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Archiv Nachrichten

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die in den letzten 12 Monaten auf unserer Startseite standen.
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05.12.2019

Hechingen: Naturteiche sind ausgebaggert
Dichter Bewuchs und damit einhergehender starker Laubeintrag hatte über die Jahre in den beiden Amphibienteichen unterhalb des Hausener Hofs zu einer dicken Schlammschicht und zunehmenden Verlandung geführt. Die Hechinger NABU-Gruppe, die dort jährlich Amphibien-Schutzmaßnahmen durchführt und dabei diese negative Entwicklung beobachtet, hatte sich daher entschlossen, eine Sanierung des Biotops in die Wege zu leiten.
Schwarzwälder Bote

Haigerloch: Die Schöpfung zieht in die Kirche ein
So verschieden katholische Kirche und NABU auch sein mögen, ein gemeinsames Ziel eint sie: Die Bewahrung der Schöpfung. Und deshalb gab es am letzten Samstag eine Auszeichnung der Stettener Michaelskirche mit der NABU-Plakette "Kirchturm als Lebensraum".
Schwarzwälder Bote

Bienen-Volksbegehren: Dialog besser als Konfrontation mit Traktoren
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz reicht den Teilnehmer*innen der Traktor-Staffelfahrt in Richtung Stuttgart die Hand zum Dialog und lädt sie nach ihrer Ankunft in Stuttgart zum Gespräch ein: "Wir setzen seit Beginn des Volksbegehrens auf den Dialog mit allen Landwirt*innen", sagt Volksbegehrens-Sprecher und proBiene-Geschäftsführer David Gerstmeier.
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Südpol-Saurier trugen Federn zur Wärmedämmung
Gut erhaltene Fossilien von Federn legen nahe: Vor 118 Millionen Jahren hielten sich Dinos, die unterhalb des südlichen Polarkreises lebten, mit einem dichten Federkleid warm.
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Erste Großschmetterlings-Raupe im Baltischen Bernstein entdeckt
Ein Forscherteam hat die erste Raupe eines Großschmetterlings in Baltischem Bernstein entdeckt und identifiziert. Bei dem 44 Millionen Jahre alten Fossil handelt es sich um eine Larve aus der Gruppe der Spannerfalter (Geometridae). Ihre Untersuchungsergebnisse veröffentlichten die Forscher nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
http://idw-online.de/de/news727428

Wie Städte die Evolution antreiben
Einige Vogelarten haben felsige Klippen gegen urbane Fassaden getauscht. Doch nicht alle Tiere schaffen es, sich an die Lebensräume des Anthropozäns gewöhnen.
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LNV-Tagung zur Agrarpolitik sorgt für lebhafte Diskussionen
"EU‐Agrarreform – was blüht uns da?", fragte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) provokant im Titel seiner diesjährigen Tagung "Zukunftsforum Naturschutz" in Stuttgart. Trotz hochkarätiger Referenten konnte auf diese Frage niemand eine gesicherte Antwort geben. Denn die Weichen für die zukünftige Agrarpolitik werden derzeit erst gestellt. Umso eindrücklicher waren die unterschiedlichen Einschätzungen, Sichtweisen und Forderungen, die die Referenten aus Landwirtschaft, Naturschutz, Politik und Forschung den über 200 Teilnehmenden vorstellten. Auch eine Resolution wurde verabschiedet.
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Streuobst soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden
Die Streuobstwiesen in Baden-Württemberg sind ein kulturelles Erbe von europaweiter Bedeutung. Damit Streuobst stärker als bisher als gelebte Kultur erhalten und gefördert wird, soll die UNESCO Streuobst zum Immateriellen Kulturerbe erklären.
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Vom Abfall zum Energieträger
Ein wichtiger Schritt zur Energiewende ist die effiziente Nutzung von Reststoffen. Wie das am besten gelingt zeigt die Konferenz ICPS, organisiert von der TU Wien.
http://idw-online.de/de/news727188

Windenergie oder biologische Vielfalt? Wie Beteiligte den grün-grünen Konflikt bewerten – und wie Lösungen aussehen könnten
Die Ablösung fossiler und nuklearer Energieträger als Grundlage der Stromproduktion durch erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse ist zentraler Baustein der deutschen Energiepolitik. Allerdings ist die Energieproduktion aus Wind, dem bedeutendsten Sektor der "Erneuerbaren" in Deutschland, nicht notwendigerweise ökologisch nachhaltig.
http://idw-online.de/de/news727862

Zuckerersatzstoffe: Wie gesund sind Xucker, Stevia und Co?
Süßes essen, ohne Figur und Zähnen zu schaden? Es gibt allerhand Stoffe, die das versprechen. Wie gesund sind die süßen Alternativen? Und helfen sie tatsächlich beim Abnehmen?
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Klimaschutz: Kein G20-Staat auf 1,5-Grad-Kurs
Die G20-Staaten sind für 80 Prozent des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Ein neuer Klima-Report zeigt: Alle diese Länder sind weit davon entfernt, die Erderwärmung entscheidend zu begrenzen.
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28.11.2019

NABU veröffentlicht aktuelles Programm
Nachdem das gedruckte Programm für 2020 erst im Februar erscheinen wird, hat der NABU Zollernalb jetzt seine Veranstaltungen bis Ende Februar online veröffentlicht.
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Insektenschwund dramatischer als gedacht
Breiten Raum nahm beim Nabu-Naturschutztreff die neue, im Fachmagazin "Nature" veröffentlichte Studie der TU München zum Insektenschwund ein. Sie erbrachte alarmierende Ergebnisse.
Schwarzwälder Bote online

Igel freuen sich über Naturgärten
Igel lieber in Ruhe lassen – das ist der Tipp, den der Hechinger Naturschutzbund (Nabu) für die aktuelle Phase gibt.
Schwarzwälder Bote online

Vogelzug vom Klimawandel beeinträchtigt
Der Vogelzug ist Jahrtausende alt. Auf die Veränderungen durch den Klimawandel können sich viele ziehende Arten kaum einstellen. Viele der Langstreckenzieher Richtung Afrika haben ein ziemlich festgelegtes Programm. Auch wenn es im Norden im Winter deutlich wärmer bleibt, folgen sie ihrer genetisch bedingten Programmierung - die zwingt sie zum Ziehen. Bei der Anpassung an den Klimawandel hätten Zugvögel eher einen Nachteil, sagte Lars Lachmann vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Sie seien auf passende Verhältnisse an mehreren Orten angewiesen: im Brutgebiet, an den Raststationen, im Durchzugsgebiet und im Winterquartier - und nicht immer passten die sich verändernden Verhältnisse zusammen.
Mehr in der ▶ Südwest Presse

Der einzige US-Sittich starb zweimal aus
Man sollte Arten nie vorschnell aufgeben. Das zeigt auch der Fall des Karolinasittichs. Er überlebte wohl viel länger als gedacht.
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Auch parasitische Wespen machen Fettsäuren selbst
Parasitische Wespen sind eine sehr artenreiche Gruppe von Insekten, die sich in oder auf anderen Insekten entwickeln und ihre Wirtsorganismen am Ende ihrer Entwicklung töten. Daher sind sie als natürliche Gegenspieler unerlässlich für das Funktionieren von Ökosystemen. Bislang ging man davon aus, dass parasitische Wespen im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren haben, Kohlenhydrate in Fettsäuren umzuwandeln, da sie alle benötigten Nährstoffe während ihrer Entwicklung von ihrem Wirt bekommen. Forscher der Universität Regensburg konnten nun zeigen, dass dieser wichtige Stoffwechselweg in parasitischen Wespen sehr wohl noch aktiv ist und sie aus Glucose Fettsäuren synthetisieren können.
http://idw-online.de/de/news727289

Nächste Runde im amerikanischen Baumsterben?
Eine neue Krankheitswelle schwappt durch nordamerikanische Wälder. Dieses Mal sind die Buchen dran. Was ist der Auslöser?
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Erfolgreich ackern für den Rotmilan
Das Projekt "Rotmilan – Land zum Leben" hat Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert.
"Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Milan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist", so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich
Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase weltweit. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss deswegen der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel und jede Entscheidung hat ihre potenziellen Umweltauswirkungen - etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vorteile und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung beziffert.
http://idw-online.de/de/news727336

Regenwaldzerstörung in Amazonien auf Zehnjahreshoch
Offizielle Daten bestätigen es: Die Abholzung am Amazonas hat 2019 spürbar zugelegt. Und die aktuelle Politik der Regierung Bolsonaro verspricht keine Entschärfung.
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Warum das Wetter in Europa gerade extrem ist
Wer in Deutschland lebt, bekommt es nur aus den Nachrichten mit. Doch in anderen Teilen Europas purzeln verschiedene Rekorde. Und die Wetterextreme sollen anhalten.
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Petition: Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten
Zu jeder Jahreszeit -nicht nur im Herbst- lärmen sie in Parks und Gärten: die Laubsauger und Laubbläser. Doch diese Gartengeräte schädigen Umwelt, Tiere und Gesundheit und stören den Naturhaushalt. Von Umweltverbänden wird vor allem die tödliche Wirkung der Laubsauger auf nützliche Insekten angeprangert. Die Geräte erzeugen einen Sog von bis zu 160 Stundenkilometern - spätestens die anschließende Häckselfunktion ist für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befinden. Christiane Hänsel hat deshalb eine Petition gestartet ...
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21.11.2019

Nach 28 Jahren wiederentdeckt: das Vietnam-Kantschil
In Zeiten massiver Verluste an biologischer Vielfalt sind Nachrichten vom Aussterben von Tier- und Pflanzenarten die Regel. Doch kann die Wiederentdeckung einer seit 1990 nicht mehr dokumentierten Tierart vermeldet werden. Das Vietnam-Kantschil – eine rehähnliche, katzengroße Art, die auch als vietnamesischer Maushirsch bekannt ist – wurde von Wildtierkameras im südlichen Teil Vietnams fotografiert und gefilmt.
http://idw-online.de/de/news726804

Wilderei ist eine stärkere Bedrohung für die Tierwelt Südostasiens als die Degradierung des Regenwalds
Über Jahrzehnte hinweg galten Lebensraumverlust und -degradierung als wichtigste Ursachen für den Verlust vieler Tierarten in tropischen Regenwäldern. Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature Vietnam (WWF-Vietnam) und dem Sabah Forestry Department der Regierung Malaysias legt nahe, dass Wilderei mit Schlingfallen für Säugetiere und bodenlebende Vögel in Südostasien gegenwärtig eine größere Bedrohung darstellen kann als die Degradierung des Regenwalds durch selektiven Holzeinschlag.
http://idw-online.de/de/news726201

Artensterben: Mitverursacht durch unzureichende Prüfung von Pestiziden?
Pflanzenschutzmittel oder Pestizide, wie sie in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind doch nicht so sicher wie oftmals behauptet. Sie sind daher auch für den Rückgang von Insekten und Vögeln in der Agrarlandschaft verantwortlich. Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt.
http://idw-online.de/de/news726132

Naturschützer für Landesmodell bei der Grundsteuer
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 32 Naturschutzorganisationen in Baden-Württemberg, fordert das Land auf, bei der Grundsteuerreform die Länderöffnungsklausel zu nutzen und nicht das Modell von Finanzminister Scholz zu übernehmen. "Das Bundesmodell verursacht einen riesigen bürokratischen Aufwand bei der Wertermittlung, ist investitionsfeindlich und trägt nicht zur Nutzung brachliegender Bauflächen bei", so LNV-Chef Gerhard Bronner.
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LNV-Infobrief November 2019. Im Blickpunkt: Kulturlandschaft 2030
Der Vertragsnaturschutz ist eines der wichtigsten Instrumente für die Erhaltung der Artenvielfalt. Baden-Württemberg ist da im Ländervergleich nicht schlecht aufgestellt: Mit FAKT und LPR stehen zwei Förderprogramme zur Verfügung, die viel für die umwelt- und naturschutzgerechte Gestaltung der Landwirtschaft erreicht haben. Wie es damit weitergeht, wird auch in Brüssel entschieden, wo derzeit die nächste Agrarreform diskutiert wird. Leider sind die bisherigen Signale nicht positiv.
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Deutschlandweit einzigartiges Becher-Mehrwegsystem an der Universität Bayreuth
Das Studentenwerk Oberfranken (SWO) führt zum Wintersemester 2019/2020 am Universitätsstandort Bayreuth ein Mehrwegsystem für Kaffee- und Getränkebecher ein. Damit ist die Uni Bayreuth als erste Hochschule in Deutschland auf dem Weg zum "wegwerfbecherfreien Campus". Die wissenschaftliche Begleitung dieses Vorhabens durch den Lehrstuhl für Marketing und Konsumentenverhalten soll nachweisen, wie die Universitäts-Community auf das Mehrwegsystem reagiert.
http://idw-online.de/de/news725927

Rezo, Fridays for future und die Initiative neue soziale Marktwirtschaft
Es ist schon einige Monate her, als Rezo mit seinem Video "die Zerstörung der CDU" für erheblichen Wirbel sorgte. Das Video hat mittlerweile mehr als 15,8 Mio. Aufrufe und hatte selbst das Ergebnis der Europawahl beeinflusst. Es hat offensichtlich einen Nerv getroffen und das Bauchgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck gebracht. Rezos Video behandelt viele Themen, hatte aber als Schwerpunkt das, was seit Monaten und auch in den Schulferien haufenweise junge Menschen auf die Straße getrieben hat: die Angst vor einer zerstörten Zukunft aufgrund der Folgen des Klimawandels und der Wut darüber, dass nur geredet, aber nicht gehandelt wird. Ohne die Fridays-for-future-Bewegung wäre das Rezo-Video niemals auf so viel Interesse gestoßen und wäre niemals so viral gegangen. Was sind die Folgen des Rezo-Videos?
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14.11.2019

Zeitungsbericht: Rallye durch den Wald
Bestes Wetter war der NABU-Herbstrallye für Kinder unter dem Motto "Natur entdecken" beschert. Einige Kinder fanden sich dazu in Trillfingen am "Sitz der Weisheit" ein. Ihnen wurde ein spannendes Programm angeboten. Gleich die erste Aufgabe bestand darin, zehn spezielle Dinge im Wald zu suchen. Die Kinder durften diese dann präsentieren und es wurde ein KimSpiel damit gemacht.
Schwarzwälder Bote online

Volksbegehren: Wissenschaftler begrüßen Reaktion des Landes
"Chance für Artenschutz": Experten der Universität Hohenheim loben Schwerpunkte und Dialog-Gedanken des angekündigten Maßnahmenpakets
http://idw-online.de/de/news725668

Bienen-Volksbegehren begrüßt Dialogangebot
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz betrachtet das Eckpunktepapier der Landesregierung als ersten großen Erfolg – und begrüßt das damit verbundene Dialogangebot. "Durch unser Volksbegehren hat sich die Landesregierung erstmals zu einer verbindlichen Investitionsförderung im Rahmen einer Pestizidreduktion und einem nennenswerten Ausbau der Öko-Landbauförderprogramme bekannt", sagt Johannes Enssle, Volksbegehrens-Sprecher und NABU-Landeschef. "Das Volksbegehren Artenschutz – Rettet die Biene hat schon jetzt eine Wende in Baden-Württemberg eingeleitet, hin zu einem konsequenten Artenschutz und hin zu einer nachhaltigen und sozialen Landwirtschaft".
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15 Verbände fordern 225 Millionen Euro zusätzlich für die Landwirtschaft
Wie lässt sich das Artensterben auf Äckern und Wiesen stoppen? Eine Studie von 15 Verbänden, darunter auch der NABU, liefert konkrete Vorschläge zur Rettung der Kulturlandschaft.
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"PLÜit": Hakengimpel im Anmarsch?
Der letzte von insgesamt nur drei anerkannten Nachweisen des Hakengimpels in Deutschland liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. In den kommenden Tagen und Wochen könnte die Chance auf einen neuen Nachweis dieser kräftigen Finken so groß sein wie lange nicht. In Skandinavien wird derzeit eine südwärts gerichtete Massenwanderung mit Nachweisen bis in den Süden Schwedens und Dänemarks beobachtet. Von der südlichsten Beobachtung sind es keine 50 km mehr bis nach Sylt ...
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Auch Vögel bilden komplexe Gesellschaften
Erstes Vorkommen einer mehrschichtigen Gesellschaftsform bei einem Nichtsäugetier zeigt, dass ein großes Gehirn keine Voraussetzung für die Bildung komplexer Gesellschaften ist.
http://idw-online.de/de/news726297

Robinie, Baum des Jahres 2020
Die Stiftung "Baum des Jahres" hat am 24.10.2019 die Robinie als Baum des Jahres 2020 ausgerufen. Mit ihrer üppigen Blütenpracht ist die Robinie nicht zu übersehen. Im Frühsommer leuchten ihre Kronen wie große weiße Wattebäusche an Waldrändern, Feldgehölzen und in Ortschaften. Doch so schön sie ist: die Robinie ist nicht unumstritten.
http://idw-online.de/de/news726286

Erster Braunbär seit Bruno in Deutschland
Ein Braunbär ist in den bayerischen Alpen aufgetaucht. Müssen wir uns Sorgen machen? Aber um wen? Und retten Bienen vielleicht Bärenleben?
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Fischforscher entdeckt neue Fischart auf Fischmarkt
Man muss nicht immer in die Tiefsee tauchen, um neue Arten aufzuspüren. Ein australischer Biologe entdeckte einen unbekannten Zackenbarsch beim Einkaufen.
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Biene kooperiert mit drei Pilzen
Ein Pilz liefert der Bienenlarve wichtige Nährstoffe, der zweite treibt sein Wachstum an - und ein Schimmelpilz sorgt dafür, dass beides im richtigen Maß geschieht.
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NABU-Mitteilung: Das Volksbegehren Artenschutz ruht
In den vergangenen Wochen haben wir mit dem Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen" gemeinsam viel bewegt. Noch nie haben so viele Menschen diskutiert, wie wir das Artensterben bremsen können. Nun hat sich der Trägerkreis entschieden, die Mobilisierung vorerst und vermutlich bis Mitte Dezember nicht aktiv weiter zu treiben. Das Volksbegehren ist damit nicht zu Ende, es ruht.
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Murchinson Falls: Lasst das Öl im Boden!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Murchison Falls sind ein Juwel Afrikas. Tosend stützt sich der Viktoria-Nil über die Klippen einer engen Schlucht. Ein Naturschauspiel, das tausende Touristen aus aller Welt anzieht. Dieses Paradies ist jedoch gefährdet, falls das Erdöl-Projekt Tilenga weiter verfolgt wird. Die Ölkonzerne TOTAL aus Frankreich, Tullow Oil aus Großbritannien und CNOOC aus China wollen täglich 200.000 Barrel Öl fördern.
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Wasserstoff aus Erdgas ohne CO₂-Emissionen
Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt.
http://idw-online.de/de/news726234

Elektromobilität: Neuer Lithium-Akku revolutioniert Ladezeiten
Eines der großen Hindernisse für die Elektromobilität sind die langen Ladezeiten. Eine neue Art Akku verkürzt diese rasant.
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07.11.2019

NABU Tübingen: Foto-Ausstellung "Regionale Naturschätze"
Der NABU Tübingen möchte mit der Ausstellung "Regionale Naturschätze" auf die Schönheit unserer lokalen Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam machen. Viele Menschen verlieren den Kontakt zur Natur und gleichzeitig verschwinden immer mehr Arten aus unserer Landschaft. Dabei gilt: "Was man nicht kennt, kann man nicht lieben. Und was man nicht liebt, schützt man nicht." Die Ausstellung stand bis Ende September in der Tübinger Fußgängerzone und befindet sich aktuell in Ausleihe. Einen Eindruck der 10 Stationen mit insgesamt 20 Bildern kann man sich auf der Homepage des NABU Tübingen verschaffen.
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Gottesanbeterin in Hechingen angekommen
Der Klimawandel und seine Folgen: Im zumindest bislang vergleichsweise kühlen Albvorland machen sich Pflanzen und Tiere heimisch, die es gern warm haben. Ein Beispiel: HZ-Leser Frank Ott hat in seinem Garten am Hechinger Schlossberg Anfang Juli zum ersten Mal eine Gottesanbeterin beobachtet und jetzt vors Objektiv bekommen.
Hohenzollerische Zeitung

Windenergie - Streitfall Rotmilan
Der Ausbau der Windkraft in Deutschland lahmt, und der Naturschutz soll dafür mitverantwortlich sein. Wird der Rotmilan durch die Windräder gefährdet - oder nicht?
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Der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an
Die Fachgruppe "Vögel der Agrarlandschaft" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt.
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Von Nachtfalterohren und Fledermäusen
Der größte jemals von einem internationalen Expertenteam genutzte Datensatz zur Analyse der Evolution der Tag- und Nachtfalter erbrachte ein völlig überraschendes Ergebnis: "Ohren" als Schlüsselmerkmale innerhalb der Gruppe der Nachtfalter entstand neun Mal im Verlauf der Evolution dieser Insektengruppe unabhängig voneinander. Allein vier Mal unabhängig voneinander traten Hörorgane bereits 30 Mio. Jahre eher auf als bisher gedacht.
http://idw-online.de/de/news725723

Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination
Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet.
http://idw-online.de/de/news725414

Der lauteste Liebesschrei der Natur
Er ist lauter als ein Rockkonzert - und findet damit bei den Weibchen Gehör. Der Einlappenkotinga ruft ohrenbetäubend. Wie halten die Partnerinnen das aus?
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Kröte tarnt sich als tödliche Schlange
Die Afrikanische Riesenkröte wäre für manche Fressfeinde ein veritabler Happen. Um das zu verhindern, setzt der Lurch auf ein besonderes Aussehen.
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Forscher filmen Festbankett in der Tiefsee
In der Tiefsee ist Nahrung knapp – außer wenn ein toter Wal hinabsinkt. Dann finden sich rasch zahlreiche Tiere ein, um von der Hausse zu profitieren.
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Artensterben - Rückzug der Allerweltspflanzen
Seit Jahrzehnten sterben die Insekten. Um über 70 Prozent sind ihre Bestände in den vergangenen 30 Jahren allein in deutschen Schutzgebieten zurückgegangen. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass auch ihre Futterpflanzen dramatisch seltener werden.
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Vorgaben zu Elektrogeräten sind ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft
Reparieren statt Wegwerfen - dieses Prinzip hat sich die EU-Kommission zu eigen gemacht. In der neuen Ökodesign-Richtlinie verpflichtet sie die Hersteller von Elektrogeräten, Ersatzteile mindestens 7 Jahre lang vorzuhalten und die Geräte so zu konstruieren, dass sie auch mit normalem Werkzeug repariert werden können. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt diese Regelung ausdrücklich.
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Erfolg beim Bienenschutz: Europaparlament legt Veto ein
Sven Giegold schreibt ganz aktuell: "Heute ist ein guter Tag für die Bienen. Soeben hat das Europaparlament mit sehr großer Mehrheit sein Veto gegen die neuen Vorgaben zum Schutz von Bienen bei der Pestizidzulassung eingelegt. Diese neuen Vorgaben hätten bedeutet, dass schädliche Effekte für Bienen durch chronische Belastung und durch Schädigung von Larven nicht in die Bewertung von Pestiziden mit eingeflossen wären. Pestizide, die Bienen langfristig schaden, hätten also weiter in der EU zugelassen werden können.
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Klimawandel: Potential von Baumpflanzungen dramatisch überbewertet
Wissenschaftler kritisieren Vorschläge der ETH Zürich – Potential fünffach überschätzt
http://idw-online.de/de/news725674

Artenvielfalt nutzt der Landwirtschaft
Überraschend? Rund 20 Prozent der Agrarflächen weltweit bringen heute weniger Erträge als vor 20 Jahren. Schuld daran sei der Mensch, so die Welternährungsorganisation FAO: Er habe nicht genug für den Schutz des Artenreichtums getan.
http://idw-online.de/de/news725147

Agroforstwirtschaft - ökologisch und ökonomisch vielversprechend
Die Kombination von Gehölzen mit Ackerkulturen oder Wiesen und Weiden hat viele Vorteile – ökologisch wie ökonomisch. Bislang ist Agroforstwirtschaft in Deutschland allerdings noch nicht weit verbreitet.
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Insektenrettung aus der Samentüte?
Nicht alles, was unter der Überschrift "Hilfe für Wildbienen und Insekten" verkauft wird, ist tatsächlich eine Hilfe.
Tina Schulz schreibt im Lepiforum: "Zum Thema "Blühstreifen" fand ich eben folgende Arbeit: "Schmetterlingswiese, Bienenschmaus und Hummelmagnet – Insektenrettung aus der Samentüte?" Dieser Link wäre vielleicht geeignet, Gemeinden, Naturschutzverbände, lokale hilfswillige Ortsgruppen usw. zu informieren und zu sensibilisieren."
PDF

Die gängigsten Mythen zum Klimawandel
Welche Rolle spielt Kohlendioxid tatsächlich? Ist die heutige Erwärmung einzigartig in den letzten Jahrtausenden? Wir widerlegen einige Behauptungen von Skeptikern.
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24.10.2019

Schwalbenschutz: Der aktuelle Fall: Jurastraße 46 in Truchtelfingen
Alarm in Truchtelfingen: Der NABU Albstadt erhält aus der Nachbarschaft die Mitteilung, wonach im Zuge von Renovierungsmaßnahmen an der ehemaligen Druckerei Weidle in der Jurastraße steht ein Gerüst und die vielen Mehlschwalben-Naturnester sind schon z.T. entfernt worden. Der Besitzer zeigt sich zunächst recht uneinsichtig.
https://www.nabu-zollernalb.de/artenschutz/schwalbenschutz/

Und dazu: Tipps für Hausbesitzer*innen
Viele Leute freuen sich an den Schwalben, die ihre Nester z.B. unter die Dachvorsprünge an ihre Häuser bauen. Trotzdem können Schwierigkeiten auftauchen, die der NABU Zollernalb ▶ hier kurz beleuchtet hat.

Volksbegehren Artenschutz: Verbände setzen eigene Aktivitäten aus
Aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen Entwicklung mobilisieren die Natur- und Umweltschutzverbände vorerst nicht weiter für das Volkbegehren. Ab Freitag kann man bei den Städten und Gemeinden unterschreiben: Diese Möglichkeit sollte man ggf. parallel zu den demnächst beginnenden Verhandlungen trotzdem wahrnehmen. Mehr dazu beim Punkt "Nachrichten aus Baden-Württemberg".

Neue Fledermausgattung aus Westafrika
Der Bonner Zoologe Jan Decher und sein Team fingen 2008 während einer Umweltverträglichkeitsprüfung in einem Regenwald in Guinea Fledermäuse, die jetzt von einer Autorengruppe aus Bonn und Eswatini im Rahmen einer Revision als neue Gattung und Art Parahypsugo happoldorum beschrieben wurden. Die Art ist zu Ehren von David und Meredith Happold benannt, die beide wichtige Arbeiten über Fledermäuse Afrikas, sowie große Teile des 6-bändigen Standardwerkes "Die Säugetiere Afrikas" (2013) verfasst haben.
http://idw-online.de/de/news725173

33 Jahre nach Tschernobyl: Wildpilze in Bayern teilweise immer noch radioaktiv
Pilzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz informiert über radioaktive Belastung
http://idw-online.de/de/news724926

Ziegen ruinieren eine griechische Insel
Samothraki in der nordöstlichen Ägäis gehört zu den gebirgigsten Inseln Griechenlands. Das verträgt sich allerdings nicht mit dem Massenvorkommen hungriger Paarhufer.
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Akustische Tarnung: Walmütter flüstern mit den Kindern
Wale sind in Gefahr - nicht jedoch wegen hungriger Meeresräuber. Denn selbst wenn Hai und Co die kleinen Walkinder fressen könnten: Erst einmal müssen sie sie auch finden.
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Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen"
Aus dem NABU-Newsletter: In unserem Youtube-Video erklären Pia Schmidt und Johannes Enssle wie man aktiv werden kann und für das Volksbegehren Unterschriften sammelt. Damit das Volksbegehren ein Erfolg wird brauchen wir 770.000 Unterschriften - lasst es uns anpacken!
Mehr

Globaler Süden leidet am stärksten unter Klimawandel und Landnutzung
Bis zum Jahr 2050 könnten bis zu fünf Milliarden Menschen von Wasserverschmutzung, Küstenstürmen oder unbestäubten Nutzpflanzen bedroht sein – ein Großteil davon in Entwicklungsländern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin Science, die von einem internationalen Forscherteam verfasst wurde. Die Forscher erstellten eine hochauflösende globale Karte, welche die Leistungen der Natur für den Menschen darstellt.
http://idw-online.de/de/news725095

"Zehn Gebote zur Ökoerlösung" im neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral"
Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist es scheinheilig, mittags konventionelles Fleisch zu essen und später mehr Tierwohl einzufordern? "Nein", meint Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. In seinem neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral!" zeigt Kopatz "Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken".
http://idw-online.de/de/news724840

17.10.2019

NABU-Veranstaltungen in der Presse
Über zwei aktuelle NABU-Veranstaltungen sind Presseberichte erschienen: Über den "NABU-Ausflug an den Bodensee" und "Bei den Rindern im Rangendinger Wald" beim ▶ NABU Zollernalb zu lesen, über die Waldweide auch in der ▶ Hohen­zollerischen Zeitung.

Nähe zu Wegen und Straßen ist eine Belastung für Seeadler
Der Seeadler ist als Vogelart bekannt, die sensibel auf Störungen reagiert. Jedoch ist bislang nur in Ansätzen erforscht, welche Faktoren welche Auswirkungen auf die Tiere haben und wie diese Belastungen den Bruterfolg beeinflussen. Ein Forscherteam unter Leitung von Dr. Oliver Krone vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat nun bei Seeadlern in Norddeutschland Konzentrationen des Hormons Corticosteron und seiner Stoffwechselprodukte gemessen und diese Werte mit potenziellen Belastungsursachen korreliert. Sie fanden heraus, dass die Werte des Hormons im Urin der Vögel höher sind, umso näher der Horst eines Brutpaares zu Wegen oder Straßen liegt.
http://idw-online.de/de/news724752

Verwirrter Vater füttert fremden Nachwuchs
Ein kurioser Zufall bringt einen Vogelvater komplett durcheinander - und Fachleute können ein sehr seltenes und rätselhaftes Verhalten filmen.
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Der Eisbär wird zum Eierdieb
Nirgends müssen Tiere sich so schnell an den Klimawandel anpassen wie in der Arktis. Auf Spitzbergen bringt die Wärme uralte Anpassungen durcheinander. Es gibt aber auch Gewinner.
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Naturfilm: Raufende Grizzlys locken Wolf an
Auch in der kanadischen Wildnis sind Begegnungen mit Grizzlybären außergewöhnlich. Wenn sich gleich zwei von ihnen prügeln, gucken selbst Wölfe zu.
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Tabakschwärmer meiden bei der Eiablage den Duft von Raupenkot
Insektenweibchen wählen geeignete Nahrungsgrundlagen für ihren Nachwuchs anhand von Düften aus, wenn sie ihre Eier ablegen, um das Überleben ihrer Nachkommen sicherzustellen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie konnten nun zeigen, dass nicht nur pflanzliche Duftstoffe die Wahl des Eiablageplatzes bestimmen, sondern auch der Kot von Artgenossen. Sie identifizierten die abstoßende Substanz im Kot von Tabakschwärmerlarven, die den Weibchen signalisiert, dass bereits konkurrierende Artgenossen an einer Pflanze fressen.
http://idw-online.de/de/news724842

Wespe frisst Wespen absichtlich nur halb
Die Erzwespen machen bei den Gallwespen keine Gefangenen: Erst lassen sie sie arbeiten, dann fressen sie sie auf. Obwohl: eigentlich beides gleichzeitig.
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Der Stammbaum der Stabschrecken
Stab- und Gespenstschrecken sind eine formenreiche und äußerst bizarr anmutende Insektengruppe, die weltweit vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet ist. Bekannt sind sie für ihre – für Insektenverhältnisse – beeindruckenden Körpergrößen und die Fähigkeit, in verblüffender Weise Pflanzenteile wie Zweige, Blätter oder Rinde nachzuahmen, um sich vor Fressfeinden zu tarnen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat nun den ersten phylogenomischen Stammbaum dieser Insekten veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news724779

Umweltzonen führen zu einem Rückgang von Erkrankungen
Durch einen signifikanten Rückgang der Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid in Umweltzonen deutscher Städte ist auch die Zahl diagnostizierter Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den betreffenden Gebieten zurückgegangen. Diesen positiven Gesundheitseffekt weist das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in einer aktuellen Studie nach.
http://idw-online.de/de/news724647

Volksbegehren "Rettet die Bienen": Experten kritisieren Forderungen
"Sehr gut gemeint, aber schlecht gemacht": Wissenschaftler der Universität Hohenheim beklagen falsche Prioritäten, Maximalforderungen und fehlenden Dialog.
http://idw-online.de/de/news724578

Ökostrom: Außen grün, innen grau?
Grünstrom beziehen, um das Klima zu schützen? Ganz so einfach ist das leider nicht: Längst nicht alle Ökotarife tragen zur Energiewende bei.
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10.10.2019

Weitere Stellungnahmen zu Bebauungsplänen
Und munter geht der Flächenverbrauch weiter, nachdem sich die Städte und Gemeinden noch schnell die Vereinfachungen des § 13b BauGB sichern wollen und ein neues Baugebiet nach dem anderen planen. Manchmal ist sind damit wenigstens keine besonders schwer wiegenden Eingriffe in den Naturhaushalt verbunden. Doch in Hart mussten die Natur- und Umweltschutz­verbände aufgrund der vorrangigen Bedeutung der Streuobstbestände u.a. für Vögel und Fledermäuse die vorgelegte Planung ablehnen.
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NABU-Ausstellung in Hechingen: Karikaturen zu Klima und Konsum
Die NABU Gruppe Hechingen hat am 13. September ihre diesjährige Ausstellung in der Rathausgalerie eröffnet. In zahlreichen Karikaturen zu Themen wie Umgang mit der Natur, Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit wagen 40 renommierte Karikaturisten einen überraschend anderen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit.
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Bad Schönborner Streuobstwiese als "NABU-Obstsortenparadies" ausgezeichnet
Die Bad Schönborner Streuobstwiese "Obst-Gen-Garten" wurde als "NABU-Obstsortenparadies" prämiert. Sie erhält diese Auszeichnung als erster Standort in Baden-Württemberg und als dritter bundesweit. Mit ihrer bundesweit außergewöhnlichen Vielfalt von 436 Obstsorten besitzt sie für ganz Deutschland eine herausragende Bedeutung.
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Goldene Biene Bietigheim-Bissingen & Lörrach
Eigentlich recht unscheinbar erscheint die Verkehrsinsel an der Bushaltestelle Kleinsachsenheimer Straße in Metterzimmern. Sie ist ungemäht, sieht "wilder" aus als die meisten Bepflanzungen von Verkehrsinsel und blüht auch jetzt noch reichlich. Doch genau das ist es, wofür die Städte Bietigheim-Bissingen und Lörrach nun vom NABU Baden-Württemberg und anderen Verbänden mit der "Goldenen Wildbiene" ausgezeichnet wurde.
Lörrach - ▶ Bietigheim-Bissingen

3 Milliarden Vögel verschwunden
Der Himmel leert sich - auch in Nordamerika: Der Kontinent hat in den letzten Jahrzehnten mehr als ein Viertel seiner Vögel verloren - vor allem häufige Arten.
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Ein Miniatur-Pseudozahnvogel aus der Riesenpinguin-Fundstelle
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat gemeinsam mit neuseeländischen Forschenden eine neue Art der Pseudozahnvögel beschrieben. Das Fossil ist mit 61 Millionen Jahren der bisher älteste und gleichzeitig kleinste Vertreter dieser Vogelgruppe, deren Individuen Flügelspannweiten von mehr als 5 Metern erreichten. Der Vogel stammt von einer Fundstelle in Neuseeland und ist der älteste Nachweis eines Pseudozahnvogels von der Südhalbkugel. Das Fossil war nur etwa so groß wie eine Möwe. Anders als bisher bekannte Arten war die neue Art vermutlich kein Langstrecken-Segler und ernährte sich wahrscheinlich von Fisch.
http://idw-online.de/de/news723624

Männliche Weißbüschelaffen riechen Fruchtbarkeit von Weibchen
Forscher der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben herausgefunden, dass männliche Weißbüschelaffen die fruchtbare Phase von Weibchen durch Unterschiede in deren Körpergeruch erkennen. Sie entdeckten, dass weibliche Weißbüschelaffen während ihrer fertilen Phase verschiedene Substanzen freisetzen, die einen besonderen Geruch ergeben, und dass Männchen diese Unterschiede wahrnehmen können.
http://idw-online.de/de/news724066

Vom "Waldsterben" in den 80ern zu den Waldschäden von heute?
Neues Fachbuch zum Status und zur Entwicklung der Wälder in Deutschland vorgestellt
http://idw-online.de/de/news723799

Vulkane stecken nicht hinter CO2-Anstieg
Klimawandelleugner schieben den CO2-Anstieg gerne auf Vulkane. Dabei setzen die Feuerberge nur ein Bruchteil des Klimagases frei, wie eine aktuelle Studie zeigt.
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Studie: Erhalt von biologischer Vielfalt erfordert Konsumwende
Deutschland importiert jährlich über 200 Millionen Tonnen Rohstoffe und Produkte direkt von außerhalb der Europäischen Union. Deren Anbau, Abbau und Herstellung haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Natur in den Erzeugerländern. Dabei handelt es sich häufig um Länder des Globalen Südens. Neue Untersuchungen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) kommen zu dem Schluss, dass ein wirksamer Schutz von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit nur gelingt, wenn sich der Konsum im Globalen Norden umfassend verändert. Die Studie wurde nun auf einer Konferenz im Bundesumweltministerium in Berlin vorgestellt.
http://idw-online.de/de/news724455

Archäologie: Sah so der Denisova-Mensch aus?
DNA-Analysen zeichnen erstes Porträt der mysteriösen Denisovaner.
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Kohlekraftwerk verhindern – Menschen und Tiger schützen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Mangrovenwälder der Sundarbans sind die größten und artenreichsten der Welt. Hier leben seltene Königstiger, Axishirsche, Delfine und Batagur-Schildkröten. Außerdem schützen die Wälder die Bewohner des Binnenlandesvor Zyklonen. 1997 hat die UNESCO die Mangroven zum Welterbe erklärt. Trotzdem treibt die Regierung von Bangladesch wenige Kilometer entfernt den Bau eines Kohlekraftwerks voran. 1.320 Megawatt sollen die beiden Blöcke in Rampal liefern. Umweltschützer schlagen Alarm: Für das Kraftwerk werden Mangroven und damit die Heimat der Tiger zerstört.
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Klimaschutzpläne der Bundesregierung: Annahme verweigert
Nehle Hoffer und das WWF-Team schreiben: Nach monatelanger Wartezeit präsentierte das Klimakabinett der Bundesregierung ein "Klimaschutzpaket", das seinen Namen nicht verdient hat. Wir müssen es leider so deutlich sagen: Die Bundesregierung hat versagt. Ihre Maßnahmen, Förderprogramme und Pläne werden bei Weitem nicht ausreichen, um die deutschen Klimaziele zu erfüllen. Schon gar nicht leistet Deutschland damit seinen fairen Beitrag zum Einhalten des 1,5-Grad-Limits, auf das sich die Staatengemeinschaft geeinigt hat. Wir schauen nicht länger zu, wie die Regierung unsere Zukunft verheizt!
Unterzeichnen Sie jetzt den ▶ Online-Appell.

05.10.2019

NABU Balingen: Kritik an städtischem Gutachten
Drei geschützte Vogelarten sind am Balinger Wehr daheim. Der NABU Balingen sieht ihre Habitate in Gefahr, sollte dort ein neuer Fußweg das Ufer zerschneiden. Die Stadtverwaltung ist dagegen der Meinung, dass das Gutachten ordnungsgemäß und vollständig obwohl darin, die vom NABU beobachteten Tierarten, fehlen bzw. nicht aufgeführt sind.
Zollern-Alb-Kurier

Kleine Flugkünstler, die mit den Ohren sehen
Informativ, unterhaltsam, witzig: Jörg-Andreas Reihle, Fledermausexperte des NABU Haigerloch, zeigte sich bei der Fledermausnacht für Familien am Samstagabend auf dem Platz zwischen Ölmühle und Zunftheim der Haigerlocher Narren in bester Form.
Mehr im ▶ Schwarzwälder Boten

Vogelsterben am Bodensee
Die Region hat innerhalb von 30 Jahren 120.000 Brutpaare verloren
http://idw-online.de/de/news722688

Alpenflora im Klimawandel: Pflanzen reagieren mit "Verspätung"
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit "Verspätung" reagiert – sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter. Verzögertes Aussterben ist vor allem bei Arten der höchsten Lagen verbreitet.
http://idw-online.de/de/news723956

Mittelhäufige Pflanzenarten sind am stärksten zurückgegangen
Arten, die früher häufig waren, zeigen die höchsten Verluste und sind durchschnittlich auf die Hälfte ihrer früheren Verbreitung zurückgegangen. Das haben Forscher der Universität Rostock und des Integrativen Biodiversität Forschungszentrums (iDiv) anhand von Daten aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.
http://idw-online.de/de/news723829

Aktuelles aus der Rotmilan-Forschung in Deutschland
Der ausschließlich in Europa vorkommende Rotmilan hat seinen wichtigsten Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland. Etwa die Hälfte der weltweiten Population brütet hierzulande, weshalb wir für den Schutz der Art eine besonders große Verantwortung tragen. Als ausgesprochener Segelflieger jagen Rotmilane während ausgedehnter Suchflüge. Dabei stellen Windkraftanlagen eine große Gefahr für die Vögel dar, die den Blick auf der Suche nach Aas, Kleinsäugern und Singvögeln meist nach unten gerichtet haben und die sich schnell bewegenden Rotorblätter dabei oftmals schlicht übersehen.
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Neonikotinoide verzögern Weiterfliegen
Insektenschutzmittel schaden nicht nur Bienen, sondern auch Zugvögeln. Eine Studie zeigt nun: Sie mindern den Appetit von Dachsammern und hindern sie so am Weiterfliegen.
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Frankreich stoppt Jagd auf Brachvögel
Die französische Regierung hat ihre Entscheidung, bis zu 6.000 Große Brachvögel in der Jagdsaison 2019/20 zum Abschuss freizugeben, mit sofortiger Wirkung rückgängig gemacht. Das bedeutet, dass in diesem Herbst und während des kommenden Winters keine Brachvögel in Frankreich geschossen werden dürfen. Die Kehrtwende der französischen Regierung stellt einen großen Erfolg für den Vogelschutz in Europa dar und ist ein wichtiges Signal für die EU-Mitgliedsstaaten Spanien, Italien, Griechenland, Malta und Zypern, in denen die Jagd auf Vögel immer noch weit verbreitet ist.
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LNV: Gemeinsam auf die Straße für echten Klimaschutz
Natur- und Umweltverbände mobilisieren für den Klimastreik von Fridays for Future am 20. September. Rückenwind für den Klimastreik: Nun schließen sich den Schüler*innen auch die Erwachsenen an. Lesen Sie weiter beim
LNV Baden-Württemberg

"Natur nah dran": Platz für Wildbienen und Schmetterlinge schaffen
Zum fünften Mal haben die Kommunen im Land die Möglichkeit, sich um einen Förderplatz im Projekt "Natur nah dran" zu bewerben.
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Rettet die Bienen! BUND und NABU unterstützen Volksbegehren von proBiene
Die beiden größten Naturschutzverbände Baden-Württembergs BUND und NABU unterstützen das Volksbegehren "Rettet die Bienen". Wichtige Forderungen seien unter anderem das Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten und die Umsetzung des Biotopverbunds.
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Statt vieler Einzelmaßnahmen sollte CO2-Bepreisung im Mittelpunkt stehen
RWI-Präsident Christoph M. Schmidt zum Klimakabinett: "Die Ergebnisse zeigen, dass die Politik dem Preissignal noch nicht hinreichend traut. Sie setzt den CO2-Preis daher viel zu vorsichtig an und verwässert ihn mit einem Sammelsurium an Maßnahmen."
http://idw-online.de/de/news723999

Nachhaltigkeit - Nahrung und Energie für die Zukunft
Ökologisch, fair, nachhaltig: so müssen wir mit unseren Ressourcen umgehen, sonst droht der Umweltkollaps. Wie können wir aber unseren Energie- und Nahrungsbedarf umweltschonend decken, und gleichzeitig ärmeren Ländern dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?
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Bolsonaro will Wal-Brutgebiete zerstören
Vielleicht haben Sie noch nie von dem Abrolhos Marine Park gehört, aber für Brasilien ist er unglaublich wichtig. Er umfasst 879 Quadratkilometer, bietet Schutz für über 1.300 Tierarten und beherbergt damit die größte Meeresbiodiversität in Brasilien und des gesamten südlichen Atlantiks. All das soll jetzt durch ein Projekt der Regierung Bolsonaro gefährdet werden, welches die Ölförderung entlang des Abrolhos Marine Park ermöglichen soll. Tamires Felipe Alcântara hat nun eine Petition gestartet.
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Permafrost: Die Zeitbombe im hohen Norden
Angesichts des Klimawandels tauen immer mehr Permafrostböden auf. Das setzt Klimagase frei und bringt Berge und Bauten ins Wanken.
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Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität
Aktive Naturschützer wissen das schon lange: Kleine Felder und vielen Arten von Nutzpflanzen fördern die Biodiversität in Agrarlandschaften. Vor allem eine Verkleinerung der Ackerflächen unter sechs Hektar führt zu einer stark erhöhten Artenvielfalt, weil auf diese Weise viele Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten unterschiedliche Ressourcen nutzen können. Auch fördert eine Landschaft mit vielen Rändern die Lebensraum-Vernetzung. Das ist das Ergebnis einer Studie in acht Regionen in Europa und Nordamerika, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligt waren. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news720215

Photovoltaik vor allem durch Rahmenbedingungen auf Bundesebene behindert
Die Photovoltaik könnte das Rückgrat der Energiewende sein - wenn diese tatsächlich konsequent umgesetzt würde. Dem Ausbau der Photovoltaik stehen allerdings Hemmnisse und Hürden auf allen Ebenen entgegen, wie die neueste Studie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) anschaulich vor Augen führt. „Die Hauptverantwortung für die unzureichenden Rahmenbedingungen liegt auf der Bundesebene“ sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Mitautor der Studie. Der Energieexperte verweist auf in seinen Augen fragwürdige Entwicklungen und Regelungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
http://idw-online.de/de/news722445

26.09.2019

Rebhuhn-Fachtagung in Rottenburg
Einladung zur Fachtagung am 28. und 29. November 2019 in Rottenburg Zahlreiche Institutionen engagieren sich in Baden-Württemberg, deutschlandweit und international für den Schutz des vom Aussterben bedrohten Rebhuhns. Eine Fachtagung mit dem Titel "Perspektiven für das Rebhuhn - Status quo, Fördermöglichkeiten und Wege zum Erfolg" soll einige dieser Initiativen und wichtige Ergebnisse vorstellen und Gelegenheit zum Austausch bieten.
Weitere Infos und Anmeldung

Neue Inhalte im Webauftritt des Naturschutzbüros
Das Naturschutzbüro hatte zwar während des Urlaubs geschlossen, gleichwohl waren die Ehrenamtlichen in den Verbänden nicht untätig. Das lässt sich unter anderem an der Vielzahl von Ergänzungen ablesen, die in unseren Seiten Eingang gefunden haben.
Naturgemäß ist das meiste davon auf den Schmetterlingsseiten passiert: Auf 19 Seiten wurden 72 Fotos eingebaut und 6 Arten wurden erstmals für den Zollernalbkreis beschrieben und mit Fotos versehen. Einige sind erneut Hinweise auf die Klimaänderung, die vermehrt Arten zu uns bringt, die ansonsten nur in den Wärmegebieten am Kaiserstuhl, im Oberrheingraben oder im Kraichgau nachgewiesen sind.
Auch im Urlaub haben uns etliche Verfahren erreicht, zu denen Stellung bezogen werden wollte: 11 Verfahren haben unsere Ehrenamtlichen begutachtet und die Stellungnahmen sind in den Meinungsseiten veröffentlicht.
Mehr zu den ganzen Ergänzungen finden Sie ▶ hier aufgelistet.

Rückzugsraum für Eisvogel und Co.
Gibt es in Balingen bald zwei neue Naturschutzgebiete? Die Umgestaltungen im Zuge der Gartenschau sollen die Eyach und Steinach ökologisch wertvoller machen. Grünen-Stadtrat Erwin Feucht regte an, parallel dazu zu prüfen, ob außerhalb der Innenstadt zwei neue Naturschutzgebiete möglich wären.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

Später Nachwuchs: In Pfeffingen erkunden Turmfalken-Küken die Welt
Auch wenn die Fachliteratur etwas anderes sagt: In Pfeffingen bevölkern Jungvögel den Kirchturm der Sankt-Nikolaus-Kirche. Dieter Haas, Gerhard Layh, Hans Schaffer und Lisa Koch vom NABU-Albstadt beobachten das muntere Treiben.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

Hilfe für Mehlschwalben: Diese Nester fallen nicht herunter
Tatkräftige Vogelfreunde: In Benzingen haben sie Nisthilfen für die Vögel aufgehängt.
Mehr beim ▶ Schwarzwälder Boten

TV-Tipp Eleonorenfalke
Der Eleonorenfalke ist einer der beeindruckendsten Greifvögel im Mittelmeerraum. Sobald die Jungen flügge sind, folgen sie ihren Eltern nach Madagaskar ins Winterquartier. Gluthitze, hohe Wellen, Gewitter - nichts kann sie aufhalten auf ihrer rund zehntausend Kilometer langen Reise vom nördlichen Mittelmeer bis zum Indischen Ozean. "Wundersame Wanderungen" begleitet die Tiere auf ihrer Odyssee vom Mittelmeer nach Madagaskar. Die Sendung wird wiederholt.
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Biodiversität: Neue Art ist der größte Salamander
Es gibt nicht nur einen Chinesischen Riesensalamander, sondern drei verschiedene Arten. Die längste wird bis zu zwei Meter lang.
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Wie Komodowarane sich schützen
Komodowarane besitzen Giftdrüsen, sind muskulös und ausdauernd - und erlegen selbst größere Beute. Doch was tun gegen aggressive Artgenossen?
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Hurrikan "Dorian" letzter Sargnagel für bedrohte Art?
Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas katastrophale Zerstörungen angerichtet. Mehrere Vogelarten sind durch die Folgen akut bedroht, eine ist vielleicht sogar ausgestorben.
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Weiße Schleiereulen jagen mit Freeze-Effekt
Anders als es zu erwarten ist, sind hell gefiederte Eulen besonders in Vollmondnächten die erfolgreichsten Jäger ihrer Art. Sie bringen ihre Beute zum Erstarren.
Mehr

Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke
Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss. Ein Team um die VerhaltensbiologInnen Didone Frigerio und Georgine Szipl von der Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien untersuchte bei Graugänsen, wie sich die Eingliederung in die Gruppe auf die Physiologie, die aggressiven Auseinandersetzungen und die Fitness auswirkt. Fazit: Der soziale Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Effekte auf die Tiere.
http://idw-online.de/de/news723011

Geheimnisvollste Walfamilie um eine Art reicher
Die Welt ist um eine »neue« Walart reicher: Der Schnabelwal lebt im Nordpazifik zwischen Nordjapan und Alaska - und war lange eine Art Missverständnis.
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Nature Communications: "Coole" Echsen mögen keine Klimaerwärmung
Als wechselwarme Tiere sind Eidechsen eine Tiergruppe, die als "heliotherm" (zur Wärmeproduktion von der Sonne abhängig) gilt. Sie brauchen Wärme und Sonneneinstrahlung, um die Körpertemperatur zu erreichen, die sie mögen. Also werden Eidechsen wohl vom Klimawandel profitieren. Wirklich?
http://idw-online.de/de/news723082

Birkenspanner-Raupen erkennen die Farbe des Untergrunds mit der Haut
Raupen des Birkenspanners sind nur schwer von einem Zweig zu unterscheiden. Dabei ahmen sie nicht nur die Form eines Zweigs nach, sondern auch dessen Farbe. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftler von der Universität Liverpool und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun zeigen, dass Raupen die Farbe der Zweige mit der Haut wahrnehmen. Raupen, deren Augen geschwärzt waren, passten ihre Farbe dennoch dem Untergrund an. Wenn sie die Wahl hatten, suchten auch „blinde“ Raupen bevorzugt Zweige auf, die ähnliche Farben haben wie sie selbst. Zudem wurden Gene, die für Sehen erforderlich sind, nicht nur in den Augen der Raupen aktiviert, sondern auch in deren Haut.
http://idw-online.de/de/news720130

Höhle zeigt Meeresspiegel bei heutigem CO₂
Vor etwas mehr als drei Millionen Jahren ähnelte die Treibhausgaskonzentration dem heutigen Wert. Eine Höhle auf Mallorca zeigt, wie hoch das Meer damals stieg.
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Wälder mit hoher Diversität sind zugleich produktiver und widerstandsfähiger
Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind: Diesen Befund haben Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg anhand von Daten aus dem weltweit ältesten Freilandexperiment zur Diversität tropischer Baumarten bestätigt. Das Team um den Doktoranden Florian Schnabel hat seine Ergebnisse im Fachjournal "Global Change Biology" veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news722983

"Seltene Vögel in Deutschland 2017" erschienen
Mit der jüngst veröffentlichten siebten Ausgabe der Reihe folgt ein weiterer umfassender Überblick über das Auftreten von Seltenheiten in Deutschland. Kernbeitrag des 68 Seiten umfassenden Heftes ist die Zusammenstellung der Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2017. Neben den Erstnachweisen von Kamtschatka-Samtente und Weißbauchtölpel sind vor allem auch die ersten Brutnachweise von Brillengrasmücke und Kappenammer für Deutschland bemerkenswert. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
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19.09.2019

Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße (aus dem NABU-Newsletter)
Wir folgen dem Aufruf der jungen Generation: Am 20. September schließen wir uns den Demonstrationen von #FridaysForFuture an und gehen gemeinsam mit #FridaysForFuture auf die Straße. Das sollten alle Menschen tun, denen Klimaschutz, Umwelt und Gesundheit am Herzen liegen - wir zählen auf Sie!
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NABU Hambrücken: Artenschutzfonds Saalbachwiesen
Der NABU Hambrücken möchte mit dem "Artenschutzfonds Saalbachwiesen" an die Naturschutzarbeit im NSG Saalbachwiesen anknüpfen und dazu beitragen, dass die positive Entwicklung weiter anhält. Durch Spenden von Naturfreunden und Firmen soll eine Basis für den Kauf von weiteren Wiesenflächen geschaffen und in Kooperation mit Landwirten und den Naturschutzbehörden die Anlage von Blühbrachen gefördert werden. Anlässlich einer Exkursion am 30. Mai konnten sich NABU-Aktive aus dem Zollernalbkreis davon überzeugen, dass das Projekt wirklich Unterstützung verdient.
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14.09.2019

Landwirtschaft im Neckartal - Konflikte; Kommentar
Begrenzte Fläche, viele Ansprüche: Im Neckartal zwischen Rottenburg und Tübingen soll neben den Belangen der (Bio-)Landwirtschaft, des Naturschutzes, der geplanten Wohn- und Gewerbegebiete (mit denen die Teilorte anscheinend fest rechnen, obwohl der FNP noch nicht beschlossen ist und nicht alle Flächen erworben wurden!) und des Straßenbaus auch noch die Landesgartenschau untergebracht werden... ▶ Mehr

Tübinger Gemeinderat: Absichtserklärung zum Thema Klimaschutz
Die Stadt Tübingen möchte die Klimaschutzoffensive "Tübingen macht blau" deutlich ausbauen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dies wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. ▶ Mehr

Eyach-Nachmittag für Kinder beim NABU Haigerloch
Auf großes Interesse stieß der "Nachmittag an der Eyach" des NABU Haigerloch. Zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren hatten das Angebot des Kinder-Teams der NABU-Gruppe Haigerloch angenommen. Nach einer kurzen Einführung machten sich die Kinder mit Feuereifer und Ausdauer daran, im Wasser oder unter Steinen nach Lebewesen zu suchen.
Mehr im ▶ SchwaBo online

Digitales Infosystem "Vögel der Schweiz" 2013-2016 kostenlos verfügbar
Die Schweizerische Vogelwarte präsentiert auf ihrer Website www.vogelwarte.ch in der Daten­bank "Vögel der Schweiz" die mehr als 400 Vogelarten der Schweiz im Detail. In der komplett überarbeiteten und modernisierten Datenbank können nun Arten auch direkt miteinander verglichen werden. Zudem ist nun die gezielte Recherche mit Filtern möglich. Jedes Porträt der 210 Brutvögel der Schweiz wird von den neuesten Informationen über den Zustand und die Bestandsentwicklung der Art aus dem Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016 begleitet. Über 2000 neue Karten und Grafiken komplettieren die Porträts und präsentieren die Verbreitung, Häufigkeit und Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz in bislang unerreichter Präzision.
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Vorderasien ist Todeszone für Zugvögel
Die jährliche Reise der Zugvögel von Nord nach Süd und zurück ist extrem gefährlich. Nicht nur in Europa werden Millionen Tiere abgeschossen, auch im Orient sterben sie massenhaft.
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Ein Vogel, wertvoller als Elfenbein
Sein Schnabel droht ihm zum Verhängnis zu werden: Der ist in China derart nachgefragt, dass der Schildhornvogel gnadenlos gejagt wird. Ein ausgefeilter Plan soll helfen.
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Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln
Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschaftler der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden. Allerdings bedingt das Schlafen auf Sparflamme auch Risiken für die Vögel: Durch die gedrosselte Stoffwechselrate und Reaktionsgeschwindigkeit laufen sie Gefahr, leichte Beute zu sein.
http://idw-online.de/de/news720693

Auch in den Niederlanden verschwinden Insekten
Daten aus zwei Schutzgebieten in den Niederlanden zeigen, dass die Biomasse an Insekten auch dort deutlich abnimmt. Aber es gibt Ausnahmen.
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Australische Spinnenart produziert extrem elastische Fangnetze
Spinnen sind erfolgreiche Räuber. Ihr Beuteerfolg hängt maßgeblich von ihrer Fähigkeit ab, effektive Fangnetze zu bauen. Ein Wissenschaftler der Universität Greifswald hat zusammen mit Forschenden aus den USA, Taiwan und Argentinien den Aufbau und die Eigenschaften der Spinnfäden einer australischen Spinnenart genauer untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass unterschiedliche Webtechniken die Eigenschaften von Spinnfäden vor allem hinsichtlich ihrer Elastizität entscheidend beeinflussen. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Fachzeitschrift Scientific Reports (DOI: 10.1038/s41598-019-45552-x) erschienen.
http://idw-online.de/de/news722763

Vom Moa bis zum Kakapo - Evolution in Neuseeland verloren oder bedroht
Neue Forschungsergebnisse, an denen auch Luis Valente vom Museum für Naturkunde Berlin beteiligt war zeigen, dass es 50 Millionen Jahre dauern würde, bis die seit der Ankunft der Menschen in Neuseeland ausgestorbene Vogelwelt wiederhergestellt wäre. Wenn Arten, die derzeit als potenziell gefährdet eingestuft werden ebenfalls aussterben würden, wären nochmals 10 Millionen Jahre erforderlich. Die langen Zeiträume zeigen die langfristigen Folgen des vom Menschen verursachten Aussterbens auf die natürliche Evolutionsdynamik der Inseln.
http://idw-online.de/de/news720184

Fit im Erkennen von Streifenwanze und Schwalbenschwanz
Übung macht die Insektenmeister – jetzt das E-Learning-Tool "Insektentrainer" testen und auf die zweite Phase des NABU-Insektensommers vorbereiten.
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So geht giftfreies Gärtnern für mehr Vielfalt im Garten
Der NABU ruft zum Verzicht auf Glyphosat und Co. auf und gibt Tipps für naturnahes Gärtnern.
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Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen
Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen. Das zeigt die neue Untersuchung eines internationalen Forschungsteams, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg beteiligt sind. Die Forschenden haben Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete weltweit erstellt, für die sogenannten "Hotspots" der Biodiversität.
http://idw-online.de/de/news720268

Darf man Tiere essen?
Darf der Mensch Tiere nutzen? Und wenn ja, wie sieht ein ethisch korrekter Umgang mit Tieren aus? Die Positionen zu solchen philosophischen Fragen reichen vom ursprünglichen Anthropozentrismus, wonach der Mensch mit Tieren umgehen darf, wie er möchte, bis hin zum Abolitionismus, der eine Nutzung von Tieren gänzlich ablehnt. Ein Forscherteam der Universität Göttingen hat nun erstmals eine repräsentative Studie zu den verschiedenen tierethischen Positionen in der deutschen Bevölkerung erstellt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.
http://idw-online.de/de/news720369

05.09.2019

Insekten-Veranstaltungen beim NABU
Seit 2004 hat der NABU Haigerloch eine Schmetterlingsführung im Programm. Nach und nach haben die Verantwortlichen der NABU-Gruppen weitere Insekten-Veranstaltungen ins Programm aufgenommen. In diesem Jahr hat schon einiges stattgefunden, doch in den nächsten 14 Tagen bestehen weitere Gelegenheiten:
Themenblock 1: ▶ Tagaktive Insekten - Themenblock 2: ▶ Nachtfalter am Licht

Uferschnepfe fliegt in Rekordzeit ins Überwinterungsgebiet nach Afrika
Eine junge Uferschnepfe namens "Christiansieneson" hat die mehr als 4.100 Kilometer vom niedersächsischen Dümmer ins afrikanische Überwinterungsgebiet, das Innere Nigerdelta in Mali, in Rekordzeit und quasi in einem Rutsch geschafft. Das ergab die Auswertung eines Satellitensenders, den der Jungvogel als eine von 25 Uferschnepfen im Rahmen des LIFE-Projekts "Wiesenvögel" erhalten hatte.
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Klimawandel: Arktische Wärme lässt Rentiere verhungern
Ein warmer, nasser Dezember ließ die Weiden der Tiere vereisen - und solche Hungerwinter werden häufiger.
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Mord an Umweltschützer Joël Imbangola aufklären
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung für eine Petition. Er schreibt: Joël Imbangola ist tot. Der Aktivist der kongolesischen Organisation RIAO-RDC wurde erschlagen. Mutmaßlicher Täter: ein Wachmann der Palmölfirma Feronia.
Mitarbeiter von RIAO-RDC und Einheimische werden seit Monaten eingeschüchtert und bedroht. Sie werfen Feronia illegale Landnahme und Landraub vor.
weitere Informationen

Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik
Lachgas (N2O) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2). Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen.
http://idw-online.de/de/news719969

Scientists scramble to learn why monarch butterflies are dying so quickly
North America's largest population of monarchs, which migrate between Mexico and the Midwest, has fallen 80 percent, from a billion in the 1990s to 200 million in 2018. A smaller monarch population in the western United States that migrates between California and the Pacific Northwest is disappearing even faster. ▶ More

05.08.2019

NABU Hechingen Zwei Auszeichnungen für "schwalbenfreundliche Häuser"
Schwalben in einer größeren Anzahl zu sehen ist inzwischen etwas Besonderes geworden. Derzeit gibt es diese akrobatischen Flieger in der unteren Brünnlesstraße im Hechinger Stadtteil Stetten zu bewundern. In zwei benachbarten Häusern haben Mehlschwalben freundliche Vermieter gefunden – und wohnen dazu sogar noch mietfrei! An diesen Häusern sind Schwalben sehr willkommen.
Hohenzollerische Zeitung

"Frühe Falter" beobachten und im Naturgucker melden
Was ist dran am Insektensterben und wie hat sich der Winter auf die Bestände ausgewirkt? Anhand leicht zu erkennender Schmetterlingsarten wie Admiral, Aurorafalter und Kleiner Fuchs sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring "Frühe Falter" hierzu Daten. Macht mit!
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Brutvogelatlas der Schweiz auch online
Gernot Segelbacher schreibt in der Bodensee-Orni-Newsgroup: Die Vogelwarte Sempach macht nun den letzten Brutvogelatlas auch online verfügbar
https://www.vogelwarte.ch/de/atlas/startseite/
Zusätzlich findet sich ein Update zu den Vögeln der Schweiz
https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz

Das Klima wandelt sich schneller, als sich die Tierwelt anpassen kann
Obwohl Tiere häufig auf den Klimawandel reagieren, sind solche Reaktionen im Allgemeinen unzureichend, um das rasante Tempo des Temperaturanstiegs zu bewältigen und gehen manchmal in die falsche Richtung.
http://idw-online.de/de/news719587

Wie der Klimawandel Beziehungen stört
Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen; Bienen benötigen Nektar und Pollen. Wie sich der Klimawandel auf diese gegenseitige Abhängigkeit auswirkt, haben Wissenschaftlerinnen der Uni Würzburg untersucht.
http://idw-online.de/de/news719482

Heuschrecken als Indikatoren für den Klimawandel
Die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität im Grasland Mitteleuropas untersucht Franz Löffler von der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück in seinem Promotionsvorhaben. Die dabei durch ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Studie nimmt vor allem die Ausbreitung von Heuschreckenarten in den Blick, um Empfehlungen für ein nachhaltiges Management zum Schutz der Biodiversität zu geben.
http://idw-online.de/de/news719447

Nach 25 Jahren abgeschlossen: Die Inventur europäischer Spannerfalter
Ein internationales Forscherteam hat in den letzten 25 Jahren die Biodiversität der europäischen Spannerfalter (Geometridae), der zweitgrößten Familie der Schmetterlinge, erforscht und in einem sechsbändigen Grundlagenwerk "The Geometrid Moths of Europe" veröffentlicht. Der sechste und letzte Band wurde Anfang Juni auf dem europäischen Kongress für Schmetterlingskunde im süditalienischen Campobasso vorgestellt.
http://idw-online.de/de/news719456

Haarige Plage mit Gesundheitsgefahr
Eichenprozessionsspinner gehören zu den unbeliebtesten Insekten hier zu Lande. Nehmen sie zu? Und wie gefährlich sind sie wirklich? 5 Fakten zu diesen Insekten.
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Mysteriöses Gleithörnchen gesichtet
In Asiens Wäldern leben kaum erforschte große Gleithörnchen, die teilweise nur durch ein einziges Tier bekannt sind. Nun wurde eine weitere Art beschrieben.
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Kein Brexit für Schwebfliegen
Viele Insekten wandern tatsächlich über größere Strecken. Dazu gehören nach neuen Erkenntnissen auch Schwebfliegen. Für Großbritannien sind sie ein Glücksfall.
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Gegen Einschränkung demokratischer Mitwirkung bei Bebauungsplänen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) tritt der Forderung entgegen, das Recht auf Bürgerentscheide gegen Bebauungspläne für 5 Jahre auszusetzen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Claus Paal MdL hatte heute ein fünfjähriges Moratorium gefordert.
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Dammbruch gegen den Naturschutz droht: Keine Verlängerung des § 13b BauGB!
Die Baulandkommission hat heute ihren Abschlussbericht vorgelegt. Neben einigen sinnvollen Vorschlägen enthält das Papier auch die Aufforderung, den umstrittenen § 13b Baugesetzbuch (BauGB) bis 2022 zu verlängern, der ansonsten zum Jahresende ausliefe. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) reagiert entsetzt, hat doch die Regelung zu einem maßlosen Flächenverbrauch geführt, der mit der eigentlichen Intention der Regelung, bezahlbare Wohnungen in Verdichtungsräumen beschleunigt bauen zu können, nichts zu tun hat. ▶ Mehr

Wanderfalter-Forum wiedereröffnet
Gabriel Hermann schreibt im Lepiforum.de: Nach langer Pause ist das Wanderfalterforum von Science4you endlich wieder nutzbar. Wer Wanderfalter melden oder Meldungen anderer checken will, ...
https://www.wanderfalter.org/platform/s4y/dfzs/index.do

Rettet den Grünten!
Mara, Phil und Lucia schreiben bei Change.org: Letzten Freitag nach dem FridaysforFuture-Streik sind wir auf unseren Lieblingsberg, den Grünten gewandert. Beim Aufstieg erzählte uns Phil, dass es Pläne eines Investoren gebe, den Grünten mit einer 10er Gondelbahn und einer zerstörerischen Rollglider-Anlage für den Massentourismus zu verschandeln.
Weitere Infos zur Petition

TU-Präsident Thomsen: "Fridays-For-Future-Bewegung ist richtig und wichtig"
TU-Präsident spricht auf der Berliner Demo neben Greta Thunberg / TU-Präsidium schließt sich den Forderungen der Fridays for Future-Bewegung an
http://idw-online.de/de/news719550

Wälder in Deutschland sind wichtige Kohlenstoffsenke
In deutschen Wäldern wächst mehr Holz nach als genutzt wird / Deutschland ist das holzreichste Land der EU.
http://idw-online.de/de/news719445

Retten Bäume das Weltklima?
Können neue Wälder den Klimawandel bremsen? Eine Studie weckt diese Hoffnung. Doch sie greift zu kurz. Bäume allein reichen nicht, kommentiert Klimaforscher Stefan Rahmstorf. ▶ Mehr

Schockierende Bilder: Tiere quälen ist kein Touristenspaß
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild. ▶ Mehr

25.07.2019

Vogelgefährdende Masten werden entschärft
Anfang Juni war bei Owingen ein Mäusebussard an einem Stromleitungsmasten verunglückt. Der NABU Haigerloch wandte sich an die zuständige Netze BW und unlängst fand eine Ortsbegehung statt. Dabei waren etliche Vertreter des Energieversorgers, die Storchen­beauftragte Ute Reinhard, Linda Lentzen vom NABU-Landesverband und Herbert Fuchs vom NABU Haigerloch. Erfreuliches Ergebnis: Insgesamt 5 Masten bei Owingen und Weildorf werden gesichert, darunter auch solche, die für das beim NABU Haigerloch angedachte Weißstorch-Projekt wichtig sind. Prima!

Positive Bestandsentwicklung des Steinkauzes in Köngen
Schöne Entwicklung bei der NABU-Gruppe Köngen-Wendlingen: Im Vorjahr wurden bereits 79 Jungvögel von 33 Paaren beringt. Die "absolute Rekordzahl" von 120 beringten Nestlingen in den Brutröhren in diesem Jahr ist ein mehr als positives Zeichen für den Steinkauz im Ländle.
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Glücksfund der Mopsfledermaus in Murrhardt
NABU-Mitarbeiter Volker Weiß hat in seiner Heimatstadt Murrhardt eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Er hatte auf seinem Streuobststück einen sogenannten Mini-Batcorder aufgehängt, der die nächtliche Geräuschkulisse aufzeichnet. Was als erster technischer Test für den Geräte-Einsatz in einem bundesweiten Mopsfledermausprojekt gedacht war, wurde ein echter Glücksfund. ▶ Mehr

Sommerliches Sterben unter blühenden Linden
Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Linden zu Massensterben von Hummeln. Hier ist jedoch kein Gift im Spiel, die Hummeln verhungern schlichtweg. Wir erläutern die Mechanismen des Hummelsterbens und geben Tipps für hummelfreundliche Gärten. ▶ Mehr

Wie aus zwei Arten drei werden können
Kleiner Entensturmvogel ist als Hybrid effizienter und erfolgreicher als die Ursprungsarten
http://idw-online.de/de/news719168

Sahara beheimatete riesige Seeschlangen
Heute ist die Sahara eine Sand- und Geröllwüste. Doch früher durchzogen sie große Wasserstraßen - in denen eine besondere Tierwelt lebte. ▶ Mehr

Fossilien: Langfinger im Bernstein
Wissenschaftler wundern sich über einen ausgestorbenen Vogel: Wozu diente sein ungewöhnlich langer Zeh? ▶ Mehr

Mehr Insektenvielfalt auf Äckern und Weiden
Wie lassen sich landwirtschaftliche Flächen für Insekten attraktiver machen, ohne dass der Ertrag abnimmt? Das untersuchen Oldenburger Biologen in einem EU-Projekt.
http://idw-online.de/de/news718826

Gefährdet die Bienenzucht die Wildbienen?
Der Trend geht zur Bienenhaltung - selbst in Großstädten. Ob das den ohnehin bedrohten Wildbienen schadet, ist umstritten.
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Jeder Nachtfalter flieht anders
Nachtfalter machen verschiedene Ausweichmanöver im Flug, um jagenden Fledermäusen zu entkommen. Wissenschaftler*innen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zufolge unterscheiden sich dabei nicht nur die Arten untereinander, sondern auch die Individuen innerhalb einer Art. Diese Unberechenbarkeit schützt die ganze Nachtfaltergemeinschaft vor den Räubern, da sie den Fledermäusen die Jagd erschwert. ▶ http://idw-online.de/de/news718502

Schwammspinner-Plage: Problem ist langfristig und umweltverträglich lösbar
Die haarigen, gefräßigen und zwischen vier bis sieben Zentimeter großen Tierchen beeinträch­tigen durch den Massenfraß nicht nur das Wachstum der Bäume, sondern sorgen aktuell vielerorts auch für Aufregung in der Bevölkerung. Die Berichte über Heerscharen von Raupen, die nicht nur Wälder in Ost- und Süddeutschland entlauben, sondern auch in Siedlungen vordringen und Anwohner*innen verängstigen, häufen sich. Prof. Dr. Andreas Linde von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verrät, welche Lösungsansätze langfristig sinnvoll sind. ▶ http://idw-online.de/de/news718482

Eilappell an die Kanzlerin - Insektensterben stoppen!
Martina Löw vom BUND schreibt: "Wir haben nur sehr wenig Zeit. Spätestens Mitte Juli will die Bundesregierung die Zukunft des Insektenschutzes in Deutschland beschließen. Welche Maßnahmen der sogenannte Aktionsplan Insektenschutz umfassen soll, darüber streiten sich die zuständigen Ministerien allerdings seit Monaten. Wir wollen nicht mehr länger abwarten. Für uns ist der Insektenschutz in Deutschland ab sofort ein Fall für das Kanzleramt! Bundeskanzlerin Merkel muss ihre Richtlinienkompetenz nutzen und dafür sorgen, dass Insekten endlich besser geschützt werden. Es eilt. Schicken Sie jetzt einen Appell an die Kanzlerin. ▶ Mehr

Schotter raus, Blüten rein
Anlässlich des Tages des Gartens am 10.06. haben NABU und LNV die Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, mehr für den Erhalt der Artenvielfalt im Siedlungsgrün zu tun. Die Gemeinden sollen konsequent das Grünflächengebot (§ 9 Abs.1 der Landesbauordnung (LBO) durchsetzen. Im Landkreis Biberach gibt es erste Erfolge zu verzeichnen. ▶ Mehr

Jährlich mehr als 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt freigesetzt
Plastik gehört nicht in die Umwelt. Um das Ausmaß der Verschmutzung in der Schweiz erstmals genau abzuschätzen, hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Forscher der Empa beauftragt, zu berechnen, wie viel Plastik in die Umwelt gelangt. Erfasst hat die Empa die sieben am häufigsten verwendeten Kunststoffe. Demnach werden jedes Jahr rund 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt eingetragen. Es zeigt sich, dass die Plastikbelastung auf und im Boden viel größer ist als in den Gewässern. ▶ http://idw-online.de/de/news719154

CO2-Bepreisung als Innovationstreiber für klimafreundliche Technologien
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) befürwortet die rasche Einführung einer CO2-Bepreisung und begrüßt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Initiativen. "Im Gebäudebereich und im Verkehrssektor sind wir am weitesten von der Einhaltung des Zielpfades entfernt und müssen neue Instrumente zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele einsetzen. Ein angemessener CO2-Preis kann hier eine wirksame Dynamik zur Treibhausgasreduzierung entfalten", betont Prof. Dr. Harald Bolt, Vorstand des Forschungszentrums Jülich und Sprecher des FVEE. ▶ http://idw-online.de/de/news719127

Studie: Trends in der Landwirtschaft bedrohen Ernährungssicherheit
Zitrusfrüchte, Kaffee und Avocados: Das Essen auf unseren Tischen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer abwechslungsreicher geworden. Für die Landwirtschaft gilt das aber nicht. Weltweit gibt es mehr Monokulturen, die dazu auch immer größere Flächen in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sind viele der angebauten Nutzpflanzen von Bestäubern abhängig. Das sorgt dafür, dass die Ernährungssicherheit immer stärker bedroht ist, wie ein Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Fachzeitschrift "Global Change Biology" schreibt. ▶ http://idw-online.de/de/news719056

Klimaschutz: Strom im Tank
»Power to X« gilt als Allheilmittel für den Klimaschutz und liefert Brenn- und Treibstoffe für Kraftwerke, Verkehr und die Industrie. Aber lohnt sich der Ausbau der Technologie?
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18.07.2019

Naturforschung zum Mitmachen: Distelfalter melden
Der NABU und sein Partner naturgucker.de wollen den spektakulären Einflug nutzen, um mehr Informationen über die Falter zu gewinnen. Insektenfreudinnen und Insektenfreunde sind aufgerufen, ihre Distelfaltersichtungen zu melden, seien es Zufallsbegegnungen oder gezielte Nachsuche. So wird man nicht nur Zeuge eines faszinierenden Naturschauspiels, sondern hilft auch mit, es zu dokumentieren. ▶ Distelfalter auf Deutschlandtour

Braune Hundezecke gesucht: Uni Hohenheim forscht an eingewanderter Zeckenart
Warmes Klima und Wohnungen ideal für die Braune Hundezecke / Zecken-Expertin bittet um Zusendung auffälliger Zeckenfunde
http://idw-online.de/de/news718780

Fischaufstiegsanlagen auf dem Prüfstand
Die BfG entwickelt einen neuen Methodenstandard zur Bewertung der biologischen Funktion von Fischwanderhilfen.
http://idw-online.de/de/news718628

Handelsabkommen verlagern die Umweltbelastung nur bedingt in ärmere Länder
Führt die Liberalisierung des Handels zur Auslagerung der Umweltverschmutzung von Industrieländern in ärmere Länder? Dieser Fragestellung gingen Forschende der ETH Zürich unter der Leitung von Thomas Bernauer nach. Insbesondere analysierten sie, ob und wie der Handel über Freihandelsabkommen die Verlagerung von Umweltbelastungen aus den Industrieländern auf ärmere Länder begünstigt.
http://idw-online.de/de/news718682

Kein Golfplatz auf der Schuderbachswiese! (Achtung: Termin 08.07.)
Nach dem Willen der Thüringer Landesregierung soll auf der nach einem Gutachten der TLUG artenreichsten und besterhaltenen Bergwiese Thüringens und wahrscheinlich auch der deutschen Mittelgebirge, der Schuderbachswiese bei Oberhof, ein Golfplatz errichtet werden. Der Arbeitskreis Heimische Orchideen Thüringen hat eine Petition gestartet und bittet um Unterstützung. Mehr beim ▶ AHO Thüringen oder beim ▶ NABU Thüringen

11.07.2019

(K)ein Platz für Wölfe?
Wölfe lösen beim Menschen gleichermaßen Angst und Faszination aus. Das Raubtier wird bei Nutztierhaltern, Jägern, Naturschützern und Politikern kontrovers diskutiert. Michelle Müller hat sich in ihrer Masterarbeit mit den Habitat-Ansprüchen sowie dem Konfliktpotenzial der Wölfe beschäftigt. Im Magazin "Forschung Frankfurt" zeigt sie Lösungsansätze auf.
http://idw-online.de/de/news718162

Polarfuchs unternimmt epische Reise
Polarfüchse sind auf dem Meereis zu Hause. Dennoch bringt die ausgedehnte Wanderung eines Jungtiers über tausende Kilometer Biologen zum Staunen. ▶ Mehr

Invasive Arten: Katzen futtern Australiens Säugetiere auf
Australien hat in der jüngeren Vergangenheit so viele einheimische Säugetiere verloren wie kein anderes Land. Einer der Hauptschuldigen: hungrige Katzen. ▶ Mehr

Verhalten: Können Tiere trauern?
Affenmütter tragen ihr totes Kind, Krähen scharen sich um verblichene Artgenossen. Ist das wirklich Trauer - oder steckt etwas anderes hinter diesem Verhalten? ▶ Mehr

Invasion der Distelfalter
Am 21. März 2019, als hierzulande der Winter in den letzten Zügen lag, berichtete die Times of Israel vom Einflug von vielen Millionen Distelfaltern (Vanessa cardui). Ähnliche Meldungen kamen aus dem Libanon und kurze Zeit später aus Zypern. Damit erschien es möglich, dass in diesem Jahr auch Europa mit einer Masseneinwanderung der Art würde rechnen können. Und tatsächlich: Seit Ende Mai geht es Schlag auf Schlag. ▶ Mehr

Eine unglaubliche Geschichte: Amsel füttert Blaumeisen
Rolf Semmelrodt berichtet auf naturwerke.net: In einer Zeit, in der wir mit Fake News konfrontiert werden, wird hier eine wahre Geschichte erzählt. Sie würden es nicht glauben, wenn ich diese nicht mit Bildern und den dazugehörigen Texten glaubhaft machen könnte. ▶ Mehr

Neuer Windatlas für Europa fertiggestellt
Wissenschaftler*innen aus ganz Europa haben im Forschungsprojekt NEWA den Neuen Europäischen Windatlas fertiggestellt. ▶ http://idw-online.de/de/news718584

Landwirtschaft - Künftige Gefahren für die Biodiversität
Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion bedroht vor allem den Artenreichtum in den Tropen. Eine neue Studie zeigt, welche Folgen die Ausweitung oder Intensivierung von Ackerbau auf globale Agrarmärkte und Biodiversität hat. ▶ http://idw-online.de/de/news718323

04.07.2019

Von sexy Blüten und fliegenden Zustellern
Damit sich keine Gehölze ansiedeln, müssen die Moorflächen im Federseeried regelmäßig gemäht werden. Von einer späten Mahd profitieren nicht nur die Pflanzen und ihre Bestäuber – auch am Boden brütende Vögel können dann gefahrlos ihre Jungen aufziehen.
Schwäbische Zeitung

Gefiederte Glücksboten nisten unterm Schuldach
Der NABU weist mit dem Projekt "Schwalbenfreundliches Haus" seit elf Jahren auf die Nöte der Schwalben in Baden-Württemberg hin. Das leise schwätzende Gezwitscher von Mehlschwalben erklingt nun bereits seit sechs Jahren unterm Dach der IB Beruflichen Schulen in Böblingen. Dort nisten die Glücksboten in eigenen Naturnestern. ▶ Mehr

Honigbienen-Parasit Varroa-Milbe wird auch Wildbienen gefährlich
Ein Forscherteam um die Ulmer Professorin Lena Wilfert hat herausgefunden, dass ein wichtiger Parasit der Honigbiene, die Varroa-Milbe, auch für Wildbienen wie Hummeln gefährlich werden kann. Und das, obwohl die Milben die Wildbienen gar nicht befallen. Der Grund: die Milben kurbeln die Übertragung des Flügeldeformationsvirus an, der dann im gemeinsam geteilten Lebensraum von den Bienen auf die Hummeln übertragen wird. Für die Studie, die in der Fachzeitschrift Ecology Letters veröffentlicht wurde, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem natürlichen Experiment die Ausbreitungswege erforscht.
http://idw-online.de/de/news717583

Luchse in der Türkei: Probensammlung liefert Erkenntnisse
Über den Kaukasischen Luchs (Lynx lynx dinniki) ist sehr wenig bekannt. Es ist eine Unterart des Eurasischen Luchses, die in der Türkei, dem Kaukasus und dem Iran vorkommt. Um grundlegende Daten zur genetischen Vielfalt und zum Verhalten zu gewinnen, sammelten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) mehrere Jahre lang Luchs-Proben in Anatolien und analysierten diese. Die Ergebnisse demonstrierten eine unerwartet hohe genetische Vielfalt der anatolischen Luchse und lieferten trotz der räumlichen Isolation wenig Hinweise auf Inzucht. ▶ http://idw-online.de/de/news717572

Kragenechse prahlt durch Kiemenrecycling
Kragenechsen haben etwas, mit dem andere Echsen nicht angeben können. Es wächst ihnen nur, weil in der Embryonalentwicklung etwas hakt. ▶ Mehr

Robben röhren "Morgen kommt der Weihnachtsmann"
Robben können nicht nur singen - sie können uns auch etwas nachsingen, demonstrieren schottische Zoologen. Das klingt nicht mal schlechter als ein betrunkener Nikolaus. ▶ Mehr

Einigung im Fall Hermann-Hesse-Bahn
Der NABU Baden-Württemberg und der Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn haben am 03.06.2019 in Calw mit einem Vertrag den Weg geebnet zur Reaktivierung und zum Teilausbau des Schienenprojekts bei gleichzeitigem Schutz der Fledermauspopulation. ▶ Mehr

Wildpflanzen als Ergänzung zu Biogas-Mais
Lehrfilm "Biodiversität für Biogasanlagen zum Download
Über eineinhalb Jahre hinweg begleitete das NABU-Projekt "Biodiversität für Biogasanlagen" die Aussaat und Ernte von mehrjährigen Wildpflanzenmischungen. Landwirte und Fachleute stellen Vorteile und Herausforderungen der nachhaltigen Energiequelle vor. ▶ Mehr

Fairpächter gesucht
Immer mehr Landeigentümer, Privatleute sowie Kirchen und Kommunen setzen sich für die Artenvielfalt ein. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe unterstützt dieses Engagement jetzt mit einem kostenlosen Beratungs- und Informationsangebot. ▶ Mehr

Dreist gelogen: Verbrauchertäuschung in der Auto-Werbung
Um ihre Spritschlucker und Schadstoffschleudern in ein besseres Licht zu rücken, schrecken Autohersteller vor Betrug nicht zurück. Für Kund*innen sind die falschen Werbeaussagen jedoch schwer zu enttarnen. Deshalb beobachtet die Deutsche Umwelthilfe den Markt. ▶ Mehr

Kohlendioxid erreicht neuen Monatshöchststand
Noch nie seit Beginn moderner Aufzeichnungen hat man in einem Monat mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre gemessen als im Mai 2019. Die Menschheit bleibt ihrem Weg treu. ▶ Mehr

DPG erneuert Warnung vor Folgen durch den menschengemachten Klimawandel
Bereits vor über vier Jahrzehnten warnte die Deutsche Physikalische Gesellschaft vor den Gefahren des menschengemachten Klimawandels. Vor der Bonner Climate Change Conference erneuert die DPG nun ihren Appell, alles zu tun, um den daraus resultierenden zusätzlichen Treibhauseffekt auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. ▶ http://idw-online.de/de/news717226

27.06.2019

Mondlandschaft auf Expansionskurs
Streit um den Plettenberg: Der Schutz von Flora und Fauna steht gegen den Abbau von Kalkstein durch den Zementkonzern Holcim. Die Stadt Balingen kämpft für den Erhalt ihres Hausbergs, unterstützt von Natur- und Umweltschützern. Der Journalist Jürgen Lessat widmet dem Thema einen großen Artikel in der ▶ Wochenzeitung Kontext

SWR-Beitrag "Die Schwalben und ihr Beschützer"
Die kleinen Flugkünstler sind auf dem Rückzug. NABU-Schwalbenbeauftragter Rudi Apel setzt sich für die bedrohten Vögel ein und zeigt uns, was wir Gutes für sie tun können. Ein wirklich toller Beitrag über die grandiose Arbeit von Rudi Apel (NABU Görwihl) und Heinz Breithaupt (NABU Offenburg)! ▶ Jetzt anschauen

Manfred Mistkäfers Jahresthema 2019: Insekten - klein aber oho!
Manfred Mistkäfer ist von Beruf Naturforscher und immer unterwegs in der Natur. Das ist ganz schön spannend – jeden Tag entdeckt er etwas Neues. Du bist zwischen 8 und 12 Jahren alt und willst die Natur auch ganz genau unter die Lupe nehmen? Dann leg los und mach mit beim Naturtagebuch-Wettbewerb! Alle wichtigen Infos und Tipps rund um den Wettbewerb findest du auf ▶ dieser Seite.

Bienenwolf bekämpft Schimmel mit Gas
Regensburger Biologen entdecken in Zusammenarbeit mit Mainzer und Jenaer Wissenschaftlern, dass die Eier der Wespenart Europäischer Bienenwolf Stickstoffmonoxid produzieren. Damit können sie verhindern, dass die Larvennahrung in den warmen und feuchten Brutzellen verschimmelt. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift eLife publiziert.
http://idw-online.de/de/news717269

Tropische Zecken: Neu eingewanderte Art überwintert erstmals in Deutschland
Tropische Hyalomma-Zecke wieder in Deutschland gesichtet / Team der Uni Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr meldet sechs neue Funde erstmals in diesem Jahr in Deutschland. ▶ http://idw-online.de/de/news717200

Ein Doppelschlag hinter dem Bienensterben?
Weder Parasitenbefall noch Insektengift allein lassen weltweit die Bienenkolonien eingehen, sagen Schweizer Forscher. Schuld sei vielmehr die Kombination aus beiden. ▶ Mehr

Forschungsprojekt zum Insektenschwund in Naturschutzgebieten startet
Gemeinsam mit dem NABU und weiteren Partnern startet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ein Projekt, das dem Insektenrückgang auf den Grund gehen und die Basis für wirksame Gegenmaßnahmen schaffen möchte. Im Fokus stehen fliegende Insekten in Naturschutzgebieten. Das IÖR steuert insbesondere umfassende Raumanalysen bei.
http://idw-online.de/de/news716100

NABU: Bundesweites Projekt zum Fledermausschutz im Wald startet
Die Hälfte der 27 in Deutschland nachgewiesenen Arten sind vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Deswegen engagieren wir uns als NABU-Landesverband in einem bundesweiten Projekt für den Schutz und die Förderung der Mopsfledermaus. ▶ Bericht

Transparenz und Qualität bei der Planung von Bauvorhaben
Die baden-württembergischen Landesverbände von BUND, NABU, LNV, Bundesverband WindEnergie (BWE-LV BW) und dem Berufsverband Landschaftsökologie (BVDL) haben einen gemeinsam Kriterienkatalog für eine gute gutachterliche Praxis vorgestellt. Dieser soll dazu beitragen, bei größeren Planungen, wie dem Bau von Windenergieanlagen oder Straßen, die Qualität der dafür benötigten Artenschutzgutachten durch mehr Transparenz und einheitliche Methodenstandards sicherzustellen. ▶ Mehr

Forscherteam deckt Stärken und Schwächen von Waldschutz-Konzepten auf
Naturschutz im Wald steht im Spannungsfeld verschiedener Schwerpunktsetzungen und Interessenlagen von Forstwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Naturschutzorganisationen. Dabei entsteht in der Öffentlichkeit oft ein Eindruck von Uneinigkeit hinsichtlich der Ziele und Maßnahmen im Waldnaturschutz. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen, der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt haben ein System entwickelt, mit dem Naturschutzziele verglichen werden können. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Nature Conservation erschienen. ▶ http://idw-online.de/de/news716981

Kohleausstieg: Nur mit CO2-Preis hilft er wirklich dem Klima
Der Plan für den deutschen Kohleausstieg bis 2038 bietet keine Sicherheit, dass der Ausstoß des Treibhausgases CO2 unter dem Strich wirklich sinkt. Im Gegenteil könnten der Ausstieg die Emissionen durch die komplizierten Mechanismen im Europäischen Emissionshandel sogar noch steigen lassen, wie ein Team von Forschern in einer neuen Analyse zeigt. Damit der Kohleausstieg wirklich etwas bringt für die Stabilisierung unseres Klimas, muss er kombiniert werden mit einem Mindestpreis auf CO2 oder der Löschung von Emissionszertifikaten.
http://idw-online.de/de/news716775

13.06.2019

Wildbienenschutz heißt Lebensraumschutz
Anlässlich der Fortbildungsveranstaltung für Naturschutzwarte am vergangenen Samstag erläuterte der renommierte Wildbienexperte Paul Westrich aus Tübingen anhand vieler anschaulicher Beispiele, auf welchen Grundlagen ein wirksamer Wildbienenschutz erfolgen müsse. In einem Teil seines Vortrags ging er auch auf die zwar gut gemeinten, jedoch häufig falsch produzierten Nisthilfen und "Wildbienenhotels" ein. Was man hierbei zwingend beachten muss, ist sehr klar und nachvollziehbar auf seiner lesenswerten Website erläutert. Das Thema "Verbesserung der Nistmöglichkeiten" wird ab hier dargestellt: ▶ https://www.wildbienen.info/artenschutz/nisthilfen_01.php.

Warum sterben gerade so viele Grauwale?
Mehr als 70 Grauwale sind in den vergangenen Wochen vor der Westküste der USA gestorben. Es spricht einiges dafür, dass Veränderungen im Zuge des Klimawandels die Ursache sind. ▶ Mehr

Ameisen retten Artgenossinnen aus Spinnennetz
Eine südkalifornische Ameisenart eilt zu Hilfe, wenn sich Nahrungssammlerinnen in einem Spinnennetz verfangen haben - sehr zur Überraschung von Biologen. ▶ Mehr

Opfert die Korallenriffe nicht der Kreuzfahrtindustrie
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Karibik - wer denkt da nicht an blütenweiße Sandstrände, kristallklares Wasser und atemberaubende Korallenriffe. Kein Wunder, dass die Caymaninseln ein Traumziel für Taucher sind. Der Name "Eden Rock" für das berühmteste Riff vor der Hauptstadt George Town ist keinesfalls übertrieben.
Doch der Regierung scheint der Schatz egal. Sie plant in den Korallenriffen eine Landungsbrücke für Kreuzfahrtschiffe zu bauen. Dadurch sollen noch mehr Touristen angelockt werden. ▶ weitere Infos und eine Petition

Torffrei for future
Moore sind riesige Kohlenstoffsenken. Dennoch wird in Europa immer noch Torf abgebaut, um ihn als Gartenerde zu verkaufen. Das muss enden, fordert Daniel Lingenhöhl in seiner Kolumne. ▶ Mehr

Ausverkauf eines Kronjuwels
Der Grand Canyon ist einer der berühmtesten Nationalparks weltweit. Doch Klimawandel, Massentourismus und Uranabbau könnten ihn zu einer toten Kulisse verkümmern lassen. ▶ Mehr

06.06.2019

Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen": Jede Stimme zählt!
Auch in Baden-Württemberg läuft (nach dem erfolgreichen Volksbegehren in Bayern), initiiert durch das Institut "ProBiene", ein Volksbegehren für den Artenschutz. Unterstützt wird dieses mehrstufige, aufwendige Verfahren u. a. von BUND und NABU. Im ersten Verfahrensschritt müssen 10 000 Stimmen für den Zulassungsantrag gesammelt werden. Für ein erfolgreiches ▶ Volksbegehren werden dann die Stimmen von 10% (!) der Wahlberechtigten in BW in den folgenden 6 Monaten benötigt. Auch die BUND RV Geschäftsstelle informiert ▶ hier über diese Aktion, sammelt Unterschriften bzw. gibt Formblätter aus.

Dominoeffekt beim Artensterben gefährdet Biodiversität zusätzlich
Die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Pflanzenarten und ihren Bestäubern verstärken die negativen Effekte des Klimawandels. Wie UZH-Forschende zeigen, liegt die Gesamtzahl der vom Aussterben bedrohten Arten dadurch deutlich höher, als in bisherigen Modellen vorausgesagt.
http://idw-online.de/de/news716525

Millionen Vögel sterben bei Olivenernte
Eine spezielle Erntetechnik tötet unzählige Singvögel - um das Aroma der Oliven zu bewahren. Nun regt sich Widerstand gegen die Methode. ▶ Mehr

Wandernde Tiere und ihre Sinne
Amsel, Drossel, Fink und Star - und viele andere Tierarten auch - brechen immer wieder zu epischen Reisen auf. Wie finden sie ihren Weg? ▶ Mehr

Sind bald eine Million Arten ausgestorben?
Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe bringen ein Update:
Eine Million Arten sind laut des kürzlich veröffentlichten UNO-Berichts in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht. Und wer ist laut Bericht dafür hauptverantwortlich? Die intensive Landwirtschaft. Erneut wird deutlich, warum wir unser Ziel noch lange nicht erreicht haben. Bitte schreibt jetzt eine Protestmail an die Landwirtschaftsministerin. ▶ Mehr

Gourmets bedrohen europäischen Singvogel
Fettammer gilt bei französischen Feinschmeckern als besonderer Genuss. Doch der Verzehr gefährdet den Ortolan in Westeuropa. ▶ Mehr

Toxisches Gold: Quecksilber verseucht den Regenwald
Rettet den Regenwald schreibt: Am Caqueta-Fluss in Kolumbien dröhnen Bulldozer und Saugpumpen. Tausende illegale Arbeiter schürfen in den Flusssedimenten nach Gold – und verseuchen die Regenwaldgebiete mit Quecksilber.
weitere Informationen und eine Petition

Erfolg! REWE verbannt Plastik bei Bio-Obst & Gemüse
Andrea Bandelow teilt über Change.org mit: REWE hat verkündet, bis Ende des Jahres ihr Bioobst und -gemüse plastikfrei zu verpacken und erste Erfolge sind schon in jeder Filiale sichtbar! ▶ Mehr

Kein Rechtsbruch für Bienengift
Campact teilt mit: Agrarministerin Klöckner hat 18 neue Ackergifte zugelassen, die unsere Bienen töten. Das Veto von Umweltministerin Schulze überging sie einfach – ein klarer Rechtsbruch! Über Hundert weitere Pestizide stehen schon auf der Warteliste. Damit sie die nicht auch noch durchwinkt, müssen wir jetzt schnell sein. ▶ Mehr

Pflanzensterben trifft uns alle: Diskussion zum Artensterben greift zu kurz
Dem am Montag vorgelegten Bericht des Weltbiodiversitätsrats zufolge sind eine Million Pflanzen- und Tierarten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht. "Doch die aktuelle mediale, politische und öffentliche Diskussion zum Thema Artensterben greift zu kurz!" gibt Thomas Borsch, Biologe und Direktor des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin der Freien Universität zu bedenken und fordert eine weiterreichende Diskussion zum Artensterben. ▶ http://idw-online.de/de/news715325

Tropical corals reflect ocean acidification
The limestone skeleton of tropical corals already shows changes in chemical composition due to the increase in CO2 in the atmosphere. This is shown by the study of an international team recently published in Nature Communications. ▶ More

Maturing eels break down their skeleton to fuel reproduction
To reach their spawning grounds in the Sargasso Sea, European eels migrate several thousand kilometers across the Atlantic Ocean. The fish undergo drastic changes on their way: they stop feeding, shrink their guts, and break down their skeletons to fuel reproduction. An international research team around Marko Freese, Larissa Rizzo, and Markus Brinkmann now discovered that this process also leads to the transfer of a number of potentially toxic metals – cadmium, copper, manganese, and mercury – from bones and soft tissues to the ovaries of gravid silver eels, suggesting that these metals might hamper the reproductive success of this critically endangered species. ▶ More

31.05.2019

Projektabschluss für "Kirchen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb"
Viele strahlende Gesichter gab es zum feierlichen Abschluss des Projekts „Kirchen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb – Entwicklungsräume für Mensch und Natur“ in Münsingen. Über eineinhalb Jahre hinweg hat der NABU gemeinsam mit Partnern geschaufelt und gebastelt: Es wurden 50 Nistkästen für Fledermäuse aufgehängt, 400 Sträucher, Rosenbüsche und Stauden gepflanzt, tausend Blumenzwiebeln gesteckt und vieles mehr. ▶ Bericht

Neue Baugebiete: Gewinn oder Verlust?
Die Wohnungsnot in den Ballungsgebieten hat dazu geführt, dass die Ausweisung neuer Bauflächen vom Gesetzgeber erleichter wurde, so dass neues Bauland auch außerhalb genehmigter Flächennutzungspläne zur Verfügung gestellt werden kann. Ausgerechnet auf dem Land hat das nun zu einer fast explosionsartigen Vermehrung klassischer Einfamilienhausgebiete geführt. Dabei möchten immer mehr Leute auch wissen, welche Folgekosten entstehen, wie viel ein neues Baugebiet kostet und welchen finanziellen Vorteil die Gemeinde daraus erwarten kann. ▶ Mehr

Käsenbachtal und Steinenberg werden vorerst nicht bebaut
Im neuen Masterplan des Uniklinikums Tübingen bleiben die Entwicklungsgebiete Sarchhalde und Steinenberg (vorerst) ohne Bebauung. Damit haben die ▶ BI Käsenbachtal und IG Steinenberg zunächst ihr Ziel zum Erhalt dieser wertvollen Natur- und Naherholungsräume erreicht. Nun geht es darum die beiden Gebiete auch mittel- und langfristig vor Bebauung zu schützen.

Ausgezirpt - Drastischer Biomasseverlust bei Zikaden in Deutschland
In der April- Ausgabe der vom Bundesamt für Naturschutz herausgegebenen Zeitschrift "Natur und Landschaft" stellen Senckenberg-Forschende einen drastischen Biomasseverlust bei Zikaden in Deutschland fest. Über einen Zeitraum von 40 bis 60 Jahren beträgt der Rückgang für Zikadenpopulationen auf Trockenrasen in Ostdeutschland 54 Prozent und liegt auf Feuchtgrünland in Niedersachsen sogar bei 78 Prozent. Das Team vermutet als Gründe die intensive Landwirtschaft inklusive der Pestizidanwendung und gibt konkrete Handlungsempfehlungen zum Schutz der Insekten. ▶ http://idw-online.de/de/news715722

Junge Tigerhaie fressen Singvögel
Der Nachwuchs von Tigerhaien hat sich eine überraschende Nahrungsquelle erschlossen: Vögel, die man auf dem Meer nicht erwarten würde. ▶ Mehr

Forschung: Wildlebende Rothirsche tragen zum Erhalt offener Landschaften bei
Ähnlich wie landwirtschaftliche Nutztiere, beispielsweise Rinder oder Schafe, können auch wildlebende Rothirsche, die in offenen Landschaften grasen, zum Erhalt geschützter Lebensräume beitragen. Dies konnte ein Forscherteam der Universität Göttingen und des Instituts für Wildbiologie Göttingen und Dresden zeigen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen. ▶ http://idw-online.de/de/news715342

Die unterschätzte Bedeutung von Nilpferdkot
Nilpferde fressen, verdauen und scheiden aus - alles in größerem Umfang. Ohne sie würde dem Ökosystem noch viele Kilometer flussabwärts etwas fehlen. ▶ Mehr

Hier piept's! Vögel spielerisch kennenlernen
Vögel, die beim Schlafen fliegen? Sowas gibt es doch nicht! Wer sein Vogelwissen trainiert, weiß es besser: Mauersegler zum Beispiel sind fast immer in der Luft – sie schlafen tatsächlich im Fliegen! Ihr wissenschaftlicher Name Apus apus lautet übersetzt Vogel "ohne Füße", denn Mauersegler betreten nur zum Brüten und zur Jungenaufzucht festen Boden.
Mehr Funfacts über Vögel beim NABU

NABU-Studie: So kann die Artenvielfalt auf Äckern und Wiesen gerettet werden
Auf Deutschlands Äckern und Wiesen wird es immer stiller. Doch das Artensterben kann gestoppt werden, sofern die EU-Agrarpolitik deutlich mehr Geld für den Naturschutz bereitstellt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der NABU-Bundesverband beim Institut für Agrarökologe und Biodiversität (ifab Mannheim) in Auftrag gegeben hat. ▶ Mehr

Wälder tragen weniger zum Klimaschutz bei als vermutet
Eine Studie mit Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL könnte ein Dämpfer für den Klimaschutz sein: Mit zunehmenden Temperaturen wachsen Bäume zwar schneller, sie sterben aber auch jünger. Dabei wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff wieder in den Kohlenstoffkreislauf – und letztlich in die Atmosphäre – zurückgeführt.
http://idw-online.de/de/news715748

Agrarökologen plädieren für integrative Naturschutzkonzepte
In Naturschutz und Landwirtschaft gibt es zwei gegensätzliche Konzepte, wie eine hohe Artenvielfalt und eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion zu verbinden sei: Naturschutz soll in Produktionslandschaften integriert oder in Form von reinen Schutzgebieten segregiert werden, um auf den Produktionsflächen maximale Erträge zu ermöglichen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen plädieren für integrative Lösungsansätze, die Naturschutz und landwirtschaftliche Produktion in nachhaltig bewirtschafteten Agrarlandschaften vereinbaren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift People and Nature erschienen.
http://idw-online.de/de/news715639

Feldversuch mit Neonicotinoiden: Honigbienen sind robuster als Hummeln
Das Insektengift Clothianidin wirkt im Freiland bei verschiedenen Bienenarten unterschiedlich: Während das Mittel keine nachweisbaren negativen Folgen für Honigbienen hat, stört es das Wachstum von Hummeln und bedroht das Überleben ganzer Völker. Beide Arten werden durch das Insektizid aber nicht anfälliger für Krankheiten, wie ein bislang weltweit einmaliger Feldversuch in Schweden zeigt. Über neue Erkenntnisse des Projekts berichtet ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Communications". ▶ http://idw-online.de/de/news714439

23.05.2019

Havelprojekt in Albstadt: Handys sammeln für den guten Zweck
Der NABU Albstadt hat im Zuge des Warentauschtags einen Infostand eingerichtet und sammelte Handys und Smartphone zugunsten des "Havelprojekts" des NABU: Vom Mobilfunkanbieter Telefónica erhält der NABU einen Obolus für jedes abgegebene Gerät, und dieses Geld fließt direkt in das Naturschutzprojekt Untere Havel. Die dortige Niederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropa.
Zeitungsbericht
Übrigens: Die Handys gehen dann ans Naturschutzbüro zur Weiterleitung. Dort wird immer noch gesammelt und etliche Sammler bringen auch ihre Handys nach Balingen.

Hoffnungsschimmer für Tübinger Rebhühner
Sie sind noch nicht über den Berg. Doch die vom Aussterben bedrohten Rebhühner im Landkreis Tübingen haben in den vergangenen beiden Jahren einen ersten Schritt hin zu einer besseren Zukunft gemacht. Das NABU-Schutzprojekt im Landkreis hat in Zusammenarbeit mit Landwirtinnen und Landwirten zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung der seltenen bedrohten Feldvögel angestoßen und wird nun um ein weiteres Jahr fortgesetzt. ▶ Mehr

Wanderfalken auf dem Schwabenlandtower in Fellbach wurden beringt
Die Zeit der Beringung war für viele Wanderfalken-Küken im Ländle gekommen und so wurden auch die 4 Küken auf dem Schwabenlandtower in Fellbach fachmännisch beringt und einem generellen Gesundheitscheck unterzogen. Alle vier Küken sind gut genährt und bringen ein Gewicht zwischen 560 und 790 Gramm auf die Waage – interessant dabei: das leichteste Küken ist nicht das zuletzt geschlüpfte Tier sondern das einzige Männchen dieser Brut.
Bericht mit Filmchen

Größte Uferschwalbenkolonie in Baden-Württemberg
Unweit von Gaxhardt leuchtet weithin sichtbar eine backsteinfarbene, ca. 70 Meter breite Sandwand in der Feldflur. Es ist die Brutwand der seltenen Uferschwalben. Im Sommer ist gut zu sehen, dass die Wand wie ein Schweizer Käse durchlöchert ist. Ursache sind die Uferschwalben, die hier ihre rund 50 Zentimeter tiefen Brutröhren graben. Bis zu 400 Brutpaare kehren jedes Jahr Ende April und Anfang Mai aus dem afrikanischen Winterquartier nach Gaxhardt zurück. Die Sandwand wurde unlängst wie jedes Jahr Ende März wieder für die Uferschwalben vorbereitet.
Mehr

Vogel kehrte von den Toten zurück
Aldabra ist eine verwunschene Insel im Indischen Ozean mit Riesenschildkröten und flugunfähigen Vögeln. Und diese sind eine evolutionäre Besonderheit. ▶ Mehr

Bienen schützen Schwarm mit Impfstoff-Nahrung
Bienen schützen ihren Schwarm mit gesunder Nahrung: Sie enthält unter anderem einen Impfstoff, der über Monate hinweg gegen Viren immunisiert. ▶ Mehr

Kaiserpinguine geben riesige Brutkolonie auf
Die zweitgrößte Kaiserpinguinkolonie in der Antarktis erlebte die dritte katastrophale Brutsaison in Folge. Die Ursache ist wohl brüchiges Meereis. Die Tiere ziehen daher um. ▶ Mehr

Turteltauben: Symbol für Liebe und Treue durch illegale Jagd bedroht
Seit Tausenden von Jahren gilt die Turteltaube als Liebes- und Glückssymbol. Schon den Griechen war sie heilig. Damals schrieb man sie Demeter, der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, zu – und noch heute werden zwei frisch verliebte Menschen oft als Turteltauben bezeichnet.
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Wie Dohlen sich merken, was sie wann wo getan haben
Krähenvögel sind zu Gedächtnisleistungen im Stande, die denen von Menschen nahekommen. Wie ihr Gehirn, das ganz anders als das menschliche aufgebaut ist, diese komplexen Leistungen erbringt, wollen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfinden. Seit einem Jahr trainieren sie zwei Dohlen in einem komplexen Verhaltensversuch, in dem die Vögel lernen, sich zu merken, was sie wann wo getan haben. Neurophysiologische Untersuchungen sollen später Aufschluss über die zugrunde liegenden Prozesse im Gehirn geben. ▶ http://idw-online.de/de/news714214

Submarine CO2-Speicherung in der Nordsee – Chance oder Risiko?
Realistische Abschätzungen zeigen, dass sich die Klimaerwärmung nur dann noch unter 1.5 bzw. 2 Grad begrenzen lässt, wenn Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt wird. Speicherung unterhalb des Meeresbodens ist eine Option, die von einem internationalen Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel intensiv untersucht wurde. Die Ergebnisse, die Möglichkeiten und Risiken aufzeigen, wurden nun in der Fachzeitschrift International Journal of Greenhouse Gas Control veröffentlicht. ▶ http://idw-online.de/de/news715651

Wasserkraftprojekt Mokrice auf Eis gelegt
Euronatur schreibt: Gute Nachrichten von der Save: Unser Einspruch gegen den Bau des Wasserkraftwerks Mokrice an der slowenisch-kroatischen Grenze war erfolgreich. Das slowenische Verwaltungsgericht hat den vorliegenden Umweltverträglichkeitsbescheid aufgrund von Verfahrensfehlern für ungültig erklärt. Das heißt, das Projekt darf vorerst nicht umgesetzt werden. ▶ Mehr

100.000 Unterschriften für Vogelparadies an der Adria
Und noch eine weitere Meldung von Euronatur: Mit mehr als 90.000 Unterschriften und guten Argumenten im Gepäck haben Vertreter von vier internationalen Naturschutzorganisationen Montenegros Premierminister Duško Marković persönlich aufgefordert, die Saline Ulcinj endlich unter Schutz zu stellen. Keine ungewöhnliche Forderung: Die Unterschutzstellung des Feuchtgebiets ist eine der Bedingungen für den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union – ein Ergebnis der intensiven Überzeugungsarbeit der Naturschützer in den EU-Gremien. Die Petition läuft weiter … ▶ Mehr

18.05.2019

Fledermäuse hören in 3D
Die Echoortung von Fledermäusen verwendet trotz der unterschiedlichen Anatomie von Augen und Ohren Informationen über dreidimensionale Raumstruktur, wie sie auch der Sehsinn verwendet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigen in einer neuen Studie, dass Echos Informationen enthalten, die es den Tieren ermöglichen, verschieden strukturierte Oberflächen voneinander zu unterscheiden. So sticht zum Beispiel eine zappelnde Beute selbst auf einer bewegten Wasseroberfläche für die Fledermäuse akustisch heraus.
http://idw-online.de/de/news714475

Deutschland sucht die Nachtigall
Das vom Museum für Naturkunde Berlin initiierte Citizen Science Projekt "Forschungsfall Nachtigall" erforscht ab April 2019 deutschlandweit den Gesang der Nachtigallen. Singt die Nachtigall in Dialekten, gibt es regionale Unterschiede? Welche Brutstätten bevorzugt sie und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem Nachtigall-Gesang? Das Bürgerforschungsprojekt ruft daher Menschen in ganz Deutschland auf, Nachtigallen in ihrer Umgebung aufzunehmen und mit automatischer Orts- und Zeitangabe mit der Datenbank des Projekts zu teilen. Dazu benötigt man die vom Museum für Naturkunde Berlin entwickelte kostenfreie App "Naturblick". ▶ http://idw-online.de/de/news714413

Bedrohte Papageien: Babyboom beim Kakapo macht Neuseeland froh
Kakapos sind die schwersten und für manche auch ulkigsten Papageien. Leider gehören sie auch zu den seltensten. Doch dieses Jahr gab es reichlich Nachwuchs. ▶ Mehr

Schreiadler überwintert auf Sizilien
Ein aus dem Bestandsstützungsprogramm in Brandenburg stammender junger Schreiadler hat den vergangenen Winter auf Sizilien verbracht. Es ist die erste Überwinterung eines besenderten Schreiadlers dort. Üblicherweise überwintern Schreiadler im südlichen Afrika. Aktuell befindet sich junge Adler auf dem Heimzug ins Brutgebiet und hat in den letzten Tagen Norditalien erreicht. In den kommenden Tagen könnte er eventuell auch über das östliche Süddeutschland fliegen. ▶ Mehr

Insektensterben: Sorgt die Windkraft für ein Insektensterben?
Einer Modellrechnung zufolge könnten zahlreiche Insekten an den Rotoren von Windkraftanlagen ums Leben kommen. In der Praxis ist dieses Phänomen aber kaum untersucht. Ist also alles "heiße Luft"? ▶ Mehr

Tiermassaker in Brasilien verhindern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Jagd, also das Töten von Wildtieren, ist in Brasilien offiziell seit 1967 verboten. Doch Lobbyisten wollen nun die Jagd in Brasilien legalisieren – selbst in Naturschutzgebieten. Weiterhin soll das neue Gesetz private Jagdgebiete ermöglichen: für den Sport, für kommerzielle Zwecke sowie den gewerblichen Handel und die geschäftliche Zucht von Wildtieren. ▶ Weitere Infos und eine Petition.

Symposium: Wege zu einem nachhaltigen Einsatz von Stickstoff-Düngern
Stickstoffverbindungen sind als Düngemittel ein notwendiger Bestandteil der modernen Landwirtschaft. Gelangt eine zu große Menge an reaktiven Stickstoffverbindungen, etwa in Form von Nitraten, NOx oder Ammoniak in die Umwelt, haben sie unerwünschte Nebeneffekte, zum Beispiel auf Trinkwasser, Auswirkungen auf die Artenvielfalt und eine höhere Feinstaubbelastung. Bei einem gemeinsamen Symposium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird u.a. diskutiert, wie ein umweltschonenderer Umgang mit Stickstoff in der Landwirtschaft gestaltet werden kann. ▶ http://idw-online.de/de/news714391

Petition gegen noch größere Schiffe auf der Elbe!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Der Elbe zwischen Hamburg und der Nordsee geht es immer schlechter.
- Das Wasser des Flusses wird durch den zunehmenden Schiffsverkehr und die Baggerschiffe zur braunen Brühe.
- Der Gehalt an Sauerstoff geht bedrohlich zurück.
- Fische ersticken – und fehlen auch Vögeln als Nahrungsquelle.
Forscher, Umweltschützer und Elbfischer warnen: Die nächste Elbvertiefung verschlimmert das alles. Bitte unterschreiben Sie diese Petition an den Deutschen Bundestag für eine lebendige Tideelbe
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_02/_23/Petition_91354.nc.html
Anmerkung: Nähere Informationen dazu gibt es auch in einem sehenswerten NDR-Film über den Stint, in dem unser Freund Veit Hennig eine wichtige Rolle spielt: ▶ Mehr

25.04.2019

Plettenberg und kein Ende
Die Stellungnahme zum Abbau-Erweiterungsverfahren ist abgegeben, doch die "Nachwirkungen" der Beschäftigung mit diesem komplexen Thema sind nach wie vor zu spüren. So war auch in der Presse viel zu lesen von "überschrittenen" Grenzen, einer "erfundenen" Erweiterungs­genehmigung, wenigstens unterschiedlich interpretierbaren Verträgen, falschen Darstellungen, unvollständigen Artenerhebungen und und und. Weil sich da viel Material angesammelt hat, wollten wir wenigstens für uns selbst ein wenig "Licht ins Dunkel" bringen. Und wo wir schon mal dabei waren und Manfred Grohe uns ein schönes Luftbild zur Verfügung gestellt hatte: Warum denn nicht auch der Öffentlichkeit zeigen? My dear Watson! ▶ Mehr

Protzige männliche Primaten haben kleinere Hoden
In einer neuen Studie der University of Western Australia und der Universität Zürich haben Forscher den Zusammenhang zwischen protzigem Auftreten und Hodengröße bei männlichen Primaten untersucht. Im Kampf um die Vormachtstellung bei der Paarungskonkurrenz machen Männchen mit kleineren Geschlechtsorganen ihr Defizit mit einem prunkvollen Auftritt wieder wett. ▶ http://idw-online.de/de/news713942

Pflanzenvielfalt erhöht Insektenvielfalt
Je mehr Pflanzenarten in Wiesen und Wäldern leben, desto mehr Insektenarten finden dort Lebensraum. Mehr Pflanzenarten erhöhen aber nicht nur die Zahl der Insektenarten, sondern auch die Zahl ihrer Individuen. Gleichzeitig wird die tierische Vielfalt nicht nur von der pflanzlichen Artenvielfalt bestimmt, sondern auch von der pflanzlichen Strukturvielfalt. Dies sind Ergebnisse einer internationalen Zusammenarbeit unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht worden sind. Sie haben Konsequenzen für die insektenfreundliche Bewirtschaftung von Wiesen und Wäldern. ▶ http://idw-online.de/de/news713698

UNGEWÖHNLICHE FAMILIE: Drei Adler pflegen Nachwuchs gemeinsam
Eine rätselhafte Dreiecksbeziehung unter Weißkopfseeadlern kann man live über eine Webcam beobachten. Der Hintergrund der Konstellation ist unklar. ▶ Mehr

ARTENSCHUTZ: Letzte Hoffnung für den Persischen Leoparden
Naturschutz im Kriegsgebiet: Zwei kurdische Wissenschaftler kämpfen dafür, einen »Friedenspark« für Wildtiere im Nahen Osten zu errichten. ▶ Mehr

HOMO LUZONENSIS: Eine neue Art Mensch
Die Menschheit bekommt einen neuen Verwandten. Der zwergenhafte »Luzon-Mensch« lebte vor 67 000 Jahren auf einer Philippinen-Insel. »Hobbits« waren offenbar häufiger als gedacht.
Mehr

Nordamerikas verschwundene Serengeti
Elefanten, Nashörner, Wildpferde, Antilopen und mehr: In Texas lebte einst eine Megafauna, die es mit ostafrikanischen Savannen aufnehmen konnte. ▶ Mehr

Bitte keinen Mountainbike-Park im Wald der Wildkatzen
Reinhard Behrend schreibt ein weiteres Mal: Die Europäische Wildkatze ist eine streng geschützte Art. Für ihr Überleben ist sie auf große, zusammenhängende Wälder angewiesen, in denen sie nicht gestört wird. Ausgerechnet in solch einem ausgewiesenen Schutzgebiet im Hunsrück soll jetzt ein Mountainbike-Park gebaut werden. Das könnte dort das Aus für die Wildkatze und weitere Tiere bedeuten. ▶ Petition

Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team eine weitere fossile Menschenaffenart in der Senckenberg Hominiden-Sammlung nachgewiesen. Die neue Art wurde bereits 1950 von Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald, dem Begründer der paläoanthropologischen Abteilung Senckenbergs, als Meganthropus palaeojavanicus beschrieben, jedoch damals als Urmensch gedeutet. Durch Untersuchungen der anatomischen Strukturen der Zähne zeigen die Forschenden nun, dass es vor etwa einer Million Jahren im Lebensraum von Homo erectus mindestens drei weitere Hominiden auf Java gab. Die Studie erscheint heute im Fachjournal "Nature Ecology & Evolution".
http://idw-online.de/de/news713680

Bundespressekonferenz: Angriffe auf die Zivilgesellschaft
Sven Giegold schreibt auf change.org: BUND, DNR, Naturfreunde und Campact haben eine sehr sehenswerte Pressekonferenz gegeben. Die dokumentierten Angriffe auf die kritischen NGOs sollten viele Leute zu sehen bekommen. Bitte verbreitet doch das Video und werbt dabei für unsere Petition. ▶ Mehr

18.04.2019

Plettenberg doch noch nicht gerettet
Nicht alle haben es bemerkt, dass unsere Meldung im Sonder-Newsletter vom 1. April ein Aprilscherz (von Sch.Erz vom Zollern-Ulk-Kurier) war. Tja, da war eben der Wunsch der Vater des Gedankens. Die Argumente, die den real existierenden Akteuren dort in den Mund gelegt wurden, sind nichts desto trotz weiterhin bedenkenswert. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wer's nochmals lesen will:
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/meldungen/20190401.htm

Wanderfalken brüten auf Silo im Zementwerk
Ein Wanderfalken-Paar hat zum neunten Mal in Folge seine Residenz auf dem Holcim-Silo in Dotternhausen bezogen. Alle Interessierten können die Brut und Aufzucht der Jungen über eine Live-Webcam verfolgen. Der ▶ Schwarzwälder Bote berichtet.

Wanderfalkenwebcams in Heidelberg, Fellbach und Dotternhausen
Die "NABU"-Wanderfalkenpärchen sitzen auf einem Gelege aus vier Eiern. Das Heidelberger Wanderfalkenweibchen hatte bereits am 01. März das erste Ei gelegt und es dürfte demnach nicht mehr lange bis zum Schlupf dauern. Jetzt live die ▶ Heidelberger bzw. ▶ Fellbacher Wanderfalken beobachten! Auch die Webcam im ▶ Zementwerk Dotternhausen ist online.

Expertenliste Glyphosat
Es zählt zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Pflanzenschutzmitteln: Das Herbizid Glyphosat, auch bekannt unter dem Produktnamen Roundup. Seit Jahrzehnten ist es auf dem Markt – und heute sehr umstritten. Experten der Universität Hohenheim beleuchten das Problem von verschiedenen Seiten. ▶ Mehr

Ergebnisse der Rotmilan-Schlafplatzzählung am 5./6. Januar 2019
Aus dem Newsletter des DDA: Im Dezember riefen wir über ornitho zur Erfassung überwinternder Rotmilane an Schlaf- und Sammelplätzen in Deutschland und Luxemburg auf. Das europaweite Zählwochenende fiel dieses Jahr auf den 5./6. Januar. 115 Schlaf- und Sammelplätze, 777 Rotmilane insgesamt und sieben Standorte mit jeweils mehr als 50 Individuen - so lauten die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Zählung. ▶ Mehr

Nächtliche Orientierung migrierender Fledermäuse
Ob Wale, Huftiere oder Fledermäuse – Millionen Säugetiere wandern mehrere tausend Kilometer im Jahr. Wie sie während dieser jahreszeitlichen Migration navigieren, ist jedoch im Gegensatz zu Vögeln oder Schildkröten kaum erforscht. Mit einem innovativen Doppelexperiment hat ein Wissenschaftlerteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) nachgewiesen, dass eine Fledermausart die Richtung des Sonnenuntergangs zur Kalibrierung ihres inneren Kompasses nutzt. ▶ http://idw-online.de/de/news713494

Sag mir, wo die Falter sind - Aurorafalter beobachten und per App melden
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung • Aurorafalter im April beobachten und gleich per App melden • 3,3 Millionen Datensätze zu bundesweiten Vorkommen von Schmetterlingen bereits zusammengetragen • Wichtige Grundlage für die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge Deutschlands
http://idw-online.de/de/news713488

Jetzt startet die "Spurensuche Gartenschläfer"
BUND, Universität Gießen und Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung starten in die erste Forschungssaison zum rätselhaften Verschwinden der Schlafmaus in Deutschland
http://idw-online.de/de/news713446

In Frankreich treiben massenhaft verstümmelte Delfine an
Mehr als 1000 tote Delfine wurden in den letzten Monaten an Frankreichs Atlantikküste angetrieben. Die Dunkelziffer könnte noch viel höher sein. Experten fürchten um den Bestand.
Mehr

DER KURIOSE KASUAR: Wozu trägt dieser Vogel einen Helm?
Seit 200 Jahren rätseln Fachleute, welche Funktion der Kopfschmuck der Kasuare hat. Nun gibt es eine Antwort. ▶ Mehr

INSEKTENSTERBEN: Großbritanniens Bestäuber sind auf dem Rückzug
Auch im Vereinigten Königreich wird das Verbreitungsgebiet vieler Bienen- und Schwebfliegenarten immer kleiner. Nur einige wenige haben in den vergangenen Jahrzehnten profitiert. ▶ Mehr

KÜNSTLICHE BELEUCHTUNG: Fledermäuse reagieren auf Lichtverschmutzung
Fledermäuse lassen sich nicht grundsätzlich durch Laternenlicht stören - manchmal im Gegenteil. Auf Dauer dürfte es aber schaden, ihr Ökosystem durcheinanderzubringen. ▶ Mehr

Unterschriftenaktion für eine neue EU-Agrarpolitik
Das Insekten- und Vogelsterben in Europa hat, befeuert durch eine falsche Agrarpolitik, dramatische Ausmaße angenommen. Der NABU sammelt Unterschriften, um Druck auf den EU-Agrarausschuss auszuüben. ▶ mitmachen

Landesnaturschutzverband: Diskussion um Grenzwerte ist zynisch
Gestern wurde über eine neue Studie Mainzer Chemiker und Mediziner über die gesund­heit­lichen Auswirkungen der Luftverschmutzung berichtet. "Nach der Studie verliert jeder von uns im Schnitt etwa zwei Lebensjahre durch Luftverschmutzung. Angesichts dieser Zahlen von zu strengen Grenzwerten zu sprechen, ist zynisch und geht an der wissenschaftlichen Sachlage völlig vorbei", sagt der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes (LNV) Gerhard Bronner.
Mehr

Neue Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft
Vielfalt schlägt Monotonie: Ein bunter Flickenteppich aus kleinen, unterschiedlich genutzten Parzellen kann der Landwirtschaft und der Natur Vorteile bringen. Das zeigt eine neue Studie der Universität Würzburg. ▶ http://idw-online.de/de/news713665

KLIMAWANDEL: Erreicht man Umweltbewusstsein nur über den Geldbeutel?
Damit der Klimaschutz im Leben aller Menschen ankommt, empfehlen Fachleute eine Abgabe auf Treibhausgase. Die realen gesellschaftlichen Kosten werden aber nie erreicht werden.
Mehr

Bunt und beeindruckend – das Wiesen-Experiment
Planet Wissen (WDR): Die zehn Hektar große Wiese in der Saaleaue bei Jena gleicht aus der Luft betrachtet einem Flickenteppich. Aufgebaut aus mehreren Hundert Quadraten – jedes eine Versuchsparzelle, auf der künstlich zusammengestellte Wiesen gedeihen. Seit 2002 forschen hier Wissenschaftler. Die zentrale Frage dabei: Wie wirkt sich eine große Pflanzenvielfalt auf das Ökosystem Boden aus? ▶ WDR-Mediathek

Heuchler in der Regierungskoalition
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) schreibt: Angela Merkel hat erklären lassen, dass sie die Proteste "fridays for future" der Jugend begrüßt. Wirtschaftsminister Altmaier hat eine Delegation der Jugendlichen sogar wohlwollend angehört. Aber gleichzeitig sabotieren diese Politiker den Klimaschutz und sie sind bei weitem nicht die Einzigen.
Hans-Josef Fell bringt dies in seinem Rundbrief vom 11.03.19 schonungslos auf den Punkt. Wir geben den Rundbrief hier mit seiner Genehmigung im vollen Wortlaut wieder.
Mehr bei ▶ hans-josef-fell.de/

11.04.2019

NABU-Mitgliederversammlungen
Der Schwarzwälder Bote berichtet aus ▶ Haigerloch und aus ▶ Hechingen ...

IGNUK Mitgliederversammlung
Auch über die Versammlung der IGNUK berichtet der ▶ Schwarzwälder Bote

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2018/19
Die zurückliegenden Wintermonate verliefen sehr unterschiedlich: Auf einen sehr milden und regenreichen Dezember folgte im Januar eine nordwestliche Strömung, die an den Nordrändern der Gebirge starke Schneefälle auslöste. Der Februar zeichnete sich schließlich vor allem durch außergewöhnlich viel Sonnenschein aus und war bereits der elfte überdurchschnittlich warme Monat in Folge. ▶ Mehr

Verlust von Lebensräumen schadet der Artenvielfalt doppelt
Der Verlust und die Fragmentierung von Lebensräumen zählen zu den wichtigsten Ursachen, warum an vielen Orten weltweit der Artenreichtum zurückgeht. Jetzt hat ein Forscherteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) nachgewiesen, dass sich die Zerstörung von Lebensräumen sogar doppelt auswirkt: Wenn Lebensräume verloren gehen, verschwinden nicht nur die dort lebenden Arten – auch in benachbarten Lebensräumen sinkt die Artenzahl. Ursache seien die zu großen räumlichen Abstände zwischen den noch verbliebenen Lebensräumen, schreiben die Forscher im Fachblatt Ecology Letters. ▶ http://idw-online.de/de/news713269

Knallbunt: Neue Riesenstabschrecken in Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) und der Universität Göttingen haben zwei neue Riesenstabschrecken entdeckt, die mit über 20 Zentimeter Körperlänge zu den größten Insekten Madagaskars gehören. Im Unterschied zu den meisten anderen Stabschrecken tarnen sich die erwachsenen Männchen dieser Phasmiden nicht als unscheinbare Äste und präsentieren sich in üppiger Farbenpracht. Warum sich die Männchen diese Extravaganz leisten können, bleibt vorerst ein spannendes Rätsel für die Evolutionsforschung. Die Arbeit wurde heute in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht. ▶ http://idw-online.de/de/news713236

Die Evolution der Paradiesvögel
Paradiesvögel sind eine Teilgruppe der Singvögel, deren Männchen für ihr farbenprächtiges Gefieder und ihr auffälliges, vielfältiges sexuelles Balzverhalten bekannt sind. Ein internationales Forschungsteam um Qi Zhou vom Department für molekulare Evolution und Entwicklung der Universität Wien und KollegInnen der Zhejiang University of China sowie des Schwedischen Naturkundemuseums hat nun die Genome von insgesamt 11 Singvogelarten, darunter auch fünf Paradiesvogelarten, analysiert. Mittels der Ergebnisse dieser umfangreichen Studie rekonstruierten sie die Evolution der Geschlechtschromosomen der Singvögel.
http://idw-online.de/de/news713158

40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!
Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe "NATURA 2000" legte. Ein Grund zum Feiern?
Mehr

Der Greta-Effekt: Ums Schuleschwänzen geht es nicht
Studie der Universität Konstanz zum "Fridays for Future"-Schulstreik
http://idw-online.de/de/news712653

Wissenschaftlicher Hintergrund des NO₂-Grenzwertes
Derzeit findet in Deutschland eine heftige Diskussion über Richtwerte und Grenzwerte zu Luftschadstoffen statt. In ihrem Beitrag Wissenschaft trifft Politik – die Basis der europäischen Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub zeigen die Autoren Bruckmann, Krämer und Wichmann auf, wie diese Werte, insbesondere der EU-Grenzwert für NO₂, entstanden sind und was sie bedeuten. ▶ http://idw-online.de/de/news712317

04.04.2019

Fransenfledermaus – große Wochenstube im Gebiet des NABU Grafenhausen
Einige Stürme haben im letzten Jahr Nistkästen, darunter auch zwei Fledermauskästen, stark in Mitleidenschaft gezogen und mussten repariert bzw. ersetzt werden. Die aktive Gruppe hat im letzten Jahr über 1500 Stunden in das Ehrenamt gesteckt und wird mit der wohl größten Wochenstube der Fransenfledermaus belohnt. ▶ Zeitungsbericht

Neue Erkenntnisse zum Gebietswechsel deutscher Großtrappen
Der Ausbau der Windenergienutzung bringt für zahlreiche Vogelarten gravierende Probleme mit sich – Kollisionsverluste, Lebensraumveränderungen, Barrierewirkungen usw. Für die Großtrappe gibt es weitreichende Regelungen zum Schutz ihrer Bruträume und auch Überwinterungsgebiete. Die Flugkorridore haben jedoch nur den Status von Restriktionsbereichen, in denen Windindustrieanlagen grundsätzlich zulässig sind. Eine Reihe von entsprechenden Planungen zwischen den letzten drei Brutgebieten wird aus Artenschutzsicht für sehr problematisch gehalten. ▶ Mehr

Kleinwale - Totenglöckchen für den Vaquita bimmelt
Wenn kein Wunder mehr geschieht, dürfte der Kalifornische Schweinswal in den nächsten Monaten aussterben. Illegaler Fischfang tötet die letzten Tiere. ▶ Mehr

Schmetterlingssterben: Zwei Drittel weniger
Wie viele Schmetterlinge flattern über bayerische Wiesen? In der Nähe intensiv genutzter Ackerflächen fanden Forscher nur ein Drittel so viele Tiere wie in naturnahen Arealen. ▶ Mehr

Entstehung von Arten - Bei Krähen kommt es auf die Farbe an
Raben- und Nebelkrähen unterscheiden sich genetisch kaum und können sogar gemeinsame Nachkommen haben. Trotzdem bleiben die Populationen getrennt – weil die Farbe bei der Partnerwahl eine Rolle spielt, wie LMU-Evolutionsbiologen berichten.
http://idw-online.de/de/news712819

Salamander kauen mit dem Gaumen
Forschungsteam der Universitäten Jena und Massachusetts entdeckt urtümliches Kauverhalten bei Schwanzlurchen. ▶ http://idw-online.de/de/news712618

Zurück zur Natur: Ölpalmplantagen in geschützten Regenwald umgewandelt
Das Forschungsvorhaben schafft einen Wildtierkorridor für Borneos bedrohte Tierwelt: Wissenschaftler wollen gemeinsam mit Borneos Forstbehörden Ölpalmplantagen in Regenwald um. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können als Blaupause für zukünftige Aufforstungsprojekte dienen. Das Pilotprojekt soll federführend vom Rhino and Forest Fund (RFF) umgesetzt werden, der auf der Heart-of-Borneo-Konferenz für seine bisherigen Leistungen im Habitatschutz von der malaysischen Regierung aus Sabah eine Auszeichnung erhält.
http://idw-online.de/de/news712529

Mix aus Acker, Bäumen und Tieren auf dem Feld steigert Ertrag von Landwirten
Baumreihen auf Feldern erhöhen die Bodenfruchtbarkeit, schützen vor Erosion und bieten neue Einnahmequellen. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile des Anbaus von Ackerkulturen, Bäumen und Sträuchern und der Haltung von Tieren auf einer Bewirtschaftungsfläche haben Wissenschaftler um Dr. Christian Böhm aus dem Fachgebiet Bodenschutz und Rekultivierung wissenschaftlich untersucht. ▶ http://idw-online.de/de/news712420

Klöckners Rechtsbruch
Lina Gross von Campact schreibt: Gegen alle Warnungen bricht CDU-Agrarministerin Julia Klöckner das Recht für große Chemiekonzerne. Sie lässt 18 neue Ackergifte zu – ohne die Zustimmung des Umweltbundesamtes. Der Alleingang bringt Glyphosat und andere Bienenkiller auf unsere Felder. Bald könnten es noch mehr werden – wenn wir Klöckner nicht schnell stoppen. ▶ Hier geht's zur Unterzeichnung des Appells
Weitere Informationen zum Thema gibt's beim ▶ Umweltinstitut München e.V.

28.03.2019

LNV und NABU: Windenergieanlage in Braunsbach muss weiter still stehen
Das Windrad Braunsbach-ORL 6 im Landkreis Schwäbisch Hall darf nicht in Betrieb gehen, auch nicht über Nacht oder im Winter. Damit hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Beschluss vom 15. Februar 2019 erneut den Umweltverbänden LNV und NABU Recht gegeben und die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das bereits errichtete Windrad gerügt. Das Gericht verweist in seinem Beschluss darauf, dass der Winter- und Nachtbetrieb bereits beim letzten Verfahren des Verwaltungsgerichtshofs beantragt war und schon damals abschlägig beschieden wurde. ▶ Mehr

Ausgeflattert: Zwei Drittel weniger Tagfalter
Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Schmitt hat in einem deutsch-polnischen Team die Auswirkungen verschiedener Landnutzungsmodelle auf die Schmetterlingsfauna untersucht. Die Forschenden zeigen, dass es auf Wiesen mit angrenzender intensiver Landwirtschaft nicht einmal die Hälfte der Tagfalterarten gibt, wie auf Flächen in Naturschutzgebieten. Die Zahl der Individuen sinkt sogar auf ein Drittel ab. In ihrer kürzlich im Fachjournal "Insect Conservation and Diversity" erschienenen Studie unterstreichen die Wissenschaftler*innen die Notwendigkeit einer umweltverträglicheren Landwirtschaft. ▶ http://idw-online.de/de/news712329

Eine "neue" Schlangenart in Bayern - die Alpen-Barrenringelnatter
Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben in der Alpenregion Bayerns eine bisher übersehene Schlangenart entdeckt. Es handelt sich um eine besondere Form der Barrenringelnatter (Natrix helvetica), die bisher nur aus den Südalpen bekannt war und offensichtlich auch im westlichen Österreich (Tirol) weit verbreitet ist. Eine Population dieser genetischen Linie hat nach der letzten Eiszeit anscheinend die Alpen durchquert und bestätigt, dass dieses Gebirgsmassiv für viele Arten keine unüberwindliche Barriere war. Wie weit die Barrenringelnatter in Bayern verbreitet ist und ob sie als gefährdet eingestuft werden muss, müssen zukünftige Untersuchungen zeigen. ▶ http://idw-online.de/de/news712268

Vogelschlag an Glasflächen
In einer kleinen Anfrage an das Umweltministerium begehrte MdL Paul Nemeth (CDU) Auskunft über die Problematik des Vogelschlages. Zuvor hatte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) unter Hinweis auf rund 15 Millionen toter Vögel pro Jahr im Land eine Regelung in der Landesbauordnung gefordert. In der Antwort auf die Anfrage bestätigte das Umweltministerium, dass die vom LNV genannte Zahl der jährlich getöteten Vögel "nicht unplausibel" sei. Vogelschlag an Glasflächen sei ein wesentliches Problem des Artenschutzes und könne bei manchen Arten eine Mit-Ursache für ihren Rückgang sein. ▶ Mehr

Bedrohte Auenwälder
Forscher der Universität Freiburg warnen vor den Auswirkungen von Sommertrockenheit und Konkurrenz um Grundwasser. ▶ http://idw-online.de/de/news712370

Photovoltaik: Studie räumt mit Empfehlungen für die Dimensionierung auf
Die neue Kurzstudie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) stellt bisherige Dimensionierungsempfehlungen für Photovoltaik-Anlagen in Frage. Statt die Anlagen am eigenen Stromverbrauch auszulegen, wie bislang üblich, sei es wirtschaftlicher, die gesamte Dachfläche zu nutzen. "Aus Sicht des Klimaschutzes war uns die Teilnutzung von Dachflächen schon immer ein Dorn im Auge", sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Solarexperte und Mitautor der Studie. "Nun konnten wir auch zeigen, dass es ökonomisch sinnvoll ist, die Dachfläche voll auszuschöpfen." Die Studie wurde im Auftrag der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erstellt.
http://idw-online.de/de/news712191

Ökolandbau mindert Klimawandel
Ergebnisse aus weltweit einmaligem Langzeit-Feldversuch zeigen geringere Lachgas-Emissionen ökologisch bewirtschafteter Ackerböden – Vielfältige Fruchtfolge wichtig
http://idw-online.de/de/news712183

Elektroautos perspektivisch mit besserer Klimabilanz als Diesel und Benziner
Bis zu 28 %weniger Treibhausgasemissionen als ein Oberklasse-Diesel, bis zu 42 %weniger als ein Kleinwagen-Benziner: Wer heute ein batteriebetriebenes Elektroauto kauft und in Deutschland nutzt, stößt bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 13 Jahren deutlich weniger CO2 und andere klimarelevante Gase aus als mit einem Auto mit konventionellem Verbrennungsmotor. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer ISI zur Klimabilanz von Elektroautos. ▶ http://idw-online.de/de/news712177

Auswirkungen des Kohleausstiegs auf Strompreise überschaubar
Die Kohlekommission hat im Februar einen schrittweisen Ausstieg aus der Stromerzeugung aus Kohle empfohlen. Die Auswirkungen auf die Strompreise bleiben dabei überschaubar. Rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde könnten die Preise im Mittel beim Abschalten der Kohlekraftwerke steigen, stellt das Öko-Institut in einer aktuellen Übersichtsstudie fest. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sorgt jedoch für eine Senkung der Großhandelspreise mindestens in der gleichen Größenordnung. ▶ http://idw-online.de/de/news712130

21.03.2019

"Fridays for Future": Schüler demonstrieren
Am 22.02. berichtet der Schwarzwälder Bote: Die von der Schwedin Greta Thunberg initiierte Bewegung "Fridays for Future" ist seit Freitagvormittag auch in Balingen angekommen. Auf dem Marktplatz versammelten sich hunderte Schüler, um gemeinsam für mehr Klima- und Umweltschutz zu demonstrieren. ▶▶ Mehr
Seither bricht in den Kommentaren ein regelrechter Shitstorm über die Jugendlichen herein, der sich gewaschen hat - aus welcher "Ecke" ist schnell klar. Los ging es mit einem Kommentar, in dem die Jugendlichen sogar mit "Kindersoldaten" verglichen werden. Einfach nur widerlich - pfui Teufel!

Neues aus der AG Schmetterlinge
• Die AG Schmetterlinge hat jetzt ihr Programm veröffentlicht: Neben Stammtisch-Terminen und Schmetterlings-Führungen sind auch wieder ein paar Nachtfalter-Lichtfänge im Angebot. ▶▶ Mehr
• Auch im Jahr 2018 konnten wieder ein paar Schmetterlings-Arten neu beschrieben werden oder es handelt sich sogar um Erstnachweise für den Zollernalbkreis. Eine Zusammenstellung mit den wesentlichen Informationen finden Sie ▶▶ hier.

Steinkäuze auf Wanderschaft
Neue Studie über die Ansiedlung der Käuze in der Nordschweiz: Der Steinkauz, der Athene noctua, ist eine kleine nachtaktive Eule und gehört zu den auf der deutschen Roten Liste als gefährdet eingestuften Vogelarten. In den letzten Jahren ist es gelungen die bestehenden Steinkauzpopulationen im Südwesten Deutschlands stabil zu halten, teilweise steigen die Zahlen sogar. In der benachbarten Nordschweiz haben sich dagegen immer noch keine Populationen etabliert, obwohl die Bedingungen für die Art geeignet erscheinen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711980

Bedrohte Wildbienen - Verhungern im ländlichen Raum
Um die einheimischen Wildbienen ist es nicht gut bestellt – mehr als die Hälfte aller Arten ist gefährdet. Spätfliegende Bienen auf dem Land sind offenbar besonders betroffen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711622

Tod vor der Haustür: Bedrohte Natur in Europa
Insektensterben, Vogelsterben, Rückgang der Artenvielfalt sind keine Phänomene, die nur in fernen Regenwäldern oder Korallenriffen auftreten, nein: Sie geschehen mehr oder weniger versteckt direkt vor unserer Haustür. ... ▶▶ Mehr

Die Wüste blüht wieder
Der kalifornische Winter war feucht - und das ermöglicht nun ein kurzzeitiges Spektakel: Blumen blühen massenhaft in den Trockengebieten. ▶▶ Mehr

Luftbrücke für Wölfe nach Michigan
Isle Royal im Oberen See in Michigan ist berühmt für seine Langzeitstudie zu Wölfen und Elchen. Weil die Raubtiere verschwanden, mussten Ökologen nun zum Hubschrauber greifen. ▶▶ Mehr

Erfolgsmeldung: Studien zu Glyphosat müssen veröffentlicht werden!
Robert Trusch schreibt: Liebe Unterstützer/innen! Es gibt gute Nachrichten: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Studien zu Glyphosat nicht geheim gehalten werden dürfen. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Gift. Denn je transparenter mit dem Thema umgegangen wird, desto mehr steigen die Chancen, dass Glyphosat endlich verboten wird.
▶▶ Mehr

Bricht die Union ihr Versprechen?
Campact schreibt: Hardliner in der Union wollen das Klimaschutzgesetz kippen. Sie wüten dagegen, dass damit Klimaschutzziele endlich verbindlich wären. Jetzt muss die Parteispitze das klären: Wir fordern von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, die Angriffe auf das Gesetz zu beenden. Schließlich gehört es zum Koalitionsvertrag. Unterzeichnen Sie bitte jetzt unseren Appell! ▶▶ Mehr

Wie neue Arten im Meer entstehen
Wie kann eine neue Art entstehen, wenn Tiere nah beieinander leben und sich weiterhin miteinander fortpflanzen können? Dieser grundlegenden Frage der Evolutionsbiologie ist ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama am Beispiel karibischer Riffbarsche nachgegangen. Dabei entdeckten sie bisher unbekannte Wege, wie natürliche Selektion auf die Evolution von Genen für visuelle Wahrnehmung und für die Ausprägung von Farbmustern wirkt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711512

14.03.2019

Naturschutzverbände gegen weiteren Abbau am Plettenberg
Die Meldung ist für die meisten sicherlich nicht überraschend: Eindeutig und mit klaren Worten sprechen sich die Natur- und Umweltschutzverbände im Zollernalbkreis gegen das Vorhaben der Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH aus, den Gesteinsabbau am Plettenberg nach Süden erweitern zu wollen. ▶▶ Mehr

Ausgewilderter Mönchsgeier in Griechenland vergiftet
Im Südwesten Griechenlands wurde der in Bulgarien ausgewilderte Mönchsgeier Ostrava tot aufgefunden. Das junge Geierweibchen ist sehr wahrscheinlich einem ausgelegten Giftköder zum Opfer gefallen. ▶▶ Mehr

10 unerwartete Entdeckungen im Tierreich
Auch im neuen Jahrtausend beschreiben Biologen noch unbekannte Arten - und darunter nicht nur Insekten oder Würmer. Selbst Menschenaffen und Wale entgingen lange der Wissenschaft. ▶▶ Mehr

Schutz in der Brutzeit reicht nicht: Kornweihen im Wattenmeer vor dem Aus?
DBU: Internationale Zusammenarbeit beim Kornweihenschutz dringend notwendig
▶▶ http://idw-online.de/de/news711408

Tropen-Zecken: Uni Hohenheim bittet um Zusendung auffälliger Zeckenfunde
Eingewanderte Hyalomma-Zecke: Bevölkerung kann Forschung zu neuer Zeckenart unterstützen / 2018 bescherte Höchststand bei FSME-Erkrankungen seit 19 Jahren
▶▶ http://idw-online.de/de/news711297

Fledermäuse wandern mit idealer Reisegeschwindigkeit für höchste Reichweite
Eine neue Studie unter der Leitung des Leibniz-IZW hat nun erstmals den Energiebedarf und die Reisegeschwindigkeit von migrierenden Rauhautfledermäusen untersucht. Mit einem Windkanalexperiment wurde der Energiebedarf der Tiere für verschiedene Fluggeschwindigkeiten ermittelt. Eine Feldstudie offenbarte die tatsächlichen Geschwindigkeiten migrierender Artgenossen. Die Studie zeigt, dass die migrierenden Tiere mit der energieeffizientesten Geschwindigkeit fliegen, sie legen also weite Strecken mit minimalem Energieaufwand zurück. Wie die Forscher dem „Tempomat“ für Fledermäuse auf die Spur gekommen sind, ist im „Journal of Experimental Biology“ publiziert.
▶▶ http://idw-online.de/de/news711084

Biodiversität: Technische Fortschritte in der Landwirtschaft nicht ausreichend
Das rasante Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum zerstört die biologische Vielfalt – vor allem in den Tropen. Das berichtet ein Forscherteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Nature Ecology & Evolution. Schuld daran ist die wachsende Nachfrage nach Agrarprodukten, die immer neue Anbauflächen verlangt. Zwar wird die Landwirtschaft durch technische Fortschritte immer effizienter, doch die wachsende Zahl an Menschen macht diese Erfolge wett. Klar ist: Eine wirksame Naturschutzpolitik braucht Konzepte gegen Bevölkerungswachstum und für nachhaltigen Konsum. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711466

Nationale Klimapolitik zahlt sich aus
Die Anstrengungen entwickelter Volkswirtschaften, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) durch die Förderung von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz zu senken, beginnen sich auszuzahlen: Das zeigt eine Studie, in der die Entwicklung der CO2-Emissionen in 18 Staaten zwischen 2005 und 2015 untersucht wurde. Durchgeführt wurde sie von einem internationalen Forschungskonsortium, an dem auch Wissenschaftler der Universität Heidelberg beteiligt waren. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711487

Rechtsruck in Europa gefährdet Klimaziele
Nach der Europawahl 2019 wird der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten wachsen, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren. Vor diesem Hintergrund analysieren adelphis Experten Stella Schaller und Alexander Carius die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten. Die Ergebnisse zeigen die Varianz rechtspopulistischer Parteien bei ihren Einstellungen zur Klima- und Energiepolitik: von Klimawandelleugnern über konservative Umweltschützer bis hin zu Verfassungsfeinden am extremen rechten Rand. ▶▶ Mehr

Nachhaltige Batterieproduktion in Europa
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) und ihre europäischen Kooperationspartner entwickeln ein nachhaltiges Zellkonzept, das ausschließlich auf ökologisch und ökonomisch unkritischen Materialien basiert. In dem Projekt Si-DRIVE bildet das Konsortium die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette ab und strebt bis 2030 einen Plan für eine europäische Produktion an. Die Europäische Union (EU) finanziert das Projekt mit acht Millionen Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren. ▶▶ Mehr

Deutsche Umwelthilfe soll kaltgestellt werden
Die Geister, die die CDU rief...
Sven Giegold hatte eine Petition auf Change.org gestartet und jetzt gibt's ein Update: Die Geister, die die CDU und ihre Vorsitzende Annegret Kamp-Karrenbauer rief, erscheinen nun in Gestalt der AfD. Sie will nun einen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen, der zugeschnitten auf die Deutsche Umwelthilfe, der Umweltorganisation ihre Rechte beschneidet. Sie soll Klagerechte verlieren, weil sie nur wenige Mitglieder hat. ▶▶ Mehr

07.03.2019

LNV: Antrag zur Unterschutzstellung des Plettenbergs gestellt
Der Landesnaturschutzverband (LNV), Dachverband von 32 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, hat beim Regierungspräsidium Tübingen die Ausweisung des Plettenberges bei Dotternhausen als Naturschutzgebiet beantragt. Die hohe ökologische Wertigkeit mit dem Vorkommen zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten erfordere diesen Schritt, so die Naturschützer. ▶▶ Mehr
Den vollständigen Unterschutzstellungsantrag finden Sie ▶▶ hier
Lesenswerte Artikel dazu im ▶▶ Schwarzwälder Boten und im ▶▶ Zollern-Alb-Kurier

Neue Schimpansenkultur entdeckt
Unterschiedliche Kulturen, Gewohnheiten und Verhaltensmuster gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Schimpansen, einem unserer beiden nächsten lebenden Verwandten. Ein Forschungsteam des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität Warschau in Polen beschreibt nun basierend auf den Ergebnissen einer zwölfjährigen Langzeitstudie ein neues Verhaltensrepertoire der östlichen Schimpansen (Pan troglodytes schweinfurthii) aus der Region Bili-Uéré im Norden der Demokratischen Republik Kongo. ▶▶ Mehr

Toter Wal im Wald lässt Wissenschaftler rätseln
In Amazonien liegt ein verendeter Buckelwal an ungewöhnlicher Stelle. Er ist aber nicht der erste Meeressäuger, der sich im riesigen Amazonas verschwimmt. ▶▶ Mehr

Neuseelands rätselhafte Verbindung nach Afrika
Die einzigartige Vogelwelt Neuseeland ist um eine weitere Besonderheit reicher: Die Vorfahren der kindsgroßen Aptornis-Vögel stammten aus Afrika. ▶▶ Mehr

Bienengigant nach 38 Jahren wiederentdeckt
Neben Wallaces Riesenbiene wirkt unsere Honigbiene wie ein Zwerg. Doch seit 1981 hatte niemand mehr diesen Giganten gesehen - bis jetzt. ▶▶ Mehr

Erstes Opfer des Klimawandels
Es ist offiziell: Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte ist das erste bekannte Opfer des Meeresspiegelanstiegs. Biologen kritisieren Australiens Versagen beim Artenschutz. ▶▶ Mehr

Streifen schützen vor Insekten
Das Muster irritiert Bremsen beim Landeanflug. Auch einer gestreiften Puppe bleiben die Insekten eher fern. ▶▶ Mehr

1.745.383 Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz in Bayern
Ende Januar startete das vom NABU-Partner LBV mitgetragene "Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!" 18,4 Prozent der Wahlberechtigten haben sich eingetragen und damit diese Initiative zum erfolgreichsten Volksbegehren der Geschichte in Bayern gemacht! 1,7 Millionen Wählerinnen und Wähler zeigen ihrer Regierung, was sie von ihrer Staatsregierung wollen: Sie wollen mehr Naturschutz! Das ist ein großer Erfolg für den Naturschutz in unserem Nachbarland!
Und was bedeutet das für Baden-Württemberg? ▶▶ Mehr

EU-Umweltausschuss fordert nachhaltigere Landwirtschaft
Ab 2021 wollen die Ausschussmitglieder deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen investieren: 15 Milliarden Euro jährlich für den konkreten Naturschutz - seit Jahren eine grundlegende Forderung auch des NABU. Nun drohen Verwässerungen im Agrarausschuss. ▶▶ Mehr

Gut gemacht: NABU vergibt Förderpreise für Ökolandbau
Mit insgesamt 230.000 Euro unterstützen NABU und Alnatura in diesem Jahr acht Landwirtinnen und Landwirte, die von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umstellen. Denn die EU finanziert eine naturverträgliche Landwirtschaft nicht ausreichend. ▶▶ Mehr

Abschuss von Wolf GW924m: Stellungnahme des NABU
Mehrfach wurde Kritik an der Position des NABU zum Abschuss des Wolfes "GW924m" geäußert. Der NABU hält den Entschluss des Schleswig-Holsteinischen Umweltministeriums für nachvollziehbar und begründet seine Position ausführlich. ▶▶ Mehr

"Helfen Sie uns die Bahn zu retten!"
Martin Poguntke vom Aktionsbündnis gegen S21 schreibt: Haben Sie "Die Anstalt" gesehen? Noch nie habe ich in so geraffter Form das ganze Elend der Deutschen Bahn vorgeführt bekommen – und ab Minute 25 die Katastrophe "Stuttgart 21". Am 29. Januar im ZDF, mit Max Uthoff und Claus von Wagner.
Gönnen Sie sich diese aufklärerische Spitzenleistung – nur die letzten 20 Minuten zu S21 oder die ganze dreiviertel Stunde: ▶▶ Mehr

28.02.2019

Los, wir lernen Vögel kennen! E-Learning-Tool "NABU-Vogeltrainer" erschienen
Spielerisch und interaktiv lädt der Vogeltrainer dazu ein, 15 häufige Wintervögel kennenzulernen. Quizfragen und Bilderrätsel sorgen für viel Abwechslung beim Lernen. Im Vogelkarussell wird Ihr Punktestand gespeichert. Mehr beim ▶▶ NABU

Nässe und Kälte begünstigt dunkles Gefieder
In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt. Das zeigt eine Analyse der Gefiederfärbung eines internationalen Teams von Wissenschaftlern mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die Forscher bestätigen damit zwei eigentlich widersprüchliche Theorien zur Färbung von Tieren. Die eine besagt, dass Tiere zur besseren Tarnung im warmen und feuchten Klima dunkler sind. Die andere sieht Tiere eher im kalten Klima dunkler gefärbt, weil sie so mehr Wärme aufnehmen können. Die geografischen Unterschiede in der Färbung sind eine wichtige Grundlage für das Verständnis dafür, wie sich Tiere an klimatische Änderungen anpassen können. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710795

Verlockung der etwas anderen Art
Die Chemie muss stimmen, heißt es. Und da ist etwas dran – zumindest die meisten Insekten nutzen chemische Signale um Partner zu finden. Bisher war man davon ausgegangen, dass nahe verwandte Arten ihre Sexualpheromone auf die gleiche Art und Weise produzieren. Doch nun haben Regensburger Forscher bei parasitischen Wespen entdeckt, dass dies auch anders sein kann. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710718

Ameisen gegen Elefanten: Wie Insekten die Fressfeinde von Akazien aufspüren
Ameisen beschützen afrikanische Akazien gegen Fressfeinde wie Elefanten, Giraffen oder Antilopen und erhalten im Gegenzug Unterschlupf und Nahrung von den Bäumen. Wie die Ameisen die Säugetiere detektieren, haben Bochumer Biologen in Afrika erforscht. In Current Biology berichten sie am 14. Februar 2019, dass die Insekten dafür Vibrationen nutzen und dass sie zwischen Vibrationen durch Säugetiere und Wind unterscheiden können.
▶▶ http://idw-online.de/de/news710618

Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere
Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Utrecht Universität in den Niederlanden haben im Gehirn von schlafenden Tauben langsame Wellen gemessen ähnlich derer, wie sie auch bei Säugetieren vorkommen. Sie haben jedoch keine weiteren Gehirnrhythmen entdeckt, die für die Gedächtniskonsolidierung von Säugern wichtig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass bei Vögeln Erinnerungen in anderer Art und Weise verarbeitet werden als bei Säugetieren. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710596

Neu entdeckte Schildkrötenart steht kurz vor der Ausrottung
Senckenberg-Wissenschaftler Uwe Fritz hat gemeinsam mit einem internationalen Team eine neue Art aus der Familie der Weichschildkröten beschrieben. Die neu entdeckte Schildkröte mit dem charakteristisch gefleckten Panzer lebt in Vietnam und Teilen Chinas und ist akut vom Aussterben bedroht. Die Studie erscheint heute im Fachjournal "ZooKeys".
▶▶ http://idw-online.de/de/news710528

Bizarre Vogelspinne mit Horn entdeckt
Das Okavango-Delta ist eines der letzten großen Wildnisgebiete der Erde - und beheimatet noch unbekannte Arten. Das zeigt eine seltsame Vogelspinne, die nun beschrieben wurde. ▶▶ Mehr

Erfolg: Syngenta muss sein Patent auf Tomaten zurückziehen
Die Konzentration der Marktmacht auf dem EU-Saatgutmarkt nimmt zu. Die Agrarmultis wie Monsanto, der von Bayer gekauft wurde, und Co. wollen nicht nur mehr einzelnes, von ihnen gentechnisch verändertes Saatgut patentieren, sondern gleich die komplette Lebensmittelkette! Doch nach Masseneinspruch beim Europäischen Patentamt zieht der Saatgutkonzern Syngenta sein Patent auf Tomaten zurück. ▶▶ Mehr

Windenergie liefert fast drei Viertel des erwarteten Stroms
Die Energiewende in Deutschland hat gerade einen neuen Rekord erreicht. Fast 40 Prozent des erzeugten Stroms kamen im Jahr 2018 aus erneuerbaren Quellen, allein 17 Prozent aus Windkraft. Damit trägt die Windenergie etwa in dem Maße zum Strommix bei, wie unter den Windbedingungen in Deutschland zu erwarten ist. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie festgestellt, indem sie die mögliche mit der tatsächlich gewonnenen Energie der Windturbinen verglichen. ▶▶ Mehr

21.02.2019

NABU-Veranstaltungsprogramm mit umfangreichem Bildungs-Angebot
Die NABU-Gruppen im Kreis haben ihr Programm fertig und die Broschüre ist im Druck. Schon bald wird das Heft mit der Einladung zu den örtlichen Mitgliederversammlungen an die Mitglieder verteilt. Sobald die Druckerei die Hefte ausgeliefert hat, kann man sie auch bei den jeweiligen Gruppen erhalten. Schon neugierig? ▶▶ Download Programmheft

Bauernverband: NABU betreibt Hetze
Jörg Kautt, der Tübinger Kreis-Bauernobmann, fordert bei der gemeinsamen Sitzung der Verbände aus den Kreisen Tübingen und Zollernalb "weniger Hetze". Der Schwarzwälder Boten schreibt: Oft würden "bewusst Ängste in den Menschen geschürt", betonte Jörg Kautt, der in diesem Zusammenhang auch Kritik am Pestizidbericht des Naturschutzbunds Baden-Württemberg übte, der lediglich "auf Annahmen" basiere. "Das ist ganz billige Polemik, nach dem Motto: Es wird schon etwas hängen bleiben", konstatierte er. ▶▶ Schwarzwälder Bote
Auch weil seine weiteren Ausführungen für Naturschützer "schwer erträglich" seien, hat der NABU-Kreisverband Zollernalb eine Pressemeldung herausgegeben, die heute auch online bei der Hohenzollerischen Zeitung veröffentlicht wurde. ▶▶ Hohenzollerische Zeitung
In diesem Zusammenhang kann erneut auf den ▶▶ Pestizidbericht des NABU-Landesverbandes verwiesen werden, dessen Informationen ja vom Julius-Kühn-Institut, also der Fachkompetenz in der Landwirtschaft, stammten. Im Zollernalbkreis ist das Verhältnis zum Kreis-Bauernverband und seinem Obmann Alexander Schäfer im Übrigen deutlich konstruktiver.

Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste
Bereits seit Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Eine tote Trottellumme pro Kilometer Strandabschnitt pro Tag – das liegt weit über den zu dieser Jahreszeit üblichen Totfunden. Mittlerweile wurden rund 20.000 tote Trottellummen gefunden, zahlreiche geschwächte Individuen werden in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar. ▶▶ Mehr

Das Kleine Immergrün sorgt für Furore
Sie schützen Pflanzen vor Fraßfeinden, locken Insekten zur Bestäubung an und helfen bei Trockenstress – sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu zählen auch Coffein, Morphin und Duftöle. Ein Forscherteam um Professor Dirk Selmar an der Technischen Universität Braunschweig hat bei der Analyse des Kleinen Immergrüns eine neue Kategorie dieser Naturstoffe entdeckt. ▶▶ Mehr

Dutzende Eisbären belagern sibirische Stadt
Die russische Siedlung Belushya Guba erlebt momentan eine besondere Aufmerksamkeit: Dutzende Eisbären streunen durch die Straßen auf der Suche nach Nahrung. ▶▶ Mehr

Kakapos im Liebesrausch machen Neuseeländer froh
Unter den Papageien haben Kakapos eine Sonderstellung: Sie sind nachtaktiv und praktisch flugunfähig. Und sie sind selten. Doch dieses Jahr balzen sie heftig. ▶▶ Mehr

NABU 120 Jahre alt
Der NABU hat Geburtstag: Heute vor 120 Jahren gründete Lina Hähnle in Stuttgart den damaligen Bund für Vogelschutz. Für den NABU ein Grund zu feiern und einen Blick zurückzuwerfen - auf eine bewegende Geschichte und eine außergewöhnliche Frau!
Der schwäbischen Visionärin passte es damals nicht, wie rücksichtslos die Natur ausgebeutet wird, und sie übernahm mutig den Vorsitz des Vereins. Besonders gegen die Jagd auf Silberreiher und Paradiesvögel, deren Federn als Hutschmuck bei den Damen sehr beliebt waren, setzte sie sich mit einer professionellen Werbekampagne ein. Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit: ▶▶ Mehr

Wirkungsloser Aktionismus: NABU lehnt dänischen Wildschweinzaun ab
Um sich vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen, hat die Regierung in Kopenhagen / DK einen 70 km langen, 1,50 m hohen Stahlmattenzaun zwischen Nord- und Ostsee in Auftrag gegeben. Der NABU sieht ein solches Bauwerk als unwirksam an. ▶▶ Mehr

Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019
Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708498

Richtungsweisend: Magnetospirillum zur Mikrobe des Jahres 2019 gekürt
Magnetische Bakterien leben in Tümpeln und Meeren. Eine Kette winziger Magnete hilft ihnen bei der Orientierung im Wasser. Faszinierende Studien an Magnetospirillum liefern Grundlagen für die Erforschung des Magnetsinns bei Tieren und dienen als Modell für die Biosynthese kleiner Organellen. Mit modernen Methoden verleihen die Forscher den winzigen Magneten zusätzliche Eigenschaften … ▶▶ http://idw-online.de/de/news708412

14.02.2019

Gewässerrandstreifen: Verbot der Ackernutzung ab 1. Januar 2019
Unlängst berichteten wir vom neuen Verbot, den Gewässerrandstreifen im Bereich von fünf Metern als Acker zu nutzen (§ 29 WG BW), das ab 1. Januar 2019 gilt. Der Link zum Merkblatt Nr. 36 "Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft" in der Reihe "Umweltgerechte Landbewirtschaftung" funktionierte jedoch nicht.
Dieses und weitere Merkblätter werden ▶▶ hier zum Download zur Verfügung gestellt.

Fledermaussterben: Hoffnungsschimmer in der Höhle
Ein Killerpilz rafft Fledermauspopulationen in ganz Nordamerika dahin. Doch neue Erkenntnisse geben Wissenschaftlern Anlass zu vorsichtiger Hoffnung. ▶▶ Mehr

Zahl männlicher Pinguin-Singles nimmt drastisch zu
Eine der größten Brutkolonien der Magellan-Pinguine schrumpft dramatisch. Gleichzeitig verschiebt sich das Geschlechterverhältnis. Was löst den Wandel aus? ▶▶ Mehr

Amphibien: Baumfroschart mit Kampfhaken entdeckt
Das Zeitalter der Entdeckungen ist lange nicht vorbei. Das zeigt die Entdeckung einer neuen Amphibienart aus Ecuador, die einen außergewöhnlichen Fingerhaken besitzt. ▶▶ Mehr

Schlechte Nahrung lässt Seevögel verhungern
Von mehreren Millionen zu wenigen Hunderttausend: Die Zahl an atlantischen Rußseeschwalben schrumpfte in den letzten Jahrzehnten beträchtlich - wegen kärglichen Futters. ▶▶ Mehr

Warum Wildhunde in der Serengeti ausstarben
Der Serengeti-Nationalpark beherbergt einige der letzten großen Tierherden der Erde - und zahlreiche Fleischfresser. Nur Wildhunde gehören nicht mehr dazu. ▶▶ Mehr

Es ist etwas faul im ländlichen Raum
Neue Zahlen bestätigen: Europas Vogelwelt ist im steilen Sinkflug. Die Kulturlandschaft verödet zunehmend. Es ist Zeit, umzukehren. ▶▶ Mehr

Mit Ökostrom den Kohleausstieg selber machen
Aus dem NABU-Newsletter: Umwelt schützen oder Kohle verbrennen - Sie haben es in der Hand! Nutzen Sie jetzt Ihre Macht als Verbraucher und Verbraucherinnen und wechseln Sie zu sauberer Energie. ▶▶ Mehr

Pause bei globaler Erwärmung? Forscher entwirren angebliche Verlangsamung
Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708170

Fernsehtipp: Blauer Planet – wie wir die Erde retten können
Lange Zeit dachte der Mensch, unter den unendlichen blauen Weiten der Ozean-Oberflächen spielt sich nichts Spannendes ab. Inzwischen weiß man, dass der Lebensraum Meer noch viele Geheimnisse birgt, die es zu erforschen lohnt. Denn so wenig wir die Weltmeere vollständig kennen, so bedroht sind sie durch den Eingriff des Menschen. Es gibt aber Forscher, Aktivisten und begeisterte Menschen, die sich für den Erhalt lebendiger Ozeane einsetzen. Quarks erzählt ihre Geschichten.
Sendetermin: Quarks – WDR Fernsehen – Dienstag, 5. Februar 2019, 21:00 - 21:45 Uhr
▶▶ Sendungsvideo

Fernsehtipp: BBC Winterwatch
Frau Pfister aus Rosenfeld macht uns auf eine interessante (englische) Fernsehreihe aufmerksam: Ab Dienstag kommt wieder 4 Tage lang "Winterwatch" auf BBC 2. Dieses Mal sind sie in Schottland, in den Cairngorm Mountains. Dort wurden Luchse ausgewildert. Chris Packham, einer der presenter, wird übrigens von der Queen ausgezeichnet für seine Verdienste im Naturschutz. Hier einige Links:
▶▶ https://www.bbc.co.uk/mediacentre/latestnews/2018/winterwatch
▶▶ https://www.bbc.co.uk/programmes/p012msk2
Wie immer, werden sie auch wieder auf Twitter, Facebook etc. präsent sein und man kann im Netz Clips und ganze Episoden anschauen.

07.02.2019

Naturschützer aus dem Zollernalbkreis bei Agrar-Demo in Tübingen
Stark vertreten war der NABU Zollernalb bei einer Kundgebung auf dem Tübinger Marktplatz mit anschließendem Demonstrationszug durch die Tübinger Innenstadt. Nach Polizeiangaben haben sich rund 2500 Menschen für eine naturverträgliche und tiergerechte Landwirtschaft stark gemacht.
▶▶ Hohenzollerische Zeitung - ▶▶ Schwarzwälder Bote - ▶▶ Zollern-Alb-Kurier

Langfristiger Rückgang der Überlebensraten erstjähriger Rotmilane
Landwirtschaftliche Intensivierung und eine Verschlechterung der Nahrungsverfügbarkeit, aber auch anthropogene Mortalität durch Vergiftungen und Kollisionen sind zentrale Bedrohungen für den Rotmilan in seinem stark begrenzten Verbreitungsgebiet. Bei langlebigen Vogelarten haben die Überlebensraten verschiedener Altersklassen einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung. Eine erhöhte Mortalität hat daher langfristig auch für den Rotmilan besonders negative Auswirkungen auf die Bestandsgröße, insbesondere wenn mehr Altvögel zu Tode kommen. ▶▶ Mehr

Tabakpflanzen schicken hungrige Raupen zur Konkurrenz
Ihren Fraßfeinden davonrennen können Pflanzen nicht. Doch viele Arten produzieren chemische Substanzen, die hungrigen Krabbeltieren nicht gut bekommen. Auf diese Weise setzt sich auch der Wilde Tabak gegen die Raupen des Tabakschwärmers zur Wehr. Dass es sich dabei für eine Pflanze lohnen kann, die Plagegeister einige Tage zu ertragen bevor sie die Abwehr startet, zeigt eine neue Studie unter der Leitung von Wissenschaftlern des Forschungszentrums iDiv, der Universität Jena und des UFZ. Denn auf diese Weise wechseln die Raupen genau dann zu einer benachbarten Pflanze, wenn sie so richtig Appetit bekommen – was Pflanze Nummer eins einen Vorteil im innerartlichen Konkurrenzkampf verschafft. ▶▶ http://idw-online.de/de/news709483

Forscher verifizieren 70 Jahre alte genetische Hypothese
An einer Orchideen-Population in Südtirol belegen Forscher der Universitäten Hohenheim, Zürich und Wien die Überdominanz-Hypothese / Publikation in Nature Communications
▶▶ http://idw-online.de/de/news708615

Mehr Platz für Vögel und Schmetterlinge in der Landwirtschaft
Um den schwindenden Bestand von Vögeln und Schmetterlingen im Schweizer Kulturland wieder zu erhöhen, müssen Biodiversitätsförderflächen vergrössert und deren Qualität verbessert werden. In einer neuen Studie evaluierten Forschende der Universität Bern und der Berner Fachhochschule Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708965

Wildtiere: Können Wölfe und Schafe nebeneinander leben?
Heute leben wieder mehrere 100 Wölfe in Deutschland - eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Doch Viehzüchter sind besorgt. Wie lassen sich die Interessen in Einklang bringen? ▶▶ Mehr

Ein gezähmter Fluss wird wieder wild
Am Tiroler Lech kann man erleben, wie Renaturierung gelingt. Reportage von Sonja Bettel, 360-Grad-Panorama-Tour von Thomas Bredenfeld. ▶▶ Mehr

Land als Lebensgrundlage weltweit in Bedrängnis
Eine Studie untersucht globale Änderungen der Landnutzung und findet heraus, dass die Artenvielfalt fast überall zurückgeht ▶▶ http://idw-online.de/de/news708644

Intensives Licht macht schläfrig
Insekten und Säugetiere besitzen spezielle Sensoren für unterschiedliche Lichtintensitäten. Diese nehmen gezielt Einfluss auf innere Uhren und steuern so das alltägliche Aktivitätsmuster. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708639

Neues Strategiepapier: "Keine Pestizide" ist möglich!
Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe haben in Kooperation mit der Aurelia-Stiftung ein neues Strategiepapier zur Pestizidreduzierung vorgestellt. Eine Trendwende beim Insektensterben ist immer noch nicht in Sicht. Die intensive Landwirtschaft bedroht unsere Bestäuber. Das Papier zeigt Julia Klöckner und Co., dass es auch anders geht. Die Politik muss jetzt handeln! ▶▶ Mehr

Deutsche Umwelthilfe soll kaltgestellt werden
Solche Angriffe auf die Zivilgesellschaft kennt man in der EU bisher nur aus Ungarn oder Polen: Die CDU geht jetzt massiv gegen die Deutsche Umwelthilfe vor. Der CDU-Parteitag hat im Dezember beschlossen, dass sie eine Streichung der öffentlichen Mittel für die Umwelthilfe erreichen will. Außerdem will die CDU dem Verein die Gemeinnützigkeit und ihr Klagerecht aberkennen. Klar ist: Die CDU will eine NGO, die sich mutig mit der Autolobby anlegt, mundtot machen. Sven Giegold hat nun auf change.org eine ▶▶ Petition gestartet.

31.01.2019

"Stunde der Wintervögel" bringt im Kreis Überraschungen
Karl-Otto Gauggel vom NABU Albstadt hat die örtlichen Zahlen ausgewertet: Auch im Zollernalbkreis ist der Spatz Spitzenreiter: 1.445 Exemplare sind in Gärten oder an Futterstellen gezählt worden. Der Buchfink hat es mit einer enormen Zunahme von 125 Prozent gegenüber 2018 im Landkreis auf den vierten Platz geschafft. Nach Einschätzung der Naturschützer ist die Region ein wichtiges Überwinterungsgebiet für die Finken, deren Zahl bundesweit zurückgeht. Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

DNA-Bibliothek der Grabwespen veröffentlicht
Die Zoologische Staatssammlung München (SNSB-ZSM) hat einen weiteren großen Erfolg zu verzeichnen: 661 Arten von Grabwespen, nahe Verwandte der Bienen, wurden durch DNA-Barcoding genetisch erfasst. Zusammen mit Kollegen aus der Tschechischen Republik, Bulgarien und Kanada haben ZSM-Wissenschaftler die Ergebnisse eines internationalen Projektes zur Erstellung einer genetischen Bibliothek der Grabwespen in der sehr renommierten Fachzeitschrift Molecular Ecology Resources veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708794

Hasen entwickeln saisonale Fleischeslust
Der Hunger treibt es rein. In der kanadischen Wildnis haben Biologen ein bislang unbekanntes Hasenverhalten beobachtet: Die Tiere sind keine reinen Vegetarier. ▶▶ Mehr

Naturschutztage 2019: BUND und NABU ziehen Erfolgsbilanz
Rund 1.100 Aktive und Naturschutzinteressierte nutzten das Dreikönigswochenende vom 3. bis 6. Januar, um sich zu informieren, zu vernetzen und vier Tage lang neue Kraft und Motivation für ein aktives Naturschutzjahr 2019 zu schöpfen. Einen kleinen Rückblick und ein paar Bilder finden Sie ▶▶ hier

Schwächung der EU hätte fatale Folgen für Umwelt- und Naturschutz
Im Rahmen der gemeinsam von NABU und BUND organisierten Naturschutztage am Bodensee haben die beiden Landes-Chefs der Verbände - Brigitte Dahlbender und Johannes Enssle - auf die hohe Bedeutung der EU für Umwelt- und Naturschutz hingewiesen. "Am 26. Mai ist Europawahl. Der Wind, der aus Brüssel zu uns weht, entscheidet auch im Südwesten über den Kurs im Naturschutz und darüber, ob es mit der Biodiversität voran- oder zurückgeht. Wir setzen uns für ein starkes Europa der Einheit und des Friedens ein. Kleinstaaterei und nationalstaatliche Egoismen schwächen auch den Schutz der Natur in Europa", betonen Enssle und Dahlbender. Sie appellieren an die Bürger*innen im Land: "Engagieren Sie sich! Gehen Sie im Mai 2019 wählen. Und geben Sie dem Umwelt- und Naturschutz eine Stimme." ▶▶ Mehr

Klimawandel: Verschwindet der Krill in den Süden?
Krill benötigt kühles Wasser zum Gedeihen - und zieht sich folglich immer weiter in den Süden zurück. Schwimmt den Meeressäugern und Pinguinen ihre wichtigste Nahrung weg? ▶▶ Mehr

Trockene Gewässer sind unterschätzte "Player" im Klimawandel
Dürrejahr 2018 – im Klimawandel werden immer mehr Gewässer zumindest temporär austrocknen, viele Seen schrumpfen permanent und verschwinden dauerhaft. In den letzten dreißig Jahren sind bereits etwa 90.000 Quadratkilometer Seenoberfläche verschwunden. Dieser Trend gefährdet nicht nur Trinkwasserreserven und wichtige Ökosysteme – trockenfallende Gewässer spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle, sie können CO2 und andere klimarelevante Gase freisetzen. Diese Bedeutung wurde bislang unterschätzt, so zwei aktuelle Studien. ▶▶ http://idw-online.de/de/news709252

Keine Touristenbahn im Regenwald der Maya
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Ein Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten López Obrador bedroht die Regenwälder auf der Yucatan-Halbinsel. Eine neue Zugstrecke soll Touristen von der karibischen Küste aus Cancún zu den archäologischen Pyramidenstätten im Landesinneren bringen. ▶▶ Mehr

24.01.2019

Gleich zwei Genehmigungsverfahren angelaufen
Unsere ehrenamtlichen Naturschützer haben sich über die Feiertage gleich mit zwei "dicken Brocken" auseinanderzusetzen: Zum Windpark Winterlingen und zur Abbau-Erweiterung auf dem Plettenberg sind jeweils drei dicke Ordner eingegangen. Wie immer werden wir uns bemühen, unsere Stellungnahmen nach bestem Wissen abzugeben. Und wie immer können wir in Verfahren nur unsere Meinung äußern. Aufhalten können wir (z.B. im Gegensatz zu einer Behörde mit "qualifiziertem Anhörungsrecht") nichts.
Unsere seitherigen Stellungnahmen des Jahres 2018 finden Sie ▶▶ hier.

Blaumeisen: Alter der Weibchen und Legefolge beeinflussen Eier-Qualität
Brütende Blaumeisen-Weibchen stimmen die Zusammensetzung ihrer Eier auf die Bedürfnisse der aus ihnen schlüpfenden Küken ab. So entwickelt sich jeder Embryo in seiner ganz individuell zusammengesetzten Umgebung. Die neue Forschung vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und internationalen Kollegen zeigt, wie richtig der deutsche Ornithologe Wolfgang Makatsch mit seinem vor über 50 Jahren veröffentlichten Buch lag: "Kein Ei gleicht dem anderen". Die Forscher fanden heraus, dass die Feinabstimmung sowohl passiv als auch aktiv durch Ausgleichsmechanismen der Weibchen erfolgt: Die Legefolge sowie das Alter der Weibchen wirken sich auf die Menge der Proteine, Fette und Karotinoide im Ei aus.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708433

Gekommen, um zu bleiben: Drachenwels aus Ostasien in der bayerischen Donau
Die bayerische Donau ist inzwischen Heimat für viele Fisch- und andere Tierarten, die ursprünglich nie dort vorkamen – sogenannte eingeschleppte Arten oder Neozoen. Nun ist ein weiterer "bayerischer Neubürger" identifiziert worden: Der "Gelbe Drachenwels" (Tachysurus fulvidraco). Um welche Fischart es sich handelt, blieb solange unklar, bis sich ein Fischer, ein Amateurbiologe und ein Wissenschaftler der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen (SNSB-ZSM) zusammentaten und einen kurzen wissenschaftlichen Artikel in der aktuellen Ausgabe der zoologischen Fachzeitschrift "Spixiana" veröffentlichten.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708554

Ist das der seltenste Vogel der Erde?
Der Nördliche Stirnhaubentapaculo wurde wiederentdeckt. Aber bislang hat man nur ein einziges Weibchen beobachtet. ▶▶ Mehr

Das Musikverständnis der Weißbüscheläffchen
Beim Sprechen und Musizieren hängen die einzelnen Worte und Noten voneinander ab. Menschen können diese Zusammenhänge, das heißt die strukturellen Abhängigkeiten, ausgezeichnet wahrnehmen. Der evolutive Ursprung dieser Fähigkeit ist noch weitgehend ungeklärt. KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben nun Playbackexperimente mit Weißbüscheläffchen durchgeführt und herausgefunden, dass die Sensibilität für strukturelle Abhängigkeiten bereits im gemeinsamen Vorfahren von Weißbüscheläffchen und Menschen existiert haben könnte. Die Ergebnisse der Studie erschienen kürzlich im Fachmagazin "Evolution and Human Behavior". ▶▶ http://idw-online.de/de/news708212

Warum es sich lohnt, den eigenen Kot zu futtern
Kaninchen naschen gerne an etwas, das sie gerade ausgeschieden haben - und tun sich damit etwas Gutes. Ohne Eigenkot leidet ihre Gesundheit. ▶▶ Mehr

Meeresschutzgebiete nicht sicher - Grundschleppnetzfischerei gefährdet Arten
In Meeresschutzgebieten (MPAs für Marine Protected Areas) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie, die heute in der amerikanischen Fachzeitschrift Science erscheint, zeigt, findet in etwa 60% dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708348

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus
Ergebnispräsentation und Analysebericht: ▶▶ http://idw-online.de/de/news708329

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die "Dokumentation Vögel und Windenergienutzung" auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert ... ▶▶ Mehr

Milchkühe: Ausstieg aus der Anbindehaltung
Das Thünen-Institut hat ermittelt, wie sich ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Milchkühen auf landwirtschaftliche Betriebe auswirken würde.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708194

Im Praxistest: Fünf Autos mit fünf unterschiedlichen Antrieben
Wie schneiden fünf Fahrzeuge mit fünf unterschiedlichen Antrieben im praktischen Alltagstest ab? Was verbrauchen sie in der Stadt, auf der Autobahn und bei einer Fahrt über Land? Wie viel klimaschädliches CO2 stoßen sie dabei aus? Mit diesen Fragestellungen haben sich Studenten im Master-Studiengang Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen beschäftigt. In einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor Werner Klement haben sie über ein Jahr lang die fünf Fahrzeuge getestet und verglichen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708288

17.01.2019

NABU Tübingen erhält Preis für Beweidungsprojekt für Bekassinen
Beim diesjährigen Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen hat der NABU Tübingen einen mit 1.000 Euro dotierten Jurypreis erhalten. Prämiert wurde damit das Projekt "Hochlandrinder für Bekassinen". Die gezielte Beweidung von Feuchtgebieten durch Hochlandrinder stellt eine hervorragende Variante des Biotopmanagements dar. Durch den Einsatz dieser Tiere am Wiesbrunnen zwischen Unterjesingen und Wurmlingen, wo der NABU eigene Grundstücke besitzt, wird ein Lebensraum für die stark bedrohte Bekassine geschaffen. Herzlichen Glückwunsch! ▶▶ Mehr

Schwalbenprojekt des NABU Reutlingen mit Umweltpreis ausgezeichnet
Auch die NABU-Gruppe Reutlingen darf sich über einen Umweltpreis freuen, den die Stadt Reutlingen zusammen mit Fair Energy ausgelobt hat. Die Idee, das Anbringen von künstlichen Schwalbennestern an Häusern aktiv zu unterstützen und dabei auch Hubsteiger einzusetzen fand die Jury preiswürdig. So scheitert die Unterstützung der Mehlschwalben in vielen Fällen nicht mehr an Dachhöhen, die mit Leitern nicht mehr zu erreichen sind. Herzlichen Glückwunsch! ▶▶ Zeitungsbericht

Haigerloch: Ein "Dichtezentrum" für Rotmilane
Ist das schon das endgültige Aus für Windräder im Waldgebiet Hohwacht? Zumindest auf dem Haigerlocher Teil davon? Eine interessante Frage. Das im Mai 2017 beauftragte Artenschutzgutachten weist in der südlichen Hälfte der untersuchten Fläche jedenfalls "ein Dichtezentrum" des geschützten Rotmilans nach. ▶▶ Schwarzwälder Bote
Auch die ▶▶ Hohenzollerische Zeitung berichtet.

Winter-Buffet für Vögel eröffnen - naturnahe Gärten bieten ganzjährig Nahrung
Eine Futterstation bietet in der kalten Jahreszeit eine gute Gelegenheit Vögel zu Beobachten. Wichtig ist es jedoch, auf Hygiene am Futterplatz zu achten. ▶▶ Mehr

Gewohnheitstier trifft Multikulti – Langzeitstudie über das Wanderverhalten von Fledermäusen
Ähnlich wie Vögel wandern einige Fledermausarten über mehrere Tausend Kilometer – im Schutz der Dunkelheit von Menschen nahezu unbemerkt und nur teilweise erforscht. Eine Rekonstruktion individueller Migrationsbewegungen des Großen Abendseglers (Nyctalus noctula) in Mitteleuropa zeigte nun, dass Weibchen weitere Strecken zurücklegen als Männchen. Zudem sind die Distanzen der Wanderungen sehr variabel, wodurch sich Populationen, die während der Aufzucht von Jungtieren im Sommer räumlich voneinander getrennt sind, in den Winterquartieren stark mischen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708174

Flauschige Flugsaurier stellen Vogel-Evolution in Frage
Pterosaurier galten bisher eher als mäßig behaart. Neue Funde zeigen: Ihr ganzer Körper war dicht mit Fasern besetzt - und einige von ihnen ähnelten frühen Federn. ▶▶ Mehr

EBBA2 – European Breeding Bird Atlas, erste Verbreitungskarten
Post vom DDA: Das derzeit ehrgeizigste Vorhaben ehrenamtlicher Vogelkundler in Europa ist auf die Zielgerade eingebogen: Ende 2020 wird der zweite "European Breeding Bird Atlas" ▶▶ EBBA2 erscheinen. Die Datenzusammenstellung und -auswertung läuft auf Hochtouren, nachdem die Bestandserhebungen in 52 Ländern Europas, zwischen den Azoren und dem europäischen Russ­land, Nordkap und Südspanien, abgeschlossen sind. Niemals zuvor wurde solch umfangreiches Datenmaterial über Vorkommen und Häufigkeit der in Europa heimischen Vogelarten zusammengetragen!
Einen kleinen Vorgeschmack und erste provisorische Verbreitungskarten erhalten Sie hier zum
▶▶ Rotmilan. Hier geht's zur ▶▶ Schnatterente, hier zum ▶▶ Uhu und hier zum ▶▶ Ortolan.

Insekt des Jahres 2019
Die Rostrote Mauerbiene ist eine echte Frühlingsbotin. Sobald die auffallend pelzige Wildbiene auftritt, ist die Zeit der andauernden Fröste vorüber. Mit Hilfe von Nisthölzern lässt sie sich problemlos im Garten ansiedeln. Mehr dazu beim ▶▶ https://www.nabu.de/

Schmetterling des Jahres: Das Schachbrett
Das Schachbrett (Melanargia galathea) ist der "Schmetterling des Jahres 2019" – dazu hat ihn der BUND mit der Naturschutzstiftung seines Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen ernannt. Warum gerade diese Art? Unsere Insektenwelt schwindet – weil die industrielle Landwirtschaft immer größere Teile unseres Landes in lebensfeindliche Agrarwüsten verwandelt. "Mit der Auszeichnung möchten wir darauf hinweisen, dass auch viele Schmetterlinge verdrängt werden", so Jochen Behrmann vom BUND NRW. ▶▶ Mehr

EURATOM: Für die Entwicklung von Atomenergie?
Ute Schlumpberger und Cattenom Non Merci schreiben bei Change.org: Wann lernen wir endlich? Haben wir uns nicht endgültig für den Ausstieg aus der nuklearen Energie entschieden? Wollten wir uns nicht dafür einsetzen, dass Tschernobyl Geschichte bleibt?
Wie kann es dann sein, dass eine Einrichtung wie EURATOM, welche lautstark für eine Förderung der Nuklearindustrie in Europa plädiert, noch immer existiert? (…) ▶▶ Mehr

Tansania baut Staudamm im Welterbe Selous
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: Tansanias Präsident John Magufuli will in einem Dorado für Elefanten, Giraffen und Löwen 1.500 Quadratkilometer Wald und Savanne zur Abholzung freigeben. 2,6 Millionen Bäume sollen im UNESCO-Welterbe Selous für ein Staudammprojekt Platz machen. Die ökologischen Schäden wären nicht reparabel. ▶▶ Mehr

Klimabilanz von Elektrofahrzeugen – Ein Plädoyer für mehr Sachlichkeit
Im Rahmen einer aktuellen Studie ruft die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) e.V. zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion der Klimawirkung von Elektrofahrzeugen auf. Die Analyse zeigt, dass sich für den aktuellen Stand der Batterieproduktion Amortisationsdauern von Elektrofahrzeugen gegenüber Benzinfahrzeugen von ca. 1,6 bis 3,6 Jahren ergeben. Für die Produktion von Traktionsbatterien im industriellen Maßstab und bei einer verstärkten Integration Erneuerbarer Energien in der Produktion ist zukünftig mit einer weiteren Verbesserung der Klimabilanz zu rechnen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708491

10.01.2019

Bundesmittel für Reutlingen
Um die miserable Luftqualität zu verbessern und eine Verkehrswende einzuleiten, erhält die Stadt Reutlingen Bundesmittel in Höhe von gut 19 Mio. Der BUND KV Reutlingen, VCD und ADFC hatten den Verkehrs- und Infrastrukturexperten Prof. Heiner Monheim eingeladen, um zu erfahren und zu diskutieren, wie man die Mittel sinnvoll verwenden könnte.
Mehr beim ▶▶ https://www.bund-neckar-alb.de/

NABU betreut größtes Moor im Südwesten
Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben den neuen Zuwendungsvertrag für die Betreuung des Federseerieds unterzeichnet. Damit werden dem NABU verschiedene Aufgaben im Rahmen der Betreuung des Federseerieds vom Land Baden-Württemberg für weitere fünf Jahre übertragen.
▶▶ Schwäbische Zeitung

Lapbook zum Vogel des Jahres 2018
Der NABU bietet interessierten Lehrkräften der Klassen 1 bis 6 kostenlose Arbeits-materialien und Kurzinfos zum "Vogel des Jahres". Neu ist die Unterrichtshilfen zur Feldlerche, auch zum Waldkauz und zum Star sind Infos vorhanden. ▶▶ http://www.nabu.de/bfa-umweltbildung

Kinderfragen: Warum fallen Vögel nicht vom Baum?
Wenn wir müde sind, legen wir uns ins Bett und schlafen. Bei Vögeln ist das anders. Viele Tiere wie Amseln, Meisen und Co schlafen im Sitzen auf Bäumen. ▶▶ Mehr

Pflanzenzüchter erproben Open-Source Saatgut Lizenz
Pflanzenzüchter der Universität Göttingen und der Verein Agrecol haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um Saatgut als Gemeingut zu schützen. Agrecol entwickelte eine „Open-Source Saatgut Lizenz“, die Saatgut als Gemeingut rechtlich absichert und so vor Patentierung und Sortenschutz bewahrt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLoS Biology erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707548

Wie Katzenminze Katzen wahnsinnig macht
Bis heute ist unklar, wie Katzenminze genau auf Katzen wirkt. Die Pflanze hat auf jeden Fall noch einige Überraschungen zu bieten, wie Fachleute nun entdeckten. ▶▶ Mehr

"Mystischer" Lurch erstmals beschrieben
Es ist das größte neu beschriebene Landtier Nordamerikas seit Jahrzehnten. Kein Wunder: Der bizarre Armmolch lebt versteckt in wenigen Gewässern der Golfküste. ▶▶ Mehr

Stunde der Wintervögel: Vögel beobachten und melden
Zur neunten "Stunde der Wintervögel" rufen NABU und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 4. bis zum 6. Januar 2019 zum Mitmachen auf. Dann heißt es wieder: Ran an die Ferngläser und Ohren gespitzt. Diese Winterzählung dürfte für einige Überraschungen gut sein. Denn der heiße, trockene Hitzesommer und das Mastjahr mit reichlich Nahrung in Wald und Flur werden sich vermutlich auch auf die Vogelzählung vor der Haustür auswirken. Damit Vogelfreund*innen sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU erstmals ein eigenes Lernprogramm zur Stunde der Wintervögel an. ▶▶ Mehr

Strengere Abgaswerte – ein Durchbruch für den Klimaschutz
Auf Begeisterung stößt beim Landesnaturschutzverband (LNV) der Beschluss der EU, die Verbrauchswerte in Neuwagen bis 2030 um 37 % zu senken. "Bisher war Klimaschutz im Verkehr eine totale Fehlanzeige", so LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner. „Statt zu sinken, stiegen die Emissionen dank immer höherem SUV-Anteil an der Fahrzeugflotte. Endlich schiebt die EU dem einen Riegel vor. ▶▶ Mehr

Natur-Objekte des Jahres 2019: Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Wie jedes Jahr soll mit den „Naturobjekten des Jahres“ auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht und die Artenvielfalt gefördert werden. Der LNV hat hierzu wieder eine Liste der Naturobjekte des Jahres 2019 zusammengestellt. ▶▶ Mehr

Rekordnasse & -trockene Monate in Regionen weltweit angestiegen
Niederschlagsextreme werden in Regionen auf der ganzen Welt beobachtet - sowohl nasse als auch trockene Rekorde, zeigt eine neue Studie. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen: der Osten und die Mitte der USA, Nordeuropa und Nordasien erleben schwere Regenfälle. Im Gegensatz dazu gibt es in den meisten afrikanischen Regionen häufiger Monate mit zu wenig Regen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707797

Keine Steuergelder für LNG-Fracking-Gas Terminals in Deutschland!
Campact schreibt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angekündigt, Fördermittel für den Bau von Flüssiggas-Terminals in Norddeutschland bereitstellen zu wollen.[1] Mit den Terminals soll vor allem verflüssigtes Schiefergas aus den USA importiert werden, das dort durch die besonders klimafeindliche und umweltschädliche Fracking-Methode gewonnen wird. ▶▶ Zur Petition

Wie viel Methan setzt die Arktis frei?
Die tauenden Permafrostböden der Arktis setzen klimaschädliches Methan frei. Doch wie viel genau, war seither unklar. Nun kommen Forscher mit Hilfe von Radar zu einem Ergebnis. ▶▶ Mehr

Der Pestizid-Plan: Julia, sag ja!
Campact schreibt: Jetzt passiert endlich was! Mit großen Schritten will Umweltministerin Schulze aus dem Ackergift Glyphosat aussteigen. Doch Agrarministerin Klöckner blockiert den Plan. Wir müssen sie jetzt zum Einlenken bewegen, denn schon am 16. Dezember steht die Neuzulassung vieler Glyphosat-Pestizide an. Unterzeichnen Sie unseren Appell an Frau Klöckner. ▶▶ Mehr

Ihre Verantwortung, Präsident Macron: Keine Goldmine im Regenwald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Frankreichs Präsident Macron will die Urwälder in Französisch-Guayana für den industriellen Goldabbau freigeben. Ein russisch-kanadisches Firmenkonsortium hat nun der Regierung den Antrag für eine gigantische Goldmine mitten im Regenwald vorgelegt.
Umweltschützer in Französisch-Guayana befürchten zudem, dass die Goldmine Montagne d’Or den Startpunkt für viele weitere derartige Bergbauprojekte bilden könnte. Noch sind 90 Prozent des französischen Überseegebiets in Südamerika von tropischen Regenwäldern bedeckt.
▶▶ Zur Petition

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr
Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707710

SmartBlades2: Feldmesskampagne an Windkraftanlage in Colorado startet
Drei innovative 20 Meter lange Rotorblätter des SmartBlades2-Projekts werden in den kommenden vier Monaten in Boulder, Colorado (USA), bei Wind und Wetter untersucht. Die Messkampagne soll klären, wie gut die mit einer Biege-Torsionskopplung konstruierten Rotorblätter in der Lage sind, Spitzenlasten bei stark wechselhafter Windstärke effektiv zu reduzieren.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707657

Umweltzerstörung: Welches Recht hat die Natur?
Zuletzt bekam der kolumbianische Regenwald vor Gericht eine eigene Stimme - und dadurch Anspruch auf Schutz. Wie »Rechte der Natur« den Umweltschutz grundlegend ändern könnten.
▶▶ Mehr

Stabile lokale Stromnetze durch Photovoltaik
Künftig müssen auch Photovoltaikanlagen stärker zur Stabilität im Stromnetz beitragen und Netzdienstleistungen übernehmen. Das betrifft beispielsweise den schnellen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Bislang waren derartige Dienstleistungen überwiegend die Aufgabe der konventionellen Kraftwerke. Das neue BINE-Projektinfo "Photovoltaik wird netzdienlich" (13/2018) stellt ein Konzept zur Optimierung eines PV-Hybridkraftwerks mit integriertem Batteriespeicher und einer speziellen Steuerung vor. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707299

20.12.2018

Vortrag: Licht ins Dunkel bringen...Gibt es das Insektensterben wirklich?
Diese Frage beantwortete Biologe und Naturfotograf Adam Schnabler am 20.10.2018 vor einer großen Zuhörerschar im Sitzungssaal des Landratsamtes. Das Landratsamt hat auf seiner Internetseite nun einen Bericht veröffentlicht: ▶▶ Mehr

BUND-Umfrage zum Pestizideinsatz auf kommunalen Flächen in der Region
Siedlungsgebiete sind oft Rückzugsorte für bedrohte Arten, die in der Agrarlandschaft keinen ausreichenden Lebensraum mehr finden. Kommunen können hier Verantwortung und eine Vorreiterrolle für den Artenschutz übernehmen, indem sie bei der Flächenpflege keine Pestizide einsetzen. Der BUND-Regionalverband wollte deshalb wissen, wie es in den Kommunen der Region aussieht. Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht. ▶▶ Mehr

LNV: Landesbauordnung muss nachhaltiger werden!
Nachbesserungen beim Umwelt- und Naturschutz fordert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seiner Stellungnahme zur aktuellen Änderung der Landesbauordnung. So fehlten beispielsweise konkrete Vorgaben zur Absicherung von Glasfassaden gegen den millionenfachen Vogelschlag, zur Nutzung von Solarenergie sowie zur Eindämmung naturfeindlicher Schottergärten. Scharfe Kritik übt der LNV an dem Vorhaben, Autos bei der Anlage von Stellplätzen zu bevorzugen. ▶▶ Mehr

Neue BUND-Position zu Stuttgart 21
Auch wenn die Baugrube am Stuttgarter Hauptbahnhof dies nicht vermuten lässt: 70 % bzw. mehr als zwei Drittel der insgesamt 57 Kilometer Tunnelstrecken wurden bereits gebohrt. Andererseits bestehen viele der auch vom BUND kritisierten Mängel des Prestigeprojekts S21 weiterhin. Vor einigen Wochen stellte der BUND Landesverband das Konzept ▶▶ "Stuttgart 21-KombiModell" mit wesentlichen Verbesserungen vor. Natürlich folgte darauf Kritik aber auch vorsichtige Zustimmung sowohl von den S21-Befürworter*innen als auch von den Gegner*innen. Lesen lohnt sich.

Kiebitz im Sinkflug - ehemals häufiger Wiesenvogel hat um 88% abgenommen
Noch vor etwa 30 Jahren sah und hörte man den Kiebitz fast überall auf Deutschlands Feldern. Doch neue Daten zeigen: Seit 1992 ist der Bestand dieser Charakterart unserer Agrarlandschaft um 88 Prozent eingebrochen, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.
"Dem Kiebitz geht es noch deutlich schlechter als bislang befürchtet. Er teilt sein Schicksal mit Feldlerche, Rebhuhn und Co., deren Populationen sich ebenfalls in rasantem Sinkflug befinden", sagte Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA anlässlich einer Veranstaltung zur künftigen EU-Agrarpolitik in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin. ▶▶ Mehr

Das Verschwinden der Widderchen: "Es ist etwas im Gange"
Gerhard Tarmann erklärt, was verschwundene Schmetterlinge in Südtirol mit einem System, das immer mehr will, zu tun haben. Auf der Seite von ▶▶ salto.bz mit Sitz in Bozen berichtet der Schmetterlingsforscher von seinen Beobachtungen und auch die Kommentare sind (u.E. wenigstens zum Teil) wirklich lesenswert.

Feuersalamander in Not
Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen kämpfen gegen tödlichen Hautpilz - Förderung aus dem Hessischen Biodiversitäts-Forschungsfonds - Bürgerinnen und Bürger aus Hessen können helfen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707200

Düngen führt zum Schmetterlingssterben
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück beteiligt war und die jetzt in der Fachzeitschrift Oecologia veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren hat Fartmann darin erstmals belegt, dass die aktuellen Düngeraten in der Landwirtschaft den physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706949

Hitzewelle tötet massenhaft Flughunde
Der australische Sommer beginnt erst, und doch brütet das Land bereits unter einer ersten heftigen Hitzewelle. Die Folgen: ausgedehnte Buschfeuer - und tausende tote Flughunde.
▶▶ Mehr

Gruselige Tierart: Totenschädel-Ameise köpft ihre Feinde
Eine besondere Ameisenart legt sich immer wieder mit den sehr wehrhaften Schnappkiefer-Ameisen an und sammelt anschließend deren Schädel. Wie macht sie das? ▶▶ Mehr

Buckelwale: Fische fangen mit Hinterlist
Wenn Seevögel einen Fischschwarm angreifen, bricht bei den Tieren Panik aus. Wie gut ist es da, dass ein Buckelwal mit seinem Maul Schutz bietet. ▶▶ Mehr

Schmetterlingssterben schreitet voran
Und eine weitere Studie: Deutschland verliert weiterhin an Tierleben und Arten. Eine neue Studie bestätigt den Insektenschwund selbst in günstigen Gebieten. ▶▶ Mehr

Tausende seltene Schreiadler sterben im Libanon
5000 Schreiadler werden in jedem Jahr auf dem Weg in ihre Winterquartiere allein im Libanon von Wilderern getötet. Diese schockierende Schätzung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Recherche des Komitees gegen den Vogelmord und des Journals Der Falke. Die Schätzung beruht auf der Auswertung und Zusammenführung zahlreicher Indizien. Vogelschützer legen damit erstmals eine konkrete Schätzung zum Ausmaß der Verfolgung von Deutschlands am meisten bedrohten Adler vor. ▶▶ Mehr

Göttinger Studie: Landschaften voller Mais schädigen Hummelvölker
Hummelvölker in Landschaften mit viel Mais sammeln Pollen nur weniger Pflanzenarten und wachsen deswegen weniger als Hummelvölker, die in bunten Landschaften ein vielfältiges Angebot an Pollen vorfinden. Das haben Göttinger Agrarökologinnen und Agrarökologen herausgefunden. Die Arbeit ist in der Zeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706304

"Schützt das Auenland! Kein Seilbahnrummel im Taubergießen!"
Rund 250 Delegierte und Aktive fordern auf Landesvertreterversammlung in Bruchsal uneingeschränkten Erhalt von Baden-Württembergs größtem Auwald. ▶▶ Mehr

Artenschutz grenzüberschreitend: stellen Vision für Ramsar-Gebiet vor
Im Projekt "RAMS’Artenschutz" haben LPO und NABU eine gemeinsame Vision für den grenzüberschreitenden Artenschutz im Ramsar-Gebiet Oberrhein entwickelt. ▶▶ Mehr

Wasser ist Leben: Ihre Stimme für starke Gewässer-Gesetze
Die EU-Staaten sind verpflichtet, die Gewässer bis zum Jahr 2027 wieder in einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand zu bringen. Helfen Sie, unser Wasser sauber zu halten und stimmen Sie gegen die Aufweichung der EU-Wasserrahmen-Richtlinie. Eine gemeinsame Initiative der europäischen Umweltverbände. ▶▶ Mehr

Direktzahlungen schaden der Umwelt - Europäischer Rechnungshof kritisiert EU-Agrarpolitik massiv
Milliardenschwere Direktzahlungen schaden nachweislich Natur und Umwelt. Wie viele Gutachten und Studien braucht es noch, damit die EU endlich von ihrem umweltschädlichen Kurs in der Agrarpolitik abrückt? ▶▶ Mehr

Kritik an Hilfen bei Wetterrisiken: Landwirte mehr in die Pflicht nehmen
Nach der Dürre in diesem Jahr hat der Deutsche Bauernverband massiv staatliche Hilfszahlungen eingefordert. Bei Agrarökonomen stößt das auf Ablehnung. Die Landwirte müssten vielmehr dazu angehalten werden, selbst für Risiken vorzusorgen, schreiben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Georg-August-Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig in der Zeitschrift "ifo-Schnelldienst". Gleichzeitig kritisieren sie, dass über staatliche Unterstützungs-Maßnahmen für die Landwirtschaft diskutiert werde, ohne dass klar sei, welche Ziele damit erreicht werden sollen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707290

Laubbläser & Co: Gärten des Grauens
Gärten sind wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen. Aber ist die Artenvielfalt dort nun in Gefahr - durch Mähroboter und andere Formen der Gartenpflege? ▶▶ Mehr

06.12.2018

Gestreift und doch fast unsichtbar – das Annamitische Streifenkaninchen
Das Truong-Son-Gebirge in Vietnam und Laos ist ein Biodiversitäts-Hotspot, viele der dort beheimateten Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Doch Wilderei bedroht den außergewöhnlichen Artenreichtum – und das bis 1995 der Wissenschaft unbekannte Annamitische Streifenkaninchen (Nesolagus timminsi). Eine neue Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung gewährt erstmals detaillierte Einblicke in die Ökologie dieser seltenen Art. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706336

Erste europäische Vogelart seit Riesenalk ausgestorben
Im Jahr 1852 starb der Riesenalk aus. Seitdem musste Europa keinen Totalverlust an Vogelarten mehr erleiden. Doch nun hat es das kleine Laufhühnchen erwischt. ▶▶ Mehr

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2018
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen "außergewöhnlich warmen, trockenen und sonnigen" Sommer 2018 zurück. Die 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Schleiereule, Mornell-Regenpfeifer und Rosenstar sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten. ▶▶ Mehr

Bundesregierung tut zu wenig gegen Artensterben
Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. Diese trägt eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität. ▶▶ Mehr

LNV: "Schottergärten sind illegal" - Baubehörden sollen Landesbauordnung durchsetzen
Schottergärten sind für die Natur wertlos – und zugleich ein Verstoß gegen die Landesbauordnung. Darauf weist der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in einem Brief hin, den er im Vorfeld seiner Tagung "Zukunftsforum Naturschutz" in Stuttgart an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geschickt hat. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Auch die letzte Wildnis der Welt könnte verschwinden
Australische Forscher der University of Queensland fanden heraus, dass es immer weniger Gebiete mit natürlicher Wildnis auf der Erde gibt. Die Menschheit breitet sich nicht nur auf dem Land aus, sondern hinterlässt auch in den Ozeanen immer deutlicher ihre Spuren. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen die Forscher, Gesetze und Regelungen zum Schutz dieser letzten Wildnisgebiete zu erlassen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news705710

Wildpflanzen für Biogas: Untersuchungen zur Samenausbreitung abgeschlossen
Mehrjährige Wildpflanzen-Mischungen gelten als interessante Möglichkeit, Biogas-Fruchtfolgen aufzulockern und ökologisch aufzuwerten. Noch unklar war bislang jedoch das Risiko, über die Gärprodukte Wildpflanzensamen auf andere Flächen zu verbreiten. Die Universität Rostock untersuchte diese Frage gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) am Beispiel der in der Praxis genutzten Blühmischung BG70 der Firma Saaten Zeller.
▶▶ http://idw-online.de/de/news705769

Urgetreide: Einkorn ist leichter zu verdauen
Um das richtige Getreide im Brot können die Deutschen genüsslich streiten. Münchner Lebensmittelforscher haben nun 40 Sorten unter die Lupe genommen. ▶▶ Mehr

Schützt den Wald von Kinipan, bevor es zu spät ist
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Es ist dringend: Helfen Sie mit, den Kinipan-Wald zu retten! Seit Monaten holzt eine Firma diesen Dschungel in Indonesien mit seinen Baumriesen gnadenlos ab. Auf den kahlen Flächen pflanzt SML umgehend Ölpalmen. Die Menschen vor Ort wehren sich verzweifelt. Weitere Infos und eine Petition finden sie ▶▶ hier.

Studie der HTW Berlin nimmt 20 Solarstromspeicher unter die Lupe
Mit einer Solarstromanlage auf dem Dach und einem Batteriespeicher im Haus können sich Privathaushalte selbst mit Strom versorgen. Was bislang fehlte, war ein unabhängiger Vergleich der am Markt erhältlichen Solarstromspeicher. Im Rahmen der Stromspeicher-Inspektion 2018 hat die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) jetzt erstmals die Energieeffizienz von 20 Speichersystemen geprüft. Die Ergebnisse stellen weit verbreitete Pauschalaussagen zur Wahl der Speichergröße und Relevanz der Speicherverluste infrage. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706144

Diffamierung der Klimaschutzbewegung auf der Kundgebung von RWE und Co
Am 24.10.18 demonstrierten mehr als 15.000 Menschen in Bergheim und Elsdorf gegen den (schnellen) Ausstieg aus der Braunkohle. Nicht nur die Zahl der Teilnehmer, sondern auch die Lautstärke war beeindruckend. Ausgestattet mit Trillerpfeifen, Trommeln und Sirenen zogen sie durch Bergheim und Elsdorf nahe der Braunkohle-Abbaukante. Auch an aggressiven Gesten und sprachlichen Entgleisungen mangelte es nicht. Ver.di bezeichnete die Aktivistinnen und Aktivisten im Hambacher Wald als "Reichsbürger mit Rastas" und stellte damit unverfroren die politischen Zusammenhänge auf den Kopf: Es war die IG BCE-Demo, bei der AfD-Fahnen ungehindert geschwenkt werden durften! Und wenn RWE-Demonstranten das Klimaschutzcamp als "Terror-Camp" abstempelten, kriminalisierten sie die Organisationsstrukturen der Bewegung. Anwesende Klimaschutz-Demonstranten wurden bebrüllt, mit Eiern, Bananenschalen und Krawallgerät­schaften beworfen. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. kommentiert … ▶▶ Mehr

29.11.2018

LNV-Stellungnahme zum Forstreformgesetz - Standardabbau befürchtet
Der LNV fordert in seiner Stellungnahme zum Forstreformgesetz eine Bündelung von Waldfunktionenkartierung, Waldbiotopkartierung, forstliche Standortskartierung sowie der Forsteinrichtung bei der verbleibenden Forstdirektion statt einer Aufsplitterung der Zuständigkeiten. ▶▶ Mehr

Erhöhung der Artenvielfalt im Straßenbegleitgrün
Die von der Straßenbauverwaltung in BW gepflegten straßenbegleitenden Grass- und Gehölzflächen umfassen eine Fläche von 27.000 ha. Ziel des dreijährigen Modellprojekts des VM unter wissenschaftlicher Begleitung der HfWU Nürtingen-Geislingen ist es, die Pflege von Straßenbegleitgrün weiter zu optimieren. Zu den Straßenmeistereien der Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen und des Hohenlohekreises kamen nun die des Alb-Donau-, des Neckar-Odenwald- und des Ortenaukreises hinzu. ▶▶ Mehr

Gewässerrandstreifen: Verbot der Ackernutzung ab 1. Januar 2019
Ab 1. Januar 2019 gilt das Verbot, den Gewässerrandstreifen im Bereich von fünf Metern als Acker zu nutzen (§ 29 WG BW). Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) und die LUBW haben dazu das Merkblatt Nr. 36 "Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft" in der Reihe "Umweltgerechte Landbewirtschaftung" herausgegeben. ▶▶ Download hier.

Innere Uhr von Rentieren tickt trotz Mitternachtssonne und Polarwinter immer
Alle Lebewesen verfügen über eine innere Tagesuhr mit einer Zykluslänge, die geringfügig von 24 Stunden abweicht und die mit externen "Zeitgebern", zumeist dem täglichen Tag- /Nachtwechsel, synchronisiert wird. Ob diese innere Uhr auch in den Polarregionen funktioniert, wo im Winter monatelang Dunkelheit und im Sommer Dauerlicht herrscht, wurde bezweifelt. Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna untersuchte in einer Studie an freilebenden Rentieren auf Spitzbergen erstmals mit einem hochauflösenden Telemetriesystem nicht nur das Verhalten, sondern auch die Physiologie der Tiere. Sie fanden heraus, dass, entgegen früherer Befunde, die circadiane Rhythmik das ganze Jahr über bestehen bleibt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706127

Die geheimnisvollsten Wale der Weltmeere
Schnabelwale sind wegen ihrer Scheu und ihrer heimlichen Lebensweise kaum zu erforschen. Nur von wenigen Arten haben Wissenschaftler bisher ein einigermaßen klares Bild gewonnen. ▶▶ Mehr

Von der Arktis bis zu den Tropen: Datenbank zur Vegetation der Erde
Welche Pflanzenart wächst wo, mit welcher anderen zusammen – und warum? Um die Vielfalt der globalen Vegetation sinnvoll zu beschreiben, braucht es nur wenige Eigenschaften jeder Art. In einer neuen Studie präsentiert ein Forscherteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig die weltweit erste, globale Vegetationsdatenbank mit über 1,1 Millionen kompletten Pflanzen-Artenlisten für alle Ökosysteme auf dem Festland. Die Datenbank könnte dabei helfen, die Folgen des globalen Klimawandels besser vorherzusagen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706315

Klärschlamm: Neues Verfahren ermöglicht bessere Wertstoffrückgewinnung
Klärschlamm enthält viele wichtige Wertstoffe, die bislang nicht optimal verwertet werden. Ein neuartiges Ultraschallverfahren soll es ermöglichen, die Inhaltsstoffe des Klärschlamms besser aufzuschließen und anschließend voneinander abzutrennen. Die so zurückgewonnenen Wertstoffe lassen sich im Sinne einer nachhaltigen, die Umwelt schonenden und wirtschaftlichen Kreislaufführung wiederverwerten. Das Verfahren soll jetzt unter Realbedingungen auf einer Kläranlage des Wupperverbands getestet und optimiert werden.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706345

Feuer in Kalifornien - eine vorhersehbare Katastrophe
Ein verheerendes Feuer hat den kalifornischen Ort Paradise zur Gluthölle gemacht. Es ist auch die Folge zahlreicher menschlicher Irrtümer. ▶▶ Mehr

Aufatmen für Tiger und Nashorn
Ende Oktober schockierte China mit dieser Meldung: Der Handel mit Tigerknochen und Nashornhorn soll legalisiert werden! Damit sollte ein Verbot, das 25 Jahre als Reaktion gegen die massive Wilderei bestanden hatte, hinfällig werden.
Doch am 12.11.2018 kam es zu einer überraschenden Wendung: China stoppt den Staatsratsbeschluss und damit die Wiederaufnahme des legalen Handels. ▶▶ Mehr

22.11.2018

Mitgliederwerbung beim NABU erfolgreich abgeschlossen
Über 1.400 neue Unterstützer*innen konnte der NABU im Verlauf der letzten 10 Wochen hinzu gewinnen. Die NABU-Gruppen freuen sich über den Zuwachs und bedanken sich bei all jenen, die sich für eine Mitgliedschaft entschieden haben. Besonders freut die Aktiven natürlich, dass sich etliche der Neu-Mitglieder zu einer aktiven Mitarbeit bereit erklärt haben. Mehr

Fledermäuse: Das glatte Gegenteil von Blutsaugern
Auf Einladung des NABU Albstadt referierte der Fledermausforscher Dr. Christian Dietz anlässlich der Vorstellung der albstrom-regio-Projekte 2019 über die Tiere, die mit den Händen fliegen und mit den Ohren sehen. Der Schwarzwälder Bote → berichtete.

Es fehlt an hellen Wäldern - Tagfalter sind kurz vorm Verschwinden
Weil es kaum noch helle Wälder gibt, sind Insektenarten, die im Wald auf Sonne angewiesen sind, akut gefährdet. Die Forsthochschule Rottenburg erforscht, wie sich sinnvoll Licht ins Dunkel bringen lässt. Im ▶▶ Schwäbischen Tagblatt ist ein sehr lesenswerter Artikel erschienen.

Kraniche ziehen über Baden-Württemberg
Derzeit ist die Chance besonders hoch, Kraniche bei ihrem Durchzug zu beobachten. Nördlich der Schwäbischen Alb gab es bisher die meisten Sichtungen, doch auch im Großraum Stuttgart ist das Spektakel zu sehen. Auch aus dem Zollernalbkreis wurden etliche Beobachtungen gemeldet. ▶▶ Mehr

Mehr Natur wagen – Tagungsbericht vom LNV-Zukunftsforum Naturschutz
Das LNV-Zukunftsforum Naturschutz widmete sich unter dem Titel "Mehr Natur wagen – Chance für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?" dem Thema, dass seit einigen Jahren einerseits eine massive Versiegelung von Grünflächen im Siedlungsbereich zu beobachten ist, andererseits aber immer mehr – auch bedrohte – Tierarten in die Siedlungsbereiche ausweichen. Resolutionen, eine Zusammenfassung der Kurzbeiträge sowie eine Pressemitteilung finden Sie ▶▶ hier.

Flächenverbrauch 2017 drastisch gestiegen
Im Jahr 2017 erreichte die Siedlungs- und Verkehrsfläche in BW insgesamt 520.301 ha, was einem Anteil von 14,6 % an der Landesfläche entspricht (3,6 Mio. ha). Laut Mitteilung des Statistischen Landesamtes stieg sie gegenüber dem Vorjahr um 2.867 ha (rund 4.100 Fußballfelder). ▶▶ Mehr

Internationale Tagung: Starke Rückgänge in untersuchten Insektengruppen
Forschungsprojekt präsentiert erste artbezogene Analysen der Daten des Entomologischen Vereins Krefeld: Bereits 2017 hatte eine Publikation zu den langjährigen Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld (EVK) zum Insektenrückgang für Aufsehen gesorgt. Am 7. und 8. November stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun einem internationalen Fachpublikum in Bonn erste artbezogene Auswertungen vor und diskutieren über die Ursachen und Ausmaße der dramatischen Entwicklungen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news705528

Kleinster Menschenaffe war leichter als eine Katze
Der kleinste bekannte Hominide war nicht nur ein Leichtgewicht, sondern auch eine evolutionäre Sackgasse. Er liefert Indizien, weshalb es so wenig Menschenaffen gibt. ▶▶ Mehr

Geheimnis des "Atlantis"-Vogels geklärt
Die Insel Inaccessible trägt ihren Namen zu Recht - sie ist kaum erreichbar. Dennoch lebt hier ein flugunfähiger Vogel, dessen Herkunft lange unbekannt war. ▶▶ Mehr

Ein blindes Riesenhuhn?
Die Elefantenvögel Madagaskars gehörten zu den größten Vögeln, die je auf der Erde lebten. Sie waren wohl nachtaktiv und fast blind. ▶▶ Mehr

Wirbeltierpopulationen sinken um durchschnittlich 60 Prozent
Gegessen, vergiftet, verdrängt: Auch Arten, die nicht vom Aussterben bedroht sind, werden vom Menschen dramatisch dezimiert. Ein Bericht nennt Zahlen. ▶▶ Mehr

Gesucht: Die absurdesten Verpackungen - Thermobecher zu gewinnen
Der NABU stellt sich gegen den Verpackungswahn und baut dabei auf Ihre Unterstützung: Schicken Sie uns ein Foto eines überverpackten Produkts und gewinnen Sie mit etwas Glück einen hochwertigen Mehrwegbecher. ▶▶ Mehr

Mit Ökostrom den Kohleausstieg selber machen
Umwelt schützen oder Kohle verbrennen - Sie haben es in der Hand! Nutzen Sie jetzt Ihre Macht als Verbraucher und Verbraucherinnen und wechseln Sie zu sauberer Energie. ▶▶ Mehr

Keine Gnade? Statt friedlichem Wald bald "Start frei" für Billigflieger!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e-V. schreibt: Der Frankfurter Flughafen baut, damit Ryanair und Co. noch mehr Fluggäste transportieren können. Der Bau von Terminal 3 ist bereits im Gange, ab 2021 sollen hier Jets abgefertigt werden. Ein Protestcamp von Umweltschützern wurde am Dienstag geräumt. Die Polizei rückte dazu mit Dutzenden Einsatzfahrzeugen und einem Räumpanzer an. ▶▶ Zur Petition

China muss das Verbot für Nashornpulver beibehalten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die chinesische Regierung will überraschend den Handel mit Nashornpulver und Tigerknochen genehmigen. Die Produkte sollen künftig wieder in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden dürfen, obwohl sie über keinerlei medizinische Wirkung verfügen. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

16.11.2018

Mehr Natur wagen – Chancen für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?
Während manche Tiere vom ausgeräumten Land in die Stadt flüchten, nehmen dort tödliche Gefahren zu. Allein in Deutschland sterben nach Expertenschätzungen pro Jahr 100 Mio. Vögel, weil sie gegen Glasscheiben fliegen. Vegetationsfreie Schottergärten ersetzen immer mehr blühende Hausgärten und bieten kaum noch Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Fledermäuse und Vögel suchen an sanierten Gebäuden oft vergeblich nach Spalten und Nischen für ihre Kinderstuben und Nester. Der Landesnaturschutzverband lädt ein zum "Zukunftsforum Naturschutz 2018" am Samstag, 10. November 2018, 09:30 bis 17:00 Uhr, Ev. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70182 Stuttgart. ▶▶ Mehr

Poppen statt Pennen – alternde Siebenschläfer verkürzen Winterschlaf für mehr Reproduktion
Siebenschläfer genießen ein für ihre Größe extrem langes Leben dank des maximal elf und zumindest sechs Monate dauernden Winterschlafs. Wodurch die unterschiedliche Dauer verursacht wird, abgesehen von den bestimmten Umweltbedingungen, war bisher unklar. Forschende der Vetmeduni Vienna spekulierten, dass ältere Tiere eigentlich den Winterschlaf für einen Fortpflanzungsvorteil verkürzen sollten und bestätigten dies nun durch eine in Scientific Reports veröffentlichte Datenanalyse einer Siebenschläfer-Population. Die kürzeren Winterschlaf-Intervalle alternder Weibchen und Männchen waren der zunehmenden Reproduktion geschuldet. Außerdem schlafen sie später ein und wachen immer früher auf.
▶▶ http://idw-online.de/de/news705114

Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her
Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde. Die Krähen können also neuartige Probleme schnell und flexibel lösen. Welche Vorgänge dabei im Gehirn ablaufen, ist jedoch noch unklar. ▶▶ http://idw-online.de/de/news704524

Wie giftiger Elektroschrott zu neuen Produkten recycelt wird
"Ausrangierte Elektronikartikel, die giftige und inzwischen unter der Stockholm-Konvention weltweit verbotene bromierte Flammschutzmittel (BFR) enthalten, werden zur Entsorgung in Entwicklungsländer exportiert und zu neuen Produkten des täglichen Bedarfs recycelt. Der BUND hat zehn aus solchen Kunststoffen hergestellte Konsumartikel auf bromierte Flammschutzmittel testen lassen. ..." - So beginnt eine neue Broschüre des BUND, die nun zum ▶▶ Download zur Verfügung steht.

LNV begrüßt "Masterplan Stadtnatur" des Bundesumweltministeriums
Einen Entwurf für den "Masterplan Stadtnatur" hat das Bundesumweltministerium (BMU) jetzt vorgelegt – und erntet dafür von Naturschützern Lob. Denn während auf monotonen Äckern und Wiesen die biologische Vielfalt schwinde, steige die Bedeutung von Städten und Dörfern als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dem Thema Stadtnatur widmet der LNV sein diesjähriges "Zukunftsforum Naturschutz". Unter dem Titel "Mehr Natur wagen – Chancen für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?" findet die öffentliche Tagung am 10. November in Stuttgart statt.
▶▶ Mehr

Moore: manchmal unheimlich, aber vor allem unheimlich wichtig
Seit dem 20. Jahrhundert sind mehr als 90 Prozent aller Feuchtgebiete, darunter auch viele Moore, im mittel- und westeuropäischen Binnenland verschwunden. Moore wurden trocken gelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen oder um Torf zu gewinnen. Heute weiß man, dass Moore die effektivsten Kohlenstoffspeicher innerhalb der Land-Ökosysteme sind. Außerdem sind sie Hotspots der Biodiversität. Vom 21.bis 29.10.2018 fand in Dubai die "Conference of the Contracting Parties to the Ramsar Convention on Wetlands (COP13)" statt. Forscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) begleiten die Renaturierung ehemaliger Moorflächen mit ihrer Expertise. ▶▶ http://idw-online.de/de/news704998

Rotorblätter kann man doch recyceln
Bei der 13. Master Class Course Conference "Renewable Energies" der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) kommen auch die unbequemen Fragen auf den Tisch. Hierbei reden Wirtschaftsexpert*innen, Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Studierende miteinander und nicht übereinander. In diesem Jahr übernimmt die Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert die Schirmherrschaft
▶▶ http://idw-online.de/de/news705204

08.11.2018

Dieter Weizsäcker mit Goldener Ehrennadel gewürdigt
Im Rahmen eines schönen Festes ehrte der NABU Dieter Weizsäcker aus Starzach bei Rottenburg für seine langjährigen Verdienste um den Naturschutz mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des NABU. 46 Jahre lang stand Weizsäcker der NABU-Gruppe Rottenburg vor, vieles hat er im Naturschutz bewegt. Zahlreiche Naturschätze rund um Rottenburg verdanken seinem Einsatz ihre Existenz. ▶▶ Mehr

Neue Studie: Woher kommen Riesenschildkröten?
Die Evolution von Riesenschildkröten ist womöglich nicht so stark an Inseln gebunden, wie dies bisher angenommen wurde. Auch auf dem Festland entwickelten sich unabhängig voneinander mehrere Arten der großen Tiere. Das haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Paläontologischen Museums Trelew in Argentinien herausgefunden. Mit Hilfe genetischer und osteologischer Daten lebender Arten und fossiler Schildkröten erstellten sie den bisher umfangreichsten Familienstammbaum von ausgestorbenen und noch lebenden Schildkröten. Ihre Studie erschien kürzlich im Fachmagazin "Cladistics".
▶▶ http://idw-online.de/de/news704516

Monstermäuse fressen Millionen Küken
Auf der Atlantikinsel Gough wuchsen eingeschleppte Hausmäuse zu Riesen heran - und fressen sich durch die Seevogelkolonien. Das ganze Ausmaß wurde jetzt erst erfasst. ▶▶ Mehr

2.500 Euro für kreative Zeichner
Sie sind Waldliebhaber und zeichnen gern? Der NABU sucht Cartoons rund um das Thema Naturwälder und deren Nutzen für Mensch, Natur und Klimaschutz. Beiträge können einfach per E-Mail eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019. ▶▶ Mehr

Agrarvogel im Sinkflug: Die Feldlerche ist "Vogel des Jahres 2019"
Der Gesang der Feldlerche bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. Doch der Himmel ist stummer geworden: Eine falsche Agrarpolitik zerstört den Lebensraum unseres Vogels des Jahres 2019. ▶▶ Mehr

Vogel des Jahres braucht Agrarwende: Mitmach-Aktion "Meine 114 Euro"
Der alarmierende Rückgang bei den Beständen des ehemaligen Allerweltsvogels setzt sich fort. Hauptgrund ist die immer intensivere Landwirtschaft. Die Wahl der Feldlerche verbinden wir mit der Forderung nach einer grundlegenden Agrarwende. ▶▶ Mehr

Forderung: Keine Schottergärten im Baugebiet
Gute Resonanz erfuhr die Pressemitteilung des LNV-AK Rems-Murr-Kreis für ein Verbot von Schottergärten in Bebauungsplänen. Ein solches Verbot sei bereits von der Stadt Heilbronn in einem Bebauungsplan festgeschrieben worden. Begründet wird dies dort folgendermaßen: "Um für die nicht überbauten Grundstücksflächen dauerhaft eine hochwertige Gestaltung und ökologisch zweckmäßige Nutzung sicherzustellen, wird vorgegeben, dass der gärtnerisch angelegte und unversiegelte Pflanzenbereich deutlich überwiegen muss. Eine beeinträchtigende Nutzung entsteht auch durch monokulturelle „Steingartenwüsten". Wir finden, das ist nachahmenswert! ▶▶ zur Pressemitteilung

Den Vogelmord in Ägypten beenden
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika treffen die Zugvögel aus Europa auf eine über 700 km lange Barriere aus Fangnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt. Weitere Informationen und eine Petition finden sie
▶▶ hier.

Hohe Akzeptanz für Seilbahnen in Innenstädten
Das Transportmittel der Zukunft für Innenstädte könnte die Seilbahn sein. Metropolen wie Ankara, La Paz oder Portland nutzen sie bereits als Verkehrsmittel. In München steht dies auch zur Diskussion. Leise, umweltfreundlich und billiger als die U-Bahn.
▶▶ http://idw-online.de/de/news704498

Klimawandel dezimiert Nahrungskette im Regenwald
Neue Indizien für eine dramatische Entwicklung: Auch im Regenwald der Karibikinsel Puerto Rico verschwinden die Insekten - mit Folgen für das ganze Ökosystem. ▶▶ Mehr

Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
Im Juni 2018 hat das Bundeskabinett Eckpunkte zum "Aktionsprogramm Insektenschutz" beschlossen. Mit dem Aktionsprogramm soll das Insektensterben möglichst gestoppt werden. Gemeinsam mit den Ländern, Kommunen, Akteuren aus dem Naturschutz, Wirtschaft, Forschung und Verbänden sowie der Unterstützung jedes Einzelnen will die Regierung den Trend umkehren und die Lebensbedingungen für Insekten insgesamt deutlich verbessern. Auf Grundlage der beschlossenen Eckpunkte hat das BMU in den letzten Wochen konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die nun mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. ▶▶ Mehr

Ein Mosaik lichter Waldstrukturen für den Schutz von Schmetterlingen
DBU und Hochschule Rottenburg bringen Licht in dunkle Wälder – Fördersumme: 211.000 Euro. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703900

 

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