Spektrum.de

Sind die Manatis noch zu retten?
Ob auf Nummernschildern oder in Broschüren: In Florida sieht man Seekühe fast überall. Im Wasser aber gehen die Bestände stark zurück. Umweltschützer versuchen alles, um zu helfen.
Spektrum.de

Tüpfelhyänen-Zwillingsbrüder zieht es bei Abwanderung aus ihrem Geburtsclan häufig in dieselbe neue Gruppe
Bei Säugetieren wandern die meisten Männchen nach Erreichen der Geschlechtsreife in eine neue Gruppe ab. Diese Abwanderung ist oft mit Gefahren verbunden. Neue Ergebnisse von Tüpfelhyänen zeigen, dass Männchen aus der gleichen Geburtsgruppe – und insbesondere Zwillingsbrüder – sich sehr oft gemeinsam auf Wanderschaft begeben und die gleiche Gruppe für ihr künftiges Leben wählen. Das liegt zum einen daran, dass Männchen mit ähnlichem sozialen und genetischen Hintergrund ähnliche Vorlieben haben. Es gibt aber auch starke Hinweise darauf, dass sich miteinander verwandte Männchen aktiv dazu entscheiden, gemeinsam abzuwandern, um sich in der neuen Umgebung gegenseitig zu unterstützen.
https://idw-online.de/de/news806825

Kohlweißlinge nutzen zwei Darmenzyme für maximale Flexibilität bei der Deaktivierung von Senfölbomben
Wie Forschende am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Stockholm und Tokyo herausfanden, nutzen Raupen des Kohlweißlings zwei Darmenzyme, um die Senföl-Bombe, die wichtigste Verteidigungsstrategie ihrer Wirtspflanzen, effektiv zu entschärfen. Kohlweißlinge scheinen in der Lage zu sein, durch Feinabstimmung ihrer Entgiftungsenzyme, die verschiedenen Senfölglycoside, Abwehrstoffe von Kohl und verwandten Pflanzen, zielgerichtet unschädlich zu machen. Mittels Genom-Editierung waren die Forschenden in der Lage, die Funktion der einzelnen Enzyme nachzuweisen und ihre Wirksamkeit zu bestätigen.
https://idw-online.de/de/news806490

Die Zahl der Insektenarten bleibt in heimischen Wäldern über Jahrzehnte stabil
Biogeographen der Universität Trier stellen durch die Auswertung von Umwelt-DNA aber einen Verlust an Vielfalt durch Homogenisierung fest - in heimischen Wäldern.
https://idw-online.de/de/news806938

20 neue knurrende und knarrende Froscharten aus Madagaskar
Taxonom:innen arbeiten gegen Zeit: Es gilt neue Arten zu entdecken, bevor sie endgültig von unserem Planeten verschwinden - mit dem Ziel die verbleibende biologische Vielfalt besser schützen zu können. Jetzt hat ein internationales Zoologenteam die Taxonomie der Frösche Madagaskars ein großes Stück vorangebracht und gleich 20 neue Arten identifiziert und mit einem wissenschaftlichen Namen bedacht. Der Artikel wurde kürzlich als Open-Access-Publikation in der Zeitschrift Megataxa veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news806686

Dominanz dank eigenem Kot
Die meisten Lebewesen wollen ihre eigenen Ausscheidungsprodukte möglichst schnell loswerden. Doch eine Meeresmuschel hat es sich darin sogar zum eigenen Vorteil eingerichtet.
Spektrum.de

Früh grün, früh braun: Klimawandel lässt Alpenpflanzen früher altern
Die Klimaerwärmung führt weltweit zu längeren Vegetationsperioden. Viele Pflanzen treiben im Frühling früher aus und profitieren im Herbst länger von warmen Temperaturen. So die gängige Meinung. Nun konnten Pflanzenökologinnen und –ökologen der Universität Basel jedoch zeigen, dass dies beim häufigsten Typ von alpinem Grasland in den Europäischen Alpen nicht der Fall ist: Früherer Austrieb führt zu früherer Alterung und daher zu «braunen Matten».
https://idw-online.de/de/news806665

Ausgleichsfonds für Wolfschäden – ab 2023 vom LNV verwaltet
Um das friedliche Zusammenleben von Wolf, Mensch und Haustier zu ermöglichen, wurde vom Land ein "Managementplan Wolf" erstellt, an dem die Natur- und Jagdverbände mitgewirkt haben. Die Naturschutzverbände BUND BW, EuroNatur, LNV, NABU BW und ÖJV haben zusammen mit dem Umweltministerium einen Ausgleichsfonds Wolf gegründet, dessen Verwaltung zum 1.1.2023 vom BUND auf den LNV übergeht.
LNV BW

Der Falter mit den zwei Gesichtern
Der Falter mit den zwei unterschiedlich aussehenden Generationen pro Jahr wurde zum "Insekt des Jahres 2023" gewählt. Im Frühjahr sind die Schmetterlinge braunorange gefärbt. Die Sommergeneration ist schwarzbraun mit weißen Bändern und gelblichen Flecken.
NABU.de

Das Ampfer-Grünwidderchen ist Schmetterling des Jahres 2023
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. haben das Ampfer-Grünwidderchen Adscita statices zum Schmetterling des Jahres 2023 gekürt. Sie wollen damit auf die negativen Folgen der intensiven Landwirtschaft und den Rückgang von artenreichem Grünland aufmerksam machen.
Melanargia - Schmetterlinge und mehr

Ist in der Fusionsforschung ein Durchbruch gelungen?
Erstmals soll es bei einem Fusionsexperiment gelungen sein, mehr Energie freizusetzen als hineingesteckt wurde. Es wäre eine kleine, aber wichtige Etappe hin zu sauberer Energie.
Spektrum.de

Faktencheck: Doch, CO2 hat einen Einfluss auf den Klimawandel
Im Bundestag behauptete ein Sachverständiger bei einer Anhörung, CO2 habe keinen Einfluss auf das Klima. Seine Aussage wird bei Twitter weiterverbreitet, doch sie widerspricht dem wissenschaftlichen Konsens.
Faktencheck bei Correctiv

Mit Gesteinsmehl und Pflanzenkohle gegen die Erderwärmung
Der Einsatz von Pflanzenkohle sowie eine beschleunigte Verwitterung von zermahlenem Gestein auf Äckern sind effektive Methoden, der Atmosphäre Kohlendioxid zu entziehen und somit das Klima zu schützen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert nun ein Verbundprojekt, das die kombinierte Anwendung beider Methoden erforscht, mit 1,7 Millionen Euro. Die Universität Hamburg ist daran maßgeblich beteiligt.
https://idw-online.de/de/news806831

Neuer Buchband zur Biodiversität Afrikas erschienen – Termiten schaffen Artenvielfalt
Seit mehr als einem Jahrzehnt untersucht ein internationales Forschungsteam aus Deutschland, dem südlichen Afrika sowie den USA, die Bedeutung sozialer Insekten für die Ökosysteme der Trockengebiete und Savannen des südlichen Afrikas. Nun stellen die Forschenden unter Leitung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg die Ergebnisse in einem umfangreichen Buchband auf 376 Seiten mit fast 800 Abbildungen und Tabellen vor.
https://idw-online.de/de/news806947

Palmöl aus Amazonien: Landraub und Gewalt mit Bio-, Fairtrade- und Nachhaltigkeitssiegel
Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Palmöl vom Agropalma aus Brasilien ist mit zehn verschiedenen Siegeln als biologisch, fair und nachhaltig zertifiziert. Internationale Lebensmittelkonzerne wie Ferrero, Kellogg's und Nestle kaufen das Palmöl. Doch viele Plantagenflächen stammen offenbar aus illegalem Landhandel. Die Einwohner beklagen zudem Gewalt und schwere Menschenrechtsverstöße.
zur Petition

Plastic 'nurdles' hurt sea urchins
Tiny plastic pellets called nurdles that serve as the raw material for much of the modern world cause fatal developmental abnormalities in sea urchins (Strongylocentrotus purpuratus). High concentrations of zinc, which leaches from the nurdles and contaminates the water, is likely to be the cause, say scientists. "Even if plastic is not killing animals by ingestion or entanglement, it can also kill animals by the chemicals in it or on it," says developmental biologist Eva Jimenez-Guri.
The Guardian | 4 min read

T. rex didn’t roar — it cooed
We’ll probably never know for sure whether dinosaurs cooed like doves or boomed like cassowaries, but one thing is clear: they almost certainly didn’t roar. Researchers have yet to find any fossilized evidence of sound-producing organs like those of modern birds or mammals, so Tyrannosaurus rex probably resorted to closed-mouth vocalization — low-frequency sounds that are made by inflating the throat. Computer simulations of a hadrosaur’s hollow head-crest showed that it could double as a resonating chamber, producing a sound that palaeontologist Tom Williamson called "otherworldly".
BBC Futures | 15 min read

23.12.2022

NABU und BUND trauern um wertvolle Streuobstwiese in Bretten
"In Bretten sind im Hauruck-Verfahren die Bagger angerollt und haben in wenigen Stunden – trotz Widerspruch und Eilantrag des NABU – den Lebensraum seltener Vogel- und Fledermausarten platt gemacht", kritisiert der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle die Rodung der Streuobstwiese auf den Herrgottsäckern bei Bretten. Der NABU-Landesverband hat gegen die Genehmigung zur Rodung der Bäume juristische Mittel eingelegt.
Video zum Fall
Badische Neueste Nachrichten

Vogelschutz an Buswartehäuschen
Der von der LEADER.-Aktionsgruppe Kraichgau geförderte Vogelschutz an Buswartehäuschen in der Gemeinde Oberderdingen ist fertiggestellt. Bürgermeister Thomas Nowitzki übergab die Buswartehäuschen mit dem auf Glasscheiben folierten Oberderdinger Logo im Beisein von Vertretern des NABU-Baden-Württemberg Dr. Stefan Bosch und Hans-Otto Gässler, Grafiker Patrick Kilian sowie Folierer Daniel Ramsey offiziell der Öffentlichkeit.
Oberderdingen.de

Das Sexleben von Laubenvögeln: Für schwächere Männchen kann es sich auszahlen, sich zusammenzuschließen
Männliche Gefleckte Laubenvögel (Ptilonorhynchus maculatus) bauen und verteidigen eine Struktur aus Stöcken und Stroh – die Laube. Diese Nester schmücken sie mit Gegenständen, um während der Brutzeit Partnerinnen anzulocken. Bestimmte ortsfremde, untergeordnete Männchen werden von ansässigen Männchen in ihren Lauben über mehrere Brutzeiten toleriert. Frühere Untersuchungen zeigten, dass "Männerbünde" untergeordneten Männchen indirekte Vorteile bringen. Unklar war jedoch, ob rangniedrigere Männchen auch direkte Vorteile haben. Eine aktuelle Studie der Vetmeduni zeigt nun erstmals, dass in seltenen Fällen die rangniedrigeren Vögel direkt durch Kopulationen profitieren.
https://idw-online.de/de/news805732

Muss die Evolutionsgeschichte der Vögel umgeschrieben werden?
Manchmal zeichnet ein einziger Knochen ein völlig neues Bild der Evolution: Dank eines fossilen Schädels wurde eine der ältesten Annahmen zum Ursprung moderner Vögel widerlegt.
Spektrum.de

Fledermäuse grölen im Death-Metal-Stil
Die Flattertiere sind bekannt für ihre hochfrequenten Rufe. Für den unteren Lautbereich nutzen sie aber offenbar eine Technik wie Sänger des Death Metal.
Spektrum.de

LNV fordert mehr Druck im Kampf gegen Flächenverbrauch
Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis haben am Samstag in Stuttgart beim "Zukunftsforum Naturschutz" des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg (LNV) dargestellt, wie der galoppierende Flächenverbrauch zu bremsen ist. Rund 180 Interessierte besuchten die Tagung im Hospitalhof Stuttgart. Für den LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner war klar: Weiterhin nur auf Freiwilligkeit und Beratungsangebote zu setzen, reicht nicht. Die Politik muss den Druck erhöhen und endlich den Handel mit Flächenzertifikaten einführen.
LNV BW

Braunkehlchen ist Vogel des Jahres 2023
Das Braunkehlchen hat sich die Krone geholt. In Baden-Württemberg ist der kleine Wiesenvogel selten geworden. Die Hälfte von ihnen brütet am Federsee, dem mit Abstand bedeutendsten Brutgebiet im Land.
mehr beim NABU BW

Vorabinfos: Biodiversitätsgipfel in Montreal
Vom 7. bis 19. Dezember wird beim Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen in Montreal über Arten- und Naturschutz sowie Subventionen in Milliardenhöhe verhandelt. Daran hängt auch der Klimaschutz. Deshalb begleitet die Helmholtz-Klima-Initiative die UN-Biodiversitätskonferenz mit Hintergründen, aktuellen Informationen sowie einer Expert:innenvermittlung. Die entsprechende Themenseite finden Sie unter: Themenseite zur UN-Biodiversitätskonferenz
https://idw-online.de/de/news805328

Klimashow mit neun Promis
Mit der Unterstützung von über 300 Wissenschaftlern haben David Nelles und Christian Serrer den neuen SPIEGEL-Besteller "Machste dreckig - Machste sauber: Die Klimalösung" veröffentlicht und über 150 Vorträge zum Klimaschutz gehalten. In zwei Wochen wird nun eine große Klimashow gesendet - gemeinsam mit Promis wie Hannes Jaenicke, Eckart von Hirschhausen, Louisa Dellert, Ralf Möller, Sven Plöger und MrWissen2Go, die ihre brennendsten Klimafragen stellen Am 08. und 12. Dezember wird die Show um 19:30 Uhr kostenlos gestreamt und für jeden zugänglich über die Homepage
http://www.klimawandel-buch.de/klimashow

Biodiversity in ten stunning pictures
This baby green sea turtle (Chelonia mydas) has become tangled in plastic during its journey across Samandağ Beach, Turkey. Luckily, volunteers patrol this beach to usher hatchlings to the ocean. Conservation efforts, including bans on collecting eggs and hunting adults, have led to remarkable increases in some turtle populations. In fact, conservationists are now concerned about the problem of turtles ‘overgrazing’ valuable seagrass habitat, a reminder that complex interwoven relationships make ecosystems precious — and challenging to preserve. The 15th United Nations Biodiversity Conference, COP15, opens in Montreal, Canada, tomorrow, and Nature has chosen 10 stunning images that illustrate what’s at stake.
Nature | 5 min read

08.12.2022

Burg Hohenzollern: Hechinger NABU zur aktuellen Beleuchtung
Alles spart Energie? Nun ja. viele wollen es tun, viele machen es tatsächlich. Aber andere? Die Burg Hohenzollern leuchtet, wenn nicht grade Novembernebel ist, weit ins Land. Die Beteiligten, das sind der Landkreis, die Gemeinde Bisingen und die Stadt Hechingen und auch noch die Burgverwaltung selbst, setzen auf die Karte, dass es sich um ein privates Anwesen handelt – und das Licht bleibt angeknipst.
Südwest Presse Hechingen

Streift der Wolf schon länger durchs Tal?
Gut möglich, dass der Wolf, der jetzt von den Jägern Martin Pfister und Walter Greff am 11. November fotografiert wurde, schon länger durchs Killertal streift: In den "sozialen Netzwerken" wird das Auftauchen des Isegrims heftig diskutiert.
Schwarzwälder Bote

Schwerster noch flugfähiger Vogel heilt sich selbst
Großtrappen werden oft von Würmern und Parasiten geplagt. Doch sie wissen sich zu helfen: Sie suchen aktiv nach Pflanzen wie Klatschmohn, um Krankheitserreger abzutöten.
Spektrum.de

Wölfe breiten sich in Deutschland weiter aus
Seit ihrer Rückkehr im Jahr 1998 wächst die Zahl der Wölfe in Deutschland stetig. Mehr als 1100 Tiere sollen es inzwischen sein. Ihr größter Feind ist jedoch nicht der Mensch.
Spektrum.de

Geschlechterrollen im Tierreich hängen vom Verhältnis von Weibchen und Männchen ab
Wie wählerisch sollten Weibchen und Männchen sein, wenn sie einen Partner auswählen? Wie heftig sollten sie um Partner konkurrieren? Und wie intensiv sollten sie sich jeweils in der Jungenaufzucht engagieren? Die Antworten auf diese Fragen hängen weitgehend vom Verhältnis zwischen erwachsenen Weibchen und Männchen in einer sozialen Gruppe, Population oder Art ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wissenschaftsteam unter Beteiligung des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ), des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz, in Gründung, und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in einem Aufsatz in "Biological Reviews".
https://idw-online.de/de/news805720

Vegetationsfreie Flächen fördern bodennistende Wildbienen
Über die Nistansprüche bodennistender Wildbienen ist bisher relativ wenig bekannt, obwohl Nistplätze für die Förderung der meisten Wildbienenarten von zentraler Bedeutung sind. Von den knapp 600 Wildbienenarten in Deutschland nisten 75 Prozent im Boden, untersucht wurden bislang aber vor allem oberirdisch in Hohlräumen nistende Wildbienenarten. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat nun mit einer Studie auf Kalkmagerrasen gezeigt, dass die kleinräumige Entfernung von Vegetation zu einer deutlichen Vermehrung von Bodennestern führte, vor allem bei angrenzendem, hohem Blütenreichtum. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Global Ecology and Conservation erschienen.
https://idw-online.de/de/news805419

Gegenspieler der schädlichen Marmorierten Baumwanze in Freising gefunden
Forscherinnen der Versuchsstation für Obstbau Schlachters der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) entdeckten im Sommer 2022 die Samurai-Schlupfwespe (Trissolcus japonicus) auf dem Campus Weihenstephan. Diese asiatische Schlupfwespenart parasitiert vor allem Eier der Marmorierten Baumwanze (Halyomorpha halys), die auch hierzulande inzwischen massive Schäden an vielen Kulturpflanzen verursacht. Die Samurai-Schlupfwespe ist ein wichtiger Hoffnungsträger für eine mögliche biologische Bekämpfung dieses Schädlings.
https://idw-online.de/de/news805406

Auerhuhnschutz und Windkraft – ein Drama?
Im Schwarzwald wird heftig darüber diskutiert, ob das Auerhuhn ein wesentliches Hemmnis für Erfolge bei der Windkraft ist. Der Landesnaturschutzverband (LNV) und der Naturschutzbund (NABU) in Baden-Württemberg unterstützen nachdrücklich das Ziel der Landesregierung, mit der im August vorgestellten Planungsgrundlage „Windkraft und Auerhuhn“ den Ausbau der Windkraft zu beschleunigen, Planungssicherheit zu schaffen und gleichzeitig den Schutz des Auerhuhnes zu gewährleisten. Rechtssichere Lösungen sind im Interesse aller Beteiligten.
LNV BW

Artenschutz für die Regionalplanung
Der im Rahmen der Task Force erarbeitete "Fachbeitrag Artenschutz für die Regionalplanung Windenergie" soll den Regionalverbänden zeigen, wo bei der Ausweisung von Wind-Vorranggebieten mit besonderen artenschutzrechtlichen Konflikten zu rechnen ist und wo vergleichsweise konfliktarme Standorte liegen. Mehr Informationen und eine Einordnung des Fachbeitrags aus Sicht des NABU wurden nun veröffentlicht.
Mehr beim NABU BW

Delegierte fordern Stärkung der Biodiversität
Rund 220 Mitglieder des NABU nahmen an der LVV in Kornwestheim teil und forderten in einer Resolution die Landesregierung dazu auf, das Biodiversitätsstärkungsgesetz konsequent umzusetzen.
NABU BW

Die Klimaprotest-Debatte ist das eigentliche Problem
Man kann darüber diskutieren, ob man sich auf die Straße kleben sollte. Doch man darf das nicht als Ausrede nehmen, um vom nötigen Klimaschutz abzulenken.
Ein Kommentar bei Spektrum.de

How to make the plastic pollution treaty work
In March, after nearly 30 years of researchers warning that plastics were a growing global problem, 175 nations voted in Nairobi to create a legally binding international plastics treaty. Negotiations start in earnest in Uruguay on 28 November. Yet the only way to ensure that a treaty — expected to be completed by the end of 2024 — is effective is to know where plastics come from, where they go and who’s responsible, every step of the way. Researchers are contributing by collecting tiny plastic particles from beaches, measuring light -reflecting off debris with satellites and dropping GPS-tagged bottles into India’s Ganges River.
Nature (13 min read)

01.12.2022

Vogelseminar für Einsteiger
Alexandra Kischkel-Bahlo, Leiterin der Sparkassenstiftung Umwelt und Natur, macht uns auf eine interessante Fortbildungsveranstaltung aufmerksam. Am 18.11. geht's los und bis Juni findet jeden Monat eine Veranstaltung zu einem jahreszeitlich abgestimmten Vogelthema statt. Die Veranstaltungen finden teilweise im NaturErlebnisZentrum, teilweise (überwiegend) outdoor an guten Vogelbeobachtungsplätzen im ZAK statt.
nähere Informationen

Jubiläum in Dunningen: NABU-Gruppe blickt auf 25 Jahre zurück
Vor 25 Jahren, am 5. September 1997, wurde die NABU-Gruppe Dunningen gegründet. Von Anfang an setzte sich der Verein für eine vielseitige Kulturlandschaft ein und musste dabei so manche Hürde überspringen. Eine Rückschau, aber auch ein Blick in die Zukunft warf der Verein bei einem kleinen Festakt mit vielen Besuchern in der Festhalle mit Ausstellungstafeln.
Schwarzwälder Bote

Ein Wiedersehen nach 140 Jahren
Seit 1882 hatte kein Biologe mehr die Schwarznacken-Fasantaube aus Neuguinea gesehen. Bis eine Expedition den entscheidenden Tipp bekam und einfach etwas Glück hatte.
Spektrum.de

Zahl der Weißstörche wächst stetig
Die Zahl der Weißstörche wächst in Baden-Württemberg jedes Jahr weiter an. Seit 2019 wurden etwa 37 Prozent mehr Jungtiere beringt. In den vergangenen sieben Jahren hat sich die Zahl der Weißstorchpaare in Baden-Württemberg sogar mehr als verdoppelt.
NABU BW

Braucht der Igel wirklich ein Hotel?
Für fast alle Wildtiere, die sich im Garten tummeln, kann man inzwischen spezielle Behausungen kaufen. Welche Tierarten wirklich davon profitieren und was man besser lässt.
Schwarzwälder Bote

Verifiziert nach zwei Jahrzehnten: die vierte Anakonda-Art
Anhand alter noch vorhandener, aber bislang nicht ausgewerteter DNA-Proben gelang es einem Team unter Leitung von David Tarknishvili, ehemaliger Humboldt-Stipendiat am Museum Koenig Bonn und nun Professor an der Ilia Universität in Tiflis, den Artstatus der bis über vier Meter lang werdenden Riesenschlange Eunectes beniensis molekulargenetisch abzusichern. Der bisher über lange Jahre nur nach äußeren Merkmalen eingestufte Artstatus erhält erst jetzt über die genetischen Daten weitere wissenschaftliche Bestätigung. Zum Forschenden-Team gehören der ehemalige Mitarbeiter des LIB Museum Koenig Bonn, Dr. Axel Hille, und der Senior-Herpetologe am Museum Koenig Bonn, Prof. Wolfgang Böhme, an.
https://idw-online.de/de/news805070

Licht aus für mehr Insekten: Aktion des BUND zeigt Handlungsbedarf trotz Beleuchtungsverbot
Auch in diesem Jahr gingen bei der Aktion "Licht aus" viele Meldungen beim BUND Baden-Württemberg über unnötige Beleuchtung ein, die Insekten gefährdet.
BUND BW

Naturbegeisterte Jugendliche erhalten prominenten Besuch
Prominenten Besuch erhielt die Stuttgarter Gruppe des Projektes "Youth in Nature" am vergangenen Samstag. Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Umweltministerin Thekla Walter beteiligten sich an einer Pilzexkursion der rund 20 Jugendlichen unter Führung von Pilzexpertin Verena Maria Becker. Im Projekt "Youth in Nature" begeben sich knapp 100 Jugendliche in fünf regionalen Gruppen zwei Jahre lang regelmäßig mit Arten-Experten und -Expertinnen in die Natur. Träger des vom Umweltministerium finanzierten Projektes ist der Landesnaturschutzverband (LNV), der damit seine "Initiative Artenkenntnis" voranbringen möchte.
LNV BW

Emissionshandel ist wichtiger Klimaschutz-Baustein
Wenn ab Sonntag, den 6. November 2022, im ägyptischen Scharm el-Scheich die Vereinten Nationen über weltweiten ambitionierten Klimaschutz verhandeln, darf ein Instrument nicht fehlen: der Emissionshandel. Wie sich dieser in der EU entwickelt und welche Erfolge er erzielt hat und welche Weichen die Europäische Union jetzt für mehr Klimaschutz in den Sektoren des EU-Emissionshandels stellen muss, ist Thema des heute veröffentlichten Podcasts des Öko-Instituts.
https://idw-online.de/de/news803667

Polnische Ausbaupläne könnten der Oder den Rest geben
++ Regierung in Warschau plant Ausbau des deutsch-polnischen Grenzflusses
++ Naturschutzorganisationen reichen Beschwerde bei EU ein
++ Umweltkatastrophe im Sommer strapazierte die Oder bereits massiv
Euronatur.org

Studie zur ornithologischen Artenkenntnis
Christina Häußler beschäftigt sich im Rahmen ihre Masterarbeit mit der Verbesserung der ornithologischen Artenkenntnis mithilfe digitaler Technologien. Für diese Studie ist sie auf der Suche nach Freiwilligen. Sie schreibt: "Tauchen Sie ein in die Welt der Vögel und helfen Sie mit, das Lernen mit digitalen Technologien zu erforschen. Der Zeitaufwand beträgt insgesamt etwa 10 Minuten, Sie erhalten jedoch auch die Möglichkeit, sich intensiver mit Vogelarten zu beschäftigen.
Füllen Sie bitte den ersten ▶ Fragebogen aus, laden Sie sich die NABU Vogelwelt-App herunter und bearbeiten Sie in zwei Wochen den ▶ zweiten Fragebogen.
Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie, digitales Lernen zu erforschen und Vogelarten zu schützen.
Wenden Sie sich bei Fragen gerne an: Vogelerkenner@web.de."

Gut und schön: Biodiversität von Wiesen- und Weideflächen kann Gewinn für Natur, Landwirtschaft und Tourismus sein
Ein internationales Team um die Senckenberg-Forscher*innen Dr. Gaëtane Le Provost und Dr. Peter Manning hat in einer langangelegten Studie nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist, vom Tourismus bis zur Landwirtschaft. Die jetzt in der Zeitschrift "Nature Ecology & Evolution" erschienene Studie weitet dabei erstmals den Blick auf insgesamt 16 Ökosystemleistungen – von ökologisch bis kulturell – und betrachtet die Biodiversität landwirtschaftlich genutzter Wiesen- und Weideflächen im großen Maßstab.
https://idw-online.de/de/news804771

Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt ist die Umwandlung von Wäldern und Grünland
Die Umwandlung von naturnahen Wäldern und Grünland in landwirtschaftliche Flächen ist hauptverantwortlich für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Die ausbeuterische Nutzung wildlebender Tiere und Pflanzen ist zweitwichtigste Ursache, gefolgt von Umweltverschmutzung. Der Klimawandel ist bislang nur der viertstärkste Treiber. Dies zeigt eine internationale Studie unter der Leitung von Universidad Nacional de Córdoba (UNC), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), iDiv und Natural History Museum London. Die Studie macht deutlich, dass der Kampf gegen den Klimawandel allein nicht ausreicht, um den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt zu verhindern.
https://idw-online.de/de/news804525

How hydrogen makes sense
Many researchers see a huge role for hydrogen in decarbonizing economies — but maybe not in the way you think. It has been touted as a potential fuel for transportation or heating, but it’s unlikely to have much impact in those sectors. Instead, hydrogen’s biggest contribution will be cleaning up industrial processes, from smelting steel to producing plastics. It could also be used to store excess power from renewable sources, such as solar or wind.
Nature.com

24.11.2022

Mausbekämpfung rettet Vogelküken
Hungrige Mäuse fraßen auf Gough Island millionenfach Seevögel und ihre Küken. Dank intensiver Bekämpfung überlebt der Nachwuchs wieder. Doch die Nager könnten wiederkehren.
Spektrum.de

Die Erfassung des Kollisionsrisikos für Fledermäuse wird bei großen Windkraftanlagen ungenau
Um Fledermäuse vor der Kollision mit Windenergieanlagen zu schützen, werden in Genehmigungsverfahren akustische Erhebungen durchgeführt. Diese erfassen die Aktivität der Tiere in der Risikozone der drehenden Rotorblätter und helfen somit, Abschaltzeiten zur Verminderung des Kollisionsrisikos zu definieren. In einer neuen Untersuchung zeigte ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), dass diese akustischen Erhebungen unzureichend sind, wenn Fledermäuse ungleichmäßig in der Risikozone verteilt sind und wenn der Erfassungsbereich der akustischen Detektoren zu klein ist – wie es bei großen Anlagen der Fall ist.
https://idw-online.de/de/news804654

Zweite Chance für das Sumatra-Nashorn
Der Nashornbulle Kertam – das letzte männliche Sumatra-Nashorn Malaysias – starb im Jahr 2019. Nun gelang es einem Team vom Max Delbrück Center, aus seinen Hautzellen Stammzellen und daraus "Mini-Hirne" zu züchten. Das nächste Ziel sei die Herstellung von Spermien aus Stammzellen, um die bedrohte Art vor dem Aussterben zu bewahren, schreiben die Forschenden in einem Aufsatz in der Fachzeitschrift "iScience". Das Max Delbrück Center entwickelt stammzellassoziierte Technologien (SCAT) im Rahmen von BioRescue, eines vom Leibniz-IZW geleiteten internationalen Projekts zur Entwicklung und Anwendung von Technologien zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns.
https://idw-online.de/de/news804421

Kraken, die mit Dingen werfen
Oktopusse bewerfen sich gegenseitig mit Schlamm und Steinen, zeigen Videos aus Australien. Warum sie das tun, ist unklar – womöglich sind die Gründe aber ähnlich wie bei Menschen.
Spektrum.de

Hörner der Nashörner schrumpfen
Alle fünf Nashornarten sind vom Aussterben bedroht, weil Menschen abergläubisch sind. Die Jagd nach dem Horn hat auch Folgen für das Aussehen der Tiere.
Spektrum.de

Tiefer bohrt keiner in der Nase
Das Aye-Aye gilt in Teilen Madagaskar als Unglücksbote und ist auch deshalb selten geworden. Dabei ermöglicht die Lemurenart faszinierende Einblicke.
Spektrum.de

Neue Giftschlangen in Kolumbien entdeckt
Senckenberg-Wissenschaftler Juan Pablo Hurtado-Gómez hat gemeinsam mit einem südamerikanischen Team zwei neue Arten aus der Gattung der Krötenkopf-Lanzenottern beschrieben. Diese in Kolumbien lebenden Giftschlangen sind noch nahezu unerforscht. Möglich wurde die Neubeschreibung durch eine Sammlung des Nationalen Gesundheitsinstituts in Kolumbien zum Zweck der besseren Behandlung von Schlangenbissen. In der im Fachjournal "Vertebrate Zoology" erschienenen Studie wird unter anderem der Nutzen der Taxonomie für die medizinische Versorgung dargestellt.
https://idw-online.de/de/news804168

Was hat sich beim Insektensterben getan?
Fünf Jahre nach Erscheinen der Krefelder Studie zum Insektensterben weiß die Wissenschaft mehr darüber. Doch politisch hat sich wenig getan zum Schutz der Sechsbeiner.
Spektrum.de

Neuer LNV-Infobrief
Der LNV-Infobrief November 2022 ist erschienen. Auf der LNV-Internetseite werden die Inhalte ausführlich dargestellt, es gibt auch Downloadmöglichkeit als PDF.
mehr beim LNV BW

Deutschlands Grundwasser gefährdet
Wie steht es um das Grundwasser in meinem Landkreis? Erstmals liefert CORRECTIV einen umfassenden Grundwasser-Atlas Deutschland. Geben Sie einfach Ihren Landkreis in unserer interaktiven Karte ein und schauen Sie, wie sich das Grundwasser seit 1990 verändert hat.
Correctiv.org

Kabinett beschließt nationale Strategie zum Schutz von Mooren
Moore können einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Bundesregierung will deshalb große Flächen wiedervernässen und dabei eng mit Landwirten zusammenarbeiten.
Spektrum.de

Weinbau-Steillagen der Mosel sind ein Hotspot der Artenvielfalt
Elf Jahre lang haben DLR Mosel, Julius Kühn-Institut und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung den Steillagenweinbau erforscht. Das Ergebnis sind wichtige Erkenntnisse zur Bedeutung der Steillagen – und ein Leitfaden mit praktischen Tipps für Winzer.
https://idw-online.de/de/news803869

Fossil-fuel emissions hit a new high
Global carbon dioxide emissions from fossil fuels are projected to increase by 1% in 2022, hitting a new record of 37.5 billion tonnes, scientists announced today at the United Nations Climate Change Conference of the Parties (COP27) in Sharm El-Sheikh, Egypt. If the trend continues, humanity could pump enough CO2 into the atmosphere for Earth to warm to a point at which the Paris climate agreement — which aims to limit warming to 1.5 °C above pre-industrial temperatures — is broken in just 9 years.
The rise has been driven partly by increased coal and oil consumption in India and partly by European efforts to make up for the loss of natural-gas shipments from Russia. Emissions from China — the world’s largest emitter — are projected to fall by nearly 1%. Early signs of the clean-energy transition are emerging and climate policies being implemented by governments are working to some degree, say analysts. Change just needs to happen faster.
Nature

Greenwashing: 'the sham must end'
A United Nations-backed report has called out businesses and financial institutions whose net-zero commitments have "loopholes wide enough to drive a diesel truck through". The group points to those who continue to invest in fossil fuels, offset emissions with shoddy carbon credits and lobby behind closed doors to undermine ambitious government climate policies. It also calls for public reporting and regulation to ensure companies are doing what they claim. "We must have zero tolerance for net-zero greenwashing," said UN secretary-general António Guterres. "The sham must end."
Reuters

Climate change is costing trillions
An analysis of the economic consequences of heatwaves estimates that the global economy lost between US$5 trillion and $29 trillion from 1992 to 2013, as a result of human-driven global warming. The effect was worst in low-income tropical nations, leading to a 6.7% reduction in their national income on average. High-income countries experienced a 1.5% average decrease.
Nature

Should we move species to save them?
A proposed change to conservation rules in the United States could expand the use of a controversial tool to save species on the brink of extinction. Assisted migration, in which an endangered species is relocated to a new environment, is a last resort for organisms being squeezed out of their historic ranges by climate change, habitat loss and threats from introduced species. But fears of unintended ecological consequences have limited its use so far. The US Fish and Wildlife Service is set to relax assisted-migration regulations, to allow experimental relocations outside a species’ current or recent range. Regulators "need to seriously consider conservation actions that are currently deemed too extreme", says conservation biologist Avril Harder.
Yale Environment 360

17.11.2022

NABU-Vogelschutzzentrum: Mehr Geld für die Vogelpflege
Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Baden-Württemberg e. V. haben am Donnerstag, 6. Oktober 2022 einen neuen Zuwendungsvertrag zur Aufnahme und Betreuung von Vögeln im Vogelschutzzentrum in Mössingen unterzeichnet. Damit stehen dem NABU rückwirkend zum 1. Januar 2022 mehr Zuwendungsmittel zur Verfügung.
Mehr beim NABU BW

Biotopverbundsplanung: Geislinger Gemeinderat hat sich über Vorteile informieren lassen
Die kommunale Biotopverbundplanung soll zukünftig mehr in den Fokus gerückt und durchgeführt werden, denn bis 2030 möchte die Landesregierung 15 Prozent der Gesamtfläche als Biotopverbund ausweisen. Zu diesem Zweck gaben der momentane Biotopverbundsbeauftragte beim Amt für Bauen und Naturschutz, Manuel Vollrath, und seine Nachfolgerin Sabrina Mai dem Gemeinderatin dessen jüngster Sitzung einen Überblick über einen Biotopverbund und die Vorteile für die Kommunen.
Zollern-Alb-Kurier (vollständiger Text hinter Bezahlschranke)

Unzählige Starenschwärme rasten in Baden-Württemberg
Unzählige Schwärme von Staren sammeln sich im Herbst in Baden-Württemberg während ihres Flugs in den Süden. Feuchtgebiete etwa am Bodensee seien beliebte Schlafplätze, sagte Stefan Bosch, Fachbeauftragter für Vogelschutz beim Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg. Während die Vögel tagsüber zu Hunderten gemeinsam unterwegs seien, könnten an diesen Treffplätzen zum Übernachten durchaus schon mal Zehntausende zusammenkommen.
Schwarzwälder Bote

Beobachtungstipp: Kiefernkreuzschnäbel im Anflug!?
Die Brutverbreitung des Kiefernkreuzschnabels reicht von Nordost-Schottland über Fennoskandinavien bis nach Südwest-Sibirien. Kiefernkreuzschnäbel sind keine Zugvögel im eigentlichen Sinne, allerdings sehr mobil und unternehmen je nach Nahrungsverfügbarkeit mitunter sehr weite Wanderungen, die sie in manchen Jahren auch bis nach Mitteleuropa führen. Die letzten Einflüge nach Deutschland gab es in den Winterhalbjahren 2013/14 und 2017/18.
Mehr beim DDA

Mehrjährige Ackerbrachen schützen Feldvögel am besten
Universität Tübingen legt europaweite Studie vor – Brachen sollten mindestens doppelt so lang bestehen wie von Bundesregierung geplant
https://idw-online.de/de/news802772

Alleen in Deutschland: Geliebt und bedroht
Sie spenden Schatten, sind lieblich anzusehen und ökologisch wertvoll. Millionen Alleebäume säumen Deutschlands Straßen. Doch viele Alleen sind bereits verschwunden.
Mehr beim BUND

Vier Tipps für einen wintertauglichen Garten
Um Ihren Garten gut über die kalte Jahreszeit zu bringen, ist es wichtig, einige Vorbereitungen zu treffen. Was Sie dabei beachten müssen und wie auch Igel und Co. von der Gartenarbeit profitieren, erfahren Sie in diesen vier Tipps.
Mehr beim BUND

Sichere Winterrast für unsere Zugvögel
Als quirliger Flugakrobat verbringt der Mauersegler fast sein ganzes Leben in der Luft. Im Spätsommer bricht er wie viele andere Zugvögel in Richtung seiner Winterquartiere in Afrika auf. Doch von unseren heimischen Zugvögeln schaffen es jedes Jahr 57 Millionen nicht mehr zu uns zurück! Durch die Klimakrise und menschliche Einflüsse, wie die Zerstörung ihrer Lebensräume, finden sie nicht genug Nahrung, um sich für den langen Heimweg zu stärken. In der Elfenbeinküste können wir jetzt ein wertvolles Winterquartier für Mauersegler und Co. schützen.
Mehr beim NABU

Insektenschutz ist ins Stocken geraten
Fünf Jahre nach Veröffentlichung der „Krefelder Studie“ ist der Insektenschutz in Baden-Württemberg ins Stocken geraten. Das bereits gestartete Umdenken in Politik und Gesellschaft braucht neuen Schwung.
NABU BW

Natur-Objekte des Jahres 2022

Die Natur-Objekte des Jahres wollen auf bedrohte Pflanzen- und Tierarten sowie Lebensräume aufmerksam machen. So hat beispielsweise die Wechselkröte Schutz bitter nötig, denn mit ihrer kontrastreich gefleckten Färbung zählt sie zu den attraktivsten, aufgrund drastischer Bestandsrückgänge aber auch zu den am stärksten bedrohten Amphibienarten Deutschlands.
Mehr beim LNV

Dossier: Rohstoffe – auf ins grüne Glück?
Mit der Elektrifizierung des Mobilitätssektors steigt der Bedarf nach Rohstoffen, die für E-Auto-Batterien notwendig sind: Kobalt, Lithium & Co sind gefragt wie nie. Nachhaltigkeitsversprechen auf der einen Seite, Rohstoff-Boom auf der anderen. Passt das zusammen? Im neuen Heft der iz3w – Zeitschrift zwischen Süd und Nord (Nov/Dez 2022) wird der schönen neuen Rohstoffwelt auf den Zahn gefühlt.
Mehr bei iz3w.org – da kann man auch einen Newsletter bestellen

Reichen die Gasvorräte länger als bis Weihnachten?
Die Sorge vor einer möglichen Gasknappheit und steigenden Energiepreisen lassen aktuell viele Menschen zögen, die Heizung aufzudrehen. Doch teilweise mischen sich in die Debatten auch falsche und irreführende Behauptungen. So heißt es zum Beispiel auf Twitter, das Gas in den deutschen Speichern reiche nur bis Weihnachten. Doch dieser Rechnung fehlt Kontext. Die Berechnung wurde Ende September aufgestellt, die Speicher werden aber noch bis zum 1. November weiter aufgefüllt und müssen bis dann einen Füllstand von 95 Prozent erreichen. Die Rechnung lässt zudem außer Acht, dass Deutschland auch im Winter weiter Gas importiert. Lesen Sie hier den ausführlichen Faktencheck.
Correctiv

Neue Pflanzenschutzmittel greifen Darmflora von Bienen an
Insektenmittel auf der Basis von Flupyradifuron und Sulfoxaflor können verheerende Folgen für die Gesundheit von Honigbienen haben. Vor allem in Kombination mit einem gängigen Mittel, das Pflanzen vor Pilzen schützen soll, schädigen die Substanzen die Darmflora der Insekten. Die Substanzen machen sie anfälliger für Krankheiten und lassen sie auch früher sterben. Das zeigt eine neue Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) im Fachjournal "Science of the Total Environment". Die beiden Insektengifte galten bei ihrer Zulassung als unschädlich für Bienen und Hummeln, mittlerweile ist ihr Einsatz jedoch stark eingeschränkt.
https://idw-online.de/de/news803478

Personal in Schutzgebieten muss um das Fünffache erhöht werden, um 30 % der naturnahen Gebiete zu erhalten
Auf der kommenden "Conference of the Parties" im kanadischen Montréal werden neue Zielsetzungen für den Naturschutz beschlossen. Um die Gesundheit allen Lebens auf der Erde zu sichern, ist jedoch mehr und besser ausgestattetes Personal in Schutzgebieten dringend nötig, wie eine neue wissenschaftliche Arbeit zeigt, die in der Fachzeitschrift "Nature Sustainability" veröffentlicht wurde.
https://idw-online.de/de/news803324

Grenzen der Lithiumgewinnung aus Geothermie
Wasser aus der Tiefe pumpen, Lithium abtrennen und daraus Batterien für die Elektromobilität produzieren – die Idee vom umweltverträglichen und regionalen Lithium als Nebenprodukt der Geothermie scheint vielversprechend. Doch inwiefern sich der heimische Abbau wirklich lohnt, war bislang nicht ausreichend geklärt. Ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat jetzt den Forschungsstand zusammengefasst, Rohstoffmärkte analysiert und Technologien bewertet. Demnach könnten in Deutschland theoretisch Tausende Tonnen Lithium pro Jahr gefördert werden, zentrale Fragen müssen aber noch geklärt werden.
https://idw-online.de/de/news803145

Ökosystembasiertes Fischereimanagement rettet Fischbestände der Ostsee
Das erste Ökosystemmodell, welches das gesamte Nahrungsnetz der westlichen Ostsee abdeckt, sagt voraus, wie Meereslebewesen der Region auf verschiedene Fischereiszenarien und zusätzliche vom Menschen verursachte Stressfaktoren reagieren würden. Die Modellsimulationen zeigen, dass ein ökosystembasiertes Fischereimanagement die Bestände kommerziell relevanter Fischarten und der gefährdeten Schweinswale wiederherstellen würde. Das Leben im Meer würde widerstandsfähiger, und es würden sich Optionen für eine zusätzliche Kohlenstoffspeicherung eröffnen, erklärt ein Team von Meereswissenschaftler:innen unter Leitung des GEOMAR.
https://idw-online.de/de/news802976

Phosphor-Recycling aus Klärschlamm verbessern
Phosphor ist ein wichtiger Rohstoff, insbesondere als Dünger für die Landwirtschaft. Aber in Gewässern verschlechtert er die Wasserqualität. Seit den 80er Jahren gehört darum die Phosphatfällung zu den Kernprozessen kommunaler Kläranlagen. Dabei wird Phosphor mit Salzen im Klärschlamm gebunden. Weil der Rohstoff aber auch zunehmend knapp wird, soll er dort zurückgewonnen werden. Das gelingt beispielsweise, wenn er in gebundener Form als Vivianit vorliegt. Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben untersucht, welche Faktoren die Bildung von Vivianit fördern und damit die Menge an rückgewinnbaren Phosphor erhöhen.
https://idw-online.de/de/news802938

Action to save forests is not enough
The first report card on progress towards a 2030 goal to stop global forest loss is in, and the results aren’t good. Global deforestation slowed by 6.3% in 2021 compared with the baseline average in 2018-20 baseline — short of the 10% cut that is needed. The progress is largely thanks to "exceptional results" in tropical Asian countries such as Indonesia, says Erin Matson, one of the report’s authors. But in other tree-felling hotspots, including Brazil, Bolivia and the Democratic Republic of the Congo, deforestation increased.
Nature

Orangutan genome mix-up
A landmark genetic study of orangutans mistakenly muddled which sequences belonged to which species, with knock-on effects on hundreds of subsequent manuscripts. The slip-up might have implications for captive breeding programmes, which try to avoid hybridizing orangutan species. It also highlights how easy it can be for mistakes to enter the scientific record. "In some ways, we’re lucky that this was just orangutans," says Graham Banes, who led a reanalysis of the flawed paper. "What if this was a biomedical paper and people were developing therapies based on published data?"
Nature

 

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