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Archiv Nachrichten

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die in den letzten 12 Monaten auf unserer Startseite standen.
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26.11.2020

Das Ende der Steinzeit - Schottergarten ade!
Das ist das Motto des Umweltbeauftragten in Weinheim. Parkplätze, Beton und Schotter sollen in Wohnsiedlungen grünen Vorgärten weichen. Sieht gut aus und ist super für die Tierwelt! Der SWR hat jetzt einen Film dazu veröffentlicht.
Facebook/ Landesschau.bw

Maskierte Verführer in der Balzarena: Paarungsverhalten seltener, singender Fledermausart beobachtet
Die Männchen der extrem seltenen Fledermausart Centurio senex tragen nicht nur während der Coronavirus-Pandemie eine Maske. Offenbar spielt der charakteristische Hautlappen, den sie über ihr Gesicht ziehen können, eine bisher unbekannte Rolle bei der Fortpflanzung. Nun haben Biologen aus Ulm und Costa Rica außergewöhnliche Beobachtungen gemacht: Erstmals konnten sie das Paarungsverhalten von Centurio senex verfolgen ...
http://idw-online.de/de/news757737

Zwergfledermaus stellt Flugweltrekord auf
Fledermäuse gehören zu den weniger bekannten Langstreckenmigranten. Dabei fliegen sie Jahr für Jahr enorme Strecken, wie ein Zufallsfund nun bestätigt.
Spektrum.de

Neue Nagetiergattung in Ecuador entdeckt
Die Entdeckung einer bisher unbekannten Nagetiergattung mit drei für die Wissenschaft neuen Arten bietet Hoffnung für den Naturschutz in Ecuador.
http://idw-online.de/de/news757972

Männliche Spinne fesselt Weibchen vorm Sex
Beim Liebesakt von Spinnen denkt man ja oft zuerst an das Danach: Weibchen hungrig, Happs, weg ist er. Die Männchen einer Art kontern mit Spinnfesselfallen.
Spektrum.de

Evolution live: Neues für die Käfer-Bibliothek
Forscher der Zoologischen Staatssammlung München haben in einer aktuellen Studie genetische Kennsequenzen von rund 600 Laufkäfern (Carabidae) analysiert. Die Studie ist Teil des im Juli 2020 gestarteten nationalen DNA-Barcoding-Projekts "German Barcode of Life III"
http://idw-online.de/de/news757835

Bestäubung durch Insekten: Ökonomischer Nutzen vermutlich weit höher als angenommen
Neue Schätzungen: Volkswirtschaftlicher Nutzen der Bestäubungsarbeit von Tieren beträgt im Mittel in Deutschland 3,8 Mrd. Euro pro Jahr, weltweit 1 Billion US-Dollar
http://idw-online.de/de/news757913

Artensterben: Wir brauchen ein Ziel wie die Zwei-Grad-Marke im Klimaschutz
Wenn nur 20 Arten pro Jahr verschwänden, wäre viel gewonnen, sagt der Biodiversitätsforscher Mark Rounsevell im Interview. Die neue Messzahl will er nun zum globalen Ziel erklären.
Spektrum.de

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2020
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen eher wechselhaften Sommer zurück. Hochsommerliche Wärme war anfangs die Ausnahme und erst im August stiegen die Temperaturen mehrere Tage auf über 30 Grad. Zumindest regional war es auch wieder sehr trocken. Rund 1,8 Millionen Vogelbeobachtungen wurden in den Monaten Juni bis August bei ornitho.de gemeldet. Sie bilden die Grundlage unserer Auswertungen zu Mornellregenpfeifer und Schwarzhalstaucher sowie den Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.
Mehr beim DDA

Stachelige Rarität in Bayern – Stechpalme ist Baum des Jahres 2021
Dunkelgrünes Laub und rote Beeren: Die Stechpalme kennen viele unter dem Namen Ilex und eher als dekorativen Gartenstrauch oder Weihnachtsschmuck. Sie ist jedoch auch ein seltener, einheimischer Waldbaum und wurde von der Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2021 gekürt.
http://idw-online.de/de/news757148>http://idw-online.de/de/news757148

Gletscher Jakobshavn Isbræ hat 1518 Gigatonnen Eis eingebüßt
Der Grönländische Eisschild schmilzt, Gletscher schwinden. Das lässt den Meeresspiegel steigen, künftig wohl noch stärker, als die bisher schlimmsten Szenarien befürchten ließen.
Spektrum.de

Mit Selfie-Stick und Fernglas im Tunnel
Passend zu Halloween hier mal eine kurze Abhandlung über einen schaurig-schönen Fundort in Düsseldorf, den die einheimischen FalterforscherInnen regelmäßig besuchen. Zum Beobachten gehört neben guten Nerven allerdings ein wenig Spezialausrüstung.
Mehr bei der AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen

Antwort auf Darwins Frage
In einem "Nature"-Artikel beantwortet der Evolutionsbiologe Axel Meyer von der Universität Konstanz mit Hilfe der Analyse von fast 500 Genomen Fragen zur genetischen Basis von Anpassungen, Unterschieden zwischen Arten und den Mechanismen der Artenbildung
http://idw-online.de/de/news756535

Greater glider gets even greater
Genetic studies have confirmed that there are three, not one, species of greater glider, a furry marsupial that lives in the forests of eastern Australia. "Australia's biodiversity just got a lot richer. It’s not every day that new mammals are confirmed, let alone two new mammals," says study co-author Andrew Krockenberger. Knowing that there are three species will help inform plans to protect the animals, which face declining populations in the wake of extensive wildfires.
The Sydney Morning Herald

Fernsehtipp: BBC 2 bringt wieder "autumnwatch"
Frau Pfister teilt uns mit: BBC 2 bringt wie jedes Jahr wieder "autumnwatch" - 2 Wochen immer Di bis Fr jeweils 1 Stunde. Also insgesamt 8 Stunden einheimisches wildlife vom feinsten, neue wissenschaftliche Erkenntnisse, alarmierende Zahlen über die schwindende Biodiversität, aber auch hoffnungsspendende Berichte über rewilding Projekte. Auf vielen Live-Kameras kann man rund um die Uhr Vögel, Dachse, neugeborene Kegelrobben und und und beobachten.
https://www.bbc.co.uk/programmes/b0079t1p

19.11.2020

NABU Laupheim: Moorwächter Laurin
Am 1. November war es nun so weit: Der Kinderkanal hat den Film "Moorwächter Laurin" ausgestrahlt, der in Zusammenarbeit mit der Kindergruppe des NABU Laupheim unter der Leitung von Sonia Müller entstanden ist. In der Sendung geht es um Moore. Gedreht wurde im Wurzacher und Buchauer Ried.
Mehr im KiKA

Vielfalt im Zugverhalten der Mönchsgrasmücken
Durch eine groß angelegte Studie mit so genannten Geolokatoren konnten Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Miriam Liedvogel vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön einige Rätsel um das Phänomen des Vogelzugs der Mönchsgrasmücke aufdecken.
http://idw-online.de/de/news757218

Weiche Wände legen Fledermäuse rein
Wir laufen gegen Glastüren, Fledermäuse fliegen gegen Schaumstoffwände. Der Unterschied: Die Tiere nehmen das Hindernis wahr. Aber es verwirrt sie.
Spektrum.de

Gewalt zwischen Berggorillas nimmt zu
Die Zahl der Berggorillas wächst langsamer: Der Lebensraum wird knapp, die Gruppen geraten immer häufiger aneinander.
Spektrum.de

Käfer kooperieren bei der Brutpflege
Ambrosiakäfer sind faszinierend: Sie betreiben Landwirtschaft mit Pilzen und sie leben in einem hoch entwickelten Sozialsystem. Der Biologe Peter Biedermann hat jetzt Neues über sie herausgefunden.
http://idw-online.de/de/news757089

Weißstörche: Gefahren im Winterquartier
Wenn die Weißstörche nach ihrer langen Reise in Afrika ankommen, sind sie einer großen Gefahr ausgesetzt. Sie werden illegal gejagt und vergiftet. Durch den Einsatz von giftigen Pestiziden bei der Jagd kann nur ein Jäger bis zu 100 Störche am Tag töten. Schnell werden die Vögel dann ausgenommen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt der NABU ein Bewusstsein für die Bedeutung des Weißstorchs. Gleichzeitig sollen Alternativen zur Jagd und Vergiftung entwickelt werden. Eine große Rolle spielt zudem die Umweltbildung und Aufklärungsarbeit an Schulen. So können die Weißstörche in Zukunft in ein sicheres Winterquartier in Tansania aufbrechen.
Mehr beim NABU

Used-car exports fuel air pollution
The United States, Europe and Japan export millions of used sedans, SUVs and minibuses to low- and middle-income countries. The age and poor quality of these vehicles is a major source of air pollution and greenhouse-gas emissions, finds a report by the United Nations Environment Programme (UNEP). "Developed countries must stop exporting vehicles that fail environment and safety inspections and are no longer considered roadworthy in their own countries, while importing countries should introduce stronger quality standards," says Inger Andersen, the executive director of UNEP.
The Guardian

12.11.2020

128 Wolfsrudel in Deutschland
Wölfe breiten sich in Deutschland weiter aus, wie jüngere Zahlen der Behörden zeigen. Was für die einen ein Erfolg des Naturschutzes ist, bereitet anderen Sorgen.
Spektrum.de

Altersweise Schimpansen
Je älter wir werden, desto wählerischer sind wir mit unseren Sozialkontakten. Das scheint auch bei Menschenaffen so zu sein, berichten nun Forscher aus dem Regenwald Ugandas.
Spektrum.de

Verschollenes Chamäleon nach mehr als 100 Jahren wiederentdeckt
Die Bedrohung der globalen Biodiversität ist eine große Herausforderung für die Menschheit, aber über den konkreten Gefährdungszustand vieler Arten wissen wir bis heute nur sehr wenig. Eine Expedition der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) führte nun zur Wiederentdeckung des Voeltzkow-Chamäleons in Madagaskar, das seit mehr als 100 Jahren verschollen war. Die farbenprächtigen Reptilien leben wahrscheinlich nur wenige Monate lang während der Regenzeit.
http://idw-online.de/de/news756785

Studie: Klimawandel verursacht Artensterben im Schwarzwald
Schon heute hinterlässt der Klimawandel in den Mooren im Schwarzwald seine Spuren. Durch steigende Temperaturen und längere Trockenperioden sind dort in den vergangenen 40 Jahren bereits zwei typische Pflanzenarten ausgestorben. Gleichzeitig ging der Bestand vieler weiterer Arten um ein Drittel zurück. Zehn weitere typische Moorarten könnten in den nächsten Jahren aussterben, ...
http://idw-online.de/de/news756669

USA verlassen offiziell das Pariser Klimaabkommen
Egal wie die US-Wahlen ausgehen, sicher ist: In der Nacht danach treten die USA aus dem Klimaabkommen aus. Davon hängt das Erreichen der Klimaziele aber wohl nicht ab.
Spektrum.de

05.11.2020

Gegen den Trend: Häufige Vogelarten der Wälder zeigen Bestandszunahmen
Die Bestände vieler häufiger Vogelarten der Wälder in Deutschland haben seit etwa 2010 deutlich zugenommen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsam vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Georg-August-Universität Göttingen und dem Bundesamt für Naturschutz durchgeführten Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Ornithology veröffentlicht wurde.
Mehr beim DDA

Spendable Rabenvögel: Sozialleben entscheidend für ihre Großzügigkeit
Der Blick auf die Großzügigkeit von Rabenvögeln macht Parallelen zur menschlichen Evolution sichtbar. Auch bei Raben, Krähen, Elstern und Co. führen gemeinschaftliche Jungenaufzucht und erhöhte Toleranz gegenüber Artgenossen zur Entstehung von großzügigem Verhalten – ganz ähnlich wie bei unseren menschlichen Vorfahren. Ein internationales Forschungsteam um Lisa Horn vom Department für Verhaltens- und Kognitionsbiologie an der Universität Wien hat nun gezeigt, dass das Sozialleben der Rabenvögel dafür ausschlaggebend ist, ob die Tiere auch großzügig agieren können. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden in der Fachzeitschrift "eLife" publiziert.
http://idw-online.de/de/news756300

Zugvögel: Klima bestimmt den Hinflug, aber nicht die Rückkehr
Warum nehmen Zugvögel die Strapazen eines mitunter langen Fluges auf sich? Während sie beim Flug ins Winterquartier ihren klimatischen Vorlieben folgen, ist das beim Rückflug in die sommerlichen Brutgebiete wohl nicht der Fall. Bei dieser Reise spielen für Zugvögel stattdessen Faktoren, die vom Klima unabhängig sind, eine wichtigere Rolle. Zu diesem Ergebnis kommen Senckenberg-Wissenschaftlerinnen in einer soeben im Fachjournal „Ecology & Evolution“ veröffentlichten Studie. Die Autorinnen sprechen sich darin dafür aus, mehr Augenmerk auf den Erhalt von Lebensräumen in Brutgebieten zu legen, um Zugvogelbestände zu erhalten.
http://idw-online.de/de/news756526

Schnepfe stellt Flugrekord auf
Nonstop von Alaska nach Neuseeland: Die Pfuhlschnepfe ist neuer inoffizieller Weltmeister im Langstreckenflug.
Spektrum.de

Auch Tiere halten Abstand: Kranke Vampirfledermäuse gehen auf Distanz
Durch COVID-19 wurde 'social distancing' zum Begleiter im Alltag. Abstandhalten, wenn man sich krank fühlt, praktizieren allerdings nicht nur Menschen – es kann auch bei Fledermäusen beobachtet werden. Ein internationales Forschungsteam des Museums für Naturkunde Berlin, der Universität von Texas und der Ohio State University fand heraus, dass kranke Vampirfledermäuse weniger Zeit in der Nähe von Artgenossen verbringen, was die Ausbreitung einer Krankheit verlangsamen kann.
http://idw-online.de/de/news756531

Schweinswale durch Sprengungen im Meer gefährdet
Munitionssprengungen haben in der Ostsee viele Schweinswale getötet: Die streng geschützten Meeressäuger verendeten wegen des Schalldrucks unter Wasser.
Spektrum.de

Superstabiler Käfer ist kaum platt zu drücken
Ein Puzzleteil-Panzer macht diesen Käfer quasi völlig druckunempfindlich. Vom Auto überrollen lassen und weiterlaufen, als wäre nichts geschehen? Kein Problem!
Spektrum.de

Veränderte Blühphasen von Pflanzen durch geringere Insektendichte
Die Blumen auf der Wiese blühen in voller Pracht – aber weit und breit ist keine einzige Biene zu sehen. Was heute noch unwahrscheinlich klingt, könnte in Zukunft durchaus häufig vorkommen. Denn Insekten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität und Blühphasen von Pflanzen. Fehlen Insekten im Umfeld der Pflanzen, verändert sich deren Blühverhalten. Dies kann dazu führen, dass die Lebenszyklen der Insekten und die Blütezeit der Pflanzen nicht mehr übereinstimmen. Gehen die Insekten aber zur falschen Zeit auf Nektarsuche, werden manche Pflanzen nicht mehr bestäubt, haben Forschende der Uni Jena und des iDiv herausgefunden.
http://idw-online.de/de/news756480

Wir brauchen ein Sicherheitsnetz für die Biodiversität
Um dem alarmierenden Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, braucht es ein "Sicherheitsnetz" aus miteinander verbundenen ehrgeizigen Zielen. Denn kein einzelnes Ziel kann dem breiten Spektrum der Anforderungen gerecht werden, so das Fazit eines großen internationalen. Die in der Fachzeitschrift Science erschienene Studie skizziert die wissenschaftliche Grundlage für die Neugestaltung der Ziele der UN-Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD).
http://idw-online.de/de/news756401

Invasion der Glücksbringer: Viele Marienkäfer sind jetzt auf Winterquartiersuche
Marienkäfer wohin man schaut. Auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren sitzen sie im Herbst in teils großen Schwärmen auf Balkongeländern, Hauswänden und Pflanzen. Den Winter über machen sie es sich am liebsten in Mauerritzen oder Dachsparren gemütlich.
Mehr beim NABU

Kurs Südwest: Die Kraniche ziehen
Mehr als 140.000 Kraniche machen derzeit Rast in Deutschland. Noch füllen sich die großen Sammelplätze im Norden und Nordosten weiter. Viele Kraniche haben aber bereits genügend neue Energie getankt. Sie ziehen nun weiter Richtung Südwesten, überqueren dabei vor allem NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Mehr beim NABU

Klimaschutz trotz klammer Kassen: Das können Kommunen tun
• Forschungsprojekt zeigt: Auch finanzschwache Kommunen haben Handlungsspielräume, um Klimaschutz vor Ort umzusetzen
• Broschüre und fünf Infoblätter zeigen, wie Kommunen Mehrwert für die Umwelt und ihren Haushalt schaffen können
• Kommunen können etwa kommunale Dächer für Solaranlagen verpachten oder kommunale Fuhrparks durch lokales Elektro-Carsharing entlasten
http://idw-online.de/de/news756309

Klimaschutz lässt sich sozialverträglich gestalten
Die Klima- und Energiepolitik war bisher oft nicht optimal, was die sozialen Folgen angeht – also etwa die Lebensqualität des Einzelnen, die Verteilung des Wohlstands und der lokale Zusammenhalt. Das liegt nicht in der Natur der Sache, sondern lässt sich vermeiden, wie jetzt eine aufwendige Metastudie belegt. Demnach gibt es inzwischen soziale Erfolgsstories für alle wichtigen Politikinstrumente, sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern.
http://idw-online.de/de/news755963

Von grün bis liberal: Parteien im Ziel einig, aber ohne Masterplan für künftiges Stromsystem
Welche Parteien haben die ambitionierteste Klima- und Energiepolitik? Eine neue Studie gibt eine überraschende Antwort: In Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind die Ziele über das politische Spektrum von grün bis wirtschaftsliberal hinweg von ähnlichem Ehrgeiz geprägt. Allerdings fanden die Forscherinnen und Forscher auch ein gewichtiges Manko, das die Energiewende bremst: Keine der untersuchten Parteien hat ein überzeugendes Konzept für einen Technologiemix, der bei wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Solarenergie die Netzstabilität gewährleistet.
http://idw-online.de/de/news756152

"Artenvielfalt erleben" erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das Projekt "Artenvielfalt erleben. Wie Naturforschung vor der eigenen Haustür von interaktiven Webkarten profitiert" des Leibniz-Instituts für Länderkunde, Leibniz-Instituts für Wissensmedien und des Dachverbands Deutscher Avifaunisten wurde gestern als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Würdigung nahm Dr. Jan Ole Kriegs, Direktor des Naturkundemuseums Münster, vor. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.
Mehr beim DDA

Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen. Dies hat das Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH durch Experimente mit einer künstlichen Grammatik herausgefunden. Daraus lässt sich schließen, dass diese Fähigkeit auf gemeinsame Vorfahren zurückgeht.
http://idw-online.de/de/news756256

Planspiel zu strategischem Siedlungsrückzug - Handreichung für Kommunen informiert über Ergebnisse
In einem Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) haben sich das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Partner mit einem häufig tabuisierten Thema der kommunalen Entwicklung beschäftigt: dem strategischen Rückzug aus kleinen Ortsteilen mit geringer Entwicklungsperspektive. In einem Planspiel wurde ergebnisoffen diskutiert, ob sich Kommunen aus abgelegenen Ortsteilen zurückziehen sollen und wie das funktionieren könnte. Die Ergebnisse sind in einer Handreichung für Kommunen, Heft 15/2020 der Schriftenreihe "MORO Praxis", nachzulesen.
http://idw-online.de/de/news756370

Intensive Landnutzung stört Wechselwirkungen in Ökosystemen
Eine hohe Intensität in der Land- und Forstwirtschaft untergräbt die biologische Vielfalt und den Nutzen, den Menschen aus Ökosystemen ziehen können. Eine internationale Studie mit Berner Beteiligung zeigt erstmals auf, wie die Intensität in der Landnutzung die Wechselwirkungen zwischen Biodiversität, Funktionen von Ökosystemen und Ökosystemdienstleistungen für den Menschen beeinflusst.
http://idw-online.de/de/news756520

Akademien fordern schnelles Handeln zum Schutz und zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft
Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist in Deutschland in den letzten Jahren, selbst in Naturschutzgebieten, stark zurückgegangen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme "Biodiversität und Management von Agrarlandschaften" geben die deutschen Wissenschaftsakademien Empfehlungen in acht Handlungsfeldern. Sie benennen den Schutz der Artenvielfalt als eine dringende und komplexe Herausforderung. Es bedürfe eines gesamtgesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Mehr beim DDA

Europe’s Green Deal: bad for the planet?
An ambitious package of policies, announced in December 2019, aims to make Europe the first climate-neutral continent by 2050. But problems lurk behind the rhetoric, say a group of scientists. Richard Fuchs, Calum Brown and Mark Rounsevell argue that European Union member states are outsourcing environmental damage to other countries while taking the credit for green policies at home. They suggest several steps that could be taken to ensure the Green Deal lives up to its name, including assessing the global impacts of agriculture, better enforcing standards and rolling back bioenergy production.
Nature.com

30.10.2020

5. Änderung des Regionalplans Neckar-Alb 2013 - Stellungnahme
Klinikstandort an der falschen Stelle und allein im Zollernalbkreis über 100 ha für Gewerbe- und Industriegebiete? Recht kurzfristig haben die Naturschutzverbände doch noch Stellung bezogen. Ihr Fazit: "Solange der Eindruck entsteht, der Regionalverband suche in erster Linie nach Möglichkeiten, die Begehrlichkeiten von Städten und Gemeinden sowie von Industrie und Gewerbe - oft genug verbunden mit lokalpolitisch motivierten Egoismen – erfüllen zu helfen, ist es schwer, das Vertrauen in die Sachbezogenheit der Regionalplanung bzw. der Entscheidungen der Regionalversammlung aufrecht zu erhalten."
Stellungnahme

Ziehende Fledermäuse sparen Energie durch Einschränkung energetisch kostspieliger Immunfunktionen
Sowohl der jahreszeitliche Zug als auch die Aufrechterhaltung und Nutzung eines wirksamen Immunsystems sind mit erheblichen Stoffwechselkosten verbunden und für ein hohes Maß an oxidativem Stress verantwortlich. Wie kommen Tiere in einer Situation zurecht, in der die Energie begrenzt ist, diese jedoch für mehrere energieintensive Körperfunktionen benötigt werden könnte?
http://idw-online.de/de/news755971

Vogelzug: Ein rätselhaftes Massensterben
Im Herbst fielen massenhaft tote Vögel im Südwesten der USA vom Himmel. Fieberhaft suchen Biologen nach den Ursachen. Ganz vorne dabei: Waldbrände und der Klimawandel.
Mehr bei Spektrum.de

Out of Africa: Zugvögel fliegen immer früher nach Europa
Als Reaktion auf den Klimawandel verschiebt sich die Frühlingswanderung vieler Zugvögel immer weiter nach vorne. Laut einer von einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Vetmeduni Vienna präsentierten Studie folgt diese Änderung jedoch keinem einheitlichen Muster. Im Gegenteil, bei näherer Betrachtung ergibt sich ein vielschichtiges Bild: Wesentlich für den Start der Wanderung ist die Region des Überwinterns.
http://idw-online.de/de/news755427

Agrarreform anpacken und Europas Artenvielfalt retten!
In der Agrarlandschaft wird es stumm, denn die Vogel- und Insektenvielfalt schwindet. Wenn die EU nicht handelt, werden in den nächsten Jahren viele Arten aussterben. Diese Woche liegt es in den Händen unserer Europa-Abgeordneten, dies zu verhindern – mit einer Reform der milliardenschweren EU-Agrarpolitik. Leider wollen die großen Parteien diese weiter verwässern. Schicken Sie ihnen deshalb jetzt eine Nachricht.
Mehr beim NABU

Vogel des Jahres gesucht: diesmal Online-Abstimmung
Schon seit 1971 küren NABU und LBV den "Vogel des Jahres" – doch zum 50. Jubiläum ist alles anders: Erstmals rufen wir die Bevölkerung dazu auf, den "Vogel des Jahres" 2021 selbst zu wählen.
Mehr beim NABU

Agrarreform anpacken und Europas Artenvielfalt retten!
In der Agrarlandschaft wird es stumm, denn die Vogel- und Insektenvielfalt schwindet. Die intensive Landwirtschaft nimmt Rebhuhn, Kiebitz und Wildbienen Lebensraum und Nahrung. In der Schweiz ist das Rebhuhn seit diesem Jahr ausgestorben, hierzulande droht ihm und vielen weiteren Arten ein ähnliches Schicksal. In wenigen Tagen liegt es in den Händen unserer Europa-Abgeordneten, das Ruder herumzureißen – mit einer Reform der milliardenschweren EU-Agrarpolitik. Schicken Sie ihnen deshalb jetzt eine Nachricht.
Mehr beim NABU

Projekt SynErgie: Flexibler Stromverbrauch als smarte Lösung für Fabriken
Die schwankende Stromproduktion von Windkraft- und Photovoltaikanlagen wird für Energieversorger zur Herausforderung. Sie müssen auch dann ein stabiles Versorgungssystem gewährleisten, wenn die Anlagen gerade keinen oder wenig Strom erzeugen. Ein Beitrag zur Lösung liegt in einer Anpassung des Stromverbrauchs von Fabriken an die fluktuierende Stromerzeugung durch Wind und Sonne. Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft haben das innovative Konzept nun in der Modellregion Augsburg getestet. Die Ergebnisse sind ermutigend. Das Konzept der energieflexiblen Fabrik funktioniert auch in der Praxis – und senkt sogar den CO2-Aussstoß.
http://idw-online.de/de/news755130

Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht
Die Europäische Umweltagentur EEA hat gemeinsam mit der Europäischen Kommission den neuen Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht, der die Entscheidungsfindung und Politikgestaltung in den nächsten Jahren unterstützen soll. Der Bericht enthält Analysen und Erkenntnisse auf Grundlage der im Rahmen der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie gemeldeten Informationen und beschreibt den Zustand der Natur in der EU zwischen 2013 und 2018. Dazu gehören der Erhaltungszustand von Lebensräumen und Tierarten sowie Gefährdungsursachen. Erfolge und Mängel der derzeitigen Naturschutzmaßnahmen werden hervorgehoben.
Mehr beim DDA

Ökoglitzer so umweltschädlich wie normaler Glitzer
Mikroplastik in Kosmetika ist mittlerweile verpönt. Doch auch »grüne« Alternativen halten nicht, was sie versprechen.
Mehr bei Spektrum.de

Leitfaden für mehr "Insektenschutz in der Kommune"
Wie können Städte und Gemeinden konkret zum Schutz von Insekten beitragen? Welche Maßnahmen können sie auf kommunalen Flächen umsetzen? Und wie lässt sich der Insektenschutz in kommunalen Plänen und Satzungen verankern, wie in die Umweltbildung vor Ort integrieren? Antworten auf diese Fragen gibt eine Publikation, die in einer Kooperation des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) entstanden ist. Die Broschüre "Insektenschutz in der Kommune" umfasst nicht nur Empfehlungen, sondern stellt auch Beispiele aus der Praxis vor.
http://idw-online.de/de/news755771

Rewild to save most species and lock carbon
Restoring a third of the areas most degraded by humans and preserving remaining natural ecosystems would prevent 70% of projected extinctions of mammals, birds and amphibians. It would also sequester around 465 gigatonnes of CO2 — almost half of the total atmospheric CO2 increase since the Industrial Revolution. Researchers scoured detailed land-use and cover maps of the globe to pinpoint the places where rewilding would have most impact and be most cost-effective. “We were surprised by the magnitude of what we found – the huge difference that restoration can make,” says environmental scientist Bernardo Strassburg. Done properly, rewilding can even go hand in hand with increased agricultural productivity, says Strassburg.
The Guardian

23.10.2020

Haigerloch-Hart: Baugebiet statt Streuobstwiese – immer noch kein Ende
Keine Kosten und Mühen werden gescheut, um ein Baugebiet inmitten der Kernzone eines Biotopverbunds "mit aller Gewalt" und aus unserer Sicht unverantwortlich und wider alle Vernunft doch noch durchzusetzen – 31 Bauplätze anstatt 12.000 qm Streuobstwiese. Der Entwurf lag ein drittes Mal aus und die Naturschutzverbände haben ein drittes Mal Stellung bezogen.
Stellungnahme (PDF)

Naturschutz lehnt Pläne für Baugebiet ab
Unverantwortlich und wider aller Vernunft: Mit solchen Worten senkt der Naturschutz den Daumen über 31 neue Bauplätze auf einer 12 000 Quadratmeter großen Streuobstwiese in Hart.
Schwarzwälder Bote

Schottergärten-Beitrag "Zur Sache Baden-Württemberg"
Am 01.10.2020 hat der SWR in der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" einen Beitrag zu Schottergärten gebracht. Unter anderem wird das LNV-Video zu Schottergärten vorgestellt und der Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner kommt zu Wort:
https://www.swrfernsehen.de/zur-sache-bw/lieber-steinwueste-als-garten-100.html

Neue Rote Liste der Säugetiere: von der Alpenspitzmaus bis zum Zwergwal
Der Zustand vieler Säugetiere in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren verschlechtert. Verbesserungen sind für Arten zu verzeichnen, die von gezielten Natur- und Umweltschutzmaßnahmen profitieren. Knapp ein Drittel der Säugetiere in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Das sind Ergebnisse der aktuellen Roten Liste der Säugetiere, die das Bundesamt für Naturschutz heute gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) vorgestellt hat. Für insgesamt 97 in Deutschland einheimische Säugetiere hatten die Autorinnen und Autoren der nach gut zehn Jahren grundlegend aktualisierten Liste die Bestandssituation und das Ausmaß der Gefährdung ermittelt.
http://idw-online.de/de/news755544

Wie der Maulwurf sein Geschlecht wechselt
Maulwürfe zeigen: Weibchen können sich, wenn es Vorteile hat, bei Bedarf vermännlichen, Hoden bekommen und Testosteron produzieren. Der Weg ist wohl ganz normal in der Natur.
Mehr bei Spektrum

Erste Säuger lebten wie Reptilien
Lange führten die meisten Säugetiere ein Dasein im Schatten der Dinosaurier. Fossile Zähne legen nahe, dass sie auch einen entschleunigten Lebenswandel pflegten.
Mehr bei Spektrum

Giftiger Falter dringt in den Norden der USA vor
An der Ostküste der USA warnen Behörden vor einem giftigen Schmetterling, dessen Raupe ein wenig aussieht wie Donald Trumps Frisur.
Mehr bei Spektrum

Ein Maßnahmenprogramm zum Insektenschutz für Brandenburg
Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., das Senckenberg Deutsches Entomologische Institut (SDEI) sowie die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) arbeiten seit 2019 im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) an einem "Maßnahmenprogramm Insektenschutz Brandenburg". Das Ergebnis ist ein Katalog von rund 50 Maßnahmen für die Landwirtschaft, weitere Landnutzungsformen wie Forst sowie für kommunale Grünflächen.
http://idw-online.de/de/news755074

Tod bringt Leben
Kadaver sind als Nahrungsquelle vieler Tiere ein wichtiger Baustein der Artenvielfalt. Trotzdem werden sie meistens aus der Natur entfernt. Manche wollen das ändern.
Mehr

Anpassung: Einzelne Störche folgen dem Wetter, Storchpopulationen dem Klima
Einzelne Zugvögel folgen eher den kurzfristigen Wetterbedingungen, während eine ganze Population ihre Wanderbewegungen eher jahreszeitenabhängig sowohl an die Wetter- als auch an die langfristigen Klimabedingungen anpasst. Das hat ein Team von Forschenden aus Deutschland und Israel um den Potsdamer Biologen Guillermo Fandos-Guzman herausgefunden. Dafür haben sie die Wanderung von Weißstörchen über Jahre hinweg mithilfe von GPS-Ortung verfolgt.
http://idw-online.de/de/news754796

Schottergärten sind in Baden-Württemberg ein flächendeckendes Problem
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zeigt in einem neuen Video-Clip, dass Schottergärten im Südwesten weit verbreitet sind. Er widerlegt damit Aussagen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, wonach Schottergärten in der Realität kaum vorkämen. Das Video zeigt in knapp 90 Sekunden Fotos von über 1.100 Schottergärten aus ganz Baden-Württemberg. LNV-Aktive hatten sie innerhalb weniger Tage zusammengetragen. In einem Brief an Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert der LNV, das Schottergarten-Problem gemeinsam anzugehen.
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Kippsysteme: 6 tickende Zeitbomben, die unser Klima radikal verändern würden
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beschreibt die Problematik mit folgender Metapher: Schiebt man eine Kaffeetasse ein Stück über den Schreibtischrand, passiert erst nichts. Problematisch wird es, wenn sie einen kritischen Punkt erreicht, an dem sie kippt und abstürzt.
Die Kaffeetasse ist ein Synonym für das Klima. Bisher ist es noch recht stabil. Ein internationales Forscherteam hat jedoch auf der Erde einige „Kippelemente“ identifiziert, die es radikal aus dem Gleichgewicht bringen könnten.
Gut aufbereitet von Quarks (WDR)

Wie umweltfreundlich ist Wasserkraft?
Kleine Wasserkraftanlagen gelten als "grüne" Stromquelle. Doch ihre Bilanz ist oft miserabel - und viele von ihnen sind lebensgefährlich für Fische. Eine Spurensuche.
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Die Chance für eine globale Ökowende war nie besser
Der erste Biodiversitätsgipfel in der Geschichte der Vereinten Nationen zeigt: Es tut sich etwas beim Schutz von Natur und Klima. Das ist das Verdienst der Wissenschaft.
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World leaders pledge to save life on Earth
The leaders of 71 countries have pledged to reverse biodiversity loss by 2030. The commitment comes ahead of a major UN biodiversity summit on Wednesday, which will be virtually hosted from New York. "We commit ourselves not simply to words, but to meaningful action and mutual accountability to address the planetary emergency," says the pledge, which is signed by Pakistan’s Imran Khan, Germany’s Angela Merkel, Canada’s Justin Trudeau and the United Kingdom’s Boris Johnson, among others. Leaders from the United States, Brazil, India, Russia and China are notably absent.
The Guardian

How Trump has damaged science
US President Donald Trump’s actions have exacerbated the coronavirus pandemic that has killed more than 200,000 people in the United States, rolled back environmental and public-health regulations and undermined science and scientific institutions. Experts say that many of those deaths were avoidable and some of the harm to science could be permanent. "I’ve never seen such an orchestrated war on the environment or science," says Christine Todd Whitman, who headed the US Environmental Protection Agency under former Republican president George W. Bush.
Nature.com

15.10.2020

Ein paar seltene Falter fliegen den Leuchtturm an
Leider etwas weniger Leute als erhofft beteiligten sich an der kürzlichen NABU-Nachfalter-Leuchtnacht auf dem Großen Warrenberg bei Owingen.
Schwarzwälder Bote

Naturschützer machen mit Video Front gegen Schottergärten
Mit einem Video geht der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg auf Konfrontationskurs zum Wirtschaftsministerium des Landes. Der Kurzfilm zeigt in knapp 90 Sekunden Fotos von über 1.100 Schottergärten aus dem Südwesten. Damit widerlegt der LNV nach eigenen Worten die Aussage des Ministeriums, Schottergärten kämen in der Realität kaum vor.
Stuttgarter Nachrichten

Entstehung von Arten - Verschobene Wahrnehmung
LMU-Evolutionsbiologen haben an zwei Schmetterlingsarten die genetischen Grundlagen unterschiedlicher Vorlieben bei der Partnerwahl untersucht und fünf beteiligte Gene identifiziert.
http://idw-online.de/de/news755069

Wie die Venus-Fliegenfalle zählt
Die fleischfressende Venus-Fliegenfalle schnappt zu, wenn ein Beutetier sie innerhalb von 30 Sekunden zweimal berührt. Wie das Kurzzeitgedächtnis und die Zählweise dieser Pflanze funktionieren, berichten Forscher in Nature Plants.
http://idw-online.de/de/news755288

Herkunft der berühmtesten Feder Deutschlands geklärt
Stammt sie von einem Dinosaurier oder vom Urvogel Archaeopteryx? Eine neue Untersuchung klärt die Herkunft des ersten bekannten Federfossils.
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Schattige Plätzchen schützen Schmetterlinge
Je größer und blasser ein Schmetterling, desto besser kann er sich an Klimaveränderungen anpassen. Die Überlebenschancen der Zitronenfalter sind damit besser als die des Admirals.
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Erstmals Bewusstseinsprozesse im Gehirn von Vögeln nachgewiesen
Durch Messung von Hirnsignalen ist einer Forschungsgruppe der Universität Tübingen erstmals der neurowissenschaftliche Nachweis gelungen, dass Rabenvögel über subjektives Erleben verfügen. Bisher konnte diese Art des Bewusstseins nur bei Menschen und anderen Primaten nachgewiesen werden, die über völlig anders aufgebaute Gehirnen verfügen als Vögel.
http://idw-online.de/de/news754549

LNV begrüßt MLR-Handreichung zum Extensiven Grünland
Seit Jahren drängt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), die Förderung von extensivem Grünland zu vereinfachen und für transparente Kriterien zu sorgen. Insbesondere die Berechnung der förderfähigen landwirtschaftlichen sogenannten „Bruttofläche“ hat enormes Konfliktpotential. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) gibt nun in einer Handreichung wichtige Hinweise für die Praxis. Der LNV erhofft sich, dass damit die Kooperation von Betrieben mit dem Naturschutz erleichtert wird.
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In Wäldern nicht aufräumen
Bitte nicht stören: Nach Waldbränden, Borkenkäferbefall oder anderen Schädigungen sollte in den betroffenen Wäldern nicht aufgeräumt werden. Das schreibt ein Forschungsteam in "Nature Communications".
http://idw-online.de/de/news754636

Agroforstwirtschaft weltweit und in Europa
Patrick Worms, Präsident der European Agroforestry Federation, hält einen sehr interessanten Vortrag im Rahmen der Ökofeldtage 2019in Frankenhausen.
https://www.youtube.com/watch?v=sSvaR79YI8w

Erhebungen an "coolen" Standorten möglicherweise irreführend
Die Daten, die von Citizen-Science-Initiativen, Museen und Nationalparks gesammelt werden, sind eine wichtige Basis für die Erforschung des Biodiversitätswandels. Doch die gewählten Standorte sind oftmals nicht repräsentativ und können zu falschen Schlüssen über den Wandel der Biodiversität führen. In ihrer Studie fordern Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg (MLU) eine objektivere Auswahl von Standorten und bessere Schulungsangebote für Bürgerwissenschaftler.
http://idw-online.de/de/news754952

AgoraNatura startet: Deutschlands erster unabhängiger Marktplatz für zertifizierte Naturschutzprojekte
Unternehmen und Privatpersonen können sich ab dem 30. September 2020 unter https://agora-natura.de/ an der Finanzierung und Durchführung vielfältiger Naturschutz-projekte beteiligen. Schon durch kleine Investitionen können beispielsweise Streuobstwiesen erhalten, wertvolles Ackerland entwickelt oder Schutzflächen für bestimmte Tierarten eingerichtet werden.
http://idw-online.de/de/news755053

Das Pantanal brennt lichterloh
Brände im Pantanal haben doppelt so viel Fläche vernichtet wie die Waldbrände in Kalifornien. Forscher fürchten, dass sich das seltene Ökosystem nicht erholen wird.
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In Deutschland ist noch kein Kind an einer Schutzmaske gestorben
Maskenkritiker erfinden tote Kinder, um gegen den Mund-Nasen-Schutz Stimmung zu machen, in gut gemeinten Ratschlägen werden Hausmittelchen propagiert. Wir ordnen Corona-Mythen ein.
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09.10.2020

Weißstorch-Projekt Weildorf: Baubeginn rückt in greifbare Nähe
Die Vorbereitungen für das in Weildorf geplante Storchennest sind schon weit gediehen. Der Mast liegt bereits am geplanten Standort in Verlängerung der Lehgasse. Ein Spendenkonto gibt es jetzt auch. Mehr dazu im
Schwarzwälder Boten

Klimawandel bedroht Brutvögel
Insektenfressende Vögel riskieren den Hungertot, wenn sie wegen der Erderwärmung früher anfangen zu brüten
http://idw-online.de/de/news754620

Hoch fliegende Kolibris erstarren nachts
Kolibris brauchen viel Energie und kühlen dennoch rasch aus, weil sie sich so viel bewegen. Um die Nächte in den hohen Anden zu überleben, werden sie zu kleinen Eiswürfeln.
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Wie Fledermäuse mit der Erderwärmung Schritt halten
Viele Tierarten verändern aufgrund der Erderwärmung aktuell ihre Verbreitungsgebiete. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind bisher wenig bekannt, insbesondere bei Säugetieren. Ein internationales Wissenschaftlerteam fand nun heraus, dass beim Großen Abendsegler, einer der größten einheimischen Fledermausarten, die Besiedlung weiter nördlich gelegener Überwinterungsgebiete über aufeinanderfolgende Generationen von Jungtieren – insbesondere jungen Männchen – erfolgt.
http://idw-online.de/de/news754619

Ohne Seeotter wirkt der Klimawandel schlimmer
Seeotter sind nicht nur putzig. Sie spielen eine Schlüsselrolle in Meeresökosystemen. Wenn sie fehlen, sind die Folgen katastrophal.
Mehr

Menschen retteten dutzende Arten vorm Aussterben
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Dank intensiver Bemühungen retteten Artenschützer rund 30 Vogel- und Säugetierarten vor dem Aus – auch in Europa.
Mehr

Alter Wald statt neue Straßen
Der Dannenröder Wald ist in sehr großer Gefahr. Der rund 250 Jahre alte, gesunde Laubmischwald in Hessen versorgt gemeinsam mit dem Herrenwald eine halbe Million Menschen mit sauberem Trinkwasser. Ab 1. Oktober soll er teilweise fallen – für den Bau der Autobahn 49. Der Plan ist, den Wald in zwei Teile zu teilen, ihn zu durchschneiden für die Schnellstraße. Die Folgen für das gesamte Ökosystem wären verheerend und nicht wiedergutzumachen.
Mehr beim BUND

Artenschutz - Freihandel – Zement
Bettina Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Wir teilen uns die Erde mit Millionen Tier- und Pflanzenarten – und leben so, als gehöre der Planet uns Menschen allein. Weil wir wenig Rücksicht auf die Natur nehmen, könnten ungezählte Arten innerhalb weniger Jahrzehnte aussterben. Wir müssen dringend handeln, um das Artensterben zu verhindern.
Mehr im Regenwald-Newsletter

Bird-song benefits from the 'anthropause'
Songbirds in San Francisco, California, sang at lower volumes during the time people stayed home because of COVID-19. The urban birds' calls became higher quality, too, because they were not fighting to be heard. "The songs didn’t change as much as we predicted — they changed even more," said behavioral ecologist Liz Derryberry . "It highlights just how big of an effect noise pollution has."
National Geographic

01.10.2020

Weißstorch-Projekt des NABU Haigerloch-Rangendingen
Bevor mit der Nisthilfe in Weildorf das "zweite Kapitel" aufgeschlagen wird, wurde ein Kurzbericht über die erste Nisthilfe in Hart fertiggestellt.
Mehr

Flächennutzungsplan 2035 der Verwaltungsgemeinschaft Hechingen-Jungingen-Rangendingen
Es fällt auf: Im gesamten Planungsbereich gibt es fast keine Siedlungsfläche mehr ohne landschaftspflegerische oder landschaftsökologische Bedeutung. Somit ist eine weitere Entwicklung von Siedlungs- und Gewerbeflächen nur noch mit z.T. umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen überhaupt möglich. Welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollten und wie man mit der Verwendung veralteter Zahlen einen falschen Bedarf errechnet, zeigt die Stellungnahme der Naturschutzverbände.
Stellungnahme

NABU fordert Stopp des Flächenfraßes
"In der Politik muss sich endlich auf allen Ebenen, auch bei den Kommunen, die Erkenntnis durchsetzen, dass wir mit der Ressource Boden und Landschaft besser haushalten müssen, und nicht mehr beliebig neue Siedlungs- und Verkehrsflächen schaffen dürfen", fordert die Hechinger NABU-Gruppe und setzt sich für eine stärkere "Innenentwicklung" ein.
Schwarzwälder Bote

Schönes Wetter sorgt für viele Jungstörche im Kreis Sigmaringen
2020 war ein gutes Jahr für die Störche in der Region. Vor allem im Kreis Sigmaringen haben sich die Vögel gut vermehrt, sagte die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen dem SWR.
SWR aktuell

Volksbegehren mit neuem Gesetz am Ziel
Der Landtag verabschiedete die Änderungen des Naturschutzgesetzes sowie des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes. Mit dem neuen Gesetz hat das Land Rettungsringe für Insekten, Agrarvögel und andere bedrohte Arten ausgeworfen.
Mehr beim NABU-BW

Klassenzimmer voller Pflanzen: für einen "natürlichen" Neustart an Schulen
Wie kann ein sicherer Schulstart im Herbst ermöglicht werden? An der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität wird derzeit gemeinsam mit Südtiroler Schulen ein Modell getestet, das Abstandsregeln garantieren und eine einladende Atmosphäre in den Klassenzimmern gewährleisten soll. Im Mittelpunkt des kostengünstigen und pädagogisch wertvollen Vorschlags steht der Einsatz von Pflanzen.
http://idw-online.de/de/news751577

Stammbaum der Vögel besser aufgelöst
Forscher*innen um Manfred Gahr vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben die Verwandtschaftsverhältnisse der Vogelfamilien auf der Erde untersucht und konnten erstmals die Verwandtschaftsbeziehungen aller Familien der Nicht-Sperlingsvögel und fast aller Familien der Sperlingsvögel aufklären. Der neue Stammbaum basiert auf Genabschnitten, die nicht für Proteine kodieren, aber Sequenzen enthalten, die jeweils spezifisch sind für die Familien und deren Gattungen.
http://idw-online.de/de/news752330

Buch zu Vereinbarkeit und Konflikt von Klima- und Artenschutz am Beispiel des Fledermausschutzes in Wind
Windenergieanlagen verursachen in Deutschland eine hohe Zahl an Schlagopfern bei Fledermäusen, die potenziell zur Gefährdung der unter Naturschutz stehenden Arten führen können. Ein wirksamer Fledermausschutz ist daher für die Umsetzung einer ökologisch-nachhaltigen Energiewende, die die Ziele des Klimaschutzes als auch den Biodiversitätsschutz berücksichtigt, notwendig. Das von Christian Voigt (Leibniz-IZW) herausgegebene Buch "Evidenzbasierter Fledermausschutz in Windkraftvorhaben" fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu diesem Thema zusammen, präsentiert neue Ergebnisse und eröffnet Perspektiven für Lösungsansätze für diesen grün-grünen Konflikt.
http://idw-online.de/de/news753613

Dürre in Europa: Weniger CO2 wird gebunden und Ernten fallen schlechter aus
Das Netzwerk zur Beobachtung von Treibhausgasen ICOS zeigt, wie Natur und Ernte in Europa auf die extrem trockenen Bedingungen in den letzten drei Sommern 2018 bis 2020 reagiert haben. Die Ergebnisse, zeigen, dass 2018 die Kohlenstoffsenken um 18 Prozent zurückgegangen sind und es die niedrigsten Ernteerträge seit Jahrzehnten gab. Die Fachleute erwarten, dass extrem heiße und trockene Sommer aufgrund des Klimawandels in Zukunft viel häufiger auftreten werden. Dies ist bereits jetzt sichtbar, denn der vergangene Sommer ist der dritte extrem heiße Sommer in Folge.
http://idw-online.de/de/news753821

Climate Engineering: Prognosen von Klimamodellen oft zu einseitig
Der Klimawandel gewinnt für Politik und Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Viele ambitionierte Klimapläne verlassen sich jedoch auf gezielte Eingriffe ins Klimageschehen, deren Risiken nur unzureichend verstanden werden. In einer neuen Publikation beschreiben IASS-Forscher, wie Klimamodelle zu "Best-Case-Szenarien" tendieren. Sie warnen, dass eine verzerrte Wahrnehmung der Chancen von Climate-Engineering-Technologien die Trägheit von Politik und Industrie beim Klimaschutz verstärken könnte. Um diesem Trend entgegenzuwirken, empfehlen sie eine stärkere Einbindung von Interessengruppen und eine klarere Kommunikation der Voraussetzungen und Grenzen von Klimamodellen.
http://idw-online.de/de/news753759

Wie retten wir Europas letzte Urwälder?
Nur um 1 % müssten die Waldschutzgebiete Europas ausgeweitet werden, um die meisten verbliebenen europäischen Urwälder zu schützen. Das hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) errechnet. Die in der Zeitschrift Diversity and Distribution veröffentlichte Studie erfasst erstmals europaweit die Verbreitung und den Schutzstatus der letzten weitestgehend unberührten Wälder. Sie zeigt, wo dringender Handlungsbedarf zur Erhaltung besteht und liefert wertvolle Informationen zur Umsetzung der neuen EU-Biodiversitätsstrategie.
http://idw-online.de/de/news754154

Studie zu Toxizität: Produkte aus "Bioplastik" keine unbedenkliche Alternative
Sogenanntes "Bioplastik" gilt als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen, erdölbasierten Kunststoffen. Es kann aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden oder kompostierbar sein oder sogar beides. Aber sind diese Biomaterialien weniger bedenklich als herkömmliches Plastik, was ihre chemische Zusammensetzung betrifft? Nein, lautet das Ergebnis der bisher umfassendsten Laborstudie dazu, die heute in der Zeitschrift Environment International erschienen ist.
http://idw-online.de/de/news754259

Der Abwärtstrend der biologischen Vielfalt ist umkehrbar
Die Politik muss in den kommenden Jahrzehnten alles daran setzen, die noch bestehenden natürlichen Lebensräume zu schützen, viele bereits verloren gegangene wiederherzustellen und vor allem die Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsproduktion nachhaltig zu gestalten. Nur so sei der Verlust der biologischen Vielfalt bis 2050 oder früher zu stoppen. Dieses Rezept haben Wissenschaftler mithilfe von Modellen errechnet.
http://idw-online.de/de/news753892

Das EU-Mercosur Freihandelsabkommen steht in direktem Widerspruch zum European Green Deal
Die Europäische Union erwägt weiterhin, das Freihandelsabkommen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay, dem so genannten Mercosur-Block, zu unterzeichnen. Gleichzeitig entfernt sich mit Brasilien einer der größten Handelspartner immer weiter von den Zielen des Pariser Klimaabkommens, das u.a. eine Reduktion der Entwaldung vorsieht. Ein internationales Forscher*innen-Team mit Beteiligung der HU Berlin, der Senckenberg Gesellschaft und des UFZ hat unter Leitung der Universität Oxford den Vertragsentwurf unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich: Das Abkommen steht in vielen Punkten in klarem Gegensatz zum European Green Deal und widerspricht einer Reihe von Nachhaltigkeitskriterien.
http://idw-online.de/de/news753850

Bacteria caused mass elephant deaths
The mysterious deaths of at least 330 elephants in Botswana this year was caused by cyanobacteria-infected water, say wildlife officials. There are still many unanswered questions, including why only elephants seem to have been affected and why this mostly occurred in one region. Botswana is one of the last strongholds of the African elephant (Loxodonta africana), with a population of around 130,000 animals.
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Heroes of the harpy
Brazil-nut collectors, land owners and tourism providers are among the groups helping scientists to find a sustainable path to save Brazil’s harpy eagles (Harpia harpyja). The spectacular birds — whose talons can be larger than a grizzly bear’s claw — once ranged southern Mexico to northern Argentina. "We’re burning the world’s most biodiverse forest to raise a few skinny cows," says biologist Everton Miranda. "To stop deforestation, we need to find a smart way of integrating the Amazon with the global economy."
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26.09.2020

Kritik an geplanter Beschneidung von Beteiligungsrechten
In ihrer gemeinsamen Stellungnahme zur Änderung des Straßengesetzes für Baden-Württemberg kritisieren BUND, LNV und NABU, dass der Entwurf nicht darauf ausgerichtet ist, die negativen Verkehrsfolgen des Straßenbaus insbesondere durch motorisierten Individualverkehr (MIV) und Straßengüterverkehr zu mindern, etwa den CO2-Ausstoß. Vielmehr ist geplant, Einspruch- und Beteiligungsrechte der Bürgerschaft einzuschränken, ein demokratischer Rückschritt.
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Klimawandel: Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden voraussichtlich zunehmen
Die Häufigkeit und das Ausmaß außergewöhnlicher, aufeinanderfolgender Sommer-Dürren dürften bis zum Ende des Jahrhunderts in Mitteleuropa zunehmen, wenn die Treibhausgasemissionen nicht reduziert werden. Das zeigt eine Studie unter Leitung von Wissenschaftlern des UFZ, die jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde.
http://idw-online.de/de/news752300

Statusdenken in der Mittelschicht als Klimakiller
Die Menschen kaufen, was sie brauchen, und mit zunehmendem Einkommen vergrößern sie ganz zwangsläufig ihren Energieverbrauch und den CO₂-Fußabdruck: Nach dieser Logik erscheint vor allem in Schwellenländern wirksamer Klimaschutz kaum möglich. Doch das Bild wird durch eine neue Studie relativiert – wonach der Konsum nicht nur vom Bedarf bestimmt wird, sondern auch vom Wunsch, bei Statussymbolen mit den Nachbarn mitzuhalten und sie möglichst zu übertrumpfen.
http://idw-online.de/de/news753680

Über 160 Subventionen schaden der Biodiversität in der Schweiz
Mit über 160 Subventionen aus unterschiedlichen Bereichen werden nicht nur politische Ziele verfolgt, sondern sie beeinträchtigen auch die Biodiversität, wie Forschende der Eidg. Forschungsanstalt WSL und des Forums Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz in ihrer am Montag veröffentlichen Studie zeigen. Dabei hat sich die Schweiz im Rahmen der Biodiversitätskonvention verpflichtet, biodiversitätsschädigende Subventionen bis 2020 anzupassen oder abzuschaffen.
http://idw-online.de/de/news752931
Wetten, dass das auf Deutschland übertragbar ist ...?

Neue Studie zeigt: Weniger Ernte aufgrund von Insektensterben
Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat ein Update zur Petition "Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!" veröffentlicht: Eine neue Studie US-amerikanischer und kanadischer Forscher*innen zeigt: In den großen Anbaugebieten Nordamerikas bestäuben Insekten mittlerweile Apfel-, Heidelbeer- und Kirschblüten nicht mehr ausreichend. Dies hat zur Folge, dass die Ernten dort schrumpfen. Das zeigt erneut, wie sehr wir auf die Bestäuber angewiesen sind.
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Bildung alleine reicht nicht: Der Naturschutzpolitik gelingt es zu selten, das Verhalten der Menschen zu ändern
Es ist ein bekanntes Problem: Zu selten führt das, was Politikerinnen und Politiker an Initiativen, Empfehlungen oder Strategien auf dem Gebiet des Naturschutzes verkünden, dazu, dass die Menschen ihr Alltagsverhalten wirklich ändern. Ein deutsch-israelisches Forscherteam unter Führung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat sich mit den Gründen befasst. Demnach nutzen die von der Politik vorgeschlagenen Maßnahmen die Bandbreite der möglichen Verhaltenseingriffe nicht genügend aus und benennen zu selten die eigentlichen Zielgruppen, schreiben sie im Fachmagazin Conservation Biology.
http://idw-online.de/de/news753299

We’ve saved up to 48 species since 1993
Conservation efforts have saved up to 48 bird and mammal species from extinction since 1993, when the UN Convention on Biological Diversity came into force. The Iberian lynx, California condor and pygmy hog are among those that have been saved. Researchers estimate that extinction rates would have been three to four times greater without conservation action. Many of the species are still endangered. "This is a call to action," says study co-leader Phil McGowan. "The loss of entire species can be stopped if there is sufficient will to do so."
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Huge decline in abundance of life on Earth
Wildlife populations plunged by 68% between 1970 and 2016, and only 25% of the planet can still be considered 'wilderness'. The grim numbers come from a report by wildlife charity WWF and the Zoological Society of London (ZSL), based on global data on 20,811 populations of 4,392 vertebrate species. Worst hit is Latin America and the Caribbean, where the animal population dropped by an average of 94% during that period. Food production is the biggest driver of nature loss, says the report, with about half of the world’s habitable land area already used for agriculture. "We are wrecking our world — the one place we call home — risking our health, security and survival here on Earth," says WWF chief executive Tanya Steele.
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17.09.2020

Aktuelles aus dem Naturschutzbüro
Wie in jedem Jahr im Sommer und vor Weihnachten waren einige Planungsbüros vor den Ferien fleißig und haben noch schnell vor ihrem eigenen Urlaubsantritt Unterlagen zur Stellungnahme fertiggestellt und verschickt, so dass erneut Fristen mitten in die Urlaubszeit gelegt wurden. Das ist weiterhin sehr ärgerlich - wir waren jedoch trotzdem in der Lage, allein 9 Stellungnahmen ehrenamtlich zu bewältigen.
Auch die AG Schmetterlinge war fleißig, es konnten wieder einige Arten zum ersten Mal im Kreis nachgewiesen werden – diese und weitere neue Fotos auf der Homepage.
zuletzt bearbeitete Seiten

Der Storch gehört nach Weildorf
Bei einer Ortsbegehung fahndeten der Weildorfer Ortschaftsrat nach einem guten Standort für ein Storchennest in Weildorf.
Mehr im Schwarzwälder Boten

27.08.2020: 50 Millionen Vogelbeobachtungen in ornitho.de und ornitho.lu!
Eine Wiesenschafstelze bei Hannover wurde heute um 9:27 Uhr als 50-millionste Beobachtung bei ornitho.de und ornitho.lu gemeldet. Als das Portal im Herbst 2011 startete, hat wohl niemand mit einer solchen Entwicklung gerechnet. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben – neben Ihnen als Melderinnen und Melder vor allem an das Team von Biolovision!
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Pabulatrix pabulatricula: Seltener Nachtfalter entdeckt
Ein Eichenwald in Unterfranken hat für eine kleine Sensation in der Zoologie gesorgt: Dort wurde ein Nachtfalter entdeckt, der als ausgestorben galt.
http://idw-online.de/de/news752381
Was in der Zeitung steht, muss deshalb nicht unbedingt stimmen. Die AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen mahnt etwas sorgfältigere Recherche an:
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Health is reason enough to axe fossil fuels
The toxic effects of air pollution are so bad that moving from fossil fuels to clean energy would pay for itself in health-care savings and productivity gains — even if climate change didn’t exist. A model presented to the US government by earth scientist Drew Shindell predicts that over 20 years, aggressive decarbonization could save around 1.4 million lives in the United States alone that would otherwise be lost to air pollution. The shocking numbers arise from huge data sets being generated in the United States, China and other countries. "The air-quality scientific community has hypothesized this for at least a decade, but research advances have let us quantify and confirm this notion, over and over," says air-quality researcher Rebecca Saari. "The air quality 'co-benefits' are generally so valuable that they exceed the cost of climate action, often many times over."
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How each person can fight climate change
Six scientists and policy analysts share ways that individuals can help to save the world. They discuss the need to make emotionally restorative personal choices and emphasize the importance, where it is feasible, of pushing leaders to prioritize green policies. "Reducing your carbon footprint via climate-friendlier lifestyle choices is certainly important," says climatologist Michael Man. "But the most important thing you can do is demand policy action and systematic change."
More/p

10.09.2020

Wie die Landwirtschaft ins Ammertal einzog
Forschungsprojekt erstellt geoarchäologisches Archiv der ersten Mensch-Umwelt Interaktionen in Tübinger Region: Landschaft wandelte sich vom Feuchtgebiet zur Flussaue und zog Siedler an.
http://idw-online.de/de/news751931

Nisthilfen für Insekten – wenn schon, dann richtig!
Tapezieren Sie zuerst Wände und machen einen Großputz, wenn sie ins Hotel kommen? So falsch wie der Name "Wildbienenhotel" ist, so zahlreich sind die Beispiele für völlig ungeeignete Wildbienen-Nisthilfen, die in Baumärkten zu kaufen bzw. im Internet oder in der Presse zu finden sind. So auch erst dieser Tage wieder in den Berichten über den Kräuterpfad in Harthausen oder noch schlimmer mit der riesigen Baumscheibe vom Golfplatz Hausen a.T.
Weiterhin werden zweifelhafte "Bastel-Vorlagen" den ebenfalls reichlich im Internet oder in Büchern veröffentlichten Empfehlungen von Fachleuten vorgezogen. Was man falsch machen kann und wie's richtig ist, zeigt z.B. die äußerst informative Seite von Paul Westrich. Warum also nicht z.B. bei "Verbesserung der Nistmöglichkeiten" einsteigen?
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Schottergärten-Verbot in Baden-Württemberg – und viele Fragen offen
In Baden-Württemberg sind neue Schottergärten ab sofort verboten. Aber was passiert mit den steinigen Vorgärten, die schon da sind? Weg damit oder stehenlassen? Darüber streiten sich das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium. Letztlich werden das wohl die Gerichte klären müssen.
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Salat vom Schulhof: temporäre Gemüsegärten für Grundschulklassen
So unkompliziert und doch so eindrücklich kann Gärtnern sein: Ein Projekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bringt temporäre Salatbeete in Grundschulen. Gemeinsam mit ihrer Lehrkraft pflanzen Schülerinnen und Schüler Salatjungpflanzen in smart improvisierte Pflanzgefäße, verfolgen ihr Wachstum und ernten schließlich das frische Gemüse. Die Lehrkraft braucht jenseits der Schulstunden keine Zeit für das Beet aufzuwenden - die Bewässerungstechnik der "temporären Schulgärten" stellt die Versorgung der Pflanzen automatisch sicher.
http://idw-online.de/de/news752010

Zahl der Tiger hat sich verdoppelt
Neueste Zählungen machen Hoffnung für die bedrohten Großkatzen: Die Zahl wild lebender Tiger ist in den vergangenen Jahren auf annähernd 3000 geklettert.
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Erster Brutnachweis: Zistensänger brüten erfolgreich im Saarland
In den vergangenen Jahren konnte die Liste der Brutvogelarten Deutschlands um Brillengrasmücke und Kappenammer erweitert werden. Die Brutnachweise dieser nur sehr selten in Deutschland zu beobachtenden Arten kamen völlig überraschend. Nun kam es bei einer weiteren südlich verbreiteten Art zu einer ersten Brut für Deutschland. Im Saarland wurden in gleich zwei Nestern des Zistensängers Jungvögel flügge.
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Zwischen Hai und Rochen: Der evolutionäre Vorteil der Meerengel
Meerengel sind Haifische, gleichen mit ihrem eigentümlich flachen Körper aber eher Rochen. Den Ursprung dieser Körperform hat jetzt ein internationales Forschungsteam um Faviel A. López-Romero und Jürgen Kriwet vom Institut für Paläontologie untersucht. Die Ergebnisse veranschaulichen, wie diese Haie sich zu hochspezialisierten, ausschließlich am Boden lebenden Lauerjägern entwickelten und tragen so auch zu einem besseren Verständnis ihrer Bedrohung durch Umweltveränderungen bei.
http://idw-online.de/de/news752158

Käfer entkommt durch Verdauungstrakt
Wenn ein Käfer von einem Frosch gefressen wird, sieht es für ihn erst mal düster aus. Doch die Tiere haben eine kreative Strategie entwickelt, wie sie die missliche Lage überleben.
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Rückgang der Artenvielfalt durch Habitatverluste unterschätzt
Mittlerweile ist es auch in der Politik angekommen: Um das Aussterben von Tieren und Pflanzen zu verringern, müssen deren Lebensräume geschützt und wiederhergestellt werden. Doch die entsprechenden politischen Maßnahmen stützen sich oft auf Vorhersagen durch ein einfaches theoretisches Modell, das beschreibt, wie sich die Artenzahl im Verhältnis zum vorhandenen Lebensraum verändert. Eine neue Studie im Fachmagazine Nature zeigt nun, dass dieses Standard-Modell unterschätzt, wie viele Arten tatsächlich auf lokaler Ebene aussterben.
http://idw-online.de/de/news751738

Die Mauersegler läuten den Vogelzug im Südwesten ein
Als erster Zugvogel ist der Mauersegler nun Richtung Afrika aufgebrochen, um südlich der Sahara zu überwintern. Er hatte in Nord- und Mitteleuropa gebrütet und verlässt jetzt seine Sommerresidenz, da die Tage kürzer werden und das Nahrungsangebot schwindet.
Mehr beim NABU-BW

Ab Ende Juli schlüpfen sie wieder
Ihr Name ist trügerisch. Die Gottesanbeterin ist kein bisschen fromm. Mit ihren vor der Brust wie gefaltet aussehenden Vorderbeine wartet sie geduldig auf ein Insekt. Bis Oktober haben Sie die Chance ein Exemplar zu entdecken.
Mehr beim BUND-BW

Insektensommer eröffnet die Schmetterlings-Runde
Der zweite Zählzeitraum des Insektensommers startet diesen Freitag und rückt bis zum 9. August die Sommerarten der Sechsbeiner in den Mittelpunkt. Wer sich an einem warmen, sonnigen Tag auf die Suche begibt, kann mit etwas Glück und Geduld viele Insekten entdecken. Besonders im Fokus stehen dieses Mal mit der Ackerhummel und der Blauen Holzbiene zwei dicke Brummer, die man nicht übersehen kann. Hinzu kommen Blaugrüne Mosaikjungfer, Grünes Heupferd, Siebenpunkt-Marienkäfer und Streifenwanze sowie zwei Schmetterlingsarten – Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs.
Mehr beim NABU-BW

Jetzt Verlust von Lebensräumen stoppen
Mit jeder Wiese, jedem Feld, jedem Wald, der für Neubaugebiete und Straßen verschwindet, geht Lebensraum verloren. Diesen Herbst hat der Bundestag die Chance, etwas dagegen zu tun – mit der Novellierung des Baugesetzbuches. Statt wie von Innenminister Seehofer gewünscht die Regeln für Bauprojekte "auf der grünen Wiese" weiter aufzuweichen, muss das Parlament den Flächenverbrauch stoppen.
Jetzt eine Nachricht an den Bundestag schicken

Schottergärten - Nein danke!
Trotz Klimakrise und Artensterben verschwinden immer mehr Grünflächen unter Beton, Steingabionen und Kies. Der LNV hat aktuell einen Infoflyer und weitere Informationen zusammengefasst.
Mehr beim LNV

Klimaneutrale Industrie erfordert konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist ein entscheidender Schlüssel auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Insbesondere die Transformation der energieintensiven Grundstoffindustrie erfordert große Mengen an Strom aus regenerativen Quellen. Um die Entwicklung einer klimaneutralen Industrie zu fördern, muss daher der Ausbau Erneuerbarer Energien vorangetrieben werden – und das bei wettbewerbsfähigen Strompreisen.
http://idw-online.de/de/news751883

Hunderte Tonnen Methan entweichen aus stillgelegten Bohrlöchern
Das Fördern von Erdöl und Erdgas hat Folgen: Im Umfeld alter Bohrungen tritt Methan aus. Dadurch gibt die Nordsee deutlich größere Mengen des Treibhausgases frei als angenommen.
Mehr

Feinstaub sorgt für vorzeitige Todesfälle
Luftverschmutzung macht krank und kann töten. Über den Zusammenhang herrscht breiter medizinischer Konsens. Eine Untersuchung liefert nun den bisher umfassendsten Beleg dafür.
Mehr

Keine schmutzigen Deals auf Kosten des Regenwaldes!
Die Zerstörung von Brasiliens Wäldern für riesige Rinderweiden und Soja-Plantagen nimmt kein Ende. Doch anstatt skrupellose Machthaber wie Präsident Jair Bolsonaro in ihre Schranken zu weisen, möchte die Bundesregierung das sogenannte EU-Mercosur-Abkommen vorantreiben. Das geplante Freihandelsabkommen öffnet dem Agrarhandel weiter Tür und Tor und lässt Bolsonaros Anhängern in der Agrarindustrie freie Hand, die illegale Naturzerstörung ungebremst fortzuführen. Giovane Elber und die Deutsche Umwelthilfe sammeln Unterschriften ...
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"Man muss genau schauen, wo man Steine hinwirft"
Umweltaktivisten versenken seit Tagen Steinblöcke in der Ostsee. "Man kann das wohl eher als symbolischen Akt betrachten", sagt der Fischereibiologe Christian von Dorrien.
Mehr

Gemeinde Mals streitet für eine Landwirtschaft ohne Pestizide
Ganz Europa versprüht industriell hergestellte Pestizide auf den Äckern, Wiesen und Obstplantagen. Ganz Europa? Nein! Ein kleines Dorf im Vinschgau hört nicht auf, Widerstand gegen den massiven Einsatz von Glyphosat und anderen Pestiziden zu leisten. Für den Mut und die Beharrlichkeit vieler Menschen in Mals wird die Südtiroler Gemeinde am 8. Oktober mit dem EuroNatur-Preis 2020 ausgezeichnet.
Mehr bei euronatur.org

Mosel-Region rüstet sich für den Klimawandel
Heißere Sommer und Starkregenereignisse: Die Universität Trier und die Kommune Traben-Trarbach unterstützen im Projekt "Mosel-AdapTiV" Anpassung in Weinbau und Tourismus.
http://idw-online.de/de/news751564

ITER nuclear-fusion project starts assembly
The world’s biggest nuclear-fusion project, ITER, has entered its five-year assembly phase in Saint Paul-lez-Durance, southern France. When completed, the multibillion-euro facility will aim to show that fusing hydrogen nuclei to make helium — the same process that heats up the Sun and powers hydrogen bombs — is a viable way to produce electricity. Although there are still many technical hurdles to overcome, "it’s a hugely exciting phase of the project to be in," says Ian Chapman, chief executive of the UK Atomic Energy Authority. "Most of us came to fusion to change the world — to make a massive difference to how we provide clean energy to future generations. We all know that we need ITER to succeed."
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Weird immunity allows anglerfish to mate
Genetic analysis has shed light on the notoriously bizarre mating ritual of the anglerfish. When these deep-sea fish mate, the male fuses its tissues with those of the much-larger female. For decades, scientists have been puzzled about how individuals are able to merge without triggering an immune response. Now, genetic tests on museum specimens and preserved anglerfish have shown that species that fuse to their mates lack genes that are important for the formation of key parts of the immune system. "It’s been an enigma, and it’s wonderful to think that we’ve finally got an answer," says evolutionary biologist Ted Pietsch.
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06.08.2020

Bebauungplan in Hart: Alles im Dienste der Natur
Die Erschließung von neuen Bauplätzen in Harter Gebiet "Hinter Gärten" wird zu einer großen Herausforderung. Wohl noch nie gab es in der ganzen Stadt ein Baugebiet, in dem in derart aufwändigen Dimensionen dem Naturschutz Rechnung getragen werden muss.
Mehr beim Schwarzwälder Boten

Das Wort "Schwalbenplage" löst Welle der Empörung aus
Ein Missverständnis, eine leichtfertig hingeschriebene Überschrift? Mitunter kann ein unbedacht verwendeter Begriff einen "Rattenschwanz" von Reaktionen auslösen. Da hilft nur nachrecherchieren und erklären ...
Hohenzollerische Zeitung

Der dickste Papagei der Welt feiert sein Comeback
Eben noch waren Neuseelands Kakapos im Liebesrausch, schon drohte eine Seuche sie dahinzuraffen. Es folgten Ambulanzflüge, Blutprobenentnahmen und tägliche Fütterung.
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Vollständigster Fossilfund aus der Frühzeit der Eulenevolution beschrieben
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben. Das Skelett von Primoptynx poliotauros ist das älteste in dieser Vollständigkeit erhaltene Fossil einer Eule. Der Fund gibt erstmals Einblicke in die Lebensweise der frühesten Eulen. Ähnlich wie Habichte und Adler, aber anders als heutige Eulen, tötete die sehr große Ur-Eule ihre Beute vermutlich nicht mit ihrem Schnabel, sondern mit den Krallen ihrer Füße.
http://idw-online.de/de/news751785

Wenn die Wölfe vor der Türe stehen
Der Wolf ist zurück. Doch wie geht die Gesellschaft damit um? Diese Frage haben sich Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa gestellt – die Europäische Ethnologie der Uni Würzburg hat nun daraus ein aktuelles Buch verfasst.
http://idw-online.de/de/news751780

Jonah’s Mausmaki: Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt. Das Forscherteam untersuchte die Diversität von Mausmakis in den Regenwäldern Nordost-Madagaskars. Der Verlust ihres Lebensraumes bedroht die Artenvielfalt.
http://idw-online.de/de/news751756

Vogelflug: So energiesparend fliegt sonst keiner
Davon kann die Luftfahrtindustrie nur träumen. Einmal in der Luft, müssen Andenkondore kaum mehr Aufwand treiben, um Strecke zu machen.
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LNV sieht Wasserstoff als zweischneidiges Schwert
Der Landesnaturschutzverband (LNV), Dachverband von 33 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, sieht den Hype um den Wasserstoff kritisch. Er könne zwar durchaus eine wichtige Rolle als Energieträger (nicht Energiequelle!) bei der Energiewende spielen, wo regenerativ erzeugter Strom nicht direkt verwendet werden kann. Ob sein Einsatz wirklich sinnvoll ist, komme aber entscheidend auf seine Farbe und seine Herkunft an.
Mehr beim LNV

UN-Klimaziele sind ökonomisch sinnvoll: Ambitionierter Klimaschutz zahlt sich aus
Klimaschutz ist nicht billig – aber Klimaschäden sind es auch nicht. Wie viel Klimaschutz ist also wirtschaftlich gesehen am sinnvollsten? Diese Frage hat Ökonomen jahrzehntelang beschäftigt, insbesondere seit dem Wirtschaftsnobelpreis 2018 für William Nordhaus, dessen Berechnungen nach eine Erwärmung um 3,5 Grad bis 2100 ein ökonomisch wünschenswertes Ergebnis sei. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun die Computersimulation, die diesen Schluss gezogen hat, mit den neuesten Daten und Erkenntnissen aus Klima- und Wirtschaftswissenschaften aktualisiert.
http://idw-online.de/de/news750984

Windenergie und Naturschutz: Warum die Beteiligten einander kaum vertrauen und wie das zu ändern ist
Jedes Jahr sind Windparks für den Tod von Hunderttausenden von fliegenden Tieren wie Fledermäuse verantwortlich, die mit den Rotorblättern von Windkraftanlagen kollidieren. Um einen konstruktiven Weg aus diesem grün-grünen Dilemma zu finden, müssten Unternehmen, die Windparks bauen und betreiben, Umweltexperten und Naturschützer miteinander kooperieren. Der Mangel an Vertrauen zwischen ihnen kann jedoch eine effektive und kreative Zusammenarbeit behindern. Wissenschaftler*innen des Leibniz-IZW zeigten nun, dass gemeinsame Werte allein nicht ausreichen, um Vertrauen zwischen diesen Gruppen zu bilden. Einen stärkeren Einfluss auf die Zusammenarbeit haben Überzeugungen und Emotionen.
http://idw-online.de/de/news750886

MCC: Die Argumentationsmuster der Klimaschutz-Verhinderer
Wer den menschengemachten Klimawandel einfach leugnet und die Wissenschaft offen ignoriert, findet bei den politisch Verantwortlichen kaum noch Gehör. Trotzdem tut sich zu wenig – nach den Berechnungen des Weltklimarats werden die im Paris-Abkommen verabredeten Temperaturziele mit den bislang beschlossenen Maßnahmen bei weitem verfehlt. Wie heutzutage der Widerstand gegen ambitionierten Klimaschutz rhetorisch funktioniert, das beleuchtet eine neue Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts.
http://idw-online.de/de/news750412

Waldschäden haben auch ihr Gutes
Der Klimawandel sorgt weltweit für immense Waldschäden. Eine neue Studie von Ökologen der Universität Würzburg zeigt jetzt, dass dies nicht immer mit Nachteilen für die Artenvielfalt einhergehen muss.
http://idw-online.de/de/news751175

Kann die Landwirtschaft die Artenvielfalt retten?
Das Überleben des Menschen hängt nicht zuletzt von der Landwirtschaft ab. Diese nimmt allerdings weltweit mehr als ein Drittel der Landmasse ein und gefährdet 62 Prozent aller bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Trotzdem könnten Agrarlandschaften dazu beitragen, die biologische Vielfalt eher zu fördern als zu schädigen – durch eine Umstellung der weltweiten Lebensmittelproduktion nach agrarökologischen Prinzipien. Mehr als 360 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 42 Ländern plädieren dafür, auf der UN-Biodiversitätskonferenz agrarökologische Grundsätze in das Global Biodiversity Framework aufzunehmen.
http://idw-online.de/de/news751414

Active Antarctic methane leak discovered
Researchers have discovered the first known active leak of methane from the Antarctic seabed, offering the promise of a new understanding of our planet’s methane cycle. Antarctica is estimated to contain as much as a quarter of Earth’s marine methane. Ocean scientists spotted the leak by the tell-tale clue of large white mats of microbes feeding on the hydrocarbon. Methane is a potent greenhouse gas, and the release of it from frozen underwater stores or permafrost regions is a key tipping point that could lead to abrupt and irreversible climate changes.
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Birdwatching AI can distinguish individuals
Researchers have trained an artificial-intelligence (AI) system to recognize individual small birds that appear identical. The tool could make ecological fieldwork easier, because scientists often have to catch and tag individual birds so that they can tell them apart. Researchers used feeders rigged with cameras to take the thousands of photos of microchipped birds that were needed to train the system.
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30.07.2020

Stabübergabe am Federsee
Nach 33 Jahren erfolgreicher Naturschutzarbeit am Federsee geht Jost Einstein, Gründer und Leiter des NABU-Naturschutzzentrums Federsee, zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand.
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Dem Artenschwund entgegenwirken - Forschungsprojekt will Biodiversität fördern
Artenreiche Kalkmagerrasen sind auf regelmäßige Pflegemaßnahmen angewiesen. In Zeiten der globalen Umweltveränderungen ist es jedoch schwierig abzuschätzen, welche Varianten des Habitatmanagements den größten Erfolg erzielen. In dem Forschungsvorhaben "Nachhaltiges Management der Magerrasen des Kaiserstuhls" unter Leitung von apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück sollen auf der Grundlage von umfangreichen Erhebungen am Kaiserstuhl wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen zum biodiversitätsfördernden und nachhaltigen Management von Kalkmagerrasen erarbeitet werden. Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben mit rund 210.000 Euro
http://idw-online.de/de/news750212

Erlebter Frühling - der Wettbewerb für kleine Naturforscher*innen
Raus aus dem Haus, rein in die Natur! So lautet das Motto des bundesweiten Kinderwettbewerbs "Erlebter Frühling". Die NAJU lädt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, nach Pflanzen und Tieren zu suchen, die sich im Frühling als erste wieder zeigen.
In diesem Jahr werden die kleinen Naturforscher*innen auf Felder, Wiesen und Weiden geschickt – in die Lebensräume, in denen sich die Feldlerche wohl fühlt. ▶ Mehr

Die Vogelwelt der Alpen verliert an Vielfalt
Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelgemeinschaften weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken. Diese Entwicklung hängt wahrscheinlich mit der Klimaerwärmung und Änderungen in der Landnutzung zusammen.
http://idw-online.de/de/news751097

Blühende Gärten - miteinander für mehr Vielfalt
Naturnahe Gärten mit blühender Vielfalt für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel laden uns Menschen zum Beobachten und Staunen ein. Solche Erfahrungen zu teilen, macht Freude und stärkt die Gemeinschaft. Diesen sozialen Aspekt mit dem Schutz der biologischen Vielfalt verbindet das neue Projekt des NABU Baden-Württemberg „Blühende Gärten – miteinander für mehr Vielfalt“. In Kooperation mit der Evangelischen Heimstiftung werden innerhalb von zwei Jahren die Grünflächen von 15 Pflegeeinrichtungen im Land naturnah gestaltet.
Mehr beim NABU-BW

Biodiversität in der Agrarlandschaft
Welchen Einfluss hat der ökologische Landbau auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft? Ergeben sich positive Wirkungen für den gesamten Landschaftsraum, wenn zum Beispiel Ökosorten angebaut und Flächen nachhaltiger bewirtschaftet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts "AgroBioDiv", in dem Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg biologische und politikwissenschaftliche Expertise zusammenführen. Neben Aspekten der Biodiversitätsforschung wollen die Heidelberger Wissenschaftler zugleich untersuchen, wie der Erhalt biologischer Vielfalt im Agrarraum von Politik und öffentlicher Verwaltung unterstützt werden kann.
http://idw-online.de/de/news751073

First modern marine fish declared extinct
In March, the International Union for Conservation of Nature (IUCN) Red List declared the smooth handfish, Sympterichthys unipennis, extinct. It is the first marine fish alive in modern times to be declared gone forever. The bottom-dweller was one of the first fish species described by European explorers in Australia. Now none has been reported in well over a century. "It might be hard to imagine why a little organism occupying a small niche in a place few humans ever visit might be important," says conservation scientist Katie Matthews. "But it's an enzyme from an extremophile microbe that's being used in tests to diagnose COVID-19 right now."
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Atmospheric methane levels at all time high
Global methane emissions have risen nearly 10% over the past 2 decades, resulting in record-high levels of the powerful greenhouse gas. Atmospheric concentrations of the gas — 1,875 parts per billion last year — are now more than 2.5 times above pre-industrial levels. Emissions have been mostly driven by agriculture and the natural-gas industry. Increasing red-meat consumption propelled a 12% increase in emissions from agriculture in 2017 alone. "People may joke, but cows and other ruminants burp as much methane as the oil and gas industry," says Earth-systems researcher Robert Jackson.
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Polar bears risk extinction within 80 years
Nearly all polar-bear populations will be wiped out by 2100 unless we reverse the trend of sea-ice loss. “There is very little chance that polar bears would persist anywhere in the world, except perhaps in the very high Arctic in one small subpopulation” if we continue fuelling climate change with business-as-usual levels of emissions, says climate scientist Peter Molnar. Molnar and his colleagues analysed how long polar bears can survive and raise cubs during the ever-longer periods when parts of the Arctic are free of ice. Projections show that, if present rates of warming continue, the bears will starve between winters.
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Bison are coming back to Britain
Wild bison will soon be roaming in the United Kingdom for the first time in 6,000 years. One male and three female European bison (Bison bonasus) will be released in a forest in Kent and allowed to breed naturally to slowly repopulate the land. Conservationists hope that the bison will act as keystone species, remaking the forest with their activity to encourage broader biological abundance.
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24.07.2020

Brennnesselraupen gerettet - oder doch nicht ...?
Der NABU Haigerloch-Rangendingen hatte einige Stellen entlang von Feldwegen mit speziellen Infotafeln versehen: Dort hatten farbenprächtige Tagfalter ihre Eier abgelegt und die Raupen fraßen und fraßen. Leider lief nicht alles wie gewünscht ...
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25 Jahre NABU-Vogelschutzzentrum: Jubiläum in Mössingen
Nahezu 23.000 verletzte oder beschlagnahmte, zumeist pflegebedürftige heimische Wildvögel hat das NABU-Vogelschutzzentrum in den 25 Jahren seit seiner Gründung aufgenommen. Nach erfolgreicher Pflege werden sie wieder in die Freiheit entlassen.
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Storchenprojekt in Weildorf nimmt Fahrt auf
Es tut sich was in Sachen Storchennest: In der Sitzung des Weildorfer Ortschaftsrates am Montag stellte Ortsvorsteher-Stellvertreter Armin Hipp die Ergebnisse eines Rundgangs vor wenigen Tagen vor, an dem sich neben Ortschaftsräten und Bürger auch der NABU beteiligt hatte.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Bühlberge: Hoher Besuch im komplexen System
Dass beim Land die Artenvielfalt, der Schutz der Kleinstlebewesen und Insekten inzwischen von großer Bedeutung ist, das wohl sollte dieser rustikale Vor-Ort-Termin mit so exklusiver personeller Besetzung verdeutlichen.
Mehr beim Schwarzwälder Boten

Europäischer Feldhamster nun global vom Aussterben bedroht
Die neue Rote Liste der Tier- und Pflanzenarten zeigt: Wir leeren den Planeten von anderen Lebewesen. Besonders düster sieht es für Affen aus – und für unseren Feldhamster.
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Wenn es laut ist, wird Echoortung für Fledermäuse teuer
Mit Rufen im Ultraschallbereich können sich Fledermäuse hervorragend in der Dunkelheit orientieren und ihre Insektenbeute aufspüren. Rufen sie dabei lauter, erhöht sich die Reichweite der Echoortung. Lange galt, dass die Fledertiere dabei keine besondere Rücksicht auf ihr Energiebudget nehmen müssen. Die Rufe – so die gängige Meinung – kosten die Tiere im Flug so gut wie keine zusätzliche Energie, weil sie die dafür nötige Muskelbewegung einfach an den Flügelschlag koppeln. Wissenschaftler*innen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Berlin zeigten nun, dass intensive Echoortung keineswegs gratis ist, sondern viel zusätzliche Energie kostet.
http://idw-online.de/de/news751075

Goldschakal: Gekommen, um zu bleiben
Der Goldschakal hat weite Teile Osteuropas erobert und wird immer häufiger auch in Deutschland gesichtet. Welche Folgen kann das haben?
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus?
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Forderungen zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Wenige Wochen vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben die deutschen Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ihre Forderungen an die Bundesregierung veröffentlicht. In dem Papier, das vom DNR sowie von 44 seiner Mitgliedsorganisationen unterstützt wird, fordern die Verbände, dass die Umsetzung und Stärkung des Europäischen Green Deals und die Gestaltung eines klimafreundlichen Aufschwungs, der im Einklang mit den planetaren Grenzen steht, ins Zentrum der deutschen Ratspräsidentschaft gestellt werden muss.
Mehr beim LNV

Mähroboter - leise Gefahr für Gartentiere
Igel, Reptilien und Insekten in Gärten leben gefährlich, wenn der Mähroboter zum Einsatz kommt. Er macht vor den Tieren keinen Halt. Der NABU plädiert deshalb für mehr Handarbeit bei der Mahd und für mehr wilde Ecken im Garten.
Mehr beim NABU

Fakten, Forschung, Expertise: Helmholtz-Klima-Initiative startet neue Website
Die Helmholtz-Klima-Initiative hat ihre Website grundlegend überarbeitet. Ab sofort bietet sie unter www.helmholtz-klima.de Artikel, Hintergrundwissen, Factsheets und vieles mehr rund um den aktuellen Stand der Klimaforschung.
http://idw-online.de/de/news750859

Wie sich Kommunen an den Klimawandel anpassen können
Sechs Städte und Landkreise in Baden-Württemberg beteiligen sich als Praxispartner an neuem Forschungsprojekt der Universität Freiburg
http://idw-online.de/de/news751085

Nettostromerzeugung: Rekordanteil erneuerbarer Energien von 55,8 Prozent
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat heute Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Halbjahr 2020 vorgestellt, die aus der Datenplattform Energy-Charts hervorgehen. Mit einem Anteil von 55,8 Prozent an der Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromerzeugung – also dem Strommix, der aus der Steckdose kommt – stellten die erneuerbaren Energien einen neuen Rekordwert auf. Im Februar lag ihr Anteil sogar bei 61,8 Prozent.
http://idw-online.de/de/news750414

Schaufenster Bioökonomie: Buchweizen punktet als Trendlebensmittel und Insektenweide
Jetzt in voller Blüte: Neues Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim will den Anbau von Buchweizen fördern und die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft erhöhen.
http://idw-online.de/de/news750791

EU-Ratspräsidentschaft: Fordert mit uns eine naturverträgliche Landwirtschaft!
Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V.: Deutschland hat die Präsidentschaft des Europäischen Rates für die nächsten sechs Monate übernommen. Diese Zeit wird entscheidend dafür sein, wie die Zukunft der Landwirtschaft und damit unserer Insekten in der EU aussehen wird. Denn die Reform der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) steht an. Deutschland muss die Ökologisierung der Landwirtschaft vorantreiben ...
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Verbot von Bleimunition scheitert an Julia Klöckners Ministerium
Das europaweite Verbot von Jagd mit bleihaltiger Munition ist vergangene Woche gescheitert – am Widerstand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der qualvolle Tod von Millionen Wasservögeln geht somit vorläufig weiter; dennoch besteht Hoffnung.
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Maximal 20 pro Jahr: Ein klares Ziel für den Artenschutz
Der in der internationalen Biodiversitätskonvention beschlossene Zehnjahresplan für den Erhalt der biologischen Vielfalt hat seine Ziele zum Jahr 2020 verfehlt. Ein Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) setzt sich deshalb für eine übergeordnete politische Vorgabe ein, um den Diskussionen zum Artenschutz mehr Kraft zu verleihen: Zusammen mit einer Gruppe von Expertinnen und Experten anderer Forschungseinrichtungen engagiert er sich dafür, das Artensterben auf 20 verschwundene Spezies pro Jahr zu begrenzen. Darüber berichten sie aktuell in der Zeitschrift Science. (DOI: 10.1126/science.aba6592).
http://idw-online.de/de/news749278

Sustainable Development Goals need a reset
It’s time to rethink the 17 Sustainable Development Goals (SDGs) adopted by the United Nations in 2015, argue ecologists Robin Naidoo and Brendan Fisher. "The success of the SDGs depends on two big assumptions: sustained economic growth and globalization," write ecologists Robin Naidoo and Brendan Fisher.
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Kill, confuse, eat: how to stop locusts
Scientists in Nairobi are experimenting with new ways to tackle a second wave of locusts that threatens to devour East Africa's crops. At the International Centre of Insect Physiology and Ecology, the cafe serves locust kebabs; chefs are working on turning the insects into appetizing dishes, or into animal feed. Isolates from fungi and microbes that target locusts offer alternatives to widespread pesticide use. And introducing the smell of an adult locust among young insects can help to destroy swarms.
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16.07.2020

Warnung vor Eichenprozessionsspinner
In den Wäldern in und um Hechingen ist wieder der Eichenprozessionsspinner unterwegs. Als kleiner Schmetterling absolut harmlos, sind es die Raupen, die für den Menschen unangenehm werden können. Die Raupen bevorzugt freistehende Eichen oder Eichen entlang von Wegrändern. Die Raupen sind zwei bis vier Zentimeter groß, behaart, und wandern in "Prozessionen" von einer zur nächsten Eiche. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Hierzu ein Kommentar: Soweit wir informiert sind, gehen die Städte und Gemeinden aufmerksam aber gelassen mit der Situation um und verzichten auf großflächige Spritzungen, bei denen u.a. alle auf den betroffenen Bäumen lebenden Schmetterlingsraupen sterben. Vor Jahren haben wir schon einmal über die Problematik informiert – die Naturschutz-Position ist immer noch aktuell. Wer's nochmals nachlesen will:
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Für Kinder: Museum zuhause
Das Naturkundemuseum Stuttgart schreibt: Gerne möchten wir wenigstens einen kleinen Beitrag leisten in Zeiten der Corona-Krise. Deshalb durchstöbern wir im Moment unser Archiv und stellen Ihnen hier zum freien Download nach und nach verschiedene Bastel- und Malbögen zur Verfügung. Vielleicht können Sie das mit Ihren Kindern nutzen, um in der Zeit des Daheimbleibens immer wieder auf solche Angebote zurück zu greifen.
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Steigende Wassertemperaturen bedrohen Vermehrung vieler Fischarten
Weil paarungsbereite Fische und ihr Nachwuchs besonders wärmeempfindlich sind, könnten künftig bis zu 60 Prozent aller Arten gezwungen sein, ihre angestammten Laichgebiete zu verlassen
http://idw-online.de/de/news750387

Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.
http://idw-online.de/de/news750396

Vollständige Stammesgeschichte europäischer Tagfalter veröffentlicht
Ein deutsch-schwedisches Team hat, unter Federführung des Senckenberg-Wissenschaftlers Martin Wiemers, erstmalig die Stammesgeschichte sämtlicher Tagfalterarten Europas aufgeklärt. In der kürzlich im Fachjournal "ZooKeys" erschienenen Studie präsentieren die Forschenden die Evolutionsgeschichte der derzeit existierenden 496 europäischen Tagfalterarten und deren verwandtschaftliche Beziehungen untereinander. Ihre Studie bietet ein wichtiges Instrument für die evolutionsgeschichtliche und ökologische Forschung sowie für Schutzmaßnahmen der bedrohten Insekten.
http://idw-online.de/de/news749932

Volle Kraft voraus für die Wasserstoffforschung
Mit dem Forschungsprojekt "H2BS - Neuartige Barriereschichten für kostengünstige sowie hochfeste Stähle der Wasserstofftechnologie" werden neue Impulse in der Wasserstofftechnologie gesetzt. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) in Düsseldorf, forscht das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) Greifswald an neuartigen Wasserstoffbarriereschichten für den Einsatz auf kostengünstigen bzw. hochfesten Stählen.
http://idw-online.de/de/news749647

The Himalaya should be a nature reserve
The Himalaya straddles seven nations and has a unique ecosystem of mountain peaks that act like isolated islands to drive speciation. But this scientific wonderland has one of the world’s highest rates of deforestation, is facing rapid warming and is the site of border conflict between two nuclear powers, India and China. Environmental scientist Maharaj K. Pandit offers a vision of the Himalayan highlands transformed into a peaceful nature reserve, and that the huge public funds squandered on managing conflict are invested instead in infrastructure for health care, education, conservation and welfare.
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10.07.2020

Aus der Arbeit des Naturschutzbüros
Auch per E-Mail und Telefon ist das Naturschutzbüro trotz "Corona-Schließung" weiterhin zu erreichen. Wie so oft im Frühsommer drehen sich viele Anfragen derzeit um Jungvögel und Wespennester. Da sind fast immer praktikable Lösungen zu finden. Am Ortsausgang von Ostdorf in Richtung Geislingen hat allerdings erst dieser Tage jemand vermutlich des "besseren Aussicht wegen" eine breite Hecke vor seinem Haus gerodet - also mitten in der Brutzeit. Da können wir nicht helfen, doch wir haben Anzeige beim Umweltamt erstattet.

Schwalbenturm in Haigerloch-Stetten endlich bewohnt
Es war das allererste Schwalbenhaus-Projekt im Zollernalbkreis, das der NABU 2014 in Haigerloch-Stetten umgesetzt hatte. Während die meisten Folgeprojekte längst besiedelt sind, wollten in Stetten einfach keine Schwalben einziehen. Doch jetzt hat Ivo Lavetti einen Film bei YouTube eingestellt - geschafft!
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Initiative für weitere Weißstorch-Nisthilfe in Weildorf
Die Idee hat Charme: Der Narrenverein Weildorfer Storchen will mit Hilfe des NABU im Ort seinen "echten" Namensvetter ansiedeln. Ortschaftsrat Armin Hipp trug am Montag den Wunsch in der Ortschaftsratssitzung vor.
Mehr über den Februar-Termin im ▶ Schwarzwälder Bote

Warum fliegende Schlangen nicht abstürzen
Manche Schlangen können weite Strecken durch die Luft gleiten. Aber wie machen sie das? Eine Arbeitsgruppe hat nun ein mathematisches Modell entwickelt.
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Karpfen-Invasion durch den Entendarm
Wie kommen Fische in neue Gewässer? Eine neue Studie zeigt: in Vögeln. Was nach einer Kuriosität klingt, hat möglicherweise einige Bedeutung für den Umweltschutz.
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Experten rätseln über Heringssterben
Hunderte, vermutlich gar tausende tote Heringe werden entlang der Nordseeküste angespült. Was hat die Tiere umgebracht? Der Verdacht reicht von Krankheit bis zur Elbvertiefung.
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Wie weit fliegen Wildbienen auf Nahrungssuche?
Wie weit fliegen Bienen auf ihrer Futtersuche? Vor allem dann, wenn sie bereits ein Nest mit Proviant versorgen müssen, also an einen festen Ort gebunden sind, zu dem sie immer wieder zurückkehren? Dieser Frage gingen Botanikerinnen und Botaniker der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) und der LMU München nach, indem sie über 2600 Wildbienen im Botanischen Garten München-Nymphenburg markierten. Ihre Ergebnisse veröffentlichte das Forscherteam nun in der wissenschaftlichen Zeitschrift Journal of Hymenoptera Research.
http://idw-online.de/de/news750256

Hainschwebfliege im Land auf Platz eins
Der erste Zählzeitraum des Insektensommers 2020 ist rum und die Siegerin steht fest: Die Hainschwebfliege hat in Baden-Württemberg erneut den ersten Platz erobert, während deutschlandweit die Steinhummel vorne liegt.
mehr beim NABU

Öffentliche Regenwaldflächen in illegalem Privatbesitz
In ganz Amazonien ist für rund 500 000 Quadratkilometer kein bestimmter Zweck vorgesehen. Doch Menschen rauben das Land und roden Bäume.
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Wird bleihaltige Jagdmunition endlich verboten?
Bleischrot vergiftet Tier und Mensch. Daher wollte die EU-Kommission am Dienstag ein Verbot für Bleimunition bei der Jagd in Feuchtgebieten beschließen. Doch es gibt Widerstand.
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Pangolins return to South African reserve
Conservationists in South Africa are returning pangolins to KwaZulu-Natal province in South Africa, more than 30 years after they nearly went extinct there. Pangolins are one of the world’s most trafficked wild animals. Early in the COVID-19 pandemic, some scientists suggested that they might be an intermediate source of the virus, but that theory has largely been discounted. For the past ten years, the African Pangolin Working Group has been rehabilitating animals rescued from trafficking. Last year, they introduced the first group of pangolins into a reserve in KwaZulu-Natal. Two of the seven have since died natural deaths, but the other five are "doing well", says the manager of the reserve, Simon Naylor.
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More than 500 vertebrates 'on the brink'
The rate of loss of biodiversity is faster than previously estimated, with 515 species of vertebrates now counting fewer than 1,000 members. Some 543 vertebrate species have already been lost in the past century, a rate 100 times faster than what occurs naturally. "In other words, every year over the last century we lost the same number of species typically lost in 100 years," says ecologist Gerardo Ceballos. Scientists have warned that climate change and other major disruptions - such as habitat loss and deforestation - could be causing Earth’s first mass extinction since the one in which non-avian dinosaurs disappeared 66 million years ago.
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02.07.2020

Zum Erfolg braucht es oft einen langen Atem
Endlich herrscht Leben in der Bude: Sechs Jahre haben die Schwalben gebraucht, um das Schwalbenhotel mit 42 Nestern in der Stettener Salinenstraße als Lebensraum zu entdecken.
Schwarzwälder Bote

Gegen die Ausbreitung der Steinwüsten an den Häusern
Steingärten sind durchlässig und bieten auch Tieren Lebensraum. Dies befürworten die Naturschutzverbände und lehnen reine Schotterflächen ab.
Schwarzwälder Bote

Mehr als die Hälfte aller Schildkrötenarten von der Ausrottung bedroht
51 internationale Schildkröten-Fachleute – darunter Senckenberger Uwe Fritz – haben heute die umfassendste Studie über die globale Gefährdung von Schildkröten im Fachjournal "Current Biology" veröffentlicht. Das Team der International Union for Conservation of Nature (IUCN) kommt zum Schluss, dass über die Hälfte aller 360 Schildkrötenarten von der Ausrottung bedroht sind. Laut der Studie wäre ein Handelsverbot für Wildfänge ein effektives Gegenmittel.
http://idw-online.de/de/news749854

Verheerende Heuschreckenplage von Ostafrika bis Südasien
Große Regenmassen im Jahr 2018 sorgten für ideale Bedingungen für die Heuschreckenbrut. Nun zerstören die Insekten die Existenzgrundlage von Millionen Menschen.
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Mehr Solarstrom durch Lockdown: Sauberere Luft führt zu Ertragssteigerungen bei der Photovoltaik
Ein bemerkenswerter Nebeneffekt des Corona-Lockdowns war der Rückgang der menschengemachten Luftverschmutzung. Dies lässt sich unter anderem an der Leistung von Solaranlagen ablesen. Die saubere Luft führte dazu, dass mehr Sonnenlicht zu Photovoltaikanlagen durchdrang und diese mehr Strom produzierten, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Institut Erlangen Nürnberg gemeinsam mit Partnern des MIT und des Solarunternehmens Cleantech Solar nachweisen konnten. Die Forscher konzentrierten sich in ihrer Studie auf die Metropole Delhi in Indien. Dort lag der Ertrag der Solaranlagen im späten März um 8,3 Prozent über den Werten der vergangenen drei Jahre um dieselbe Zeit.
http://idw-online.de/de/news749837

Das IRES hat es geschafft: Endlich flüssiger Strom
Durch die einwandfreie Inbetriebnahme der Umwandlungsanlage am Institut für Regenerative EnergieSysteme (IRES) gelingt den Wissenschaftlern der Hochschule Stralsund erstmals die direkte Produktion von Methanol aus Wasserstoff und Kohlendioxid. Weil nun die Möglichkeit bewiesen ist, die aus Wasserstoff gewonnene Energie ohne kostspielige und aufwendige Pufferspeicherung in Methanol zu überführen, ist dem Einsatz von Wasserstoff als Energieträger im Transportsektor und anderen großen Wirtschaftsbereichen die größte Hürde genommen.
http://idw-online.de/de/news749921

Klimawandel - Das Erbe eines warmen Frühlings
Die Basis für die extreme Dürre im Sommer 2018 wurde bereits im Frühjahr gelegt: Aufgrund einer Hitzewelle üppig wachsende Pflanzen entzogen dem Boden früh viel Wasser und verstärkten damit die sommerliche Trockenheit, wie Simulationen zeigen.
http://idw-online.de/de/news749220

Naturschutz braucht eine funktionierende Agrarumweltförderung
Die Vielfalt von Insekten oder Vögeln ist rückläufig in Deutschland. Neben anderen Gründen haben eine intensivierte Landwirtschaft, das Verschwinden von Brachen und Landschaftselementen, aber auch die Aufgabe einer eher traditionellen und extensiven Weidewirtschaft manchen Arten die Lebensgrundlage entzogen. Um dieser Entwicklung Einhalt zu bieten, läuft bereits seit den späten 1990er Jahren in Deutschland die Umsetzung der EU-Naturschutzstrategie „Natura 2000“, die der Landwirtschaft jedoch seit vielen Jahren Probleme bereitet.
http://idw-online.de/de/news748874

'Alarming' prolonged heatwave in Siberia
Western Siberia, one of the coldest regions on Earth, is experiencing an unprecedented heat wave. “This winter was the hottest in Siberia since records began 130 years ago,” says meteorologist Marina Makarova. The arctic town of Khatanga set a new record of 25 ℃ in May, when it would usually be around freezing. The heat has been linked to the dangerous thawing of permafrost, widespread wildfires and swarms of tree-eating moths.
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25.06.2020

Feuerwehr Bisingen rettet kleinen Turmfalken
Die ersten Flugversuche eines Turmfalken in Bisingen landeten hilflos auf dem Boden. Die Feuerwehr verfrachtete ihn vorsichtig zurück ins Nest.
Zollern-Alb-Kurier und ▶ Schwarzwälder Bote

Golf und Naturschutz werden vereint
Mitglieder des NABU beraten die Golfer bei der Gestaltung der Wiesenflächen.
Schwarzwälder Bote

Volkszählung bei Steinkauz, Star und Stelzenläufer
Das Zwitschern und Singen der Vögel ist nicht nur Allgemeinwissen, sondern auch Bestandteil unseres Lied- und Kulturgutes. Weniger bekannt ist, dass der Vogelgesang Artgenossinnen und Artgenossen zeigt: Hier ist mein Revier, hier wohnt meine Familie! Aus dem tierischen Verhalten lässt sich deshalb ableiten, wann, wo und wie viele Vögel in Deutschland jedes Jahr brüten. Mit der Publikation "Vögel in Deutschland – Erfassung der Brutvögel" zeigen die Herausgeber, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz (BfN), wie sich Interessierte an der Vogelerfassung auf vielfältige Weise beteiligen können.
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Kolibris sehen mehrere nicht spektrale Farben
Menschen sehen nur eine Farbe, die keiner einzelnen Lichtwellenlänge entspricht - nämlich Purpur. Kolibris dagegen sehen mindestens vier weitere.
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Geschwisterkampf bei Schreiadlern
Gerade ist durch eine Webcam im Internet unter
https://www.schreiadler.org/projekte/adler-tv-webcam/
an einem Schreiadlerhorst in Lettland der ungleiche Kampf zwischen den beiden Geschwistern („Kain“ und „Abel“, daher wird der Vorgang auch als Kainismus bezeichnet) zu beobachten. Dieser Kampf führt in fast allen Fällen zum frühzeitigen Tod des zweiten Kükens. Das zweite Junge schlüpft einige Tage später und ist daher stark im Nachteil. Nahrung ist zu dieser Zeit normalerweise reichlich vorhanden.

Studie zu Biodiversität: Flower-Power für städtische Insekten
Attraktive Umgestaltung: Wenn exotische Gehölze in der Stadt durch Wildblumenwiesen ersetzt werden, lockt dies vermehrt Insekten an und trägt wesentlich zur Förderung vieler Insektengruppen bei. Zugleich ist die Pflege der Wildblumenflächen deutlich kostengünstiger im Unterhalt als die vorherige Begrünung. Dies zeigte eine zweijährige Freilandstudie im hessischen Ried unter Federführung der TU Darmstadt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachpublikation The Public Library of Science ONE (PLOS ONE) veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news749144

Biodiversitätsforschung: Studie zu Konfliktlinien beim Thema Insektenschutz
Das Insektensterben hat gravierende Folgen für die Ökosysteme und damit auch für die Lebensgrundlagen der Menschen. Dieser Befund hat eine wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung über Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen ausgelöst. Aber wo genau verlaufen die Konfliktlinien? Auf welchem Wissen beruhen unterschiedliche Bewertungen? Wissenschaftler*innen des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung haben Positionen und Konflikte im Zusammenhang mit dem Insektenrückgang und landwirtschaftlicher Praxis systematisch erfasst. Ihre Studie dient der Vorbereitung auf einen erfolgreichen Dialogprozesses im Forschungsprojekt DINA.
http://idw-online.de/de/news749048

Gegen das Verschwinden: Gartenschläfer retten!
Dass der Gartenschläfer in den Wintermonaten lang und ausgiebig abtaucht, beunruhigt uns nicht, dass er aber nicht mehr auftaucht, wenn die Tage lang und die Nächte hell geworden sind, schon. Denn der kleine Verwandte des Siebenschläfers, der die "Zorro-Maske" als Markenzeichen trägt, ist in Europa und insbesondere in Deutschland beheimatet – aber: Seine Bestände gehen drastisch zurück und in vielen Regionen ist dieser reizende, zugegeben auch etwas freche Winzling bereits ausgestorben.
Mehr beim BUND

Naturschutz und Landwirtschaft einig beim Streuobst-Schutz
Auf Initiative des Landesnaturschutzverbandes wendet sich ein breites gesellschaftliches Bündnis in einem öffentlichen Aufruf an die Regierungsfraktionen Grüne und CDU sowie das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium: "Wir setzen uns dafür ein, Streuobstbäume wie bundesweit und sogar international üblich über eine Stammhöhe von mindestens 160 cm zu definieren", so Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes. Eine gleichlautende Unterschriftensammlung erbrachte über 1000 Unterschriften.
Mehr beim LNV

Zurückhaltung gegenüber E-Autos liegt nicht nur an den hohen Kosten
Für weitere Strecken nutzen Autofahrerinnen und Autofahrer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weit häufiger als Elektroautos. Das gilt nicht nur für Autos im Privatbesitz, sondern insbesondere auch für Carsharing-Angebote, bei denen die Kostenstruktur für beide Antriebsarten für die Kundinnen und Kunden gleich ist. Höhere Anschaffungspreise und Unterschiede in den laufenden Kosten zwischen E-Autos und Verbrennern sind dementsprechend nicht der einzige Grund für die geringe Fahrleistung von Elektrofahrzeugen. Stattdessen dürften auch verhaltensbezogene und nicht-monetäre Faktoren eine Rolle spielen. Alltägliche Entfernungen sind jedoch mit einem marktüblichen E-Auto gut zu erreichen.
http://idw-online.de/de/news749184

Studie: "Grüner" Wasserstoff oder "grüner" Strom für die Gebäudewärme?
In Deutschland und Europa wird die energiepolitische Diskussion derzeit stark von Wasserstoff als universellem Energieträger für die Energiewende geprägt. Die unterschiedlichen Sektoren erfordern aber eine differenzierte Betrachtung. Eine Studie des Fraunhofer IEE in Kassel hat den Einsatz von Wasserstoff im zukünftigen Energiesystem mit dem besonderen Fokus auf die Gebäudewärmeversorgung untersucht und in Bezug zur direkten Nutzung von elektrischem Strom in Wärmepumpen gesetzt.
http://idw-online.de/de/news748197

18.06.2020

Gute Nachricht für Naturschützer: RP sagt "Nein" zu Waldäcker
Die Naturschutzverbände hatten sich in ihrer Stellungnahme ebenfalls gegen den Standort für eine Traufgänge-Hütte in Burgfelden positioniert. Auch schon vor Jahren im Zusammenhang mit den Winter-Wanderwegen war zu viel "Rummel" und damit eine Gefährdung der dortigen schützenwerten Natur befürchtet worden.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Der Biber lässt sich nicht so leicht vertreiben
Wir berichteten über den im Mai verschwundenen Biberdamm in Gruol. Nun hat auch der Schwarzwälder Bote zweimal ausführlich berichtet. Der amtliche Bibermanager Gunnar Hornstein teilt zwar nicht die Vermutung der örtlichen NABU-Leute, der Vorsatz befürchtete, doch die Hauptsache ist: Der Biber hat einen neuen Damm angefangen.
Mehr beim NABU

Nisthilfe für den Weißstorch in Hart fertig
Jetzt steht der Mast und die Störche können kommen. Der NABU Haigerloch hat Fotos auf seiner Facebook-Seite eingestellt.
Mehr

Goldschakale vielerorts in Niedersachsen präsent
Goldschakale haben sich in Deutschland fast unbemerkt ausgebreitet. Ihre Anwesenheit verrät sich oft nur, wenn - wie jetzt - ein Tier totgefahren wird.
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Raupen der Wachsmotte haben Plastik zum Fressen gern
Lassen sich Raupen im Kampf gegen den ausufernden Plastikmüll einsetzen? Larven der Wachsmotte Galleria melonella fressen und verdauen angeblich Polyethylen, weshalb ihnen ein Beitrag zur CO2-neutralen Beseitigung der weltweit anwachsenden Berge von Plastikmüll zugeschrieben wird. Ob die Raupe dies bewerkstelligt, ist allerdings noch unverstanden und wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur bildgebenden chemischen Analyse der Kunststoff-Verdauung in Raupen haben Forschende des Fraunhofer LBF durch hochauflösende Raman-Mikroskopie und mit Hilfe einer speziellen Software den Weg des Plastiks durch die Raupe verfolgt und wichtige Antworten gefunden.
http://idw-online.de/de/news749066

LNV-Info: Aktiv gegen Schottergärten
Was Kommunen, Naturschutzgruppen und Privatpersonen gegen den Trend zum Schottergarten unternehmen können, hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seinem neuen LNV-Info Nr. 02/2020 zusammengestellt. Es informiert darüber, welche negativen Folgen Schottergärten für die Natur haben und verweist auf rechtliche Vorgaben, die diese Art der Gartengestaltung bereits heute verbieten. Zudem beinhaltet es Mustertexte für Schreiben an die Behörden und Textbausteine für die Behörden selbst.
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Stromversorgung mit PV-Anlage und Batteriespeicher im Eigenbau
"Virtuelle" Landshuter Energiegespräche zeigen Beispiel für innovative Energieversorgung auf Basis von Solarstrom
http://idw-online.de/de/news748080

Rettet den Regenwald: Reinhard Behrend ist tot
Reinhard Behrend, Gründer von Rettet den Regenwald, ist tot. Er starb am 5. Juni 2020, dem Weltumwelttag. Sein Leben hatte der Hamburger Soziologe der Natur und besonders dem Regenwald verschrieben. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, die ihn mit ihrer Schönheit und Vielfalt faszinierte, hat Reinhard Behrend Menschen aus der ganzen Welt vernetzt. Mit den Aktionen von Rettet den Regenwald e.V. hat er die Öffentlichkeit wachgerüttelt und Proteste gegen Verbrechen und Missstände organisiert.
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Boykottiert Bolsonaro
Die Agrarlobby lässt den Amazonas-Regenwald niederbrennen - so gnadenlos wie seit zehn Jahren nicht mehr. Jetzt will Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro die Abholzung noch weiter anfachen und Landraub durch Großgrundbesitzer nachträglich legalisieren. Dagegen hilft nur wirtschaftlicher Druck: Supermärkte müssen die Produkte der Agrarlobby aus den Regalen verbannen. Die ersten Ketten drohen mit Boykott, doch Aldi Nord, Edeka und Lidl fehlen. Das will eine Campact-Aktion ändern.
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Kurzgeschorene Rasen müssen peinlich werden
Viele reden von Klima- und Umweltschutz - doch die meisten heimischen Gärten wie öffentlichen Parks zeigen, wie sehr sich die Menschen von der Natur entfremdet haben.
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11.06.2020

Biber-Damm bei Gruol erneut verschwunden
An der Stunzach oberhalb von Gruol hat sich der Biber angesiedelt. Viele Naturfreunde freuen sich, doch offenbar gibt es auch Leute, die das nur kritisch sehen. Nachdem das Verschwinden des Damms im Februar noch aufs Hochwasser geschoben werden konnte, fehlt der zwischenzeitlich neu gebaute Damm nun schon wieder – und ein Hochwasser hat es nicht gegeben. Die NABU-Aktive Evelyn Metz hat sich mit dem amtlichen Biberbeauftragten Gunnar Hornstein in Verbindung gesetzt und es ist zu hoffen, dass die Schuldigen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden können.
Mitte Februar war Hornstein schon einmal einmal vor Ort gewesen ...
Mehr über den Februar-Termin im ▶ Schwarzwälder Boten.

Update zum Biber-Damm
Jetzt gibt's auch einen kurzen Bericht mit zwei Fotos.
NABU Haigerloch-Rangendingen
Der LNV hat eine Menge interessanter Infos zum Biber zusammengetragen und auf seiner Internetseite u.a. auch die Kontaktdaten der offiziellen Biberberater bei den Regierungspräsidien veröffentlicht.
Mehr beim LNV BW

"Insektensterben" – Initiative "Bunte Wiese" empfiehlt späteres und selteneres Mähen von Streuobstwiesen und Rasen
Der gegenwärtig zu verzeichnende Insektenrückgang betrifft nicht nur auffällige Gruppen wie Bienen und Schmetterlinge, sondern die ganze Bandbreite von Insekten unserer Offenland-Lebensräume. Eine der Ursachen liegt in der zu frühen und zu häufigen Mahd unserer Wiesen und betrifft nicht nur Wirtschafts-Grünland, sondern auch Streuobstwiesen, Wegränder, ...
https://www.facebook.com/nabu.tubingen.5/posts/234488557908765

Kaiseradlerküken: Blick in Kinderstube seltener Greifvögel
Da bewegt sich doch etwas im Nest. Und ja: Wenige Tage nachdem das erste Kaiseradlerküken geschlüpft war, folgte schon das Geschwisterchen. Via Webcam können wir dem Kaiseradlerpaar Uljana und Simbirom nun live dabei zusehen, wie sie ihren Nachwuchs aufziehen. Jetzt Livestream öffnen!
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Eistaucher erdolcht Weißkopfseeadler
Ein Weißkopfseeadler treibt tot kopfüber im Wasser, daneben ein ebenfalls totes Taucherküken. Mit einer Autopsie haben Forscher nun den erstaunlichen Fall rekonstruiert.
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Honigbienen: Pflanzenschutzmittel stört Brutpflegeverhalten und Larven-Entwicklung - Einzigartige Langzeitvideos
Durch eine neu entwickelte Videotechnik konnten Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Institut für Bienenkunde der Polytechnischen Gesellschaft erstmals die komplette Entwicklung einer Honigbiene im Bienenstock aufzeichnen. Dabei stellten die Forscher fest, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel – Neonikotinoide – das Verhalten der Ammenbienen veränderten: Sie fütterten die Larven seltener. Die Larven benötigten bis zu 10 Stunden länger in ihrer Entwicklung. Eine längere Entwicklungszeit im Stock kann den Befall mit Bienenschädlingen wie der Varroa-Milbe begünstigen
http://idw-online.de/de/news747952

Schmetterlinge à la carte - erster gesamtdeutscher Atlas der Tagfalter und Widderchen ist erschienen
Wie sehen die aktuellen Trends in der deutschen Schmetterlingswelt aus? Welche Arten flattern durch welche Regionen? Welche Bestände sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden, welche haben noch eine Chance? Und wo haben sich Neuankömmlinge etabliert? Die Antworten auf solche Fragen liefert der neue „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands“, an dem auch Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle intensiv mitgearbeitet haben. Zum ersten Mal gibt es damit nun einen detaillierten gesamtdeutschen Überblick über die Vorkommen dieser populären Insekten.
http://idw-online.de/de/news747892

Den Blick auf Insekten lenken / Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Das Netzwerk der Natura 2000-Schutzgebiete der Europäischen Union (EU) soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume schützen. Allerdings profitieren auch etliche Arten, die nicht im Fokus stehen. Nur sind diese Nutznießer ungleichmäßig über die großen Tiergruppen verteilt, berichtet ein internationales Forscher*innen-Team, darunter Wissenschaftler des UFZ sowie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Zeitschrift Conservation Biology. So zieht fast die Hälfte der nicht in der Zielgruppe genannten Vogelarten Nutzen aus dem Natura 2000-Schutz, während bei den Tagfaltern nur ein gutes Viertel von einem solchen Mitnahmeeffekt profitiert.
http://idw-online.de/de/news747801

Die 17-Jahre-Zikaden kehren zurück
Im Osten der USA wird es regional sehr laut: Die 17-Jahre-Zikaden schlüpfen millionenfach. Doch es ist nur das Vorspiel für noch mehr Insektenlärm 2021.
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Jetzt die Heimat des Steinkauzes retten
Die Streuobstwiesen Baden-Württembergs sind das Zuhause der Steinkäuze. Um den artenreichen Lebensraum der kleinen Eule zu erhalten, müssen die Streuobstwiesen dringend besser geschützt werden.
Mehr beim NABU BW

BUND Fotowettbewerb: "Der Moment war kurz, vielleicht 10 Sekunden"
Gut 1.300 Fotos wurden für die Artenvielfalt eingereicht. Das Siegerbild, ein Wiedehopf-Paar, wurde an einem geheimen Ort am Kaiserstuhl aufgenommen. Am Tag der Artenvielfalt hat der BUND die Gewinner-Bilder seines dritten Fotowettbewerbs bekannt gegeben.
Mehr beim BUND BW

Energiewende braucht Aufwind: Windräder sollen Kommunen und Bürgern finanziell nutzen
- Anrainer-Kommunen sollen an Windrädern bis zu 20.000 Euro im Jahr mitverdienen - Forscher schlagen vergünstigten Bürgerstromtarif für Haushalte im Umkreis von Windrädern vor
http://idw-online.de/de/news747896

Der Solardeckel wird abgeschafft
Die Regierungskoalition hat sich geeinigt: Der Solardeckel fällt und die Abstandsregeln von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regeln die Bundesländern in den Bauordnungen. Zudem plant die Bundesregierung die Absenkung der EEG-Umlage mit Steuergeldern.
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Neues Online-Portal informiert rund um die Wärmewende
Im Rahmen des Projektes "Kommunale Wärmewende" der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesysteme (IEE) werden die Kommunen Hoya/Weser in Kooperation mit dem Unternehmen Smurfit Kappa Hoya Papier und Karton, Hoyerswerda und Regensburg bei deren Wärmeplanung fachlich und kommunikativ begleitet. Interessierte Akteur*innen können den Projekt-Entwicklungen auf dem neuen Online-Portal www.waermewende.de folgen und vom Erfahrungsaustausch profitieren. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
http://idw-online.de/de/news747549

Verpasste Chance für mehr Artenvielfalt
Am 28. April hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments ein „Weiter so“ in der Agrarpolitik der nächsten zwei Jahre beschlossen. Die Abgeordneten haben damit die Chance verspielt, den ersten Schritt zu einer umweltverträglichen und klimaneutralen Landwirtschaft zu machen. Enttäuschend!
Mehr dazu beim NABU

Artenkenntnis digital? Neues Lernwerkzeug nicht nur für die Corona-Zeit
Über die deutschlandweite Initiative DigiTiB (Digitale Tierbestimmung) entsteht derzeit eine umfassende digitale Lehr- und Lernplattform. DigiTiB wurde von den beiden Biologiedozenten Dr. Peter Michalik (Universität Greifswald) und Dr. Michael Heethoff (TU Darmstadt) ins Leben gerufen. So können Studierende digital Artenkenntnis erlangen und nach der erfolgreichen Bestimmung Wissenswertes zur Biologie der jeweiligen Tiere erfahren.
http://idw-online.de/de/news747231

Mining company blasts ancient site
Mining company Rio Tinto has expanded an iron-ore mine to include a cave in Western Australia that was continually occupied for 46,000 years and is sacred to local Indigenous Australians. A dig in 2014 unearthed more than 7,000 artefacts and provided evidence that this was the only known site in inland Australia that was occupied throughout the last Ice Age.
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The oldest land animal ever found
An inch-long critter similar to a millipede looks to be the oldest animal known to have lived on land. Fossil imprints of Kampecaris obanensis from the island of Kerrera in Scotland have been radiometrically dated to around 425 million years ago, in the Silurian period. The arthropod probably fed on decomposing plants on a lakeside. Even earlier land animals, from the Cambrian era, are known to have existed, but only indirectly, from their tracks.
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04.06.2020

Viele neue Fotos auf den Schmetterlings-Seiten
Öffentliche Exkursionen sind leider nicht möglich. Doch die Mitglieder der AG Schmetterlinge sind weiterhin daran interessiert, Schmetterlings-Arten neu oder wieder nachzuweisen. Dabei entstehen immer wieder schöne Fotos, die auf den Seiten unseres Internet-Auftritts veröffentlich werden:
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Zwischenbilanz: Riesiges Interesse an Vogelzählung
Die 16. "Stunde der Gartenvögel" bricht alle Rekorde: In Baden-Württemberg haben bisher mehr als 15.000 Vogelfreundinnen und -freunde sich eine Stunde Zeit genommen und ihre Beobachtungen dem NABU gemeldet.
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Die verkannte Rolle der Nachtfalter bei der Bestäubung
Man sieht nur die im Licht. Doch sehr viel Pflanzensex läuft in der Nacht ab - mit Hilfe von Insekten, die so gar nicht summen wollen.
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Warum Stadtvögel nicht richtig flügge werden
Auf dem Land ist es ein bekanntes Problem: Feldvögel finden längst nicht mehr genügend Insekten zum Fressen. Offenbar trifft das inzwischen auch für die Tiere in der Stadt zu.
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Der Wolf hätte fast überall Platz
Runder Jahrestag für Wolfsfreunde: Seit 20 Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Es könnten viel mehr sein, sagen Experten nach einer aktuellen Studie.
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Verdienstkreuz für Dorothea und Wulf Gatter
Das kommt selten vor: Ein Ehepaar erhält gemeinsam das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diese Besonderheit ist Dorothea und Dr. Wulf Gatter aus Kirchheim gelungen. Für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit an der Forschungsstation Randecker Maar wurden sie von Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk ausgezeichnet.
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Tote Kohlmeisen-Nestlinge melden!
Die Jungvögel befinden sich im letzten Drittel der Nestlingszeit und liegen plötzlich allesamt tot im Nest. Potenzielle Ursachen gibt es einige, u.a. Gift in der Nahrung oder Nistmaterial, Nahrungsmangel und Trockenheit, Verlust eines Elternteils oder Krankheitserreger. Tote Nestlinge bitte einfrieren und eine E-Mail mit Kontaktdaten an Robert Pfeifle schicken.
E-Mail an Robert Pfeifle

Bees: "Feed me or I’ll cut you"
When pollen is scarce, bumblebees have their way of extorting more from plants. The insects bite into leaves with their mandibles and proboscises to induce flowering up to one month earlier than normal. Chemical ecologists spotted the unusual behaviour in Bombus terrestris during an unrelated laboratory experiment. Artificial cuts were not as effective, suggesting that some chemicals in the insects’ saliva could play a part. "This is one of those really rare studies that observes a natural phenomenon that hadn’t been documented before," says ecologist John Mola.
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Climate change is turning Antarctica green
Scientists have used satellite data to produce the first large-scale maps of microscopic algae growing in coastal Antarctica, where large blooms are creating patches of ‘green snow’. Their observations will be used to assess the speed at which the continent is turning green because of climate change; warmer temperatures create more of the slushy conditions the algae need to thrive. The blooms could even create a source of food for other species. "This could potentially form new habitats. It’s the beginning of a new ecosystem," says biologist Matt Davey, who co-led the study.
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28.05.2020

Holcim: Drei Wanderfalken sind geschlüpft
Auch in diesem Jahr ziehen wieder Wanderfalken ihren Nachwuchs im Zementwerk in Dotternhausen auf. Seit zehn Jahren bietet ein 60 Meter hohes Silo im Holcim-Zementwerk ein sicheres Nest für Wanderfalken. Eine Webcam gibt Einblicke in die Aufzucht der Wanderfalken – drei Vögel sind geschlüpft.
Schwarzwälder Bote

"Satzung neu, der Gruppenname auch" - Bericht im SchwaBo
"Alles neu macht der März!" könnte man fast sagen, wenn der Vorstand beim NABU Haigerloch auch personell verändert worden wäre und sich nicht nur die Bezeichnung der Vorstandsämter geändert hätte. Doch auch Kontinuität hat schließlich was für sich.
Schwarzwälder Bote online

LNV-Programm "Youth in Nature" für mehr Artenkenntnis; Bewerbungsfrist verlängert
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) will dem Schwinden der Artenkenntnis entgegenwirken. Wir haben deshalb die "Initiative Artenkenntnis" ins Leben gerufen, für die Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat. Ein wichtiger Baustein ist das Programm "Youth in Nature – Wir sind dann mal draußen." Mit "Youth in Nature" will der LNV Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren für Natur- und Artenkenntnis begeistern und dazu motivieren, sich für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen. Unter Anleitung der besten Expertinnen und Experten Baden-Württembergs für Artengruppen wie z.B. Vögel, Fledermäuse oder Reptilien, erhalten sie auf ein- bis zweitägigen Exkursionen faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt bei uns vor der Haustüre. Der Anmeldeschluss wurde zum 1. Juli 2020 verlängert. Weitere Infos
www.initiative-artenkenntnis.de

Start der Feldforschung im bundesweiten Schutzprojekt für die Mopsfledermaus
Die Mopsfledermaus lebt bevorzugt in reich strukturierten Wäldern mit viel stehendem Totholz. Als Quartiere nutzt sie vor allem alte Bäume mit abstehenden Rindentaschen. Doch wo in unseren Wäldern gibt es Mopsfledermäuse? Wie nutzen diese Tiere ihre Lebensräume und wie lassen sich die Bedingungen für die bedrohte Art verbessern? Um mehr darüber zu erfahren, beginnen in acht Bundesländern Feldforschungsarbeiten zur deutschlandweiten Verbreitung der Mopsfledermaus.
http://idw-online.de/de/news747040

Das Geheimnis der schwarzen Falter
Die Flügel von Schmetterlingen schillern in vielen bunten Farben. Nicht Farbstoffe, sondern Lichtreflexionen an winzigen Nanostrukturen sind für diese Strukturfarben verantwortlich. Das gilt prinzipiell auch für tiefschwarze Flügel mancher Schmetterlingsarten. Dennoch besteht ein wesentlicher Unterschied in den Ursachen für bunte Farben und einem tiefen Schwarz.
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Insekten verlieren ihre Lebensgrundlage
Im Kanton Zürich hat Forschern zufolge die Diversität der Futterpflanzen für Insekten in den letzten 100 Jahren «dramatisch abgenommen». Eine internationale Studie kommt derweil zum Schluss, dass das Insektensterben auch weltweit weitergeht. Einzig die Wasserinsekten erholen sich.
https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/insekten-verlieren-ihre-lebensgrundlage

BUND fordert Nein zur Kaufprämie – keine Steuergelder für Klimasünder
Derzeit macht die Autolobby erneut von sich reden und fordert angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise staatliche Hilfen in Form einer Kaufprämie für Pkw. Aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seiner Landesverbände aus Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen wäre dies eine falsche Entscheidung, vor allem, wenn auch Diesel und Benziner unter die Regelung fallen. "Steuergelder nur gegen Anstrengungen beim Klimaschutz, das muss die Marschroute der Bundesregierung bei der Verteilung von Steuergeldern sein", so die BUND-Vertreterinnen und Vertreter.
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Ökobilanz von Personenwagen – neues Webtool hilft Privatpersonen
Entscheidungshilfe beim Autokauf: Forschende des Paul Scherrer Instituts haben ein Webtool namens "Carculator" entwickelt, mit dem sich detailliert die ökologische Bilanz von Personenwagen vergleichen lässt. Das Programm ermittelt die Ökobilanz von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antriebsarten und stellt sie in Vergleichsgrafiken dar. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Personenwagen bedacht, darunter also die Herstellung der Fahrzeuge sowie die umweltrelevanten Emissionen beim Fahren.
http://idw-online.de/de/news747475

13 Thesen zur Energiewende in Deutschland
Wie kann die Energiewende in Deutschland gelingen? Diese Frage gewinnt momentan zusätzlich Bedeutung, etwa durch die Diskussion, in welcher Form der Staat in der Krise Unternehmen und Branchen unterstützt, die für das Gelingen der Energiewende relevant sind. Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence "Integrated Energy Systems" CINES haben nun auf Basis von drei Energiesystemmodellen 13 Thesen abgeleitet, die zeigen, wie ein treibhausgasneutrales Energiesystem für Deutschland aussehen kann.
http://idw-online.de/de/news747351

Auf dem Weg zu bleifreien und stabilen Perowskit-Solarzellen
Die besten Perowskit-Solarzellen schaffen zwar enorme Wirkungsgrade, enthalten aber giftiges Blei. Bleifreie Perowskit-Solarzellen erreichten bislang nur geringe Wirkungsgrade, die zudem schnell abnehmen. Eine neue Arbeit einer internationalen Kooperation zeigt nun, wie sich stabile Perowskit-Schichten herstellen lassen, die Zinn anstelle von Blei enthalten. Dabei schützen organische Verbindungen das Zinn vor Oxidation und sorgen für Stabilität.
http://idw-online.de/de/news747228

Lkw: flüssiges Erdgas ist keine Option für Klimaschutz
Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. So entstehen je nach Antriebstechnologie der sogenannten LNG-Lkw zwischen 969 und 1.051 Gramm Treibhausgase pro Kilometer; ein Diesel-Fahrzeug verursacht fast 1.060 Gramm pro Kilometer.
http://idw-online.de/de/news747240

Europas größtes Flussschutzgebiet kurz vor Anerkennung
Entlang der drei Flüsse Donau, Drau und Mur könnte bald Europas größtes Flussschutzgebiet entstehen. Nachdem auch Österreich grünes Licht gegeben hat, haben fünf Länder (neben Österreich auch Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien) am 7. Mai die Antragsdokumente für ein 5-Länder-Reservat bei der UNESCO eingereicht.
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Mooren droht Entzug der Feuchtigkeit
Während die gewaltigen Nadelwälder der Nordhalbkugel auf warme Luft mit Wassersparen reagieren, sind die Moore schutzlos gegen die Austrocknung. Das bleibt nicht folgenlos.
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Kein Flächenfraß im Schnellverfahren!
Schon mehrfach war das Thema im Newsletter. Jetzt wird es auch von Rettet den Regenwald e.V. aufgegriffen. Reinhard Behrend schreibt: Paragraf 13b, Baugesetzbuch – klingt nicht gerade interessant, ist er aber! Denn unter Bürgermeistern ist der Paragraf beliebt. Er ermöglicht es ihnen, Neubaugebiete im Schnelldurchlauf auszuweisen. Umweltschützer beklagen einen Dammbruch. Denn der Paragraf wurde als Beton-Paragraf missbraucht. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot in Ballungsräumen gedacht, wurde er vorwiegend in Dörfern und Kleinstädten angewendet. Dort häufig für Ein- und Zweifamilienhäuser.
zur Petition

The silence of the shrimps
Whales are singing lower, King penguins are being muffled by the wind and snapping shrimp — one of the loudest creatures in the ocean — are losing the will to snap. Around the world, ecologists are documenting how climate change is altering the soundscape of the natural world. For example, as seawater soaks in carbon and gets more acidic, snapping shrimp — which produce their ear-popping noises to stun prey — seem to be snapping less. "It’s not that ocean acidification completely takes away their ability to make loud snaps,” says marine biologist Ivan Nagelkerken. “They can still do that but essentially don’t want to do that any more."
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21.05.2020

Frühe Mahd bedroht Insekten
Der NABU Hechingen weist in einer Mitteilung darauf hin, dass eine frühe Mahd im öffentlichen und privaten Bereich den Insektenrückgang verstärkt.
Schwarzwälder Bote

"Nationalatlas aktuell" mit Beitrag zur Turteltaube
In ihrem jüngsten Beitrag widmet sich die Online-Zeitschrift "Nationalatlas aktuell" dem Vogel des Jahres 2020. In Zusammenarbeit mit dem DDA wurden verschiedene Karten zur Verbreitung der Turteltaube erstellt, die den starken Rückgang dieser Art dokumentieren. Unter anderem werden die Daten des Atlas Deutscher Brutvogelarten aus dem Zeitraum 2005 bis 2009 mit den Brutzeitbeobachtungen 2015 bis 2019 nach den Meldungen im Internetportal ornitho.de verglichen.
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Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2019/20
Wir blicken auf einen Winter ohne Winter zurück: Schnee und Frost blieben zumindest im Flachland in den Monaten Dezember bis Februar nahezu aus. Insgesamt war der Winter 2019/20 der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die internationale Rotmilan-Schlafplatzzählung wurde Anfang Januar 2020 zum fünften Mal nun auch in Deutschland durchgeführt. War die Verteilung der winterlichen Rotmilane mit der in den letzten Jahren vergleichbar? Wo wurden die höchsten Individuensummen festgestellt und lässt sich ein Überwinterungsbestand abschätzen?
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Regierungspräsidium lehnt Ostanbindung des Baden-Airparks ab
Mit der Ablehnung der Ostanbindung des Baden-Airparks durch das Regierungspräsidium wird der Weg für die vom NABU vorgeschlagene Variante zum Schutz des Naturraums rund um Hügelsheim frei.
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Heimische Fledermäuse keine Träger des neuartigen Coronavirus
Aktuell werden immer wieder Fledermäuse mit dem neuartigen Coronavirus, das die Erkrankung Covid-19 auslösen kann, in Verbindung gebracht. Angst davor, dass Fledermäuse in Deutschland Menschen anstecken könnten, braucht jedoch niemand zu haben.
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Globaler Handel mit Soja geht auf Kosten des Klimas
In welchem Ausmaß Anbau und Handel brasilianischen Sojas das Weltklima belasten, hängt ganz erheblich vom jeweiligen Anbaugebiet ab. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Universität Bonn zusammen mit Partnern aus Spanien, Belgien und Schweden durchgeführt hat. In manchen Regionen fallen demnach beim Export von Soja und Sojaprodukten mehr als 200 Mal so hohe CO2-Emissionen an wie in anderen. Die EU importierte zwischen 2010 und 2015 Soja vor allem von Standorten, in denen für den Anbau große Savannen- und Waldflächen in Ackerland umgewandelt wurde.
http://idw-online.de/de/news747048

Klimawandel: Wie sich ein Bach über vier Jahrzehnte veränderte
Kaum ein Bach ist so gut erforscht wie der Breitenbach nördlich von Fulda. Messungen aus vier Jahrzehnten zeigen, wie der Klimawandel den Insekten zusetzt.
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Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder!
Campact schreibt: Die Lufthansa will Milliarden von der Bundesregierung – ohne Bedingungen und möglichst sofort. Denn der Konzern schwächelt in der Krise. In der SPD mehrt sich die Kritik an solchen Geschenken. Zeigen Sie der GroKo jetzt: Wer mit Steuern trickst und das Klima ruiniert, bekommt kein Geld vom Staat.
zum Appell

Abholzung verschlimmerte Waldbrände in Australien
Die Brandsaison 2019/20 in Australien war verheerend und von historischem Ausmaß. Forscher zeigen nun, dass dies maßgeblich an der vorangegangenen Abholzung der Wälder liegt.
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Kaufanreize für Pkw? Nur ökologisch anspruchsvoll!
Beim "Autogipfel" haben Bundesregierung und Autohersteller über Konjunkturmaßnahmen für die Automobilindustrie diskutiert. Im Gespräch sind verschiedene Anreizprogramme für den Kauf von Fahrzeugen, darunter die Abwrackprämie. Das Öko-Institut hat in einem Diskussionspapier Chancen und Risiken von Kaufanreizen und der Abwrackprämie betrachtet sowie Leit-planken für ihre ökologische Ausrichtung formuliert. Das Papier entstand im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Analyse möglicher Elemente eines Konjunkturpaketes.
http://idw-online.de/de/news746737

Intensivierung des Grünlands führt zum Artenschwund
In den vergangenen Jahrzehnten wurden die meisten Grünlandökosysteme in Mitteleuropa durch höhere Düngergaben und durch häufigeres Mähen oder Beweiden verändert. Diese Landnutzungs-Intensivierung hat dazu geführt, dass diese Ökosysteme mehr Futter produzieren. Allerdings ging dadurch die Diversität der Arten zurück. Sind damit auch Einschränkungen in den Ökosystemleistungen verbunden? Diese Fragen wollen nun Wissenschaftlerinnen aus Vegetationsökologie und Fernerkundung der Universität Bonn gemeinsam untersuchen.
http://idw-online.de/de/news745381

When conservation goes wrong
In some areas, conservationists have contributed to dislodging people who have lived sustainably for generations. Anthropologist Jerome Lewis saw this happen to the BaYaka Pygmies, who had lived in the forests of Central Africa’s Congo Basin for some 55,000 years. "The formerly active, well-fed and lively BaYaka are now often malnourished, depressed and alcoholic casual laborers dwelling on the edges of their former territories, terrorized by so-called eco-guards and subjected to commercial and sexual exploitation by outsiders." In various parts of the world, new programmes are now attempting a better approach.
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14.05.2020

Erlebter Frühling - der Wettbewerb für kleine Naturforscher*innen
Raus aus dem Haus, rein in die Natur! So lautet das Motto des bundesweiten Kinderwettbewerbs "Erlebter Frühling". Die NAJU lädt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, nach Pflanzen und Tieren zu suchen, die sich im Frühling als erste wieder zeigen.
In diesem Jahr werden die kleinen Naturforscher*innen auf Felder, Wiesen und Weiden geschickt – in die Lebensräume, in denen sich die Feldlerche wohl fühlt. ▶ Mehr

Räuber helfen ihrer Beute bei Anpassung an ungewisse Zukunft
Welchen Effekt hat das Artensterben auf die Evolution der überlebenden Arten? Diese Frage haben Evolutionsbiologen der Universität Zürich anhand eines Feldexperiments mit Gallfliegen und ihren Raubparasiten untersucht. Es zeigte sich, dass der Verlust von natürlichen Feinden die Anpassung an zukünftige Umweltveränderungen erschweren könnte.
http://idw-online.de/de/news746736

Tötet Glyphosat den Monarchfalter?
Es schien eindeutig: Monsantos Herbizid vernichtet Amerikas Lieblingsschmetterling. Doch jetzt haben Forscher genauer hingeschaut, und es ist viel komplizierter.
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Flohkrebse machen Diclofenac noch giftiger
Der Schmerzmittel-Wirkstoff Diclofenac wird in der Kläranlage kaum abgebaut und reichert sich deshalb in Gewässern an. Dort schädigt er Leber, Nieren und Kiemen von Fischen. Nicht genug: Flohkrebse verwandeln die Substanz sogar in ein noch schlimmeres Gift.
https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/flohkrebse-machen-diclofenac-noch-giftiger

Nacktschnecke: Geschichte einer Invasion
Senckenberg-Forschende haben herausgefunden, dass die Spanische Wegschnecke – einer der schlimmsten Landwirtschaftsschädlinge weltweit – auch einen massiven Einfluss auf die heimische Fauna in und um Görlitz hat. In einer kürzlich im Fachmagazin Folia Malacologica erschienenen Publikation zeigt das Team, dass es unmittelbar nach dem Eintreffen der invasiven Art zu Hybridisierungen mit einer heimischen Schneckenart kommt. Diese führen längerfristig zum Aussterben der heimischen Nacktschnecken und einer Ausbreitung des Eindringlings.
http://idw-online.de/de/news746597

Fledermausführungen
Klaus Heck von der AG Fledermausschutz BW schreibt: Die Kontaktsperre verbietet es uns derzeit Fledermausführungen oder ähnliche Aktionen durchzuführen. Unser Schweizer Mitglied Hansueli Alder aus Schaffhausen möchte gemeinsam mit dem Verein pro Chiroptera mit einer "Online-Exkursion" diese Zeit dennoch mit spannenden Fledermausbilden überbrücken helfen. Am 30.04.2020 um 20:00 Uhr bietet er einen Livestream - abrufbar unter:
https://youtu.be/muydREc1oZQ
Update: Der Live-Stream ist zwar vorbei, doch wenn Sie bis etwa zur 7. Minute weiter gehen, beginnt dort der Stream.

Neues vom Buchsbaumzünsler
Im Lepiforum kam ein interessanter Bericht über offenbar erfolgreich überwinterte Buchsbaumzünsler und deren "Bekämpfung": Raupen an Hühner verfüttern:
http://www.lepiforum.de/2_forum_2017.pl?page=1;md=read;id=23508

Ein Test in Haigerloch-Stetten war jedoch nicht erfolgreich: Die Hühner nahmen die rund 50 sorgfältig abgesammelten Raupen nicht an.

Pflanzenbestimmung mit Flora Incognita App im März verzehnfacht
Das Forscherteam des "Flora Incognita"-Projekts freut sich über den derzeit starken Anstieg der Nutzung ihrer gleichnamigen App für Smartphones, mit der die wildwachsenden Pflanzen Deutschlands per Foto bestimmt und die Beobachtungen digital gesammelt werden können.
http://idw-online.de/de/news744180

NABU-Newsletter - Garten/Spezial
Viele von uns empfinden ihren Garten oder Balkon gerade in dieser Zeit als großes Glück – gut, dass momentan das Wetter mitspielt und wir uns mit voller Kraft in die Gartenarbeit stürzen können. Aber was packen Sie zuerst an? Was ist Ihnen in Ihrem Garten besonders wichtig und wo wünschen Sie sich mehr Anregungen und praktische Tipps? Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen in der großen NABU-Gartenumfrage. Wer möchte, kann im Anschluss an unserer Verlosung teilnehmen. Mit etwas Glück gewinnen Sie tolle Preise rund um Balkon und Garten.
Umfrage

Heimische Fledermausarten im Porträt: Die 25 Schönen der Nacht
Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Fledermausarten durch die Nacht. Hier finden Sie nähere Informationen zu unseren heimischen Arten sowie Bilder und Rufe – vom Abendsegler bis zur Zwergfledermaus.
NABU BW

Heimische Lurche im Porträt: Kröten, Frösche, Molche, Unken und Salamander
In Deutschland leben 21 Amphibienarten. Während manche eher unauffällig gefärbt sind, haben andere kräftige und bunte Färbungen – wie zum Beispiel der im Mai ganz blaue Moorfrosch oder der schwarz-gelb gefärbte Feuersalamander. Auch in ihrer Lebensweise und Verbreitung gibt es viele große Unterschiede. Der NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor.
NABU BW

Lassen Sie die Sonne rein, Herr Altmaier!
Die Bundesregierung schnürt derzeit milliardenschwere Hilfspakete, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Mit einer Solaroffensive kann sie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und unsere Energieversorgung krisensicherer machen. Dazu muss die Regierung vergleichsweise wenig Geld in die Hand nehmen. Es gilt vor allem, die Hürden für den Ausbau der Solarenergie abzubauen. Dann kommt die Energiewende von unten wieder in Schwung.
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Sommer ohne Eis
Wissenschaftler simulieren die Eisfläche im Arktischen Ozean und finden, dass bereits vor dem Jahr 2050 das Eis im Sommer offenbar vollständig abschmelzen wird.
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Breite Unterstützung für Energiewende – aber nicht so, wie zurzeit
Die Diskrepanz zwischen allgemeiner Zustimmung zur Energiewende und Bewertung der Umsetzung nimmt im Jahresvergleich weiter zu: Acht von zehn Menschen in Deutschland unterstützen die Idee der Energiewende als Gemeinschaftswerk und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Mehr als zwei Drittel sind jedoch mit der Energiewendepolitik der Bundesregierung unzufrieden.
http://idw-online.de/de/news744799

Aus Hamburg für Hamburg: Wissenschaftlerin der TU Hamburg forscht an regionalem Plastik-Recycling
Caterina Picuno ist Doktorandin am Institut für Umwelttechnik und Ener-giewirtschaft an der TU Hamburg. Als Expertin für Abfallwirtschaft wünscht sie sich eine Zukunft, in der nur das Nötigste mit Kunststoff verpackt wird und sich die weltweiten Abfallmengen drastisch reduzieren. Bis dieser Wunsch in Erfüllung geht, setzt sich Picuno mit der Wiederverwertbarkeit von Plastikmüll auseinander. Dafür arbeitet die junge, aus Apulien stammende Wissenschaftlerin an einem Recycling-Projekt, das die Kreislaufwirtschaft von Plastik in Hamburg schließen soll.
http://idw-online.de/de/news746815

Moore wieder vernässen? Möglichst jetzt und möglichst alle
Trockengelegte Moore unter Wasser zu setzen, hilft dem Klima, sofern man sich damit beeilt. Andernfalls treiben sie für Jahrhunderte den Klimawandel voran.
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Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik: Steuergeld für Umwelt und Gemeinwohl
Die Pläne der EU für ihre künftige Agrarpolitik stehen erneut in der Kritik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter 120 Expertinnen und Experten aus Baden-Württemberg, fordern mit einem Zehn-Punkte-Plan eine neue EU-Agrarpolitik.
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Microbe blocks malaria in mosquitoes
A microbe discovered in mosquitoes on the shores of Lake Victoria in Kenya seems to prevent the insect from harbouring the malaria parasite. The microsporidian symbiont, Microsporidia MB, occurs naturally in the insect and doesn’t seem to harm them. It’s not exactly clear how the microbe prevents malaria in the mozzies. Researchers hope that infecting more mosquitoes with Microsporidia MB could someday limit malaria transmission to humans.
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Funding cut for bat coronavirus research
The US National Institutes of Health (NIH) has taken the unusual step of suddenly cutting the funding for a US-China project that investigates how coronaviruses, such as SARS-CoV-2, move from bats to humans. The NIH declined to comment on why it canceled the grant, which was in its sixth year. The project seems to have fallen victim to a conspiracy theory about the origin of the virus. "This is cutting off your face to spite your nose," says infectious-disease researcher Gerald Keusch, a former director of the NIH’s Fogarty International Center. "This is the worst kind of thing that political interference can cause in a democracy."
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07.05.2020

Nachwuchs bei tierischen Landschaftspflegern
Munter stolpert der Nachwuchs bei der Schafherde des NABU Eutingen über die Weide. Bereits beim vergangenen Wintercafé-Termin, Anfang März, waren die Waldschafe ein echter Hingucker – denn genau an diesem Sonntag erblickte ein Schaf das Licht der Welt. Nun sind es sieben Lämmer – und zwei Mütter warten noch auf ihren Nachwuchs.
Schwarzwälder Bote

LUBW legt überarbeitete Planungshilfe für die Erfassung von Vogelarten bei Windenergieplanungen vor
Aus einer Pressemitteilung der LUBW: Für das Gelingen der Energiewende ist ein naturverträglicher Ausbau der Windenergie ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die LUBW unterstützt diesen Prozess aktiv durch die Veröffentlichung von Hinweisen und Planungshilfen. Damit können naturschutzfachliche Belange beim Ausbau der Windkraftnutzung sachgerecht berücksichtigt werden und mögliche Konflikte mit dem Artenschutz im Planungsprozess vermieden werden.
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de

Der Salamanderfresser breitet sich aus
Wo Bsal auftaucht, geht es Amphibien schlecht. Der eingeschleppte Pilz tötet derzeit zahlreiche Salamander im Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland.
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Kolibris, überall Kolibris
In Panama ist ein Baum umgefallen. Er schlug eine Lücke in den Wald. Und diese besondere Lücke bedeutete Kolibris. Viele, viele Kolibris.
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Erreger des Meisensterbens identifiziert
Gerade sterben in deutschen Gärten die kleinen Meisen. Was dahinter steckt, war lange rätselhaft. Nun gibt es eine Antwort.
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Neuer ›Rotschenkelfrosch‹ aus Madagaskar
Im Rahmen von Forschungen zur Artenvielfalt in Madagaskar hat ein Team deutscher, madegassischer und italienischer Forscher*innen eine neue Froschart entdeckt
http://idw-online.de/de/news745458

Dramatischer Schwund an Futterpflanzen für Insekten
Noch vor einigen Wochen war das "Insektensterben" in aller Munde. Die Wissenschaft diskutierte im Wesentlichen drei Ursachen: die Zerstörung der Habitate, Pestizide in der Landwirtschaft und den Rückgang der Futterpflanzen für Insekten. Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Zürich sowie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL haben nun erstmals nachgewiesen, dass im Kanton Zürich die Diversität der Futterpflanzen für Insekten in den vergangenen rund 100 Jahren dramatisch abgenommen hat. Die für ganz Mitteleuropa repräsentative Studie wurde nun im Journal "Ecological Applications" veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news745347

Gute Nachrichten von der Großen Hufeisennase
Die Winterzählung der Fledermäuse bestätigt: mit 273 gezählten Großen Hufeisennasen ist die Winterzahl erneut um 20 Prozent angestiegen. Die ersten Hufeisennasen haben auch schon wieder ihr Sommerquartier im Fledermaushaus Hohenburg bezogen und sind für jeden von zu Hause über die Webcam zu beobachten.
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»Wichtig ist, Vogeltränken und Futterstellen sofort zu entfernen«
Eine neue Krankheit scheint vor allem Blaumeisen zu töten. NABU-Vogelexperte Lars Lachmann erklärt die Hintergründe und was Gartenbesitzer jetzt tun sollten.
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Öko-Landwirtschaft bietet Heimat für 60% mehr Schmetterlingsarten
Begriffe wie "Artenschwund" und "Insektensterben" sind derzeit in der Gesellschaft angekommen. Breit angelegte wissenschaftliche Untersuchungen und Langzeitmessungen zur Auswirkung der Landnutzung auf Insektendiversität fehlen jedoch bisher. Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben die Insektenvorkommen auf ökologisch sowie konventionell bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen untersucht und verglichen.
http://idw-online.de/de/news744083

Kohlekraftwerk zerstört UNESCO-Weltnaturerbe in Bangladesch
Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe der Mangrovenwälder in Bangladesch wird mit der Beteiligung der deutschen Fichtner-Gruppe ein Kohlekraftwerk gebaut. Tonny aus Bangladesch, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt, fordert die Stuttgarter Fichtner-Gruppe auf, „ihre Beteiligung am Bau des Kohlekraftwerks Rampal zu beenden!" Denn: "Die immensen ökölogischen Schäden müssen verhindert werden!“, warnt sie. Verschiedene Umwelt- und Klimaschutzorganisationen unterstützen die Forderung.
Petition

Wie das Corona-Virus den internationalen Artenschutz zurückwirft
Wegen Virusgefahr sind derzeit zahllose Schutzprojekte gestoppt. Noch schwerer wiegt ein Problem, das im Hintergrund lauert: eine verheerende Finanzkrise im Naturschutz.
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30.04.2020

Kattas »stinkflirten«, um eine Partnerin zu finden
Zur Paarungszeit legen männliche Ringelschwanzlemuren wohl eine Art Parfum auf. Das Eau de Lemur zeichnet sich durch fruchtig-blumiges Aroma aus.
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Wie ziegenähnliche Gorale im Himalaja besser geschützt werden können
Forscher der Universität Tübingen schlagen vor, den Tieren in Südostasien mehr offene Graslandschaften als Lebensraum zu bieten
http://idw-online.de/de/news745028

Fransenschildkröte: Neue Art entdeckt
Senckenberg-Wissenschaftler Uwe Fritz hat mit einem internationalen Team anhand von genetischen Untersuchungen eine neue Fransenschildkröten-Art beschrieben. Bislang war man davon ausgegangen, dass es nur eine einzige Art der Gattung Chelus gibt. Mit der Neubeschreibung muss auch der Schutzstatus der Arten, die häufig illegal in den Tierhandel geraten, überdacht werden.
http://idw-online.de/de/news745027

Regenwürmer kurbeln den Nährstoffkreislauf in arktischen Böden
In arktischen Böden läuft der Nährstoffkreislauf sehr langsam und geht mit Stickstoffmangel einher. Dies hemmt das Pflanzenwachstum. Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Greifswald, Umeå, Uppsala und Oulu führte den Stickstoffmangel in arktischen Böden nun auf das Fehlen größerer Bodentiere wie Regenwürmer zurück. Mit dem Klimawandel können diese Bodentiere zunehmend in der Arktis überleben und so das Ökosystem in der arktischen Tundra tiefgreifend verändern.
http://idw-online.de/de/news744756

Aber bitte mit Sporen!
Blätter der Schwarzpappel sind besonders anfällig für den Angriff durch Schwammspinner, wenn sie von einem Pilz infiziert sind. Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena fand nun heraus, dass besonders die jungen Raupen des Schädlings ihren Speiseplan durch die pilzliche Nahrung aufwerten: Raupen, die Blätter fraßen, die mit Pilzsporen übersät waren, entwickelten sich schneller und verpuppten sich einige Tage früher als Raupen, die nur Blattgewebe verspeist hatten. Die Ergebnisse werfen ein völlig neues Licht auf die Ko-Evolution von Pflanzen und Insekten, in der Pilze und andere Mikroorganismen eine viel größere Rolle spielen, als bislang angenommen.
http://idw-online.de/de/news744931

Beat it: der Rhythmus der Tiere
Forscherinnen vom Museum für Naturkunde Berlin publizieren in der Fachzeitschrift "PLOS Computational Biology" den Nachweis rhythmischer Muster in Lautäußerungen von Fledermäusen und Pottwalen. Ihre Methoden tragen dazu bei, die Evolution der akustischen Kommunikation zu verstehen und Arten zu schützen, die akustisch erkannt werden können. Ihre Forschungsdaten sind im frei zugänglichen Repositorium "Github" für die ganze Gesellschaft verfügbar. Damit können die Kenntnisse dazu beitragen, weltweit weitere forschungsgetriebene Fragestellungen effektiv zu beantworten.
http://idw-online.de/de/news744876

Unterschätzen Klimamodelle Grönlands Eisverlust?
Durch eine besondere Wetterlage verlor Grönland auch 2019 wieder sehr viel Eis. Der Effekt sei in Klimamodellen nur ungenügend erfasst, sagt nun ein Forscher.
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Reisanbau und Methan: Mit Bakterien gegen Treibhausgas
Der weltweite Reisanbau ist schlecht fürs Klima, denn die Felder sondern viel Methan ab. Ein Team der Universitäten Aarhus (Dänemark) und Duisburg-Essen (UDE) hat möglicherweise eine Lösung gefunden: Werden dem Boden so genannte Kabelbakterien hinzugefügt, können die Methanemissionen um mehr als 90 Prozent gesenkt werden. Darüber berichtet aktuell Nature Communications.
http://idw-online.de/de/news745043

Nordpol im Sommer bald ohne Eis
Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab.
http://idw-online.de/de/news745040

Bauern drohen mit Versorgungsengpässen
Eine Lobbyorganisation der deutschen Bauern fordert eine Verschiebung der Düngemittelverordnung - und droht angesichts der Coronakrise damit, die Lebensmittelproduktion zu reduzieren.
Spiegel.de

23.04.2020

Sondermeldungen zum 1. April
Seit 2012 sind Sie es immer am heutigen Tag gewohnt, in Form eines Sonder-Newsletters in den April geschickt zu werden. Oft hat's auch geklappt. In diesem Jahr ist uns allerdings ein wenig das Scherzen vergangen und wir verkneifen uns eine weitere Auflage. Doch wie in so vielen anderen Fällen: Vielleicht kann das ja noch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Wer die früheren Meldungen nochmals lesen will, wird in unserem Archiv fündig:
Archiv Sondermeldungen

Online-Tool harmonisiert Baumkataster und macht die Daten besser nutzbar
Kommunen und Landkreise erfassen ihre Stadt- und Straßenbäume bisher individuell in digitalen oder analogen Baumkatastern. Entsprechend inhomogen sind diese Daten. Das neue Online-Tool BaumCloud harmonisiert sie. In ein einheitliches Format überführt lassen sich die Baumkatasterdaten besser nutzen - für wissenschaftliche Zwecke ebenso wie in der Praxis. Entwickelt hat das Tool die Terra Concordia gGmbH im Rahmen des mFund-Projektes meinGrün.
Die BaumCloud steht allen Interessierten unter https://baumcloud.org zu Verfügung.
http://idw-online.de/de/news744346

Flamingos schließen dauernde Freundschaften
In ihren Kolonien führen Flamingos ein reiches Sozialleben. Sie haben nicht nur ihre festen Partner und alte Freunde, sondern pflegen offenbar auch Intimfeindschaften.
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Kleine Vögel schützen Nashörner vor Wilderern
Nashörner sind ziemlich wehrhaft, sehen aber auch ziemlich schlecht. Doch die großen Säuger haben alarmbereite Vögel auf ihrem Rücken sitzen, die sie vor Feinden warnen.
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Stickstoff macht Europas Wälder arm
Laut einer Studie schwindet in Europas Wäldern die Vielfalt an Pflanzen. Zusehends gewinnen Pflanzen die Oberhand, die von der Allgegenwart von Stickstoffverbindungen profitieren.
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Elefanten verwüsten Rinderweiden gesund
Wenn eine Elefantenherde über die Viehweide zieht, sieht es aus, als wäre eine Elefantenherde durchgezogen: Bäume sind umgeworfen und überall liegt Dung. Gut so!
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Häkeln für die Artenvielfalt
Der BUND schreibt: "Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns kreativ für die Artenvielfalt einsetzen und zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai den bedrohten Insekten eine Stimme geben. Wir rufen dazu auf, Bienen und Schmetterlinge zu häkeln. Diese werden sich dann in verschiedenen Aktionen als Botschafter*innen für ihre natürlichen Artgenossen einsetzen. Ob Häkelanfänger*in oder Profi – alle können mitmachen."
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Aspekte der Klimakrise - öffentliche Ringvorlesung
Nach der erfolgreichen ersten Reihe "Klimawandel und Ich" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) findet im Sommersemester die zweite interdisziplinäre Ringvorlesung zu diesem Themenkomplex statt. Unter der Überschrift ‚Klimakrise‘ sprechen Vortragende sowohl von der HHU als auch von anderen Universitäten und Einrichtungen. Die öffentliche Vorlesungsreihe ist eine Veranstaltung im Rahmen der Bürgeruniversität. Sie wird ab dem 20. April immer montags ab 16:15 Uhr als Videostream zur Verfügung gestellt.
http://idw-online.de/de/news744559

Massenaussterben ähnelte heutigem Klimawandel
Gigantische Lavapulse vor 201 Millionen Jahren stießen Kohlendioxid fast so schnell aus wie die Menschheit. Das Ereignis könnte die Zukunft unseres Klimas verraten.
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Synthetisches Gas statt fossile Energie
Bei der Umstellung unseres Energiesystems auf rein erneuerbare Energiequellen gibt es eine große Herausforderung: die Versorgungslücke im Winter. Die Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas bietet einen Weg, wie erneuerbar erzeugte Energie auch im Winterhalbjahr ausreichend zur Verfügung stehen könnte. Zudem könnten damit Langstreckenlastwagen betrieben werden.
http://idw-online.de/de/news744375

Freiflächenphotovoltaik - kritisch für den Naturschutz?
Der Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Energie wird zukünftig deutlich stärker über Freiflächen-Photovoltaikanlagen erfolgen, also in Form von in der offenen Landschaft errichteten großen Solarkraftwerken. Worauf beruht dieser zu erwartende Boom? Welche Folgen für Natur und Landschaft können damit einhergehen?
Der ▶ NABU Schleswig-Holstein hat sich eingehend mit der Materie beschäftigt.

Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder
Tropische Wälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt. Auch vor dem Hintergrund des Klimawandels spielt ihr Schutz eine besondere Rolle. Dabei ist es wichtig vorherzusagen, wie sich so artenreiche Waldbestände über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verändern. Genau dies ist nun Forschern gelungen.
http://idw-online.de/de/news744254

Rekordabholzung im Schatten der Coronakrise
Während Brasilien seine Wirtschaft herunterfährt, steuert die Ausbeutung des Amazonas-Regenwalds auf ein Rekordhoch zu. Auch Indigenen fehlt es aktuell an Schutz.
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Streitgespräch zur grünen Gentechnik
Was spricht für die Grüne Gentechnik, was dagegen? Eine Debatte mit dem Max-Planck-Biologen Detlef Weigel und dem Kritiker Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk.
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16.04.2020

Mit der Schneidgiraffe im Einsatz
Bereits im Februar waren sie als "Baumfriseure" am Werk - Jugendliche aus Trillfingen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Ein Teil von ihnen beschäftigte sich schon in der Grundschule mit dem Thema Naturschutz und Streuobstwiesen. Und ihr Interesse dafür hielt offensichtlich an, denn bis heute helfen sie mit beim jährlichen Putz der immer größer werdenden Streuobstbäume von Stadt und Landkreis.
Schwarzwälder Bote online

Schwalbennester am Rathaus von Bittelbronn angebracht
Weil ein altes Bauernhaus mitsamt den dort von den Mehlschwalben selbst gebauten Nestern weichen muss, wurden nun auf Vorschlag des NABU als Ersatz 18 Doppel-Nisthilfen am Rathaus von Bittelbronn angebracht. Damit ist auch die Genehmigung des Landratsamts für die Beseitigung der seitherigen Nester zu kriegen. Weil die Nester Jahr für Jahr wieder bezogen werden, stehen sie unter dem Schutz des Gesetzes.
Mehr zum rechtlichen Schutz von Schwalbennestern

Ausgezeichnete Naturtagebücher!
Über 700 Kinder haben beim 27. Wettbewerb der BUNDjugend mitgemacht. 55 erhalten einen ersten Preis.
MehrMitmachen

Gartenschläfer werden munter
Wenn die Gartenschläfer in diesen Wochen ihren Winterschlaf beenden, stehen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wieder bereit: Seit 2019 erforschen sie, warum die kleine Schlafmaus vielerorts in Deutschland und Europa in dramatisch kurzer Zeit verschwunden ist. Ihr gemeinsames Ziel: Den Gartenschläfer als heimische Tierart in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren.
http://idw-online.de/de/news744104

Vogelkriminalität in Serbien bedroht Zugvögel
Der Vogelzug ist in vollem Gange. Etliche Vögel fallen auf dem Balkan Wilderern zum Opfer. EuroNatur und ihre serbischen Partner setzen sich gegen den Vogelmord ein
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Brutrekord bei Krauskopfpelikanen
Die Krauskopfpelikane in der albanischen Karavasta-Lagune stecken mitten im Brutgeschäft. Ihre Anzahl ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr.
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Wo Haie nach Beute suchen
Bisher gilt der Äquator als bevorzugtes Revier für Raubfische. Doch eine neue Studie bringt dieses Bild ins Wanken.
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Wüstenameisen: Orientierung mit dem sechsten Sinn
Vor zwei Jahren hat ein Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität Würzburg herausgefunden, dass Wüstenameisen mithilfe des Magnetfelds der Erde navigieren. Nun bekommt das Projekt einen Boost – und wird zusätzlich mit 80.000 Euro gefördert.
http://idw-online.de/de/news744005

Unerwünschte Einwanderer auf dem Südkontinent
Der unwirtliche Eiskontinent ist eine der letzten unberührten Wildnisse der Welt. Doch Mensch und Klimawandel bahnen nun Eindringlingen aus wärmeren Regionen den Weg.
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Invasive Arten mit Charisma haben’s leichter
Die äußeren Werte zählen: Ihr Charisma hat einen Einfluss auf die Einschleppung und das Image gebietsfremder Arten und kann sogar die Eindämmung behindern. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat den Einfluss von Charisma auf den Umgang mit invasiven Arten untersucht.
http://idw-online.de/de/news744300

Der BUND-Tipp im März: Zwitschernder Zilpzalp
In einer ruhigen Minute hören Sie ihn: Obwohl der nur knapp elf Zentimeter große Zilpzalp einer unserer häufigsten Singvögel ist, kennen ihn nur die wenigsten. Der Grund ist sein unscheinbares grünlich-braunes Gefieder. So ist das monotone "zilp-zalp-zilp-zalp" das auffälligste Erkennungsmerkmal des Singvogels. Zu seiner Beute zählen Insekten, Spinnen, Schnecken und Asseln. Wenn Sie den kleinen Insektenvertilger im eigenen Garten erblicken möchten, sollten Sie eine "wilde Ecke" mit vorjährigen Stauden und höherem Altgras als Nistmöglichkeit stehen lassen. Wie der Zilpzalp sein Nest baut und wie Sie ihn von seiner Zwillingsart, dem Fitis, unterscheiden, erfahren Sie in unserem Tipp.
BUND BW

Kreativ werden: "Osterhasen" zum Ausmalen oder Versenden
Der NABU schreibt: "Wie wäre es zu Ostern mit einem Feldhasen-Malwettbewerb? Oder mit ein paar leckeren Osterrezepten zum Nachbacken? Oder Sie versenden an Ihre Lieben eine osterhasige E-Card? Denn das Vorbild des Osterhasen – der Feldhase – braucht unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz."
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Verlängerung § 13b BauGB – Dammbruch im Naturschutz
LNV appelliert an Bundestagsabgeordnete, Verlängerung des "Betonparagrafen" (§ 13b BauGB) abzulehnen.
Mehr beim LNV

Werde laut: Gib mir deine Stimme für die Artenvielfalt in Europa!
Der Kiebitz verschwindet aus Europas Agrarlandschaft. Die industrielle Landwirtschaft mit intensiv genutztem Grünland und dichten Getreidefeldern lässt dem markanten Vogel kaum mehr Platz und Nahrung. Die EU muss jetzt handeln – mit einer neuen Agrarpolitik, die den Naturschutz in den Mittelpunkt stellt. Das Europa-Parlament wird dazu in den kommenden Monaten abstimmen. Schick deshalb jetzt eine Sprachnachricht für Kiebitz & Co. an deine EU-Abgeordneten. Das Mikro in deinem Smartphone reicht dafür aus.
NABU BW

Wie gefährlich sind Waldbrände bei Tschernobyl?
In der Sicherheitszone brennt radioaktiv verseuchter Wald. Wie gefährlich ist das Feuer? Bereits 2015 hatten Fachleute Gelegenheit, diese Frage zu beantworten.
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Deutschland verstärkt Grundwasserschutz durch neue Düngeregeln
Striktere Düngevorschriften für Landwirte werden in Deutschland Gesetz. Sie sollen die EU-Vorgaben für den Grundwasserschutz umsetzen und hohe Strafzahlungen vermeiden.
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08.04.2020

Weißstorch-Projekt des NABU-Haigerloch-Rangendingen
Stück für Stück geht's voran mit dem Bau der Nisthilfe für den Weißstorch in Hart. Auf der Facebook-Seite des NABU Haigerloch-Rangendingen sehen Sie den Fortschritt quasi tagesaktuell.
NABU Haigerloch-Rangendingen bei Facebook

Wegsperrung zum Schutz von Feuersalamandern
Dieser Tage wurde dem NABU Albstadt berichtet, dass im vergangenen Jahr auf dem Schnabelweg (Grat zwischen Roschbach und Wünschtal) viele Salamander auf dem Weg von und zu ihren Laichgewässern überfahren worden wären. Ob es denn nicht möglich sei, in diesem Jahr Abhilfe zu schaffen. Die Stadt Albstadt hat nun schnell reagiert und teilt mit: "Wir werden heute von Seiten der Stadt Albstadt Abteilung Forst die Zufahrten am Schnabelweg und am Roschbachweg für die Zeit der Amphibienwanderung sperren. Weiterhin werden wir eine entsprechende Info im Mitteilungsblatt Pfeffingen bringen."
Gut gemacht, vielen Dank!

Im Einsatz für die Kröten
"Wenn Eckhart Rommel vom NABU Hechingen sich aufmacht, um die Aktivitäten der Kröten zu dokumentieren, dann dämmert es in der Regel bereits. Er gehört zu den ehrenamtlichen Naturschützern, die sich zu ungemütlicher Stunde und bei nassem Wetter auf den Weg machen, um die Verkehrsschranken abends auf- und morgens wieder abzubauen, zum Schutze der Tiere." - So beginnt eine kleine Reportage über den lobenswerten Einsatz in der Hechinger Ausgabe des Schwarzwälder Boten ...
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Petition gegen § 13b BauGB - bitte mit-zeichnen und weiterverbreiten
Der § 13b des Baugesetzbuches, der Wohnbaugebiete ohne Flächennutzungsplan, ohne Umweltprüfung, ohne Eingriffskompensation und mit reduzierter Bürgerbeteiligung vorsieht, ist zum 31.12.2019 ausgelaufen.
Das Innenministerium und manche Bundestagsabgeordnete arbeiten derzeit daran, diesen Paragraphen neu aufzunehmen. Eine Wiedereinführung wäre für eine nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung eine Katastrophe!
Aus diesem Grund hat der LNV eine Petition gestartet, um die Entscheidungsträger aufzurütteln und gegen eine Verlängerung zu stimmen oder diese zumindest an Bedingungen zu knüpfen: Beschränkung auf Gebiete mit nachgewiesener Wohnungsnot und auf verdichtete Bauformen.
Weil wir hier im ländlichen Raum ebenfalls "einschlägige" Erfahrungen gemacht haben, veröffentlichen wir den Aufruf unter den regionalen Nachrichten – mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung.
Hier geht's zur Petition

Ein sicherer Brutplatz für Vögel
In den vergangenen Tagen haben Mitglieder der IGNUK Vogel- und Fledermauskästen, im Naturschutzgebiet (NSG) Scharlenbachtal/ Hofwald in Starzeln neu aufgehängt. Ziel dieser Nistkastenaktion ist, im Besonderen seltenen Vogelarten wie Gartenrotschwanz, Wendehals oder Trauerschnäpper einen sicheren Brutplatz bieten zu können.
Schwarzwälder Bote

Rosenkäfer putzen Pfingsthalde
Das zweite Jahr in Folge hat sich die Nabu-Kindergruppe "Rosenkäfer" – noch vor den Corona-Beschränkungen – zur "Putzete" in der Pfingsthalde getroffen. Der beginnende Frühling war nicht zu überhören und zu übersehen in diesem Naherholungsgebiet mit seinen vielen Lebensräumen, Pflanzen und Tieren. Was ebenfalls nicht zu übersehen war, war das, was Menschen das ganze Jahr über hinterlassen hatten: Müll aller Art.
Schwarzwälder Bote

Wissenswertes über Frösche, Kröten und andere Lurche
"Wissen Sie, wie eine Geburtshelferkröte ruft? Klingt fast wie ein Glöckchen oder?" Daher der Name "Glögglifrosch". So hat Nils Reiser vom Landratsamt Balingen noch vor der Coronakrise 15 Amphibieninteressierten verschiedener Generationen auf Einladung des NABU Rosenfeld die Welt der Kriechtiere geschildert. Die Zuhörer bekamen eindrucksvolle Bilder zu sehen.
Schwarzwälder Bote

Wie vergessene "Drachen" wiederbelebt werden
Seit über 100 Jahren wurde angenommen, dass es nur drei Arten Segelechsen in Südostasien gibt. Durch eine neue Studie konnte nun jedoch gezeigt werden, dass auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich zwei verschiedene Arten von Segelechsen vorkommen, die bisher übersehen worden waren, obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben wurden. Somit ist Sulawesi die einzige Insel, die gleich zwei dieser kleinen „Drachen“ beheimatet. Durch die Revision dieser außergewöhnlichen Reptiliengruppe konnte die Zahl der Arten mit einem Schlag fast verdoppelt werden.
http://idw-online.de/de/news743775

Fledermäuse in Agrarlandschaften auf die gemeinsame Jagd angewiesen
Große Abendsegler – eine der größten heimischen Fledermausarten – suchen ihresgleichen, um bei der Jagd über insektenarmen Feldern erfolgreich zu sein. Wie Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigen konnten, jagen die Fledermäuse über insektenreichen Wäldern vorwiegend als Einzelkämpfer, über insektenarmen Agrarflächen jedoch gemeinschaftlich in der Gruppe. Dabei orientieren sie sich offenbar an den Jagdrufen ihrer Artgenossen, die ihnen unabsichtlich Hinweise auf ertragreiche Gebiete liefern.
http://idw-online.de/de/news743656

LNV begrüßt Einigung zur Bodenwertsteuer
Die Einigung der Landtagsfraktionen der Grünen und der CDU auf das Modell der "modifizierten Bodenwertsteuer" bei der anstehenden Grundsteuerreform begrüßt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) außerordentlich. Der Wert des Gebäudes soll bei der Bemessung der Grundsteuerkeine Rolle mehr spielen, sondern nur der Wert des Bodens. Experten erhoffen sich davon die Mobilisierung brachliegender Baulücken, da das Horten von Bauland und das Halten von "Enkelgrundstücken" deutlich teurer wird. Baulich effizient genutzte Grundstücke (bspw. Mehrfamilienhäuser) werden dafür steuerlich entlastet.
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Insekten, Käfer und Vögel lieben Totholz auf Streuobstwiesen
Wo Bäume überaltert sind, brechen häufiger große Äste ab oder alte Baumriesen stürzen komplett um. Aus abgestorbenen Bäumen kann jedoch neues Leben entstehen. Wer das Holz auf dem Grundstück lässt, betreibt direkten Artenschutz. Totholz steckt voller Leben.
Mehr beim NABU BW

So wird die Wiese zur Wildblumenwiese
Der Frühling kommt und viele Menschen sind gerade zu Hause. Wir zeigen, wie man in wenigen Schritten einen eintönigen Rasen in eine blühende Wildblumenwiese verwandelt. Und wie man diese schonend mäht. Davon profitieren Wildbienen, Schmetterlinge, Igel und Co.
Mehr beim NABU BW

FCKW-Verbot stoppte Klimawandel
Langjährige Klimatrends auf der Südhalbkugel scheinen sich umzukehren. Fachleute zeigen nun, dass diese Trendwende wohl tatsächlich mit dem Kampf gegen den Ozonabbau
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Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten
Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter.
http://idw-online.de/de/news743448

»Mit der Vernichtung von Ökosystemen sind Pandemien wahrscheinlicher«
Die beste Pandemie-Prophylaxe? Konsequenter Schutz der natürlichen Vielfalt, sagen zwei Biologen. Im Interview erklären sie, wie Corona-Krise und Umweltzerstörung zusammenhängen.
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Ökosystemleistungen kennen keine Grenzen
Was haben Kakao, Zugvögel, Hochwasserschutz und Pandas gemeinsam? Viele Länder profitieren von Ökosystemleistungen, die zuvor in anderen Ländern erbracht wurden. Wo und wie Ökosystemleistungs-Ströme verlaufen, ist jedoch kaum bekannt. Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) konnten nun in einer im Fachjournal Global Environmental Change veröffentlichten Studie zeigen, wie interregionale Ökosystemleistungs-Ströme aufgedeckt und quantifiziert werden können.
http://idw-online.de/de/news743896

Wo bleibt das Plastik im Ozean?
Dass jedes Jahr große Mengen an Plastikmüll in die Ozeane gelangen, ist bekannt. Doch wo sie in den Meeren abbleiben, ist zum größten Teil unklar. Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierte Forschungsprojekt HOTMIC will in den kommenden drei Jahren Wissenslücken zum Verbleib des Plastiks in den Ozeanen schließen. Sechs europäische Länder fördern es im Rahmen der EU-Programm-Initiative "Gesunde und produktive Meere und Ozeane" (JPI Oceans) mit insgesamt 2,3 Millionen Euro. Den deutschen Anteil übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die erste HOTMIC-Expedition mit dem Kieler Forschungsschiff ALKOR endete bereits in der vergangenen Woche in Kiel.
http://idw-online.de/de/news743888

02.04.2020

Neue Stellungnahmen verfasst
Immer neue Bebauungsplanverfahren kommen auf unseren Tisch – als ob es kein Morgen gäbe. Zumeist sind es beschleunigte Verfahren nach § 13b BauGB, doch auch "normale Verfahren sind darunter. Aus Naturschutzsicht "üble" Verfahren sind z.B.:
- "Ban II" in Ratshausen – eine Planung mit offensichtlich falschen Zahlen, die einen größeren Bedarf nachweisen sollen
- "Hinter den Gärten II" in Haigerloch-Hart – dort soll ein Streuobstgebiet in einem amtlich ausgewiesenen Biotopverbund bebaut werden; das Baugebiet war dabei u.a. aus Natur-schutzgründen sogar schon aus dem Flächennutzungsplan rausgeflogen.
Meinung

Kretschmann zum Artenschutz: "Das hätten wir allein nicht geschafft"
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) freut sich nach eigenen Angaben über den Druck der Bürger beim Thema Artenschutz in Baden-Württemberg.
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Youth in Nature – wir sind dann mal draußen
Dies ist ein Projekt der "Initiative Artenkenntnis". Es richtet sich in erster Linie an junge Menschen, die unsere Tier- Pflanzen- und Pilzarten fundiert kennenlernen möchten: direkt vor der Haustür, im Wäldchen, auf der Wiese, sogar im Stadtpark und auf dem Schulweg. Willst du mehr Arten kennenlernen als Amsel, Drossel, Fink und Star oder Gras, Blume und Baum? Willst du wissen, was für Arten Ameisenlöwen, Haselblattroller oder das Gewöhnliche Katzenpfötchen sind? Menschen, die Arten kennen, sind ganz wichtig.
Weiterlesen

Auch fremde Vampire können Freunde werden
Fledermäuse putzen sich gegenseitig und teilen sogar bereits gesaugtes Blut mit hungrigen Artgenossen – auch wenn diese zuvor Fremde waren.
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Neues Datenportal für Netzflügler erleichtert das Erfassen und Auswerten
Ob Ameisenjungfern, grüne Florfliegen oder Kamelhalsfliegen – mit dem Datenportal "Neuropteren Deutschlands" wird es künftig leichter, Beobachtungsdaten von Netzflüglern (Neuropteren) zu erfassen und für den Naturschutz und die Roten Listen zu verwenden. Das Portal wurde vom Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz entwickelt, denn für die Gefährdungseinstufung einer Art in den bundesweiten Roten Listen sind gute Datengrundlagen unerlässlich. Rote Listen zeigen den Handlungsbedarf für die Erhaltung von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten auf und dokumentieren in den enthaltenen Gesamtartenlisten den Status und die Bestandsentwicklung der in Deutschland etablierten Arten.
http://idw-online.de/de/news743148

Kilometerlange Bunker voll tausender Fledermäuse
Einst sollte die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen einen Angriff aus dem Osten abwehren. Heute ist sie das größte Fledermausquartier Europas aus Menschenhand. Ein Besuch vor Ort.
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Hungriges Wild frisst Wälder kahl
Zu viel Wild kann den Wald massiv verändern. Vor allem im Winter entwickeln die Tiere einen kräftigen Appetit auf die Knospen und Triebe von jungen Bäumen. Mit Folgen.
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Mehr Lerchen fürs Feld
Das F.R.A.N.Z.-Projekt soll heutige Landwirtschaft und Artenschutz unter einen Hut bringen. Erste Erfahrungen zeigen, dass das schon recht gut funktioniert und die Vielfalt wächst.
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Einspeisevergütung im freien Fall: weiterer Photovoltaik-Zubau gefährdet
Wie die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin in ihren Berechnungen aufzeigt, ist der weitere Ausbau der Photovoltaik in Deutschland aufgrund einer bisher wenig beachteten Regelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bedroht. Der Grund hierfür: Der sogenannte "atmende Zubaudeckel" wird in wenigen Monaten dazu führen, dass die Einspeisevergütung für PV-Dachanlagen deren Stromerzeugungskosten unterschreitet. Dies gefährdet die Realisierung insbesondere von größeren PV-Anlagen, die jedoch zum Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland dringend benötigt werden.
http://idw-online.de/de/news743244

Sonnenstrom für Fassaden
Photovoltaik-Elemente befinden sich meist auf Hausdächern – schließlich ist dort die Sonneneinstrahlung am höchsten. PV-Elemente an Fassaden können die Energieversorgung jedoch sinnvoll ergänzen, wie Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP herausgefunden haben: Sie lassen sich ansehnlich integrieren und liefern 50 Prozent mehr Energie als bislang dort montierte Elemente. Selbst Betonwände sind geeignet.
http://idw-online.de/de/news739695

Das Klima-Manifest der WerteUnion
Nicht wir, sondern die Sonne ist schuld an der globalen Erwärmung? Schlimm, dass es Menschen gibt, die solch krassen Unsinn ernst nehmen, kommentiert Klimatologe Stefan Rahmstorf.
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"Bitte unterschreibt gegen den Völkermord durch Bolsonaro!"
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Brasilianische Anwälte und Menschenrechtler fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro aufzunehmen und ihn anzuklagen. Bolsonaro rufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum Völkermord an den 300 indigenen Völkern des südamerikanischen Landes auf. Bolsonaros erklärtes Ziel sei es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können. Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht.
Petition

Amazonien droht 2020 Rekordentwaldung
Die ersten Zahlen deuten auf eine katastrophale Saison für den brasilianischen Regenwald hin. Die Abholzung geht unvermindert weiter.
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26.03.2020

"NABU will Störche nach Hart locken"
"Nachdem sich nach 70 Jahren wieder Weißstörche auf dem Weilheimer Kirchturm niedergelassen haben, will der NABU versuchen, die Zugvögel auch in den Raum Haigerloch zu locken." So beginnt ein Artikel in der Hohenzollerischen Zeitung (Onlineausgabe) vom 26. Februar, der sich ausführlich mit dem Mitgliederinfo der Haigerlocher NABU-Gruppe beschäftigt. Leider können ihn nur Abonnent*innen lesen, doch der Artikel aus der Printausgabe ist beim NABU veröffentlicht.
NABU Zollernalb

Im Zollernalb-Kurier ist ebenfalls ein Artikel erschienen – mit einem Schwerpunkt auf dem Störche-Thema.
Zollern-Alb-Kurier

Abertausende Wildpferde könnten Permafrost retten
Der Klimawandel droht unweigerlich den arktischen Permafrostboden aufzutauen, was seinerseits die globale Erhitzung antreiben würde. Einen Ausweg gäbe es jedoch.
Mehr

Mehr Energieeffizienz durch Baustoff-Recycling
Recycling von Baustoffen lohnt sich - nicht nur, wenn es darum geht, natürliche Ausgangsstoffe wie Kies, Kalkstein oder Basalt zu schonen, indem sie gar nicht erst abgebaut werden. Auch aus energetischer Sicht, ist es häufig sinnvoller, Abbruchmaterial wieder aufzubereiten, anstatt Baumaterial aus natürlichen Rohstoffen neu zu gewinnen. Das ist das Ergebnis einer Sondierungsstudie, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die INTECUS GmbH gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt haben. Die Studie macht zudem deutlich, dass noch viele Fragen offen sind.
http://idw-online.de/de/news743251

Wertvolle Rohstoffe aus Kohlendioxid: Projekt für nachhaltige CO₂-Nutzung
Mit Blick auf den Klimaschutz werden Wege gesucht, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) in die Erdatmosphäre zu verringern. Die industrielle Verwertung von CO₂-Emissionen spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Hier setzt ein neues Forschungsprojekt an, in dem die Universität Bayreuth mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeitet. Das Ziel ist die Nutzung von CO₂-Emissionen zur Synthese der Produkte Methan und Wasserstoffperoxid, die als wertvolle Rohstoffe in unterschiedlichen Industriezweigen eingesetzt werden können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.
http://idw-online.de/de/news743219

19.03.2020

Einladung zur NABU-Ausstellung im Hechinger Rathaus
Schwarzwälder Bote

Versteckter Schatz der Wüste Gobi: Wie Khulane zu Wasser kommen
Extrem weite Wege legen die in der Wüste Gobi lebenden Khulane – eine Wildeselart – zurück, um Nahrung zu finden und ihren Wasserbedarf zu stillen. Das zeigt eine soeben in Scientific Reports erschienene Studie des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI, Abteilung Conversation Medicine) an der Vetmeduni Vienna auf Basis von GPS-Daten. Damit die Khulane den versteckten Schatz der Wüste Gobi auch in Zukunft finden, sind laut den ForscherInnen regionale Schutzstrategien dringend nötig.
http://idw-online.de/de/news742929

Bienen tanzen im Dialekt
Mit dem Schwänzeltanz teilen Honigbienen ihren Artgenossen mit, wo Futterquellen zu finden sind. Je nach Bienenart gibt es dabei unterschiedliche Tanzdialekte, wie ein deutsch-indisches Forschungsteam nachgewiesen hat.
http://idw-online.de/de/news742572

Wenn die Bestäuber ausfallen, haben wir ein enormes Problem
Weltweit sterben Insekten. Schnell. Und in großer Zahl. Das Ausmaß werde unterschätzt, sagt der Ökologe Thomas Fartmann im Interview. Der Schwund sei auch für Menschen bedrohlich.
Mehr

Hunderte von Vogelarten in Indien gehen zurück
Indiens Vögel sind bedroht. Die Bestände mancher Arten sind binnen fünf Jahren um 80 Prozent geschrumpft, zeigt ein erster großer Report. Mit am stärksten gefährdet: Greifvögel.
Mehr

Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz
Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt. Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.
Mehr

Aus dem Takt geraten: Milder Winter weckt Tiere und Pflanzen
Morgens erklingen die ersten Reviergesänge von Amseln und Meisen. Die Natur erwacht nach dem milden Winter besonders rasch. Zum Tag des Artenschutzes am 3. März stellt sich die Frage, wie unsere heimischen Tiere mit der ungewöhnlichen Wärme zurecht kommen?
Mehr beim NABU BW

Mehr als 75.000 Stimmen für die Turteltaube!
Aus dem NABU-Newsletter: NABU-Präsident übergibt Petition an Umweltministerium Die EU-weite Jagd auf Turteltauben muss ein Ende haben. Mit unserer Petition fordern wir Umweltministerin Svenja Schulze auf, sich bei der EU für ein Verbot stark zu machen und einen Jagdstopp in allen EU-Mitgliedsstaaten für die gefiederten Liebesboten zu erreichen. Danke an alle, die unsere Forderungen mit ihrer Stimme unterstützt haben!
Mehr

Balsaholz intelligent zurückgewinnen und wiederverwerten
30 000 Windenergieräder drehen sich in Deutschland. Viele von ihnen kommen langsam in die Jahre. 2019 mussten 2000 Rotorblätter entsorgt werden, 2024 werden es schon 15 000 sein. Doch wohin mit den bis zu 90 Meter langen und rund 15 Tonnen schweren Ungetümen? Eine Lösung haben Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung parat: Mithilfe einer neuen Recyclingtechnik ist es ihnen gelungen, das in den Rotorblättern enthaltene Balsaholz zurückzugewinnen und etwa zu Dämmstoffmatten für Gebäude zu verarbeiten.
http://idw-online.de/de/news739635

Flüsse in Gefahr
Die Rückkehr des Bibers in unsere Flüsse lehrt uns viel über die Widerstandskraft der Natur. Doch sie darf nicht über den schlechten Zustand vieler Fließgewässer hinwegtäuschen.
Mehr

"Waldwildnis-Offensive in Deutschland ein Irrweg"
Mit einer wissenschaftlichen Analyse und Quantifizierung der Klimawirkungen nachhaltiger Holznutzung in Deutschland widerspricht der Tübinger Prof. a.D. Roland Irslinger der Greenpeace-Studie "Waldvision". Die Modellrechnungen der Studie suggerieren, der so behandelte Wald habe eine bessere Klimaschutzwirkung als ein naturnah bewirtschafteter Wald. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich "Speicherwald" und "Waldvision" allerdings als gefährliche Zeitbombe für Wald und Klima.
Fakt, das lokale Magazin

Umweltfreundlich auf dem Kompostfriedhof verwesen
In den USA ist es bald möglich, seinen Körper nach dem Tod ökologisch wertvoll kompostieren zu lassen. Eine Studie hat nun geprüft, ob das Verfahren auch wirklich funktioniert.
Mehr

How successful is the restoration of coral reefs?
The current coral reef crisis has led to increasing attempts to restore damaged reefs. How successful are these efforts? Could they actually avert a mass extinction of reefs? For the first time, an international team of scientists now provides a comprehensive overview of the state of the art in reef restoration research and practice in the journal PLoS ONE and develops suggestions for improvement.
http://idw-online.de/de/news731461

12.03.2020

"Dauerbrenner" Plettenberg
Im Verfahren um die Süderweiterung des Steinbruchs auf dem Plettenberg waren beim Landratsamt viele Stellungnahmen eingegangen. Eine Zusammenstellung der hierauf gegebenen Holcim-Antworten auf fast 200 Seiten wurde uns im Januar zur Verfügung gestellt und die Naturschutzverbände sollten hierzu kurzfristig Stellung beziehen – allein "unser" Teil umfasste über 70 Seiten.
Alles konnte in dieser Zeit nicht bearbeitet werden, trotzdem haben wir ein ausführlicheres Schreiben verfasst.
Meinung

Veranstaltungsprogramm der NABU-Gruppen im Zollernalbkreis
Schwarzwälder Bote

Stunde der Wintervögel im Zollernalbkreis: Haussperling bleibt an der Spitze
Die Ergebnisse der großen Vogelzählung von NABU und seinem bayrischen Partner LBV liegen mittlerweile vor. Die "Stunde der Wintervögel" vom 10. bis 12. Januar hat einige Überraschungen gebracht.
Schwarzwälder Bote

Spuren des bayerischen Bären gefunden
Monatelang fehlte jede Spur, nun gibt es Tatzenabdrücke im Schnee. Wahrscheinlich stammen sie von demselben Bären, der im Oktober 2019 fotografiert wurde.
Mehr

11 000 Kilometer für die Hautpflege
Nach wie vor ist es ein Rätsel, warum viele Wale jedes Jahr über tausende Kilometer ins Warme wandern. Womöglich liegt der Grund in Äußerlichkeiten.
Mehr

Hammerhaie halten die Luft an, um nicht zu frieren
Wer keinen Pelz trägt, immer schnell sein muss und sich Fettpolster nicht leisten kann, der mag es grundsätzlich eigentlich eher warm. Oder er erfindet Tricks, wie der Hammerhai.
Mehr

Countdown für Insektengift Thiacloprid
Mitte Januar wurde das EU-Zulassungsverbot des Neonicotinoids Thiacloprid festgelegt. Dennoch darf das Gift in Baden-Württemberg aber noch ein Jahr lang eingesetzt werden. Für viele Bestäuber kommt das Verbot zu spät.
Mehr beim NABU Baden-Württemberg

Die Methan-Rechnung geht nicht auf
Rund ein Drittel des menschengemachten Methanausstoßes wird durch fossile Brennstoffe verursacht – dachte man zumindest. Nun zeigt sich: Dieser Wert liegt offenbar viel zu niedrig.
Mehr

Langfristperspektiven für Bioenergieanlagen nach 2020
Die Vergütung für Bestandsanlagen wurde mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 für die Dauer von 20 Jahren festgeschrieben. Daraus folgt, dass eine wachsende Anzahl von Bioenergieanlagen in den kommenden Jahren schrittweise aus der bisherigen Förderung fallen wird. In zwei Forschungsvorhaben wurde in den zurückliegenden zwei Jahren untersucht, welche Anschlussperspektiven für Bestandsanlagen vor diesem Hintergrund bestehen. Auf der Abschlusstagung beider Vorhaben am 19. Februar 2020 konnte ein erstes Fazit gezogen werden.
http://idw-online.de/de/news731808

Silphie: Hohe und stabile Erträge über viele Jahre
Energiepflanze besteht im Langzeittest: Silphium perfoliatum L., wie die Durchwachsene Silphie lateinisch betitelt wird, zählt zu den Dauerbrennern unter den Energiepflanzen. Erfahrungen aus 14 Anbaujahren zeigen: Die gelb blühende Silphie bietet stabile Erträge auf Mais-Niveau und lässt sich auch von klimatischen Einflüssen nur wenig beeindrucken.
http://idw-online.de/de/news731418

Solaranlagen müssen bleiben
Sie liefern zuverlässig sauberen Strom – doch nun droht vielen alten Solaranlagen das Aus, weil komplizierte Regelungen den Weiterbetrieb erschweren. Dagegen wehrt sich der Solarenergie-Förderverein auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact.
Petition

Die Welt braucht nasse Torfböden
In Schottland gräbt man Bäume aus, statt welche zu pflanzen. Das soll entwässerte Moore retten. Es klappt so gut, dass andere Länder sich ebenfalls in die Schlammschlacht stürzen.
Mehr

Norwegischer Ölkonzern gibt Australien-Pläne nach Umweltprotesten auf
In der Großen Australischen Bucht will der Konzern Equinor nicht mehr nach Öl bohren. Umweltschützer sprechen von einem "Sieg für die Umwelt".
Mehr

05.03.2020

IGNUK veröffentlicht Veranstaltungstermine
die IGNUK hat ihr Jahresprogramm fertig und auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Mehr

Welche Faktoren die Anzahl von Vogelarten auf Inseln erklären
Ein Team von Forschenden unter der Leitung von Luis Valente (Museum für Naturkunde Berlin / Naturalis Biodiversity Center) zeigt im Fachmagazin Nature, wie die Besiedlungsrate von Inseln, die Artbildung und das natürliche Aussterben von Arten auf ihnen mit der Größe der Inseln und der Entfernung vom Kontinent variieren. Diese Studie basiert auf molekularen Daten hunderter Vogelarten von 41 ozeanischen Archipelen weltweit und deckt grundlegende Prozesse auf, die zu deren Biodiversität führten.
http://idw-online.de/de/news731812

Einfach treiben lassen: Windrichtung bestimmt Brutgebiete von Strandläufern
Männliche Graubruststandläufer besuchen in der Regel mehrere Nistplatzorte während des kurzen arktischen Sommers. Dabei entscheiden sie wohl spontan, in welche Richtung sie als nächstes fliegen: Je nach dem, wohin der Wind sie trägt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben mittels Satellitentelemetrie-Sendern die Flugbahnen von 80 Männchen verfolgt und herausgefunden, dass Brutgebiete in der russischen Arktis eher mit Rückenwind besucht werden. In der Arktis, wo der Sommer kurz und die Brutgelegenheiten unvorhersehbar sind, können die Tiere durch die Unterstützung des Winds wahrscheinlich Zeit und Energie sparen.
http://idw-online.de/de/news731334

Auf das Froschsterben folgte das Schlangensterben
Weltweit verenden Amphibien wegen einer eingeschleppten, tödlichen Pilzerkrankung. Die Seuche sorgt für eine Kettenreaktion im Ökosystem.
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Heliconius-Schmetterlinge: Flexibler als gedacht
Das charakteristische Farbmuster aus roten oder gelben Bändern auf den schwarzen Flügeln ist typisch für die giftigen Schmetterlingsarten in der Gattung Heliconius. Zum Schutz vor natürlichen Räubern teilen sich dieses Warnmuster mehrere Arten. Markus Möst vom Institut für Ökologie hat gemeinsam mit einem internationalen Team die Genetik dieser Flügelmuster untersucht.
http://idw-online.de/de/news731755

Dem Duft der Bienenkönigin auf der Spur
Im Bienenstaat herrschen typischerweise ein strenges Kastenwesen und reproduktive Arbeitsteilung. Insbesondere von sozial hoch entwickelten Arten ist bekannt, dass die Bienenkönigin Verhalten und Fruchtbarkeit ihrer Arbeiterinnen durch so genannte Königinnenpheromone steuert. Nun ist es Biologen der Universität Ulm erstmals gelungen, solche Pheromone auch bei einer primitiven eusozialen Bienenart nachzuweisen. Dieses, in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlichte Ergebnis, lässt neue Rückschlüsse auf die Evolution der Königinnenpheromone zu.
http://idw-online.de/de/news731536

27.02.2020

Grottenolm bewegt sich über Jahre gar nicht
Den bizarren Grottenolm zu beobachten und zu erforschen, lohnt sich auf jeden Fall. Man braucht allerdings einen sehr langen Atem: Meist tut sich einfach gar nichts.
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Die Lieblingsblumen der Hummeln
Zwar können Hummeln von vielen verschiedenen Pflanzen Nektar ernten, aber jede Art hat ihre Vorlieben. Das geht so weit, dass jede Hummel ihre Privatblume hat.
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Klimawandel setzt Hummeln zu
In Europa und Nordamerika gibt es immer weniger Hummeln. Ein Grund: intensive Landwirtschaft. Doch auch häufiger auftretende Extremtemperaturen bedrohen das Überleben der Insekten.
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Klimawandel könnte Artenvielfalt der Alpen künftig stärker beeinflussen als Landwirtschaft
Intensive landwirtschaftliche Nutzung wirkt sich stark auf die Artenvielfalt aus. Der Klimawandel könnte die Landwirtschaft in Zukunft aber als Hauptursache der Biodiversitätskrise ablösen. Modellrechnungen dazu waren bislang selten, da Vorhersagen über die Entwicklung der Landwirtschaft schwierig sind. Wissenschaftler*innen der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur haben ein kombiniertes Modell für eine Beispielregion in den österreichischen Alpen entwickelt. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Klimawandel tatsächlich zum einflussreichsten Faktor für die Verbreitung von Arten in dieser Region werden könnte.
http://idw-online.de/de/news730736

NABU-Veranstaltungsprogramm erschienen
Die 7 NABU-Gruppen im Kreis haben nun ihr neues Programm mit den Terminen von Februar 2020 bis Februar 2021 vorgelegt. Es gibt auch eine Online-Ausgabe.
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Praxistipp Naturschutzmeldung
Zur Erleichterung der Information von Naturschutzbehörden über Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft hat der LNV ein Formular zur Naturschutzmeldung entwickelt.
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Frühe Klimamodelle haben Erderwärmung exakt vorhergesagt
Wie die Erderwärmung global voranschreiten wird, haben Forscher schon vor Jahrzehnten vorhergesagt - mit wenig Daten, schwachen Rechnern und erstaunlich treffsicher.
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Innovative Power-to-Gas-Technologien für die Energiewende
Auf dem Weg zur Klimaneutralität sind Power-to-Gas-Technologien ein wichtiger Baustein. Im Projekt STORE&GO haben Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa unterschiedliche Verfahren zur Produktion von synthetischem Erdgas (SNG) aus erneuerbarem Strom erfolgreich umgesetzt: Aus drei Pilotanlagen konnte SNG ins lokale Erdgasnetz eingespeist oder verflüssigt als mobiler Energieträger bereitgestellt werden. Außerdem hat das Team die volkswirtschaftlichen Vorteile von Power-to-Gas (PtG) herausgearbeitet und passende Regulierungsempfehlungen entwickelt.
http://idw-online.de/de/news731318

Undercover bei Klimawandel-Leugnern
Die Recherche von CORRECTIV und Frontal21 zeigt, wie das US-amerikanische Heartland Institute Leugner des Klimawandels in Deutschland unterstützt, um Maßnahmen zum Klimaschutz zu untergraben.
Artikel von Correctiv         ▶ ZDF-Mediathek

Gentechnisch veränderte Bakterien sollen Bienen schützen
Bakterien aus dem Bienendarm können gentechnisch manipuliert werden, um Bienenkrankheiten den Garaus zu machen. Aber soll man wirklich manipulierte Gene im Freiland testen?
Mehr

Bolsonaro öffnet indigene Gebiete für die Ausbeutung
Der brasilianische Präsident hat einen Gesetzentwurf unterzeichnet, der die Gebiete der Ureinwohner für die wirtschaftliche Nutzung öffnen soll.
Mehr

Kamerun: Keinen Regenwald für Palmöl opfern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Kamerun ist eines der wenigen Länder, in denen Gorillas leben. 800 sind es allein im Campo Ma’an National Park. Neben Westlichen Flachlandgorillas sind auch Schimpansen, Elefanten, Büffel, Panther und Pangoline in den Wäldern daheim – die "Big Five" des Dschungels.
Trotz dieser Artenvielfalt ist die Regierung dabei, 60.000 Hektar Regenwald an die Firma Camvert für Palmölplantagen zu vergeben – und damit zum Kahlschlag freizugeben.
Petition

Pestizidreduktion: Minus 30 % reichen nicht!
Aus dem Newsletter des Umweltinstituts München: Am 04.02. wurde ein Entwurf der neuen Biodiversitätsstrategie der EU öffentlich: Aus den geleakten Dokumenten geht hervor, dass die EU-Kommission den Pestizideinsatz bis 2030 um 30 Prozent reduzieren will. Das ist ein Anfang, wird aber nicht reichen, um das dramatische Artensterben bei Insekten und Vögeln zu stoppen. Was Europa braucht, ist der schrittweise Ausstieg aus der Nutzung chemisch-synthetischer Pestizide, wie wir es in unserer Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ fordern: Nicht 30 Prozent, sondern 80 Prozent weniger Pestizide bis 2030 und ein generelles EU-weites Pestizidverbot bis spätestens 2035 sind nötig, damit sich die Artenvielfalt erholen kann.
Mehr

20.02.2020

NABU Albstadt ist begeistert über den "Hotspot für Mehlschwalben"
Der NABU in Albstadt hat die Firma Getränke Biesinger in Truchtelfingen als "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet. Derzeit sind insgesamt 34 Mehlschwalbennester, darunter auch einige künstliche Nisthilfen, an den Fassaden zwischen den Dachbalken vorhanden. 2019 waren auch alle belegt, wie der Eigentümer versichert. In vielen Nestern sei im Sommer zweimal, in einigen Nestern sogar dreimal erfolgreich gebrütet worden.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

NABU sieht Trendwende in der Landwirtschaft
Mit großem Interesse hat der Nabu-Kreisvorstand einen "neuen Tonfall" beim kürzlich im Hechinger Museum abgehaltenen Bauerntag registriert. Habe es laut Nabu beim Treffen 2019 noch den an Naturschützer gerichteten Vorwurf der "billigen Polemik" gegeben, zeigten die Redner nun Willen und Bereitschaft zum schonenderen Umgang mit Natur und Artenvielfalt.
Mehr im ▶ Schwarzwälder Boten

Milder Winter, weniger Vögel beobachtet
Ehrenamtliche zählten bei der „Stunde der Wintervögel“ dieses Jahr mehr Eichelhäher, dafür weniger Finkenvögel als sonst.
Mehr

"Eigentlich mögen sich Heuschrecken nicht besonders"
Interview mit Iain Couzin vom Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung zu den Ursachen der Heuschreckenplage in Ostafrika
http://idw-online.de/de/news731255

Studie zeigt: Asiatische Hornisse erreicht Hamburg
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) hat Hamburg erreicht. Erstmals identifizierten Wissenschaftler des Centrums für Naturkunde der Universität zusammen mit Bürgerwissenschaftlern ein lebendes Exemplar in Norddeutschland. Die Studie, die zudem den aktuellen Wissensstand zur Invasion dieser Art zusammenfasst, ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Evolutionary Systematics" erschienen.
http://idw-online.de/de/news731024

Vier neue Chamäleonarten aus Madagaskar – Revision des "Nasenchamäleons"
Madagaskar ist die Heimat von beinahe der Hälfte aller bekannten 217 Chamäleonarten. Jedoch ist ihr Lebensraum auch auf unvergleichliche Weise bedroht und der weitaus größte Teil des Primärregenwaldes ist bereits zerstört. Forscher aus Deutschland und Madagaskar haben nun drei neue Arten entdeckt und eine weitere Art revalidiert. Die Arbeit erschien diese Woche in dem zoologischen Fachjournal Vertebrate Zoology.
http://idw-online.de/de/news731003

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation "Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation". Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten.
Mehr

Klima- und umweltschonende Technologie: Ammoniak als nachhaltiger Energieträger
Ein bisschen Wasser, etwas Stickstoff aus der Luft, und Strom aus dem Windpark: Ammoniak besteht aus leicht verfügbaren Rohstoffen, und es wird als grüner Energieträger gehandelt. Hocheffizient kann aus Ammoniak wiederum Wasserstoff hergestellt werden, um nutzbare Energie zu erzeugen. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) entwickeln dafür eine innovative Anlage: den Ammoniak-Cracker.
http://idw-online.de/de/news731032

PM des MCC: Was dem globalen Klimaschutz entgegensteht
Dass die Staatengemeinschaft weit davon entfernt ist, die 2015 im Abkommen von Paris vereinbarten Klimaziele mit entsprechenden Maßnahmen zu unterlegen, ist kein Betriebsunfall der Weltpolitik. Es ist das Ergebnis wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen, die objektiv messbar sind: etwa die Erlöse eines Landes aus Öl- und Gasförderung, das Ausmaß von Korruption oder das soziale Grundvertrauen in der Bevölkerung. Das ist der Ausgangspunkt einer neuen Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Energy Research & Social Science veröffentlicht wurde.
http://idw-online.de/de/news730916

Stromspeicher in der Stadt: Webseite und Erklärvideo zeigen Nutzen für die Energiewende
Die Energiewende braucht Stromspeicher – am besten dezentrale. So kann regional erzeugter erneuerbarer Solarstrom flexibel verbraucht werden. Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen, können die lokale Energieversorgung unterstützen. Zudem entlasten sie das Stromnetz und damit das gesamte Energiesystem. Allerdings machen Quartierspeicher das System auch komplexer. Diese Zusammenhänge erklärt das Forschungsprojekt Esquire auf der Multimedia-Website .
http://idw-online.de/de/news730766

Faire Preise & Prozesse für Tiere & Landwirte, jetzt!
Bernd Linke hat auf Change.org unlängst eine Petition gestartet. Er schreibt: Tierische Produkte werden heute so billig verkauft, dass Landwirte daran nichts mehr verdienen. Die Verträge, die der Handel ihnen aufzwingt, sind in meinen Augen sittenwidrig – verstoßen also gegen jegliche moralischen Maßstäbe! Das ist nicht tragbar. Es ist Zeit für faire Preise in der Landwirtschaft! Nicht der niedrigste Preis ist der Beste, sondern der, von dem die Erzeuger leben können.
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Biodiversität rechnet sich
Wenn Landwirte die Artenvielfalt auf ihren Wiesen und Weiden fördern, können sie höhere Umsätze erzielen. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus den Agrarwissenschaften, der Ökologie und der Ökonomie an der ETH Zürich und weiteren Universitäten.
http://idw-online.de/de/news731213

Nachhaltige Waldbewirtschaftung leistet größeren Beitrag zum Klimaschutz als Waldwildnis
Der Wald erfüllt viele Funktionen: Wald ist Rohstoff- und Energielieferant, Lebens- und Erholungsraum und Klimaregulator. Ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Ernst-Detlef Schulze untersuchte, wie sich nachhaltig bewirtschaftete und unbewirtschaftete Wälder der gemäßigten Klimazone im Hinblick auf ihre Klimabilanz unterscheiden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass nachhaltige Wirtschaftswälder das Klima besser schützen. Ihr wichtigster Beitrag ist das Ersetzen fossiler Brennstoffe durch energetische Nutzung von Holz.
http://idw-online.de/de/news731102

13.02.2020

Neue Meinungsäußerungen der Naturschutzverbände
Die Verbände zur Stellungnahme aufgerufen: Seit Mitte Januar wurden Meinungsäußerungen zu zwei Wasserrechtsverfahren und zu zwei Bebauungsplänen abgegeben.
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Auch tote Tiere sind wichtig fürs Ökosystem
Tierkadaver spielen eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt und das Funktionieren von Ökosystemen – auch über längere Zeiträume. Diese Erkenntnisse haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Reichsuniversität Groningen in der Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. Die Kadaver bieten nicht nur vielen Aas fressenden Tierarten Nahrung, ihre Nährstoffen tragen auch zu einem wesentlich verstärkten Wachstum umliegender Pflanzen bei. Dies begünstigt wiederum viele pflanzenfressende Insekten und deren Räuber. Die Forscher empfehlen, rechtliche Regelungen, die die Beseitigung von Kadavern vorschreiben, für Naturschutzgebiete zu lockern.
http://idw-online.de/de/news730168

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019
Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.
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Neue Technik soll Stromnetz mit Windenergie stabil halten
DBU fördert Projekt von Hochschule Düsseldorf und Rostocker Firma – Neue Software für Windkraftanlagen
http://idw-online.de/de/news730508

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das bei der ▶ LFU Brandenburg verfügbar ist.
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Satire-Bericht: "Toll! Altmaier und die Kohle!"
Das investigative ZDF-Magazin "Frontal 21" hat Peter Altmaiers "Kohle-Spitzenleistung" unter die Lupe genommen. Das Ergebnis sind 2 Minuten, die es in sich haben. Es geht um raffinierte Pläne, niegelnagelneue Steinkohlekraftwerke und einen überdurchschnittlichen Politiker. Schauen Sie selbst - es lohnt!
Zum Video

Trudeau muss die Teersand-Katastrophe stoppen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Öl aus Teesand – es gibt kaum eine größere Umweltsauerei! Landschaften wie Mordor, das Reich des Bösen im "Herr der Ringe", ohne jedes Leben. Trotzdem droht in Kanada die Genehmigung einer weiteren Mine. Verheerender als alle bisherigen. Frontier Tar Sand Mine heißt das ökologische Monster, für das in der Provinz Alberta 292 km² Wald und Feuchtgebiete gerodet oder belastet würden. Die Liste der grauenhaften Schäden ist lang ...
Zur Petition

07.02.2020

Leserbrief: Sehr schade!
Eine Gomaringer Samenmischung soll Mensch und Natur nützen, weil die Pflanzen sich gut für Wildbienen und Schmetterlinge eignen und zugleich hübsch anzusehen sind: Die Gomaringer Bürgerstiftung und der Obst- und Gartenbauverein haben die Tütchen gemeinsam herausgebracht. Paul Westrich, Wildbienenspezialist aus Kusterdingen, hat hierzu nun einen Leserbrief veröffentlicht.
https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Sehr-schade-441751.html

Laufkäfer aus der Forschungssammlung des Berliner Naturkundemuseums reflektieren 125 Jahre Berliner Umweltbedingungen
Umweltveränderungen führen meist dazu, dass ursprüngliche Tier- und Pflanzengemeinschaften durch neue Artengemeinschaften ersetzt werden. Es gibt aber auch Arten die mit den Veränderungen zurechtkommen und bleiben. Dazu müssen sie sich an die neuen Bedingungen anpassen. Ein Team von Forscherinnen und Forschern vom Museum für Naturkunde Berlin konnte nun an einer Laufkäferart zeigen, dass sich die Lebensbedingungen für diesen Käfer über die letzten 125 Jahre in der Stadt zum Besseren geändert haben. Die Studie im Fachmagazin ‚Frontiers in Ecology and Evolution‘ zeigt auch exemplarisch, wie relevant naturkundliche Sammlungen für die Erforschung von Veränderungen über lange Zeiträume sind.
http://idw-online.de/de/news730608

Die Spinne, die ein Geheimnis birgt
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) ist groß und auffällig. In den letzten Jahren hat sie sich nach Nordeuropa ausgebreitet. Obwohl die Gründe für die Arealerweiterung noch unklar sind, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Greifswald und weiterer Forschungseinrichtungen ein Geheimnis im Gewebe der weiblichen und jugendlichen Wespenspinnen enthüllt. Sie wollten die Zusammensetzung der Bakterien unter die Lupe nehmen, die die Wespenspinne mit sich trägt – das sogenannte Mikrobiom (das bei fast allen Tieren vorkommt, auch beim Menschen). Was sie herausfanden, war bemerkenswert:
http://idw-online.de/de/news730501

Rosa Schnecken überlebten Feuerinferno
Die grell gefärbte Schnecke lebt ausschließlich auf dem Mount Kaputar in Australien - dort, wo zuletzt die Brände wüteten. Jetzt wurden Überlebende gesichtet.
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Tödliche Olivenernte
Jährlich könnten Millionen Vögel bei der industriellen Olivenernte sterben. In Spanien wurde die Nachternte mit Hightech-Saugrobotern gestoppt. Doch wie schlimm ist es wirklich?
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Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.
Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität
Welche Umweltbilanz haben Elektroautos? Wie entwickeln sich Reichweite, Wirtschaftlichkeit und die Ladeinfrastruktur langfristig? Führt die Elektromobilität zu Arbeitsplatzverlusten? Diesen und vielen anderen Fragen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette geht das Fraunhofer ISI in einem Policy Brief nach, welcher heute im Rahmen des Batterieforums Deutschland in Berlin vorgestellt wird. Zentrale Aussage: Einer breiten Marktdiffusion von Elektroautos zwischen 2020 und 2030+ steht nichts im Wege, jedoch sind noch zahlreiche Herausforderungen anzugehen.
http://idw-online.de/de/news730327

Kritik an Messe "Jagd & Hund": Aussteller bieten Abschüsse von Turteltauben, Papageitauchern und Singvögeln an
Auf Europas größer Jagdmesse, der "Jagd und Hund 2020" in Dortmund, bieten Reiseveranstalter ab morgen, 28. Januar, wieder Safaris für den Abschuss seltener Tiere im Ausland an. Vogelschützer kritisieren, dass der Veranstalter Messe Dortmund GmbH auch Firmen eine Plattform bietet, die Abschüsse bedrohter Zugvögel wie Turteltauben, Wachteln und Singvögeln in Südeuropa oder dem Balkan im Programm haben. Wie das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) mitteilt, haben Biologen in den letzten Wochen das Ausstellerverzeichnis der Messe ausgewertet und sind dabei auf insgesamt acht Unternehmen gestoßen, die das Töten europäischer Zugvögel gegen Entgelt zum Geschäftsmodell gemacht haben.
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Zu viel Stickstoff bremst Waldwachstum in Europa
Zusätzlicher Stickstoff regt das Baumwachstum an. Geraten aus Luftverunreinigungen jedoch jährlich mehr als etwa 30 Kilogramm pro Hektar in einen Wald, dann verringert sich der Holzzuwachs, denn es fehlen andere für das Wachstum wichtige Elemente. Dies zeigt eine in 23 europäischen Ländern durchgeführte Studie unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
http://idw-online.de/de/news730630

Der Vogelmann von Alcatraz
Vor 130 Jahren wurde Robert Franklin Stroud geboren. Als zweifacher Mörder saß er von seinem 19. Lebensjahr an im Gefängnis und fand dort seine Lebensarbeit: Vogelkunde.
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Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich
Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung untersucht umfassende Lösungsvorschläge, wie man 10 Milliarden Menschen innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten ernähren kann. Eine angemessene und gesunde Ernährung bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende.
http://idw-online.de/de/news730182

Gegen Lichtverschmutzung: Handlungsleitfaden zur Außenbeleuchtung
Die Erhellung der Nachtlandschaften durch künstliche Beleuchtung nimmt global im Jahr um ungefähr 2 bis 6 Prozent zu – mit Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wie es Kommunen gelingen kann, die Lichtverschmutzung zu minimieren, indem sie ihre Straßen- und Gebäudebeleuchtung effizienter gestalten, beschreibt ein neuer Handlungsleitfaden.
http://idw-online.de/de/news730160

Zurück in die Zukunft? Umdenken für Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturschutzwert
Zunehmende und intensivere Landwirtschaft hat zu vielfältigen Konflikten mit dem Naturschutz geführt. Trotz dieses weltweiten Trends weisen in der Europäischen Union etwa 30 Prozent der Agrarflächen als sogenannten High Nature Value Farmlands (HNV-Farmlands) einen hohen Naturschutzwert auf. Ein europäisches Forschungsteam mit Beteiligung der Universitäten Göttingen und Kassel sowie des Braunschweiger Thünen-Instituts für Biodiversität hat in einer aktuellen Studie die Zukunft dieser Agrarflächen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment erschienen.
http://idw-online.de/de/news729841

30.01.2020

Ärger um Baugebiets-Planung in Haigerloch-Hart
Im Schwarzwälder Boten lesen wir: "Das Baugebiet hat ein neues Gesicht, ein grünes Gesicht", meinte Schluck sichtlich zufrieden. In der Tat sahen die Pläne am Montag deutlich anders aus, als diejenigen, die der Ortschaftsrat noch vor vier Wochen zu Gesicht bekommen hat. Es gibt keinen Streuobstgürtel mehr, der eine natürliche Barriere zum bisherigen Wohngebiet darstellt. Stattdessen ist der Baumbestand in umgekehrter L-Form an den östlichen und südlichen Rand des Baugebietes gewandert, wo er allerdings völlig neu angepflanzt werden muss.
Schwarzwälder Bote

Hierzu ein Kommentar
Welche Winkelzüge unternommen werden, damit man trotz im Grunde überwiegender Naturschutzbelange am Ende doch noch seinen Willen durchsetzen kann ...
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Keine Natur mehr im Weg, die das Bauen stören könnte! Wir hören, Ortsvorsteher Bieger habe (nach zuletzt massiven öffentlichen Anfeindungen) sein Grundstück nun doch verkauft. Welchen Druck hier "interessierte Kräfte" ausgeübt haben, kann nur erahnt werden. Auch andere Grundstücksbesitzer wurden offenbar massiv eingeschüchtert: Wie man hört, sei des Öfteren sogar mit Enteignung gedroht worden. Aber wir können beruhigt sein: Die Mafia ist weiiiit weg und das kann man auch alles gaaar nicht miteinander vergleichen ...

Wer zuerst kommt, brütet zuerst
Der Zeitpunkt für die Ankunft im Brutgebiet ist bei Vögeln mitentscheidend dafür, wer am Ende brütet und wer nicht. Dies ist für Zugvögel bekannt, wurde aber nun zum ersten Mal auch eine als Standvogel bezeichnete Vogelart untersucht. Auch sie verlassen oft ihr Brutgebiet, wenn die Jungen das Nest verlassen haben. Die zuerst wieder zurückkehrenden Vögel brüten dann erfolgreicher. Die Ergebnisse zeigen, dass es möglicherweise gar keine Standvögel im eigentlichen Wortsinn gibt. Als Vogelzug müssten dann nicht nur die Reisen über hunderte oder tausende von Kilometern gelten, sondern auch kürzere Flüge zwischen den Überwinterungs- und den Brutgebieten.
http://idw-online.de/de/news729801

Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung.
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Besuchsrekord auf den Naturschutztagen
Die 44. Naturschutztage am Bodensee sind mit einem Rekord zu Ende gegangen. Schwerpunkte der viertägigen Veranstaltungen waren der Klimaschutz, globale und regionale Landwirtschaft und nachhaltiger Konsum. Sylvia Pilarsky-Grosch, Geschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg, und Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, ziehen eine positive Bilanz.
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Schmetterling des Jahres 2020: Grüner Zipfelfalter
Der auf der bundesweiten Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi) wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand des Grünen Zipfelfalters geht an vielen Stellen in Deutschland deutlich zurück.
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Klimagipfel in Madrid: Entscheidungen blockiert und verschoben
Am 15. Dezember 2019 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz in Madrid. Die chilenische Präsidentschaft hat die Konferenz unter das Motto „Time for Action“ gestellt. Trotz zäher Verhandlungen gingen die Beschlüsse zur Ambitionssteigerung jedoch kaum über das hinaus, was bereits bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 vereinbart worden war. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren in Madrid vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Analyse schlussfolgert, dass Madrid wieder einmal gezeigt hat, dass den konsensbasierten UN-Klimaverhandlungen deutliche Grenzen gesetzt sind.
http://idw-online.de/de/news729317

Stoppt die Siemens-Beteiligung an australischem Mega-Kohleprojekt
Während die Ostküste Australiens in Flammen steht, plant das Unternehmen Adani den Bau einer der größten Kohleminen der Welt. Siemens wird hierfür die Bahninfrastruktur stellen. Petitionsstarter Nick möchte das nicht zulassen. „In den vergangenen Monaten ließ Siemens in Deutschland keine Gelegenheit aus, sich als Klimavorreiter zu präsentieren. Sich jetzt an der Adani Mine in Australien zu beteiligen wäre heuchlerisch und unvorstellbar verantwortungslos.
Petition

Daimler, Hände weg vom Moor!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Mercedes frisst – und zwar Land. 21 Hektar - großenteils Moor – will der Autokonzern an Hamburgs Stadtrand verschlingen. Auf dem Areal will er ein neues Logistikzentrum – Neudeutsch für Lagerhalle – bauen. Dabei ist die Fläche eine ökologische Oase. Selbst das Bezirksamt lobt die "wertvollen Niedermoorböden" und den Lebensraum "streng geschützter Tier- und Pflanzenarten"in höchsten Tönen.
Durch den Daimler-Bau würden diese "vollständig zerstört", schreibt das Amt. Ein ökologisches Todesurteil. Mit dem Moor ginge zudem ein wichtiger Kohlenstoffspeicher verloren, der für den Kampf gegen die Klimakatastrophe so wichtig ist.
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Landnutzung hat langfristige Auswirkung auf biologische Vielfalt
Die Vergangenheit lässt die Biodiversität in Agrarlandschaften nicht los - das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftler*innen des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in "Proceedings of the National Academy of Sciences”. Anhand einer Agrarlandschaft in Südwest-Frankreich belegte das Team, dass eine Zwischennutzung von Wiesen und Weiden als Acker auch nach 20 Jahren die Eigenschaften zur Bewegung und Nahrungssuche innerhalb einzelner Artengemeinschaften auf heutigen Wiesen und Weiden homogenisiert. Bestehende Wiesen und Weiden in Agrarlandschaften sollten daher langfristig erhalten werden, um Arten eine Zuflucht zu bieten, die durch Umbruch in Äcker verloren gehen.
http://idw-online.de/de/news729588

24.01.2020

Hilfsbereite und tolerante Papageien
Papageien sind außerordentlich intelligent. So konnte der Graupapagei Alex, der mit rund 500 Wörtern kommunizierte, Fragen beantworten und spontan Objekte klassifizieren. Forscherinnen der Außenstelle Teneriffa des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen haben nun nachgewiesen, dass sie auch ein hohes Maß sozialer Intelligenz und Hilfsbereitschaft aufweisen. Die Vögel helfen Artgenossen, selbst wenn sie keine sofortige Gegenleistung für ihre Hilfe erhalten. Darüber hinaus erwidern sie Gefallen und reagieren nicht mit Neid, wenn Artgenossen eine größere Belohnung erhalten als sie selbst. Geistig sind Papageien damit auf dem Niveau von Rabenvögeln, Delfinen und Primaten.
http://idw-online.de/de/news729677

Zahlreiche Vogelarten in Indonesien entdeckt
Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich zehn Vogelarten haben Forscher auf einer Expedition in Indonesien entdeckt. Dabei war das Team nur wenige Wochen unterwegs.
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Madagaskar könnte im Jahr 2070 waldfrei sein
Schwarzweiße Varis sind vom Aussterben bedroht. Denn der Mensch zerstört mit großer Geschwindigkeit den Regenwald Madagaskars. Was alles schlimmer macht: der Klimawandel.
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Wie Prachtbienen Parfüms unterscheiden
Prachtbienenmännchen stellen in speziellen Hinterbeintaschen Parfüms zusammen, die sie für ihr Balzverhalten einsetzen. Diese Duftmischungen sind artspezifisch und unterscheiden sich auch zwischen nah verwandten Arten. Zoologinnen und Zoologen der Universität von Kalifornien in Davis und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben herausgefunden, dass ein bestimmter Geruchsrezeptor in den Antennen der Prachtbienen artspezifisch auf Gerüche anspricht. Das könnte die unterschiedlichen Parfüms erklären.
http://idw-online.de/de/news729873

»Trail²« – Verbundprojekt zur Energiewende im ländlichen Raum ausgeweitet
Unter Beteiligung der Professur Bauphysik an der Bauhaus-Universität Weimar wird das erfolgreiche Projekt »Transformation im ländlichen Raum« (TRAIL) bis Oktober 2022 fortgesetzt. Ziel ist es, die Energieversorgung von Kleinstädten und Dörfern mit weniger als 10.000 Einwohnern zu optimieren und mithilfe eines datenbasierten Online-Tools Energiekosten zu senken.
http://idw-online.de/de/news728675

Passender Energiemix für kleinere Gemeinden
Solarenergie, Erdwärme oder Photovoltaik – welche Form der Energieversorgung eignet sich am besten für die Gemeinde? Vertreter kleinerer Gemeinden sehen sich einer Unmenge an Informationen gegenüber, die die bestehende Unsicherheit vielfach noch vergrößert. Ein neuartiges Online-Tool von Fraunhofer bringt nun Licht in diesen Dschungel und ermittelt den individuell optimalen Energiemix samt Fördermöglichkeiten.
http://idw-online.de/de/news728177

Gegen Mikroplastik hilft nur Vermeidung
Der Abrieb von Autoreifen, Kunstfasern aus Kleidung und Plastikverpackungen von Lebensmitteln: Jeder Mensch verteilt tagtäglich große Mengen an großen und kleinen Kunststoffteilchen in die Umwelt. Meist unwissentlich aber trotzdem schädlich. Weil Mikroplastik nicht biologisch abbaubar ist, verbleibt es extrem lange in der Natur und schädigt Organismen.
http://idw-online.de/de/news729559

Dünger aus Klärschlamm
Ab 2032 müssen große Kläranlagen Phosphate aus dem Klärschlamm, bzw. der Asche zurückgewinnen – das besagt die neue Abfall- und Klärschlammverordnung. Bisherige Technologien dazu sind jedoch chemikalien- und kostenintensiv. Eine neue Technologie bietet nun eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher zeichnen für die Aufskalierung des Verfahrens verantwortlich.
http://idw-online.de/de/news729478

16.01.2020

Sündenfall §13b Baugesetzbuch – ein Dammbruch im Baurecht, auch im Zollernalbkreis
Im Juni hatte sich der Landesnaturschutzverband in einer Stellungnahme vehement gegen die Verlängerung oder gar Entfristung des § 13b BauGB ausgesprochen und hierbei im Wesentlichen folgende Punkte hervorgehoben:
• § 13b wird ganz überwiegend nicht dort angewendet, wo Wohnungsnot herrscht, sondern in Gebieten mit vergleichsweise entspanntem Wohnungsmarkt
• Ganz überwiegend werden im Rahmen von § 13b Bauweisen realisiert, die nicht den Wohnungsbedarf finanziell Schwächerer bedienen (Geschosswohnungsbau), sondern die Nachfrage Gutsituierter nach repräsentativen Einfamilienhäusern.
• Raumordnerische Grundsätze wie die Planungshierarchie Regionalplan – Flächennutzungsplan – Bebauungsplan werden unterlaufen und drohen bei einer Entfristung gänzlich marginalisiert zu werden.
• § 13b verhindert den Vorrang der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung
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Im Rahmen unserer Beteiligungsverfahren stellen wir fest, dass alle diese Punkte vollumfänglich zutreffen. So haben wir unlängst den Entwurf eines Bebauungsplans in Haigerloch grundsätzlich abgelehnt, weil wir einen verschwenderischen Umgang mit Fläche sahen.
An und für sich sind Stadtverwaltung und Gemeinderat für die Belange des Natur- und Umweltschutzes sehr aufgeschlossen. Jetzt mussten wir den Vorhaben jedoch klar entgegen setzen:
"Allein die zwischen Juni 2018 und Oktober 2019 bekannt gewordenen "beschleunigten Verfahren" nach §§ 13a und 13b BauGB summieren sich nun auf eine überplante Fläche von insgesamt 11,4 ha, auf der laut Aussagen in den Planunterlagen künftig rund 600 Einwohner wohnen sollen – zusätzlich zu den im Flächennutzungsplan 2025 ohnedies geplanten Vorhaben."
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Artenschutz und Klima im Fokus
Der NABU Hechingen fühlt nicht zuletzt aufgrund gestiegener Mitgliederzahlen Rückenwind für die weitere Arbeit. Von der letzten Arbeitssitzung des Jahres gibt es einen Zeitungsbericht in der Hohenzollerischen Zeitung.
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Fledermäuse bevorzugen dunkle Gebiete in der hell erleuchteten Stadt
Für Menschen ist eine Stadt ohne nächtliche Straßenbeleuchtung kaum mehr vorstellbar. Doch wie reagieren nachtaktive Tiere wie Fledermäuse auf die beleuchtete Stadtlandschaft? In einer aktuellen Untersuchung haben WissenschaftlerInnen des Leibniz-IZW gemeinsam mit deutschen und internationalen KollegInnen Fledermäuse der Art Großer Abendsegler (Nyctalus noctula) mit Mini-GPS-Sendern ausgestattet und ihre Flugbahnen am Himmel über Berlin aufgezeichnet. Sie zeigen, dass die Großen Abendsegler hell erleuchtete, bebaute Flächen meiden. Dunkle Korridore wie Stadtforste, Parks oder Wasserläufe sind hingegen von großer Bedeutung, um Nahrungsgebiete und Quartierplätze zu erreichen.
http://idw-online.de/de/news729397

Geschädigte Wälder: Chancen für den Artenschutz nutzen
In einem offenen Brief werben die Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in Baden-Württemberg beim Landesbetrieb ForstBW sowie bei kommunalen und privaten Waldbesitzerinnen und -besitzern dafür, die von der Dürre der Sommermonate 2018 und 2019 geschädigten Laubwälder nicht radikal aufzuräumen, sondern für den Artenschutz zu nutzen. "Statt eine Großputzete in den dürregeschädigten Wäldern zu veranstalten, sollten absterbende und tote Bäume lieber an Ort und Stelle bleiben, um auf Totholz angewiesene Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen", rät der Waldexperte und NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.
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Gegen Fake News in der Klima-Debatte
Polarisierung der Gesellschaft, Auftrieb für populistische Parteien, Verbreitung von Falschinformationen ("Fake News"): Aus Furcht vor solchen Konsequenzen schrecken Regierungen oft vor ambitionierter Klimapolitik zurück – der Kampf gegen die Erderwärmung ist damit auch eine Frage der politischen Kultur und der Kommunikation. Was konkret passieren muss, damit der demokratische Diskurs leistungsfähiger und robuster wird, beleuchtet eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).
http://idw-online.de/de/news726722

Australien: Dringend die Naturgebiete erhalten, die es noch gibt
In Australien droht ein ganzes Ökosystem zu verbrennen. Die Ökologin Martine Maron ordnet die akute Gefahr für die Vogelwelt und Prioritäten für den Naturschutz ein.
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Tiere quälen ist kein Touristenspaß
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild.
Petition

Empfehlungen zum Umgang mit Fridays for Future
Das Interesse am Klimaschutz ist stark gewachsen. Die "Fridays for Future"-Bewegung erhält viel staatlichen und gesellschaftlichen Zuspruch, der sich bislang jedoch kaum in tatsächlichen Veränderungen niedergeschlagen hat. Für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die den Klimaschutz mit stärkerem Engagement vorantreiben wollen, hat das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) nun eine kompakte Handreichung sowie einen ausführlicheren Policy Brief veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news728897

09.01.2020

Neuer Rätselfalter-Adventskalender
Weil die letzten Rätselfalter-Adventskalender so gut angenommen wurden, gibt's im Dezember 2019 wieder eine neue Ausgabe. Diesmal stehen häufige (aber leider zum Teil immer noch weitgehend unbekannte) und zumeist am Tag fliegende Schmetterlingsarten im Fokus. Und - na klar: Erneut soll der Kalender dazu beitragen, die Artenkenntnis ein wenig zu erweitern.
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Vogelschutzbericht 2019: Bestandsentwicklung weiterhin kritisch
Zum Schutz der heimischen Vogelwelt sind weiterhin erhebliche Anstrengungen notwendig. Dies verdeutlicht der Nationale Vogelschutzbericht 2019, den Deutschland jetzt an die Europäische Kommission übermittelt hat. Der Bericht beinhaltet aktuelle Angaben zur Entwicklung der Vogelbestände und der Verbreitung der Brutvögel mit über 20.000 Einzeldaten. Zwar sind einige Erfolge in Form positiver Bestandsentwicklungen zu verzeichnen, es besteht aber weiterhin großer Handlungsbedarf.
http://idw-online.de/de/news729154

Slowakei: Brutsituation für Wasservögel an der Donau verbessert
In einem Projekt des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Zusammenarbeit mit BirdLife Slowakei ist es gelungen, die auf Grund massiver Eingriffe an der Donau durch den Bau des Wasserkraftwerks Gabcikovo problematische Brutsituation von Schwarzkopf- und Lachmöwe sowie Flussschwalbe in diesem Teil der Slowakei deutlich zu verbessern.
http://idw-online.de/de/news728930

Beleuchtung von Höhlen vertreibt Fledermäuse –Lichtfarbe nur untergeordnet
ForscherInnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (MPIO) haben untersucht, wie sich die Beleuchtung von Fledermaushöhlen auf das Verhalten der Tiere auswirkt und ob die Farbe des Lichts dabei eine Rolle spielt. Zwar irritiert rotes Licht die kleinen Säugetiere etwas weniger als weißes – dennoch sollten aus Sicht der ForscherInnen weder der Eingang noch das Innere von Fledermausquartieren beleuchtet werden.
http://idw-online.de/de/news728881

Südliche Breitmaulnashörner durch Inzucht und Fragmentierung ihrer Lebensräume bedroht
Die Fragmentierung der natürlichen Lebensräume durch Zäune und Siedlungen wird den Nashörnern zum Verhängnis. Sie verhindert eine natürliche Abwanderung aus dem Familienverband und führt zu Paarungen unter nahen Verwandten. Hinzu kommt, dass die Nashornweibchen zur Paarung bestimmte Männchen bevorzugen und mit diesem Partner über mehrere Jahre hinweg immer wieder Jungtiere zeugen. Dies führt auf lange Sicht zu einem hohen Grad an Inzucht. Diese Ergebnisse stammen aus der bislang größten wissenschaftlichen Untersuchung zu den sexuellen Vorlieben von Breitmaulnashörnern. Die Wissenschaftler schlagen daher gezielte Maßnahmen vor, um den Fortbestand der Art auf lange Sicht zu erhalten.
http://idw-online.de/de/news729105

Mutierte Riesenmäuse attackieren lebende Albatrosse
Auf der Atlantikinsel Gough spielt sich eine ökologische Tragödie ab. Megamäuse greifen mittlerweile auch erwachsene Vögel an - und fressen sie lebendig.
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Der Sternenhimmelfrosch lebt noch
Er erinnert Biologen an einen Blick zum Nachthimmel und gehörte zu den meistgesuchten Lurchen Südamerikas. Nach knapp 30 Jahren wurde dieser Stummelfußfrosch wiederentdeckt.
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Forscher entdecken neue Lebensgemeinschaft in der Atacama
Die Atacama-Wüste ist die trockenste nicht-polare Wüste der Welt im Norden Chiles. Leben gibt es dort vor allem in den Gebieten, die nahezu täglich im frühmorgendlichen Küstennebel liegen. In einem solchen von Feucht-Trocken-Zyklen beeinflussten Gebiet hat nun ein interdisziplinäres Forscherteam, in dem Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Kaiserslautern, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Philipps-Universität Marburg arbeiten, eine bisher unbekannte und einzigartige, bodenbedeckende Lebensgemeinschaft entdeckt.
http://idw-online.de/de/news729149

BUND Baden-Württemberg: für Bienen und Bauern
Facebook-Mitteilung vom 02.12.: Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative für Bienen und Bauern. Unterschreibe für eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft. Eine Million Stimmen bekommen und die EU muss sich mit den Forderungen auseinandersetzen.
http://www.savebeesandfarmers.eu/

Die Zauneidechse ist "Reptil des Jahres 2020"
Lacerta agilis, die Zauneidechse, ist das Reptil des Jahres 2020. Dies hat die DGHT am 5. Dezember 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz beim Hauptsponsor Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma offiziell verkündet.
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Schwarzblauer Ölkäfer wird Insekt des Jahres 2020
Heute wird im Potsdamer "Haus der Natur" der Schwarzblaue Ölkäfer zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg und der Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, prämierte die Käferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der Schwarzblaue Ölkäfer wurde in der Menschheitsgeschichte aufgrund seines im Körper enthaltenen Reizgiftes Cantharidins als Heiltier, aber auch für Giftmorde verwendet.
http://idw-online.de/de/news727936

Was passiert bei einem Unfall im Kernkraftwerk?
BfS informiert mit neuer Animation über nuklearen Notfallschutz
http://idw-online.de/de/news728934

Kohle-Boom in Subsahara-Afrika
Während in Deutschland und anderen Industrieländern über das Tempo der Reduktion von Treibhausgasen gestritten wird, geht es in den wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Ländern in die andere Richtung. In den knapp 50 afrikanischen Staaten südlich der Sahara (Subsahara-Afrika), das Schwellenland Südafrika nicht mitgerechnet, könnten bis zum Jahr 2025 neue Kohlekraftwerke mit einem jährlichen Ausstoß von 100 Millionen Tonnen CO₂ in Betrieb gehen.
http://idw-online.de/de/news728749

Bevölkerungsentwicklung und Rückgang der Artenvielfalt: Zusammenhang komplexer als bislang bekannt
Der ungebremste Verlust der Artenvielfalt zählt zu den größten globalen Umweltproblemen. In der wissenschaftlichen und politischen Diskussion um Ursachen wird immer wieder das rasante Bevölkerungswachstum als wichtigster indirekter Treiber benannt. Doch demografische Prozesse wie Bevölkerungswachstum führen nicht zwangsläufig zu negativen Folgen für die Biodiversität, haben ISOE-Forscher*innen herausgefunden. Sie haben knapp 150 Studien zum Zusammenhang von Bevölkerungsentwicklung und Biodiversitätsverlust ausgewertet – er erweist sich als komplexer als bisher angenommen. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Ambio erschienen.
http://idw-online.de/de/news729131

Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen - im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.
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19.12.2019

Komm' zurück, kleiner Kauz: Hilfe für Steinkäuze im Kreis Tübingen
Bis Anfang der 1960er Jahre war der Steinkauz in den Streuobstregionen Baden-Württembergs weit verbreitet. Im Landkreis Tübingen leben heute nur noch vereinzelte Brutpaare. "Komm' zurück, kleiner Kauz" – das hoffen viele Menschen im Landkreis, die auf ihrer Streuobstwiese dem Steinkauz eine Heimat bieten möchten. Ihre Bemühungen bündeln das NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen und der Verein VIELFALT im Landkreis Tübingen in einem neuen gemeinsamen Projekt.
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Sterben die Koalas durch die Feuer aus?
Waldbrände in Australien haben auch viele Koalas getötet und einen Teil ihrer Lebensräume zerstört. Könnten sie dadurch wirklich aussterben?
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Langsam zu Fuß, schnell im Kopf
Riesenschildkröten sehen eigentlich nicht so aus, als seien sie besonders auf Zack. Doch nun bescheinigt ein Experiment ihnen eine große mentale Beweglichkeit.
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Unflexible Pinguine sterben schneller aus
In der Antarktis verändert der Einfluss des Menschen das Ökosystem besonders dramatisch. Arten mit eher flexiblem Lebensentwurf kommen damit besser klar.
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Rote-Liste-Daten zu rund 30.000 Tieren, Pflanzen und Pilzen Deutschlands online abrufbar
Ausgestorben, gefährdet oder ungefährdet? Wer wissen will, wie es Feldhase, Wiedehopf, Segelfalter oder Fieberklee geht, kann jetzt eine neue Arten-Suchmaschine nutzen. Sie informiert schnell und einfach über den Rote-Liste-Gefährdungsstatus von Tieren, Pflanzen und Pilzen in Deutschland.
http://idw-online.de/de/news728694

Der Stammbaum der Käfer steht
Die Käfer haben auf der Erde eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit gut 400.000 Arten ist Coleoptera die artenreichste Gruppe im Tierreich. Ein internationales Forscherteam um den US-Amerikaner Duane McKenna von der University of Memphis hat jetzt eine Studie zur Evolution und genomischen Grundlage der Diversität von Käfern veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news728578

Wie sich Blüten an ihre Bestäuber anpassen
Die ersten Blütenpflanzen sind bereits vor mehr als 140 Millionen Jahren in der Kreidezeit entstanden. Mit zumindest 300.000 Arten sind diese damit die mit Abstand größte Pflanzengruppe. EvolutionsbiologInnen um Agnes Dellinger und Jürg Schönenberger von der Universität Wien haben nun in einer aktuellen Studie in Communications Biology dreidimensionale Blütenformen analysiert und herausgefunden, dass sich Blütenformen im Laufe der Evolution modular an die unterschiedlichen Bestäuber angepasst haben.
http://idw-online.de/de/news728500

Experten fordern radikalen Wandel
Alle fünf Jahre legt die Europäische Umweltagentur einen umfassenden Bericht vor. Die aktuelle Ausgabe geht mit Politik und Entscheidungsträgern hart ins Gericht.
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Einfluss elektromagnetischer Felder auf Tiere und Pflanzen im Fokus
Das Bundesamt für Strahlenschutz will Hinweisen zu möglichen Wirkungen weiter nachgehen
http://idw-online.de/de/news728576

Neues Handy zu Weihnachten? Strahlungsarm unterm Weihnachtsbaum
Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert über strahlungsarme Handys und Tablets
http://idw-online.de/de/news728508

Deutschland nutzt Ökosysteme in weit entfernten, oftmals ärmeren Regionen
Soja und Rindfleisch aus Südamerika, Holz aus Russland, Fisch aus China – in Zeiten der Globalisierung ist Mitteleuropa zu einem Markt für Tier- und Pflanzenprodukte aus aller Welt geworden. Doch weit entfernte Ökosysteme liefern auch immaterielle, sogenannte kulturelle Leistungen, die nicht in Handelsbilanzen auftauchen. Eine UFZ-Studie zeigt: Deutschland profitiert vorwiegend von Leistungen besonders bedrohter Ökosysteme in sehr armen Regionen.
http://idw-online.de/de/news728406

Kleine Wälder sind wichtiger als bisher angenommen
Kleine Wälder umgeben von Ackerland haben laut einer neuen Studie pro Fläche mehr Nutzen für den Menschen als große Wälder. Die kleinen Wälder, manchmal sogar kleiner als ein Fußballfeld, können in der Agrarlandschaft leicht unbemerkt bleiben. Doch diese kleinen Waldreste können mehr Kohlenstoff im Oberboden speichern, sind besser für die Jagd geeignet und beherbergen weniger Zecken als große Wälder, womit sie einen guten Beitrag zum Wohlergehen des Menschen leisten.
http://idw-online.de/de/news728320

Petition: Tempolimit 130!
Auf Change.org wir eine Petition beworben mit der Aufforderung an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, die Abgeordneten auf die Notwendigkeit eines sofortigen Tempolimits von 130 km/h hinzuweisen und sie anzuhalten, das von vielen Umweltverbänden bereits seit Jahren geforderte und im Bundestag mehrfach beantragte Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h endlich in namentlicher Abstimmung zu beschließen.
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12.12.2019

Gefährlicher Pflanzenschädling stammt aus Kalifornien
Ein hartnäckiger Schädling macht unter anderem italienischen Olivenhainen und spanischen Mandelbäumen zu schaffen. Nun haben Forscher entschlüsselt, wie er nach Europa kam.
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Ursachen für Insektenrückgang auf Landschaftsebene zu finden
Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts "Biodiversitäts-Exploratorien", das drei Regionen in Deutschland abdeckt, wurden Daten über eine Million Individuen erhoben, darunter etwa 2.700 Arthropodenarten. Auf Artniveau bestimmt wurden im Grünland Käfer, Wanzen, Zikaden, Heuschrecken und Spinnen und im Wald Käfer und Wanzen. Die Ergebnisse führten auch zu Handlungs-Empfehlungen.
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BUNDmagazin 4/19 - Ausgabe Baden-Württemberg
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Fotowettbewerb: Fotos für den Artenschutz
Der BUND-Fotowettbewerb geht in die dritte Runde. Der Naturschutzverband sucht unter dem Motto buntes Baden-Württemberg die schönsten Naturfotos aus dem Ländle. Auf die Kamera, fertig, los!
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Kaminofen richtig bedienen - Emissionen vermeiden
Kaminöfen sind besser als ihr Ruf. Ofenindustrie, Forschung und Behörden konnten in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen bei den Emissionen häuslicher Feuerungs¬anlagen erzielen. Aber welchen Einfluss hat der Ofen auf die Emissionen? Ist es nicht der Nutzer selbst, der die Emissionen massiv beeinflussen kann? Letzteres bestätigt sich in Forschungsergebnissen des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) in Straubing.
http://idw-online.de/de/news727986

Projekt zieht Bilanz: Freiburger »Rathaus im Stühlinger« Europas größtes Netto-Nullenergie-Gebäude
Das seit 2017 betriebene »Rathaus im Stühlinger« der Stadt Freiburg ist das europaweit größte öffentliche Netto-Nullenergiegebäude. Das Gebäude soll in der Jahresprimärenergiebilanz genauso viel Energie zur Verfügung stellen, wie es selbst benötigt. In einem Forschungsprojekt unterstützt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Monitoring des Verwaltungsgebäudes. Vor dem Hintergrund steigender fluktuierender Stromeinspeisung wurden auch Konzepte für einen netzdienlichen Betrieb erarbeitet.
http://idw-online.de/de/news727893

CO2-Preis erhöht den Benzinpreis um weniger als einen Cent pro Liter
Die Bundesregierung hat die in ihrem Klimaschutzprogramm geplante Umsetzung der CO2-Steuer beschlossen. Um die Preissteigerungen sozial abzufedern, wird außerdem die Pendlerpauschale erhöht. Eine Gruppe von 15 Professorinnen und Professoren des Verkehrswesens rund um Prof. Christian Holz-Rau von der TU Dortmund hat dazu eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht: Die tatsächliche Mehrbelastung der Autofahrerinnen und Autofahrer liege nicht wie behauptet bei knapp 10 Cent pro Liter, sondern deutlich unter einem Cent pro Liter – und das verteilt auf sechs Jahre.
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Pflanzenschädlinge umweltfreundlich eindämmen
Falter können für Landwirte zum Problem werden, insbesondere ihre Larven: Sie verursachen oft große Schäden an Kulturpflanzen. Pestizide schaffen zwar Abhilfe, allerdings stehen sie stark in der Kritik. Pheromone bieten eine nach-haltige, jedoch teure Alternative. Ein neues Herstellungsverfahren soll ihre Kosten reduzieren und sie konkurrenzfähig machen.
http://idw-online.de/de/news728185

Neue Regenwaldschutzinitiative wandelt erstmals Ölpalmplantagen in Regenwald um
Ein Bündnis aus Naturschützern und Forschern wandelt auf Borneo Ölpalmplantagen in naturnahen Regenwald um. Auf diese Weise kann ein wichtiger Wildtierkorridor wiederhergestellt werden. Das Forschungsprojekt soll als Blaupause für zukünftige Umwandlungsmaßnahmen in Malaysia und Indonesien dienen. Das Pilotprojekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Natur-, Arten- und Klimaschutz.
http://idw-online.de/de/news728005

Brasilien: Die große Ölpest
Ein großer Ölteppich treibt vor Brasilien auf dem Meer und bedroht viele Tier- und Pflanzenarten. Die Regierung ist ratlos, woher er kommt, und bleibt passiv.
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05.12.2019

Hechingen: Naturteiche sind ausgebaggert
Dichter Bewuchs und damit einhergehender starker Laubeintrag hatte über die Jahre in den beiden Amphibienteichen unterhalb des Hausener Hofs zu einer dicken Schlammschicht und zunehmenden Verlandung geführt. Die Hechinger NABU-Gruppe, die dort jährlich Amphibien-Schutzmaßnahmen durchführt und dabei diese negative Entwicklung beobachtet, hatte sich daher entschlossen, eine Sanierung des Biotops in die Wege zu leiten.
Schwarzwälder Bote

Haigerloch: Die Schöpfung zieht in die Kirche ein
So verschieden katholische Kirche und NABU auch sein mögen, ein gemeinsames Ziel eint sie: Die Bewahrung der Schöpfung. Und deshalb gab es am letzten Samstag eine Auszeichnung der Stettener Michaelskirche mit der NABU-Plakette "Kirchturm als Lebensraum".
Schwarzwälder Bote

Bienen-Volksbegehren: Dialog besser als Konfrontation mit Traktoren
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz reicht den Teilnehmer*innen der Traktor-Staffelfahrt in Richtung Stuttgart die Hand zum Dialog und lädt sie nach ihrer Ankunft in Stuttgart zum Gespräch ein: "Wir setzen seit Beginn des Volksbegehrens auf den Dialog mit allen Landwirt*innen", sagt Volksbegehrens-Sprecher und proBiene-Geschäftsführer David Gerstmeier.
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Südpol-Saurier trugen Federn zur Wärmedämmung
Gut erhaltene Fossilien von Federn legen nahe: Vor 118 Millionen Jahren hielten sich Dinos, die unterhalb des südlichen Polarkreises lebten, mit einem dichten Federkleid warm.
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Erste Großschmetterlings-Raupe im Baltischen Bernstein entdeckt
Ein Forscherteam hat die erste Raupe eines Großschmetterlings in Baltischem Bernstein entdeckt und identifiziert. Bei dem 44 Millionen Jahre alten Fossil handelt es sich um eine Larve aus der Gruppe der Spannerfalter (Geometridae). Ihre Untersuchungsergebnisse veröffentlichten die Forscher nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
http://idw-online.de/de/news727428

Wie Städte die Evolution antreiben
Einige Vogelarten haben felsige Klippen gegen urbane Fassaden getauscht. Doch nicht alle Tiere schaffen es, sich an die Lebensräume des Anthropozäns gewöhnen.
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LNV-Tagung zur Agrarpolitik sorgt für lebhafte Diskussionen
"EU‐Agrarreform – was blüht uns da?", fragte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) provokant im Titel seiner diesjährigen Tagung "Zukunftsforum Naturschutz" in Stuttgart. Trotz hochkarätiger Referenten konnte auf diese Frage niemand eine gesicherte Antwort geben. Denn die Weichen für die zukünftige Agrarpolitik werden derzeit erst gestellt. Umso eindrücklicher waren die unterschiedlichen Einschätzungen, Sichtweisen und Forderungen, die die Referenten aus Landwirtschaft, Naturschutz, Politik und Forschung den über 200 Teilnehmenden vorstellten. Auch eine Resolution wurde verabschiedet.
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Streuobst soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden
Die Streuobstwiesen in Baden-Württemberg sind ein kulturelles Erbe von europaweiter Bedeutung. Damit Streuobst stärker als bisher als gelebte Kultur erhalten und gefördert wird, soll die UNESCO Streuobst zum Immateriellen Kulturerbe erklären.
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Vom Abfall zum Energieträger
Ein wichtiger Schritt zur Energiewende ist die effiziente Nutzung von Reststoffen. Wie das am besten gelingt zeigt die Konferenz ICPS, organisiert von der TU Wien.
http://idw-online.de/de/news727188

Windenergie oder biologische Vielfalt? Wie Beteiligte den grün-grünen Konflikt bewerten – und wie Lösungen aussehen könnten
Die Ablösung fossiler und nuklearer Energieträger als Grundlage der Stromproduktion durch erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse ist zentraler Baustein der deutschen Energiepolitik. Allerdings ist die Energieproduktion aus Wind, dem bedeutendsten Sektor der "Erneuerbaren" in Deutschland, nicht notwendigerweise ökologisch nachhaltig.
http://idw-online.de/de/news727862

Zuckerersatzstoffe: Wie gesund sind Xucker, Stevia und Co?
Süßes essen, ohne Figur und Zähnen zu schaden? Es gibt allerhand Stoffe, die das versprechen. Wie gesund sind die süßen Alternativen? Und helfen sie tatsächlich beim Abnehmen?
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Klimaschutz: Kein G20-Staat auf 1,5-Grad-Kurs
Die G20-Staaten sind für 80 Prozent des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Ein neuer Klima-Report zeigt: Alle diese Länder sind weit davon entfernt, die Erderwärmung entscheidend zu begrenzen.
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28.11.2019

NABU veröffentlicht aktuelles Programm
Nachdem das gedruckte Programm für 2020 erst im Februar erscheinen wird, hat der NABU Zollernalb jetzt seine Veranstaltungen bis Ende Februar online veröffentlicht.
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Insektenschwund dramatischer als gedacht
Breiten Raum nahm beim Nabu-Naturschutztreff die neue, im Fachmagazin "Nature" veröffentlichte Studie der TU München zum Insektenschwund ein. Sie erbrachte alarmierende Ergebnisse.
Schwarzwälder Bote online

Igel freuen sich über Naturgärten
Igel lieber in Ruhe lassen – das ist der Tipp, den der Hechinger Naturschutzbund (Nabu) für die aktuelle Phase gibt.
Schwarzwälder Bote online

Vogelzug vom Klimawandel beeinträchtigt
Der Vogelzug ist Jahrtausende alt. Auf die Veränderungen durch den Klimawandel können sich viele ziehende Arten kaum einstellen. Viele der Langstreckenzieher Richtung Afrika haben ein ziemlich festgelegtes Programm. Auch wenn es im Norden im Winter deutlich wärmer bleibt, folgen sie ihrer genetisch bedingten Programmierung - die zwingt sie zum Ziehen. Bei der Anpassung an den Klimawandel hätten Zugvögel eher einen Nachteil, sagte Lars Lachmann vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Sie seien auf passende Verhältnisse an mehreren Orten angewiesen: im Brutgebiet, an den Raststationen, im Durchzugsgebiet und im Winterquartier - und nicht immer passten die sich verändernden Verhältnisse zusammen.
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Der einzige US-Sittich starb zweimal aus
Man sollte Arten nie vorschnell aufgeben. Das zeigt auch der Fall des Karolinasittichs. Er überlebte wohl viel länger als gedacht.
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Auch parasitische Wespen machen Fettsäuren selbst
Parasitische Wespen sind eine sehr artenreiche Gruppe von Insekten, die sich in oder auf anderen Insekten entwickeln und ihre Wirtsorganismen am Ende ihrer Entwicklung töten. Daher sind sie als natürliche Gegenspieler unerlässlich für das Funktionieren von Ökosystemen. Bislang ging man davon aus, dass parasitische Wespen im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren haben, Kohlenhydrate in Fettsäuren umzuwandeln, da sie alle benötigten Nährstoffe während ihrer Entwicklung von ihrem Wirt bekommen. Forscher der Universität Regensburg konnten nun zeigen, dass dieser wichtige Stoffwechselweg in parasitischen Wespen sehr wohl noch aktiv ist und sie aus Glucose Fettsäuren synthetisieren können.
http://idw-online.de/de/news727289

Nächste Runde im amerikanischen Baumsterben?
Eine neue Krankheitswelle schwappt durch nordamerikanische Wälder. Dieses Mal sind die Buchen dran. Was ist der Auslöser?
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Erfolgreich ackern für den Rotmilan
Das Projekt "Rotmilan – Land zum Leben" hat Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert.
"Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Milan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist", so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich
Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase weltweit. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss deswegen der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel und jede Entscheidung hat ihre potenziellen Umweltauswirkungen - etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vorteile und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung beziffert.
http://idw-online.de/de/news727336

Regenwaldzerstörung in Amazonien auf Zehnjahreshoch
Offizielle Daten bestätigen es: Die Abholzung am Amazonas hat 2019 spürbar zugelegt. Und die aktuelle Politik der Regierung Bolsonaro verspricht keine Entschärfung.
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Warum das Wetter in Europa gerade extrem ist
Wer in Deutschland lebt, bekommt es nur aus den Nachrichten mit. Doch in anderen Teilen Europas purzeln verschiedene Rekorde. Und die Wetterextreme sollen anhalten.
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Petition: Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten
Zu jeder Jahreszeit -nicht nur im Herbst- lärmen sie in Parks und Gärten: die Laubsauger und Laubbläser. Doch diese Gartengeräte schädigen Umwelt, Tiere und Gesundheit und stören den Naturhaushalt. Von Umweltverbänden wird vor allem die tödliche Wirkung der Laubsauger auf nützliche Insekten angeprangert. Die Geräte erzeugen einen Sog von bis zu 160 Stundenkilometern - spätestens die anschließende Häckselfunktion ist für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befinden. Christiane Hänsel hat deshalb eine Petition gestartet ...
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21.11.2019

Nach 28 Jahren wiederentdeckt: das Vietnam-Kantschil
In Zeiten massiver Verluste an biologischer Vielfalt sind Nachrichten vom Aussterben von Tier- und Pflanzenarten die Regel. Doch kann die Wiederentdeckung einer seit 1990 nicht mehr dokumentierten Tierart vermeldet werden. Das Vietnam-Kantschil – eine rehähnliche, katzengroße Art, die auch als vietnamesischer Maushirsch bekannt ist – wurde von Wildtierkameras im südlichen Teil Vietnams fotografiert und gefilmt.
http://idw-online.de/de/news726804

Wilderei ist eine stärkere Bedrohung für die Tierwelt Südostasiens als die Degradierung des Regenwalds
Über Jahrzehnte hinweg galten Lebensraumverlust und -degradierung als wichtigste Ursachen für den Verlust vieler Tierarten in tropischen Regenwäldern. Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature Vietnam (WWF-Vietnam) und dem Sabah Forestry Department der Regierung Malaysias legt nahe, dass Wilderei mit Schlingfallen für Säugetiere und bodenlebende Vögel in Südostasien gegenwärtig eine größere Bedrohung darstellen kann als die Degradierung des Regenwalds durch selektiven Holzeinschlag.
http://idw-online.de/de/news726201

Artensterben: Mitverursacht durch unzureichende Prüfung von Pestiziden?
Pflanzenschutzmittel oder Pestizide, wie sie in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind doch nicht so sicher wie oftmals behauptet. Sie sind daher auch für den Rückgang von Insekten und Vögeln in der Agrarlandschaft verantwortlich. Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt.
http://idw-online.de/de/news726132

Naturschützer für Landesmodell bei der Grundsteuer
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 32 Naturschutzorganisationen in Baden-Württemberg, fordert das Land auf, bei der Grundsteuerreform die Länderöffnungsklausel zu nutzen und nicht das Modell von Finanzminister Scholz zu übernehmen. "Das Bundesmodell verursacht einen riesigen bürokratischen Aufwand bei der Wertermittlung, ist investitionsfeindlich und trägt nicht zur Nutzung brachliegender Bauflächen bei", so LNV-Chef Gerhard Bronner.
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LNV-Infobrief November 2019. Im Blickpunkt: Kulturlandschaft 2030
Der Vertragsnaturschutz ist eines der wichtigsten Instrumente für die Erhaltung der Artenvielfalt. Baden-Württemberg ist da im Ländervergleich nicht schlecht aufgestellt: Mit FAKT und LPR stehen zwei Förderprogramme zur Verfügung, die viel für die umwelt- und naturschutzgerechte Gestaltung der Landwirtschaft erreicht haben. Wie es damit weitergeht, wird auch in Brüssel entschieden, wo derzeit die nächste Agrarreform diskutiert wird. Leider sind die bisherigen Signale nicht positiv.
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Deutschlandweit einzigartiges Becher-Mehrwegsystem an der Universität Bayreuth
Das Studentenwerk Oberfranken (SWO) führt zum Wintersemester 2019/2020 am Universitätsstandort Bayreuth ein Mehrwegsystem für Kaffee- und Getränkebecher ein. Damit ist die Uni Bayreuth als erste Hochschule in Deutschland auf dem Weg zum "wegwerfbecherfreien Campus". Die wissenschaftliche Begleitung dieses Vorhabens durch den Lehrstuhl für Marketing und Konsumentenverhalten soll nachweisen, wie die Universitäts-Community auf das Mehrwegsystem reagiert.
http://idw-online.de/de/news725927

Rezo, Fridays for future und die Initiative neue soziale Marktwirtschaft
Es ist schon einige Monate her, als Rezo mit seinem Video "die Zerstörung der CDU" für erheblichen Wirbel sorgte. Das Video hat mittlerweile mehr als 15,8 Mio. Aufrufe und hatte selbst das Ergebnis der Europawahl beeinflusst. Es hat offensichtlich einen Nerv getroffen und das Bauchgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck gebracht. Rezos Video behandelt viele Themen, hatte aber als Schwerpunkt das, was seit Monaten und auch in den Schulferien haufenweise junge Menschen auf die Straße getrieben hat: die Angst vor einer zerstörten Zukunft aufgrund der Folgen des Klimawandels und der Wut darüber, dass nur geredet, aber nicht gehandelt wird. Ohne die Fridays-for-future-Bewegung wäre das Rezo-Video niemals auf so viel Interesse gestoßen und wäre niemals so viral gegangen. Was sind die Folgen des Rezo-Videos?
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14.11.2019

Zeitungsbericht: Rallye durch den Wald
Bestes Wetter war der NABU-Herbstrallye für Kinder unter dem Motto "Natur entdecken" beschert. Einige Kinder fanden sich dazu in Trillfingen am "Sitz der Weisheit" ein. Ihnen wurde ein spannendes Programm angeboten. Gleich die erste Aufgabe bestand darin, zehn spezielle Dinge im Wald zu suchen. Die Kinder durften diese dann präsentieren und es wurde ein KimSpiel damit gemacht.
Schwarzwälder Bote online

Volksbegehren: Wissenschaftler begrüßen Reaktion des Landes
"Chance für Artenschutz": Experten der Universität Hohenheim loben Schwerpunkte und Dialog-Gedanken des angekündigten Maßnahmenpakets
http://idw-online.de/de/news725668

Bienen-Volksbegehren begrüßt Dialogangebot
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz betrachtet das Eckpunktepapier der Landesregierung als ersten großen Erfolg – und begrüßt das damit verbundene Dialogangebot. "Durch unser Volksbegehren hat sich die Landesregierung erstmals zu einer verbindlichen Investitionsförderung im Rahmen einer Pestizidreduktion und einem nennenswerten Ausbau der Öko-Landbauförderprogramme bekannt", sagt Johannes Enssle, Volksbegehrens-Sprecher und NABU-Landeschef. "Das Volksbegehren Artenschutz – Rettet die Biene hat schon jetzt eine Wende in Baden-Württemberg eingeleitet, hin zu einem konsequenten Artenschutz und hin zu einer nachhaltigen und sozialen Landwirtschaft".
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15 Verbände fordern 225 Millionen Euro zusätzlich für die Landwirtschaft
Wie lässt sich das Artensterben auf Äckern und Wiesen stoppen? Eine Studie von 15 Verbänden, darunter auch der NABU, liefert konkrete Vorschläge zur Rettung der Kulturlandschaft.
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"PLÜit": Hakengimpel im Anmarsch?
Der letzte von insgesamt nur drei anerkannten Nachweisen des Hakengimpels in Deutschland liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. In den kommenden Tagen und Wochen könnte die Chance auf einen neuen Nachweis dieser kräftigen Finken so groß sein wie lange nicht. In Skandinavien wird derzeit eine südwärts gerichtete Massenwanderung mit Nachweisen bis in den Süden Schwedens und Dänemarks beobachtet. Von der südlichsten Beobachtung sind es keine 50 km mehr bis nach Sylt ...
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Auch Vögel bilden komplexe Gesellschaften
Erstes Vorkommen einer mehrschichtigen Gesellschaftsform bei einem Nichtsäugetier zeigt, dass ein großes Gehirn keine Voraussetzung für die Bildung komplexer Gesellschaften ist.
http://idw-online.de/de/news726297

Robinie, Baum des Jahres 2020
Die Stiftung "Baum des Jahres" hat am 24.10.2019 die Robinie als Baum des Jahres 2020 ausgerufen. Mit ihrer üppigen Blütenpracht ist die Robinie nicht zu übersehen. Im Frühsommer leuchten ihre Kronen wie große weiße Wattebäusche an Waldrändern, Feldgehölzen und in Ortschaften. Doch so schön sie ist: die Robinie ist nicht unumstritten.
http://idw-online.de/de/news726286

Erster Braunbär seit Bruno in Deutschland
Ein Braunbär ist in den bayerischen Alpen aufgetaucht. Müssen wir uns Sorgen machen? Aber um wen? Und retten Bienen vielleicht Bärenleben?
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Fischforscher entdeckt neue Fischart auf Fischmarkt
Man muss nicht immer in die Tiefsee tauchen, um neue Arten aufzuspüren. Ein australischer Biologe entdeckte einen unbekannten Zackenbarsch beim Einkaufen.
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Biene kooperiert mit drei Pilzen
Ein Pilz liefert der Bienenlarve wichtige Nährstoffe, der zweite treibt sein Wachstum an - und ein Schimmelpilz sorgt dafür, dass beides im richtigen Maß geschieht.
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NABU-Mitteilung: Das Volksbegehren Artenschutz ruht
In den vergangenen Wochen haben wir mit dem Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen" gemeinsam viel bewegt. Noch nie haben so viele Menschen diskutiert, wie wir das Artensterben bremsen können. Nun hat sich der Trägerkreis entschieden, die Mobilisierung vorerst und vermutlich bis Mitte Dezember nicht aktiv weiter zu treiben. Das Volksbegehren ist damit nicht zu Ende, es ruht.
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Murchinson Falls: Lasst das Öl im Boden!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Murchison Falls sind ein Juwel Afrikas. Tosend stützt sich der Viktoria-Nil über die Klippen einer engen Schlucht. Ein Naturschauspiel, das tausende Touristen aus aller Welt anzieht. Dieses Paradies ist jedoch gefährdet, falls das Erdöl-Projekt Tilenga weiter verfolgt wird. Die Ölkonzerne TOTAL aus Frankreich, Tullow Oil aus Großbritannien und CNOOC aus China wollen täglich 200.000 Barrel Öl fördern.
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Wasserstoff aus Erdgas ohne CO₂-Emissionen
Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt.
http://idw-online.de/de/news726234

Elektromobilität: Neuer Lithium-Akku revolutioniert Ladezeiten
Eines der großen Hindernisse für die Elektromobilität sind die langen Ladezeiten. Eine neue Art Akku verkürzt diese rasant.
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