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Archiv Nachrichten

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06.08.2020

Bebauungplan in Hart: Alles im Dienste der Natur
Die Erschließung von neuen Bauplätzen in Harter Gebiet "Hinter Gärten" wird zu einer großen Herausforderung. Wohl noch nie gab es in der ganzen Stadt ein Baugebiet, in dem in derart aufwändigen Dimensionen dem Naturschutz Rechnung getragen werden muss.
Mehr beim Schwarzwälder Boten

Das Wort "Schwalbenplage" löst Welle der Empörung aus
Ein Missverständnis, eine leichtfertig hingeschriebene Überschrift? Mitunter kann ein unbedacht verwendeter Begriff einen "Rattenschwanz" von Reaktionen auslösen. Da hilft nur nachrecherchieren und erklären ...
Hohenzollerische Zeitung

Der dickste Papagei der Welt feiert sein Comeback
Eben noch waren Neuseelands Kakapos im Liebesrausch, schon drohte eine Seuche sie dahinzuraffen. Es folgten Ambulanzflüge, Blutprobenentnahmen und tägliche Fütterung.
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Vollständigster Fossilfund aus der Frühzeit der Eulenevolution beschrieben
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat mit Kollegen aus Belgien und den USA eine neue fossile Eulenart beschrieben. Das Skelett von Primoptynx poliotauros ist das älteste in dieser Vollständigkeit erhaltene Fossil einer Eule. Der Fund gibt erstmals Einblicke in die Lebensweise der frühesten Eulen. Ähnlich wie Habichte und Adler, aber anders als heutige Eulen, tötete die sehr große Ur-Eule ihre Beute vermutlich nicht mit ihrem Schnabel, sondern mit den Krallen ihrer Füße.
http://idw-online.de/de/news751785

Wenn die Wölfe vor der Türe stehen
Der Wolf ist zurück. Doch wie geht die Gesellschaft damit um? Diese Frage haben sich Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa gestellt – die Europäische Ethnologie der Uni Würzburg hat nun daraus ein aktuelles Buch verfasst.
http://idw-online.de/de/news751780

Jonah’s Mausmaki: Forscherteam entdeckt in Madagaskar neue Primatenart
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus sechs Ländern hat in Madagaskar eine neue Mausmaki-Art entdeckt. Das Forscherteam untersuchte die Diversität von Mausmakis in den Regenwäldern Nordost-Madagaskars. Der Verlust ihres Lebensraumes bedroht die Artenvielfalt.
http://idw-online.de/de/news751756

Vogelflug: So energiesparend fliegt sonst keiner
Davon kann die Luftfahrtindustrie nur träumen. Einmal in der Luft, müssen Andenkondore kaum mehr Aufwand treiben, um Strecke zu machen.
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LNV sieht Wasserstoff als zweischneidiges Schwert
Der Landesnaturschutzverband (LNV), Dachverband von 33 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, sieht den Hype um den Wasserstoff kritisch. Er könne zwar durchaus eine wichtige Rolle als Energieträger (nicht Energiequelle!) bei der Energiewende spielen, wo regenerativ erzeugter Strom nicht direkt verwendet werden kann. Ob sein Einsatz wirklich sinnvoll ist, komme aber entscheidend auf seine Farbe und seine Herkunft an.
Mehr beim LNV

UN-Klimaziele sind ökonomisch sinnvoll: Ambitionierter Klimaschutz zahlt sich aus
Klimaschutz ist nicht billig – aber Klimaschäden sind es auch nicht. Wie viel Klimaschutz ist also wirtschaftlich gesehen am sinnvollsten? Diese Frage hat Ökonomen jahrzehntelang beschäftigt, insbesondere seit dem Wirtschaftsnobelpreis 2018 für William Nordhaus, dessen Berechnungen nach eine Erwärmung um 3,5 Grad bis 2100 ein ökonomisch wünschenswertes Ergebnis sei. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun die Computersimulation, die diesen Schluss gezogen hat, mit den neuesten Daten und Erkenntnissen aus Klima- und Wirtschaftswissenschaften aktualisiert.
http://idw-online.de/de/news750984

Windenergie und Naturschutz: Warum die Beteiligten einander kaum vertrauen und wie das zu ändern ist
Jedes Jahr sind Windparks für den Tod von Hunderttausenden von fliegenden Tieren wie Fledermäuse verantwortlich, die mit den Rotorblättern von Windkraftanlagen kollidieren. Um einen konstruktiven Weg aus diesem grün-grünen Dilemma zu finden, müssten Unternehmen, die Windparks bauen und betreiben, Umweltexperten und Naturschützer miteinander kooperieren. Der Mangel an Vertrauen zwischen ihnen kann jedoch eine effektive und kreative Zusammenarbeit behindern. Wissenschaftler*innen des Leibniz-IZW zeigten nun, dass gemeinsame Werte allein nicht ausreichen, um Vertrauen zwischen diesen Gruppen zu bilden. Einen stärkeren Einfluss auf die Zusammenarbeit haben Überzeugungen und Emotionen.
http://idw-online.de/de/news750886

MCC: Die Argumentationsmuster der Klimaschutz-Verhinderer
Wer den menschengemachten Klimawandel einfach leugnet und die Wissenschaft offen ignoriert, findet bei den politisch Verantwortlichen kaum noch Gehör. Trotzdem tut sich zu wenig – nach den Berechnungen des Weltklimarats werden die im Paris-Abkommen verabredeten Temperaturziele mit den bislang beschlossenen Maßnahmen bei weitem verfehlt. Wie heutzutage der Widerstand gegen ambitionierten Klimaschutz rhetorisch funktioniert, das beleuchtet eine neue Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts.
http://idw-online.de/de/news750412

Waldschäden haben auch ihr Gutes
Der Klimawandel sorgt weltweit für immense Waldschäden. Eine neue Studie von Ökologen der Universität Würzburg zeigt jetzt, dass dies nicht immer mit Nachteilen für die Artenvielfalt einhergehen muss.
http://idw-online.de/de/news751175

Kann die Landwirtschaft die Artenvielfalt retten?
Das Überleben des Menschen hängt nicht zuletzt von der Landwirtschaft ab. Diese nimmt allerdings weltweit mehr als ein Drittel der Landmasse ein und gefährdet 62 Prozent aller bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Trotzdem könnten Agrarlandschaften dazu beitragen, die biologische Vielfalt eher zu fördern als zu schädigen – durch eine Umstellung der weltweiten Lebensmittelproduktion nach agrarökologischen Prinzipien. Mehr als 360 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 42 Ländern plädieren dafür, auf der UN-Biodiversitätskonferenz agrarökologische Grundsätze in das Global Biodiversity Framework aufzunehmen.
http://idw-online.de/de/news751414

Active Antarctic methane leak discovered
Researchers have discovered the first known active leak of methane from the Antarctic seabed, offering the promise of a new understanding of our planet’s methane cycle. Antarctica is estimated to contain as much as a quarter of Earth’s marine methane. Ocean scientists spotted the leak by the tell-tale clue of large white mats of microbes feeding on the hydrocarbon. Methane is a potent greenhouse gas, and the release of it from frozen underwater stores or permafrost regions is a key tipping point that could lead to abrupt and irreversible climate changes.
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Birdwatching AI can distinguish individuals
Researchers have trained an artificial-intelligence (AI) system to recognize individual small birds that appear identical. The tool could make ecological fieldwork easier, because scientists often have to catch and tag individual birds so that they can tell them apart. Researchers used feeders rigged with cameras to take the thousands of photos of microchipped birds that were needed to train the system.
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30.07.2020

Stabübergabe am Federsee
Nach 33 Jahren erfolgreicher Naturschutzarbeit am Federsee geht Jost Einstein, Gründer und Leiter des NABU-Naturschutzzentrums Federsee, zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand.
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Dem Artenschwund entgegenwirken - Forschungsprojekt will Biodiversität fördern
Artenreiche Kalkmagerrasen sind auf regelmäßige Pflegemaßnahmen angewiesen. In Zeiten der globalen Umweltveränderungen ist es jedoch schwierig abzuschätzen, welche Varianten des Habitatmanagements den größten Erfolg erzielen. In dem Forschungsvorhaben "Nachhaltiges Management der Magerrasen des Kaiserstuhls" unter Leitung von apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück sollen auf der Grundlage von umfangreichen Erhebungen am Kaiserstuhl wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen zum biodiversitätsfördernden und nachhaltigen Management von Kalkmagerrasen erarbeitet werden. Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben mit rund 210.000 Euro
http://idw-online.de/de/news750212

Erlebter Frühling - der Wettbewerb für kleine Naturforscher*innen
Raus aus dem Haus, rein in die Natur! So lautet das Motto des bundesweiten Kinderwettbewerbs "Erlebter Frühling". Die NAJU lädt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, nach Pflanzen und Tieren zu suchen, die sich im Frühling als erste wieder zeigen.
In diesem Jahr werden die kleinen Naturforscher*innen auf Felder, Wiesen und Weiden geschickt – in die Lebensräume, in denen sich die Feldlerche wohl fühlt. ▶ Mehr

Die Vogelwelt der Alpen verliert an Vielfalt
Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelgemeinschaften weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken. Diese Entwicklung hängt wahrscheinlich mit der Klimaerwärmung und Änderungen in der Landnutzung zusammen.
http://idw-online.de/de/news751097

Blühende Gärten - miteinander für mehr Vielfalt
Naturnahe Gärten mit blühender Vielfalt für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel laden uns Menschen zum Beobachten und Staunen ein. Solche Erfahrungen zu teilen, macht Freude und stärkt die Gemeinschaft. Diesen sozialen Aspekt mit dem Schutz der biologischen Vielfalt verbindet das neue Projekt des NABU Baden-Württemberg „Blühende Gärten – miteinander für mehr Vielfalt“. In Kooperation mit der Evangelischen Heimstiftung werden innerhalb von zwei Jahren die Grünflächen von 15 Pflegeeinrichtungen im Land naturnah gestaltet.
Mehr beim NABU-BW

Biodiversität in der Agrarlandschaft
Welchen Einfluss hat der ökologische Landbau auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft? Ergeben sich positive Wirkungen für den gesamten Landschaftsraum, wenn zum Beispiel Ökosorten angebaut und Flächen nachhaltiger bewirtschaftet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts "AgroBioDiv", in dem Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg biologische und politikwissenschaftliche Expertise zusammenführen. Neben Aspekten der Biodiversitätsforschung wollen die Heidelberger Wissenschaftler zugleich untersuchen, wie der Erhalt biologischer Vielfalt im Agrarraum von Politik und öffentlicher Verwaltung unterstützt werden kann.
http://idw-online.de/de/news751073

First modern marine fish declared extinct
In March, the International Union for Conservation of Nature (IUCN) Red List declared the smooth handfish, Sympterichthys unipennis, extinct. It is the first marine fish alive in modern times to be declared gone forever. The bottom-dweller was one of the first fish species described by European explorers in Australia. Now none has been reported in well over a century. "It might be hard to imagine why a little organism occupying a small niche in a place few humans ever visit might be important," says conservation scientist Katie Matthews. "But it's an enzyme from an extremophile microbe that's being used in tests to diagnose COVID-19 right now."
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Atmospheric methane levels at all time high
Global methane emissions have risen nearly 10% over the past 2 decades, resulting in record-high levels of the powerful greenhouse gas. Atmospheric concentrations of the gas — 1,875 parts per billion last year — are now more than 2.5 times above pre-industrial levels. Emissions have been mostly driven by agriculture and the natural-gas industry. Increasing red-meat consumption propelled a 12% increase in emissions from agriculture in 2017 alone. "People may joke, but cows and other ruminants burp as much methane as the oil and gas industry," says Earth-systems researcher Robert Jackson.
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Polar bears risk extinction within 80 years
Nearly all polar-bear populations will be wiped out by 2100 unless we reverse the trend of sea-ice loss. “There is very little chance that polar bears would persist anywhere in the world, except perhaps in the very high Arctic in one small subpopulation” if we continue fuelling climate change with business-as-usual levels of emissions, says climate scientist Peter Molnar. Molnar and his colleagues analysed how long polar bears can survive and raise cubs during the ever-longer periods when parts of the Arctic are free of ice. Projections show that, if present rates of warming continue, the bears will starve between winters.
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Bison are coming back to Britain
Wild bison will soon be roaming in the United Kingdom for the first time in 6,000 years. One male and three female European bison (Bison bonasus) will be released in a forest in Kent and allowed to breed naturally to slowly repopulate the land. Conservationists hope that the bison will act as keystone species, remaking the forest with their activity to encourage broader biological abundance.
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24.07.2020

Brennnesselraupen gerettet - oder doch nicht ...?
Der NABU Haigerloch-Rangendingen hatte einige Stellen entlang von Feldwegen mit speziellen Infotafeln versehen: Dort hatten farbenprächtige Tagfalter ihre Eier abgelegt und die Raupen fraßen und fraßen. Leider lief nicht alles wie gewünscht ...
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25 Jahre NABU-Vogelschutzzentrum: Jubiläum in Mössingen
Nahezu 23.000 verletzte oder beschlagnahmte, zumeist pflegebedürftige heimische Wildvögel hat das NABU-Vogelschutzzentrum in den 25 Jahren seit seiner Gründung aufgenommen. Nach erfolgreicher Pflege werden sie wieder in die Freiheit entlassen.
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Storchenprojekt in Weildorf nimmt Fahrt auf
Es tut sich was in Sachen Storchennest: In der Sitzung des Weildorfer Ortschaftsrates am Montag stellte Ortsvorsteher-Stellvertreter Armin Hipp die Ergebnisse eines Rundgangs vor wenigen Tagen vor, an dem sich neben Ortschaftsräten und Bürger auch der NABU beteiligt hatte.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Bühlberge: Hoher Besuch im komplexen System
Dass beim Land die Artenvielfalt, der Schutz der Kleinstlebewesen und Insekten inzwischen von großer Bedeutung ist, das wohl sollte dieser rustikale Vor-Ort-Termin mit so exklusiver personeller Besetzung verdeutlichen.
Mehr beim Schwarzwälder Boten

Europäischer Feldhamster nun global vom Aussterben bedroht
Die neue Rote Liste der Tier- und Pflanzenarten zeigt: Wir leeren den Planeten von anderen Lebewesen. Besonders düster sieht es für Affen aus – und für unseren Feldhamster.
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Wenn es laut ist, wird Echoortung für Fledermäuse teuer
Mit Rufen im Ultraschallbereich können sich Fledermäuse hervorragend in der Dunkelheit orientieren und ihre Insektenbeute aufspüren. Rufen sie dabei lauter, erhöht sich die Reichweite der Echoortung. Lange galt, dass die Fledertiere dabei keine besondere Rücksicht auf ihr Energiebudget nehmen müssen. Die Rufe – so die gängige Meinung – kosten die Tiere im Flug so gut wie keine zusätzliche Energie, weil sie die dafür nötige Muskelbewegung einfach an den Flügelschlag koppeln. Wissenschaftler*innen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Berlin zeigten nun, dass intensive Echoortung keineswegs gratis ist, sondern viel zusätzliche Energie kostet.
http://idw-online.de/de/news751075

Goldschakal: Gekommen, um zu bleiben
Der Goldschakal hat weite Teile Osteuropas erobert und wird immer häufiger auch in Deutschland gesichtet. Welche Folgen kann das haben?
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus?
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Forderungen zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Wenige Wochen vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben die deutschen Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbände unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ihre Forderungen an die Bundesregierung veröffentlicht. In dem Papier, das vom DNR sowie von 44 seiner Mitgliedsorganisationen unterstützt wird, fordern die Verbände, dass die Umsetzung und Stärkung des Europäischen Green Deals und die Gestaltung eines klimafreundlichen Aufschwungs, der im Einklang mit den planetaren Grenzen steht, ins Zentrum der deutschen Ratspräsidentschaft gestellt werden muss.
Mehr beim LNV

Mähroboter - leise Gefahr für Gartentiere
Igel, Reptilien und Insekten in Gärten leben gefährlich, wenn der Mähroboter zum Einsatz kommt. Er macht vor den Tieren keinen Halt. Der NABU plädiert deshalb für mehr Handarbeit bei der Mahd und für mehr wilde Ecken im Garten.
Mehr beim NABU

Fakten, Forschung, Expertise: Helmholtz-Klima-Initiative startet neue Website
Die Helmholtz-Klima-Initiative hat ihre Website grundlegend überarbeitet. Ab sofort bietet sie unter www.helmholtz-klima.de Artikel, Hintergrundwissen, Factsheets und vieles mehr rund um den aktuellen Stand der Klimaforschung.
http://idw-online.de/de/news750859

Wie sich Kommunen an den Klimawandel anpassen können
Sechs Städte und Landkreise in Baden-Württemberg beteiligen sich als Praxispartner an neuem Forschungsprojekt der Universität Freiburg
http://idw-online.de/de/news751085

Nettostromerzeugung: Rekordanteil erneuerbarer Energien von 55,8 Prozent
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat heute Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Halbjahr 2020 vorgestellt, die aus der Datenplattform Energy-Charts hervorgehen. Mit einem Anteil von 55,8 Prozent an der Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromerzeugung – also dem Strommix, der aus der Steckdose kommt – stellten die erneuerbaren Energien einen neuen Rekordwert auf. Im Februar lag ihr Anteil sogar bei 61,8 Prozent.
http://idw-online.de/de/news750414

Schaufenster Bioökonomie: Buchweizen punktet als Trendlebensmittel und Insektenweide
Jetzt in voller Blüte: Neues Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim will den Anbau von Buchweizen fördern und die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft erhöhen.
http://idw-online.de/de/news750791

EU-Ratspräsidentschaft: Fordert mit uns eine naturverträgliche Landwirtschaft!
Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V.: Deutschland hat die Präsidentschaft des Europäischen Rates für die nächsten sechs Monate übernommen. Diese Zeit wird entscheidend dafür sein, wie die Zukunft der Landwirtschaft und damit unserer Insekten in der EU aussehen wird. Denn die Reform der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) steht an. Deutschland muss die Ökologisierung der Landwirtschaft vorantreiben ...
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Verbot von Bleimunition scheitert an Julia Klöckners Ministerium
Das europaweite Verbot von Jagd mit bleihaltiger Munition ist vergangene Woche gescheitert – am Widerstand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der qualvolle Tod von Millionen Wasservögeln geht somit vorläufig weiter; dennoch besteht Hoffnung.
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Maximal 20 pro Jahr: Ein klares Ziel für den Artenschutz
Der in der internationalen Biodiversitätskonvention beschlossene Zehnjahresplan für den Erhalt der biologischen Vielfalt hat seine Ziele zum Jahr 2020 verfehlt. Ein Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) setzt sich deshalb für eine übergeordnete politische Vorgabe ein, um den Diskussionen zum Artenschutz mehr Kraft zu verleihen: Zusammen mit einer Gruppe von Expertinnen und Experten anderer Forschungseinrichtungen engagiert er sich dafür, das Artensterben auf 20 verschwundene Spezies pro Jahr zu begrenzen. Darüber berichten sie aktuell in der Zeitschrift Science. (DOI: 10.1126/science.aba6592).
http://idw-online.de/de/news749278

Sustainable Development Goals need a reset
It’s time to rethink the 17 Sustainable Development Goals (SDGs) adopted by the United Nations in 2015, argue ecologists Robin Naidoo and Brendan Fisher. "The success of the SDGs depends on two big assumptions: sustained economic growth and globalization," write ecologists Robin Naidoo and Brendan Fisher.
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Kill, confuse, eat: how to stop locusts
Scientists in Nairobi are experimenting with new ways to tackle a second wave of locusts that threatens to devour East Africa's crops. At the International Centre of Insect Physiology and Ecology, the cafe serves locust kebabs; chefs are working on turning the insects into appetizing dishes, or into animal feed. Isolates from fungi and microbes that target locusts offer alternatives to widespread pesticide use. And introducing the smell of an adult locust among young insects can help to destroy swarms.
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16.07.2020

Warnung vor Eichenprozessionsspinner
In den Wäldern in und um Hechingen ist wieder der Eichenprozessionsspinner unterwegs. Als kleiner Schmetterling absolut harmlos, sind es die Raupen, die für den Menschen unangenehm werden können. Die Raupen bevorzugt freistehende Eichen oder Eichen entlang von Wegrändern. Die Raupen sind zwei bis vier Zentimeter groß, behaart, und wandern in "Prozessionen" von einer zur nächsten Eiche. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Hierzu ein Kommentar: Soweit wir informiert sind, gehen die Städte und Gemeinden aufmerksam aber gelassen mit der Situation um und verzichten auf großflächige Spritzungen, bei denen u.a. alle auf den betroffenen Bäumen lebenden Schmetterlingsraupen sterben. Vor Jahren haben wir schon einmal über die Problematik informiert – die Naturschutz-Position ist immer noch aktuell. Wer's nochmals nachlesen will:
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Für Kinder: Museum zuhause
Das Naturkundemuseum Stuttgart schreibt: Gerne möchten wir wenigstens einen kleinen Beitrag leisten in Zeiten der Corona-Krise. Deshalb durchstöbern wir im Moment unser Archiv und stellen Ihnen hier zum freien Download nach und nach verschiedene Bastel- und Malbögen zur Verfügung. Vielleicht können Sie das mit Ihren Kindern nutzen, um in der Zeit des Daheimbleibens immer wieder auf solche Angebote zurück zu greifen.
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Steigende Wassertemperaturen bedrohen Vermehrung vieler Fischarten
Weil paarungsbereite Fische und ihr Nachwuchs besonders wärmeempfindlich sind, könnten künftig bis zu 60 Prozent aller Arten gezwungen sein, ihre angestammten Laichgebiete zu verlassen
http://idw-online.de/de/news750387

Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.
http://idw-online.de/de/news750396

Vollständige Stammesgeschichte europäischer Tagfalter veröffentlicht
Ein deutsch-schwedisches Team hat, unter Federführung des Senckenberg-Wissenschaftlers Martin Wiemers, erstmalig die Stammesgeschichte sämtlicher Tagfalterarten Europas aufgeklärt. In der kürzlich im Fachjournal "ZooKeys" erschienenen Studie präsentieren die Forschenden die Evolutionsgeschichte der derzeit existierenden 496 europäischen Tagfalterarten und deren verwandtschaftliche Beziehungen untereinander. Ihre Studie bietet ein wichtiges Instrument für die evolutionsgeschichtliche und ökologische Forschung sowie für Schutzmaßnahmen der bedrohten Insekten.
http://idw-online.de/de/news749932

Volle Kraft voraus für die Wasserstoffforschung
Mit dem Forschungsprojekt "H2BS - Neuartige Barriereschichten für kostengünstige sowie hochfeste Stähle der Wasserstofftechnologie" werden neue Impulse in der Wasserstofftechnologie gesetzt. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) in Düsseldorf, forscht das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) Greifswald an neuartigen Wasserstoffbarriereschichten für den Einsatz auf kostengünstigen bzw. hochfesten Stählen.
http://idw-online.de/de/news749647

The Himalaya should be a nature reserve
The Himalaya straddles seven nations and has a unique ecosystem of mountain peaks that act like isolated islands to drive speciation. But this scientific wonderland has one of the world’s highest rates of deforestation, is facing rapid warming and is the site of border conflict between two nuclear powers, India and China. Environmental scientist Maharaj K. Pandit offers a vision of the Himalayan highlands transformed into a peaceful nature reserve, and that the huge public funds squandered on managing conflict are invested instead in infrastructure for health care, education, conservation and welfare.
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10.07.2020

Aus der Arbeit des Naturschutzbüros
Auch per E-Mail und Telefon ist das Naturschutzbüro trotz "Corona-Schließung" weiterhin zu erreichen. Wie so oft im Frühsommer drehen sich viele Anfragen derzeit um Jungvögel und Wespennester. Da sind fast immer praktikable Lösungen zu finden. Am Ortsausgang von Ostdorf in Richtung Geislingen hat allerdings erst dieser Tage jemand vermutlich des "besseren Aussicht wegen" eine breite Hecke vor seinem Haus gerodet - also mitten in der Brutzeit. Da können wir nicht helfen, doch wir haben Anzeige beim Umweltamt erstattet.

Schwalbenturm in Haigerloch-Stetten endlich bewohnt
Es war das allererste Schwalbenhaus-Projekt im Zollernalbkreis, das der NABU 2014 in Haigerloch-Stetten umgesetzt hatte. Während die meisten Folgeprojekte längst besiedelt sind, wollten in Stetten einfach keine Schwalben einziehen. Doch jetzt hat Ivo Lavetti einen Film bei YouTube eingestellt - geschafft!
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Initiative für weitere Weißstorch-Nisthilfe in Weildorf
Die Idee hat Charme: Der Narrenverein Weildorfer Storchen will mit Hilfe des NABU im Ort seinen "echten" Namensvetter ansiedeln. Ortschaftsrat Armin Hipp trug am Montag den Wunsch in der Ortschaftsratssitzung vor.
Mehr über den Februar-Termin im ▶ Schwarzwälder Bote

Warum fliegende Schlangen nicht abstürzen
Manche Schlangen können weite Strecken durch die Luft gleiten. Aber wie machen sie das? Eine Arbeitsgruppe hat nun ein mathematisches Modell entwickelt.
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Karpfen-Invasion durch den Entendarm
Wie kommen Fische in neue Gewässer? Eine neue Studie zeigt: in Vögeln. Was nach einer Kuriosität klingt, hat möglicherweise einige Bedeutung für den Umweltschutz.
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Experten rätseln über Heringssterben
Hunderte, vermutlich gar tausende tote Heringe werden entlang der Nordseeküste angespült. Was hat die Tiere umgebracht? Der Verdacht reicht von Krankheit bis zur Elbvertiefung.
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Wie weit fliegen Wildbienen auf Nahrungssuche?
Wie weit fliegen Bienen auf ihrer Futtersuche? Vor allem dann, wenn sie bereits ein Nest mit Proviant versorgen müssen, also an einen festen Ort gebunden sind, zu dem sie immer wieder zurückkehren? Dieser Frage gingen Botanikerinnen und Botaniker der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) und der LMU München nach, indem sie über 2600 Wildbienen im Botanischen Garten München-Nymphenburg markierten. Ihre Ergebnisse veröffentlichte das Forscherteam nun in der wissenschaftlichen Zeitschrift Journal of Hymenoptera Research.
http://idw-online.de/de/news750256

Hainschwebfliege im Land auf Platz eins
Der erste Zählzeitraum des Insektensommers 2020 ist rum und die Siegerin steht fest: Die Hainschwebfliege hat in Baden-Württemberg erneut den ersten Platz erobert, während deutschlandweit die Steinhummel vorne liegt.
mehr beim NABU

Öffentliche Regenwaldflächen in illegalem Privatbesitz
In ganz Amazonien ist für rund 500 000 Quadratkilometer kein bestimmter Zweck vorgesehen. Doch Menschen rauben das Land und roden Bäume.
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Wird bleihaltige Jagdmunition endlich verboten?
Bleischrot vergiftet Tier und Mensch. Daher wollte die EU-Kommission am Dienstag ein Verbot für Bleimunition bei der Jagd in Feuchtgebieten beschließen. Doch es gibt Widerstand.
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Pangolins return to South African reserve
Conservationists in South Africa are returning pangolins to KwaZulu-Natal province in South Africa, more than 30 years after they nearly went extinct there. Pangolins are one of the world’s most trafficked wild animals. Early in the COVID-19 pandemic, some scientists suggested that they might be an intermediate source of the virus, but that theory has largely been discounted. For the past ten years, the African Pangolin Working Group has been rehabilitating animals rescued from trafficking. Last year, they introduced the first group of pangolins into a reserve in KwaZulu-Natal. Two of the seven have since died natural deaths, but the other five are "doing well", says the manager of the reserve, Simon Naylor.
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More than 500 vertebrates 'on the brink'
The rate of loss of biodiversity is faster than previously estimated, with 515 species of vertebrates now counting fewer than 1,000 members. Some 543 vertebrate species have already been lost in the past century, a rate 100 times faster than what occurs naturally. "In other words, every year over the last century we lost the same number of species typically lost in 100 years," says ecologist Gerardo Ceballos. Scientists have warned that climate change and other major disruptions - such as habitat loss and deforestation - could be causing Earth’s first mass extinction since the one in which non-avian dinosaurs disappeared 66 million years ago.
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02.07.2020

Zum Erfolg braucht es oft einen langen Atem
Endlich herrscht Leben in der Bude: Sechs Jahre haben die Schwalben gebraucht, um das Schwalbenhotel mit 42 Nestern in der Stettener Salinenstraße als Lebensraum zu entdecken.
Schwarzwälder Bote

Gegen die Ausbreitung der Steinwüsten an den Häusern
Steingärten sind durchlässig und bieten auch Tieren Lebensraum. Dies befürworten die Naturschutzverbände und lehnen reine Schotterflächen ab.
Schwarzwälder Bote

Mehr als die Hälfte aller Schildkrötenarten von der Ausrottung bedroht
51 internationale Schildkröten-Fachleute – darunter Senckenberger Uwe Fritz – haben heute die umfassendste Studie über die globale Gefährdung von Schildkröten im Fachjournal "Current Biology" veröffentlicht. Das Team der International Union for Conservation of Nature (IUCN) kommt zum Schluss, dass über die Hälfte aller 360 Schildkrötenarten von der Ausrottung bedroht sind. Laut der Studie wäre ein Handelsverbot für Wildfänge ein effektives Gegenmittel.
http://idw-online.de/de/news749854

Verheerende Heuschreckenplage von Ostafrika bis Südasien
Große Regenmassen im Jahr 2018 sorgten für ideale Bedingungen für die Heuschreckenbrut. Nun zerstören die Insekten die Existenzgrundlage von Millionen Menschen.
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Mehr Solarstrom durch Lockdown: Sauberere Luft führt zu Ertragssteigerungen bei der Photovoltaik
Ein bemerkenswerter Nebeneffekt des Corona-Lockdowns war der Rückgang der menschengemachten Luftverschmutzung. Dies lässt sich unter anderem an der Leistung von Solaranlagen ablesen. Die saubere Luft führte dazu, dass mehr Sonnenlicht zu Photovoltaikanlagen durchdrang und diese mehr Strom produzierten, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Institut Erlangen Nürnberg gemeinsam mit Partnern des MIT und des Solarunternehmens Cleantech Solar nachweisen konnten. Die Forscher konzentrierten sich in ihrer Studie auf die Metropole Delhi in Indien. Dort lag der Ertrag der Solaranlagen im späten März um 8,3 Prozent über den Werten der vergangenen drei Jahre um dieselbe Zeit.
http://idw-online.de/de/news749837

Das IRES hat es geschafft: Endlich flüssiger Strom
Durch die einwandfreie Inbetriebnahme der Umwandlungsanlage am Institut für Regenerative EnergieSysteme (IRES) gelingt den Wissenschaftlern der Hochschule Stralsund erstmals die direkte Produktion von Methanol aus Wasserstoff und Kohlendioxid. Weil nun die Möglichkeit bewiesen ist, die aus Wasserstoff gewonnene Energie ohne kostspielige und aufwendige Pufferspeicherung in Methanol zu überführen, ist dem Einsatz von Wasserstoff als Energieträger im Transportsektor und anderen großen Wirtschaftsbereichen die größte Hürde genommen.
http://idw-online.de/de/news749921

Klimawandel - Das Erbe eines warmen Frühlings
Die Basis für die extreme Dürre im Sommer 2018 wurde bereits im Frühjahr gelegt: Aufgrund einer Hitzewelle üppig wachsende Pflanzen entzogen dem Boden früh viel Wasser und verstärkten damit die sommerliche Trockenheit, wie Simulationen zeigen.
http://idw-online.de/de/news749220

Naturschutz braucht eine funktionierende Agrarumweltförderung
Die Vielfalt von Insekten oder Vögeln ist rückläufig in Deutschland. Neben anderen Gründen haben eine intensivierte Landwirtschaft, das Verschwinden von Brachen und Landschaftselementen, aber auch die Aufgabe einer eher traditionellen und extensiven Weidewirtschaft manchen Arten die Lebensgrundlage entzogen. Um dieser Entwicklung Einhalt zu bieten, läuft bereits seit den späten 1990er Jahren in Deutschland die Umsetzung der EU-Naturschutzstrategie „Natura 2000“, die der Landwirtschaft jedoch seit vielen Jahren Probleme bereitet.
http://idw-online.de/de/news748874

'Alarming' prolonged heatwave in Siberia
Western Siberia, one of the coldest regions on Earth, is experiencing an unprecedented heat wave. “This winter was the hottest in Siberia since records began 130 years ago,” says meteorologist Marina Makarova. The arctic town of Khatanga set a new record of 25 ℃ in May, when it would usually be around freezing. The heat has been linked to the dangerous thawing of permafrost, widespread wildfires and swarms of tree-eating moths.
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25.06.2020

Feuerwehr Bisingen rettet kleinen Turmfalken
Die ersten Flugversuche eines Turmfalken in Bisingen landeten hilflos auf dem Boden. Die Feuerwehr verfrachtete ihn vorsichtig zurück ins Nest.
Zollern-Alb-Kurier und ▶ Schwarzwälder Bote

Golf und Naturschutz werden vereint
Mitglieder des NABU beraten die Golfer bei der Gestaltung der Wiesenflächen.
Schwarzwälder Bote

Volkszählung bei Steinkauz, Star und Stelzenläufer
Das Zwitschern und Singen der Vögel ist nicht nur Allgemeinwissen, sondern auch Bestandteil unseres Lied- und Kulturgutes. Weniger bekannt ist, dass der Vogelgesang Artgenossinnen und Artgenossen zeigt: Hier ist mein Revier, hier wohnt meine Familie! Aus dem tierischen Verhalten lässt sich deshalb ableiten, wann, wo und wie viele Vögel in Deutschland jedes Jahr brüten. Mit der Publikation "Vögel in Deutschland – Erfassung der Brutvögel" zeigen die Herausgeber, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz (BfN), wie sich Interessierte an der Vogelerfassung auf vielfältige Weise beteiligen können.
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Kolibris sehen mehrere nicht spektrale Farben
Menschen sehen nur eine Farbe, die keiner einzelnen Lichtwellenlänge entspricht - nämlich Purpur. Kolibris dagegen sehen mindestens vier weitere.
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Geschwisterkampf bei Schreiadlern
Gerade ist durch eine Webcam im Internet unter
https://www.schreiadler.org/projekte/adler-tv-webcam/
an einem Schreiadlerhorst in Lettland der ungleiche Kampf zwischen den beiden Geschwistern („Kain“ und „Abel“, daher wird der Vorgang auch als Kainismus bezeichnet) zu beobachten. Dieser Kampf führt in fast allen Fällen zum frühzeitigen Tod des zweiten Kükens. Das zweite Junge schlüpft einige Tage später und ist daher stark im Nachteil. Nahrung ist zu dieser Zeit normalerweise reichlich vorhanden.

Studie zu Biodiversität: Flower-Power für städtische Insekten
Attraktive Umgestaltung: Wenn exotische Gehölze in der Stadt durch Wildblumenwiesen ersetzt werden, lockt dies vermehrt Insekten an und trägt wesentlich zur Förderung vieler Insektengruppen bei. Zugleich ist die Pflege der Wildblumenflächen deutlich kostengünstiger im Unterhalt als die vorherige Begrünung. Dies zeigte eine zweijährige Freilandstudie im hessischen Ried unter Federführung der TU Darmstadt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachpublikation The Public Library of Science ONE (PLOS ONE) veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news749144

Biodiversitätsforschung: Studie zu Konfliktlinien beim Thema Insektenschutz
Das Insektensterben hat gravierende Folgen für die Ökosysteme und damit auch für die Lebensgrundlagen der Menschen. Dieser Befund hat eine wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung über Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen ausgelöst. Aber wo genau verlaufen die Konfliktlinien? Auf welchem Wissen beruhen unterschiedliche Bewertungen? Wissenschaftler*innen des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung haben Positionen und Konflikte im Zusammenhang mit dem Insektenrückgang und landwirtschaftlicher Praxis systematisch erfasst. Ihre Studie dient der Vorbereitung auf einen erfolgreichen Dialogprozesses im Forschungsprojekt DINA.
http://idw-online.de/de/news749048

Gegen das Verschwinden: Gartenschläfer retten!
Dass der Gartenschläfer in den Wintermonaten lang und ausgiebig abtaucht, beunruhigt uns nicht, dass er aber nicht mehr auftaucht, wenn die Tage lang und die Nächte hell geworden sind, schon. Denn der kleine Verwandte des Siebenschläfers, der die "Zorro-Maske" als Markenzeichen trägt, ist in Europa und insbesondere in Deutschland beheimatet – aber: Seine Bestände gehen drastisch zurück und in vielen Regionen ist dieser reizende, zugegeben auch etwas freche Winzling bereits ausgestorben.
Mehr beim BUND

Naturschutz und Landwirtschaft einig beim Streuobst-Schutz
Auf Initiative des Landesnaturschutzverbandes wendet sich ein breites gesellschaftliches Bündnis in einem öffentlichen Aufruf an die Regierungsfraktionen Grüne und CDU sowie das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium: "Wir setzen uns dafür ein, Streuobstbäume wie bundesweit und sogar international üblich über eine Stammhöhe von mindestens 160 cm zu definieren", so Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes. Eine gleichlautende Unterschriftensammlung erbrachte über 1000 Unterschriften.
Mehr beim LNV

Zurückhaltung gegenüber E-Autos liegt nicht nur an den hohen Kosten
Für weitere Strecken nutzen Autofahrerinnen und Autofahrer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weit häufiger als Elektroautos. Das gilt nicht nur für Autos im Privatbesitz, sondern insbesondere auch für Carsharing-Angebote, bei denen die Kostenstruktur für beide Antriebsarten für die Kundinnen und Kunden gleich ist. Höhere Anschaffungspreise und Unterschiede in den laufenden Kosten zwischen E-Autos und Verbrennern sind dementsprechend nicht der einzige Grund für die geringe Fahrleistung von Elektrofahrzeugen. Stattdessen dürften auch verhaltensbezogene und nicht-monetäre Faktoren eine Rolle spielen. Alltägliche Entfernungen sind jedoch mit einem marktüblichen E-Auto gut zu erreichen.
http://idw-online.de/de/news749184

Studie: "Grüner" Wasserstoff oder "grüner" Strom für die Gebäudewärme?
In Deutschland und Europa wird die energiepolitische Diskussion derzeit stark von Wasserstoff als universellem Energieträger für die Energiewende geprägt. Die unterschiedlichen Sektoren erfordern aber eine differenzierte Betrachtung. Eine Studie des Fraunhofer IEE in Kassel hat den Einsatz von Wasserstoff im zukünftigen Energiesystem mit dem besonderen Fokus auf die Gebäudewärmeversorgung untersucht und in Bezug zur direkten Nutzung von elektrischem Strom in Wärmepumpen gesetzt.
http://idw-online.de/de/news748197

18.06.2020

Gute Nachricht für Naturschützer: RP sagt "Nein" zu Waldäcker
Die Naturschutzverbände hatten sich in ihrer Stellungnahme ebenfalls gegen den Standort für eine Traufgänge-Hütte in Burgfelden positioniert. Auch schon vor Jahren im Zusammenhang mit den Winter-Wanderwegen war zu viel "Rummel" und damit eine Gefährdung der dortigen schützenwerten Natur befürchtet worden.
Mehr im Schwarzwälder Boten

Der Biber lässt sich nicht so leicht vertreiben
Wir berichteten über den im Mai verschwundenen Biberdamm in Gruol. Nun hat auch der Schwarzwälder Bote zweimal ausführlich berichtet. Der amtliche Bibermanager Gunnar Hornstein teilt zwar nicht die Vermutung der örtlichen NABU-Leute, der Vorsatz befürchtete, doch die Hauptsache ist: Der Biber hat einen neuen Damm angefangen.
Mehr beim NABU

Nisthilfe für den Weißstorch in Hart fertig
Jetzt steht der Mast und die Störche können kommen. Der NABU Haigerloch hat Fotos auf seiner Facebook-Seite eingestellt.
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Goldschakale vielerorts in Niedersachsen präsent
Goldschakale haben sich in Deutschland fast unbemerkt ausgebreitet. Ihre Anwesenheit verrät sich oft nur, wenn - wie jetzt - ein Tier totgefahren wird.
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Raupen der Wachsmotte haben Plastik zum Fressen gern
Lassen sich Raupen im Kampf gegen den ausufernden Plastikmüll einsetzen? Larven der Wachsmotte Galleria melonella fressen und verdauen angeblich Polyethylen, weshalb ihnen ein Beitrag zur CO2-neutralen Beseitigung der weltweit anwachsenden Berge von Plastikmüll zugeschrieben wird. Ob die Raupe dies bewerkstelligt, ist allerdings noch unverstanden und wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur bildgebenden chemischen Analyse der Kunststoff-Verdauung in Raupen haben Forschende des Fraunhofer LBF durch hochauflösende Raman-Mikroskopie und mit Hilfe einer speziellen Software den Weg des Plastiks durch die Raupe verfolgt und wichtige Antworten gefunden.
http://idw-online.de/de/news749066

LNV-Info: Aktiv gegen Schottergärten
Was Kommunen, Naturschutzgruppen und Privatpersonen gegen den Trend zum Schottergarten unternehmen können, hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seinem neuen LNV-Info Nr. 02/2020 zusammengestellt. Es informiert darüber, welche negativen Folgen Schottergärten für die Natur haben und verweist auf rechtliche Vorgaben, die diese Art der Gartengestaltung bereits heute verbieten. Zudem beinhaltet es Mustertexte für Schreiben an die Behörden und Textbausteine für die Behörden selbst.
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Stromversorgung mit PV-Anlage und Batteriespeicher im Eigenbau
"Virtuelle" Landshuter Energiegespräche zeigen Beispiel für innovative Energieversorgung auf Basis von Solarstrom
http://idw-online.de/de/news748080

Rettet den Regenwald: Reinhard Behrend ist tot
Reinhard Behrend, Gründer von Rettet den Regenwald, ist tot. Er starb am 5. Juni 2020, dem Weltumwelttag. Sein Leben hatte der Hamburger Soziologe der Natur und besonders dem Regenwald verschrieben. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, die ihn mit ihrer Schönheit und Vielfalt faszinierte, hat Reinhard Behrend Menschen aus der ganzen Welt vernetzt. Mit den Aktionen von Rettet den Regenwald e.V. hat er die Öffentlichkeit wachgerüttelt und Proteste gegen Verbrechen und Missstände organisiert.
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Boykottiert Bolsonaro
Die Agrarlobby lässt den Amazonas-Regenwald niederbrennen - so gnadenlos wie seit zehn Jahren nicht mehr. Jetzt will Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro die Abholzung noch weiter anfachen und Landraub durch Großgrundbesitzer nachträglich legalisieren. Dagegen hilft nur wirtschaftlicher Druck: Supermärkte müssen die Produkte der Agrarlobby aus den Regalen verbannen. Die ersten Ketten drohen mit Boykott, doch Aldi Nord, Edeka und Lidl fehlen. Das will eine Campact-Aktion ändern.
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Kurzgeschorene Rasen müssen peinlich werden
Viele reden von Klima- und Umweltschutz - doch die meisten heimischen Gärten wie öffentlichen Parks zeigen, wie sehr sich die Menschen von der Natur entfremdet haben.
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11.06.2020

Biber-Damm bei Gruol erneut verschwunden
An der Stunzach oberhalb von Gruol hat sich der Biber angesiedelt. Viele Naturfreunde freuen sich, doch offenbar gibt es auch Leute, die das nur kritisch sehen. Nachdem das Verschwinden des Damms im Februar noch aufs Hochwasser geschoben werden konnte, fehlt der zwischenzeitlich neu gebaute Damm nun schon wieder – und ein Hochwasser hat es nicht gegeben. Die NABU-Aktive Evelyn Metz hat sich mit dem amtlichen Biberbeauftragten Gunnar Hornstein in Verbindung gesetzt und es ist zu hoffen, dass die Schuldigen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden können.
Mitte Februar war Hornstein schon einmal einmal vor Ort gewesen ...
Mehr über den Februar-Termin im ▶ Schwarzwälder Boten.

Update zum Biber-Damm
Jetzt gibt's auch einen kurzen Bericht mit zwei Fotos.
NABU Haigerloch-Rangendingen
Der LNV hat eine Menge interessanter Infos zum Biber zusammengetragen und auf seiner Internetseite u.a. auch die Kontaktdaten der offiziellen Biberberater bei den Regierungspräsidien veröffentlicht.
Mehr beim LNV BW

"Insektensterben" – Initiative "Bunte Wiese" empfiehlt späteres und selteneres Mähen von Streuobstwiesen und Rasen
Der gegenwärtig zu verzeichnende Insektenrückgang betrifft nicht nur auffällige Gruppen wie Bienen und Schmetterlinge, sondern die ganze Bandbreite von Insekten unserer Offenland-Lebensräume. Eine der Ursachen liegt in der zu frühen und zu häufigen Mahd unserer Wiesen und betrifft nicht nur Wirtschafts-Grünland, sondern auch Streuobstwiesen, Wegränder, ...
https://www.facebook.com/nabu.tubingen.5/posts/234488557908765

Kaiseradlerküken: Blick in Kinderstube seltener Greifvögel
Da bewegt sich doch etwas im Nest. Und ja: Wenige Tage nachdem das erste Kaiseradlerküken geschlüpft war, folgte schon das Geschwisterchen. Via Webcam können wir dem Kaiseradlerpaar Uljana und Simbirom nun live dabei zusehen, wie sie ihren Nachwuchs aufziehen. Jetzt Livestream öffnen!
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Eistaucher erdolcht Weißkopfseeadler
Ein Weißkopfseeadler treibt tot kopfüber im Wasser, daneben ein ebenfalls totes Taucherküken. Mit einer Autopsie haben Forscher nun den erstaunlichen Fall rekonstruiert.
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Honigbienen: Pflanzenschutzmittel stört Brutpflegeverhalten und Larven-Entwicklung - Einzigartige Langzeitvideos
Durch eine neu entwickelte Videotechnik konnten Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Institut für Bienenkunde der Polytechnischen Gesellschaft erstmals die komplette Entwicklung einer Honigbiene im Bienenstock aufzeichnen. Dabei stellten die Forscher fest, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel – Neonikotinoide – das Verhalten der Ammenbienen veränderten: Sie fütterten die Larven seltener. Die Larven benötigten bis zu 10 Stunden länger in ihrer Entwicklung. Eine längere Entwicklungszeit im Stock kann den Befall mit Bienenschädlingen wie der Varroa-Milbe begünstigen
http://idw-online.de/de/news747952

Schmetterlinge à la carte - erster gesamtdeutscher Atlas der Tagfalter und Widderchen ist erschienen
Wie sehen die aktuellen Trends in der deutschen Schmetterlingswelt aus? Welche Arten flattern durch welche Regionen? Welche Bestände sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden, welche haben noch eine Chance? Und wo haben sich Neuankömmlinge etabliert? Die Antworten auf solche Fragen liefert der neue „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands“, an dem auch Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle intensiv mitgearbeitet haben. Zum ersten Mal gibt es damit nun einen detaillierten gesamtdeutschen Überblick über die Vorkommen dieser populären Insekten.
http://idw-online.de/de/news747892

Den Blick auf Insekten lenken / Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Das Netzwerk der Natura 2000-Schutzgebiete der Europäischen Union (EU) soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume schützen. Allerdings profitieren auch etliche Arten, die nicht im Fokus stehen. Nur sind diese Nutznießer ungleichmäßig über die großen Tiergruppen verteilt, berichtet ein internationales Forscher*innen-Team, darunter Wissenschaftler des UFZ sowie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Zeitschrift Conservation Biology. So zieht fast die Hälfte der nicht in der Zielgruppe genannten Vogelarten Nutzen aus dem Natura 2000-Schutz, während bei den Tagfaltern nur ein gutes Viertel von einem solchen Mitnahmeeffekt profitiert.
http://idw-online.de/de/news747801

Die 17-Jahre-Zikaden kehren zurück
Im Osten der USA wird es regional sehr laut: Die 17-Jahre-Zikaden schlüpfen millionenfach. Doch es ist nur das Vorspiel für noch mehr Insektenlärm 2021.
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Jetzt die Heimat des Steinkauzes retten
Die Streuobstwiesen Baden-Württembergs sind das Zuhause der Steinkäuze. Um den artenreichen Lebensraum der kleinen Eule zu erhalten, müssen die Streuobstwiesen dringend besser geschützt werden.
Mehr beim NABU BW

BUND Fotowettbewerb: "Der Moment war kurz, vielleicht 10 Sekunden"
Gut 1.300 Fotos wurden für die Artenvielfalt eingereicht. Das Siegerbild, ein Wiedehopf-Paar, wurde an einem geheimen Ort am Kaiserstuhl aufgenommen. Am Tag der Artenvielfalt hat der BUND die Gewinner-Bilder seines dritten Fotowettbewerbs bekannt gegeben.
Mehr beim BUND BW

Energiewende braucht Aufwind: Windräder sollen Kommunen und Bürgern finanziell nutzen
- Anrainer-Kommunen sollen an Windrädern bis zu 20.000 Euro im Jahr mitverdienen - Forscher schlagen vergünstigten Bürgerstromtarif für Haushalte im Umkreis von Windrädern vor
http://idw-online.de/de/news747896

Der Solardeckel wird abgeschafft
Die Regierungskoalition hat sich geeinigt: Der Solardeckel fällt und die Abstandsregeln von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regeln die Bundesländern in den Bauordnungen. Zudem plant die Bundesregierung die Absenkung der EEG-Umlage mit Steuergeldern.
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Neues Online-Portal informiert rund um die Wärmewende
Im Rahmen des Projektes "Kommunale Wärmewende" der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesysteme (IEE) werden die Kommunen Hoya/Weser in Kooperation mit dem Unternehmen Smurfit Kappa Hoya Papier und Karton, Hoyerswerda und Regensburg bei deren Wärmeplanung fachlich und kommunikativ begleitet. Interessierte Akteur*innen können den Projekt-Entwicklungen auf dem neuen Online-Portal www.waermewende.de folgen und vom Erfahrungsaustausch profitieren. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
http://idw-online.de/de/news747549

Verpasste Chance für mehr Artenvielfalt
Am 28. April hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments ein „Weiter so“ in der Agrarpolitik der nächsten zwei Jahre beschlossen. Die Abgeordneten haben damit die Chance verspielt, den ersten Schritt zu einer umweltverträglichen und klimaneutralen Landwirtschaft zu machen. Enttäuschend!
Mehr dazu beim NABU

Artenkenntnis digital? Neues Lernwerkzeug nicht nur für die Corona-Zeit
Über die deutschlandweite Initiative DigiTiB (Digitale Tierbestimmung) entsteht derzeit eine umfassende digitale Lehr- und Lernplattform. DigiTiB wurde von den beiden Biologiedozenten Dr. Peter Michalik (Universität Greifswald) und Dr. Michael Heethoff (TU Darmstadt) ins Leben gerufen. So können Studierende digital Artenkenntnis erlangen und nach der erfolgreichen Bestimmung Wissenswertes zur Biologie der jeweiligen Tiere erfahren.
http://idw-online.de/de/news747231

Mining company blasts ancient site
Mining company Rio Tinto has expanded an iron-ore mine to include a cave in Western Australia that was continually occupied for 46,000 years and is sacred to local Indigenous Australians. A dig in 2014 unearthed more than 7,000 artefacts and provided evidence that this was the only known site in inland Australia that was occupied throughout the last Ice Age.
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The oldest land animal ever found
An inch-long critter similar to a millipede looks to be the oldest animal known to have lived on land. Fossil imprints of Kampecaris obanensis from the island of Kerrera in Scotland have been radiometrically dated to around 425 million years ago, in the Silurian period. The arthropod probably fed on decomposing plants on a lakeside. Even earlier land animals, from the Cambrian era, are known to have existed, but only indirectly, from their tracks.
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04.06.2020

Viele neue Fotos auf den Schmetterlings-Seiten
Öffentliche Exkursionen sind leider nicht möglich. Doch die Mitglieder der AG Schmetterlinge sind weiterhin daran interessiert, Schmetterlings-Arten neu oder wieder nachzuweisen. Dabei entstehen immer wieder schöne Fotos, die auf den Seiten unseres Internet-Auftritts veröffentlich werden:
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Zwischenbilanz: Riesiges Interesse an Vogelzählung
Die 16. "Stunde der Gartenvögel" bricht alle Rekorde: In Baden-Württemberg haben bisher mehr als 15.000 Vogelfreundinnen und -freunde sich eine Stunde Zeit genommen und ihre Beobachtungen dem NABU gemeldet.
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Die verkannte Rolle der Nachtfalter bei der Bestäubung
Man sieht nur die im Licht. Doch sehr viel Pflanzensex läuft in der Nacht ab - mit Hilfe von Insekten, die so gar nicht summen wollen.
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Warum Stadtvögel nicht richtig flügge werden
Auf dem Land ist es ein bekanntes Problem: Feldvögel finden längst nicht mehr genügend Insekten zum Fressen. Offenbar trifft das inzwischen auch für die Tiere in der Stadt zu.
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Der Wolf hätte fast überall Platz
Runder Jahrestag für Wolfsfreunde: Seit 20 Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Es könnten viel mehr sein, sagen Experten nach einer aktuellen Studie.
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Verdienstkreuz für Dorothea und Wulf Gatter
Das kommt selten vor: Ein Ehepaar erhält gemeinsam das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diese Besonderheit ist Dorothea und Dr. Wulf Gatter aus Kirchheim gelungen. Für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit an der Forschungsstation Randecker Maar wurden sie von Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk ausgezeichnet.
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Tote Kohlmeisen-Nestlinge melden!
Die Jungvögel befinden sich im letzten Drittel der Nestlingszeit und liegen plötzlich allesamt tot im Nest. Potenzielle Ursachen gibt es einige, u.a. Gift in der Nahrung oder Nistmaterial, Nahrungsmangel und Trockenheit, Verlust eines Elternteils oder Krankheitserreger. Tote Nestlinge bitte einfrieren und eine E-Mail mit Kontaktdaten an Robert Pfeifle schicken.
E-Mail an Robert Pfeifle

Bees: "Feed me or I’ll cut you"
When pollen is scarce, bumblebees have their way of extorting more from plants. The insects bite into leaves with their mandibles and proboscises to induce flowering up to one month earlier than normal. Chemical ecologists spotted the unusual behaviour in Bombus terrestris during an unrelated laboratory experiment. Artificial cuts were not as effective, suggesting that some chemicals in the insects’ saliva could play a part. "This is one of those really rare studies that observes a natural phenomenon that hadn’t been documented before," says ecologist John Mola.
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Climate change is turning Antarctica green
Scientists have used satellite data to produce the first large-scale maps of microscopic algae growing in coastal Antarctica, where large blooms are creating patches of ‘green snow’. Their observations will be used to assess the speed at which the continent is turning green because of climate change; warmer temperatures create more of the slushy conditions the algae need to thrive. The blooms could even create a source of food for other species. "This could potentially form new habitats. It’s the beginning of a new ecosystem," says biologist Matt Davey, who co-led the study.
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28.05.2020

Holcim: Drei Wanderfalken sind geschlüpft
Auch in diesem Jahr ziehen wieder Wanderfalken ihren Nachwuchs im Zementwerk in Dotternhausen auf. Seit zehn Jahren bietet ein 60 Meter hohes Silo im Holcim-Zementwerk ein sicheres Nest für Wanderfalken. Eine Webcam gibt Einblicke in die Aufzucht der Wanderfalken – drei Vögel sind geschlüpft.
Schwarzwälder Bote

"Satzung neu, der Gruppenname auch" - Bericht im SchwaBo
"Alles neu macht der März!" könnte man fast sagen, wenn der Vorstand beim NABU Haigerloch auch personell verändert worden wäre und sich nicht nur die Bezeichnung der Vorstandsämter geändert hätte. Doch auch Kontinuität hat schließlich was für sich.
Schwarzwälder Bote online

LNV-Programm "Youth in Nature" für mehr Artenkenntnis; Bewerbungsfrist verlängert
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) will dem Schwinden der Artenkenntnis entgegenwirken. Wir haben deshalb die "Initiative Artenkenntnis" ins Leben gerufen, für die Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen hat. Ein wichtiger Baustein ist das Programm "Youth in Nature – Wir sind dann mal draußen." Mit "Youth in Nature" will der LNV Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren für Natur- und Artenkenntnis begeistern und dazu motivieren, sich für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen. Unter Anleitung der besten Expertinnen und Experten Baden-Württembergs für Artengruppen wie z.B. Vögel, Fledermäuse oder Reptilien, erhalten sie auf ein- bis zweitägigen Exkursionen faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt bei uns vor der Haustüre. Der Anmeldeschluss wurde zum 1. Juli 2020 verlängert. Weitere Infos
www.initiative-artenkenntnis.de

Start der Feldforschung im bundesweiten Schutzprojekt für die Mopsfledermaus
Die Mopsfledermaus lebt bevorzugt in reich strukturierten Wäldern mit viel stehendem Totholz. Als Quartiere nutzt sie vor allem alte Bäume mit abstehenden Rindentaschen. Doch wo in unseren Wäldern gibt es Mopsfledermäuse? Wie nutzen diese Tiere ihre Lebensräume und wie lassen sich die Bedingungen für die bedrohte Art verbessern? Um mehr darüber zu erfahren, beginnen in acht Bundesländern Feldforschungsarbeiten zur deutschlandweiten Verbreitung der Mopsfledermaus.
http://idw-online.de/de/news747040

Das Geheimnis der schwarzen Falter
Die Flügel von Schmetterlingen schillern in vielen bunten Farben. Nicht Farbstoffe, sondern Lichtreflexionen an winzigen Nanostrukturen sind für diese Strukturfarben verantwortlich. Das gilt prinzipiell auch für tiefschwarze Flügel mancher Schmetterlingsarten. Dennoch besteht ein wesentlicher Unterschied in den Ursachen für bunte Farben und einem tiefen Schwarz.
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Insekten verlieren ihre Lebensgrundlage
Im Kanton Zürich hat Forschern zufolge die Diversität der Futterpflanzen für Insekten in den letzten 100 Jahren «dramatisch abgenommen». Eine internationale Studie kommt derweil zum Schluss, dass das Insektensterben auch weltweit weitergeht. Einzig die Wasserinsekten erholen sich.
https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/insekten-verlieren-ihre-lebensgrundlage

BUND fordert Nein zur Kaufprämie – keine Steuergelder für Klimasünder
Derzeit macht die Autolobby erneut von sich reden und fordert angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise staatliche Hilfen in Form einer Kaufprämie für Pkw. Aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seiner Landesverbände aus Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen wäre dies eine falsche Entscheidung, vor allem, wenn auch Diesel und Benziner unter die Regelung fallen. "Steuergelder nur gegen Anstrengungen beim Klimaschutz, das muss die Marschroute der Bundesregierung bei der Verteilung von Steuergeldern sein", so die BUND-Vertreterinnen und Vertreter.
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Ökobilanz von Personenwagen – neues Webtool hilft Privatpersonen
Entscheidungshilfe beim Autokauf: Forschende des Paul Scherrer Instituts haben ein Webtool namens "Carculator" entwickelt, mit dem sich detailliert die ökologische Bilanz von Personenwagen vergleichen lässt. Das Programm ermittelt die Ökobilanz von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antriebsarten und stellt sie in Vergleichsgrafiken dar. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Personenwagen bedacht, darunter also die Herstellung der Fahrzeuge sowie die umweltrelevanten Emissionen beim Fahren.
http://idw-online.de/de/news747475

13 Thesen zur Energiewende in Deutschland
Wie kann die Energiewende in Deutschland gelingen? Diese Frage gewinnt momentan zusätzlich Bedeutung, etwa durch die Diskussion, in welcher Form der Staat in der Krise Unternehmen und Branchen unterstützt, die für das Gelingen der Energiewende relevant sind. Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence "Integrated Energy Systems" CINES haben nun auf Basis von drei Energiesystemmodellen 13 Thesen abgeleitet, die zeigen, wie ein treibhausgasneutrales Energiesystem für Deutschland aussehen kann.
http://idw-online.de/de/news747351

Auf dem Weg zu bleifreien und stabilen Perowskit-Solarzellen
Die besten Perowskit-Solarzellen schaffen zwar enorme Wirkungsgrade, enthalten aber giftiges Blei. Bleifreie Perowskit-Solarzellen erreichten bislang nur geringe Wirkungsgrade, die zudem schnell abnehmen. Eine neue Arbeit einer internationalen Kooperation zeigt nun, wie sich stabile Perowskit-Schichten herstellen lassen, die Zinn anstelle von Blei enthalten. Dabei schützen organische Verbindungen das Zinn vor Oxidation und sorgen für Stabilität.
http://idw-online.de/de/news747228

Lkw: flüssiges Erdgas ist keine Option für Klimaschutz
Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. So entstehen je nach Antriebstechnologie der sogenannten LNG-Lkw zwischen 969 und 1.051 Gramm Treibhausgase pro Kilometer; ein Diesel-Fahrzeug verursacht fast 1.060 Gramm pro Kilometer.
http://idw-online.de/de/news747240

Europas größtes Flussschutzgebiet kurz vor Anerkennung
Entlang der drei Flüsse Donau, Drau und Mur könnte bald Europas größtes Flussschutzgebiet entstehen. Nachdem auch Österreich grünes Licht gegeben hat, haben fünf Länder (neben Österreich auch Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien) am 7. Mai die Antragsdokumente für ein 5-Länder-Reservat bei der UNESCO eingereicht.
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Mooren droht Entzug der Feuchtigkeit
Während die gewaltigen Nadelwälder der Nordhalbkugel auf warme Luft mit Wassersparen reagieren, sind die Moore schutzlos gegen die Austrocknung. Das bleibt nicht folgenlos.
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Kein Flächenfraß im Schnellverfahren!
Schon mehrfach war das Thema im Newsletter. Jetzt wird es auch von Rettet den Regenwald e.V. aufgegriffen. Reinhard Behrend schreibt: Paragraf 13b, Baugesetzbuch – klingt nicht gerade interessant, ist er aber! Denn unter Bürgermeistern ist der Paragraf beliebt. Er ermöglicht es ihnen, Neubaugebiete im Schnelldurchlauf auszuweisen. Umweltschützer beklagen einen Dammbruch. Denn der Paragraf wurde als Beton-Paragraf missbraucht. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot in Ballungsräumen gedacht, wurde er vorwiegend in Dörfern und Kleinstädten angewendet. Dort häufig für Ein- und Zweifamilienhäuser.
zur Petition

The silence of the shrimps
Whales are singing lower, King penguins are being muffled by the wind and snapping shrimp — one of the loudest creatures in the ocean — are losing the will to snap. Around the world, ecologists are documenting how climate change is altering the soundscape of the natural world. For example, as seawater soaks in carbon and gets more acidic, snapping shrimp — which produce their ear-popping noises to stun prey — seem to be snapping less. "It’s not that ocean acidification completely takes away their ability to make loud snaps,” says marine biologist Ivan Nagelkerken. “They can still do that but essentially don’t want to do that any more."
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21.05.2020

Frühe Mahd bedroht Insekten
Der NABU Hechingen weist in einer Mitteilung darauf hin, dass eine frühe Mahd im öffentlichen und privaten Bereich den Insektenrückgang verstärkt.
Schwarzwälder Bote

"Nationalatlas aktuell" mit Beitrag zur Turteltaube
In ihrem jüngsten Beitrag widmet sich die Online-Zeitschrift "Nationalatlas aktuell" dem Vogel des Jahres 2020. In Zusammenarbeit mit dem DDA wurden verschiedene Karten zur Verbreitung der Turteltaube erstellt, die den starken Rückgang dieser Art dokumentieren. Unter anderem werden die Daten des Atlas Deutscher Brutvogelarten aus dem Zeitraum 2005 bis 2009 mit den Brutzeitbeobachtungen 2015 bis 2019 nach den Meldungen im Internetportal ornitho.de verglichen.
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Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2019/20
Wir blicken auf einen Winter ohne Winter zurück: Schnee und Frost blieben zumindest im Flachland in den Monaten Dezember bis Februar nahezu aus. Insgesamt war der Winter 2019/20 der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die internationale Rotmilan-Schlafplatzzählung wurde Anfang Januar 2020 zum fünften Mal nun auch in Deutschland durchgeführt. War die Verteilung der winterlichen Rotmilane mit der in den letzten Jahren vergleichbar? Wo wurden die höchsten Individuensummen festgestellt und lässt sich ein Überwinterungsbestand abschätzen?
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Regierungspräsidium lehnt Ostanbindung des Baden-Airparks ab
Mit der Ablehnung der Ostanbindung des Baden-Airparks durch das Regierungspräsidium wird der Weg für die vom NABU vorgeschlagene Variante zum Schutz des Naturraums rund um Hügelsheim frei.
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Heimische Fledermäuse keine Träger des neuartigen Coronavirus
Aktuell werden immer wieder Fledermäuse mit dem neuartigen Coronavirus, das die Erkrankung Covid-19 auslösen kann, in Verbindung gebracht. Angst davor, dass Fledermäuse in Deutschland Menschen anstecken könnten, braucht jedoch niemand zu haben.
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Globaler Handel mit Soja geht auf Kosten des Klimas
In welchem Ausmaß Anbau und Handel brasilianischen Sojas das Weltklima belasten, hängt ganz erheblich vom jeweiligen Anbaugebiet ab. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Universität Bonn zusammen mit Partnern aus Spanien, Belgien und Schweden durchgeführt hat. In manchen Regionen fallen demnach beim Export von Soja und Sojaprodukten mehr als 200 Mal so hohe CO2-Emissionen an wie in anderen. Die EU importierte zwischen 2010 und 2015 Soja vor allem von Standorten, in denen für den Anbau große Savannen- und Waldflächen in Ackerland umgewandelt wurde.
http://idw-online.de/de/news747048

Klimawandel: Wie sich ein Bach über vier Jahrzehnte veränderte
Kaum ein Bach ist so gut erforscht wie der Breitenbach nördlich von Fulda. Messungen aus vier Jahrzehnten zeigen, wie der Klimawandel den Insekten zusetzt.
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Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder!
Campact schreibt: Die Lufthansa will Milliarden von der Bundesregierung – ohne Bedingungen und möglichst sofort. Denn der Konzern schwächelt in der Krise. In der SPD mehrt sich die Kritik an solchen Geschenken. Zeigen Sie der GroKo jetzt: Wer mit Steuern trickst und das Klima ruiniert, bekommt kein Geld vom Staat.
zum Appell

Abholzung verschlimmerte Waldbrände in Australien
Die Brandsaison 2019/20 in Australien war verheerend und von historischem Ausmaß. Forscher zeigen nun, dass dies maßgeblich an der vorangegangenen Abholzung der Wälder liegt.
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Kaufanreize für Pkw? Nur ökologisch anspruchsvoll!
Beim "Autogipfel" haben Bundesregierung und Autohersteller über Konjunkturmaßnahmen für die Automobilindustrie diskutiert. Im Gespräch sind verschiedene Anreizprogramme für den Kauf von Fahrzeugen, darunter die Abwrackprämie. Das Öko-Institut hat in einem Diskussionspapier Chancen und Risiken von Kaufanreizen und der Abwrackprämie betrachtet sowie Leit-planken für ihre ökologische Ausrichtung formuliert. Das Papier entstand im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Analyse möglicher Elemente eines Konjunkturpaketes.
http://idw-online.de/de/news746737

Intensivierung des Grünlands führt zum Artenschwund
In den vergangenen Jahrzehnten wurden die meisten Grünlandökosysteme in Mitteleuropa durch höhere Düngergaben und durch häufigeres Mähen oder Beweiden verändert. Diese Landnutzungs-Intensivierung hat dazu geführt, dass diese Ökosysteme mehr Futter produzieren. Allerdings ging dadurch die Diversität der Arten zurück. Sind damit auch Einschränkungen in den Ökosystemleistungen verbunden? Diese Fragen wollen nun Wissenschaftlerinnen aus Vegetationsökologie und Fernerkundung der Universität Bonn gemeinsam untersuchen.
http://idw-online.de/de/news745381

When conservation goes wrong
In some areas, conservationists have contributed to dislodging people who have lived sustainably for generations. Anthropologist Jerome Lewis saw this happen to the BaYaka Pygmies, who had lived in the forests of Central Africa’s Congo Basin for some 55,000 years. "The formerly active, well-fed and lively BaYaka are now often malnourished, depressed and alcoholic casual laborers dwelling on the edges of their former territories, terrorized by so-called eco-guards and subjected to commercial and sexual exploitation by outsiders." In various parts of the world, new programmes are now attempting a better approach.
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14.05.2020

Erlebter Frühling - der Wettbewerb für kleine Naturforscher*innen
Raus aus dem Haus, rein in die Natur! So lautet das Motto des bundesweiten Kinderwettbewerbs "Erlebter Frühling". Die NAJU lädt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, nach Pflanzen und Tieren zu suchen, die sich im Frühling als erste wieder zeigen.
In diesem Jahr werden die kleinen Naturforscher*innen auf Felder, Wiesen und Weiden geschickt – in die Lebensräume, in denen sich die Feldlerche wohl fühlt. ▶ Mehr

Räuber helfen ihrer Beute bei Anpassung an ungewisse Zukunft
Welchen Effekt hat das Artensterben auf die Evolution der überlebenden Arten? Diese Frage haben Evolutionsbiologen der Universität Zürich anhand eines Feldexperiments mit Gallfliegen und ihren Raubparasiten untersucht. Es zeigte sich, dass der Verlust von natürlichen Feinden die Anpassung an zukünftige Umweltveränderungen erschweren könnte.
http://idw-online.de/de/news746736

Tötet Glyphosat den Monarchfalter?
Es schien eindeutig: Monsantos Herbizid vernichtet Amerikas Lieblingsschmetterling. Doch jetzt haben Forscher genauer hingeschaut, und es ist viel komplizierter.
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Flohkrebse machen Diclofenac noch giftiger
Der Schmerzmittel-Wirkstoff Diclofenac wird in der Kläranlage kaum abgebaut und reichert sich deshalb in Gewässern an. Dort schädigt er Leber, Nieren und Kiemen von Fischen. Nicht genug: Flohkrebse verwandeln die Substanz sogar in ein noch schlimmeres Gift.
https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/flohkrebse-machen-diclofenac-noch-giftiger

Nacktschnecke: Geschichte einer Invasion
Senckenberg-Forschende haben herausgefunden, dass die Spanische Wegschnecke – einer der schlimmsten Landwirtschaftsschädlinge weltweit – auch einen massiven Einfluss auf die heimische Fauna in und um Görlitz hat. In einer kürzlich im Fachmagazin Folia Malacologica erschienenen Publikation zeigt das Team, dass es unmittelbar nach dem Eintreffen der invasiven Art zu Hybridisierungen mit einer heimischen Schneckenart kommt. Diese führen längerfristig zum Aussterben der heimischen Nacktschnecken und einer Ausbreitung des Eindringlings.
http://idw-online.de/de/news746597

Fledermausführungen
Klaus Heck von der AG Fledermausschutz BW schreibt: Die Kontaktsperre verbietet es uns derzeit Fledermausführungen oder ähnliche Aktionen durchzuführen. Unser Schweizer Mitglied Hansueli Alder aus Schaffhausen möchte gemeinsam mit dem Verein pro Chiroptera mit einer "Online-Exkursion" diese Zeit dennoch mit spannenden Fledermausbilden überbrücken helfen. Am 30.04.2020 um 20:00 Uhr bietet er einen Livestream - abrufbar unter:
https://youtu.be/muydREc1oZQ
Update: Der Live-Stream ist zwar vorbei, doch wenn Sie bis etwa zur 7. Minute weiter gehen, beginnt dort der Stream.

Neues vom Buchsbaumzünsler
Im Lepiforum kam ein interessanter Bericht über offenbar erfolgreich überwinterte Buchsbaumzünsler und deren "Bekämpfung": Raupen an Hühner verfüttern:
http://www.lepiforum.de/2_forum_2017.pl?page=1;md=read;id=23508

Ein Test in Haigerloch-Stetten war jedoch nicht erfolgreich: Die Hühner nahmen die rund 50 sorgfältig abgesammelten Raupen nicht an.

Pflanzenbestimmung mit Flora Incognita App im März verzehnfacht
Das Forscherteam des "Flora Incognita"-Projekts freut sich über den derzeit starken Anstieg der Nutzung ihrer gleichnamigen App für Smartphones, mit der die wildwachsenden Pflanzen Deutschlands per Foto bestimmt und die Beobachtungen digital gesammelt werden können.
http://idw-online.de/de/news744180

NABU-Newsletter - Garten/Spezial
Viele von uns empfinden ihren Garten oder Balkon gerade in dieser Zeit als großes Glück – gut, dass momentan das Wetter mitspielt und wir uns mit voller Kraft in die Gartenarbeit stürzen können. Aber was packen Sie zuerst an? Was ist Ihnen in Ihrem Garten besonders wichtig und wo wünschen Sie sich mehr Anregungen und praktische Tipps? Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen in der großen NABU-Gartenumfrage. Wer möchte, kann im Anschluss an unserer Verlosung teilnehmen. Mit etwas Glück gewinnen Sie tolle Preise rund um Balkon und Garten.
Umfrage

Heimische Fledermausarten im Porträt: Die 25 Schönen der Nacht
Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Fledermausarten durch die Nacht. Hier finden Sie nähere Informationen zu unseren heimischen Arten sowie Bilder und Rufe – vom Abendsegler bis zur Zwergfledermaus.
NABU BW

Heimische Lurche im Porträt: Kröten, Frösche, Molche, Unken und Salamander
In Deutschland leben 21 Amphibienarten. Während manche eher unauffällig gefärbt sind, haben andere kräftige und bunte Färbungen – wie zum Beispiel der im Mai ganz blaue Moorfrosch oder der schwarz-gelb gefärbte Feuersalamander. Auch in ihrer Lebensweise und Verbreitung gibt es viele große Unterschiede. Der NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor.
NABU BW

Lassen Sie die Sonne rein, Herr Altmaier!
Die Bundesregierung schnürt derzeit milliardenschwere Hilfspakete, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Mit einer Solaroffensive kann sie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und unsere Energieversorgung krisensicherer machen. Dazu muss die Regierung vergleichsweise wenig Geld in die Hand nehmen. Es gilt vor allem, die Hürden für den Ausbau der Solarenergie abzubauen. Dann kommt die Energiewende von unten wieder in Schwung.
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Sommer ohne Eis
Wissenschaftler simulieren die Eisfläche im Arktischen Ozean und finden, dass bereits vor dem Jahr 2050 das Eis im Sommer offenbar vollständig abschmelzen wird.
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Breite Unterstützung für Energiewende – aber nicht so, wie zurzeit
Die Diskrepanz zwischen allgemeiner Zustimmung zur Energiewende und Bewertung der Umsetzung nimmt im Jahresvergleich weiter zu: Acht von zehn Menschen in Deutschland unterstützen die Idee der Energiewende als Gemeinschaftswerk und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Mehr als zwei Drittel sind jedoch mit der Energiewendepolitik der Bundesregierung unzufrieden.
http://idw-online.de/de/news744799

Aus Hamburg für Hamburg: Wissenschaftlerin der TU Hamburg forscht an regionalem Plastik-Recycling
Caterina Picuno ist Doktorandin am Institut für Umwelttechnik und Ener-giewirtschaft an der TU Hamburg. Als Expertin für Abfallwirtschaft wünscht sie sich eine Zukunft, in der nur das Nötigste mit Kunststoff verpackt wird und sich die weltweiten Abfallmengen drastisch reduzieren. Bis dieser Wunsch in Erfüllung geht, setzt sich Picuno mit der Wiederverwertbarkeit von Plastikmüll auseinander. Dafür arbeitet die junge, aus Apulien stammende Wissenschaftlerin an einem Recycling-Projekt, das die Kreislaufwirtschaft von Plastik in Hamburg schließen soll.
http://idw-online.de/de/news746815

Moore wieder vernässen? Möglichst jetzt und möglichst alle
Trockengelegte Moore unter Wasser zu setzen, hilft dem Klima, sofern man sich damit beeilt. Andernfalls treiben sie für Jahrhunderte den Klimawandel voran.
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Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik: Steuergeld für Umwelt und Gemeinwohl
Die Pläne der EU für ihre künftige Agrarpolitik stehen erneut in der Kritik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter 120 Expertinnen und Experten aus Baden-Württemberg, fordern mit einem Zehn-Punkte-Plan eine neue EU-Agrarpolitik.
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Microbe blocks malaria in mosquitoes
A microbe discovered in mosquitoes on the shores of Lake Victoria in Kenya seems to prevent the insect from harbouring the malaria parasite. The microsporidian symbiont, Microsporidia MB, occurs naturally in the insect and doesn’t seem to harm them. It’s not exactly clear how the microbe prevents malaria in the mozzies. Researchers hope that infecting more mosquitoes with Microsporidia MB could someday limit malaria transmission to humans.
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Funding cut for bat coronavirus research
The US National Institutes of Health (NIH) has taken the unusual step of suddenly cutting the funding for a US-China project that investigates how coronaviruses, such as SARS-CoV-2, move from bats to humans. The NIH declined to comment on why it canceled the grant, which was in its sixth year. The project seems to have fallen victim to a conspiracy theory about the origin of the virus. "This is cutting off your face to spite your nose," says infectious-disease researcher Gerald Keusch, a former director of the NIH’s Fogarty International Center. "This is the worst kind of thing that political interference can cause in a democracy."
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07.05.2020

Nachwuchs bei tierischen Landschaftspflegern
Munter stolpert der Nachwuchs bei der Schafherde des NABU Eutingen über die Weide. Bereits beim vergangenen Wintercafé-Termin, Anfang März, waren die Waldschafe ein echter Hingucker – denn genau an diesem Sonntag erblickte ein Schaf das Licht der Welt. Nun sind es sieben Lämmer – und zwei Mütter warten noch auf ihren Nachwuchs.
Schwarzwälder Bote

LUBW legt überarbeitete Planungshilfe für die Erfassung von Vogelarten bei Windenergieplanungen vor
Aus einer Pressemitteilung der LUBW: Für das Gelingen der Energiewende ist ein naturverträglicher Ausbau der Windenergie ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die LUBW unterstützt diesen Prozess aktiv durch die Veröffentlichung von Hinweisen und Planungshilfen. Damit können naturschutzfachliche Belange beim Ausbau der Windkraftnutzung sachgerecht berücksichtigt werden und mögliche Konflikte mit dem Artenschutz im Planungsprozess vermieden werden.
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de

Der Salamanderfresser breitet sich aus
Wo Bsal auftaucht, geht es Amphibien schlecht. Der eingeschleppte Pilz tötet derzeit zahlreiche Salamander im Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland.
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Kolibris, überall Kolibris
In Panama ist ein Baum umgefallen. Er schlug eine Lücke in den Wald. Und diese besondere Lücke bedeutete Kolibris. Viele, viele Kolibris.
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Erreger des Meisensterbens identifiziert
Gerade sterben in deutschen Gärten die kleinen Meisen. Was dahinter steckt, war lange rätselhaft. Nun gibt es eine Antwort.
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Neuer ›Rotschenkelfrosch‹ aus Madagaskar
Im Rahmen von Forschungen zur Artenvielfalt in Madagaskar hat ein Team deutscher, madegassischer und italienischer Forscher*innen eine neue Froschart entdeckt
http://idw-online.de/de/news745458

Dramatischer Schwund an Futterpflanzen für Insekten
Noch vor einigen Wochen war das "Insektensterben" in aller Munde. Die Wissenschaft diskutierte im Wesentlichen drei Ursachen: die Zerstörung der Habitate, Pestizide in der Landwirtschaft und den Rückgang der Futterpflanzen für Insekten. Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Zürich sowie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL haben nun erstmals nachgewiesen, dass im Kanton Zürich die Diversität der Futterpflanzen für Insekten in den vergangenen rund 100 Jahren dramatisch abgenommen hat. Die für ganz Mitteleuropa repräsentative Studie wurde nun im Journal "Ecological Applications" veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news745347

Gute Nachrichten von der Großen Hufeisennase
Die Winterzählung der Fledermäuse bestätigt: mit 273 gezählten Großen Hufeisennasen ist die Winterzahl erneut um 20 Prozent angestiegen. Die ersten Hufeisennasen haben auch schon wieder ihr Sommerquartier im Fledermaushaus Hohenburg bezogen und sind für jeden von zu Hause über die Webcam zu beobachten.
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»Wichtig ist, Vogeltränken und Futterstellen sofort zu entfernen«
Eine neue Krankheit scheint vor allem Blaumeisen zu töten. NABU-Vogelexperte Lars Lachmann erklärt die Hintergründe und was Gartenbesitzer jetzt tun sollten.
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Öko-Landwirtschaft bietet Heimat für 60% mehr Schmetterlingsarten
Begriffe wie "Artenschwund" und "Insektensterben" sind derzeit in der Gesellschaft angekommen. Breit angelegte wissenschaftliche Untersuchungen und Langzeitmessungen zur Auswirkung der Landnutzung auf Insektendiversität fehlen jedoch bisher. Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben die Insektenvorkommen auf ökologisch sowie konventionell bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen untersucht und verglichen.
http://idw-online.de/de/news744083

Kohlekraftwerk zerstört UNESCO-Weltnaturerbe in Bangladesch
Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe der Mangrovenwälder in Bangladesch wird mit der Beteiligung der deutschen Fichtner-Gruppe ein Kohlekraftwerk gebaut. Tonny aus Bangladesch, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt, fordert die Stuttgarter Fichtner-Gruppe auf, „ihre Beteiligung am Bau des Kohlekraftwerks Rampal zu beenden!" Denn: "Die immensen ökölogischen Schäden müssen verhindert werden!“, warnt sie. Verschiedene Umwelt- und Klimaschutzorganisationen unterstützen die Forderung.
Petition

Wie das Corona-Virus den internationalen Artenschutz zurückwirft
Wegen Virusgefahr sind derzeit zahllose Schutzprojekte gestoppt. Noch schwerer wiegt ein Problem, das im Hintergrund lauert: eine verheerende Finanzkrise im Naturschutz.
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30.04.2020

Kattas »stinkflirten«, um eine Partnerin zu finden
Zur Paarungszeit legen männliche Ringelschwanzlemuren wohl eine Art Parfum auf. Das Eau de Lemur zeichnet sich durch fruchtig-blumiges Aroma aus.
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Wie ziegenähnliche Gorale im Himalaja besser geschützt werden können
Forscher der Universität Tübingen schlagen vor, den Tieren in Südostasien mehr offene Graslandschaften als Lebensraum zu bieten
http://idw-online.de/de/news745028

Fransenschildkröte: Neue Art entdeckt
Senckenberg-Wissenschaftler Uwe Fritz hat mit einem internationalen Team anhand von genetischen Untersuchungen eine neue Fransenschildkröten-Art beschrieben. Bislang war man davon ausgegangen, dass es nur eine einzige Art der Gattung Chelus gibt. Mit der Neubeschreibung muss auch der Schutzstatus der Arten, die häufig illegal in den Tierhandel geraten, überdacht werden.
http://idw-online.de/de/news745027

Regenwürmer kurbeln den Nährstoffkreislauf in arktischen Böden
In arktischen Böden läuft der Nährstoffkreislauf sehr langsam und geht mit Stickstoffmangel einher. Dies hemmt das Pflanzenwachstum. Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Greifswald, Umeå, Uppsala und Oulu führte den Stickstoffmangel in arktischen Böden nun auf das Fehlen größerer Bodentiere wie Regenwürmer zurück. Mit dem Klimawandel können diese Bodentiere zunehmend in der Arktis überleben und so das Ökosystem in der arktischen Tundra tiefgreifend verändern.
http://idw-online.de/de/news744756

Aber bitte mit Sporen!
Blätter der Schwarzpappel sind besonders anfällig für den Angriff durch Schwammspinner, wenn sie von einem Pilz infiziert sind. Ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena fand nun heraus, dass besonders die jungen Raupen des Schädlings ihren Speiseplan durch die pilzliche Nahrung aufwerten: Raupen, die Blätter fraßen, die mit Pilzsporen übersät waren, entwickelten sich schneller und verpuppten sich einige Tage früher als Raupen, die nur Blattgewebe verspeist hatten. Die Ergebnisse werfen ein völlig neues Licht auf die Ko-Evolution von Pflanzen und Insekten, in der Pilze und andere Mikroorganismen eine viel größere Rolle spielen, als bislang angenommen.
http://idw-online.de/de/news744931

Beat it: der Rhythmus der Tiere
Forscherinnen vom Museum für Naturkunde Berlin publizieren in der Fachzeitschrift "PLOS Computational Biology" den Nachweis rhythmischer Muster in Lautäußerungen von Fledermäusen und Pottwalen. Ihre Methoden tragen dazu bei, die Evolution der akustischen Kommunikation zu verstehen und Arten zu schützen, die akustisch erkannt werden können. Ihre Forschungsdaten sind im frei zugänglichen Repositorium "Github" für die ganze Gesellschaft verfügbar. Damit können die Kenntnisse dazu beitragen, weltweit weitere forschungsgetriebene Fragestellungen effektiv zu beantworten.
http://idw-online.de/de/news744876

Unterschätzen Klimamodelle Grönlands Eisverlust?
Durch eine besondere Wetterlage verlor Grönland auch 2019 wieder sehr viel Eis. Der Effekt sei in Klimamodellen nur ungenügend erfasst, sagt nun ein Forscher.
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Reisanbau und Methan: Mit Bakterien gegen Treibhausgas
Der weltweite Reisanbau ist schlecht fürs Klima, denn die Felder sondern viel Methan ab. Ein Team der Universitäten Aarhus (Dänemark) und Duisburg-Essen (UDE) hat möglicherweise eine Lösung gefunden: Werden dem Boden so genannte Kabelbakterien hinzugefügt, können die Methanemissionen um mehr als 90 Prozent gesenkt werden. Darüber berichtet aktuell Nature Communications.
http://idw-online.de/de/news745043

Nordpol im Sommer bald ohne Eis
Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab.
http://idw-online.de/de/news745040

Bauern drohen mit Versorgungsengpässen
Eine Lobbyorganisation der deutschen Bauern fordert eine Verschiebung der Düngemittelverordnung - und droht angesichts der Coronakrise damit, die Lebensmittelproduktion zu reduzieren.
Spiegel.de

23.04.2020

Sondermeldungen zum 1. April
Seit 2012 sind Sie es immer am heutigen Tag gewohnt, in Form eines Sonder-Newsletters in den April geschickt zu werden. Oft hat's auch geklappt. In diesem Jahr ist uns allerdings ein wenig das Scherzen vergangen und wir verkneifen uns eine weitere Auflage. Doch wie in so vielen anderen Fällen: Vielleicht kann das ja noch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Wer die früheren Meldungen nochmals lesen will, wird in unserem Archiv fündig:
Archiv Sondermeldungen

Online-Tool harmonisiert Baumkataster und macht die Daten besser nutzbar
Kommunen und Landkreise erfassen ihre Stadt- und Straßenbäume bisher individuell in digitalen oder analogen Baumkatastern. Entsprechend inhomogen sind diese Daten. Das neue Online-Tool BaumCloud harmonisiert sie. In ein einheitliches Format überführt lassen sich die Baumkatasterdaten besser nutzen - für wissenschaftliche Zwecke ebenso wie in der Praxis. Entwickelt hat das Tool die Terra Concordia gGmbH im Rahmen des mFund-Projektes meinGrün.
Die BaumCloud steht allen Interessierten unter https://baumcloud.org zu Verfügung.
http://idw-online.de/de/news744346

Flamingos schließen dauernde Freundschaften
In ihren Kolonien führen Flamingos ein reiches Sozialleben. Sie haben nicht nur ihre festen Partner und alte Freunde, sondern pflegen offenbar auch Intimfeindschaften.
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Kleine Vögel schützen Nashörner vor Wilderern
Nashörner sind ziemlich wehrhaft, sehen aber auch ziemlich schlecht. Doch die großen Säuger haben alarmbereite Vögel auf ihrem Rücken sitzen, die sie vor Feinden warnen.
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Stickstoff macht Europas Wälder arm
Laut einer Studie schwindet in Europas Wäldern die Vielfalt an Pflanzen. Zusehends gewinnen Pflanzen die Oberhand, die von der Allgegenwart von Stickstoffverbindungen profitieren.
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Elefanten verwüsten Rinderweiden gesund
Wenn eine Elefantenherde über die Viehweide zieht, sieht es aus, als wäre eine Elefantenherde durchgezogen: Bäume sind umgeworfen und überall liegt Dung. Gut so!
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Häkeln für die Artenvielfalt
Der BUND schreibt: "Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns kreativ für die Artenvielfalt einsetzen und zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai den bedrohten Insekten eine Stimme geben. Wir rufen dazu auf, Bienen und Schmetterlinge zu häkeln. Diese werden sich dann in verschiedenen Aktionen als Botschafter*innen für ihre natürlichen Artgenossen einsetzen. Ob Häkelanfänger*in oder Profi – alle können mitmachen."
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Aspekte der Klimakrise - öffentliche Ringvorlesung
Nach der erfolgreichen ersten Reihe "Klimawandel und Ich" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) findet im Sommersemester die zweite interdisziplinäre Ringvorlesung zu diesem Themenkomplex statt. Unter der Überschrift ‚Klimakrise‘ sprechen Vortragende sowohl von der HHU als auch von anderen Universitäten und Einrichtungen. Die öffentliche Vorlesungsreihe ist eine Veranstaltung im Rahmen der Bürgeruniversität. Sie wird ab dem 20. April immer montags ab 16:15 Uhr als Videostream zur Verfügung gestellt.
http://idw-online.de/de/news744559

Massenaussterben ähnelte heutigem Klimawandel
Gigantische Lavapulse vor 201 Millionen Jahren stießen Kohlendioxid fast so schnell aus wie die Menschheit. Das Ereignis könnte die Zukunft unseres Klimas verraten.
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Synthetisches Gas statt fossile Energie
Bei der Umstellung unseres Energiesystems auf rein erneuerbare Energiequellen gibt es eine große Herausforderung: die Versorgungslücke im Winter. Die Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas bietet einen Weg, wie erneuerbar erzeugte Energie auch im Winterhalbjahr ausreichend zur Verfügung stehen könnte. Zudem könnten damit Langstreckenlastwagen betrieben werden.
http://idw-online.de/de/news744375

Freiflächenphotovoltaik - kritisch für den Naturschutz?
Der Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Energie wird zukünftig deutlich stärker über Freiflächen-Photovoltaikanlagen erfolgen, also in Form von in der offenen Landschaft errichteten großen Solarkraftwerken. Worauf beruht dieser zu erwartende Boom? Welche Folgen für Natur und Landschaft können damit einhergehen?
Der ▶ NABU Schleswig-Holstein hat sich eingehend mit der Materie beschäftigt.

Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder
Tropische Wälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt. Auch vor dem Hintergrund des Klimawandels spielt ihr Schutz eine besondere Rolle. Dabei ist es wichtig vorherzusagen, wie sich so artenreiche Waldbestände über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verändern. Genau dies ist nun Forschern gelungen.
http://idw-online.de/de/news744254

Rekordabholzung im Schatten der Coronakrise
Während Brasilien seine Wirtschaft herunterfährt, steuert die Ausbeutung des Amazonas-Regenwalds auf ein Rekordhoch zu. Auch Indigenen fehlt es aktuell an Schutz.
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Streitgespräch zur grünen Gentechnik
Was spricht für die Grüne Gentechnik, was dagegen? Eine Debatte mit dem Max-Planck-Biologen Detlef Weigel und dem Kritiker Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk.
Mehr

16.04.2020

Mit der Schneidgiraffe im Einsatz
Bereits im Februar waren sie als "Baumfriseure" am Werk - Jugendliche aus Trillfingen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Ein Teil von ihnen beschäftigte sich schon in der Grundschule mit dem Thema Naturschutz und Streuobstwiesen. Und ihr Interesse dafür hielt offensichtlich an, denn bis heute helfen sie mit beim jährlichen Putz der immer größer werdenden Streuobstbäume von Stadt und Landkreis.
Schwarzwälder Bote online

Schwalbennester am Rathaus von Bittelbronn angebracht
Weil ein altes Bauernhaus mitsamt den dort von den Mehlschwalben selbst gebauten Nestern weichen muss, wurden nun auf Vorschlag des NABU als Ersatz 18 Doppel-Nisthilfen am Rathaus von Bittelbronn angebracht. Damit ist auch die Genehmigung des Landratsamts für die Beseitigung der seitherigen Nester zu kriegen. Weil die Nester Jahr für Jahr wieder bezogen werden, stehen sie unter dem Schutz des Gesetzes.
Mehr zum rechtlichen Schutz von Schwalbennestern

Ausgezeichnete Naturtagebücher!
Über 700 Kinder haben beim 27. Wettbewerb der BUNDjugend mitgemacht. 55 erhalten einen ersten Preis.
MehrMitmachen

Gartenschläfer werden munter
Wenn die Gartenschläfer in diesen Wochen ihren Winterschlaf beenden, stehen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wieder bereit: Seit 2019 erforschen sie, warum die kleine Schlafmaus vielerorts in Deutschland und Europa in dramatisch kurzer Zeit verschwunden ist. Ihr gemeinsames Ziel: Den Gartenschläfer als heimische Tierart in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren.
http://idw-online.de/de/news744104

Vogelkriminalität in Serbien bedroht Zugvögel
Der Vogelzug ist in vollem Gange. Etliche Vögel fallen auf dem Balkan Wilderern zum Opfer. EuroNatur und ihre serbischen Partner setzen sich gegen den Vogelmord ein
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Brutrekord bei Krauskopfpelikanen
Die Krauskopfpelikane in der albanischen Karavasta-Lagune stecken mitten im Brutgeschäft. Ihre Anzahl ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr.
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Wo Haie nach Beute suchen
Bisher gilt der Äquator als bevorzugtes Revier für Raubfische. Doch eine neue Studie bringt dieses Bild ins Wanken.
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Wüstenameisen: Orientierung mit dem sechsten Sinn
Vor zwei Jahren hat ein Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität Würzburg herausgefunden, dass Wüstenameisen mithilfe des Magnetfelds der Erde navigieren. Nun bekommt das Projekt einen Boost – und wird zusätzlich mit 80.000 Euro gefördert.
http://idw-online.de/de/news744005

Unerwünschte Einwanderer auf dem Südkontinent
Der unwirtliche Eiskontinent ist eine der letzten unberührten Wildnisse der Welt. Doch Mensch und Klimawandel bahnen nun Eindringlingen aus wärmeren Regionen den Weg.
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Invasive Arten mit Charisma haben’s leichter
Die äußeren Werte zählen: Ihr Charisma hat einen Einfluss auf die Einschleppung und das Image gebietsfremder Arten und kann sogar die Eindämmung behindern. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat den Einfluss von Charisma auf den Umgang mit invasiven Arten untersucht.
http://idw-online.de/de/news744300

Der BUND-Tipp im März: Zwitschernder Zilpzalp
In einer ruhigen Minute hören Sie ihn: Obwohl der nur knapp elf Zentimeter große Zilpzalp einer unserer häufigsten Singvögel ist, kennen ihn nur die wenigsten. Der Grund ist sein unscheinbares grünlich-braunes Gefieder. So ist das monotone "zilp-zalp-zilp-zalp" das auffälligste Erkennungsmerkmal des Singvogels. Zu seiner Beute zählen Insekten, Spinnen, Schnecken und Asseln. Wenn Sie den kleinen Insektenvertilger im eigenen Garten erblicken möchten, sollten Sie eine "wilde Ecke" mit vorjährigen Stauden und höherem Altgras als Nistmöglichkeit stehen lassen. Wie der Zilpzalp sein Nest baut und wie Sie ihn von seiner Zwillingsart, dem Fitis, unterscheiden, erfahren Sie in unserem Tipp.
BUND BW

Kreativ werden: "Osterhasen" zum Ausmalen oder Versenden
Der NABU schreibt: "Wie wäre es zu Ostern mit einem Feldhasen-Malwettbewerb? Oder mit ein paar leckeren Osterrezepten zum Nachbacken? Oder Sie versenden an Ihre Lieben eine osterhasige E-Card? Denn das Vorbild des Osterhasen – der Feldhase – braucht unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz."
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Verlängerung § 13b BauGB – Dammbruch im Naturschutz
LNV appelliert an Bundestagsabgeordnete, Verlängerung des "Betonparagrafen" (§ 13b BauGB) abzulehnen.
Mehr beim LNV

Werde laut: Gib mir deine Stimme für die Artenvielfalt in Europa!
Der Kiebitz verschwindet aus Europas Agrarlandschaft. Die industrielle Landwirtschaft mit intensiv genutztem Grünland und dichten Getreidefeldern lässt dem markanten Vogel kaum mehr Platz und Nahrung. Die EU muss jetzt handeln – mit einer neuen Agrarpolitik, die den Naturschutz in den Mittelpunkt stellt. Das Europa-Parlament wird dazu in den kommenden Monaten abstimmen. Schick deshalb jetzt eine Sprachnachricht für Kiebitz & Co. an deine EU-Abgeordneten. Das Mikro in deinem Smartphone reicht dafür aus.
NABU BW

Wie gefährlich sind Waldbrände bei Tschernobyl?
In der Sicherheitszone brennt radioaktiv verseuchter Wald. Wie gefährlich ist das Feuer? Bereits 2015 hatten Fachleute Gelegenheit, diese Frage zu beantworten.
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Deutschland verstärkt Grundwasserschutz durch neue Düngeregeln
Striktere Düngevorschriften für Landwirte werden in Deutschland Gesetz. Sie sollen die EU-Vorgaben für den Grundwasserschutz umsetzen und hohe Strafzahlungen vermeiden.
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08.04.2020

Weißstorch-Projekt des NABU-Haigerloch-Rangendingen
Stück für Stück geht's voran mit dem Bau der Nisthilfe für den Weißstorch in Hart. Auf der Facebook-Seite des NABU Haigerloch-Rangendingen sehen Sie den Fortschritt quasi tagesaktuell.
NABU Haigerloch-Rangendingen bei Facebook

Wegsperrung zum Schutz von Feuersalamandern
Dieser Tage wurde dem NABU Albstadt berichtet, dass im vergangenen Jahr auf dem Schnabelweg (Grat zwischen Roschbach und Wünschtal) viele Salamander auf dem Weg von und zu ihren Laichgewässern überfahren worden wären. Ob es denn nicht möglich sei, in diesem Jahr Abhilfe zu schaffen. Die Stadt Albstadt hat nun schnell reagiert und teilt mit: "Wir werden heute von Seiten der Stadt Albstadt Abteilung Forst die Zufahrten am Schnabelweg und am Roschbachweg für die Zeit der Amphibienwanderung sperren. Weiterhin werden wir eine entsprechende Info im Mitteilungsblatt Pfeffingen bringen."
Gut gemacht, vielen Dank!

Im Einsatz für die Kröten
"Wenn Eckhart Rommel vom NABU Hechingen sich aufmacht, um die Aktivitäten der Kröten zu dokumentieren, dann dämmert es in der Regel bereits. Er gehört zu den ehrenamtlichen Naturschützern, die sich zu ungemütlicher Stunde und bei nassem Wetter auf den Weg machen, um die Verkehrsschranken abends auf- und morgens wieder abzubauen, zum Schutze der Tiere." - So beginnt eine kleine Reportage über den lobenswerten Einsatz in der Hechinger Ausgabe des Schwarzwälder Boten ...
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Petition gegen § 13b BauGB - bitte mit-zeichnen und weiterverbreiten
Der § 13b des Baugesetzbuches, der Wohnbaugebiete ohne Flächennutzungsplan, ohne Umweltprüfung, ohne Eingriffskompensation und mit reduzierter Bürgerbeteiligung vorsieht, ist zum 31.12.2019 ausgelaufen.
Das Innenministerium und manche Bundestagsabgeordnete arbeiten derzeit daran, diesen Paragraphen neu aufzunehmen. Eine Wiedereinführung wäre für eine nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung eine Katastrophe!
Aus diesem Grund hat der LNV eine Petition gestartet, um die Entscheidungsträger aufzurütteln und gegen eine Verlängerung zu stimmen oder diese zumindest an Bedingungen zu knüpfen: Beschränkung auf Gebiete mit nachgewiesener Wohnungsnot und auf verdichtete Bauformen.
Weil wir hier im ländlichen Raum ebenfalls "einschlägige" Erfahrungen gemacht haben, veröffentlichen wir den Aufruf unter den regionalen Nachrichten – mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung.
Hier geht's zur Petition

Ein sicherer Brutplatz für Vögel
In den vergangenen Tagen haben Mitglieder der IGNUK Vogel- und Fledermauskästen, im Naturschutzgebiet (NSG) Scharlenbachtal/ Hofwald in Starzeln neu aufgehängt. Ziel dieser Nistkastenaktion ist, im Besonderen seltenen Vogelarten wie Gartenrotschwanz, Wendehals oder Trauerschnäpper einen sicheren Brutplatz bieten zu können.
Schwarzwälder Bote

Rosenkäfer putzen Pfingsthalde
Das zweite Jahr in Folge hat sich die Nabu-Kindergruppe "Rosenkäfer" – noch vor den Corona-Beschränkungen – zur "Putzete" in der Pfingsthalde getroffen. Der beginnende Frühling war nicht zu überhören und zu übersehen in diesem Naherholungsgebiet mit seinen vielen Lebensräumen, Pflanzen und Tieren. Was ebenfalls nicht zu übersehen war, war das, was Menschen das ganze Jahr über hinterlassen hatten: Müll aller Art.
Schwarzwälder Bote

Wissenswertes über Frösche, Kröten und andere Lurche
"Wissen Sie, wie eine Geburtshelferkröte ruft? Klingt fast wie ein Glöckchen oder?" Daher der Name "Glögglifrosch". So hat Nils Reiser vom Landratsamt Balingen noch vor der Coronakrise 15 Amphibieninteressierten verschiedener Generationen auf Einladung des NABU Rosenfeld die Welt der Kriechtiere geschildert. Die Zuhörer bekamen eindrucksvolle Bilder zu sehen.
Schwarzwälder Bote

Wie vergessene "Drachen" wiederbelebt werden
Seit über 100 Jahren wurde angenommen, dass es nur drei Arten Segelechsen in Südostasien gibt. Durch eine neue Studie konnte nun jedoch gezeigt werden, dass auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich zwei verschiedene Arten von Segelechsen vorkommen, die bisher übersehen worden waren, obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben wurden. Somit ist Sulawesi die einzige Insel, die gleich zwei dieser kleinen „Drachen“ beheimatet. Durch die Revision dieser außergewöhnlichen Reptiliengruppe konnte die Zahl der Arten mit einem Schlag fast verdoppelt werden.
http://idw-online.de/de/news743775

Fledermäuse in Agrarlandschaften auf die gemeinsame Jagd angewiesen
Große Abendsegler – eine der größten heimischen Fledermausarten – suchen ihresgleichen, um bei der Jagd über insektenarmen Feldern erfolgreich zu sein. Wie Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigen konnten, jagen die Fledermäuse über insektenreichen Wäldern vorwiegend als Einzelkämpfer, über insektenarmen Agrarflächen jedoch gemeinschaftlich in der Gruppe. Dabei orientieren sie sich offenbar an den Jagdrufen ihrer Artgenossen, die ihnen unabsichtlich Hinweise auf ertragreiche Gebiete liefern.
http://idw-online.de/de/news743656

LNV begrüßt Einigung zur Bodenwertsteuer
Die Einigung der Landtagsfraktionen der Grünen und der CDU auf das Modell der "modifizierten Bodenwertsteuer" bei der anstehenden Grundsteuerreform begrüßt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) außerordentlich. Der Wert des Gebäudes soll bei der Bemessung der Grundsteuerkeine Rolle mehr spielen, sondern nur der Wert des Bodens. Experten erhoffen sich davon die Mobilisierung brachliegender Baulücken, da das Horten von Bauland und das Halten von "Enkelgrundstücken" deutlich teurer wird. Baulich effizient genutzte Grundstücke (bspw. Mehrfamilienhäuser) werden dafür steuerlich entlastet.
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Insekten, Käfer und Vögel lieben Totholz auf Streuobstwiesen
Wo Bäume überaltert sind, brechen häufiger große Äste ab oder alte Baumriesen stürzen komplett um. Aus abgestorbenen Bäumen kann jedoch neues Leben entstehen. Wer das Holz auf dem Grundstück lässt, betreibt direkten Artenschutz. Totholz steckt voller Leben.
Mehr beim NABU BW

So wird die Wiese zur Wildblumenwiese
Der Frühling kommt und viele Menschen sind gerade zu Hause. Wir zeigen, wie man in wenigen Schritten einen eintönigen Rasen in eine blühende Wildblumenwiese verwandelt. Und wie man diese schonend mäht. Davon profitieren Wildbienen, Schmetterlinge, Igel und Co.
Mehr beim NABU BW

FCKW-Verbot stoppte Klimawandel
Langjährige Klimatrends auf der Südhalbkugel scheinen sich umzukehren. Fachleute zeigen nun, dass diese Trendwende wohl tatsächlich mit dem Kampf gegen den Ozonabbau
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Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten
Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter.
http://idw-online.de/de/news743448

»Mit der Vernichtung von Ökosystemen sind Pandemien wahrscheinlicher«
Die beste Pandemie-Prophylaxe? Konsequenter Schutz der natürlichen Vielfalt, sagen zwei Biologen. Im Interview erklären sie, wie Corona-Krise und Umweltzerstörung zusammenhängen.
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Ökosystemleistungen kennen keine Grenzen
Was haben Kakao, Zugvögel, Hochwasserschutz und Pandas gemeinsam? Viele Länder profitieren von Ökosystemleistungen, die zuvor in anderen Ländern erbracht wurden. Wo und wie Ökosystemleistungs-Ströme verlaufen, ist jedoch kaum bekannt. Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) konnten nun in einer im Fachjournal Global Environmental Change veröffentlichten Studie zeigen, wie interregionale Ökosystemleistungs-Ströme aufgedeckt und quantifiziert werden können.
http://idw-online.de/de/news743896

Wo bleibt das Plastik im Ozean?
Dass jedes Jahr große Mengen an Plastikmüll in die Ozeane gelangen, ist bekannt. Doch wo sie in den Meeren abbleiben, ist zum größten Teil unklar. Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierte Forschungsprojekt HOTMIC will in den kommenden drei Jahren Wissenslücken zum Verbleib des Plastiks in den Ozeanen schließen. Sechs europäische Länder fördern es im Rahmen der EU-Programm-Initiative "Gesunde und produktive Meere und Ozeane" (JPI Oceans) mit insgesamt 2,3 Millionen Euro. Den deutschen Anteil übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die erste HOTMIC-Expedition mit dem Kieler Forschungsschiff ALKOR endete bereits in der vergangenen Woche in Kiel.
http://idw-online.de/de/news743888

02.04.2020

Neue Stellungnahmen verfasst
Immer neue Bebauungsplanverfahren kommen auf unseren Tisch – als ob es kein Morgen gäbe. Zumeist sind es beschleunigte Verfahren nach § 13b BauGB, doch auch "normale Verfahren sind darunter. Aus Naturschutzsicht "üble" Verfahren sind z.B.:
- "Ban II" in Ratshausen – eine Planung mit offensichtlich falschen Zahlen, die einen größeren Bedarf nachweisen sollen
- "Hinter den Gärten II" in Haigerloch-Hart – dort soll ein Streuobstgebiet in einem amtlich ausgewiesenen Biotopverbund bebaut werden; das Baugebiet war dabei u.a. aus Natur-schutzgründen sogar schon aus dem Flächennutzungsplan rausgeflogen.
Meinung

Kretschmann zum Artenschutz: "Das hätten wir allein nicht geschafft"
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) freut sich nach eigenen Angaben über den Druck der Bürger beim Thema Artenschutz in Baden-Württemberg.
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Youth in Nature – wir sind dann mal draußen
Dies ist ein Projekt der "Initiative Artenkenntnis". Es richtet sich in erster Linie an junge Menschen, die unsere Tier- Pflanzen- und Pilzarten fundiert kennenlernen möchten: direkt vor der Haustür, im Wäldchen, auf der Wiese, sogar im Stadtpark und auf dem Schulweg. Willst du mehr Arten kennenlernen als Amsel, Drossel, Fink und Star oder Gras, Blume und Baum? Willst du wissen, was für Arten Ameisenlöwen, Haselblattroller oder das Gewöhnliche Katzenpfötchen sind? Menschen, die Arten kennen, sind ganz wichtig.
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Auch fremde Vampire können Freunde werden
Fledermäuse putzen sich gegenseitig und teilen sogar bereits gesaugtes Blut mit hungrigen Artgenossen – auch wenn diese zuvor Fremde waren.
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Neues Datenportal für Netzflügler erleichtert das Erfassen und Auswerten
Ob Ameisenjungfern, grüne Florfliegen oder Kamelhalsfliegen – mit dem Datenportal "Neuropteren Deutschlands" wird es künftig leichter, Beobachtungsdaten von Netzflüglern (Neuropteren) zu erfassen und für den Naturschutz und die Roten Listen zu verwenden. Das Portal wurde vom Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz entwickelt, denn für die Gefährdungseinstufung einer Art in den bundesweiten Roten Listen sind gute Datengrundlagen unerlässlich. Rote Listen zeigen den Handlungsbedarf für die Erhaltung von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten auf und dokumentieren in den enthaltenen Gesamtartenlisten den Status und die Bestandsentwicklung der in Deutschland etablierten Arten.
http://idw-online.de/de/news743148

Kilometerlange Bunker voll tausender Fledermäuse
Einst sollte die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen einen Angriff aus dem Osten abwehren. Heute ist sie das größte Fledermausquartier Europas aus Menschenhand. Ein Besuch vor Ort.
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Hungriges Wild frisst Wälder kahl
Zu viel Wild kann den Wald massiv verändern. Vor allem im Winter entwickeln die Tiere einen kräftigen Appetit auf die Knospen und Triebe von jungen Bäumen. Mit Folgen.
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Mehr Lerchen fürs Feld
Das F.R.A.N.Z.-Projekt soll heutige Landwirtschaft und Artenschutz unter einen Hut bringen. Erste Erfahrungen zeigen, dass das schon recht gut funktioniert und die Vielfalt wächst.
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Einspeisevergütung im freien Fall: weiterer Photovoltaik-Zubau gefährdet
Wie die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin in ihren Berechnungen aufzeigt, ist der weitere Ausbau der Photovoltaik in Deutschland aufgrund einer bisher wenig beachteten Regelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bedroht. Der Grund hierfür: Der sogenannte "atmende Zubaudeckel" wird in wenigen Monaten dazu führen, dass die Einspeisevergütung für PV-Dachanlagen deren Stromerzeugungskosten unterschreitet. Dies gefährdet die Realisierung insbesondere von größeren PV-Anlagen, die jedoch zum Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland dringend benötigt werden.
http://idw-online.de/de/news743244

Sonnenstrom für Fassaden
Photovoltaik-Elemente befinden sich meist auf Hausdächern – schließlich ist dort die Sonneneinstrahlung am höchsten. PV-Elemente an Fassaden können die Energieversorgung jedoch sinnvoll ergänzen, wie Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP herausgefunden haben: Sie lassen sich ansehnlich integrieren und liefern 50 Prozent mehr Energie als bislang dort montierte Elemente. Selbst Betonwände sind geeignet.
http://idw-online.de/de/news739695

Das Klima-Manifest der WerteUnion
Nicht wir, sondern die Sonne ist schuld an der globalen Erwärmung? Schlimm, dass es Menschen gibt, die solch krassen Unsinn ernst nehmen, kommentiert Klimatologe Stefan Rahmstorf.
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"Bitte unterschreibt gegen den Völkermord durch Bolsonaro!"
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Brasilianische Anwälte und Menschenrechtler fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro aufzunehmen und ihn anzuklagen. Bolsonaro rufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum Völkermord an den 300 indigenen Völkern des südamerikanischen Landes auf. Bolsonaros erklärtes Ziel sei es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können. Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht.
Petition

Amazonien droht 2020 Rekordentwaldung
Die ersten Zahlen deuten auf eine katastrophale Saison für den brasilianischen Regenwald hin. Die Abholzung geht unvermindert weiter.
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26.03.2020

"NABU will Störche nach Hart locken"
"Nachdem sich nach 70 Jahren wieder Weißstörche auf dem Weilheimer Kirchturm niedergelassen haben, will der NABU versuchen, die Zugvögel auch in den Raum Haigerloch zu locken." So beginnt ein Artikel in der Hohenzollerischen Zeitung (Onlineausgabe) vom 26. Februar, der sich ausführlich mit dem Mitgliederinfo der Haigerlocher NABU-Gruppe beschäftigt. Leider können ihn nur Abonnent*innen lesen, doch der Artikel aus der Printausgabe ist beim NABU veröffentlicht.
NABU Zollernalb

Im Zollernalb-Kurier ist ebenfalls ein Artikel erschienen – mit einem Schwerpunkt auf dem Störche-Thema.
Zollern-Alb-Kurier

Abertausende Wildpferde könnten Permafrost retten
Der Klimawandel droht unweigerlich den arktischen Permafrostboden aufzutauen, was seinerseits die globale Erhitzung antreiben würde. Einen Ausweg gäbe es jedoch.
Mehr

Mehr Energieeffizienz durch Baustoff-Recycling
Recycling von Baustoffen lohnt sich - nicht nur, wenn es darum geht, natürliche Ausgangsstoffe wie Kies, Kalkstein oder Basalt zu schonen, indem sie gar nicht erst abgebaut werden. Auch aus energetischer Sicht, ist es häufig sinnvoller, Abbruchmaterial wieder aufzubereiten, anstatt Baumaterial aus natürlichen Rohstoffen neu zu gewinnen. Das ist das Ergebnis einer Sondierungsstudie, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die INTECUS GmbH gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt haben. Die Studie macht zudem deutlich, dass noch viele Fragen offen sind.
http://idw-online.de/de/news743251

Wertvolle Rohstoffe aus Kohlendioxid: Projekt für nachhaltige CO₂-Nutzung
Mit Blick auf den Klimaschutz werden Wege gesucht, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) in die Erdatmosphäre zu verringern. Die industrielle Verwertung von CO₂-Emissionen spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Hier setzt ein neues Forschungsprojekt an, in dem die Universität Bayreuth mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeitet. Das Ziel ist die Nutzung von CO₂-Emissionen zur Synthese der Produkte Methan und Wasserstoffperoxid, die als wertvolle Rohstoffe in unterschiedlichen Industriezweigen eingesetzt werden können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.
http://idw-online.de/de/news743219

19.03.2020

Einladung zur NABU-Ausstellung im Hechinger Rathaus
Schwarzwälder Bote

Versteckter Schatz der Wüste Gobi: Wie Khulane zu Wasser kommen
Extrem weite Wege legen die in der Wüste Gobi lebenden Khulane – eine Wildeselart – zurück, um Nahrung zu finden und ihren Wasserbedarf zu stillen. Das zeigt eine soeben in Scientific Reports erschienene Studie des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI, Abteilung Conversation Medicine) an der Vetmeduni Vienna auf Basis von GPS-Daten. Damit die Khulane den versteckten Schatz der Wüste Gobi auch in Zukunft finden, sind laut den ForscherInnen regionale Schutzstrategien dringend nötig.
http://idw-online.de/de/news742929

Bienen tanzen im Dialekt
Mit dem Schwänzeltanz teilen Honigbienen ihren Artgenossen mit, wo Futterquellen zu finden sind. Je nach Bienenart gibt es dabei unterschiedliche Tanzdialekte, wie ein deutsch-indisches Forschungsteam nachgewiesen hat.
http://idw-online.de/de/news742572

Wenn die Bestäuber ausfallen, haben wir ein enormes Problem
Weltweit sterben Insekten. Schnell. Und in großer Zahl. Das Ausmaß werde unterschätzt, sagt der Ökologe Thomas Fartmann im Interview. Der Schwund sei auch für Menschen bedrohlich.
Mehr

Hunderte von Vogelarten in Indien gehen zurück
Indiens Vögel sind bedroht. Die Bestände mancher Arten sind binnen fünf Jahren um 80 Prozent geschrumpft, zeigt ein erster großer Report. Mit am stärksten gefährdet: Greifvögel.
Mehr

Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz
Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt. Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.
Mehr

Aus dem Takt geraten: Milder Winter weckt Tiere und Pflanzen
Morgens erklingen die ersten Reviergesänge von Amseln und Meisen. Die Natur erwacht nach dem milden Winter besonders rasch. Zum Tag des Artenschutzes am 3. März stellt sich die Frage, wie unsere heimischen Tiere mit der ungewöhnlichen Wärme zurecht kommen?
Mehr beim NABU BW

Mehr als 75.000 Stimmen für die Turteltaube!
Aus dem NABU-Newsletter: NABU-Präsident übergibt Petition an Umweltministerium Die EU-weite Jagd auf Turteltauben muss ein Ende haben. Mit unserer Petition fordern wir Umweltministerin Svenja Schulze auf, sich bei der EU für ein Verbot stark zu machen und einen Jagdstopp in allen EU-Mitgliedsstaaten für die gefiederten Liebesboten zu erreichen. Danke an alle, die unsere Forderungen mit ihrer Stimme unterstützt haben!
Mehr

Balsaholz intelligent zurückgewinnen und wiederverwerten
30 000 Windenergieräder drehen sich in Deutschland. Viele von ihnen kommen langsam in die Jahre. 2019 mussten 2000 Rotorblätter entsorgt werden, 2024 werden es schon 15 000 sein. Doch wohin mit den bis zu 90 Meter langen und rund 15 Tonnen schweren Ungetümen? Eine Lösung haben Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung parat: Mithilfe einer neuen Recyclingtechnik ist es ihnen gelungen, das in den Rotorblättern enthaltene Balsaholz zurückzugewinnen und etwa zu Dämmstoffmatten für Gebäude zu verarbeiten.
http://idw-online.de/de/news739635

Flüsse in Gefahr
Die Rückkehr des Bibers in unsere Flüsse lehrt uns viel über die Widerstandskraft der Natur. Doch sie darf nicht über den schlechten Zustand vieler Fließgewässer hinwegtäuschen.
Mehr

"Waldwildnis-Offensive in Deutschland ein Irrweg"
Mit einer wissenschaftlichen Analyse und Quantifizierung der Klimawirkungen nachhaltiger Holznutzung in Deutschland widerspricht der Tübinger Prof. a.D. Roland Irslinger der Greenpeace-Studie "Waldvision". Die Modellrechnungen der Studie suggerieren, der so behandelte Wald habe eine bessere Klimaschutzwirkung als ein naturnah bewirtschafteter Wald. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich "Speicherwald" und "Waldvision" allerdings als gefährliche Zeitbombe für Wald und Klima.
Fakt, das lokale Magazin

Umweltfreundlich auf dem Kompostfriedhof verwesen
In den USA ist es bald möglich, seinen Körper nach dem Tod ökologisch wertvoll kompostieren zu lassen. Eine Studie hat nun geprüft, ob das Verfahren auch wirklich funktioniert.
Mehr

How successful is the restoration of coral reefs?
The current coral reef crisis has led to increasing attempts to restore damaged reefs. How successful are these efforts? Could they actually avert a mass extinction of reefs? For the first time, an international team of scientists now provides a comprehensive overview of the state of the art in reef restoration research and practice in the journal PLoS ONE and develops suggestions for improvement.
http://idw-online.de/de/news731461

12.03.2020

"Dauerbrenner" Plettenberg
Im Verfahren um die Süderweiterung des Steinbruchs auf dem Plettenberg waren beim Landratsamt viele Stellungnahmen eingegangen. Eine Zusammenstellung der hierauf gegebenen Holcim-Antworten auf fast 200 Seiten wurde uns im Januar zur Verfügung gestellt und die Naturschutzverbände sollten hierzu kurzfristig Stellung beziehen – allein "unser" Teil umfasste über 70 Seiten.
Alles konnte in dieser Zeit nicht bearbeitet werden, trotzdem haben wir ein ausführlicheres Schreiben verfasst.
Meinung

Veranstaltungsprogramm der NABU-Gruppen im Zollernalbkreis
Schwarzwälder Bote

Stunde der Wintervögel im Zollernalbkreis: Haussperling bleibt an der Spitze
Die Ergebnisse der großen Vogelzählung von NABU und seinem bayrischen Partner LBV liegen mittlerweile vor. Die "Stunde der Wintervögel" vom 10. bis 12. Januar hat einige Überraschungen gebracht.
Schwarzwälder Bote

Spuren des bayerischen Bären gefunden
Monatelang fehlte jede Spur, nun gibt es Tatzenabdrücke im Schnee. Wahrscheinlich stammen sie von demselben Bären, der im Oktober 2019 fotografiert wurde.
Mehr

11 000 Kilometer für die Hautpflege
Nach wie vor ist es ein Rätsel, warum viele Wale jedes Jahr über tausende Kilometer ins Warme wandern. Womöglich liegt der Grund in Äußerlichkeiten.
Mehr

Hammerhaie halten die Luft an, um nicht zu frieren
Wer keinen Pelz trägt, immer schnell sein muss und sich Fettpolster nicht leisten kann, der mag es grundsätzlich eigentlich eher warm. Oder er erfindet Tricks, wie der Hammerhai.
Mehr

Countdown für Insektengift Thiacloprid
Mitte Januar wurde das EU-Zulassungsverbot des Neonicotinoids Thiacloprid festgelegt. Dennoch darf das Gift in Baden-Württemberg aber noch ein Jahr lang eingesetzt werden. Für viele Bestäuber kommt das Verbot zu spät.
Mehr beim NABU Baden-Württemberg

Die Methan-Rechnung geht nicht auf
Rund ein Drittel des menschengemachten Methanausstoßes wird durch fossile Brennstoffe verursacht – dachte man zumindest. Nun zeigt sich: Dieser Wert liegt offenbar viel zu niedrig.
Mehr

Langfristperspektiven für Bioenergieanlagen nach 2020
Die Vergütung für Bestandsanlagen wurde mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 für die Dauer von 20 Jahren festgeschrieben. Daraus folgt, dass eine wachsende Anzahl von Bioenergieanlagen in den kommenden Jahren schrittweise aus der bisherigen Förderung fallen wird. In zwei Forschungsvorhaben wurde in den zurückliegenden zwei Jahren untersucht, welche Anschlussperspektiven für Bestandsanlagen vor diesem Hintergrund bestehen. Auf der Abschlusstagung beider Vorhaben am 19. Februar 2020 konnte ein erstes Fazit gezogen werden.
http://idw-online.de/de/news731808

Silphie: Hohe und stabile Erträge über viele Jahre
Energiepflanze besteht im Langzeittest: Silphium perfoliatum L., wie die Durchwachsene Silphie lateinisch betitelt wird, zählt zu den Dauerbrennern unter den Energiepflanzen. Erfahrungen aus 14 Anbaujahren zeigen: Die gelb blühende Silphie bietet stabile Erträge auf Mais-Niveau und lässt sich auch von klimatischen Einflüssen nur wenig beeindrucken.
http://idw-online.de/de/news731418

Solaranlagen müssen bleiben
Sie liefern zuverlässig sauberen Strom – doch nun droht vielen alten Solaranlagen das Aus, weil komplizierte Regelungen den Weiterbetrieb erschweren. Dagegen wehrt sich der Solarenergie-Förderverein auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact.
Petition

Die Welt braucht nasse Torfböden
In Schottland gräbt man Bäume aus, statt welche zu pflanzen. Das soll entwässerte Moore retten. Es klappt so gut, dass andere Länder sich ebenfalls in die Schlammschlacht stürzen.
Mehr

Norwegischer Ölkonzern gibt Australien-Pläne nach Umweltprotesten auf
In der Großen Australischen Bucht will der Konzern Equinor nicht mehr nach Öl bohren. Umweltschützer sprechen von einem "Sieg für die Umwelt".
Mehr

05.03.2020

IGNUK veröffentlicht Veranstaltungstermine
die IGNUK hat ihr Jahresprogramm fertig und auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Mehr

Welche Faktoren die Anzahl von Vogelarten auf Inseln erklären
Ein Team von Forschenden unter der Leitung von Luis Valente (Museum für Naturkunde Berlin / Naturalis Biodiversity Center) zeigt im Fachmagazin Nature, wie die Besiedlungsrate von Inseln, die Artbildung und das natürliche Aussterben von Arten auf ihnen mit der Größe der Inseln und der Entfernung vom Kontinent variieren. Diese Studie basiert auf molekularen Daten hunderter Vogelarten von 41 ozeanischen Archipelen weltweit und deckt grundlegende Prozesse auf, die zu deren Biodiversität führten.
http://idw-online.de/de/news731812

Einfach treiben lassen: Windrichtung bestimmt Brutgebiete von Strandläufern
Männliche Graubruststandläufer besuchen in der Regel mehrere Nistplatzorte während des kurzen arktischen Sommers. Dabei entscheiden sie wohl spontan, in welche Richtung sie als nächstes fliegen: Je nach dem, wohin der Wind sie trägt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben mittels Satellitentelemetrie-Sendern die Flugbahnen von 80 Männchen verfolgt und herausgefunden, dass Brutgebiete in der russischen Arktis eher mit Rückenwind besucht werden. In der Arktis, wo der Sommer kurz und die Brutgelegenheiten unvorhersehbar sind, können die Tiere durch die Unterstützung des Winds wahrscheinlich Zeit und Energie sparen.
http://idw-online.de/de/news731334

Auf das Froschsterben folgte das Schlangensterben
Weltweit verenden Amphibien wegen einer eingeschleppten, tödlichen Pilzerkrankung. Die Seuche sorgt für eine Kettenreaktion im Ökosystem.
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Heliconius-Schmetterlinge: Flexibler als gedacht
Das charakteristische Farbmuster aus roten oder gelben Bändern auf den schwarzen Flügeln ist typisch für die giftigen Schmetterlingsarten in der Gattung Heliconius. Zum Schutz vor natürlichen Räubern teilen sich dieses Warnmuster mehrere Arten. Markus Möst vom Institut für Ökologie hat gemeinsam mit einem internationalen Team die Genetik dieser Flügelmuster untersucht.
http://idw-online.de/de/news731755

Dem Duft der Bienenkönigin auf der Spur
Im Bienenstaat herrschen typischerweise ein strenges Kastenwesen und reproduktive Arbeitsteilung. Insbesondere von sozial hoch entwickelten Arten ist bekannt, dass die Bienenkönigin Verhalten und Fruchtbarkeit ihrer Arbeiterinnen durch so genannte Königinnenpheromone steuert. Nun ist es Biologen der Universität Ulm erstmals gelungen, solche Pheromone auch bei einer primitiven eusozialen Bienenart nachzuweisen. Dieses, in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlichte Ergebnis, lässt neue Rückschlüsse auf die Evolution der Königinnenpheromone zu.
http://idw-online.de/de/news731536

27.02.2020

Grottenolm bewegt sich über Jahre gar nicht
Den bizarren Grottenolm zu beobachten und zu erforschen, lohnt sich auf jeden Fall. Man braucht allerdings einen sehr langen Atem: Meist tut sich einfach gar nichts.
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Die Lieblingsblumen der Hummeln
Zwar können Hummeln von vielen verschiedenen Pflanzen Nektar ernten, aber jede Art hat ihre Vorlieben. Das geht so weit, dass jede Hummel ihre Privatblume hat.
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Klimawandel setzt Hummeln zu
In Europa und Nordamerika gibt es immer weniger Hummeln. Ein Grund: intensive Landwirtschaft. Doch auch häufiger auftretende Extremtemperaturen bedrohen das Überleben der Insekten.
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Klimawandel könnte Artenvielfalt der Alpen künftig stärker beeinflussen als Landwirtschaft
Intensive landwirtschaftliche Nutzung wirkt sich stark auf die Artenvielfalt aus. Der Klimawandel könnte die Landwirtschaft in Zukunft aber als Hauptursache der Biodiversitätskrise ablösen. Modellrechnungen dazu waren bislang selten, da Vorhersagen über die Entwicklung der Landwirtschaft schwierig sind. Wissenschaftler*innen der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur haben ein kombiniertes Modell für eine Beispielregion in den österreichischen Alpen entwickelt. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Klimawandel tatsächlich zum einflussreichsten Faktor für die Verbreitung von Arten in dieser Region werden könnte.
http://idw-online.de/de/news730736

NABU-Veranstaltungsprogramm erschienen
Die 7 NABU-Gruppen im Kreis haben nun ihr neues Programm mit den Terminen von Februar 2020 bis Februar 2021 vorgelegt. Es gibt auch eine Online-Ausgabe.
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Praxistipp Naturschutzmeldung
Zur Erleichterung der Information von Naturschutzbehörden über Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft hat der LNV ein Formular zur Naturschutzmeldung entwickelt.
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Frühe Klimamodelle haben Erderwärmung exakt vorhergesagt
Wie die Erderwärmung global voranschreiten wird, haben Forscher schon vor Jahrzehnten vorhergesagt - mit wenig Daten, schwachen Rechnern und erstaunlich treffsicher.
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Innovative Power-to-Gas-Technologien für die Energiewende
Auf dem Weg zur Klimaneutralität sind Power-to-Gas-Technologien ein wichtiger Baustein. Im Projekt STORE&GO haben Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa unterschiedliche Verfahren zur Produktion von synthetischem Erdgas (SNG) aus erneuerbarem Strom erfolgreich umgesetzt: Aus drei Pilotanlagen konnte SNG ins lokale Erdgasnetz eingespeist oder verflüssigt als mobiler Energieträger bereitgestellt werden. Außerdem hat das Team die volkswirtschaftlichen Vorteile von Power-to-Gas (PtG) herausgearbeitet und passende Regulierungsempfehlungen entwickelt.
http://idw-online.de/de/news731318

Undercover bei Klimawandel-Leugnern
Die Recherche von CORRECTIV und Frontal21 zeigt, wie das US-amerikanische Heartland Institute Leugner des Klimawandels in Deutschland unterstützt, um Maßnahmen zum Klimaschutz zu untergraben.
Artikel von Correctiv         ▶ ZDF-Mediathek

Gentechnisch veränderte Bakterien sollen Bienen schützen
Bakterien aus dem Bienendarm können gentechnisch manipuliert werden, um Bienenkrankheiten den Garaus zu machen. Aber soll man wirklich manipulierte Gene im Freiland testen?
Mehr

Bolsonaro öffnet indigene Gebiete für die Ausbeutung
Der brasilianische Präsident hat einen Gesetzentwurf unterzeichnet, der die Gebiete der Ureinwohner für die wirtschaftliche Nutzung öffnen soll.
Mehr

Kamerun: Keinen Regenwald für Palmöl opfern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Kamerun ist eines der wenigen Länder, in denen Gorillas leben. 800 sind es allein im Campo Ma’an National Park. Neben Westlichen Flachlandgorillas sind auch Schimpansen, Elefanten, Büffel, Panther und Pangoline in den Wäldern daheim – die "Big Five" des Dschungels.
Trotz dieser Artenvielfalt ist die Regierung dabei, 60.000 Hektar Regenwald an die Firma Camvert für Palmölplantagen zu vergeben – und damit zum Kahlschlag freizugeben.
Petition

Pestizidreduktion: Minus 30 % reichen nicht!
Aus dem Newsletter des Umweltinstituts München: Am 04.02. wurde ein Entwurf der neuen Biodiversitätsstrategie der EU öffentlich: Aus den geleakten Dokumenten geht hervor, dass die EU-Kommission den Pestizideinsatz bis 2030 um 30 Prozent reduzieren will. Das ist ein Anfang, wird aber nicht reichen, um das dramatische Artensterben bei Insekten und Vögeln zu stoppen. Was Europa braucht, ist der schrittweise Ausstieg aus der Nutzung chemisch-synthetischer Pestizide, wie wir es in unserer Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ fordern: Nicht 30 Prozent, sondern 80 Prozent weniger Pestizide bis 2030 und ein generelles EU-weites Pestizidverbot bis spätestens 2035 sind nötig, damit sich die Artenvielfalt erholen kann.
Mehr

20.02.2020

NABU Albstadt ist begeistert über den "Hotspot für Mehlschwalben"
Der NABU in Albstadt hat die Firma Getränke Biesinger in Truchtelfingen als "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet. Derzeit sind insgesamt 34 Mehlschwalbennester, darunter auch einige künstliche Nisthilfen, an den Fassaden zwischen den Dachbalken vorhanden. 2019 waren auch alle belegt, wie der Eigentümer versichert. In vielen Nestern sei im Sommer zweimal, in einigen Nestern sogar dreimal erfolgreich gebrütet worden.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

NABU sieht Trendwende in der Landwirtschaft
Mit großem Interesse hat der Nabu-Kreisvorstand einen "neuen Tonfall" beim kürzlich im Hechinger Museum abgehaltenen Bauerntag registriert. Habe es laut Nabu beim Treffen 2019 noch den an Naturschützer gerichteten Vorwurf der "billigen Polemik" gegeben, zeigten die Redner nun Willen und Bereitschaft zum schonenderen Umgang mit Natur und Artenvielfalt.
Mehr im ▶ Schwarzwälder Boten

Milder Winter, weniger Vögel beobachtet
Ehrenamtliche zählten bei der „Stunde der Wintervögel“ dieses Jahr mehr Eichelhäher, dafür weniger Finkenvögel als sonst.
Mehr

"Eigentlich mögen sich Heuschrecken nicht besonders"
Interview mit Iain Couzin vom Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung zu den Ursachen der Heuschreckenplage in Ostafrika
http://idw-online.de/de/news731255

Studie zeigt: Asiatische Hornisse erreicht Hamburg
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) hat Hamburg erreicht. Erstmals identifizierten Wissenschaftler des Centrums für Naturkunde der Universität zusammen mit Bürgerwissenschaftlern ein lebendes Exemplar in Norddeutschland. Die Studie, die zudem den aktuellen Wissensstand zur Invasion dieser Art zusammenfasst, ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Evolutionary Systematics" erschienen.
http://idw-online.de/de/news731024

Vier neue Chamäleonarten aus Madagaskar – Revision des "Nasenchamäleons"
Madagaskar ist die Heimat von beinahe der Hälfte aller bekannten 217 Chamäleonarten. Jedoch ist ihr Lebensraum auch auf unvergleichliche Weise bedroht und der weitaus größte Teil des Primärregenwaldes ist bereits zerstört. Forscher aus Deutschland und Madagaskar haben nun drei neue Arten entdeckt und eine weitere Art revalidiert. Die Arbeit erschien diese Woche in dem zoologischen Fachjournal Vertebrate Zoology.
http://idw-online.de/de/news731003

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation "Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation". Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten.
Mehr

Klima- und umweltschonende Technologie: Ammoniak als nachhaltiger Energieträger
Ein bisschen Wasser, etwas Stickstoff aus der Luft, und Strom aus dem Windpark: Ammoniak besteht aus leicht verfügbaren Rohstoffen, und es wird als grüner Energieträger gehandelt. Hocheffizient kann aus Ammoniak wiederum Wasserstoff hergestellt werden, um nutzbare Energie zu erzeugen. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) entwickeln dafür eine innovative Anlage: den Ammoniak-Cracker.
http://idw-online.de/de/news731032

PM des MCC: Was dem globalen Klimaschutz entgegensteht
Dass die Staatengemeinschaft weit davon entfernt ist, die 2015 im Abkommen von Paris vereinbarten Klimaziele mit entsprechenden Maßnahmen zu unterlegen, ist kein Betriebsunfall der Weltpolitik. Es ist das Ergebnis wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen, die objektiv messbar sind: etwa die Erlöse eines Landes aus Öl- und Gasförderung, das Ausmaß von Korruption oder das soziale Grundvertrauen in der Bevölkerung. Das ist der Ausgangspunkt einer neuen Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Energy Research & Social Science veröffentlicht wurde.
http://idw-online.de/de/news730916

Stromspeicher in der Stadt: Webseite und Erklärvideo zeigen Nutzen für die Energiewende
Die Energiewende braucht Stromspeicher – am besten dezentrale. So kann regional erzeugter erneuerbarer Solarstrom flexibel verbraucht werden. Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen, können die lokale Energieversorgung unterstützen. Zudem entlasten sie das Stromnetz und damit das gesamte Energiesystem. Allerdings machen Quartierspeicher das System auch komplexer. Diese Zusammenhänge erklärt das Forschungsprojekt Esquire auf der Multimedia-Website .
http://idw-online.de/de/news730766

Faire Preise & Prozesse für Tiere & Landwirte, jetzt!
Bernd Linke hat auf Change.org unlängst eine Petition gestartet. Er schreibt: Tierische Produkte werden heute so billig verkauft, dass Landwirte daran nichts mehr verdienen. Die Verträge, die der Handel ihnen aufzwingt, sind in meinen Augen sittenwidrig – verstoßen also gegen jegliche moralischen Maßstäbe! Das ist nicht tragbar. Es ist Zeit für faire Preise in der Landwirtschaft! Nicht der niedrigste Preis ist der Beste, sondern der, von dem die Erzeuger leben können.
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Biodiversität rechnet sich
Wenn Landwirte die Artenvielfalt auf ihren Wiesen und Weiden fördern, können sie höhere Umsätze erzielen. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus den Agrarwissenschaften, der Ökologie und der Ökonomie an der ETH Zürich und weiteren Universitäten.
http://idw-online.de/de/news731213

Nachhaltige Waldbewirtschaftung leistet größeren Beitrag zum Klimaschutz als Waldwildnis
Der Wald erfüllt viele Funktionen: Wald ist Rohstoff- und Energielieferant, Lebens- und Erholungsraum und Klimaregulator. Ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Ernst-Detlef Schulze untersuchte, wie sich nachhaltig bewirtschaftete und unbewirtschaftete Wälder der gemäßigten Klimazone im Hinblick auf ihre Klimabilanz unterscheiden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass nachhaltige Wirtschaftswälder das Klima besser schützen. Ihr wichtigster Beitrag ist das Ersetzen fossiler Brennstoffe durch energetische Nutzung von Holz.
http://idw-online.de/de/news731102

13.02.2020

Neue Meinungsäußerungen der Naturschutzverbände
Die Verbände zur Stellungnahme aufgerufen: Seit Mitte Januar wurden Meinungsäußerungen zu zwei Wasserrechtsverfahren und zu zwei Bebauungsplänen abgegeben.
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Auch tote Tiere sind wichtig fürs Ökosystem
Tierkadaver spielen eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt und das Funktionieren von Ökosystemen – auch über längere Zeiträume. Diese Erkenntnisse haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Reichsuniversität Groningen in der Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. Die Kadaver bieten nicht nur vielen Aas fressenden Tierarten Nahrung, ihre Nährstoffen tragen auch zu einem wesentlich verstärkten Wachstum umliegender Pflanzen bei. Dies begünstigt wiederum viele pflanzenfressende Insekten und deren Räuber. Die Forscher empfehlen, rechtliche Regelungen, die die Beseitigung von Kadavern vorschreiben, für Naturschutzgebiete zu lockern.
http://idw-online.de/de/news730168

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019
Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.
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Neue Technik soll Stromnetz mit Windenergie stabil halten
DBU fördert Projekt von Hochschule Düsseldorf und Rostocker Firma – Neue Software für Windkraftanlagen
http://idw-online.de/de/news730508

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das bei der ▶ LFU Brandenburg verfügbar ist.
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Satire-Bericht: "Toll! Altmaier und die Kohle!"
Das investigative ZDF-Magazin "Frontal 21" hat Peter Altmaiers "Kohle-Spitzenleistung" unter die Lupe genommen. Das Ergebnis sind 2 Minuten, die es in sich haben. Es geht um raffinierte Pläne, niegelnagelneue Steinkohlekraftwerke und einen überdurchschnittlichen Politiker. Schauen Sie selbst - es lohnt!
Zum Video

Trudeau muss die Teersand-Katastrophe stoppen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Öl aus Teesand – es gibt kaum eine größere Umweltsauerei! Landschaften wie Mordor, das Reich des Bösen im "Herr der Ringe", ohne jedes Leben. Trotzdem droht in Kanada die Genehmigung einer weiteren Mine. Verheerender als alle bisherigen. Frontier Tar Sand Mine heißt das ökologische Monster, für das in der Provinz Alberta 292 km² Wald und Feuchtgebiete gerodet oder belastet würden. Die Liste der grauenhaften Schäden ist lang ...
Zur Petition

07.02.2020

Leserbrief: Sehr schade!
Eine Gomaringer Samenmischung soll Mensch und Natur nützen, weil die Pflanzen sich gut für Wildbienen und Schmetterlinge eignen und zugleich hübsch anzusehen sind: Die Gomaringer Bürgerstiftung und der Obst- und Gartenbauverein haben die Tütchen gemeinsam herausgebracht. Paul Westrich, Wildbienenspezialist aus Kusterdingen, hat hierzu nun einen Leserbrief veröffentlicht.
https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Sehr-schade-441751.html

Laufkäfer aus der Forschungssammlung des Berliner Naturkundemuseums reflektieren 125 Jahre Berliner Umweltbedingungen
Umweltveränderungen führen meist dazu, dass ursprüngliche Tier- und Pflanzengemeinschaften durch neue Artengemeinschaften ersetzt werden. Es gibt aber auch Arten die mit den Veränderungen zurechtkommen und bleiben. Dazu müssen sie sich an die neuen Bedingungen anpassen. Ein Team von Forscherinnen und Forschern vom Museum für Naturkunde Berlin konnte nun an einer Laufkäferart zeigen, dass sich die Lebensbedingungen für diesen Käfer über die letzten 125 Jahre in der Stadt zum Besseren geändert haben. Die Studie im Fachmagazin ‚Frontiers in Ecology and Evolution‘ zeigt auch exemplarisch, wie relevant naturkundliche Sammlungen für die Erforschung von Veränderungen über lange Zeiträume sind.
http://idw-online.de/de/news730608

Die Spinne, die ein Geheimnis birgt
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) ist groß und auffällig. In den letzten Jahren hat sie sich nach Nordeuropa ausgebreitet. Obwohl die Gründe für die Arealerweiterung noch unklar sind, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Greifswald und weiterer Forschungseinrichtungen ein Geheimnis im Gewebe der weiblichen und jugendlichen Wespenspinnen enthüllt. Sie wollten die Zusammensetzung der Bakterien unter die Lupe nehmen, die die Wespenspinne mit sich trägt – das sogenannte Mikrobiom (das bei fast allen Tieren vorkommt, auch beim Menschen). Was sie herausfanden, war bemerkenswert:
http://idw-online.de/de/news730501

Rosa Schnecken überlebten Feuerinferno
Die grell gefärbte Schnecke lebt ausschließlich auf dem Mount Kaputar in Australien - dort, wo zuletzt die Brände wüteten. Jetzt wurden Überlebende gesichtet.
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Tödliche Olivenernte
Jährlich könnten Millionen Vögel bei der industriellen Olivenernte sterben. In Spanien wurde die Nachternte mit Hightech-Saugrobotern gestoppt. Doch wie schlimm ist es wirklich?
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Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.
Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität
Welche Umweltbilanz haben Elektroautos? Wie entwickeln sich Reichweite, Wirtschaftlichkeit und die Ladeinfrastruktur langfristig? Führt die Elektromobilität zu Arbeitsplatzverlusten? Diesen und vielen anderen Fragen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette geht das Fraunhofer ISI in einem Policy Brief nach, welcher heute im Rahmen des Batterieforums Deutschland in Berlin vorgestellt wird. Zentrale Aussage: Einer breiten Marktdiffusion von Elektroautos zwischen 2020 und 2030+ steht nichts im Wege, jedoch sind noch zahlreiche Herausforderungen anzugehen.
http://idw-online.de/de/news730327

Kritik an Messe "Jagd & Hund": Aussteller bieten Abschüsse von Turteltauben, Papageitauchern und Singvögeln an
Auf Europas größer Jagdmesse, der "Jagd und Hund 2020" in Dortmund, bieten Reiseveranstalter ab morgen, 28. Januar, wieder Safaris für den Abschuss seltener Tiere im Ausland an. Vogelschützer kritisieren, dass der Veranstalter Messe Dortmund GmbH auch Firmen eine Plattform bietet, die Abschüsse bedrohter Zugvögel wie Turteltauben, Wachteln und Singvögeln in Südeuropa oder dem Balkan im Programm haben. Wie das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) mitteilt, haben Biologen in den letzten Wochen das Ausstellerverzeichnis der Messe ausgewertet und sind dabei auf insgesamt acht Unternehmen gestoßen, die das Töten europäischer Zugvögel gegen Entgelt zum Geschäftsmodell gemacht haben.
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Zu viel Stickstoff bremst Waldwachstum in Europa
Zusätzlicher Stickstoff regt das Baumwachstum an. Geraten aus Luftverunreinigungen jedoch jährlich mehr als etwa 30 Kilogramm pro Hektar in einen Wald, dann verringert sich der Holzzuwachs, denn es fehlen andere für das Wachstum wichtige Elemente. Dies zeigt eine in 23 europäischen Ländern durchgeführte Studie unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
http://idw-online.de/de/news730630

Der Vogelmann von Alcatraz
Vor 130 Jahren wurde Robert Franklin Stroud geboren. Als zweifacher Mörder saß er von seinem 19. Lebensjahr an im Gefängnis und fand dort seine Lebensarbeit: Vogelkunde.
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Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich
Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung untersucht umfassende Lösungsvorschläge, wie man 10 Milliarden Menschen innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten ernähren kann. Eine angemessene und gesunde Ernährung bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende.
http://idw-online.de/de/news730182

Gegen Lichtverschmutzung: Handlungsleitfaden zur Außenbeleuchtung
Die Erhellung der Nachtlandschaften durch künstliche Beleuchtung nimmt global im Jahr um ungefähr 2 bis 6 Prozent zu – mit Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wie es Kommunen gelingen kann, die Lichtverschmutzung zu minimieren, indem sie ihre Straßen- und Gebäudebeleuchtung effizienter gestalten, beschreibt ein neuer Handlungsleitfaden.
http://idw-online.de/de/news730160

Zurück in die Zukunft? Umdenken für Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturschutzwert
Zunehmende und intensivere Landwirtschaft hat zu vielfältigen Konflikten mit dem Naturschutz geführt. Trotz dieses weltweiten Trends weisen in der Europäischen Union etwa 30 Prozent der Agrarflächen als sogenannten High Nature Value Farmlands (HNV-Farmlands) einen hohen Naturschutzwert auf. Ein europäisches Forschungsteam mit Beteiligung der Universitäten Göttingen und Kassel sowie des Braunschweiger Thünen-Instituts für Biodiversität hat in einer aktuellen Studie die Zukunft dieser Agrarflächen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment erschienen.
http://idw-online.de/de/news729841

30.01.2020

Ärger um Baugebiets-Planung in Haigerloch-Hart
Im Schwarzwälder Boten lesen wir: "Das Baugebiet hat ein neues Gesicht, ein grünes Gesicht", meinte Schluck sichtlich zufrieden. In der Tat sahen die Pläne am Montag deutlich anders aus, als diejenigen, die der Ortschaftsrat noch vor vier Wochen zu Gesicht bekommen hat. Es gibt keinen Streuobstgürtel mehr, der eine natürliche Barriere zum bisherigen Wohngebiet darstellt. Stattdessen ist der Baumbestand in umgekehrter L-Form an den östlichen und südlichen Rand des Baugebietes gewandert, wo er allerdings völlig neu angepflanzt werden muss.
Schwarzwälder Bote

Hierzu ein Kommentar
Welche Winkelzüge unternommen werden, damit man trotz im Grunde überwiegender Naturschutzbelange am Ende doch noch seinen Willen durchsetzen kann ...
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Keine Natur mehr im Weg, die das Bauen stören könnte! Wir hören, Ortsvorsteher Bieger habe (nach zuletzt massiven öffentlichen Anfeindungen) sein Grundstück nun doch verkauft. Welchen Druck hier "interessierte Kräfte" ausgeübt haben, kann nur erahnt werden. Auch andere Grundstücksbesitzer wurden offenbar massiv eingeschüchtert: Wie man hört, sei des Öfteren sogar mit Enteignung gedroht worden. Aber wir können beruhigt sein: Die Mafia ist weiiiit weg und das kann man auch alles gaaar nicht miteinander vergleichen ...

Wer zuerst kommt, brütet zuerst
Der Zeitpunkt für die Ankunft im Brutgebiet ist bei Vögeln mitentscheidend dafür, wer am Ende brütet und wer nicht. Dies ist für Zugvögel bekannt, wurde aber nun zum ersten Mal auch eine als Standvogel bezeichnete Vogelart untersucht. Auch sie verlassen oft ihr Brutgebiet, wenn die Jungen das Nest verlassen haben. Die zuerst wieder zurückkehrenden Vögel brüten dann erfolgreicher. Die Ergebnisse zeigen, dass es möglicherweise gar keine Standvögel im eigentlichen Wortsinn gibt. Als Vogelzug müssten dann nicht nur die Reisen über hunderte oder tausende von Kilometern gelten, sondern auch kürzere Flüge zwischen den Überwinterungs- und den Brutgebieten.
http://idw-online.de/de/news729801

Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung.
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Besuchsrekord auf den Naturschutztagen
Die 44. Naturschutztage am Bodensee sind mit einem Rekord zu Ende gegangen. Schwerpunkte der viertägigen Veranstaltungen waren der Klimaschutz, globale und regionale Landwirtschaft und nachhaltiger Konsum. Sylvia Pilarsky-Grosch, Geschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg, und Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, ziehen eine positive Bilanz.
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Schmetterling des Jahres 2020: Grüner Zipfelfalter
Der auf der bundesweiten Vorwarnliste der bedrohten Arten stehende Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi) wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen zum Schmetterling des Jahres 2020 gekürt. Der Bestand des Grünen Zipfelfalters geht an vielen Stellen in Deutschland deutlich zurück.
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Klimagipfel in Madrid: Entscheidungen blockiert und verschoben
Am 15. Dezember 2019 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz in Madrid. Die chilenische Präsidentschaft hat die Konferenz unter das Motto „Time for Action“ gestellt. Trotz zäher Verhandlungen gingen die Beschlüsse zur Ambitionssteigerung jedoch kaum über das hinaus, was bereits bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 vereinbart worden war. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren in Madrid vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Analyse schlussfolgert, dass Madrid wieder einmal gezeigt hat, dass den konsensbasierten UN-Klimaverhandlungen deutliche Grenzen gesetzt sind.
http://idw-online.de/de/news729317

Stoppt die Siemens-Beteiligung an australischem Mega-Kohleprojekt
Während die Ostküste Australiens in Flammen steht, plant das Unternehmen Adani den Bau einer der größten Kohleminen der Welt. Siemens wird hierfür die Bahninfrastruktur stellen. Petitionsstarter Nick möchte das nicht zulassen. „In den vergangenen Monaten ließ Siemens in Deutschland keine Gelegenheit aus, sich als Klimavorreiter zu präsentieren. Sich jetzt an der Adani Mine in Australien zu beteiligen wäre heuchlerisch und unvorstellbar verantwortungslos.
Petition

Daimler, Hände weg vom Moor!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Mercedes frisst – und zwar Land. 21 Hektar - großenteils Moor – will der Autokonzern an Hamburgs Stadtrand verschlingen. Auf dem Areal will er ein neues Logistikzentrum – Neudeutsch für Lagerhalle – bauen. Dabei ist die Fläche eine ökologische Oase. Selbst das Bezirksamt lobt die "wertvollen Niedermoorböden" und den Lebensraum "streng geschützter Tier- und Pflanzenarten"in höchsten Tönen.
Durch den Daimler-Bau würden diese "vollständig zerstört", schreibt das Amt. Ein ökologisches Todesurteil. Mit dem Moor ginge zudem ein wichtiger Kohlenstoffspeicher verloren, der für den Kampf gegen die Klimakatastrophe so wichtig ist.
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Landnutzung hat langfristige Auswirkung auf biologische Vielfalt
Die Vergangenheit lässt die Biodiversität in Agrarlandschaften nicht los - das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftler*innen des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in "Proceedings of the National Academy of Sciences”. Anhand einer Agrarlandschaft in Südwest-Frankreich belegte das Team, dass eine Zwischennutzung von Wiesen und Weiden als Acker auch nach 20 Jahren die Eigenschaften zur Bewegung und Nahrungssuche innerhalb einzelner Artengemeinschaften auf heutigen Wiesen und Weiden homogenisiert. Bestehende Wiesen und Weiden in Agrarlandschaften sollten daher langfristig erhalten werden, um Arten eine Zuflucht zu bieten, die durch Umbruch in Äcker verloren gehen.
http://idw-online.de/de/news729588

24.01.2020

Hilfsbereite und tolerante Papageien
Papageien sind außerordentlich intelligent. So konnte der Graupapagei Alex, der mit rund 500 Wörtern kommunizierte, Fragen beantworten und spontan Objekte klassifizieren. Forscherinnen der Außenstelle Teneriffa des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen haben nun nachgewiesen, dass sie auch ein hohes Maß sozialer Intelligenz und Hilfsbereitschaft aufweisen. Die Vögel helfen Artgenossen, selbst wenn sie keine sofortige Gegenleistung für ihre Hilfe erhalten. Darüber hinaus erwidern sie Gefallen und reagieren nicht mit Neid, wenn Artgenossen eine größere Belohnung erhalten als sie selbst. Geistig sind Papageien damit auf dem Niveau von Rabenvögeln, Delfinen und Primaten.
http://idw-online.de/de/news729677

Zahlreiche Vogelarten in Indonesien entdeckt
Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich zehn Vogelarten haben Forscher auf einer Expedition in Indonesien entdeckt. Dabei war das Team nur wenige Wochen unterwegs.
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Madagaskar könnte im Jahr 2070 waldfrei sein
Schwarzweiße Varis sind vom Aussterben bedroht. Denn der Mensch zerstört mit großer Geschwindigkeit den Regenwald Madagaskars. Was alles schlimmer macht: der Klimawandel.
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Wie Prachtbienen Parfüms unterscheiden
Prachtbienenmännchen stellen in speziellen Hinterbeintaschen Parfüms zusammen, die sie für ihr Balzverhalten einsetzen. Diese Duftmischungen sind artspezifisch und unterscheiden sich auch zwischen nah verwandten Arten. Zoologinnen und Zoologen der Universität von Kalifornien in Davis und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben herausgefunden, dass ein bestimmter Geruchsrezeptor in den Antennen der Prachtbienen artspezifisch auf Gerüche anspricht. Das könnte die unterschiedlichen Parfüms erklären.
http://idw-online.de/de/news729873

»Trail²« – Verbundprojekt zur Energiewende im ländlichen Raum ausgeweitet
Unter Beteiligung der Professur Bauphysik an der Bauhaus-Universität Weimar wird das erfolgreiche Projekt »Transformation im ländlichen Raum« (TRAIL) bis Oktober 2022 fortgesetzt. Ziel ist es, die Energieversorgung von Kleinstädten und Dörfern mit weniger als 10.000 Einwohnern zu optimieren und mithilfe eines datenbasierten Online-Tools Energiekosten zu senken.
http://idw-online.de/de/news728675

Passender Energiemix für kleinere Gemeinden
Solarenergie, Erdwärme oder Photovoltaik – welche Form der Energieversorgung eignet sich am besten für die Gemeinde? Vertreter kleinerer Gemeinden sehen sich einer Unmenge an Informationen gegenüber, die die bestehende Unsicherheit vielfach noch vergrößert. Ein neuartiges Online-Tool von Fraunhofer bringt nun Licht in diesen Dschungel und ermittelt den individuell optimalen Energiemix samt Fördermöglichkeiten.
http://idw-online.de/de/news728177

Gegen Mikroplastik hilft nur Vermeidung
Der Abrieb von Autoreifen, Kunstfasern aus Kleidung und Plastikverpackungen von Lebensmitteln: Jeder Mensch verteilt tagtäglich große Mengen an großen und kleinen Kunststoffteilchen in die Umwelt. Meist unwissentlich aber trotzdem schädlich. Weil Mikroplastik nicht biologisch abbaubar ist, verbleibt es extrem lange in der Natur und schädigt Organismen.
http://idw-online.de/de/news729559

Dünger aus Klärschlamm
Ab 2032 müssen große Kläranlagen Phosphate aus dem Klärschlamm, bzw. der Asche zurückgewinnen – das besagt die neue Abfall- und Klärschlammverordnung. Bisherige Technologien dazu sind jedoch chemikalien- und kostenintensiv. Eine neue Technologie bietet nun eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher zeichnen für die Aufskalierung des Verfahrens verantwortlich.
http://idw-online.de/de/news729478

16.01.2020

Sündenfall §13b Baugesetzbuch – ein Dammbruch im Baurecht, auch im Zollernalbkreis
Im Juni hatte sich der Landesnaturschutzverband in einer Stellungnahme vehement gegen die Verlängerung oder gar Entfristung des § 13b BauGB ausgesprochen und hierbei im Wesentlichen folgende Punkte hervorgehoben:
• § 13b wird ganz überwiegend nicht dort angewendet, wo Wohnungsnot herrscht, sondern in Gebieten mit vergleichsweise entspanntem Wohnungsmarkt
• Ganz überwiegend werden im Rahmen von § 13b Bauweisen realisiert, die nicht den Wohnungsbedarf finanziell Schwächerer bedienen (Geschosswohnungsbau), sondern die Nachfrage Gutsituierter nach repräsentativen Einfamilienhäusern.
• Raumordnerische Grundsätze wie die Planungshierarchie Regionalplan – Flächennutzungsplan – Bebauungsplan werden unterlaufen und drohen bei einer Entfristung gänzlich marginalisiert zu werden.
• § 13b verhindert den Vorrang der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung
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Im Rahmen unserer Beteiligungsverfahren stellen wir fest, dass alle diese Punkte vollumfänglich zutreffen. So haben wir unlängst den Entwurf eines Bebauungsplans in Haigerloch grundsätzlich abgelehnt, weil wir einen verschwenderischen Umgang mit Fläche sahen.
An und für sich sind Stadtverwaltung und Gemeinderat für die Belange des Natur- und Umweltschutzes sehr aufgeschlossen. Jetzt mussten wir den Vorhaben jedoch klar entgegen setzen:
"Allein die zwischen Juni 2018 und Oktober 2019 bekannt gewordenen "beschleunigten Verfahren" nach §§ 13a und 13b BauGB summieren sich nun auf eine überplante Fläche von insgesamt 11,4 ha, auf der laut Aussagen in den Planunterlagen künftig rund 600 Einwohner wohnen sollen – zusätzlich zu den im Flächennutzungsplan 2025 ohnedies geplanten Vorhaben."
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Artenschutz und Klima im Fokus
Der NABU Hechingen fühlt nicht zuletzt aufgrund gestiegener Mitgliederzahlen Rückenwind für die weitere Arbeit. Von der letzten Arbeitssitzung des Jahres gibt es einen Zeitungsbericht in der Hohenzollerischen Zeitung.
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Fledermäuse bevorzugen dunkle Gebiete in der hell erleuchteten Stadt
Für Menschen ist eine Stadt ohne nächtliche Straßenbeleuchtung kaum mehr vorstellbar. Doch wie reagieren nachtaktive Tiere wie Fledermäuse auf die beleuchtete Stadtlandschaft? In einer aktuellen Untersuchung haben WissenschaftlerInnen des Leibniz-IZW gemeinsam mit deutschen und internationalen KollegInnen Fledermäuse der Art Großer Abendsegler (Nyctalus noctula) mit Mini-GPS-Sendern ausgestattet und ihre Flugbahnen am Himmel über Berlin aufgezeichnet. Sie zeigen, dass die Großen Abendsegler hell erleuchtete, bebaute Flächen meiden. Dunkle Korridore wie Stadtforste, Parks oder Wasserläufe sind hingegen von großer Bedeutung, um Nahrungsgebiete und Quartierplätze zu erreichen.
http://idw-online.de/de/news729397

Geschädigte Wälder: Chancen für den Artenschutz nutzen
In einem offenen Brief werben die Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in Baden-Württemberg beim Landesbetrieb ForstBW sowie bei kommunalen und privaten Waldbesitzerinnen und -besitzern dafür, die von der Dürre der Sommermonate 2018 und 2019 geschädigten Laubwälder nicht radikal aufzuräumen, sondern für den Artenschutz zu nutzen. "Statt eine Großputzete in den dürregeschädigten Wäldern zu veranstalten, sollten absterbende und tote Bäume lieber an Ort und Stelle bleiben, um auf Totholz angewiesene Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen", rät der Waldexperte und NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.
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Gegen Fake News in der Klima-Debatte
Polarisierung der Gesellschaft, Auftrieb für populistische Parteien, Verbreitung von Falschinformationen ("Fake News"): Aus Furcht vor solchen Konsequenzen schrecken Regierungen oft vor ambitionierter Klimapolitik zurück – der Kampf gegen die Erderwärmung ist damit auch eine Frage der politischen Kultur und der Kommunikation. Was konkret passieren muss, damit der demokratische Diskurs leistungsfähiger und robuster wird, beleuchtet eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).
http://idw-online.de/de/news726722

Australien: Dringend die Naturgebiete erhalten, die es noch gibt
In Australien droht ein ganzes Ökosystem zu verbrennen. Die Ökologin Martine Maron ordnet die akute Gefahr für die Vogelwelt und Prioritäten für den Naturschutz ein.
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Tiere quälen ist kein Touristenspaß
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild.
Petition

Empfehlungen zum Umgang mit Fridays for Future
Das Interesse am Klimaschutz ist stark gewachsen. Die "Fridays for Future"-Bewegung erhält viel staatlichen und gesellschaftlichen Zuspruch, der sich bislang jedoch kaum in tatsächlichen Veränderungen niedergeschlagen hat. Für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die den Klimaschutz mit stärkerem Engagement vorantreiben wollen, hat das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) nun eine kompakte Handreichung sowie einen ausführlicheren Policy Brief veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news728897

09.01.2020

Neuer Rätselfalter-Adventskalender
Weil die letzten Rätselfalter-Adventskalender so gut angenommen wurden, gibt's im Dezember 2019 wieder eine neue Ausgabe. Diesmal stehen häufige (aber leider zum Teil immer noch weitgehend unbekannte) und zumeist am Tag fliegende Schmetterlingsarten im Fokus. Und - na klar: Erneut soll der Kalender dazu beitragen, die Artenkenntnis ein wenig zu erweitern.
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Vogelschutzbericht 2019: Bestandsentwicklung weiterhin kritisch
Zum Schutz der heimischen Vogelwelt sind weiterhin erhebliche Anstrengungen notwendig. Dies verdeutlicht der Nationale Vogelschutzbericht 2019, den Deutschland jetzt an die Europäische Kommission übermittelt hat. Der Bericht beinhaltet aktuelle Angaben zur Entwicklung der Vogelbestände und der Verbreitung der Brutvögel mit über 20.000 Einzeldaten. Zwar sind einige Erfolge in Form positiver Bestandsentwicklungen zu verzeichnen, es besteht aber weiterhin großer Handlungsbedarf.
http://idw-online.de/de/news729154

Slowakei: Brutsituation für Wasservögel an der Donau verbessert
In einem Projekt des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Zusammenarbeit mit BirdLife Slowakei ist es gelungen, die auf Grund massiver Eingriffe an der Donau durch den Bau des Wasserkraftwerks Gabcikovo problematische Brutsituation von Schwarzkopf- und Lachmöwe sowie Flussschwalbe in diesem Teil der Slowakei deutlich zu verbessern.
http://idw-online.de/de/news728930

Beleuchtung von Höhlen vertreibt Fledermäuse –Lichtfarbe nur untergeordnet
ForscherInnen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (MPIO) haben untersucht, wie sich die Beleuchtung von Fledermaushöhlen auf das Verhalten der Tiere auswirkt und ob die Farbe des Lichts dabei eine Rolle spielt. Zwar irritiert rotes Licht die kleinen Säugetiere etwas weniger als weißes – dennoch sollten aus Sicht der ForscherInnen weder der Eingang noch das Innere von Fledermausquartieren beleuchtet werden.
http://idw-online.de/de/news728881

Südliche Breitmaulnashörner durch Inzucht und Fragmentierung ihrer Lebensräume bedroht
Die Fragmentierung der natürlichen Lebensräume durch Zäune und Siedlungen wird den Nashörnern zum Verhängnis. Sie verhindert eine natürliche Abwanderung aus dem Familienverband und führt zu Paarungen unter nahen Verwandten. Hinzu kommt, dass die Nashornweibchen zur Paarung bestimmte Männchen bevorzugen und mit diesem Partner über mehrere Jahre hinweg immer wieder Jungtiere zeugen. Dies führt auf lange Sicht zu einem hohen Grad an Inzucht. Diese Ergebnisse stammen aus der bislang größten wissenschaftlichen Untersuchung zu den sexuellen Vorlieben von Breitmaulnashörnern. Die Wissenschaftler schlagen daher gezielte Maßnahmen vor, um den Fortbestand der Art auf lange Sicht zu erhalten.
http://idw-online.de/de/news729105

Mutierte Riesenmäuse attackieren lebende Albatrosse
Auf der Atlantikinsel Gough spielt sich eine ökologische Tragödie ab. Megamäuse greifen mittlerweile auch erwachsene Vögel an - und fressen sie lebendig.
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Der Sternenhimmelfrosch lebt noch
Er erinnert Biologen an einen Blick zum Nachthimmel und gehörte zu den meistgesuchten Lurchen Südamerikas. Nach knapp 30 Jahren wurde dieser Stummelfußfrosch wiederentdeckt.
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Forscher entdecken neue Lebensgemeinschaft in der Atacama
Die Atacama-Wüste ist die trockenste nicht-polare Wüste der Welt im Norden Chiles. Leben gibt es dort vor allem in den Gebieten, die nahezu täglich im frühmorgendlichen Küstennebel liegen. In einem solchen von Feucht-Trocken-Zyklen beeinflussten Gebiet hat nun ein interdisziplinäres Forscherteam, in dem Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Kaiserslautern, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Philipps-Universität Marburg arbeiten, eine bisher unbekannte und einzigartige, bodenbedeckende Lebensgemeinschaft entdeckt.
http://idw-online.de/de/news729149

BUND Baden-Württemberg: für Bienen und Bauern
Facebook-Mitteilung vom 02.12.: Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative für Bienen und Bauern. Unterschreibe für eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft. Eine Million Stimmen bekommen und die EU muss sich mit den Forderungen auseinandersetzen.
http://www.savebeesandfarmers.eu/

Die Zauneidechse ist "Reptil des Jahres 2020"
Lacerta agilis, die Zauneidechse, ist das Reptil des Jahres 2020. Dies hat die DGHT am 5. Dezember 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz beim Hauptsponsor Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma offiziell verkündet.
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Schwarzblauer Ölkäfer wird Insekt des Jahres 2020
Heute wird im Potsdamer "Haus der Natur" der Schwarzblaue Ölkäfer zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg und der Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, prämierte die Käferart aus einer Reihe von Vorschlägen. Der Schwarzblaue Ölkäfer wurde in der Menschheitsgeschichte aufgrund seines im Körper enthaltenen Reizgiftes Cantharidins als Heiltier, aber auch für Giftmorde verwendet.
http://idw-online.de/de/news727936

Was passiert bei einem Unfall im Kernkraftwerk?
BfS informiert mit neuer Animation über nuklearen Notfallschutz
http://idw-online.de/de/news728934

Kohle-Boom in Subsahara-Afrika
Während in Deutschland und anderen Industrieländern über das Tempo der Reduktion von Treibhausgasen gestritten wird, geht es in den wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Ländern in die andere Richtung. In den knapp 50 afrikanischen Staaten südlich der Sahara (Subsahara-Afrika), das Schwellenland Südafrika nicht mitgerechnet, könnten bis zum Jahr 2025 neue Kohlekraftwerke mit einem jährlichen Ausstoß von 100 Millionen Tonnen CO₂ in Betrieb gehen.
http://idw-online.de/de/news728749

Bevölkerungsentwicklung und Rückgang der Artenvielfalt: Zusammenhang komplexer als bislang bekannt
Der ungebremste Verlust der Artenvielfalt zählt zu den größten globalen Umweltproblemen. In der wissenschaftlichen und politischen Diskussion um Ursachen wird immer wieder das rasante Bevölkerungswachstum als wichtigster indirekter Treiber benannt. Doch demografische Prozesse wie Bevölkerungswachstum führen nicht zwangsläufig zu negativen Folgen für die Biodiversität, haben ISOE-Forscher*innen herausgefunden. Sie haben knapp 150 Studien zum Zusammenhang von Bevölkerungsentwicklung und Biodiversitätsverlust ausgewertet – er erweist sich als komplexer als bisher angenommen. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Ambio erschienen.
http://idw-online.de/de/news729131

Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen - im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.
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19.12.2019

Komm' zurück, kleiner Kauz: Hilfe für Steinkäuze im Kreis Tübingen
Bis Anfang der 1960er Jahre war der Steinkauz in den Streuobstregionen Baden-Württembergs weit verbreitet. Im Landkreis Tübingen leben heute nur noch vereinzelte Brutpaare. "Komm' zurück, kleiner Kauz" – das hoffen viele Menschen im Landkreis, die auf ihrer Streuobstwiese dem Steinkauz eine Heimat bieten möchten. Ihre Bemühungen bündeln das NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen und der Verein VIELFALT im Landkreis Tübingen in einem neuen gemeinsamen Projekt.
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Sterben die Koalas durch die Feuer aus?
Waldbrände in Australien haben auch viele Koalas getötet und einen Teil ihrer Lebensräume zerstört. Könnten sie dadurch wirklich aussterben?
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Langsam zu Fuß, schnell im Kopf
Riesenschildkröten sehen eigentlich nicht so aus, als seien sie besonders auf Zack. Doch nun bescheinigt ein Experiment ihnen eine große mentale Beweglichkeit.
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Unflexible Pinguine sterben schneller aus
In der Antarktis verändert der Einfluss des Menschen das Ökosystem besonders dramatisch. Arten mit eher flexiblem Lebensentwurf kommen damit besser klar.
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Rote-Liste-Daten zu rund 30.000 Tieren, Pflanzen und Pilzen Deutschlands online abrufbar
Ausgestorben, gefährdet oder ungefährdet? Wer wissen will, wie es Feldhase, Wiedehopf, Segelfalter oder Fieberklee geht, kann jetzt eine neue Arten-Suchmaschine nutzen. Sie informiert schnell und einfach über den Rote-Liste-Gefährdungsstatus von Tieren, Pflanzen und Pilzen in Deutschland.
http://idw-online.de/de/news728694

Der Stammbaum der Käfer steht
Die Käfer haben auf der Erde eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit gut 400.000 Arten ist Coleoptera die artenreichste Gruppe im Tierreich. Ein internationales Forscherteam um den US-Amerikaner Duane McKenna von der University of Memphis hat jetzt eine Studie zur Evolution und genomischen Grundlage der Diversität von Käfern veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news728578

Wie sich Blüten an ihre Bestäuber anpassen
Die ersten Blütenpflanzen sind bereits vor mehr als 140 Millionen Jahren in der Kreidezeit entstanden. Mit zumindest 300.000 Arten sind diese damit die mit Abstand größte Pflanzengruppe. EvolutionsbiologInnen um Agnes Dellinger und Jürg Schönenberger von der Universität Wien haben nun in einer aktuellen Studie in Communications Biology dreidimensionale Blütenformen analysiert und herausgefunden, dass sich Blütenformen im Laufe der Evolution modular an die unterschiedlichen Bestäuber angepasst haben.
http://idw-online.de/de/news728500

Experten fordern radikalen Wandel
Alle fünf Jahre legt die Europäische Umweltagentur einen umfassenden Bericht vor. Die aktuelle Ausgabe geht mit Politik und Entscheidungsträgern hart ins Gericht.
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Einfluss elektromagnetischer Felder auf Tiere und Pflanzen im Fokus
Das Bundesamt für Strahlenschutz will Hinweisen zu möglichen Wirkungen weiter nachgehen
http://idw-online.de/de/news728576

Neues Handy zu Weihnachten? Strahlungsarm unterm Weihnachtsbaum
Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert über strahlungsarme Handys und Tablets
http://idw-online.de/de/news728508

Deutschland nutzt Ökosysteme in weit entfernten, oftmals ärmeren Regionen
Soja und Rindfleisch aus Südamerika, Holz aus Russland, Fisch aus China – in Zeiten der Globalisierung ist Mitteleuropa zu einem Markt für Tier- und Pflanzenprodukte aus aller Welt geworden. Doch weit entfernte Ökosysteme liefern auch immaterielle, sogenannte kulturelle Leistungen, die nicht in Handelsbilanzen auftauchen. Eine UFZ-Studie zeigt: Deutschland profitiert vorwiegend von Leistungen besonders bedrohter Ökosysteme in sehr armen Regionen.
http://idw-online.de/de/news728406

Kleine Wälder sind wichtiger als bisher angenommen
Kleine Wälder umgeben von Ackerland haben laut einer neuen Studie pro Fläche mehr Nutzen für den Menschen als große Wälder. Die kleinen Wälder, manchmal sogar kleiner als ein Fußballfeld, können in der Agrarlandschaft leicht unbemerkt bleiben. Doch diese kleinen Waldreste können mehr Kohlenstoff im Oberboden speichern, sind besser für die Jagd geeignet und beherbergen weniger Zecken als große Wälder, womit sie einen guten Beitrag zum Wohlergehen des Menschen leisten.
http://idw-online.de/de/news728320

Petition: Tempolimit 130!
Auf Change.org wir eine Petition beworben mit der Aufforderung an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, die Abgeordneten auf die Notwendigkeit eines sofortigen Tempolimits von 130 km/h hinzuweisen und sie anzuhalten, das von vielen Umweltverbänden bereits seit Jahren geforderte und im Bundestag mehrfach beantragte Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h endlich in namentlicher Abstimmung zu beschließen.
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12.12.2019

Gefährlicher Pflanzenschädling stammt aus Kalifornien
Ein hartnäckiger Schädling macht unter anderem italienischen Olivenhainen und spanischen Mandelbäumen zu schaffen. Nun haben Forscher entschlüsselt, wie er nach Europa kam.
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Ursachen für Insektenrückgang auf Landschaftsebene zu finden
Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts "Biodiversitäts-Exploratorien", das drei Regionen in Deutschland abdeckt, wurden Daten über eine Million Individuen erhoben, darunter etwa 2.700 Arthropodenarten. Auf Artniveau bestimmt wurden im Grünland Käfer, Wanzen, Zikaden, Heuschrecken und Spinnen und im Wald Käfer und Wanzen. Die Ergebnisse führten auch zu Handlungs-Empfehlungen.
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BUNDmagazin 4/19 - Ausgabe Baden-Württemberg
Download-Angebot

Fotowettbewerb: Fotos für den Artenschutz
Der BUND-Fotowettbewerb geht in die dritte Runde. Der Naturschutzverband sucht unter dem Motto buntes Baden-Württemberg die schönsten Naturfotos aus dem Ländle. Auf die Kamera, fertig, los!
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Kaminofen richtig bedienen - Emissionen vermeiden
Kaminöfen sind besser als ihr Ruf. Ofenindustrie, Forschung und Behörden konnten in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen bei den Emissionen häuslicher Feuerungs¬anlagen erzielen. Aber welchen Einfluss hat der Ofen auf die Emissionen? Ist es nicht der Nutzer selbst, der die Emissionen massiv beeinflussen kann? Letzteres bestätigt sich in Forschungsergebnissen des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) in Straubing.
http://idw-online.de/de/news727986

Projekt zieht Bilanz: Freiburger »Rathaus im Stühlinger« Europas größtes Netto-Nullenergie-Gebäude
Das seit 2017 betriebene »Rathaus im Stühlinger« der Stadt Freiburg ist das europaweit größte öffentliche Netto-Nullenergiegebäude. Das Gebäude soll in der Jahresprimärenergiebilanz genauso viel Energie zur Verfügung stellen, wie es selbst benötigt. In einem Forschungsprojekt unterstützt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Monitoring des Verwaltungsgebäudes. Vor dem Hintergrund steigender fluktuierender Stromeinspeisung wurden auch Konzepte für einen netzdienlichen Betrieb erarbeitet.
http://idw-online.de/de/news727893

CO2-Preis erhöht den Benzinpreis um weniger als einen Cent pro Liter
Die Bundesregierung hat die in ihrem Klimaschutzprogramm geplante Umsetzung der CO2-Steuer beschlossen. Um die Preissteigerungen sozial abzufedern, wird außerdem die Pendlerpauschale erhöht. Eine Gruppe von 15 Professorinnen und Professoren des Verkehrswesens rund um Prof. Christian Holz-Rau von der TU Dortmund hat dazu eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht: Die tatsächliche Mehrbelastung der Autofahrerinnen und Autofahrer liege nicht wie behauptet bei knapp 10 Cent pro Liter, sondern deutlich unter einem Cent pro Liter – und das verteilt auf sechs Jahre.
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Pflanzenschädlinge umweltfreundlich eindämmen
Falter können für Landwirte zum Problem werden, insbesondere ihre Larven: Sie verursachen oft große Schäden an Kulturpflanzen. Pestizide schaffen zwar Abhilfe, allerdings stehen sie stark in der Kritik. Pheromone bieten eine nach-haltige, jedoch teure Alternative. Ein neues Herstellungsverfahren soll ihre Kosten reduzieren und sie konkurrenzfähig machen.
http://idw-online.de/de/news728185

Neue Regenwaldschutzinitiative wandelt erstmals Ölpalmplantagen in Regenwald um
Ein Bündnis aus Naturschützern und Forschern wandelt auf Borneo Ölpalmplantagen in naturnahen Regenwald um. Auf diese Weise kann ein wichtiger Wildtierkorridor wiederhergestellt werden. Das Forschungsprojekt soll als Blaupause für zukünftige Umwandlungsmaßnahmen in Malaysia und Indonesien dienen. Das Pilotprojekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Natur-, Arten- und Klimaschutz.
http://idw-online.de/de/news728005

Brasilien: Die große Ölpest
Ein großer Ölteppich treibt vor Brasilien auf dem Meer und bedroht viele Tier- und Pflanzenarten. Die Regierung ist ratlos, woher er kommt, und bleibt passiv.
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05.12.2019

Hechingen: Naturteiche sind ausgebaggert
Dichter Bewuchs und damit einhergehender starker Laubeintrag hatte über die Jahre in den beiden Amphibienteichen unterhalb des Hausener Hofs zu einer dicken Schlammschicht und zunehmenden Verlandung geführt. Die Hechinger NABU-Gruppe, die dort jährlich Amphibien-Schutzmaßnahmen durchführt und dabei diese negative Entwicklung beobachtet, hatte sich daher entschlossen, eine Sanierung des Biotops in die Wege zu leiten.
Schwarzwälder Bote

Haigerloch: Die Schöpfung zieht in die Kirche ein
So verschieden katholische Kirche und NABU auch sein mögen, ein gemeinsames Ziel eint sie: Die Bewahrung der Schöpfung. Und deshalb gab es am letzten Samstag eine Auszeichnung der Stettener Michaelskirche mit der NABU-Plakette "Kirchturm als Lebensraum".
Schwarzwälder Bote

Bienen-Volksbegehren: Dialog besser als Konfrontation mit Traktoren
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz reicht den Teilnehmer*innen der Traktor-Staffelfahrt in Richtung Stuttgart die Hand zum Dialog und lädt sie nach ihrer Ankunft in Stuttgart zum Gespräch ein: "Wir setzen seit Beginn des Volksbegehrens auf den Dialog mit allen Landwirt*innen", sagt Volksbegehrens-Sprecher und proBiene-Geschäftsführer David Gerstmeier.
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Südpol-Saurier trugen Federn zur Wärmedämmung
Gut erhaltene Fossilien von Federn legen nahe: Vor 118 Millionen Jahren hielten sich Dinos, die unterhalb des südlichen Polarkreises lebten, mit einem dichten Federkleid warm.
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Erste Großschmetterlings-Raupe im Baltischen Bernstein entdeckt
Ein Forscherteam hat die erste Raupe eines Großschmetterlings in Baltischem Bernstein entdeckt und identifiziert. Bei dem 44 Millionen Jahre alten Fossil handelt es sich um eine Larve aus der Gruppe der Spannerfalter (Geometridae). Ihre Untersuchungsergebnisse veröffentlichten die Forscher nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
http://idw-online.de/de/news727428

Wie Städte die Evolution antreiben
Einige Vogelarten haben felsige Klippen gegen urbane Fassaden getauscht. Doch nicht alle Tiere schaffen es, sich an die Lebensräume des Anthropozäns gewöhnen.
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LNV-Tagung zur Agrarpolitik sorgt für lebhafte Diskussionen
"EU‐Agrarreform – was blüht uns da?", fragte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) provokant im Titel seiner diesjährigen Tagung "Zukunftsforum Naturschutz" in Stuttgart. Trotz hochkarätiger Referenten konnte auf diese Frage niemand eine gesicherte Antwort geben. Denn die Weichen für die zukünftige Agrarpolitik werden derzeit erst gestellt. Umso eindrücklicher waren die unterschiedlichen Einschätzungen, Sichtweisen und Forderungen, die die Referenten aus Landwirtschaft, Naturschutz, Politik und Forschung den über 200 Teilnehmenden vorstellten. Auch eine Resolution wurde verabschiedet.
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Streuobst soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden
Die Streuobstwiesen in Baden-Württemberg sind ein kulturelles Erbe von europaweiter Bedeutung. Damit Streuobst stärker als bisher als gelebte Kultur erhalten und gefördert wird, soll die UNESCO Streuobst zum Immateriellen Kulturerbe erklären.
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Vom Abfall zum Energieträger
Ein wichtiger Schritt zur Energiewende ist die effiziente Nutzung von Reststoffen. Wie das am besten gelingt zeigt die Konferenz ICPS, organisiert von der TU Wien.
http://idw-online.de/de/news727188

Windenergie oder biologische Vielfalt? Wie Beteiligte den grün-grünen Konflikt bewerten – und wie Lösungen aussehen könnten
Die Ablösung fossiler und nuklearer Energieträger als Grundlage der Stromproduktion durch erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse ist zentraler Baustein der deutschen Energiepolitik. Allerdings ist die Energieproduktion aus Wind, dem bedeutendsten Sektor der "Erneuerbaren" in Deutschland, nicht notwendigerweise ökologisch nachhaltig.
http://idw-online.de/de/news727862

Zuckerersatzstoffe: Wie gesund sind Xucker, Stevia und Co?
Süßes essen, ohne Figur und Zähnen zu schaden? Es gibt allerhand Stoffe, die das versprechen. Wie gesund sind die süßen Alternativen? Und helfen sie tatsächlich beim Abnehmen?
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Klimaschutz: Kein G20-Staat auf 1,5-Grad-Kurs
Die G20-Staaten sind für 80 Prozent des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Ein neuer Klima-Report zeigt: Alle diese Länder sind weit davon entfernt, die Erderwärmung entscheidend zu begrenzen.
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28.11.2019

NABU veröffentlicht aktuelles Programm
Nachdem das gedruckte Programm für 2020 erst im Februar erscheinen wird, hat der NABU Zollernalb jetzt seine Veranstaltungen bis Ende Februar online veröffentlicht.
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Insektenschwund dramatischer als gedacht
Breiten Raum nahm beim Nabu-Naturschutztreff die neue, im Fachmagazin "Nature" veröffentlichte Studie der TU München zum Insektenschwund ein. Sie erbrachte alarmierende Ergebnisse.
Schwarzwälder Bote online

Igel freuen sich über Naturgärten
Igel lieber in Ruhe lassen – das ist der Tipp, den der Hechinger Naturschutzbund (Nabu) für die aktuelle Phase gibt.
Schwarzwälder Bote online

Vogelzug vom Klimawandel beeinträchtigt
Der Vogelzug ist Jahrtausende alt. Auf die Veränderungen durch den Klimawandel können sich viele ziehende Arten kaum einstellen. Viele der Langstreckenzieher Richtung Afrika haben ein ziemlich festgelegtes Programm. Auch wenn es im Norden im Winter deutlich wärmer bleibt, folgen sie ihrer genetisch bedingten Programmierung - die zwingt sie zum Ziehen. Bei der Anpassung an den Klimawandel hätten Zugvögel eher einen Nachteil, sagte Lars Lachmann vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Sie seien auf passende Verhältnisse an mehreren Orten angewiesen: im Brutgebiet, an den Raststationen, im Durchzugsgebiet und im Winterquartier - und nicht immer passten die sich verändernden Verhältnisse zusammen.
Mehr in der ▶ Südwest Presse

Der einzige US-Sittich starb zweimal aus
Man sollte Arten nie vorschnell aufgeben. Das zeigt auch der Fall des Karolinasittichs. Er überlebte wohl viel länger als gedacht.
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Auch parasitische Wespen machen Fettsäuren selbst
Parasitische Wespen sind eine sehr artenreiche Gruppe von Insekten, die sich in oder auf anderen Insekten entwickeln und ihre Wirtsorganismen am Ende ihrer Entwicklung töten. Daher sind sie als natürliche Gegenspieler unerlässlich für das Funktionieren von Ökosystemen. Bislang ging man davon aus, dass parasitische Wespen im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren haben, Kohlenhydrate in Fettsäuren umzuwandeln, da sie alle benötigten Nährstoffe während ihrer Entwicklung von ihrem Wirt bekommen. Forscher der Universität Regensburg konnten nun zeigen, dass dieser wichtige Stoffwechselweg in parasitischen Wespen sehr wohl noch aktiv ist und sie aus Glucose Fettsäuren synthetisieren können.
http://idw-online.de/de/news727289

Nächste Runde im amerikanischen Baumsterben?
Eine neue Krankheitswelle schwappt durch nordamerikanische Wälder. Dieses Mal sind die Buchen dran. Was ist der Auslöser?
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Erfolgreich ackern für den Rotmilan
Das Projekt "Rotmilan – Land zum Leben" hat Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert.
"Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Milan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist", so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich
Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase weltweit. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss deswegen der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel und jede Entscheidung hat ihre potenziellen Umweltauswirkungen - etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vorteile und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung beziffert.
http://idw-online.de/de/news727336

Regenwaldzerstörung in Amazonien auf Zehnjahreshoch
Offizielle Daten bestätigen es: Die Abholzung am Amazonas hat 2019 spürbar zugelegt. Und die aktuelle Politik der Regierung Bolsonaro verspricht keine Entschärfung.
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Warum das Wetter in Europa gerade extrem ist
Wer in Deutschland lebt, bekommt es nur aus den Nachrichten mit. Doch in anderen Teilen Europas purzeln verschiedene Rekorde. Und die Wetterextreme sollen anhalten.
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Petition: Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten
Zu jeder Jahreszeit -nicht nur im Herbst- lärmen sie in Parks und Gärten: die Laubsauger und Laubbläser. Doch diese Gartengeräte schädigen Umwelt, Tiere und Gesundheit und stören den Naturhaushalt. Von Umweltverbänden wird vor allem die tödliche Wirkung der Laubsauger auf nützliche Insekten angeprangert. Die Geräte erzeugen einen Sog von bis zu 160 Stundenkilometern - spätestens die anschließende Häckselfunktion ist für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befinden. Christiane Hänsel hat deshalb eine Petition gestartet ...
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21.11.2019

Nach 28 Jahren wiederentdeckt: das Vietnam-Kantschil
In Zeiten massiver Verluste an biologischer Vielfalt sind Nachrichten vom Aussterben von Tier- und Pflanzenarten die Regel. Doch kann die Wiederentdeckung einer seit 1990 nicht mehr dokumentierten Tierart vermeldet werden. Das Vietnam-Kantschil – eine rehähnliche, katzengroße Art, die auch als vietnamesischer Maushirsch bekannt ist – wurde von Wildtierkameras im südlichen Teil Vietnams fotografiert und gefilmt.
http://idw-online.de/de/news726804

Wilderei ist eine stärkere Bedrohung für die Tierwelt Südostasiens als die Degradierung des Regenwalds
Über Jahrzehnte hinweg galten Lebensraumverlust und -degradierung als wichtigste Ursachen für den Verlust vieler Tierarten in tropischen Regenwäldern. Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature Vietnam (WWF-Vietnam) und dem Sabah Forestry Department der Regierung Malaysias legt nahe, dass Wilderei mit Schlingfallen für Säugetiere und bodenlebende Vögel in Südostasien gegenwärtig eine größere Bedrohung darstellen kann als die Degradierung des Regenwalds durch selektiven Holzeinschlag.
http://idw-online.de/de/news726201

Artensterben: Mitverursacht durch unzureichende Prüfung von Pestiziden?
Pflanzenschutzmittel oder Pestizide, wie sie in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind doch nicht so sicher wie oftmals behauptet. Sie sind daher auch für den Rückgang von Insekten und Vögeln in der Agrarlandschaft verantwortlich. Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt.
http://idw-online.de/de/news726132

Naturschützer für Landesmodell bei der Grundsteuer
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 32 Naturschutzorganisationen in Baden-Württemberg, fordert das Land auf, bei der Grundsteuerreform die Länderöffnungsklausel zu nutzen und nicht das Modell von Finanzminister Scholz zu übernehmen. "Das Bundesmodell verursacht einen riesigen bürokratischen Aufwand bei der Wertermittlung, ist investitionsfeindlich und trägt nicht zur Nutzung brachliegender Bauflächen bei", so LNV-Chef Gerhard Bronner.
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LNV-Infobrief November 2019. Im Blickpunkt: Kulturlandschaft 2030
Der Vertragsnaturschutz ist eines der wichtigsten Instrumente für die Erhaltung der Artenvielfalt. Baden-Württemberg ist da im Ländervergleich nicht schlecht aufgestellt: Mit FAKT und LPR stehen zwei Förderprogramme zur Verfügung, die viel für die umwelt- und naturschutzgerechte Gestaltung der Landwirtschaft erreicht haben. Wie es damit weitergeht, wird auch in Brüssel entschieden, wo derzeit die nächste Agrarreform diskutiert wird. Leider sind die bisherigen Signale nicht positiv.
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Deutschlandweit einzigartiges Becher-Mehrwegsystem an der Universität Bayreuth
Das Studentenwerk Oberfranken (SWO) führt zum Wintersemester 2019/2020 am Universitätsstandort Bayreuth ein Mehrwegsystem für Kaffee- und Getränkebecher ein. Damit ist die Uni Bayreuth als erste Hochschule in Deutschland auf dem Weg zum "wegwerfbecherfreien Campus". Die wissenschaftliche Begleitung dieses Vorhabens durch den Lehrstuhl für Marketing und Konsumentenverhalten soll nachweisen, wie die Universitäts-Community auf das Mehrwegsystem reagiert.
http://idw-online.de/de/news725927

Rezo, Fridays for future und die Initiative neue soziale Marktwirtschaft
Es ist schon einige Monate her, als Rezo mit seinem Video "die Zerstörung der CDU" für erheblichen Wirbel sorgte. Das Video hat mittlerweile mehr als 15,8 Mio. Aufrufe und hatte selbst das Ergebnis der Europawahl beeinflusst. Es hat offensichtlich einen Nerv getroffen und das Bauchgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck gebracht. Rezos Video behandelt viele Themen, hatte aber als Schwerpunkt das, was seit Monaten und auch in den Schulferien haufenweise junge Menschen auf die Straße getrieben hat: die Angst vor einer zerstörten Zukunft aufgrund der Folgen des Klimawandels und der Wut darüber, dass nur geredet, aber nicht gehandelt wird. Ohne die Fridays-for-future-Bewegung wäre das Rezo-Video niemals auf so viel Interesse gestoßen und wäre niemals so viral gegangen. Was sind die Folgen des Rezo-Videos?
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14.11.2019

Zeitungsbericht: Rallye durch den Wald
Bestes Wetter war der NABU-Herbstrallye für Kinder unter dem Motto "Natur entdecken" beschert. Einige Kinder fanden sich dazu in Trillfingen am "Sitz der Weisheit" ein. Ihnen wurde ein spannendes Programm angeboten. Gleich die erste Aufgabe bestand darin, zehn spezielle Dinge im Wald zu suchen. Die Kinder durften diese dann präsentieren und es wurde ein KimSpiel damit gemacht.
Schwarzwälder Bote online

Volksbegehren: Wissenschaftler begrüßen Reaktion des Landes
"Chance für Artenschutz": Experten der Universität Hohenheim loben Schwerpunkte und Dialog-Gedanken des angekündigten Maßnahmenpakets
http://idw-online.de/de/news725668

Bienen-Volksbegehren begrüßt Dialogangebot
Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz betrachtet das Eckpunktepapier der Landesregierung als ersten großen Erfolg – und begrüßt das damit verbundene Dialogangebot. "Durch unser Volksbegehren hat sich die Landesregierung erstmals zu einer verbindlichen Investitionsförderung im Rahmen einer Pestizidreduktion und einem nennenswerten Ausbau der Öko-Landbauförderprogramme bekannt", sagt Johannes Enssle, Volksbegehrens-Sprecher und NABU-Landeschef. "Das Volksbegehren Artenschutz – Rettet die Biene hat schon jetzt eine Wende in Baden-Württemberg eingeleitet, hin zu einem konsequenten Artenschutz und hin zu einer nachhaltigen und sozialen Landwirtschaft".
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15 Verbände fordern 225 Millionen Euro zusätzlich für die Landwirtschaft
Wie lässt sich das Artensterben auf Äckern und Wiesen stoppen? Eine Studie von 15 Verbänden, darunter auch der NABU, liefert konkrete Vorschläge zur Rettung der Kulturlandschaft.
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"PLÜit": Hakengimpel im Anmarsch?
Der letzte von insgesamt nur drei anerkannten Nachweisen des Hakengimpels in Deutschland liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. In den kommenden Tagen und Wochen könnte die Chance auf einen neuen Nachweis dieser kräftigen Finken so groß sein wie lange nicht. In Skandinavien wird derzeit eine südwärts gerichtete Massenwanderung mit Nachweisen bis in den Süden Schwedens und Dänemarks beobachtet. Von der südlichsten Beobachtung sind es keine 50 km mehr bis nach Sylt ...
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Auch Vögel bilden komplexe Gesellschaften
Erstes Vorkommen einer mehrschichtigen Gesellschaftsform bei einem Nichtsäugetier zeigt, dass ein großes Gehirn keine Voraussetzung für die Bildung komplexer Gesellschaften ist.
http://idw-online.de/de/news726297

Robinie, Baum des Jahres 2020
Die Stiftung "Baum des Jahres" hat am 24.10.2019 die Robinie als Baum des Jahres 2020 ausgerufen. Mit ihrer üppigen Blütenpracht ist die Robinie nicht zu übersehen. Im Frühsommer leuchten ihre Kronen wie große weiße Wattebäusche an Waldrändern, Feldgehölzen und in Ortschaften. Doch so schön sie ist: die Robinie ist nicht unumstritten.
http://idw-online.de/de/news726286

Erster Braunbär seit Bruno in Deutschland
Ein Braunbär ist in den bayerischen Alpen aufgetaucht. Müssen wir uns Sorgen machen? Aber um wen? Und retten Bienen vielleicht Bärenleben?
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Fischforscher entdeckt neue Fischart auf Fischmarkt
Man muss nicht immer in die Tiefsee tauchen, um neue Arten aufzuspüren. Ein australischer Biologe entdeckte einen unbekannten Zackenbarsch beim Einkaufen.
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Biene kooperiert mit drei Pilzen
Ein Pilz liefert der Bienenlarve wichtige Nährstoffe, der zweite treibt sein Wachstum an - und ein Schimmelpilz sorgt dafür, dass beides im richtigen Maß geschieht.
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NABU-Mitteilung: Das Volksbegehren Artenschutz ruht
In den vergangenen Wochen haben wir mit dem Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen" gemeinsam viel bewegt. Noch nie haben so viele Menschen diskutiert, wie wir das Artensterben bremsen können. Nun hat sich der Trägerkreis entschieden, die Mobilisierung vorerst und vermutlich bis Mitte Dezember nicht aktiv weiter zu treiben. Das Volksbegehren ist damit nicht zu Ende, es ruht.
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Murchinson Falls: Lasst das Öl im Boden!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Murchison Falls sind ein Juwel Afrikas. Tosend stützt sich der Viktoria-Nil über die Klippen einer engen Schlucht. Ein Naturschauspiel, das tausende Touristen aus aller Welt anzieht. Dieses Paradies ist jedoch gefährdet, falls das Erdöl-Projekt Tilenga weiter verfolgt wird. Die Ölkonzerne TOTAL aus Frankreich, Tullow Oil aus Großbritannien und CNOOC aus China wollen täglich 200.000 Barrel Öl fördern.
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Wasserstoff aus Erdgas ohne CO₂-Emissionen
Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt.
http://idw-online.de/de/news726234

Elektromobilität: Neuer Lithium-Akku revolutioniert Ladezeiten
Eines der großen Hindernisse für die Elektromobilität sind die langen Ladezeiten. Eine neue Art Akku verkürzt diese rasant.
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07.11.2019

NABU Tübingen: Foto-Ausstellung "Regionale Naturschätze"
Der NABU Tübingen möchte mit der Ausstellung "Regionale Naturschätze" auf die Schönheit unserer lokalen Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam machen. Viele Menschen verlieren den Kontakt zur Natur und gleichzeitig verschwinden immer mehr Arten aus unserer Landschaft. Dabei gilt: "Was man nicht kennt, kann man nicht lieben. Und was man nicht liebt, schützt man nicht." Die Ausstellung stand bis Ende September in der Tübinger Fußgängerzone und befindet sich aktuell in Ausleihe. Einen Eindruck der 10 Stationen mit insgesamt 20 Bildern kann man sich auf der Homepage des NABU Tübingen verschaffen.
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Gottesanbeterin in Hechingen angekommen
Der Klimawandel und seine Folgen: Im zumindest bislang vergleichsweise kühlen Albvorland machen sich Pflanzen und Tiere heimisch, die es gern warm haben. Ein Beispiel: HZ-Leser Frank Ott hat in seinem Garten am Hechinger Schlossberg Anfang Juli zum ersten Mal eine Gottesanbeterin beobachtet und jetzt vors Objektiv bekommen.
Hohenzollerische Zeitung

Windenergie - Streitfall Rotmilan
Der Ausbau der Windkraft in Deutschland lahmt, und der Naturschutz soll dafür mitverantwortlich sein. Wird der Rotmilan durch die Windräder gefährdet - oder nicht?
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Der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an
Die Fachgruppe "Vögel der Agrarlandschaft" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt.
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Von Nachtfalterohren und Fledermäusen
Der größte jemals von einem internationalen Expertenteam genutzte Datensatz zur Analyse der Evolution der Tag- und Nachtfalter erbrachte ein völlig überraschendes Ergebnis: "Ohren" als Schlüsselmerkmale innerhalb der Gruppe der Nachtfalter entstand neun Mal im Verlauf der Evolution dieser Insektengruppe unabhängig voneinander. Allein vier Mal unabhängig voneinander traten Hörorgane bereits 30 Mio. Jahre eher auf als bisher gedacht.
http://idw-online.de/de/news725723

Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination
Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet.
http://idw-online.de/de/news725414

Der lauteste Liebesschrei der Natur
Er ist lauter als ein Rockkonzert - und findet damit bei den Weibchen Gehör. Der Einlappenkotinga ruft ohrenbetäubend. Wie halten die Partnerinnen das aus?
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Kröte tarnt sich als tödliche Schlange
Die Afrikanische Riesenkröte wäre für manche Fressfeinde ein veritabler Happen. Um das zu verhindern, setzt der Lurch auf ein besonderes Aussehen.
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Forscher filmen Festbankett in der Tiefsee
In der Tiefsee ist Nahrung knapp – außer wenn ein toter Wal hinabsinkt. Dann finden sich rasch zahlreiche Tiere ein, um von der Hausse zu profitieren.
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Artensterben - Rückzug der Allerweltspflanzen
Seit Jahrzehnten sterben die Insekten. Um über 70 Prozent sind ihre Bestände in den vergangenen 30 Jahren allein in deutschen Schutzgebieten zurückgegangen. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass auch ihre Futterpflanzen dramatisch seltener werden.
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Vorgaben zu Elektrogeräten sind ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft
Reparieren statt Wegwerfen - dieses Prinzip hat sich die EU-Kommission zu eigen gemacht. In der neuen Ökodesign-Richtlinie verpflichtet sie die Hersteller von Elektrogeräten, Ersatzteile mindestens 7 Jahre lang vorzuhalten und die Geräte so zu konstruieren, dass sie auch mit normalem Werkzeug repariert werden können. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt diese Regelung ausdrücklich.
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Erfolg beim Bienenschutz: Europaparlament legt Veto ein
Sven Giegold schreibt ganz aktuell: "Heute ist ein guter Tag für die Bienen. Soeben hat das Europaparlament mit sehr großer Mehrheit sein Veto gegen die neuen Vorgaben zum Schutz von Bienen bei der Pestizidzulassung eingelegt. Diese neuen Vorgaben hätten bedeutet, dass schädliche Effekte für Bienen durch chronische Belastung und durch Schädigung von Larven nicht in die Bewertung von Pestiziden mit eingeflossen wären. Pestizide, die Bienen langfristig schaden, hätten also weiter in der EU zugelassen werden können.
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Klimawandel: Potential von Baumpflanzungen dramatisch überbewertet
Wissenschaftler kritisieren Vorschläge der ETH Zürich – Potential fünffach überschätzt
http://idw-online.de/de/news725674

Artenvielfalt nutzt der Landwirtschaft
Überraschend? Rund 20 Prozent der Agrarflächen weltweit bringen heute weniger Erträge als vor 20 Jahren. Schuld daran sei der Mensch, so die Welternährungsorganisation FAO: Er habe nicht genug für den Schutz des Artenreichtums getan.
http://idw-online.de/de/news725147

Agroforstwirtschaft - ökologisch und ökonomisch vielversprechend
Die Kombination von Gehölzen mit Ackerkulturen oder Wiesen und Weiden hat viele Vorteile – ökologisch wie ökonomisch. Bislang ist Agroforstwirtschaft in Deutschland allerdings noch nicht weit verbreitet.
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Insektenrettung aus der Samentüte?
Nicht alles, was unter der Überschrift "Hilfe für Wildbienen und Insekten" verkauft wird, ist tatsächlich eine Hilfe.
Tina Schulz schreibt im Lepiforum: "Zum Thema "Blühstreifen" fand ich eben folgende Arbeit: "Schmetterlingswiese, Bienenschmaus und Hummelmagnet – Insektenrettung aus der Samentüte?" Dieser Link wäre vielleicht geeignet, Gemeinden, Naturschutzverbände, lokale hilfswillige Ortsgruppen usw. zu informieren und zu sensibilisieren."
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Die gängigsten Mythen zum Klimawandel
Welche Rolle spielt Kohlendioxid tatsächlich? Ist die heutige Erwärmung einzigartig in den letzten Jahrtausenden? Wir widerlegen einige Behauptungen von Skeptikern.
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24.10.2019

Schwalbenschutz: Der aktuelle Fall: Jurastraße 46 in Truchtelfingen
Alarm in Truchtelfingen: Der NABU Albstadt erhält aus der Nachbarschaft die Mitteilung, wonach im Zuge von Renovierungsmaßnahmen an der ehemaligen Druckerei Weidle in der Jurastraße steht ein Gerüst und die vielen Mehlschwalben-Naturnester sind schon z.T. entfernt worden. Der Besitzer zeigt sich zunächst recht uneinsichtig.
https://www.nabu-zollernalb.de/artenschutz/schwalbenschutz/

Und dazu: Tipps für Hausbesitzer*innen
Viele Leute freuen sich an den Schwalben, die ihre Nester z.B. unter die Dachvorsprünge an ihre Häuser bauen. Trotzdem können Schwierigkeiten auftauchen, die der NABU Zollernalb ▶ hier kurz beleuchtet hat.

Volksbegehren Artenschutz: Verbände setzen eigene Aktivitäten aus
Aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen Entwicklung mobilisieren die Natur- und Umweltschutzverbände vorerst nicht weiter für das Volkbegehren. Ab Freitag kann man bei den Städten und Gemeinden unterschreiben: Diese Möglichkeit sollte man ggf. parallel zu den demnächst beginnenden Verhandlungen trotzdem wahrnehmen. Mehr dazu beim Punkt "Nachrichten aus Baden-Württemberg".

Neue Fledermausgattung aus Westafrika
Der Bonner Zoologe Jan Decher und sein Team fingen 2008 während einer Umweltverträglichkeitsprüfung in einem Regenwald in Guinea Fledermäuse, die jetzt von einer Autorengruppe aus Bonn und Eswatini im Rahmen einer Revision als neue Gattung und Art Parahypsugo happoldorum beschrieben wurden. Die Art ist zu Ehren von David und Meredith Happold benannt, die beide wichtige Arbeiten über Fledermäuse Afrikas, sowie große Teile des 6-bändigen Standardwerkes "Die Säugetiere Afrikas" (2013) verfasst haben.
http://idw-online.de/de/news725173

33 Jahre nach Tschernobyl: Wildpilze in Bayern teilweise immer noch radioaktiv
Pilzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz informiert über radioaktive Belastung
http://idw-online.de/de/news724926

Ziegen ruinieren eine griechische Insel
Samothraki in der nordöstlichen Ägäis gehört zu den gebirgigsten Inseln Griechenlands. Das verträgt sich allerdings nicht mit dem Massenvorkommen hungriger Paarhufer.
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Akustische Tarnung: Walmütter flüstern mit den Kindern
Wale sind in Gefahr - nicht jedoch wegen hungriger Meeresräuber. Denn selbst wenn Hai und Co die kleinen Walkinder fressen könnten: Erst einmal müssen sie sie auch finden.
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Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen"
Aus dem NABU-Newsletter: In unserem Youtube-Video erklären Pia Schmidt und Johannes Enssle wie man aktiv werden kann und für das Volksbegehren Unterschriften sammelt. Damit das Volksbegehren ein Erfolg wird brauchen wir 770.000 Unterschriften - lasst es uns anpacken!
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Globaler Süden leidet am stärksten unter Klimawandel und Landnutzung
Bis zum Jahr 2050 könnten bis zu fünf Milliarden Menschen von Wasserverschmutzung, Küstenstürmen oder unbestäubten Nutzpflanzen bedroht sein – ein Großteil davon in Entwicklungsländern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin Science, die von einem internationalen Forscherteam verfasst wurde. Die Forscher erstellten eine hochauflösende globale Karte, welche die Leistungen der Natur für den Menschen darstellt.
http://idw-online.de/de/news725095

"Zehn Gebote zur Ökoerlösung" im neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral"
Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist es scheinheilig, mittags konventionelles Fleisch zu essen und später mehr Tierwohl einzufordern? "Nein", meint Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. In seinem neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral!" zeigt Kopatz "Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken".
http://idw-online.de/de/news724840

17.10.2019

NABU-Veranstaltungen in der Presse
Über zwei aktuelle NABU-Veranstaltungen sind Presseberichte erschienen: Über den "NABU-Ausflug an den Bodensee" und "Bei den Rindern im Rangendinger Wald" beim ▶ NABU Zollernalb zu lesen, über die Waldweide auch in der ▶ Hohen­zollerischen Zeitung.

Nähe zu Wegen und Straßen ist eine Belastung für Seeadler
Der Seeadler ist als Vogelart bekannt, die sensibel auf Störungen reagiert. Jedoch ist bislang nur in Ansätzen erforscht, welche Faktoren welche Auswirkungen auf die Tiere haben und wie diese Belastungen den Bruterfolg beeinflussen. Ein Forscherteam unter Leitung von Dr. Oliver Krone vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat nun bei Seeadlern in Norddeutschland Konzentrationen des Hormons Corticosteron und seiner Stoffwechselprodukte gemessen und diese Werte mit potenziellen Belastungsursachen korreliert. Sie fanden heraus, dass die Werte des Hormons im Urin der Vögel höher sind, umso näher der Horst eines Brutpaares zu Wegen oder Straßen liegt.
http://idw-online.de/de/news724752

Verwirrter Vater füttert fremden Nachwuchs
Ein kurioser Zufall bringt einen Vogelvater komplett durcheinander - und Fachleute können ein sehr seltenes und rätselhaftes Verhalten filmen.
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Der Eisbär wird zum Eierdieb
Nirgends müssen Tiere sich so schnell an den Klimawandel anpassen wie in der Arktis. Auf Spitzbergen bringt die Wärme uralte Anpassungen durcheinander. Es gibt aber auch Gewinner.
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Naturfilm: Raufende Grizzlys locken Wolf an
Auch in der kanadischen Wildnis sind Begegnungen mit Grizzlybären außergewöhnlich. Wenn sich gleich zwei von ihnen prügeln, gucken selbst Wölfe zu.
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Tabakschwärmer meiden bei der Eiablage den Duft von Raupenkot
Insektenweibchen wählen geeignete Nahrungsgrundlagen für ihren Nachwuchs anhand von Düften aus, wenn sie ihre Eier ablegen, um das Überleben ihrer Nachkommen sicherzustellen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie konnten nun zeigen, dass nicht nur pflanzliche Duftstoffe die Wahl des Eiablageplatzes bestimmen, sondern auch der Kot von Artgenossen. Sie identifizierten die abstoßende Substanz im Kot von Tabakschwärmerlarven, die den Weibchen signalisiert, dass bereits konkurrierende Artgenossen an einer Pflanze fressen.
http://idw-online.de/de/news724842

Wespe frisst Wespen absichtlich nur halb
Die Erzwespen machen bei den Gallwespen keine Gefangenen: Erst lassen sie sie arbeiten, dann fressen sie sie auf. Obwohl: eigentlich beides gleichzeitig.
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Der Stammbaum der Stabschrecken
Stab- und Gespenstschrecken sind eine formenreiche und äußerst bizarr anmutende Insektengruppe, die weltweit vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet ist. Bekannt sind sie für ihre – für Insektenverhältnisse – beeindruckenden Körpergrößen und die Fähigkeit, in verblüffender Weise Pflanzenteile wie Zweige, Blätter oder Rinde nachzuahmen, um sich vor Fressfeinden zu tarnen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat nun den ersten phylogenomischen Stammbaum dieser Insekten veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news724779

Umweltzonen führen zu einem Rückgang von Erkrankungen
Durch einen signifikanten Rückgang der Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid in Umweltzonen deutscher Städte ist auch die Zahl diagnostizierter Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den betreffenden Gebieten zurückgegangen. Diesen positiven Gesundheitseffekt weist das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in einer aktuellen Studie nach.
http://idw-online.de/de/news724647

Volksbegehren "Rettet die Bienen": Experten kritisieren Forderungen
"Sehr gut gemeint, aber schlecht gemacht": Wissenschaftler der Universität Hohenheim beklagen falsche Prioritäten, Maximalforderungen und fehlenden Dialog.
http://idw-online.de/de/news724578

Ökostrom: Außen grün, innen grau?
Grünstrom beziehen, um das Klima zu schützen? Ganz so einfach ist das leider nicht: Längst nicht alle Ökotarife tragen zur Energiewende bei.
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10.10.2019

Weitere Stellungnahmen zu Bebauungsplänen
Und munter geht der Flächenverbrauch weiter, nachdem sich die Städte und Gemeinden noch schnell die Vereinfachungen des § 13b BauGB sichern wollen und ein neues Baugebiet nach dem anderen planen. Manchmal ist sind damit wenigstens keine besonders schwer wiegenden Eingriffe in den Naturhaushalt verbunden. Doch in Hart mussten die Natur- und Umweltschutz­verbände aufgrund der vorrangigen Bedeutung der Streuobstbestände u.a. für Vögel und Fledermäuse die vorgelegte Planung ablehnen.
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NABU-Ausstellung in Hechingen: Karikaturen zu Klima und Konsum
Die NABU Gruppe Hechingen hat am 13. September ihre diesjährige Ausstellung in der Rathausgalerie eröffnet. In zahlreichen Karikaturen zu Themen wie Umgang mit der Natur, Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit wagen 40 renommierte Karikaturisten einen überraschend anderen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit.
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Bad Schönborner Streuobstwiese als "NABU-Obstsortenparadies" ausgezeichnet
Die Bad Schönborner Streuobstwiese "Obst-Gen-Garten" wurde als "NABU-Obstsortenparadies" prämiert. Sie erhält diese Auszeichnung als erster Standort in Baden-Württemberg und als dritter bundesweit. Mit ihrer bundesweit außergewöhnlichen Vielfalt von 436 Obstsorten besitzt sie für ganz Deutschland eine herausragende Bedeutung.
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Goldene Biene Bietigheim-Bissingen & Lörrach
Eigentlich recht unscheinbar erscheint die Verkehrsinsel an der Bushaltestelle Kleinsachsenheimer Straße in Metterzimmern. Sie ist ungemäht, sieht "wilder" aus als die meisten Bepflanzungen von Verkehrsinsel und blüht auch jetzt noch reichlich. Doch genau das ist es, wofür die Städte Bietigheim-Bissingen und Lörrach nun vom NABU Baden-Württemberg und anderen Verbänden mit der "Goldenen Wildbiene" ausgezeichnet wurde.
Lörrach - ▶ Bietigheim-Bissingen

3 Milliarden Vögel verschwunden
Der Himmel leert sich - auch in Nordamerika: Der Kontinent hat in den letzten Jahrzehnten mehr als ein Viertel seiner Vögel verloren - vor allem häufige Arten.
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Ein Miniatur-Pseudozahnvogel aus der Riesenpinguin-Fundstelle
Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat gemeinsam mit neuseeländischen Forschenden eine neue Art der Pseudozahnvögel beschrieben. Das Fossil ist mit 61 Millionen Jahren der bisher älteste und gleichzeitig kleinste Vertreter dieser Vogelgruppe, deren Individuen Flügelspannweiten von mehr als 5 Metern erreichten. Der Vogel stammt von einer Fundstelle in Neuseeland und ist der älteste Nachweis eines Pseudozahnvogels von der Südhalbkugel. Das Fossil war nur etwa so groß wie eine Möwe. Anders als bisher bekannte Arten war die neue Art vermutlich kein Langstrecken-Segler und ernährte sich wahrscheinlich von Fisch.
http://idw-online.de/de/news723624

Männliche Weißbüschelaffen riechen Fruchtbarkeit von Weibchen
Forscher der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben herausgefunden, dass männliche Weißbüschelaffen die fruchtbare Phase von Weibchen durch Unterschiede in deren Körpergeruch erkennen. Sie entdeckten, dass weibliche Weißbüschelaffen während ihrer fertilen Phase verschiedene Substanzen freisetzen, die einen besonderen Geruch ergeben, und dass Männchen diese Unterschiede wahrnehmen können.
http://idw-online.de/de/news724066

Vom "Waldsterben" in den 80ern zu den Waldschäden von heute?
Neues Fachbuch zum Status und zur Entwicklung der Wälder in Deutschland vorgestellt
http://idw-online.de/de/news723799

Vulkane stecken nicht hinter CO2-Anstieg
Klimawandelleugner schieben den CO2-Anstieg gerne auf Vulkane. Dabei setzen die Feuerberge nur ein Bruchteil des Klimagases frei, wie eine aktuelle Studie zeigt.
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Studie: Erhalt von biologischer Vielfalt erfordert Konsumwende
Deutschland importiert jährlich über 200 Millionen Tonnen Rohstoffe und Produkte direkt von außerhalb der Europäischen Union. Deren Anbau, Abbau und Herstellung haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Natur in den Erzeugerländern. Dabei handelt es sich häufig um Länder des Globalen Südens. Neue Untersuchungen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) kommen zu dem Schluss, dass ein wirksamer Schutz von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit nur gelingt, wenn sich der Konsum im Globalen Norden umfassend verändert. Die Studie wurde nun auf einer Konferenz im Bundesumweltministerium in Berlin vorgestellt.
http://idw-online.de/de/news724455

Archäologie: Sah so der Denisova-Mensch aus?
DNA-Analysen zeichnen erstes Porträt der mysteriösen Denisovaner.
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Kohlekraftwerk verhindern – Menschen und Tiger schützen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Mangrovenwälder der Sundarbans sind die größten und artenreichsten der Welt. Hier leben seltene Königstiger, Axishirsche, Delfine und Batagur-Schildkröten. Außerdem schützen die Wälder die Bewohner des Binnenlandesvor Zyklonen. 1997 hat die UNESCO die Mangroven zum Welterbe erklärt. Trotzdem treibt die Regierung von Bangladesch wenige Kilometer entfernt den Bau eines Kohlekraftwerks voran. 1.320 Megawatt sollen die beiden Blöcke in Rampal liefern. Umweltschützer schlagen Alarm: Für das Kraftwerk werden Mangroven und damit die Heimat der Tiger zerstört.
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Klimaschutzpläne der Bundesregierung: Annahme verweigert
Nehle Hoffer und das WWF-Team schreiben: Nach monatelanger Wartezeit präsentierte das Klimakabinett der Bundesregierung ein "Klimaschutzpaket", das seinen Namen nicht verdient hat. Wir müssen es leider so deutlich sagen: Die Bundesregierung hat versagt. Ihre Maßnahmen, Förderprogramme und Pläne werden bei Weitem nicht ausreichen, um die deutschen Klimaziele zu erfüllen. Schon gar nicht leistet Deutschland damit seinen fairen Beitrag zum Einhalten des 1,5-Grad-Limits, auf das sich die Staatengemeinschaft geeinigt hat. Wir schauen nicht länger zu, wie die Regierung unsere Zukunft verheizt!
Unterzeichnen Sie jetzt den ▶ Online-Appell.

05.10.2019

NABU Balingen: Kritik an städtischem Gutachten
Drei geschützte Vogelarten sind am Balinger Wehr daheim. Der NABU Balingen sieht ihre Habitate in Gefahr, sollte dort ein neuer Fußweg das Ufer zerschneiden. Die Stadtverwaltung ist dagegen der Meinung, dass das Gutachten ordnungsgemäß und vollständig obwohl darin, die vom NABU beobachteten Tierarten, fehlen bzw. nicht aufgeführt sind.
Zollern-Alb-Kurier

Kleine Flugkünstler, die mit den Ohren sehen
Informativ, unterhaltsam, witzig: Jörg-Andreas Reihle, Fledermausexperte des NABU Haigerloch, zeigte sich bei der Fledermausnacht für Familien am Samstagabend auf dem Platz zwischen Ölmühle und Zunftheim der Haigerlocher Narren in bester Form.
Mehr im ▶ Schwarzwälder Boten

Vogelsterben am Bodensee
Die Region hat innerhalb von 30 Jahren 120.000 Brutpaare verloren
http://idw-online.de/de/news722688

Alpenflora im Klimawandel: Pflanzen reagieren mit "Verspätung"
In den Bergen wandern die Kälte-angepassten Pflanzen und Tiere in höhere Regionen, um den steigenden Temperaturen auszuweichen. Unklar ist aber, ob Gebirgspflanzen schnell genug sind, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien und der Schweizer WSL um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat diese Frage in den Alpen untersucht und herausgefunden, dass die Natur mit "Verspätung" reagiert – sowohl beim Aussterben von Populationen an inzwischen zu warmen Standorten als auch beim Besiedeln ehemals zu kalter. Verzögertes Aussterben ist vor allem bei Arten der höchsten Lagen verbreitet.
http://idw-online.de/de/news723956

Mittelhäufige Pflanzenarten sind am stärksten zurückgegangen
Arten, die früher häufig waren, zeigen die höchsten Verluste und sind durchschnittlich auf die Hälfte ihrer früheren Verbreitung zurückgegangen. Das haben Forscher der Universität Rostock und des Integrativen Biodiversität Forschungszentrums (iDiv) anhand von Daten aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.
http://idw-online.de/de/news723829

Aktuelles aus der Rotmilan-Forschung in Deutschland
Der ausschließlich in Europa vorkommende Rotmilan hat seinen wichtigsten Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland. Etwa die Hälfte der weltweiten Population brütet hierzulande, weshalb wir für den Schutz der Art eine besonders große Verantwortung tragen. Als ausgesprochener Segelflieger jagen Rotmilane während ausgedehnter Suchflüge. Dabei stellen Windkraftanlagen eine große Gefahr für die Vögel dar, die den Blick auf der Suche nach Aas, Kleinsäugern und Singvögeln meist nach unten gerichtet haben und die sich schnell bewegenden Rotorblätter dabei oftmals schlicht übersehen.
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Neonikotinoide verzögern Weiterfliegen
Insektenschutzmittel schaden nicht nur Bienen, sondern auch Zugvögeln. Eine Studie zeigt nun: Sie mindern den Appetit von Dachsammern und hindern sie so am Weiterfliegen.
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Frankreich stoppt Jagd auf Brachvögel
Die französische Regierung hat ihre Entscheidung, bis zu 6.000 Große Brachvögel in der Jagdsaison 2019/20 zum Abschuss freizugeben, mit sofortiger Wirkung rückgängig gemacht. Das bedeutet, dass in diesem Herbst und während des kommenden Winters keine Brachvögel in Frankreich geschossen werden dürfen. Die Kehrtwende der französischen Regierung stellt einen großen Erfolg für den Vogelschutz in Europa dar und ist ein wichtiges Signal für die EU-Mitgliedsstaaten Spanien, Italien, Griechenland, Malta und Zypern, in denen die Jagd auf Vögel immer noch weit verbreitet ist.
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LNV: Gemeinsam auf die Straße für echten Klimaschutz
Natur- und Umweltverbände mobilisieren für den Klimastreik von Fridays for Future am 20. September. Rückenwind für den Klimastreik: Nun schließen sich den Schüler*innen auch die Erwachsenen an. Lesen Sie weiter beim
LNV Baden-Württemberg

"Natur nah dran": Platz für Wildbienen und Schmetterlinge schaffen
Zum fünften Mal haben die Kommunen im Land die Möglichkeit, sich um einen Förderplatz im Projekt "Natur nah dran" zu bewerben.
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Rettet die Bienen! BUND und NABU unterstützen Volksbegehren von proBiene
Die beiden größten Naturschutzverbände Baden-Württembergs BUND und NABU unterstützen das Volksbegehren "Rettet die Bienen". Wichtige Forderungen seien unter anderem das Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten und die Umsetzung des Biotopverbunds.
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Statt vieler Einzelmaßnahmen sollte CO2-Bepreisung im Mittelpunkt stehen
RWI-Präsident Christoph M. Schmidt zum Klimakabinett: "Die Ergebnisse zeigen, dass die Politik dem Preissignal noch nicht hinreichend traut. Sie setzt den CO2-Preis daher viel zu vorsichtig an und verwässert ihn mit einem Sammelsurium an Maßnahmen."
http://idw-online.de/de/news723999

Nachhaltigkeit - Nahrung und Energie für die Zukunft
Ökologisch, fair, nachhaltig: so müssen wir mit unseren Ressourcen umgehen, sonst droht der Umweltkollaps. Wie können wir aber unseren Energie- und Nahrungsbedarf umweltschonend decken, und gleichzeitig ärmeren Ländern dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?
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Bolsonaro will Wal-Brutgebiete zerstören
Vielleicht haben Sie noch nie von dem Abrolhos Marine Park gehört, aber für Brasilien ist er unglaublich wichtig. Er umfasst 879 Quadratkilometer, bietet Schutz für über 1.300 Tierarten und beherbergt damit die größte Meeresbiodiversität in Brasilien und des gesamten südlichen Atlantiks. All das soll jetzt durch ein Projekt der Regierung Bolsonaro gefährdet werden, welches die Ölförderung entlang des Abrolhos Marine Park ermöglichen soll. Tamires Felipe Alcântara hat nun eine Petition gestartet.
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Permafrost: Die Zeitbombe im hohen Norden
Angesichts des Klimawandels tauen immer mehr Permafrostböden auf. Das setzt Klimagase frei und bringt Berge und Bauten ins Wanken.
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Kleine Ackerflächen fördern die Biodiversität
Aktive Naturschützer wissen das schon lange: Kleine Felder und vielen Arten von Nutzpflanzen fördern die Biodiversität in Agrarlandschaften. Vor allem eine Verkleinerung der Ackerflächen unter sechs Hektar führt zu einer stark erhöhten Artenvielfalt, weil auf diese Weise viele Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten unterschiedliche Ressourcen nutzen können. Auch fördert eine Landschaft mit vielen Rändern die Lebensraum-Vernetzung. Das ist das Ergebnis einer Studie in acht Regionen in Europa und Nordamerika, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligt waren. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news720215

Photovoltaik vor allem durch Rahmenbedingungen auf Bundesebene behindert
Die Photovoltaik könnte das Rückgrat der Energiewende sein - wenn diese tatsächlich konsequent umgesetzt würde. Dem Ausbau der Photovoltaik stehen allerdings Hemmnisse und Hürden auf allen Ebenen entgegen, wie die neueste Studie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) anschaulich vor Augen führt. „Die Hauptverantwortung für die unzureichenden Rahmenbedingungen liegt auf der Bundesebene“ sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Mitautor der Studie. Der Energieexperte verweist auf in seinen Augen fragwürdige Entwicklungen und Regelungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
http://idw-online.de/de/news722445

26.09.2019

Rebhuhn-Fachtagung in Rottenburg
Einladung zur Fachtagung am 28. und 29. November 2019 in Rottenburg Zahlreiche Institutionen engagieren sich in Baden-Württemberg, deutschlandweit und international für den Schutz des vom Aussterben bedrohten Rebhuhns. Eine Fachtagung mit dem Titel "Perspektiven für das Rebhuhn - Status quo, Fördermöglichkeiten und Wege zum Erfolg" soll einige dieser Initiativen und wichtige Ergebnisse vorstellen und Gelegenheit zum Austausch bieten.
Weitere Infos und Anmeldung

Neue Inhalte im Webauftritt des Naturschutzbüros
Das Naturschutzbüro hatte zwar während des Urlaubs geschlossen, gleichwohl waren die Ehrenamtlichen in den Verbänden nicht untätig. Das lässt sich unter anderem an der Vielzahl von Ergänzungen ablesen, die in unseren Seiten Eingang gefunden haben.
Naturgemäß ist das meiste davon auf den Schmetterlingsseiten passiert: Auf 19 Seiten wurden 72 Fotos eingebaut und 6 Arten wurden erstmals für den Zollernalbkreis beschrieben und mit Fotos versehen. Einige sind erneut Hinweise auf die Klimaänderung, die vermehrt Arten zu uns bringt, die ansonsten nur in den Wärmegebieten am Kaiserstuhl, im Oberrheingraben oder im Kraichgau nachgewiesen sind.
Auch im Urlaub haben uns etliche Verfahren erreicht, zu denen Stellung bezogen werden wollte: 11 Verfahren haben unsere Ehrenamtlichen begutachtet und die Stellungnahmen sind in den Meinungsseiten veröffentlicht.
Mehr zu den ganzen Ergänzungen finden Sie ▶ hier aufgelistet.

Rückzugsraum für Eisvogel und Co.
Gibt es in Balingen bald zwei neue Naturschutzgebiete? Die Umgestaltungen im Zuge der Gartenschau sollen die Eyach und Steinach ökologisch wertvoller machen. Grünen-Stadtrat Erwin Feucht regte an, parallel dazu zu prüfen, ob außerhalb der Innenstadt zwei neue Naturschutzgebiete möglich wären.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

Später Nachwuchs: In Pfeffingen erkunden Turmfalken-Küken die Welt
Auch wenn die Fachliteratur etwas anderes sagt: In Pfeffingen bevölkern Jungvögel den Kirchturm der Sankt-Nikolaus-Kirche. Dieter Haas, Gerhard Layh, Hans Schaffer und Lisa Koch vom NABU-Albstadt beobachten das muntere Treiben.
Mehr im ▶ Zollern-Alb-Kurier

Hilfe für Mehlschwalben: Diese Nester fallen nicht herunter
Tatkräftige Vogelfreunde: In Benzingen haben sie Nisthilfen für die Vögel aufgehängt.
Mehr beim ▶ Schwarzwälder Boten

TV-Tipp Eleonorenfalke
Der Eleonorenfalke ist einer der beeindruckendsten Greifvögel im Mittelmeerraum. Sobald die Jungen flügge sind, folgen sie ihren Eltern nach Madagaskar ins Winterquartier. Gluthitze, hohe Wellen, Gewitter - nichts kann sie aufhalten auf ihrer rund zehntausend Kilometer langen Reise vom nördlichen Mittelmeer bis zum Indischen Ozean. "Wundersame Wanderungen" begleitet die Tiere auf ihrer Odyssee vom Mittelmeer nach Madagaskar. Die Sendung wird wiederholt.
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Biodiversität: Neue Art ist der größte Salamander
Es gibt nicht nur einen Chinesischen Riesensalamander, sondern drei verschiedene Arten. Die längste wird bis zu zwei Meter lang.
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Wie Komodowarane sich schützen
Komodowarane besitzen Giftdrüsen, sind muskulös und ausdauernd - und erlegen selbst größere Beute. Doch was tun gegen aggressive Artgenossen?
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Hurrikan "Dorian" letzter Sargnagel für bedrohte Art?
Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas katastrophale Zerstörungen angerichtet. Mehrere Vogelarten sind durch die Folgen akut bedroht, eine ist vielleicht sogar ausgestorben.
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Weiße Schleiereulen jagen mit Freeze-Effekt
Anders als es zu erwarten ist, sind hell gefiederte Eulen besonders in Vollmondnächten die erfolgreichsten Jäger ihrer Art. Sie bringen ihre Beute zum Erstarren.
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Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke
Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss. Ein Team um die VerhaltensbiologInnen Didone Frigerio und Georgine Szipl von der Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien untersuchte bei Graugänsen, wie sich die Eingliederung in die Gruppe auf die Physiologie, die aggressiven Auseinandersetzungen und die Fitness auswirkt. Fazit: Der soziale Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Effekte auf die Tiere.
http://idw-online.de/de/news723011

Geheimnisvollste Walfamilie um eine Art reicher
Die Welt ist um eine »neue« Walart reicher: Der Schnabelwal lebt im Nordpazifik zwischen Nordjapan und Alaska - und war lange eine Art Missverständnis.
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Nature Communications: "Coole" Echsen mögen keine Klimaerwärmung
Als wechselwarme Tiere sind Eidechsen eine Tiergruppe, die als "heliotherm" (zur Wärmeproduktion von der Sonne abhängig) gilt. Sie brauchen Wärme und Sonneneinstrahlung, um die Körpertemperatur zu erreichen, die sie mögen. Also werden Eidechsen wohl vom Klimawandel profitieren. Wirklich?
http://idw-online.de/de/news723082

Birkenspanner-Raupen erkennen die Farbe des Untergrunds mit der Haut
Raupen des Birkenspanners sind nur schwer von einem Zweig zu unterscheiden. Dabei ahmen sie nicht nur die Form eines Zweigs nach, sondern auch dessen Farbe. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftler von der Universität Liverpool und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun zeigen, dass Raupen die Farbe der Zweige mit der Haut wahrnehmen. Raupen, deren Augen geschwärzt waren, passten ihre Farbe dennoch dem Untergrund an. Wenn sie die Wahl hatten, suchten auch „blinde“ Raupen bevorzugt Zweige auf, die ähnliche Farben haben wie sie selbst. Zudem wurden Gene, die für Sehen erforderlich sind, nicht nur in den Augen der Raupen aktiviert, sondern auch in deren Haut.
http://idw-online.de/de/news720130

Höhle zeigt Meeresspiegel bei heutigem CO₂
Vor etwas mehr als drei Millionen Jahren ähnelte die Treibhausgaskonzentration dem heutigen Wert. Eine Höhle auf Mallorca zeigt, wie hoch das Meer damals stieg.
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Wälder mit hoher Diversität sind zugleich produktiver und widerstandsfähiger
Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind: Diesen Befund haben Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg anhand von Daten aus dem weltweit ältesten Freilandexperiment zur Diversität tropischer Baumarten bestätigt. Das Team um den Doktoranden Florian Schnabel hat seine Ergebnisse im Fachjournal "Global Change Biology" veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news722983

"Seltene Vögel in Deutschland 2017" erschienen
Mit der jüngst veröffentlichten siebten Ausgabe der Reihe folgt ein weiterer umfassender Überblick über das Auftreten von Seltenheiten in Deutschland. Kernbeitrag des 68 Seiten umfassenden Heftes ist die Zusammenstellung der Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2017. Neben den Erstnachweisen von Kamtschatka-Samtente und Weißbauchtölpel sind vor allem auch die ersten Brutnachweise von Brillengrasmücke und Kappenammer für Deutschland bemerkenswert. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
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19.09.2019

Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße (aus dem NABU-Newsletter)
Wir folgen dem Aufruf der jungen Generation: Am 20. September schließen wir uns den Demonstrationen von #FridaysForFuture an und gehen gemeinsam mit #FridaysForFuture auf die Straße. Das sollten alle Menschen tun, denen Klimaschutz, Umwelt und Gesundheit am Herzen liegen - wir zählen auf Sie!
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NABU Hambrücken: Artenschutzfonds Saalbachwiesen
Der NABU Hambrücken möchte mit dem "Artenschutzfonds Saalbachwiesen" an die Naturschutzarbeit im NSG Saalbachwiesen anknüpfen und dazu beitragen, dass die positive Entwicklung weiter anhält. Durch Spenden von Naturfreunden und Firmen soll eine Basis für den Kauf von weiteren Wiesenflächen geschaffen und in Kooperation mit Landwirten und den Naturschutzbehörden die Anlage von Blühbrachen gefördert werden. Anlässlich einer Exkursion am 30. Mai konnten sich NABU-Aktive aus dem Zollernalbkreis davon überzeugen, dass das Projekt wirklich Unterstützung verdient.
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14.09.2019

Landwirtschaft im Neckartal - Konflikte; Kommentar
Begrenzte Fläche, viele Ansprüche: Im Neckartal zwischen Rottenburg und Tübingen soll neben den Belangen der (Bio-)Landwirtschaft, des Naturschutzes, der geplanten Wohn- und Gewerbegebiete (mit denen die Teilorte anscheinend fest rechnen, obwohl der FNP noch nicht beschlossen ist und nicht alle Flächen erworben wurden!) und des Straßenbaus auch noch die Landesgartenschau untergebracht werden... ▶ Mehr

Tübinger Gemeinderat: Absichtserklärung zum Thema Klimaschutz
Die Stadt Tübingen möchte die Klimaschutzoffensive "Tübingen macht blau" deutlich ausbauen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dies wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. ▶ Mehr

Eyach-Nachmittag für Kinder beim NABU Haigerloch
Auf großes Interesse stieß der "Nachmittag an der Eyach" des NABU Haigerloch. Zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren hatten das Angebot des Kinder-Teams der NABU-Gruppe Haigerloch angenommen. Nach einer kurzen Einführung machten sich die Kinder mit Feuereifer und Ausdauer daran, im Wasser oder unter Steinen nach Lebewesen zu suchen.
Mehr im ▶ SchwaBo online

Digitales Infosystem "Vögel der Schweiz" 2013-2016 kostenlos verfügbar
Die Schweizerische Vogelwarte präsentiert auf ihrer Website www.vogelwarte.ch in der Daten­bank "Vögel der Schweiz" die mehr als 400 Vogelarten der Schweiz im Detail. In der komplett überarbeiteten und modernisierten Datenbank können nun Arten auch direkt miteinander verglichen werden. Zudem ist nun die gezielte Recherche mit Filtern möglich. Jedes Porträt der 210 Brutvögel der Schweiz wird von den neuesten Informationen über den Zustand und die Bestandsentwicklung der Art aus dem Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016 begleitet. Über 2000 neue Karten und Grafiken komplettieren die Porträts und präsentieren die Verbreitung, Häufigkeit und Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz in bislang unerreichter Präzision.
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Vorderasien ist Todeszone für Zugvögel
Die jährliche Reise der Zugvögel von Nord nach Süd und zurück ist extrem gefährlich. Nicht nur in Europa werden Millionen Tiere abgeschossen, auch im Orient sterben sie massenhaft.
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Ein Vogel, wertvoller als Elfenbein
Sein Schnabel droht ihm zum Verhängnis zu werden: Der ist in China derart nachgefragt, dass der Schildhornvogel gnadenlos gejagt wird. Ein ausgefeilter Plan soll helfen.
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Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln
Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschaftler der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden. Allerdings bedingt das Schlafen auf Sparflamme auch Risiken für die Vögel: Durch die gedrosselte Stoffwechselrate und Reaktionsgeschwindigkeit laufen sie Gefahr, leichte Beute zu sein.
http://idw-online.de/de/news720693

Auch in den Niederlanden verschwinden Insekten
Daten aus zwei Schutzgebieten in den Niederlanden zeigen, dass die Biomasse an Insekten auch dort deutlich abnimmt. Aber es gibt Ausnahmen.
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Australische Spinnenart produziert extrem elastische Fangnetze
Spinnen sind erfolgreiche Räuber. Ihr Beuteerfolg hängt maßgeblich von ihrer Fähigkeit ab, effektive Fangnetze zu bauen. Ein Wissenschaftler der Universität Greifswald hat zusammen mit Forschenden aus den USA, Taiwan und Argentinien den Aufbau und die Eigenschaften der Spinnfäden einer australischen Spinnenart genauer untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass unterschiedliche Webtechniken die Eigenschaften von Spinnfäden vor allem hinsichtlich ihrer Elastizität entscheidend beeinflussen. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Fachzeitschrift Scientific Reports (DOI: 10.1038/s41598-019-45552-x) erschienen.
http://idw-online.de/de/news722763

Vom Moa bis zum Kakapo - Evolution in Neuseeland verloren oder bedroht
Neue Forschungsergebnisse, an denen auch Luis Valente vom Museum für Naturkunde Berlin beteiligt war zeigen, dass es 50 Millionen Jahre dauern würde, bis die seit der Ankunft der Menschen in Neuseeland ausgestorbene Vogelwelt wiederhergestellt wäre. Wenn Arten, die derzeit als potenziell gefährdet eingestuft werden ebenfalls aussterben würden, wären nochmals 10 Millionen Jahre erforderlich. Die langen Zeiträume zeigen die langfristigen Folgen des vom Menschen verursachten Aussterbens auf die natürliche Evolutionsdynamik der Inseln.
http://idw-online.de/de/news720184

Fit im Erkennen von Streifenwanze und Schwalbenschwanz
Übung macht die Insektenmeister – jetzt das E-Learning-Tool "Insektentrainer" testen und auf die zweite Phase des NABU-Insektensommers vorbereiten.
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So geht giftfreies Gärtnern für mehr Vielfalt im Garten
Der NABU ruft zum Verzicht auf Glyphosat und Co. auf und gibt Tipps für naturnahes Gärtnern.
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Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen
Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen. Das zeigt die neue Untersuchung eines internationalen Forschungsteams, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg beteiligt sind. Die Forschenden haben Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete weltweit erstellt, für die sogenannten "Hotspots" der Biodiversität.
http://idw-online.de/de/news720268

Darf man Tiere essen?
Darf der Mensch Tiere nutzen? Und wenn ja, wie sieht ein ethisch korrekter Umgang mit Tieren aus? Die Positionen zu solchen philosophischen Fragen reichen vom ursprünglichen Anthropozentrismus, wonach der Mensch mit Tieren umgehen darf, wie er möchte, bis hin zum Abolitionismus, der eine Nutzung von Tieren gänzlich ablehnt. Ein Forscherteam der Universität Göttingen hat nun erstmals eine repräsentative Studie zu den verschiedenen tierethischen Positionen in der deutschen Bevölkerung erstellt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.
http://idw-online.de/de/news720369

05.09.2019

Insekten-Veranstaltungen beim NABU
Seit 2004 hat der NABU Haigerloch eine Schmetterlingsführung im Programm. Nach und nach haben die Verantwortlichen der NABU-Gruppen weitere Insekten-Veranstaltungen ins Programm aufgenommen. In diesem Jahr hat schon einiges stattgefunden, doch in den nächsten 14 Tagen bestehen weitere Gelegenheiten:
Themenblock 1: ▶ Tagaktive Insekten - Themenblock 2: ▶ Nachtfalter am Licht

Uferschnepfe fliegt in Rekordzeit ins Überwinterungsgebiet nach Afrika
Eine junge Uferschnepfe namens "Christiansieneson" hat die mehr als 4.100 Kilometer vom niedersächsischen Dümmer ins afrikanische Überwinterungsgebiet, das Innere Nigerdelta in Mali, in Rekordzeit und quasi in einem Rutsch geschafft. Das ergab die Auswertung eines Satellitensenders, den der Jungvogel als eine von 25 Uferschnepfen im Rahmen des LIFE-Projekts "Wiesenvögel" erhalten hatte.
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Klimawandel: Arktische Wärme lässt Rentiere verhungern
Ein warmer, nasser Dezember ließ die Weiden der Tiere vereisen - und solche Hungerwinter werden häufiger.
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Mord an Umweltschützer Joël Imbangola aufklären
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung für eine Petition. Er schreibt: Joël Imbangola ist tot. Der Aktivist der kongolesischen Organisation RIAO-RDC wurde erschlagen. Mutmaßlicher Täter: ein Wachmann der Palmölfirma Feronia.
Mitarbeiter von RIAO-RDC und Einheimische werden seit Monaten eingeschüchtert und bedroht. Sie werfen Feronia illegale Landnahme und Landraub vor.
weitere Informationen

Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik
Lachgas (N2O) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2). Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen.
http://idw-online.de/de/news719969

Scientists scramble to learn why monarch butterflies are dying so quickly
North America's largest population of monarchs, which migrate between Mexico and the Midwest, has fallen 80 percent, from a billion in the 1990s to 200 million in 2018. A smaller monarch population in the western United States that migrates between California and the Pacific Northwest is disappearing even faster. ▶ More

05.08.2019

NABU Hechingen Zwei Auszeichnungen für "schwalbenfreundliche Häuser"
Schwalben in einer größeren Anzahl zu sehen ist inzwischen etwas Besonderes geworden. Derzeit gibt es diese akrobatischen Flieger in der unteren Brünnlesstraße im Hechinger Stadtteil Stetten zu bewundern. In zwei benachbarten Häusern haben Mehlschwalben freundliche Vermieter gefunden – und wohnen dazu sogar noch mietfrei! An diesen Häusern sind Schwalben sehr willkommen.
Hohenzollerische Zeitung

"Frühe Falter" beobachten und im Naturgucker melden
Was ist dran am Insektensterben und wie hat sich der Winter auf die Bestände ausgewirkt? Anhand leicht zu erkennender Schmetterlingsarten wie Admiral, Aurorafalter und Kleiner Fuchs sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring "Frühe Falter" hierzu Daten. Macht mit!
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Brutvogelatlas der Schweiz auch online
Gernot Segelbacher schreibt in der Bodensee-Orni-Newsgroup: Die Vogelwarte Sempach macht nun den letzten Brutvogelatlas auch online verfügbar
https://www.vogelwarte.ch/de/atlas/startseite/
Zusätzlich findet sich ein Update zu den Vögeln der Schweiz
https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz

Das Klima wandelt sich schneller, als sich die Tierwelt anpassen kann
Obwohl Tiere häufig auf den Klimawandel reagieren, sind solche Reaktionen im Allgemeinen unzureichend, um das rasante Tempo des Temperaturanstiegs zu bewältigen und gehen manchmal in die falsche Richtung.
http://idw-online.de/de/news719587

Wie der Klimawandel Beziehungen stört
Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen; Bienen benötigen Nektar und Pollen. Wie sich der Klimawandel auf diese gegenseitige Abhängigkeit auswirkt, haben Wissenschaftlerinnen der Uni Würzburg untersucht.
http://idw-online.de/de/news719482

Heuschrecken als Indikatoren für den Klimawandel
Die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität im Grasland Mitteleuropas untersucht Franz Löffler von der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück in seinem Promotionsvorhaben. Die dabei durch ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Studie nimmt vor allem die Ausbreitung von Heuschreckenarten in den Blick, um Empfehlungen für ein nachhaltiges Management zum Schutz der Biodiversität zu geben.
http://idw-online.de/de/news719447

Nach 25 Jahren abgeschlossen: Die Inventur europäischer Spannerfalter
Ein internationales Forscherteam hat in den letzten 25 Jahren die Biodiversität der europäischen Spannerfalter (Geometridae), der zweitgrößten Familie der Schmetterlinge, erforscht und in einem sechsbändigen Grundlagenwerk "The Geometrid Moths of Europe" veröffentlicht. Der sechste und letzte Band wurde Anfang Juni auf dem europäischen Kongress für Schmetterlingskunde im süditalienischen Campobasso vorgestellt.
http://idw-online.de/de/news719456

Haarige Plage mit Gesundheitsgefahr
Eichenprozessionsspinner gehören zu den unbeliebtesten Insekten hier zu Lande. Nehmen sie zu? Und wie gefährlich sind sie wirklich? 5 Fakten zu diesen Insekten.
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Mysteriöses Gleithörnchen gesichtet
In Asiens Wäldern leben kaum erforschte große Gleithörnchen, die teilweise nur durch ein einziges Tier bekannt sind. Nun wurde eine weitere Art beschrieben.
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Kein Brexit für Schwebfliegen
Viele Insekten wandern tatsächlich über größere Strecken. Dazu gehören nach neuen Erkenntnissen auch Schwebfliegen. Für Großbritannien sind sie ein Glücksfall.
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Gegen Einschränkung demokratischer Mitwirkung bei Bebauungsplänen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) tritt der Forderung entgegen, das Recht auf Bürgerentscheide gegen Bebauungspläne für 5 Jahre auszusetzen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Claus Paal MdL hatte heute ein fünfjähriges Moratorium gefordert.
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Dammbruch gegen den Naturschutz droht: Keine Verlängerung des § 13b BauGB!
Die Baulandkommission hat heute ihren Abschlussbericht vorgelegt. Neben einigen sinnvollen Vorschlägen enthält das Papier auch die Aufforderung, den umstrittenen § 13b Baugesetzbuch (BauGB) bis 2022 zu verlängern, der ansonsten zum Jahresende ausliefe. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) reagiert entsetzt, hat doch die Regelung zu einem maßlosen Flächenverbrauch geführt, der mit der eigentlichen Intention der Regelung, bezahlbare Wohnungen in Verdichtungsräumen beschleunigt bauen zu können, nichts zu tun hat. ▶ Mehr

Wanderfalter-Forum wiedereröffnet
Gabriel Hermann schreibt im Lepiforum.de: Nach langer Pause ist das Wanderfalterforum von Science4you endlich wieder nutzbar. Wer Wanderfalter melden oder Meldungen anderer checken will, ...
https://www.wanderfalter.org/platform/s4y/dfzs/index.do

Rettet den Grünten!
Mara, Phil und Lucia schreiben bei Change.org: Letzten Freitag nach dem FridaysforFuture-Streik sind wir auf unseren Lieblingsberg, den Grünten gewandert. Beim Aufstieg erzählte uns Phil, dass es Pläne eines Investoren gebe, den Grünten mit einer 10er Gondelbahn und einer zerstörerischen Rollglider-Anlage für den Massentourismus zu verschandeln.
Weitere Infos zur Petition

TU-Präsident Thomsen: "Fridays-For-Future-Bewegung ist richtig und wichtig"
TU-Präsident spricht auf der Berliner Demo neben Greta Thunberg / TU-Präsidium schließt sich den Forderungen der Fridays for Future-Bewegung an
http://idw-online.de/de/news719550

Wälder in Deutschland sind wichtige Kohlenstoffsenke
In deutschen Wäldern wächst mehr Holz nach als genutzt wird / Deutschland ist das holzreichste Land der EU.
http://idw-online.de/de/news719445

Retten Bäume das Weltklima?
Können neue Wälder den Klimawandel bremsen? Eine Studie weckt diese Hoffnung. Doch sie greift zu kurz. Bäume allein reichen nicht, kommentiert Klimaforscher Stefan Rahmstorf. ▶ Mehr

Schockierende Bilder: Tiere quälen ist kein Touristenspaß
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur. In Indonesien das gleiche Bild. ▶ Mehr

25.07.2019

Vogelgefährdende Masten werden entschärft
Anfang Juni war bei Owingen ein Mäusebussard an einem Stromleitungsmasten verunglückt. Der NABU Haigerloch wandte sich an die zuständige Netze BW und unlängst fand eine Ortsbegehung statt. Dabei waren etliche Vertreter des Energieversorgers, die Storchen­beauftragte Ute Reinhard, Linda Lentzen vom NABU-Landesverband und Herbert Fuchs vom NABU Haigerloch. Erfreuliches Ergebnis: Insgesamt 5 Masten bei Owingen und Weildorf werden gesichert, darunter auch solche, die für das beim NABU Haigerloch angedachte Weißstorch-Projekt wichtig sind. Prima!

Positive Bestandsentwicklung des Steinkauzes in Köngen
Schöne Entwicklung bei der NABU-Gruppe Köngen-Wendlingen: Im Vorjahr wurden bereits 79 Jungvögel von 33 Paaren beringt. Die "absolute Rekordzahl" von 120 beringten Nestlingen in den Brutröhren in diesem Jahr ist ein mehr als positives Zeichen für den Steinkauz im Ländle.
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Glücksfund der Mopsfledermaus in Murrhardt
NABU-Mitarbeiter Volker Weiß hat in seiner Heimatstadt Murrhardt eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Er hatte auf seinem Streuobststück einen sogenannten Mini-Batcorder aufgehängt, der die nächtliche Geräuschkulisse aufzeichnet. Was als erster technischer Test für den Geräte-Einsatz in einem bundesweiten Mopsfledermausprojekt gedacht war, wurde ein echter Glücksfund. ▶ Mehr

Sommerliches Sterben unter blühenden Linden
Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Linden zu Massensterben von Hummeln. Hier ist jedoch kein Gift im Spiel, die Hummeln verhungern schlichtweg. Wir erläutern die Mechanismen des Hummelsterbens und geben Tipps für hummelfreundliche Gärten. ▶ Mehr

Wie aus zwei Arten drei werden können
Kleiner Entensturmvogel ist als Hybrid effizienter und erfolgreicher als die Ursprungsarten
http://idw-online.de/de/news719168

Sahara beheimatete riesige Seeschlangen
Heute ist die Sahara eine Sand- und Geröllwüste. Doch früher durchzogen sie große Wasserstraßen - in denen eine besondere Tierwelt lebte. ▶ Mehr

Fossilien: Langfinger im Bernstein
Wissenschaftler wundern sich über einen ausgestorbenen Vogel: Wozu diente sein ungewöhnlich langer Zeh? ▶ Mehr

Mehr Insektenvielfalt auf Äckern und Weiden
Wie lassen sich landwirtschaftliche Flächen für Insekten attraktiver machen, ohne dass der Ertrag abnimmt? Das untersuchen Oldenburger Biologen in einem EU-Projekt.
http://idw-online.de/de/news718826

Gefährdet die Bienenzucht die Wildbienen?
Der Trend geht zur Bienenhaltung - selbst in Großstädten. Ob das den ohnehin bedrohten Wildbienen schadet, ist umstritten.
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Jeder Nachtfalter flieht anders
Nachtfalter machen verschiedene Ausweichmanöver im Flug, um jagenden Fledermäusen zu entkommen. Wissenschaftler*innen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zufolge unterscheiden sich dabei nicht nur die Arten untereinander, sondern auch die Individuen innerhalb einer Art. Diese Unberechenbarkeit schützt die ganze Nachtfaltergemeinschaft vor den Räubern, da sie den Fledermäusen die Jagd erschwert. ▶ http://idw-online.de/de/news718502

Schwammspinner-Plage: Problem ist langfristig und umweltverträglich lösbar
Die haarigen, gefräßigen und zwischen vier bis sieben Zentimeter großen Tierchen beeinträch­tigen durch den Massenfraß nicht nur das Wachstum der Bäume, sondern sorgen aktuell vielerorts auch für Aufregung in der Bevölkerung. Die Berichte über Heerscharen von Raupen, die nicht nur Wälder in Ost- und Süddeutschland entlauben, sondern auch in Siedlungen vordringen und Anwohner*innen verängstigen, häufen sich. Prof. Dr. Andreas Linde von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verrät, welche Lösungsansätze langfristig sinnvoll sind. ▶ http://idw-online.de/de/news718482

Eilappell an die Kanzlerin - Insektensterben stoppen!
Martina Löw vom BUND schreibt: "Wir haben nur sehr wenig Zeit. Spätestens Mitte Juli will die Bundesregierung die Zukunft des Insektenschutzes in Deutschland beschließen. Welche Maßnahmen der sogenannte Aktionsplan Insektenschutz umfassen soll, darüber streiten sich die zuständigen Ministerien allerdings seit Monaten. Wir wollen nicht mehr länger abwarten. Für uns ist der Insektenschutz in Deutschland ab sofort ein Fall für das Kanzleramt! Bundeskanzlerin Merkel muss ihre Richtlinienkompetenz nutzen und dafür sorgen, dass Insekten endlich besser geschützt werden. Es eilt. Schicken Sie jetzt einen Appell an die Kanzlerin. ▶ Mehr

Schotter raus, Blüten rein
Anlässlich des Tages des Gartens am 10.06. haben NABU und LNV die Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, mehr für den Erhalt der Artenvielfalt im Siedlungsgrün zu tun. Die Gemeinden sollen konsequent das Grünflächengebot (§ 9 Abs.1 der Landesbauordnung (LBO) durchsetzen. Im Landkreis Biberach gibt es erste Erfolge zu verzeichnen. ▶ Mehr

Jährlich mehr als 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt freigesetzt
Plastik gehört nicht in die Umwelt. Um das Ausmaß der Verschmutzung in der Schweiz erstmals genau abzuschätzen, hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Forscher der Empa beauftragt, zu berechnen, wie viel Plastik in die Umwelt gelangt. Erfasst hat die Empa die sieben am häufigsten verwendeten Kunststoffe. Demnach werden jedes Jahr rund 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt eingetragen. Es zeigt sich, dass die Plastikbelastung auf und im Boden viel größer ist als in den Gewässern. ▶ http://idw-online.de/de/news719154

CO2-Bepreisung als Innovationstreiber für klimafreundliche Technologien
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) befürwortet die rasche Einführung einer CO2-Bepreisung und begrüßt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Initiativen. "Im Gebäudebereich und im Verkehrssektor sind wir am weitesten von der Einhaltung des Zielpfades entfernt und müssen neue Instrumente zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele einsetzen. Ein angemessener CO2-Preis kann hier eine wirksame Dynamik zur Treibhausgasreduzierung entfalten", betont Prof. Dr. Harald Bolt, Vorstand des Forschungszentrums Jülich und Sprecher des FVEE. ▶ http://idw-online.de/de/news719127

Studie: Trends in der Landwirtschaft bedrohen Ernährungssicherheit
Zitrusfrüchte, Kaffee und Avocados: Das Essen auf unseren Tischen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer abwechslungsreicher geworden. Für die Landwirtschaft gilt das aber nicht. Weltweit gibt es mehr Monokulturen, die dazu auch immer größere Flächen in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sind viele der angebauten Nutzpflanzen von Bestäubern abhängig. Das sorgt dafür, dass die Ernährungssicherheit immer stärker bedroht ist, wie ein Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Fachzeitschrift "Global Change Biology" schreibt. ▶ http://idw-online.de/de/news719056

Klimaschutz: Strom im Tank
»Power to X« gilt als Allheilmittel für den Klimaschutz und liefert Brenn- und Treibstoffe für Kraftwerke, Verkehr und die Industrie. Aber lohnt sich der Ausbau der Technologie?
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18.07.2019

Naturforschung zum Mitmachen: Distelfalter melden
Der NABU und sein Partner naturgucker.de wollen den spektakulären Einflug nutzen, um mehr Informationen über die Falter zu gewinnen. Insektenfreudinnen und Insektenfreunde sind aufgerufen, ihre Distelfaltersichtungen zu melden, seien es Zufallsbegegnungen oder gezielte Nachsuche. So wird man nicht nur Zeuge eines faszinierenden Naturschauspiels, sondern hilft auch mit, es zu dokumentieren. ▶ Distelfalter auf Deutschlandtour

Braune Hundezecke gesucht: Uni Hohenheim forscht an eingewanderter Zeckenart
Warmes Klima und Wohnungen ideal für die Braune Hundezecke / Zecken-Expertin bittet um Zusendung auffälliger Zeckenfunde
http://idw-online.de/de/news718780

Fischaufstiegsanlagen auf dem Prüfstand
Die BfG entwickelt einen neuen Methodenstandard zur Bewertung der biologischen Funktion von Fischwanderhilfen.
http://idw-online.de/de/news718628

Handelsabkommen verlagern die Umweltbelastung nur bedingt in ärmere Länder
Führt die Liberalisierung des Handels zur Auslagerung der Umweltverschmutzung von Industrieländern in ärmere Länder? Dieser Fragestellung gingen Forschende der ETH Zürich unter der Leitung von Thomas Bernauer nach. Insbesondere analysierten sie, ob und wie der Handel über Freihandelsabkommen die Verlagerung von Umweltbelastungen aus den Industrieländern auf ärmere Länder begünstigt.
http://idw-online.de/de/news718682

Kein Golfplatz auf der Schuderbachswiese! (Achtung: Termin 08.07.)
Nach dem Willen der Thüringer Landesregierung soll auf der nach einem Gutachten der TLUG artenreichsten und besterhaltenen Bergwiese Thüringens und wahrscheinlich auch der deutschen Mittelgebirge, der Schuderbachswiese bei Oberhof, ein Golfplatz errichtet werden. Der Arbeitskreis Heimische Orchideen Thüringen hat eine Petition gestartet und bittet um Unterstützung. Mehr beim ▶ AHO Thüringen oder beim ▶ NABU Thüringen

11.07.2019

(K)ein Platz für Wölfe?
Wölfe lösen beim Menschen gleichermaßen Angst und Faszination aus. Das Raubtier wird bei Nutztierhaltern, Jägern, Naturschützern und Politikern kontrovers diskutiert. Michelle Müller hat sich in ihrer Masterarbeit mit den Habitat-Ansprüchen sowie dem Konfliktpotenzial der Wölfe beschäftigt. Im Magazin "Forschung Frankfurt" zeigt sie Lösungsansätze auf.
http://idw-online.de/de/news718162

Polarfuchs unternimmt epische Reise
Polarfüchse sind auf dem Meereis zu Hause. Dennoch bringt die ausgedehnte Wanderung eines Jungtiers über tausende Kilometer Biologen zum Staunen. ▶ Mehr

Invasive Arten: Katzen futtern Australiens Säugetiere auf
Australien hat in der jüngeren Vergangenheit so viele einheimische Säugetiere verloren wie kein anderes Land. Einer der Hauptschuldigen: hungrige Katzen. ▶ Mehr

Verhalten: Können Tiere trauern?
Affenmütter tragen ihr totes Kind, Krähen scharen sich um verblichene Artgenossen. Ist das wirklich Trauer - oder steckt etwas anderes hinter diesem Verhalten? ▶ Mehr

Invasion der Distelfalter
Am 21. März 2019, als hierzulande der Winter in den letzten Zügen lag, berichtete die Times of Israel vom Einflug von vielen Millionen Distelfaltern (Vanessa cardui). Ähnliche Meldungen kamen aus dem Libanon und kurze Zeit später aus Zypern. Damit erschien es möglich, dass in diesem Jahr auch Europa mit einer Masseneinwanderung der Art würde rechnen können. Und tatsächlich: Seit Ende Mai geht es Schlag auf Schlag. ▶ Mehr

Eine unglaubliche Geschichte: Amsel füttert Blaumeisen
Rolf Semmelrodt berichtet auf naturwerke.net: In einer Zeit, in der wir mit Fake News konfrontiert werden, wird hier eine wahre Geschichte erzählt. Sie würden es nicht glauben, wenn ich diese nicht mit Bildern und den dazugehörigen Texten glaubhaft machen könnte. ▶ Mehr

Neuer Windatlas für Europa fertiggestellt
Wissenschaftler*innen aus ganz Europa haben im Forschungsprojekt NEWA den Neuen Europäischen Windatlas fertiggestellt. ▶ http://idw-online.de/de/news718584

Landwirtschaft - Künftige Gefahren für die Biodiversität
Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion bedroht vor allem den Artenreichtum in den Tropen. Eine neue Studie zeigt, welche Folgen die Ausweitung oder Intensivierung von Ackerbau auf globale Agrarmärkte und Biodiversität hat. ▶ http://idw-online.de/de/news718323

04.07.2019

Von sexy Blüten und fliegenden Zustellern
Damit sich keine Gehölze ansiedeln, müssen die Moorflächen im Federseeried regelmäßig gemäht werden. Von einer späten Mahd profitieren nicht nur die Pflanzen und ihre Bestäuber – auch am Boden brütende Vögel können dann gefahrlos ihre Jungen aufziehen.
Schwäbische Zeitung

Gefiederte Glücksboten nisten unterm Schuldach
Der NABU weist mit dem Projekt "Schwalbenfreundliches Haus" seit elf Jahren auf die Nöte der Schwalben in Baden-Württemberg hin. Das leise schwätzende Gezwitscher von Mehlschwalben erklingt nun bereits seit sechs Jahren unterm Dach der IB Beruflichen Schulen in Böblingen. Dort nisten die Glücksboten in eigenen Naturnestern. ▶ Mehr

Honigbienen-Parasit Varroa-Milbe wird auch Wildbienen gefährlich
Ein Forscherteam um die Ulmer Professorin Lena Wilfert hat herausgefunden, dass ein wichtiger Parasit der Honigbiene, die Varroa-Milbe, auch für Wildbienen wie Hummeln gefährlich werden kann. Und das, obwohl die Milben die Wildbienen gar nicht befallen. Der Grund: die Milben kurbeln die Übertragung des Flügeldeformationsvirus an, der dann im gemeinsam geteilten Lebensraum von den Bienen auf die Hummeln übertragen wird. Für die Studie, die in der Fachzeitschrift Ecology Letters veröffentlicht wurde, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem natürlichen Experiment die Ausbreitungswege erforscht.
http://idw-online.de/de/news717583

Luchse in der Türkei: Probensammlung liefert Erkenntnisse
Über den Kaukasischen Luchs (Lynx lynx dinniki) ist sehr wenig bekannt. Es ist eine Unterart des Eurasischen Luchses, die in der Türkei, dem Kaukasus und dem Iran vorkommt. Um grundlegende Daten zur genetischen Vielfalt und zum Verhalten zu gewinnen, sammelten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) mehrere Jahre lang Luchs-Proben in Anatolien und analysierten diese. Die Ergebnisse demonstrierten eine unerwartet hohe genetische Vielfalt der anatolischen Luchse und lieferten trotz der räumlichen Isolation wenig Hinweise auf Inzucht. ▶ http://idw-online.de/de/news717572

Kragenechse prahlt durch Kiemenrecycling
Kragenechsen haben etwas, mit dem andere Echsen nicht angeben können. Es wächst ihnen nur, weil in der Embryonalentwicklung etwas hakt. ▶ Mehr

Robben röhren "Morgen kommt der Weihnachtsmann"
Robben können nicht nur singen - sie können uns auch etwas nachsingen, demonstrieren schottische Zoologen. Das klingt nicht mal schlechter als ein betrunkener Nikolaus. ▶ Mehr

Einigung im Fall Hermann-Hesse-Bahn
Der NABU Baden-Württemberg und der Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn haben am 03.06.2019 in Calw mit einem Vertrag den Weg geebnet zur Reaktivierung und zum Teilausbau des Schienenprojekts bei gleichzeitigem Schutz der Fledermauspopulation. ▶ Mehr

Wildpflanzen als Ergänzung zu Biogas-Mais
Lehrfilm "Biodiversität für Biogasanlagen zum Download
Über eineinhalb Jahre hinweg begleitete das NABU-Projekt "Biodiversität für Biogasanlagen" die Aussaat und Ernte von mehrjährigen Wildpflanzenmischungen. Landwirte und Fachleute stellen Vorteile und Herausforderungen der nachhaltigen Energiequelle vor. ▶ Mehr

Fairpächter gesucht
Immer mehr Landeigentümer, Privatleute sowie Kirchen und Kommunen setzen sich für die Artenvielfalt ein. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe unterstützt dieses Engagement jetzt mit einem kostenlosen Beratungs- und Informationsangebot. ▶ Mehr

Dreist gelogen: Verbrauchertäuschung in der Auto-Werbung
Um ihre Spritschlucker und Schadstoffschleudern in ein besseres Licht zu rücken, schrecken Autohersteller vor Betrug nicht zurück. Für Kund*innen sind die falschen Werbeaussagen jedoch schwer zu enttarnen. Deshalb beobachtet die Deutsche Umwelthilfe den Markt. ▶ Mehr

Kohlendioxid erreicht neuen Monatshöchststand
Noch nie seit Beginn moderner Aufzeichnungen hat man in einem Monat mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre gemessen als im Mai 2019. Die Menschheit bleibt ihrem Weg treu. ▶ Mehr

DPG erneuert Warnung vor Folgen durch den menschengemachten Klimawandel
Bereits vor über vier Jahrzehnten warnte die Deutsche Physikalische Gesellschaft vor den Gefahren des menschengemachten Klimawandels. Vor der Bonner Climate Change Conference erneuert die DPG nun ihren Appell, alles zu tun, um den daraus resultierenden zusätzlichen Treibhauseffekt auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. ▶ http://idw-online.de/de/news717226

 

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